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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hündinnen greifen Rüden an



Dukiduke
25.05.2004, 10:20
Hallo,
ich bin neu hier und ich hoffe es kann mir Jemand einen Rat geben, oder seine eigenen Erfahrungen zu diesem Thema schildern.
Ich habe einen 12jährigen Setter-Mix-Rüden, kastriert.
Er ist seit seiner 8.Lebenswoche bei mir und ist ein sehr wesensfester Hund, der niemals aggresiv gegenüber Mensch oder Tier reagiert. ( außer natürlich die allgemeinen Dominanz - Stänkereien unter Rüden )
Im letzten Jahr ereignete sich der erste Vorfall, wir ( Duke ) wurde von einer Schäferhündin angegriffen, leider kam mein Bein dazwischen und ich bekam den "Biss" ab.
Zum Glück war dieser Hund an der Leine, so das nichts Weiteres passierte. Die Hündin ist ohne Vorwarnung und ohne Reaktion von meinem Hund auf uns los und schnappte auch gleich zu.
??
Im Januar passierte Ähnliches, eine angeleinte Hündin ( Colli-Mix ) hat meinen Hund in vorbeilaufen in die Seite gebissen.
Mein Hund hat nicht gebellt oder sonst was?? Einfach drauf.
Bisswunde mit 8 Klammern.
Am Donnerstag letzter Woche wurde mein Hund, er an der Leine, nicht gebellt oder sonst was von 2 Hündinnen angegriffen.
Die Zwei sind von Grundstück ihrer Besitzer runter und haben sich im Team auf meinen Hund gestürzt.
Ich konnte nach einem Eingriff die Beisserei beenden.
= Ohr durchbissen 5 Klammern, diverse Löcher in Pels.

Heute morgen wieder, eine Hündin kommt an der Leine auf uns zu und packt ihn ins Ohr...??????

Ich mache mir echt Sorgen um meinen Hund, er wehrt sich auch nie, sind ja "Mädchen".
Hat Jemand so etwas schon mal gehört?
Liegt es an meinem Hund?
Weil er Kastriert ist?
Weil er älter ist, ein Opfertier?
Er ist nicht gebrechlich, aber ich kann mir vorstellen, das es ihn vom Wesen verändern könnte.
Liegt es mir? Ich bin nicht ängstlich.

Ich weiß nicht weiter..
Kann mir Jemand helfen?

Gruß Alex

Hovi
25.05.2004, 11:02
Hallo Alex,

weil er kastriert ist.

Es kommt hin und wieder vor, dass Hündinnen einen kastrierten Rüden nicht tolerieren. Die Crux an der Sache ist, dass der Rüde sich dann i.d.R. nicht wehrt, weil ein ordentlich sozialisierter Rüde nun mal keine Damen beißt.

Einen Rat kann ich Dir nicht geben, außer, Deinen Rüden von Hündinnen fernzuhalten. Ich habe eine schlimme Situation erlebt, wo Hündin und kastrierter Rüde in einem Haus lebten und die Beissereien so schlimm wurden, dass eine Partei sogar ausziehen mußte.

LG
Claudia

Dukiduke
25.05.2004, 11:16
Hallo Claudia,

Danke für die Reaktion.

Ich habe auch schon auf die Kastration getippt, nur ist er ja schon seit fast 11 Jahren "entmannt" und jetzt spielen die Weiber verrückt?
Es ist wahrscheinlich mit Menschenverstand nicht zur verstehen!?.

Aus dem Weg gehen, ist nicht so leicht, weil in der Vergangenheit wurden wir ja immer angegriffen, da ist entkommen schlecht.

Gruß Alex u. Duke

Hovi
25.05.2004, 11:25
Hallo Alex,

mag sein, dass Dein Rüde sich nochmal "geruchlich verändert" hat im Alter und für Hündinnen nun provokanter riecht.

Da hilft Dir dann wirklich nur die Bitte an die anderen Hundebesitzer um Rücksicht.

Wenn die nicht vorhanden ist und die Leute ihre Hunde nicht rufen, dann hat Dein Hund eben mal kurzfristig eine hochansteckende Krankheit ;), meist holen die anderen ihre Hunde dann SEEEHR schnell zu sich.

LG
Claudia

billymoppel
25.05.2004, 12:46
hallo alex,
ich teile claudias auffasung: hauptursache kastration, nebenursache alter. der geruch verändert sich im alter definitiv, den damen muss ja signalisiert werden, dass man als sexualpartner nicht mehr erste wahl ist.
auch ich bemerke an meinem rüden, dass die jungen damen auf seine annährungen gereizter reagieren als früher, obwohl er sozial ebenso gefestigt ist. zwar kommt es nicht zu beißereien, weil er nicht kastriert ist, aber er ist halt nicht mehr angesagt. seine großen lieben halten aber in treue zu ihm, sie sind ja mittlerweile in der selben altersklasse :D
und bei jungen rüden ist dafür sehr beliebt :D, er spielt geduldig mit ihnen dominanzspielchen und ist ein guter benimm-lehrer.

lg
bettina