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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Allbekanntes PROBLEM: ALLEINEBLEIBEN



Sandy
22.07.2002, 21:17
Helft mir bitte!

Ich hab einen noch 2 jährigen Parson Russel Terrier Rüden.
Er kann und will nie alleine zu Hause bleiben!

Ich habe es schon im frühen Alter ausprobiert und es wurde immer schlimmer! Ich kann ihn nicht mal alleine in einem ZImmer lassen wenn ich aufsteh muss er mit, egal ob aufs Klo
oder zum Fernsehen! Es ist ja schön dass er mich liebt aber trotzdem! :mad:
Wenn ich ihn mal alleine lass dann sperr ich ihn immer hinten im letzten/ meinem Zimmer der Wohnung ein da wo er am wenigsten zu hören währe, aber nein! ES ist schrecklich!
Erst nach 2 min. ist es ein leises Bellen, wie ..."habt ihr mich etwa vergessen??"... dann nach 10 min. wird es leichtes Jaulen, und am Ende so ab 15 min. wird es ein klägliches Schluchzen wie wenn jemand gestorben wäre! Furchtbar!:mad:

Oder vorletztes Wochenende war er mit meiner Mutter alleine.
Sie ging schön und ausgiebig mit ihm so ungefähr ein bis zwei
Stunden spazieren und herumtollen, schon spät Abends!
Später dann er schlief schon, rief der Freund meiner Mutter an
lud sie ein noch sich einen schönen Abend zu machen, so ein paar Clubs besuchen! Da der Aramis schon schlief machte sich meine Mutter schnell fertig und sperrte ihn in ihrem Zimmer ein! Als meine Mutter dann aber am nächsten morgen den braven Hund der nicht zu hören war loben wollte, fand sie
eine große bescherung!
ER hatte alles vollgekotzt vollgepinkelt und vollgekackt! Es war grausig!

So nun sagt mir bitte, bitte was ich da machen kann!!!!!!!!
HHHHHHIIIIIIILLLLLLLLFFFFFFFEE EEEEEE!!!!!!!:eek:

Eure Sandy

Cockerfreundin
23.07.2002, 11:24
Hallo, Sandy!

Bitte, sperr Deinen Hund beim Fortgehen NIEMALS in ein geschlossenes Zimmer ein!!! Das weckt die totalen Verlassensängste in ihm und trägt mit Sicherheit nicht dazu bei, dass Dein Hund lernt, vertrauensvoll auf Deine Heimkehr zu warten!!

Dasselbe gilt für das sich "Wegschleichen", wenn der Hund schläft. Was soll denn anderes als Panik in ihm aufsteigen, wenn er aufwacht und merkt: mein Mensch ist weg!

Dein Hund muß, wenn Du fortgehst, nicht die ganze Wohnung zur Verfügung haben (wenn das aus welchen Gründen auch immer, nicht geht) - aber er sollte SEHEN können, dass Du weg gehst und seinen festen Bereich haben, wo er auf Deine Rückkehr warten kann.
Außerdem empfiehlt es sich, beim Weggehen dem Hund das zu "sagen" mit immer denselben aufmunternden Worten (etwa: .... , ich geh jetzt einkaufen/ arbeiten.... und Du passt schön auf die Wohnung auf. Und wenn ich wiederkomme, machen wir einen schönen Ausflug :) ). Immer dieselben Worte. Mein hund legt sich inzwischen bei diesem Singsang von alleine auf seine Decke im Flur.

Dann beim Heimkommen kräftig loben und ihm sagen, was für ein toller Kerl er ist und wie wunderbar er aufgepasst hat (dass er in wahrheit geschlafen hat, tut ja nichts zur Sache ;) ;) ).

Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Tipps geben.
Grüße von
Annette + Basti :)

Maggie_HH
23.07.2002, 12:03
hast du ihm das alleinebleiben beigeracht???? du musst es ihm gaaanz langsam zeigen......warte nicht bis er anfängt zu bellen oder zu jaulen!!!!
geh nur mal kurz raus...so für 30sec., wenn er lieb ist geh schnell wieder rein!!! wenn er anfängt zu jaulen, warst du zu lange weg, dann warte kurz bis er eine Pause macht und geh dann wieder rein!!!!
Das musst du dann über Wochen üben und langsam die Lönge steigern....so hab ich das mit meinem Henk gemacht!!!! Und er kann jetzt schon mal 4-6 h alleine bleiben ohne dass er bellt, jault oder irgendwas anstellt!!!!! er hat noch NIE was gemacht, als er alleine war!!!!!


Juliane

Pissnelke
23.07.2002, 20:53
Hallo Sandy!

Tu bitte auf keinen Fall was Annette sagt, ihr Beitrag sind sicher gut gemeint, aber völlig für die Katz!*gg*

Der Beitrag von Juliane ist schon besser!

Also:
fang langsam an und bring es ihm bei!
Geh erst mit ihm raus und spiel viel mit ihm, dann lässt du ihn in mehreren Zimmer(wenn möglich), allein um mal eben den Müll raus zu bringen! Irgendwann gehst du zum Briefkasten und so dehnst du die Zeitspanne immer mehr aus!
Erzähl im bitte kein Roman, wenn du weggehst! Sag kurz was, damit er es mitkriegt! Wenn du wiederkommst, begrüßt du ihn GAR NICHT! wenn du ihn überschwänglich begrüßt begreift er nicht, dass das überhaupt nichts schlimmes ist, wenn man mal weg ist!
Räum immer alles weg,was weg kann, damit es nicht angeknabbert wird!
Wenn alles nicht klappt, muss er wohl oder übel in eine FLY BOX! Das ist eine Transportbox, wie sie auch im RFlugzeug genutzt werden!
Wenn du ihn richtig an diese Box gewöhnt hast, ist es kein Problem darin auch eine Weile(mehrere Stunden) zu verbringen!

Würde mich sehr freuen, wenn du erzählst wie es so läuft und wie du weiter kommst!

Gruß, Melanie

Jacky77
23.07.2002, 21:32
Hallo Sandy!

Die Vorschläge Deinen Aramis langsam an das Alleinebleiben zu gewöhnen sind absolut richtig. Das klappt bestimmt. Aber Du darfst nicht zu ungeduldig werden! Es ist wichtig, dass Du mit Mini-Schritten anfängst (30 sek., 1 min.) usw. Wenn du zu schnell steigerst, war alles bisherige für die Katz. Du solltest auf jeden Fall den Raum erst wieder betreten, wenn Aramis keinen Laut von sich gibt (also langsam in kleinen Schritten trainieren!!). Wenn er jammert und Du reingehst in tröstest oder schimpfst bestärkst Du sein Verhalten nur!

Hat Aramis Kauspielzeug zur Verfügung, wenn er alleine ist.? Wenn nicht, solltest Du ihn daran gewöhnen. Dann kommt er 1. nicht auf dumme Gedanken (Möbel anknabbern etc.) und 2. hat er Beschäftigung.


Viel Glück & nicht aufgeben!!

Daniela mit Jacky

Sandy
24.07.2002, 14:51
Das hab ich alles doch schon so oft ausprobiert!
Aber er weint und heult, mein goot das ist immer so schlimm!:(
Ich muss aber stark bleiben!:rolleyes:
Vielleicht bin auch nur zu ungeduldig!:p

Ciao!

Cockerfreundin
24.07.2002, 15:13
@ Melanie

Zitat
_______________

Tu bitte auf keinen Fall was Annette sagt, ihr Beitrag sind sicher gut gemeint, aber völlig für die Katz!*gg*
________________

Ich bin natürlich davon ausgegangen, dass der Hund auf die von Juliane beschriebenen Weise an das Alleinebleiben gewöhnt wurde/ wird....

Wir haben damit am 3. Tag (für einige Sekunden, Minuten) angefangen und das Ganze 4 Wochen lang konsequent durchgezogen. Seither bleibt mein Hund seine 4 - 5 Stunden problemlos alleine.

Trotzdem halte ich NICHTS davon, den Hund beim weggehen einzusperren oder sich davonzuschleichen, wenn der Hund schläft.

Grüße von Annette

gitti
24.07.2002, 15:20
Hallo,

also ich hatte am Anfang mit meinem Hund das gleiche Problem, ich habe das Buch von Jan Fenell gelesen und es auch angewandt, es ist in kurzer Zeit sehr viel besser geworden, hier nur einige Tipps, also nicht groß verabschieden, kein riesige Begrüßung wenn man wieder kommt, du als Alphatier, kannst gehen und kommen wann du willst und du muß deinen Hund nicht bescheid geben.

Es hatt bei uns wirklich sehr super geholfen, bei uns war es auch so das ich nicht mal auf das Klo alleine gehen konnte ohne Zirkus.

Liebe Grüße

Brigitte

Squeeky
24.07.2002, 18:32
Hallo Sandy,

ich kenne das Thema zu genüge. Glaub mir. :(

"Queeny", meine Schäfermix-Hündin, 17 Monate alt, bleibt für nichts in der Welt alleine. Mein Lebensgefährte hat sie im Alter von ca. 5 Wochen in einem Müllcontainer gefunden - daher wohl auch das "Trauma".

Wir haben alles versucht: Radio und/oder TV laufen lassen, Hund auspowern, T-Shirt da lassen, Hund in ein Zimmer sperren, Bachblüten usw. Seit über einem Jahr...der Erfolg gleich Null. :( Nicht mal einen Dogsitter akzeptiert sie, da macht sie Terror pur. - Sie bellt oder jault nicht, nein - sie macht alles kaputt, was sie in die Fänge bekommt (Schaden im letzten Jahr: ca. 6000 Euro).

Der Zufall wollte es so, das mein Lebensgefährte und ich ein Haus auf dem Land kaufen konnten mit Garten. Aber selbst das reicht "Queeny" nicht. :( Wenn wir weggefahren sind und sie sollte daheim bleiben, sprang sie über den Zaun und lief uns hinterher.... :(

Da ich nun echt nicht mehr weiter wusste, habe ich mich an eine Verhaltenstherapeutin gewandt. Diese meinte, das solche Verlassensängste durch übertriebene Fürsorge zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat des Hundes ausgelöst wird. D.h. ich habe mich damals zu sehr um "Queeny" gekümmert und nun wünscht sie dies eben weiterhin. - Solch ein Verhalten muss therapiert werden - und zwar so schnell wie möglich, sonst wird es noch schlimmer. - Wir machen jetzt eine sogenannte "Entfremdungsthera´pie" mit "Queeny", das kann mehrere Monate dauern, aber das ist es mir wert.

Mein Tip: probier nicht lange rum. Ich habe es aus Liebe zum Hund über 1 Jahr versucht, ohne Erfolg. Suche Dir Hilfe in einer guten Hundeschule oder noch besser bei einem Verhaltenstherapeuten. Dort bekommst Du von Fachmännern Hilfe und Du wirst sehen, Du und Dein Hund werdet beide schneller wieder glücklich.

Viel Glück und wenn Du noch Fragen hast, dann mail mir. :)

Viele liebe Grüsse,
Jeanette & Anhang

Sandy
24.07.2002, 21:15
Vielen vielen Dank!:D
das war echt ein guter Rat!
Darauf wär ich nicht so schnell gekommen....
aber gut, dann werd ich mich mal umsehen nach nem Therapeuten, bähh wie sich des anhört!;)

Danke für den tollen Tipp!
Ciao!
Sandy

Jacky77
24.07.2002, 23:47
Hallo Sandy!

Es wäre nett, wenn Du auf die Fragen antworten würdest die Dir hier gestellt wurden. So ist es für alle anderen einfacher Dir einen Rat zu geben.

Du hast gesagt, dass Du bereits versucht hast ihn langsam an das alleine bleiben zu gewöhnen. Wann hast Du angefangen ihn daran zu gewöhnen? Hast Du es in Mini-Schritten gemacht? Und über was für einen Zeitraum?

Hat Dein Hund Beschäftigungsmöglichkeiten (Spielzeug) wenn er alleine ist?

Viele Grüße,
Daniela

Sandy
25.07.2002, 15:05
Hallo,
also ich beantworte schon fragen, aber keine dir mich leider
nicht weiterbringen.
Mein Hund wird am 4.April 3 Jahre alt, und ab seinem 5-6 Monat
hatten wir es ganz langsam mit dem Alleine-Bleiben geübt, was aber nach kläglichen Versuchen scheiterte!:(

So jetzt wo ich schon das zweite mal nach rat frage wegen diesem Problem, werde ich nach allen Misslungenen Versuchen Sqeeky's Rat folgen.

Ich glaube nämlich dass es anders wohl wahrscheinlich nicht mehr klappen wird!:cool:

Trotzdem danke!
Ciao!
Sandy

Jacky77
25.07.2002, 15:20
Hallo Sandy!


also ich beantworte schon fragen, aber keine dir mich leider
:confused:

Du hattest doch schon einmal gesagt, dass Du vielleicht nur zu ungeduldig warst. Vielleicht solltest Du noch einmal gaaaanz langsam, wie beschrieben, ihm versuchen das Alleinebleiben beizubringen.
Zu einem Verhaltenstherapeuten und viel Geld ausgeben kannst Du dann ja immer noch.

Dann viel Glück!

Gruß,
Daniela

Squeeky
26.07.2002, 13:53
Hallo Sandy,

ich weiss, das sich "Therapeut" echt doof anhört...;) Aber was soll man machen? Wenn man es selber nicht in den Griff bekommt, dann muss man sich jemanden suchen, der einem helfen kann.

Ich wünsche Dir und Deinem Wuff jedenfalls alles Gute und viel Glück! :)

Liebe Grüsse,
Jeanette

Sandy
26.07.2002, 14:12
Danke!:D
Ich werds einfach nochmal ganz langsam angehen!;)


Ciao!
Sandy

Jacky77
26.07.2002, 17:01
Hallo Sandy!

Du meinst also, Du beantwortest also keine Fragen, die Dich nicht weiterbringen.


Ich habe Dich gefragt, ob Dein Hund Spielzeug, Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung hat.
Wenn Du meinst dass dies unwichtig ist, dann kann ich Dir auch nicht helfen.
Tut mir leid, dass ich versucht habe Dir zu helfen.

Viel Spaß beim Therapeuten!

Viele Grüße,
Daniela

DinaSteinbach
04.08.2002, 17:28
Hallo zusammen, hab auch schon mal zu diesem Thema was reingeschrieben, hab auch Tips bekommen, die ich aber alle schon kantte und ausprobiert hatte. Vielleicht antwortet mir jetzt ja mal jemand, der weiß, was zu tun ist.
Mein Rüde ,1 Jahr, und ich haben das ganze Programm hinter uns...Jaulen, bellen (stundenlang) , Teppich und alles andere zerreißen, Pinkeln, etc. ....hab alle Ratschläge befolgt, bis ich schließlich auf meine Tierärztin gehört habe, die mir geraten hat, einen zweiten Hund anzuschaffen, damit er sich nicht so einsam fühlt! Hab ich jetzt seit fast zwei Wochen: Welpe, 9 Wochen; sie verstehen sich auch sehr gut; aber so entscheident verändert hat sich nicht viel... er jault immer noch, allerdings nicht immer, und er reißt immer noch den teppich ab.
Aber ich habe noch Hoffnung! Werd euch auf dem Laufenden halten, mal schauen...
Bis denne, Dina
P.s.: Das mit dem verhaltenstherapeuten find ich gut, aber man muß erst mal einen Vernünftigen finden, hier in der Nähe gibts jedenfalls keinen (Sauerland/Kierspe)

Sandy
04.08.2002, 20:39
Hi Dina!
Ich würde an deiner Stelle deinem Welpen gleich von Anfang an
beibringen alleine zu bleiben, z.B. bei längeren Spaziergängen
wo der Kleine noch nicht mit kann, etc.
Verstehst du was ich meine:confused:

Ich glaube dann würde dein Hund auch gelassener auf eine
"Alleinbleibsituation" reagieren, wenn der Kleine auch keinen Streß macht!

Probiers doch aus und teile mir dein Ergebnis bitte mit!

Ciao!
Sandy

doogidog
13.08.2002, 18:25
Hallo@all,
meine kleine Hündin ist jetzt 14 Wochen alt. Seit sie bei uns ist, schläft sie artig und allein in ihrem Körbchen in der Küche. Langsam hab ich das Alleinsein schon geübt. Aber als ich nach 8 Wochen doch wieder zur Arbeit musste (nur vormittags), ist sie beim 1. Mal auch glatt ausgeflippt. Teppich zerkaut, gekackert, gepullert, die Klingeldrähte gekappt, Zeitung zerfetzt, Mülleimer geplündert usw.:confused:
Dann hab ich im Forum gestöbert und im Internet gesucht nach Tipps. Also mein Fehler war, dass ich die Türen offengelassen habe. Das kennt sie von nachts auch nicht. Seitdem läuft es besser. Spielzeug leg ich hin, was zu knabbern, bischen Trofu(guckt sie aber nicht an), Wasser. Nach 3 h komm ich in der Mittagspause schnell nach Hause zum gassigehen. Dann ist sie noch mal 2 h allein. Aber wie gesagt, klappt schon ganz gut. Wirklich wichtig ist, dass man aufpasst, dass die kleinen Quälgeister :D einem nicht überall hin folgen.
Also alles Gute.
doogidog & Jacky

DinaSteinbach
19.08.2002, 18:35
Hallo allerseits!
Tja, es hat sich doch eine Menge getan zum Thema Alleinbleiben: Seit der Welpe da ist, gibts kaum noch Probleme. Gehe auch wieder arbeiten, halbtags, und das klappt sehr gut, außer, dass der Kleine (10 Wochen) noch nicht immer dicht halten kann, aber das ist ja noch normal...
Mittlerweile laß ich einen der beiden auch mal ganz allein, ohne den anderen, dass klappt auch ganz gut. Muß ja schließlich auch mal mit beiden getrennt trainieren.....
Also, ich hoffe bei euch anderen mit diesem Problem hat sich auch was verändert, schreibt mal, liebe Grüße, Dina

Sandy
20.08.2002, 14:04
Hi Dina!
Voll cool!
Also hats doch mit dem Welpen geklappt!!!!
Och, des wär bei uns auch eine gute Lernmethode,
aber meine MUTTER will in ihrer Wohnung keinen
Zweithund haben.

Einfach zum heulen!!!! :(

Aber schön dass es bei dir geklappt hat!:p

Ciao!
L.G. Sandy

silke27
25.08.2002, 21:21
Halli Hallo,

also, erstmal von mir ein herzliches Beileid für das verwüstete Zimmer.

Bei uns war das ähnlich.
Und ich MUSS Melanie in allen Punkten zustimmen.
Wir haben auch diese Boxen angeschafft (vor ca. 6 Jahren) , und es war die Rettung unseres Hauses, nachdem unsere Hunde zuletzt auch die neue Couch zerlegt hatten, nur weil sie annahmen, der Chef ist nicht da, jetzt lassen wir hier die Sau rauß.

Allerdings haben wir es genau anders rum gemacht. Der Hund saß in der Box / eine große!!!!! Hat gejault und geheult, weil er rauß wollte. Es war ne einzige Nervenprobe. Aber wir sind nicht eher hin, bis er ruhig war. Ich glaub darin liegt das Problem. Der Hund versteht nicht, ob jemand nach 30 Sekunden oder nach 30 Minuten wieder reinkommt. Aber er versteht, daß man wiederkommt, wenn er ruhig ist. Und seit dem läufts bei uns perfekt. Es ging eigentlich ganz fix, dann sind die Hunde freiwillig und gern in die Box gegangen. Meist haben wir ihnen noch was zur Beschäftigung mit reingegeben, z.B. einen großen Knochen, und schon war Ruhe.

Ich kann dir nur raten: machs genau so. Ich würd mir jedenfalls nicht auf Dauer die Wohnung vollreihern lassen. Er MUSS es lernen, daß er nun mal nicht jederzeit und überall mit hin kann. Nur mal so: auf dem Klo hab ich auch jederzeit Publikum, hihi. Aber beim Arzt z.B. ist es nun mal was anderes.

Viel Spaß und Nervenstärke wünscht

Silke

DinaSteinbach
26.08.2002, 14:27
Halli, Hallo @all!
Wer das Thema regelmäßig verfolgt, kennt meine Situation ja. Jetzt ist folgendes: Die beiden Chaopten bleiben zwar allein, ohne zu heulen, dafür zerstören sie aber immer noch ab und an den Teppich und die Couch. Meint ihr, eine Box wäre doch die richtige Lösung? Hab mich bisher immer gesträubt, da ich das irgendwie schrecklich finde, die Hundis in so´nen "Zwinger" zu sperren, aber anscheinend gehts nicht mehr anders....
Noch ne Frage: In einem Monat sind meine Semesterferien zu Ende (Seufz...) und ich muß wieder nach halle; sollte ich dort wieder von vorne anfangen? Der Welpe kennt die andere Wohnung ja noch gar nicht.
Danke, Dina
P.s: Kennt jemand eine gute Möglichkeit beigen Teppich von Welpendünnpfiff zu befreien?????

silke27
26.08.2002, 19:09
Hi Dina,

also ich muß schon sagen: es macht immer wieder Spaß, hier zu lesen..... Welpendünnpfiff, laach. Super Ausdruck.

Also gut: jetzt mal ernst: Am besten sofort (müßte ja eigentlich klar sein, daß das nicht trocknen sollte). Ich empfehle da viel klares Wasser und ne Wurzelbürste. In das Wasser etwas Spüli reicht eigentlich schon. Und dann bürsten was das Zeug hält. Wenns rauß ist, hab ich immer ne Zeitung draufgelegt, die dann die Feuchtigkeit wieder aus dem Teppich nimmt.

Also dann, viel Spaß beim bürsten und liebe Grüße

Silke

DinaSteinbach
27.08.2002, 10:46
Halli, Hallo! Was würdest Du denn dazu sagen?!
Das mit Spüli hab ich alles schon versucht, werd jetzt mal ein Teppichreinigungsgerät ausleihen, mal sehen, ob das hilft...
Trau mich nämlich gar nciht mehr barfuss durch die Wohnung...
Wer hat eigentlich so was Bescheuertes wie Teppich erfunden?????
Trotzdem Danke für den Tip. Noch ne Frage: Wie lange hats bei Dir gedauert, bis er/sie stubenrein war? Höre ständig nur "Och, der war mit 8 Wochen schon stubenrein vom Züchter..." Da werd ich echt blaß vor Neid! Bei meinem ersten Hund hats 6 (!!!!!) Monate gedauert....(lag vielleicht auch daran, dass er schon 16 Wochen in nem Pferdestall gehaust hatte)
Bis denne, Dina:(

igelchen
27.08.2002, 11:58
Hallöle!

@ Dina:
Achte bei Teppichreinigungsgeräten darauf, dass sie kalt reinigen. Alles, was mit Dampf, heißem Wasser etc. funktioniert, sorgt nur dafür, dass die hübschen braunen Fleckchen nie mehr raus gehn...

Ein guter Tipp, um Deinen Welpen etwas besser in Halle eingewöhnen zu können: Vielleicht hast Du die Möglichkeit, bereits etwas früher als zu Vorlesungsbeginn dorthin umzusiedeln oder kannst vorher mal ein Wochenende mit den hunden dort verbringen. Dann kannst Du dabei sein, wenn der Kleine mit so viel Neuem konfrontiert wird...

Viele Grüße
Igelchen

silke27
28.08.2002, 20:34
Hi Dina,

also wir haben das immer folgendermaßen gemacht (und hat auch immer geklappt)

Wir haben die Welpen 4 mal am Tag gefüttert. Danach wurden sie auf den Hof gebracht, für ungefähr 10 min. Und danach gings zum Schlafen in die Box. (das alles bei unseren eigenen Welpen)

Bei meinem Cocker (hab ich mit 9 Wochen gekauft) gings genauso. Und auch genauso schnell. Der kam aus einer reinen Zwingerhaltung, also nix mit stubenrein. Die Hunde haben das ziemlich schnell rauß, normalerweise. Also ein halbes Jahr wie bei dir, neee, das find ich zu lang...... Du mußt nur drauf achten: kleiner Hund, kleine Blase. Regelmäßig (am Anfang würd ich sagen, so alle 5 Stunden) nach draußen bringen, dann, wenns geklappt hat, großes Lob. Und dann auch mal Mecker, wenns in der Wohnung passiert. Ich brauchte nur fragen:°Wer war das???° . Das reichte. Habe ICH allerdings die Zeit mal verpaßt, gabs natürlich kein Mecker. Hab nur stillschweigend weggeräumt.

Also dann, bis bald.... saubere Füße in der Wohnung und ne Menge Geduld und Durchsetzungsvermögen wünscht

Silke

DinaSteinbach
30.08.2002, 14:05
Hallo @Silke!
Tja, hab auch gedacht, beim zweiten Hund wird alles besser...
Da weiß man schon genau Bescheid und so...schön wärs!
Ich mach´s genau so, wie Du sagst, nach dem fressen, nach dem schlafen etc. , großes Lob und wenn ich ihn erwische, schimpfen, aber er stört sich gar nicht dran. Hab ihn jetzt seit fast 5 Wochen, und so langsam sollte er doch verstehen, was ich ihm sagen will?!
Außerdem pinkelt er immer noch alle 2 Minuten, für 12 Wochen ein bißchen oft, oder?Das ist auch kein Wunder, so viel, wie der säuft; wenn ich den wassernapf voll mache, trinkt er ihn sofort leer (ca. 1,5 l Inhalt) ; nicht, dass er sonst kein Wasser stehen hat. Das ist doch nicht normal.
Bisdenne, Dina

Cockerfreundin
30.08.2002, 22:51
Hallo, Dina!

_______________

Hab ihn (den Welpen) jetzt seit fast 5 Wochen, und so langsam sollte er doch verstehen, was ich ihm sagen will?!
_______________

Hast Du denn überhaupt Zeit, Raum und Konzentration genug, Deinen Zweithund (Welpe) ALLEINE zu erziehen?? Oder wuselt Dir Dein Erster, 12 Monate = mitten in der Pubertät, immer dazwischen??

Wenn Du Dich wirklich ganz auf Deinen Welpen konzentrieren kannst, sollte es eigentlich klappen.

Grüße von
Annette

silke27
30.08.2002, 22:52
Huhu Dina,

also alle 2 Min. pinkeln und so mit nix dir nix 1,5l Wasser in sich reinpumpen..... und das alles mit 12 Wochen: da würd ich mal zum Tierarzt gehen, um zum Bsp. ein Nierenleiden, Blase, Diabetes usw. ausschließen zu lassen. Ich finde, daß ist viiiiieeeel zu viel. Eineinhalb Liter schaffen noch nicht mal meine erwachsenen Hunde, selbst wenn sie mehrere Stunden ohne Wasser wären..... Verhält er sich sonst normal, z.B. beim Fressen? Oder ist er öfter träge?

Ist ja auch gut möglich, daß er irgendwas hat. Dann nützt bei seiner Unsauberkeit auch die größte Schimpferei nix, dann kann er einfach nicht anders.

Viele Grüße

Silke

Dagi
31.08.2002, 10:45
Hallo Dina,

daß der Welpe mit 12 Wochen noch nicht stubenrein ist, ist ziemlich normal. Wer behauptet, sein Hund sei mit 8 Wochen schon stubenrein, der zählt bestimmt die Ausnahmen nicht mit dazu, also wenns im Spiel daneben geht und so. I

Also, unsere Amy (Dackel) war so ziemlich stubenrein mit 14 Wochen, gemeldet hat sie aber erst so ab 16 Wochen wirklich zuverlässig. Ich habe mich da von anderen oder von Büchern (in 2-3 Wochen ist ihr Welpe stubenrein!) nicht verrückt machen lassen.

Außerdem ist es z.B. auch was anderes, ob der Hund durch eine Terrassentür nach draußen kann, oder -wie bei uns- in einer Etagenwohnung lebt. Bei unseren Freunden hat sie schon mit 10 Wochen vor der Terrassentür gesessen, wenn sie mußte!

Ich habe am Anfang den "Fehler" gemacht, daß ich sie drinnen auf den Arm nahm, und dann mit ihr runtergelaufen bin. Ich habe dann angefangen, sie drinnen anzuleinen, sie selbst durch die Tür zum Fahrstuhl gehen zu lassen, damit sie weiß, wie der Weg nach draußen funktioniert. Und plötzlich ging das dann mit der Stubenreinheit ganz schnell. Sozusagen über Nacht.

Mit der vielen Trinkerei allerdings würde ich auch zum TA gehen.

Meintest Du wirklich alle 2 Minuten oder waren die Finger zu schnell und Du meinst der Welpe muß alle 2 STUNDEN?

Also, alle zwei Stunden ist in dem Alter noch normal. Er kann ja noch nicht aufhalten. Das war bei uns auch so. Manchmal auch nach einer Stunde schon wieder. Kommt auch drauf an, ob der Hund spielt, schläft, etc.

So ab der 15. Woche waren es alle drei Stunden. Und jetzt mit 18 Wochen sind es ca. alle 4-5 Stunden, und drei Haufen am Tag!

Also, nicht verzweifeln!!!

Alles Gute wünscht Dagi