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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hundi tickt mal wieder aus...



neaira
13.05.2004, 17:31
Hallo Ihr alle!

Wir haben mal wieder unser altbekanntes Problem, allerdings mit neuen Facetten...:(
Ich bin selber gerade nicht so gut drauf (ja,ja, wie das Frauchen, so das Wauwauchen :0( ) und jetzt legt die Dicke natürlich gleich auch nochmal nach:
Neuerdings sind wir wieder begeisterte Gesellschaftsjägerin (alleine kann ich sie abrufen), was noch dadurch verstärkt wird, dass ihr neuer Lieblingskumpel (der Kangal-Mix aus meinem anderen Thread) ebenfalls begeisterter Jäger ist :mad:
Naja, sie rennt dann auf jeden Fall erstmal mit (ich könnte jedes Mal platzen, weil ich mal wieder 1 Sekunde nicht aufgepasst habe) und ich darf dann so 2-4 Mal den ganzen Park zubrüllen, damit auch alle Anwohner wissen, dass ich unterwegs bin, bis Madame wieder da ist.
Liebstes Jagdobjekt sind neben Eichhörnchen und Hasen neuerdings Katzen :eek: ...und das wo sie ihre so liebt.., sind aber halt ihre, ne!
Kann man gegen so eine "Gesellschaftsjagd" noch gross was machen, ausser SL, was bei uns ja nicht funzt?
Anderes Problem: Sie giftet wieder alles und jeden an, den sie nicht oder nur flüchtig kennt.
Wir haben heute so eine süsse choco-Labbidame getroffen, 6Monate alt und Amy ist gleich staksig hingegangen, sie hat sich unterworfen, ist aber wohl doch mal gezuckt und da hat amy sie dann ziemlich aggressiv zusammengefaltet.
Aber: die Labbidame hat nicht gequiekt, sie hat also wohl nicht getroffen.
Da war ich ja mal wieder bedient..was soll ich bei sowas machen?
Ich hatte sie schon extra abgemacht, weil die kleine auf uns zugerannt ist, aber Amy kann da einfach nicht nett sein und mit Junghunden erst recht nicht.
Sie hat da aber auch Pech, letztens ist ihr ein choco-Labbirüde, selbes Alter, mit Anlauf auf den A.... gesprungen und wollte sie berammeln..., da war dann auch zappenduster.
Überhaupt steiegert sie sich neuerdings total rein,wenn wir andere Hunde traffen und sie angeleint ist, sie hängt sich in die Leine, fletscht, bellt und ist wie in Trance: Weder freundliche Ansprache und der Versuch sie mit Leckerlies abzulenken noch zurückziehen und anbrüllen nutzt da was, sie ist wie in Rage. An Ableinen ist nicht zu denken, sie flippt völlig aus.
Ausserdem rennt sie wieder auf alle anderen Hunde zu, wenn sie auf der Wiese in Gesellschaft ist, und selbst Hunde, die sie eigentlich kennt und mag, werden erstmal Plattgewalzt.
So schnell kann ich gar nicht reagieren, wie sie weg ist..
Die Wurfkette beeindruckt sie mittlerweile auch nicht mehr, sie läuft einfach weiter, selbst wenn sie 10cm neben ihr landet.
ich meine, sie hatte ja immer mal wieder so ne phasen, aber ich habe mittlerweile alles durch, was man mir vorgeschlagen hat und sie tut es immernoch.
Sie hat bis auf auf das auf-dem-Sofa-liegen-nach Einladung keine Privilegien und ihr gehorsam ist ansonsten wirklich gut.
Was ich aber gerne mal von Euch wissen würde ist, ob Ihr solches Verhalten (also aggressives (Territorial-)Verhalten) mit ablenken oder Strafe beantworten würdet, und wie dann genau.
ich weiss, ich komme immer wieder mal mit sowas an, aber ich habe jetzt 4 Trainer durch und alle haben gesagt, dass sie sehr lieb und menschenbezogen ist, nicht bösartig, aber sehr zickig und extrem Territorial, trotzdem aber mit gutem Sozialverhalten. Zumindest ausserhalb ihres Reviers.
Das macht mich echt fertig, weil sie eigentlich ein echter Schatz ist und alle, die sie kennen, finden das auch, bis auf ihre Macke halt.
Mir hat jetzt meine Trainerin als letzten Ausweg das Master Plus vorgeschlagen, um das Fehlverhalten noch vor der Vollendung abbrechen zu können.
Da Amy ansonsten auch nicht soo sensibel ist, meinte sie, dass man das noch versuchen könnte, weil es heutzutage halt immer ein Problem ist, wenn man einen Hund hat, der sich auch sehr hundlich verhält.
Ich weiss, dass ihr nicht sehr viel davon haltet, aber denkt ihr, dass das vielleicht einen Versuch Wert ist?

Sorry, dass der Beitrag so lang geworden ist, aber ich bin langsam echt am Ende mit meinem Latein...:0(

Viele Grüsse, Silvana

Rüsselterriene
13.05.2004, 21:37
Hey Silvana,

Wenn du gerade "nicht-so-gut-drauf" bist, dann verschieb deine Bemühungen.

Dein Hund scheint gerade zu rebellieren - warum auch immer- und alles was er jetzt nicht braucht, ist ein labiler Erzieher.

Die Touren mit dem Jagd-Kangal würde ich ersatzlos streichen, Hundekontakte auf Bekannte beschränken und auch sonst nicht viel "versuchen".

Wenn du dich wieder besser fühlst, such dir eins deiner Probleme raus und geh es freudig-bestimmt an. Nur so wirst du Erfolge haben.

Anke *Hunde sind eben keine Maschinen*

Samuel
14.05.2004, 00:30
Ich fürchte man kann auf so komplexe Probleme keine sinnvollen Ratschläge via Internet geben.
Mit einer Ausnahme vielleicht. Gib deinem Hund nicht die Möglichkeit Schaden zu verursachen. Du bist nämlich nicht nur ihm gegenüber verantwortlich, sondern auch deiner Umwelt!

neaira
14.05.2004, 10:02
Hallo!

@Rüsselterrine:
Sicher, es ist ungünstig sie gerade jetzt "bekehren" zu wollen, aber sie hat diese Phasen ja auch, wenns mir gut geht und da ist sie bisher, je nach Tagesform, teilweise recht resistent gegen Erziehungsversuche.
Sie ist ihnehin recht launenhaft, aber, wiegesagt, normalerweise ein umgänglicher Hund, wenn da nicht diese Phasen wären.
Ihre "Ausfälle" mehren sich halt einfach, wenn sie merkt, dass ich nicht so gut drauf bin, oder wenn ich z.B. krank bin.
Nach meiner Zahn OP vor einem Jahr hat sie mir auch ne Nase gedreht, so nach dem Motto: Chefchen ist geschwächt, schaun mer mal, ob sich da nicht was machen lässt..., dem ist natürlich nicht so!
@Samuel:
Ich bin durchaus Verantwortungsbewusst genug, dafür zu sorgen, dass niemand zu schaden kommt!
Sie rennt den Tieren zwar hinterher, kommt aber wieder, wenn man sie ruft, auch wenns etwas dauert.
Und es sind ja auch, wiegesagt, nur Pfasen, die sie dann total ausnutzt.
Sie hat auch noch nie einem anderen Hund etwas ernstes getan, aber sie bekommt immer wieder ordentlich auf die mütze und hat dann blutige Schrammen und kleinere Bisswunden.
Und da ist sie eben meist nicht diejenige, die anfängt.
Es geht mir auch in erster Linie darum, herauszufinden, wie man ein solches Verhalten, was phasenweise auftritt und in verschiedenen Ausprägungen, verändern kann.
Es ist halt schwierig, seinen eigenen Hund umzuerziehen, weil man da emotional viel stärker involviert ist, als bei einem anderen Hund.
Daher wäre ein Tip aus objektiver Sicht mal eine Art Denkanstoss.
Zum Thema komplexes Problem:
Tja, der Meinung bin ich auch, zumal sie schon als Welpe eine echte herausforderung war, was aber nichts daran ändert, dass sie mein Ein und Alles ist, aber: wir waren schon bei 4 Trainern und da ist sie jedesmal ein Engelchen oder prollt bestenfalls mal ein bissel rum, aber das ist ja nicht so schlimm und in keinster Weise mit dem zu vergleichen, was sie an schlechten Tagen hier tut.
Und wenn du jedesmal die Antwort bekommst, dein Hund sei völlig O.K., und halt nur territorial und da könne man nix machen, na toll!
Und dann bekommst du so tolle ratschläge wie: schaff dir halt ein dickeres Fell an und scheiss drauf, was die Leute sagen.., hallo! Ich meine man sollte doch wohl schon versuchen, seinen Hund so sozial kompatibel wie möglich zu machen, oder?
Sicher, ich sehe das recht eng und vielleicht ist sie ja normal, nur zickig halt und ein stänkerfritze, aber ich finde solche Hunde, wenn mir einer begegnet auch ätzend, also habe ich das bestreben, meinen umzuerziehen.
Vielleicht hilft diese Erklärung ja etwas weiter...

Viele Grüsse, Silvana

sandinchen
15.05.2004, 09:52
Was hast du für einen Hund und wie alt und wie groß ist sie?

Ich habe einen sehr auf "Rangordnung" ausgelegten Hund. Mir hat geholfen, dem Hund das Nein näher zu bringen. Wir sind jetzt mittlerweile so weit, dass ich erste Ansätze von Rumpöbeln mit einem Nein ausbremsen kann. Nachteil: Ich muss immer ein Auge auf ihn haben (was ja aber auch wieder normal ist).
Ich hatte auch Kontakt mit einer Trainerin. Ihr Vorschlag: "Geh solchen Situationen aus dem Weg."
Ganz toll! Nie wieder in der Gruppe laufen. Haha.

Was das Jagen betrifft. Auch hier kann man nur über ein "Verbot" oder ein Abbruchsiganl arbeiten, denke ich. Mir hilft hier wieder das Nein. Ich muss meinen Hund immer im Blick haben und allererste Ansätze erkennen. Dann geb ich ihm ein Zeichen, dass es keine gute Idee ist, denn Weg zu verlassen und dann nenn ich ihm eine Alternative, was er stattdessen tun soll.
Bei Eichhörnchen hab ich schlechte Karten. :o Bei Katzen siehts schon besser aus.
Wenn du sie aber in Begleitung nicht abrufen kannst, musst du echt dafür sorgen, dass sie nicht abdüst. Ganz egal ob sie nun Erfolg hat oder nicht. Das gemeinschaftliche Jagen ist schon Erfolg genug und puscht die Hunde ungeheuer hoch!

Und nun ist die Frage, wie du deinem Hund das Nein näher bringst. Tja, das kommt eben nun auf dich und auf deinen Hund an. Das heißt, wieviel Eindruck musst du schinden, dass sie merkt, dass du es echt ernst meinst... Ich kann das leider nicht von hier aus beantworten.
Wie reagiert sie denn sonst so auf "Verbote"?

neaira
15.05.2004, 18:12
Hallo Sandinchen!

Erstmal danke für deine Antwort!
Also: Amy ist eine 2,5Jahre alte Border-Collie-Labbi-DSH-...-Mix.
Sie hat eine SH von 58cm und wiegt ca.23kg (Stelle vielleicht heute abend noch ihre neue HP ins Netz, dann kannst du sie auch mal sehen, sieht ähnlich aus wie Aiko).
Amy ist auch sehr Rangordnungsbedacht und wenns nach ihr ginge, würde sich die Welt nur um sie drehen, dem ist aber nicht so ;)
Eigentlich hat sie einen ziemlich guten Grundgehorsam, sie kennt und befolgt normalerweise alle gängigen Kommandos und sieht sich i.d.Regel auch immer nach mir um, wenn wir unterwegs sind.
Aber:
Sobald andere Hunde ins Spiel kommen, vergisst sie sich meist komplett.
Oft spielt sie ja nur, das ist auch O.K., nur wenn sie mit Kumpels unterwegs ist und einer macht Stimmung ist sie die erste, sie losrennt und nen Lemmi schiebt.
Ohne Hundegesellschaft ist ein Verbot ein absolutes Verbot, in der Huschu nimmt sie nichtmal Leckerlie, wenn ich es verbiete und ist abrufbar.
Sie benimmt sich aber wiegesagt nur hier bei uns so daneben, im Wald und auf den Feldern ist sie ganz normal, etwas launisch manchmal, aber nie übermässig ekelig, eher toleranter. Wir fahren daher auch recht häufig raus, damit sie anderen Hunden gegenüber auch so bleibt.
Das mit dem aus dem Weg gehen hab´ich auch schon gesagt bekommen, völliger Stumpfsinn, und das von DER Hundeschule in Berlin, die für Resozialisierung wirbt...
sehr qualifiziert :sn:
Wie auch immer, ich würde halt gerne Anregungen bekommen, wie ich ihr klarmachen kann, dass sich daneben Benehmen eben das ist.
An der Leine ist sie auch ne Furie, ich versuche dann schon, sie wegzuhalten, aber meist ist der andere ohne Leine und dann ist es schon zu spät...sie hängt sich in die Leine, fletscht die Zähne, knurrt und bellt, kommt bestimmt gaaaanz toll rüber...
Sollte ich das nun Ignorieren oder bestrafen?
Bei sowas denke ich immer, dass Ignorieren dann als ne Art Freifahrtschein angesehen wird, eben weil ich nicht reagiere, was aber andererseits auch wieder Aufmerksamkeit wäre.., ich finde das echt schrecklich!
Hatte ja oben schon erwähnt, dass mir ein Master Plus empfohlen wurde, weil sie, wenn sie erstmal auf 180 ist, oder ein potentielles Mobbingopfer gefunden hat auf nichts mehr reagiert, weder auf ablenkungsversuche, noch auf anschi..oder Schnauzgriff, sie macht dicht.
Bin eigentlich auch kein Freund vom Knöpfchendrücken, aber es ist zum Haareraufen, schon deshalb, weil sie auch völlig anders und sehr freundlich sein kann und ja normalerweise auch ist.
Wie hast Du auf Deinen Hund reagiert, wenn er stänkern wollte, bzw. wie hast du das Abbruchsignal trainiert?

Viele Grüsse, Silvana

Rüsselterriene
15.05.2004, 18:44
Was machst du mit deinem Hund, außer spazierenzugehn?

Überleg dir doch mal ne Kopfaufgabe , die sie während eines Spazierganges zu erfüllen hat. Die sollte so intensiv sein, dass alles andere nebensächlich wird.

Ich denke, ohne dich zu kennen, dass andere Hunde deshalb so "ablenkend" sind, weil sie schlichtweg mehr bieten als du.
Gib ihr mal einen Grund, sich für dich zu entscheiden.

Anke

neaira
15.05.2004, 22:24
Hi Rüsselterrine!

Ich mache mit Amy täglich Kopfarbeit...
Zuhause verstecke ich ihr Leckerlies oder Spielzeug, lasse sie Sachen auspacken, wir üben Tricks wie winke-winke, schäm´dich, Pfötchen rchts und links, robben, twist und alle Grundkommandos.
Draussen machen wir auch regelmässig unterordnung mit dem Ball als Motivation (bei Futter klappt irgendwann nix mehr, weil sie weiss, wann ich was beihabe und wann eben nicht).
Der Ball ist auch prima zum ablenken, meistens zumindest, aber leider ist sie, wenn sie nen Ball hat auch echt ekelig, also keine bessere Lösung.
Wir spielen Ball und suchen Futter.
Aber da ist sie ja i.d.Regel auch "normal", unser Problem beginnt ja an dem Punkt, wo sie Gesellschaft bekommt.
Einer bellt, Amy macht Stimmung, einer rennt los, sie ist auch weg, einer stänkert, sie ist ganz vorne dabei.
Solche Momente sind mein Problem, weil sie da auch bei viel Training nicht mehr so auf mich achtet, wie wenn wir alleine sind.
Selbst wenn sie mit ihren Freunden Ball spielt (das geht, weil bei denen alles geklärt ist), ist ein anderer Hund wichtiger.
Die anderen rennen ja auch los, aber die walzen über niemanden drüber!
Und ihr den Kontakt zu denen zu "verbieten"wäre mehr als fies, weil sie wirklich traurig ist, wenn sie sie nicht sieht, hatten wir alles schon während der Läufigkeit.
Das ganze ist halt nach ihrer Kastration noch viel schlimmer geworden (vor 8Mon.) und sie ist deshalb ohnehin unausgeglichener :confused:
Sie ist halt leicht zu beeinflussen und Artgenossen sind halt immer besser, selbst wenn sie sie nur überwalzen will.
Ist schlecht, weiss ich auch, nur ich denke halt nicht, dass ich zu wenig mache, um interessant zu sein, aber was macht mich interessant, wenn sie mit Kumpels spielt, einer rennt los und sie hinterher?
das passiert in sekundenbruchteilen und ich lass sie schon nicht aus den Augen, genau deshalb!
Ich würde ja gerne interessanter sein als ich es scheinbar bin, soll mir nur mal einer sagen, wie!!!
Momentan sind wir täglich mindestens 3Stunden draussen, trotzdem wird sie auch nie müde oder entspannter...
Gut, Ferndiagnosen sind so ne Sache, aber ich dachte mir, wenn Nahdiagnosen schon mehr oder minder erfolglos waren, kann das auch nicht weiter schaden, oder??

Bin also weiterhin für alle Tips offen!

Viele Grüsse, Silvana

sandinchen
16.05.2004, 14:49
Ja das mit dem interessanter machen ist immer so ne Sache... Ich habe da auch so ein Exemplar hier zuhause, dass extrem viel Interesse an seiner Umwelt hat...:rolleyes: Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht, dass es damit etwas zu tun hat. Ich gehe mit meinem Hund neuerdings in eine Hundegruppe. Er ist einer der wenigen, die sich aus dem Getummel abrufen lassen. Er kontrolliert immer wieder, ob ich auch noch da bin. Langweilig ist ihm in so einer Situation sicher nicht und ich will auch gar keinen Hund, der bei so einem Spaziergang nur an meinem Arsch klebt. Er soll ja mit den anderen Hunden rumtoben. Trotzdem nutzt er eine sich bietende Situation aus, um Stunk zu machen.

Zuerst mal zu dieser Leinen-Theater-Sache.
Wenn dein Hundi an der Leine ist und es kommt ein anderer angewatschelt, frei, dann mach sie los. Alles andere ist unfair. Sollte der andere Hund dann eine auf den Deckel kriegen, tja, Pech gehabt. Wäre mir echt egal. Ich mach das auch nicht anders.
Hunde an der Leine bedeutet für mich, mein Hundi auch anleinen. Wenn die anderen das nicht verstehen wollen, ihr Bier.
Für dein Hundi ist es jedenfalls mehr als doof, wenn sie an der Leine "gefangen" bleibt und es kommt jemand auf sie zu. Und wie man sieht, sie denkt ja dann auch: Angriff ist die beste Verteidigung.

Wenn ich Hundi an der Leine habe, dann lass ich niemanden an ihn ran. Klar, Ausnahmen gibt es. Gute Hundefreunde, wo ich weiß, da bleibt alles locker. Ansonsten halt ich Hundi alles vom Leib. Ich bin schließlich das andere Ende der Leine.

Wenn Amy aber einen auf "dicke Hose" macht, wenn der andere auch angeleint ist, dann würde ich ihr jetzt schon langsam mal erzählen, dass sie sich ruhig zu verhalten hat.
Lies dir doch dazu mal den Thread "Rudelführer" durch. Wir haben zu dem Thema schon einiges geschrieben, was auch auf euch passt. Dann muss ich nicht so viel tippen. :D

Es ist ganz wichtig, das Amy weiterhin ihre Freunde treffen darf. Ich hatte auch ne Phase wo ich echt am liebsten los geheult hätte und alles und jeden gemieden habe, aber das is genau der falsche Weg. Mit diesen Hunden, die auf einmal los rennen muss man natürich schon vorsichtig sein. Ich meine, das ist dann auch nicht mehr Amys "Schuld". Und es ist wirklich nicht immer leicht einen Hund da anzurufen.

Du musst ihr klar machen, dass es nur geht, wenn sie mit dir zusammen arbeitet. Ich überlege grade, ob eine Scheppleine weiterhelfen würde, sodass du sie besser kontrollieren kannst. :?: Sie muss merken, Frauchen hat den längeren Atem/Arm.
Ich persönlich bin der Meinung, dass man seinem Hund schon "melden" sollte, wenn etwas "schlecht" ist. Ich bin kein Freund (mehr) des alles-was-unerwünscht-ist-wird-nur-ignoriert. Ich bin der Meinung, dass Hunde mit ihren Aktionen Fragen stellen und sie hoffen auf die entsprechende Antwort. Wenn ich jedes Verhalten nur ignoriere, wird der Hund aber nicht wissen, was er darf und was er lassen soll. Die Frage ob er das "schlechte" Verhalten dann auch einstellt ist wieder was anderes.

Es ist wirklich schwer, konkrete Tipps zu geben. Kann dich aber sehr gut verstehen, weil ich eben auch schon ähnliche Probleme hatte.
Also man kann halt nicht sagen: Wenn sie dies tut, mach du das...

Vielleicht kannst du bei Hundebegegnungen noch präsenter sein. Misch einfach mal in der Gruppe mit. (Ich weiß ja nicht wie es jetzt läuft) aber anstatt am Rand der Wiese zu stehen, gehst du mal zwischen die Hunde, "spielst" mit. Ich fungiere oft als Splitter, wenn Hundi bedrängt wird, stell ich mich dazwischen, "beschütze" ihn, im Gegenzug beschütze ich auch andere Hunde vor ihm, wenn er frech werden will. Mittendrin, statt nur dabei - sozusagen. Sowas kann auch helfen. :D

Das mit der Kastration ist auch nochmal so eine Sache... sowas bringt für manche Hündinnen echt Probleme mit sich. Hast du schon mal mit einer Heilpraktikerin gesprochen ob man ihr unterstützend was geben könnte?

Wie stark dreht sich denn die Welt bei euch zuhause um sie?

neaira
16.05.2004, 16:08
Hallo Sandinchen!

Das klingt jetzt vielleicht merkwürdig, aber es ist doch irgendwie beruhigend zu wissen, dass auch andere Leute, die nicht gerade zu den unwissenden zählen doch recht eigene Exemplare dieser Gattung haben ;)
Schleppleine ist bei uns ungünstig, wir hatten es versucht, aber alle anderen Hunde haben daran rumgezerrt und Amy !gassi" geführt, so dass im Endeffekt ein Riesenknäuel entstanden ist.
Leider sehen die anderen Hundebesitzer es auch nicht so eng und greifen eher halbherzig ein.
Das mit dem in-der-Gruppe-losrennen ist halt eines unserer grössten Probleme, weil die Wiese im Frühjahr/Sommer durch Büsche recht uneinsichtig ist, und wenn die den anderen, fremden Hund wittern, ist er noch lange nicht in Sicht, und wenn doch ist eh alles rum.
Das unglückliche ist auch, dass sie meist in unserer Nähe spielen, aber dann blitzartig losschiessen, so dass man nichtmal zugreifen könnte.
Manchmal hilft es, wenn ich ihr hinterherbrülle "Bremsen!!!!", dann rennt sie zwar hin, aber nicht drüber :rolleyes:
Wenn sie bedrängt wird, oder sie selber andere bedrängt gehe ich auch dazwischen, das muss ja nicht sein.
Ich weiss da halt nur nicht, wie ich noch präsenter sein könnte.
Sie spielen auch in der Gruppe mit dem Ball, aslo ich schiesse und alle wetzten hinterher, bisher ohne grössere Zwischenfälle, ausser mal ne Zickerei (fast alles Weiber :D ) oder das Amy den Ball einkassiert und sich unter nen Baum legt.
Zuhause dreht sich die Welt nicht überdurchschnittlich um sie, denke ich zumindest.
Wir gehen morgens so 1-1,5Std.spazieren, spielen Ball und sie mit Kumpels, dann ab nach Hause, ich Frühstücke, dann mein Zoo und dann arbeite ich meine Skripte durch, da hat sie dann erstmal Sendepause, auch wenn sie Spielzeug anbringt.
Ich sprech sie dann nur an, wenn sie die Katzen zu massiv wäscht.
Manchmal lasse ich sie nach dem "arbeiten"zum Fernsehen aufs Sofa und Zweckentfremde sie als Kissen oder kraule sie kurz.
Dann gibts ne Mittagsrunde, so 30Min-2Std., je nach Zeit und Lust.Zuhause spiele ich manchmal noch etwas mit ihr oder verstecke ihr was zum suchen.Bis abends schläft sie dann meist und leigt höchstens mal auf dem Sofa.
Samstags gehts zur Huschu, unter der Woche mal zum See oder aufs Feld, aber das zähle ich zum Gassi und nicht zur Aufmerksamkeit.
Auf quengeleien gehe ich gar nicht erst ein, das nervt einfach nur, sie ist da aber durchaus hartnäckig.
Wenn es nach ihr ginge wäre sie eh der Nabel der Welt, sie kann es auch nicht ertragen, wenn andere ohne sie spielen, aber da muss sie durch, sonst helfe ich ihr wieder auf die Sprünge.
Das mit der Heilpraktikerin hatte ich auch schon überlegt, bin nur etwas skeptisch bei sowas, hat bei mir leider nicht geholfen, bin aber auch kein Hund :)
Hier in der Gegend haben komischerweise viele Hunde diesen Knall, manche belassen es nur leider nicht beim Prollen :sn:
Vielleicht liegts an der Grossstadt?:confused:
Wenns das ist, besteht ja noch Hoffnung, ich will ja eh irgendwann in ruhigere Gefilde ziehen..., wenn ich mal fertig studiert habe (Freund auch) und endlich anständig was verdiene.
Falls du Amy mal sehen willst, ich hab endlich ihre Page hochgeladen, Adresse ist unter Hunde von A-Z. Eigentlich sollte die Adresse auch als Signatur unter meinem Beitrag stehen, weiss aber noch nicht, obs geklappt hat!

Bis bald!
Silvana

sandinchen
16.05.2004, 18:29
Hab mir Amy schon angekuckt. :D

Ich weiß schon wie du das gemeint hast mit dem "beruhigend" zu wissen...;)
Man hört ja von allen Ecken, dass der Hund so wie der Halter ist. Da sind Selbstzweifel vorprogrammiert. Aber das stimmt halt nur bis zu einem gewissen Punkt. Man steckt nicht im Hund drin und jeder Hund hat eben seinen eigenen Charakter. Man trägt nicht die "Schuld" für alle Wesenszüge des Hundes.
Ich kann mir auch vorstellen, wie du dich fühlst, nachdem du 4 Trainer abgeklappert hast. Meine Trainerin von damals konnte mir leider auch nicht weiter helfen, hat mich nur noch mehr verunsichert...dann noch hier das gelesen und dort jenes und ich wusste gar nicht mehr wo mir der Kopf steht...

Das mit der Schleppleine ist natürlich blöd. :rolleyes: Ich denke es wäre in dem Fall wirklich nicht verkehrt gewesen.

Was sagen denn eigentlich die anderen Hundehalter zu der Situation? Finden die das in Ordnung, dass die Hunde sich einfach selbständig machen?

Frag mal Rüsselterriene was sie von der Großstadt hält. :D Die wohnt nämlich am Arsch der Welt (wovon ich mich am kommenden Freitag selbst überzeugen werde, weil ich sie nämlich besuchen fahre, jucheissassa!:wd: ). Die Großstadt mit ihren vielen Hundewiesen bietet nämlich auch eine Menge Vorteile. Nämlich viele Hunde in komprimierter Form.

Könnt ihr nicht mal zusammen üben? Also mit den Hundefreunden? Ihr könnt ja z.B. "Jagdspiele" machen, wo einige Hunde abgelegt werden und einige einem Ball oder was auch immer hinterher rennen. Solche Selbstkontrolle ist sehr gut für solche Dinge. Du kannst das natürlich auch allein mit Amy machen. Anfangs vermutlich auch besser.
Wie spielst du eigentlich mit ihr Ball? Wichtig ist, dass sie dem Ball nicht einfach so hinterher jagt, sondern dass sie es auf dein Kommando hin tut. Also Hund ins Platz, Ball werfen, Hund muss liegen bleiben und darf auf dein Frei-Kommando erst los. Sowas ist sehr hilfreich, weil es ja auch nix anderes ist, als eine "Jagdsituation". Kann sie das? Wenn nicht erzähl ich dir wie man das übt.

Wo genau bist du eigentlich, wenn sie sich aufmacht jemanden über den Haufen zu rennen? Ich persönlich wäre ja dann weg. :D Also ab hinter den nächsten Busch und raus aus dem Sichtfeld. Raus aus dem Sichtfeld solltest du auch zwischendrin immer wieder machen. Werd unberechenbar. Lass sie auf dich aufpassen, nicht umgekehrt. Steh nicht irgendwo gemütlich rum, sondern verkrümel dich einfach...

Ihr könntet draussen auch Suchspiele machen. Kann sie apportieren?
Solche Nasenarbeitsgeschichten machen sehr müde und sind sehr aufregend fürs Hundi. Ausserdem kann man Hundi nachdem man es langsam aufgebaut hat irgendwo ablegen und ihn dann dort lassen, während man etwas versteckt. Dieses Warten ist auch eine gute Übung für den Hund, sich selbst zu kontrollieren, was dem allgemeinen Gehorsam natürlich auch wieder zu gute kommt.

Ich hab ein bißchen so den Eindruck als würden da alle Hunde auf eurer Wiese einfach machen was sie wollen, nur du scheinst dich vernünftigerweise daran zu stören. Kann das sein?

neaira
16.05.2004, 19:54
Hallo!

Na das ging ja fix!! :D
Die anderen Hundehalter stören sich meist nicht so sehr daran, die sagen dann eher: Ach, meine macht ja nix, die sagt ja nur mal Hallo! oder: Mensch Silvana, leg Dir mal ein dickeres Fell zu, lass die Leute doch reden, sie ist halt ein Hund.
Sicher, ich bin da ein wenig empfindlich, wenn mich jemand anmacht, aber derjenige hat ja recht, schliesslich ist mein Hund die Flitzpiepe und nicht seiner!
Viele brüllen ihren Hunden nur hinterher oder meckern sie beim zurückkommen an (ja sehr schön, dann kommt er bald gar icht mehr), aber das sind halt auch die, die ihren Hund bei Joggern nicht absitzen lassen oder ihn bei Spaziergängern nicht abrufen.
O.K., Amy geht auch manchmal "Guten Tag" sagen und schnüffelt mal jemanden an, aber das ist höchst selten und mir doch recht peinlich.., nicht jeder mag halt dicke, runde, feuchte Nasen.
Beim Ballspielen muss sie immer erst ein Kommando ausführen (meist Sitz oder Platz), bevor ich den Ball werfe und sie ihn nach dem Auflösen holen darf.
Wir üben auch gerade, solange sitzen zu bleiben, bis der Ball nicht mehr rollt, also Kommando Warte und Lauf.
Würde aber trotzdem gerne wissen, wie Du das gemacht hast, vielleicht klappt das ja noch besser.
Das mit dem "Verschwinden" haben wir auch eine Zeitlang gemacht, hat auch prima geklappt, bis eine nette Frau aus unserer Strasse ihre doch recht bissige Staff-Hündin (ich habe kein generelles Problem mit SOKAS, Amy hat nen Bullikumpel) zwar mit Leine, aber ohne Maulkorb im Park hatte.
An sich ja kein Problem, aber sie hatte uns schon eine Weile gesehen (normalerweise gehen wir uns aus dem Weg) und auch mitbekommen, dass wir das Abbruchkommando "Tschüss" gegeben hatten und weggelaufen sind. Leider konnten wir nur in ihre Richtung und anstatt uns aus dem Weg zu gehen, was ihr Problemlos möglich gewesen wäre, weil hinter dem Weg, den sie blockierte eine zweite Wiese ist, blieb sie stehen. Amy war grad am umkehren und wir konnten sie natürlich nicht auf die andere zulaufen lassen und mussten aus unserer Deckung (auf dem Weg wäre ein Baum gewesen, der aber nun von besagter Hündin besetzt war) wieder raus.
Amy schaute und rannte wieder zum anderen Hund hin, war zum Glück doch kein fremder, aber ich hatte da noch meine alte Brille...:D
Seitdem funzt das nur noch selten, meistens wenn der andere Hund schon signalisiert, dass pöbeln zwecklos ist.
Oder eben, wenn sie eine "brave" Phase hat, da funktioniert alles in 95%der Fälle.
Werde mich jetzt aber öfter mal einfach so verstecken, finde ich ne gute Idee!!
Apportieren kann sie, aber in "bösen"Phasen versucht sie mit der "Beute"abzuhauen, was das Ende des Spiels und den Ballverlust zur Folge hat.
Manchmal hilft es, mit ihr vor dem Spielen mit dem Ball als Motivator etwas Unterordnung zu machen.
Normalerweise kann sie wiegesagt apportieren und gibt wahlweise in die Hand oder legt ihn vor den Füssen ab.
Suchspiele haben wir grad angefangen, allerdings eher im kleinen Rahmen.
Ich lege oder setze sie irgendwo ab und verstecke ein Leckerlie im gebüsch oder im hohen Gras und lasse sie dann suchen, das macht sie sogar richtig gut.
Ich bleibe aber beim Verstecken noch in Sichtweise, lasse das Leckerlie aber nach dem Plumpsackprinzip unauffällig irgendwo fallen oder bücke mich mehrmals, damit sie nicht sieht, wo es ist.
Ach ja, sie vergreift sich gerne an ängstlichen Hunden, die sie kennt.
Wir haben hier eine Schäfi-Mix-Hündin, die ist für alle so ne Art Sündenbock und Amy findet das natürlich auch Klasse :sn:
Wenn ich sie abrufen will oder sie wegziehe haut sie erst recht drauf, andererseits hängt ihr diese Hündin auch permanent an der Backe und lässt sie nicht in Ruhe.
Manchmal rappelts die beiden dann und sie spielen sogar. :confused:
Was mache ich denn in so einer Situation?
Sorry, dass ich Dich so zuquatsche, aber ich freue mich echt, dass ich jemanden gefun den habe, der sich in meine Lage versetzten kann!

Bis bald, Silvana

sandinchen
16.05.2004, 20:03
Du hast Elektro-Post :D

chesterfield
16.05.2004, 23:31
Original geschrieben von Rüsselterriene
Was machst du mit deinem Hund, außer spazierenzugehn?

Überleg dir doch mal ne Kopfaufgabe , die sie während eines Spazierganges zu erfüllen hat. Die sollte so intensiv sein, dass alles andere nebensächlich wird.

Ich denke, ohne dich zu kennen, dass andere Hunde deshalb so "ablenkend" sind, weil sie schlichtweg mehr bieten als du.
Gib ihr mal einen Grund, sich für dich zu entscheiden.

Anke

Das ist wieder einmal ein bombiger Ratschlag, traurig wenn mann solches einem anderen zumutet

sandinchen
17.05.2004, 07:31
Hallo Chesterfield-Mäuschen!
Was anderes als die Beiträge anderer Fories zu kritisieren fällt dir wohl auch nicht ein, wie? Was wäre denn dein Lösungsansatz? :?:

Briddy
17.05.2004, 11:26
@sandinchen

du hast elektro-Post
Ey, das is nich fair, ich will auch mitlesen!:0(
Kannste Deine Ratschläge vielleicht noch mal veröffentlichen? Ich habe mit meinem Wuff ganz ähnliche Probleme und bin dringend an Lösungsvorschlägen interessiert.
Danke!
Gruß
Briddy

Rüsselterriene
17.05.2004, 11:58
@ chesterfield:

Traurig, wenn der eigene Senf sich fast immer wie Kritik anhört...:p

Anke
*denk mal drüber nach - oder mute ich dir damit zuviel zu?*

sandinchen
17.05.2004, 12:21
Hallo Briddy,
damit hier kein falsches Bild entsteht:
Ich habe hier keinen perfekten Hund sitzen und ich habe auch kein Patent auf die Lösung von den hier erwähnten Problemen. :D
Ich kann immer nur ein bißchen erzählen, wie ich (auch mit Hilfe anderer *Hallo Anke ;)*) mein Verhalten meinem Hund gegenüber geändert habe und wie diese Verhaltensänderung scheinbar wiederum zu einer Verbesserung des Verhaltens meines Hundes geführt hat.
Mein Hund büchst immer noch aus, wenn er eine Spur in der Nase hat und ich verpenn ihn rechtzeitig abzurufen. Und er hat sich letzte Woche sogar einen anderen Rüden vorgeknöpft, weil Frauchen nicht rechtzeitig da war um die Situation zu entschärfen. Und er kann auch immer noch nicht richtig an einem Hund an richtig lockerer Leine vorbei gehen. Ja, erhält inzwischen den Mund, aber er hopst immer noch dof rum. :D

Das einzige was ich geschafft habe ist, meinen Hund so weit zu kriegen, dass ich ihn zu einem frühen Zeitpunkt noch beeinflussen kann. Das ging anfangs gar nicht. Doch wie gesagt, früher Zeitpunkt - das ist sauanstrengend. Ist der Stein erstmal ins Rollen gekommen, kann ich auch nur noch den "Schaden begrenzen". Will heißen: Bei 'ner Prügelei Hund runter pflücken - keine elegante Lösung und Lerneffekt eher gering. Oder aber beim Jagen: Hund rufen, weg rennen und auf die gute Bindung hoffen - was klappt, weil Hundi immer schnell umkehrt, was aber trotzdem frustriert, da er ja immer wieder los rennt, wenn ich nicht bei der Sache bin.

Erfolge haben wir also insofern dass:
Ein Nein wird zunehmend beachtet und akzeptiert. Und das wohl allerwichtigste, ich selbst fühl mich nicht mehr so mies bei der ganzen Sache. Es gibt aber immer wieder Situationen, wo ich am grübeln bin und keine Lösung parat habe...:rolleyes:

Meine Aussagen klingen vielleicht manchmal etwas schlauer, als ich selbst bin. :D Wie gesagt, es sind kleine Erfolge die ich mit Hundi habe, die ich natürlich nicht verschweige, sondern euch gern dran teilhaben lasse. :)

Wenn du also irgendwas konkretes fragen willst, vielleicht fällt mir was oberschlaues dazu ein. :p

Liebe Grüße
Sandra