PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leo



Kerstin Kobelt
24.07.2002, 12:38
Hallo Leute,

ich hatte euch ja gross und breit berichtet, dass wir uns am 20.07. einen Welpen holen.

Schon als wir bei den Züchtern ankamen, begrüsste uns ein flauschiges Etwas, das ich für unseren Leo hielt, bis die Züchterin mir sagte, dass ich mit dem falschen hund schmuste, es war seine schwester, aber kaum zu unterscheiden, zumindest für uns nicht. Gut, dann also wollte leo auf den Schoss und fühlte sich gleich so wohl, als wüsste er, dass wir jetzt sein neues Rudel sein werden.

Dann kam die heimfahrt, vor der uns ganz schön bange war. Wir Heidelberger mussten uns ja auch ausgerechnet in einen Wuschel aus dem hohen Norden verlieben
;) aber leo war total unkompliziert, hat sich gleich damit abgefunden, dass er erst mal im Auto bleiben muss. Nicht mal beim Halten auf dem Rastplatz angst oder so was, wir haben mit ihm getollt und gespielt, als würd er schon immer zu uns gehören.

Zu hause angekommen (nach 6 Stunden Fahrt) wollten uns die Katzen begrüssen, wie sie es immer tun, aber da war jemand dabei , mit dem waren sie gar nicht einverstanden und nachdem er ein paar mal mega angefaucht wurde, hörten wir unseren Schatz zum ersten mal bellen.
Auch die erste Nacht war total easy, er hat zwei mal angezeigt, dass er raus muss und sonst hat er ohne zu weinen geschlafen, wir hatten uns zwar vorgenommen, ihn nicht mit ins Bett zu nehmen, er ist ja jetzt schon mit seinen 8 Wochen ein Kerl von 14 kilo, aber wie das so ist mit Welpenaugen, jetzt schläft er die Nacht über auf dem Teppich vor unserem Bett ( einen Korb oder eine Decke möchte er nicht, höchstens zum beissen) und wenn er morgens gegen 6 draussen war, kommt er noch zwei drei Stunden mit ins Bett.

Wir haben bereits die Familie besucht (incl. Labbi Rocky- 12 Jahre alt) und es war total unkompliziert, er macht nix, tollt überall genauso rum wie daheim und lässt sich natürlich von allen Seiten verwöhnen was er geniesst.

Das einzige was mir wirklich Sorgen bereitet, ist das hin und her mit den Katzen. Wir haben ja den Hauskater blacky und die Perserdame Cora und Cora war immer bei mir im Bett oder auf ihrem Kratzbaum im Schlafzimmer jetzt ist leo da und sie rennt vor ihm weg und er natürlich hinterher, weil er denkt, dass sie spielen will. Sie zieht sich jetzt total zurück und lässt mich nicht mal an sich ran.

Das bereitet mir schon Kummer, mein Freund meint ich bin nach 4 Tagen vielleicht auch zu ungeduldig und erwarte zu schnell zu viel, aber die kleine tut mir so leid.....

Wenn einer von euch einen Tipp hat, wär ich sehr dankbar.

Demnächst wird es eine webseite von unserem baby samt allen Familienmitgliedern und Erlebnissen geben, ich schreib, wenn es soweit ist- Bis dahin freu ich mich über Beiträge von euch.

Viele Grüsse

Kerstin mit blacky, cora und leo

Cockerfreundin
24.07.2002, 13:26
Hallo, Kerstin!

Ein schöner Bericht ist das vom einzug eures Leos!
Bestimmt wird er sich bald auch mit den Katzen vertragen bzw. arrangieren.... Diesbezüglich hab ich keine erfahrungen, aber bei meiner freundin war es ähnlich, als vor 1 Jahr ihr Labi-welpe dort einzog. inzwischen ist alles ganz easy.

Bei uns war die erste nacht übrigens auch kein Thema. Der kleine Kerl hat es damals bereits verstanden, sich mit viel Scharm :) und Welpenenergie :D SEINEN Schlafplatz zu suchen. dreimal darst Du raten, wo :D :D :D

Viel Freude mit Leo wünschen Euch

Annette + Basti :)

Sofia
24.07.2002, 14:40
Hallo Kerstin,

ich hatte vor 2,5 Monaten das gleiche Problem mit meinem
Welpen der zufällig auch Leo heißt aber ein Havaneser ist
und 1,7 kg wog als er einzog und jetzt 4,2 kg mitlerweile wiegt.
Der Kater war auch total sauer und verschreckt als wir mit
einem kleinen Fellbündel aufkreuzten.
Jetzt ist alles heile Welt und die beiden spielen miteinander
wobei ich auch sagen muß der Kater ist 6 Jahre alt.
Auf dem Bett darf der Kleine nicht schlafen weil das der
Platz des Katers ist und der auch irgendwo seine Ruhe
haben will auch jetzt wo sie sich verstehen einigermaßen.
Wenn man es den Welpen von Anfang an klar macht das
das Bett tabu ist wird es auch bleiben ihr müßt auch dran
denken das Hunde öfters Zecken haben im Frühsommer
und Herbst und das mal eine euch ins Bett krabelt kann dan
auch mal passieren, die Zecken beißen sich ja nicht sofort
fest wenn sie am Wirt sind sondern suchen sich eine
Stelle und das kann 2-3 Std. manchmal dauern und wenn
dan so eine Zecke auf wanderschaft mal euch ins Bett krabelt
und sich dan an euch festbeist kann durchaus passieren.
Unser Kater ist sehr reihnlich hat vieleicht 1 Zecke pro Jahr.
Beim Leo konnte ich gar nichtmehr mitzählen wieviel ich
schon entfernt habe oder aus seinem Fell rausgefischt habe.
Also den Katzen und euch zuliebe last den Leo nicht ins
Bett bei euch schlafen wenn er es nicht anders weis wird
er es auch nicht vermissen und wird ganz selbstverständlich
neben dem Bett schlafen.
Ein anderes Argument ist was ist wenn ihr mal in einem
Hotel übernachtet wird es dem Personal auch nicht recht
sein wenn da ein Hund im Bett schläft wo dann hinterher
ja auch andere Gäste übernachten.
Was das hinterherlaufen den Katzen betrifft den Hund tadeln
wenn es zu doll wird den wenn die Katze mal ausrastet kann
es mal zu einer blutigen Nase kommen. Am Anfang den Hund
ein bischen mäßigen mit seinen Verfolgungen bis die Katzen
ihn erst mal kennen lernen.

Viel Spaß noch mit Deiner Bande
wünscht Dir Astrid und Leo:p

Squeeky
24.07.2002, 17:21
Hallo Kerstin,

ich kenne das "Problem" auch.

1996 bekam ich meinen ersten Kater "Tips". Er war ein Jahr lang alleine, dann zog der Kater "Freddy" bei mir ein. - Bis dahin war es noch ok.

Im Laufe der letzten Jahre habe ich es auf 6 Katzen gebracht, wohl gemerkt alles "second-hand" Katzen oder zugelaufene.

2001 kam dann die Schäfermix Hündin "Queeny" dazu - "Tips" fand die damals ca. 5 Wochen alte Hündin furchtbar und zeigte dies auch durch fauchen. Sonst schlief er immer bei mir im Bett und begrüsste mich schon an der Tür. Seit dem Zeitpunkt, als "Queeny" einzog ignorierte er mich volle 4 Wochen. - Aber dann schien er kapiert zu haben, das "Queeny" jetzt dazu gehörte und er sich wohl oder übel mit ihr arrangieren musste.

Vor 4 Wochen kam dann "Balou", ein kleiner Rottweiler dazu, und wieder dasselbe Spiel. "Tips" ignorierte mich wieder 4 Wochen lang - erst vorgestern kam er dann von sich aus auf mich zu und die Sache ist jetzt wieder ok.

Ich denke, Du solltest Deinen Katzen einfach Zeit lassen. Ein Hund ist nun mal keine Katze und setzt andere Zeichen durch Körpersprache usw. Lass "Leo" seine eigenen Erfahrungen mit den Stubentigern machen - wenn es den Katzen zuviel wird, dann zeigen sie es ihm schon. - War bei mir auch der Fall und die Hunde respektieren die Katzen einwandfrei. :)

Viele liebe Grüsse,
Jeanette & Anhang