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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe!Wie stoppe ich anspringen?



cassie1712
19.05.2004, 17:07
Hallo liebe Hundefreunde!

Ich habe nun schon seit längerem ein Problem was das Anspringen meiner 11Monate alten Hündin betrifft.

Eine zeitlang hatte ich es einigermaßen im Griff, d.h mich und meine Freunde sprang sie gar nicht mehr an und auch nicht alle Fußgänger.

Ich mache sie jetzt schon gar nicht mehr von der Leine ab, weil sie sonst jemanden snspringt.
Ganz extrem ist es natürlich, wenn es eine Person ist, die Sheela niedlich findet und sie streicheln will.

Ich reagiere ja immer gleich danach und mache den Schnauzengriff danach.
Dann guckt sie unterwürfig und zieht auch den Schwanz ein, aber bei dem nächsten "Opfer" geht es gleich weiter.

Es ist auch ganzschön anstrengend kann ich euch sagen...
auch wenn sie andere Hunde sieht stellt sie sich sofort auf die Hinterbeine...

Doch sie hat jetzt sagen wir eine Art Rückfall, obwohl ich das ständig im Auge hatte.

Bei mir traut sie sich das natürlich nicht.

Könnt ihr mir helfen?
Ich bin echt verzweifelt?

Ich gebe ihr auch nur leckerlis, wenn sie unten ist-also da gibts doch auch keinen Anreiz und ich lasse sie auch nur unten von meinen Freunden füttern.

Ich hoffe ihr wisst Rat...

Eure Cassie
:0( :0( :0(

cheroks
19.05.2004, 18:39
Hallo Cassie,
ich würde an deiner Stelle die Leckerlies in dieser Situation mal ganz weg lassen, denn aufgeregt ist sie ja eh schon.

Ich reagiere ja immer gleich danach und mache den Schnauzengriff danach
Also Schnauzengriff muss man wenn sofort machen, eigentlich in der Sekunde wo deine Hündin hoch geht. Den würde ich aber gar nicht machen, ich würde sie am Halsfell nehmen und wieder auf die Erde drücken, dazu ein strenges NEIN. Dann würde ich sie erst mal einen Moment zur Ruhe kommen lassen und kurz ignorieren. Ich würde sie nicht von jedem streicheln lassen, Freunde würde ich bitten sich zu ihr runter zu beugen, dann braucht sie nicht springen.
Ich würde weiterhin darauf achten das erst mal du begrüsst wirst und dann dein Hund.

lg tina

Schäfergirl
19.05.2004, 21:22
Also ich hab vielleicht jetzt eine sehr seltsame Meinung, aber ich würde einen Hund niemals fürs anspringen bestrafen. Es gehört zum freundlichen Sozialverhalten des Hundes. Ignorier es oder lass den Hund eine Ersatzhandlung (z.B. Sitz, Spielzeug apportieren usw.) machen. Lob ihn, beim Ignorieren, wenn der Hund verdutzt stehen bleibt. Also erst Loben wenn der Hund am Boden ist. Für den Hund bedeutet das: Erst wenn ich am Boden bin bekomme ich die erwünschte Aufmerksamkeit. Bei den Ersatzhandlungen nimmst du ihm freundlich den Wind aus den Segeln und lobst ihn für seinen Gehorsam.
Meine Meinung....;)

Lisa

cassie1712
19.05.2004, 21:46
Hi,Lisa!

Meinst du das funktioniert?
Ich glaube nämlich, dass Sheela alles andere ignorieren wird...aber ich werde es versuchen und davon berichten-werde glaube ich einen Strick zum spielen oder so nehmen...

Danke auch an Tina!
Das mit dem zuerst begrüßen lassen, wird nämlich nicht immer eingehalten-nur ist das bei fremden Leuten schwerer...wie soll ich sie davona abhalten Sheela zu streicheln?Das geht so schnell, dass es fast nicht aufzuhalten ist...

Liebe Grüße Cassie!

Hattet ihr dieses Problem bei euren Hunden eigentlich auch mal?Ich bin in der Hundeschule eigentlich die einzige, dei deren Hund es so ausgeprägt ist...

:cu: :cu: :cu:

cheroks
19.05.2004, 21:57
Es gehört zum freundlichen Sozialverhalten des Hundes
Im eigenen Rudel ja, aber Fremden gegenüber ist dieses Verhalten nicht angebracht. So ein aufdringliches Verhalten kann ein älterer Hund mit einem drohenden Knurren oder/und mit umwerfen quittieren.
Erst wenn ich am Boden bin bekomme ich die erwünschte Aufmerksamkeit.
Ich würde meinem Hund erst mal klar machen, dass er nicht von jedem Menschen Aufmerksamkeit erheischen soll.
Ich finde es persönlich auch nicht witzig von fremden Hunden angesprungen zu werden.
Ich will meinem Hund doch klar machen, du sollst das nicht! Mit der Ersatzhandlung mache ich ihm doch eher klar, wenn ich ... mache, bekomme ich was ich will - Aufmerksamkeit.
Mit Ignorieren wird man vielleicht ganz am Anfang etwas, wenn das Verhalten neu auftritt und niemand drauf reagiert, aber nicht nach ein paar Monaten Lern und Gewöhnunszeit. Der Hund denkt doch mittlerweile, es ist richtig was er tut, sonst würde er es ja nicht immer wieder machen - ritualisiert - ! Dieses Verhalten "umzugewöhnen" ist vielleicht mehr Stress für den Hund, als ne deutlich Ansage, die vielleicht nur 3-4 mal ausgesprochen werden muss.

lg tina

p.s. wieso wollen alle deinen Hund streicheln? rennt sie immer hin?

Rüsselterriene
19.05.2004, 22:21
Also, ich finde "anspringen" ist wirklich rein freundlich gemeint.

Das es nicht das Optimum ist, merkt man, wenn man mal zwei Schlammpfoten auf ner weißen Hose hatte.

Wären wir Menschen nicht so viel größer als Hunde, würde dies sicher auch nicht passieren.
An meinen Terriern merke ich, dass es wirklich nur aus dem Größenunterschied heraus passiert. Sie begrüßen fremde Hund durchweg so.
Ein großer Hund, der dann "zubeisst" tickt nicht richtig. Würde er ein solches Verhalten nicht wünschen, so würde er im Vorfeld eine entsprechende Körperhaltung einnehmen.
(Vorher wird IMMER signalisiert: "Oh, wer bist du, komm mal her")

Für den Menschen bedeutet es zwangsläufig: Keine falschen Signale aussenden. Also nich den Gutschie-gutschie Ton, sondern ruhig abweisend werden. Für den Hundebesitzer in weißer Hose ist da tatsächlich ein Alternativverhalten angesagt.
Ein Ritual über das sich beide Parteien freuen, ohne das die Begrüßung falsch quittiert wird.

Zu Fremden würde ich das "Hinlaufen" verbieten. Dann kann das "Anspringen" nicht passieren.

Anke

sandinchen
19.05.2004, 22:34
Ich würde auch bereits das hinlaufen zu fremden Menschen stoppen. Hundi hat da ja wirklich nix verloren, zumal es ja auch viele Menschen gibt, die Angst haben, wenn da ein fremder Hund auf sie zukommt.

Der Besuch zu Hause...Ich habe mein Hundi weg geschickt wenn er sich nicht so verhalten hat, wie ich das wollte. Die Begrüßung war somit für ihn gegessen. Bald merkt Hundi dann, wie er sich verhalten muss, damit er teilhaben darf.

Der Hund einer Freundin hüpft einem bis ins Gesicht und knutscht einen ab. Er macht das aber nur bei speziellen Leuten und da sie sich so geschmeichelt fühlen, wird er das Verhalten sicher nie abstellen. :D

Malinois
21.05.2004, 00:26
Hallo Cassie,
unsere Hündin hat das am Anfang auch gemacht nach 2 Tagen war es vorbei. Wir haben eine Sprühflasche mit Wasser gefüllt und beim Ansatz zum Hochspringen gleich ins Gesicht gesprüht. Danach hat sie uns nicht mehr angesprungen.

Mfg Malinois

Schäfergirl
21.05.2004, 07:28
Also, ich möchte hier meine Einstellung erklären. In etlichen Büchern und auf den meisten Hundeplätzen wird das Anspringen als großes Problem gesehen. Vor allem in den modernen, humanen (oder wie sie sonst noch alle heißen) Hundeschulen. Ich muss sagen, dass ich auf einen Platz bin mit richtigen "Hundlern". Vor allem Älteren, aber auch immer mehr jüngeren. Anspringen, so sagten mir durchweg alle, die seit längerem Hunde haben, auch die, die wenig zimperlich mit Hunden sind, soll nicht bestraft werden, da es freundlich gemeint ist vom Hund. Er will freundlich Kontakt aufnehmen und wird bestraft. Nur Ignorieren ist ok, weil er dann nur lernt, dass dieses Verhalten keinen Erfolg bringt.
Ich würde den Hund auch verbieten zu anderen Leuten zu laufen.
Wasserpistole, ok, die Hunde machen es nicht mehr und die meisten erleiden keinen seelischen Schaden. Meiner Meinung nach ist das aber nicht nötig.
An unseren Hundeplatz ist Ablecken (wir halten das Ohr hin;) ), Anspringen (wenn es einer nicht will, geht er in die Knie) und auch bellen (solange es nicht mit Aggression auftritt) ausdrücklich erlaubt. Wir haben Hunde mit natürlichen Verhaltensweisen. Bellen ist für die meisten Hundler ein wichtiges Kommunikationsmittel, lecken und springen ist eine freundliche Geste.
Muss aber natürlich jeder für sich entscheiden....;)

Ciao
Lisa

sandinchen
21.05.2004, 08:20
Ich find das mit der Wasserflasche auch übertrieben. Ich kann mir vorstellen, dass wenn man das bei einem sehr sensiblen Hund macht, der einen zukünftig immer meidet. Und dann hat man den Salat.
Hab ja von diesem Hund erzählt, der einem bis ins Gesicht hüpft um einem ein Küsschen zu geben... Ich bin nämlich eine von den wenigen Personen, bei denen er das macht und ich fühle mich geehrt. :D Von den meisten Menschen lässt sich dieser Hund nämlich nicht mal streicheln. :D

Also wie gesagt, weg gehen vom Hund, wenn er sich zu übertrieben freut und wenn Besuch kommt, den Hund weg schicken. Oder dem Hund ein Spielzeug in die Schnauze stopfen. :D Dann kann er seine Energie loskauen und nich weghüpfen. So macht es mein Hundi inzwischen. Wenn Besuch kommt schleppt er irgendein Ball oder so an...Ähm, hat aber auch wieder einen Nachteil. Denn manchmal sind die Bälle ganz versabbert. Dann drückt einem der Hund also statt der Pfoten einen nassen Ball ans Bein...:?:
Ach oder die Leute die Hundi nicht so stürmisch mögen einfach nicht mehr einladen.

Ich glaube ich hab einen Clown gefrühstückt. :p

Du hast jedenfalls gute Chancen, dass Hundi mit zunehmendem Alter immer ruhiger bei sowas wird.

Hovi
21.05.2004, 10:15
Hallo Lisa,

ich geb Dir grundsätzlich recht. Ich find´s auch daneben, den Hund für´s Anspringen zu bestrafen. Wenn es durch Ignorieren nicht auslöschbar ist, muß der Hund halt dort, wo viele Leute "zum Begrüßen" sind, an die Leine.

Fremde Menschen anspringen lassen ist allerdings ein Unding. Und es kann sehr schnell dazu führen, dass der Hund als "gefährlicher" Hund eingestuft wird, denn als gefährlich gelten lt. HVOen nicht nur bissige Hunde, sondern auch solche, die "in gefahrdrohender Weise" Menschen anspringen. Gefahrdrohend kann schon sein, wenn ein etwas größerer Hund (etwa Labbi :rolleyes: ) an einer Oma hochspringt und die stürzt!

Also, hochspringen nein, aber bestrafen ebenfalls nein. Ignorieren ist okay, oder auch das Anbieten eines Alternativverhaltens. Klar, der Hund bekommt in dem Moment Aufmerksamkeit, wenn man ihm das Alternativverhalten abverlangt. Aber was juckt mich das? Dustyn sprang auch Leute, die er superdoll mag (insbesondere meine Mutter!) mit liebevollen 39 Kilo Hundsviech an. Seit er meine Mutter mal regelrecht auf die Couch geworfen hat, muß er immer, wenn sie zu Besuch kommt, Platz machen und kriegt einen Kauknochen, mit dem er ein paar Minuten beschäftigt ist.

Mittlerweile legt er sich von sich aus hin, wenn Mama kommt. Also: Ziel erreicht! ;).

LG
Claudia

Briddy
21.05.2004, 11:46
Hallo,
nach meinen Erfahrungen mit meiner mittlerweile dreijährigen "Hupfdohle" kann ich Schäfergirl nur rechtgeben. Das Hochspringen ist eine superfreundliche Geste des Hundes und ganz tief im Sozialverhalten verankert. Ihn dafür zu bestrafen, wäre ungefähr so, wie wenn ein Mensch freundlich lächelnd auf einen anderen zugeht, um ihm die Hände zu schütteln und dafür eine Watschn kriegt. Also für den freundlich Gesinnten eine - aus seiner Sicht - grundlos aggressive Antwort. Das Auf-fremde-Menschen-zulaufen würde ich unterbinden, dann kommt's erst gar nicht zum Hochhüpfen.
@Cheroks
Das Ignorieren funktioniert prompt, auch bei einem Hund, der schon drei Jahre lang eifrig hopst. Aber nur bei neuen Leuten, die den Hund nicht vorher schon irgendwann mal beim Hochspringen bestätigt haben.
Gruß
Briddy

cheroks
21.05.2004, 16:30
Also das das Anspringen tief im Sozialverhalten verankert ist, stimmt so nicht. Junghunde und Welpen springen den Elterntieren an die Schnauze und stupsen sie an, damit sie Futter hervorwürgen. Sind die Hunde aus dem Alter heraus und werden nicht mehr gefüttert, stellen sie das Verhalten ein, weil es eben zu nichts mehr führt.

Wir Menschen halten dieses Verhalten überhaupt am Leben.
Und noch mal, RUDELINTERN ist das noch mal etwas ganz anderes und auch bei engen Freunden, die der Hund oft sieht. Aber fremde Leute anzuspringen ist absolut tabu!

lg tina

Schäfergirl
21.05.2004, 21:09
Natürlich ist das fest im Verhalten des Hundes verankert. Unsere lecken sich immer gegenseitig die Schnauzen zur Begrüßung. Und wie soll das ein Hund machen beim Menschen ohne zu springen? UnserKleiner stellt sich bei den Großen auch immer auf die Hinterbeine um an die Schnauze zu kommen:p .

Bei uns kommen eh keine "Nicht-Hunde-Freunde" ins Haus:D

Gruß Lisa

cassie1712
25.05.2004, 10:55
Hi an alle :cu: !

Also, Sheela springt die Leute meist nur an, oder dann auf jeden Fall, wenn die Töne von sich geben, oder sie streicheln wollen. Ich denke die meisten Leute wollen sie streicheln, weil sie noch halbwegs wie ein Welpe aussieht...

Also soll ich sie nicht bestrafen?
Das mit der Wasserpistole finde ich ganz nett, aber wie gesagt...das könnte sie dann auch mit der Person verbinden..ich glaube das werde ich in Betracht ziehen, wenn wirklich gar nichts mehr geht.

Ok, ich schicke sie jetzt immer weg, wenn sie zu wild beim begrüßen ist!Werde euch davon berichten.

Nur das mit Thema mit den fremden Leuten wird schwierig.
Im Moment habe ich sie sowieso an der Leine, weil sie ja alle anspringen will.
Sonst verbiete ich ihr es natürlich auch zu fremden Personen zu laufen.
Nur ist es häufig so, wenn sie jemanden nur sieht, stellt sie sich auf die Hinterpfoten und somit ist wieder das Anspringverhalten vorhanden...:(

Ich drücke sie dann sanft auf alle 4 Pfoten zurück und sage nein-aber ich rede da wohl gegen eine Wand.

Ich laufe dann ja auch weiter und ignoriere die anderen Personen-trotzdem geht sie mind. 1x mal auf die Hinterpfoten.

Was mich allerdings sehr gewundert hatte war, dass sie in der Hundeschule/Jugendgruppe keine einzige Person angesprungen hatte.

Ich habe mich auch schon gefragt, ob es daran liegt, dass ich alleine wohne und sie Kontakt zu andren Menschen will, aber ich muss sagen, dass ich häufig Besuch habe...
und mit ihrem "Nachbarsfreund" gehen wir häufig Gassi...

Okay, ich werde wohl weiter experimentieren :?:

Liebe Grüße, Cassie! :cu: :cu: :cu:

cheroks
25.05.2004, 12:32
Okay, ich werde wohl weiter experimentieren
ich denke da liegt das Problem! Du musst dir eine feste Linie im Kopf erarbeiten. Wie will/werde ich reagieren, wenn Fiffi dies oder jenes tut. Wichtig ist dabei die Konsequenz!!!

Im Moment habe ich sie sowieso an der Leine, weil sie ja alle anspringen will
Wie wäre es mit einer Schleppleine? Damit hat sie mehr Bewegungsfreiheit und du kannst sie auch auf etwas grössere Distanz kontrollieren! Will sie irgendwo hin- nein - nimm die SL auf und geh einfach weiter, zieh sie einfach hinter dir her und das war es. Auch kannst du mit SL üben langsam auf Menschen oder Hunde zuzuehen. Will sie schnell losflitzen, drauf treten, NEIN, laaaangsam!

Ich halte das runter drücken überhaupt nicht für dramatisch und ein Hund ist deshalb auch nicht geknickt und denkt nun, alle Menschen sind böse... in unserer Huschu verstehen die Hunde es nach 1-2 mal und lassen es wirklich dauerhaft!
Eine Katze zeigt einem Hund viel schroffer, wie sie begrüsst werden will und ein Hund akzeptiert es meist ohne weiteres!
Wichtig ist eben nur was DU willst. Wenn du keinen "Springehund" haben willst, dann zeig das auch!

lg tina

admin
25.05.2004, 12:37
@cassie1712,
bei Bekannten und Ihnen selbst würde es Sinn machen mit einem Verhalten aus dem Sozialverhalten der Hunde zu reagieren.
Wer den Kontakt (egal welcher Art) nicht möchte, dreht sich um. Wenn der Hund also anfängt, drehen Sie/Ihre Bekannten ihm erst einmal den Rücken zu.
Sie werden sehen, er wird es recht schnell sein lassen, von hinten springt ein gut sozialisierter Hund Sie nicht an.

Dann drehen Sie sich wieder um und lassen ihn absitzen oder ablegen und belohnen dieses erwünschte Verhalten.
Es ist weit effektiver ein erwünschtes Verhalten zu belohnen, als ein unerwünschtes zu betrafen. Somit wird das unerwünschte Verhalten für den Hund weniger lohnenswert (kein Lob oder Belohnung) und er läßt es sein.
Dieser Vorgang nennt sich Extinction, also Auslöschung. ;)

Viel Erfolg!
Dr. Kirsten Thorstensen
Vet Services Manager

Zooplus AG

chesterfield
25.05.2004, 23:24
Original geschrieben von Rüsselterriene
Also, ich finde "anspringen" ist wirklich rein freundlich gemeint.

Das es nicht das Optimum ist, merkt man, wenn man mal zwei Schlammpfoten auf ner weißen Hose hatte.

Wären wir Menschen nicht so viel größer als Hunde, würde dies sicher auch nicht passieren.
An meinen Terriern merke ich, dass es wirklich nur aus dem Größenunterschied heraus passiert. Sie begrüßen fremde Hund durchweg so.
Ein großer Hund, der dann "zubeisst" tickt nicht richtig. Würde er ein solches Verhalten nicht wünschen, so würde er im Vorfeld eine entsprechende Körperhaltung einnehmen.
(Vorher wird IMMER signalisiert: "Oh, wer bist du, komm mal her")

Für den Menschen bedeutet es zwangsläufig: Keine falschen Signale aussenden. Also nich den Gutschie-gutschie Ton, sondern ruhig abweisend werden. Für den Hundebesitzer in weißer Hose ist da tatsächlich ein Alternativverhalten angesagt.
Ein Ritual über das sich beide Parteien freuen, ohne das die Begrüßung falsch quittiert wird.

Zu Fremden würde ich das "Hinlaufen" verbieten. Dann kann das "Anspringen" nicht passieren.

Anke

Hallo
mein Dobi bringt gestanden ein höhe von mehr als 170cm zu stande, da würdest Du nicht mehr lächeln wenn er Dich anspringt, da sitzt Du auf der Wiese hahahah, ich würde mich natürlich entschuldigen, aber Du hättest bestimmt eine andere Meinung. Mich wundert nicht wenn durch solch unsinniges Verhalten bald alle öffentliche Parks für Hunde verboten sind.
schon mal nachgedacht!!!!!!!!!!!!!!!
Peter

Rüsselterriene
26.05.2004, 15:09
Hallo mein Dobi bringt gestanden ein höhe von mehr als 170cm zu stande, da würdest Du nicht mehr lächeln wenn er Dich anspringt, da sitzt Du auf der Wiese hahahah, ich würde mich natürlich entschuldigen, aber Du hättest bestimmt eine andere Meinung. Mich wundert nicht wenn durch solch unsinniges Verhalten bald alle öffentliche Parks für Hunde verboten sind.
schon mal nachgedacht!!!!!!!!!!!!!!!
Peter

cheroks
26.05.2004, 19:18
:D

clako
26.05.2004, 22:09
Also ich kann den Tip des Admin bestätigen, ignorieren und den Rücken zudrehen, bis Hund sich beruhigt. Habe auch so eine Springhündin, die sich am dollsten über den Besuch freut, denen große Hunde eigendlich nicht so geheuer sind(Postbote, kleine Freunde meiner Kinder...) Außerdem kam es auch schon vor, daß sie einem Kind einen dicken Kratzer verpaßte und das fand ich echt unangenehm. Also, den Kindern und den meisten Besuchern sage ich im Voraus, ingnoriert sie und dreht ihr den Rücken zu. Das funktioniert(Bei mir macht sie überhaupt nichts mehr dergleichen). Allerdings ist es manchmal schwierig mit dem unverhofften Besuchern oder Versicherungsfuzzis, etc., die wollen dann freundlich dem Hund gegenüber sein und machen es genau falsch.
Wo ich allerdings noch Probleme habe, daß meine Emma am Platz bleibt und nicht zur Tür rennt, wenn es klingelt!(Bei mir und meinem Mann bleibt sie auf ihrem Platz, wenn wir reinkommen, aber sobald jemand kommt, der nicht so oft da ist...), Die dreht dann total ab vor Aufregung, habe es mit Leckerlis am Liegeplatz versucht, aber da ist ihre Neugierde stärker.