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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rat gesucht : FIV



Marli
04.05.2004, 15:59
Heute kam das niederschmetternde Ergebnis der Blutuntersuchung für meine Miez: "Katzen-Aids" !

Unsere Miez ist etwa 8-10 Jahre alt, vor etwa 2 Jahren haben wir sie gefunden und zu uns genommen. Lange haben wir gebraucht, bis wir sie überhaupt anfassen durften und etwa vor einem Jahr hatte sie endlich begriffen, dass sie uns vertrauen kann. Seitdem hat sie sich zum absoluten Schmuser entwickelt. Nachdem wir sie "aufgefüttert" hatten, war sie eigentlich immer recht mollig, aufgeweckt und hat viel gespielt. Aber in unregelmäßigen Abständen kamen immer wieder irgendwelche Wehwehchen, mal Fieber, mal undefinierte Schwellungen oder auch Entzündungen.

Miez wurde von uns wie unsere anderen Tiger immer komplett durchgeimpft und ist Freigänger.

Vor etwa 3 Monaten ging es dann richtig los: Dicke Schwellungen am Euter - mit Cortison ging es schnell weg. Ein paar Tage Ruhe, dann hatte sie plötzlich Schnupfen mit Fieber. Wieder Antibiotika, auch hier war schnell geholfen. Dann kamen die Zahnfleischentzündungen. Wieder Antibiotika, aber ohne Erfolg. Dann eine komplette Zahnsanierung, wieder Antibiotika und Schmerzmittel. Als sie wieder freiwillig frass, habe ich geweint vor Glück.

Seit letzter Woche wieder Entzündungen im Maulbereich, sie hat jetzt schon mindestens 5 Tage nichts mehr gefressen, ernährt sich nur noch von Katzenmilch mit Traubenzucker. Das Fell und die Augen waren matt, sie war vollkommen teilnahmslos. Tierarzt angerufen, der sagte ich solle die restlichen Antibiotika vom letzten Mal geben, aber wieder keine Besserung.

Gestern nachmittag bin ich dann zu einem anderen Tierarzt gefahren, der hat sofort Blut für einen Bluttest abgenommen und ein Mittel mit Namen Interferon gespritzt, einmal unter die Haut und ein bisschen in die Entzündungen im Maul. Heute und morgen muss ich das Mittel selber spritzen. Er hatte sich viel Zeit für Mich und Miez genommen und von einer Immunschwäche gesprochen. Heute morgen hat Miez immer noch nicht gefressen, lag teilnahmslos in Ihrem Körbchen. Ich habe sie dann in ein seperates Zimmer gelegt und von den anderen Katzen separiert. Heute mittag bin ich dann nochmals von der Arbeit nach Hause gefahren, keine Besserung. Selbst die Katzenmilch hat sie nicht angerührt. Heute nachmittag dann telefonisch der Befund: KatzenAids !

Morgen muss ich erneut mit Miez zum Arzt, er möchte dann mit mir die weiteren Möglichkeiten besprechen.

Ich bin ganz fertig, weil ich nicht sofort richtig reagiert habe, als sie die ersten Anzeichen zeigte und meinem ehemaligen Tierarzt blind vertraut habe.

Kann einer von Euch mir einen Rat geben ? Durchhalten - eventuell auf Kosten der Katze ? Oder aufgeben und erlösen ?

Traurige Grüsse
Marli

Pikephish
04.05.2004, 16:05
Oh Du Arme, das sind ja schlimme Nachrichten!
Hast Du denn die anderen Tier schon getestet? Wenn nicht, würde ich das nachholen.
Alles Gute!

Marli
04.05.2004, 16:09
Danke !
Ich werde morgen sofort einen Termin machen, um die beiden anderen auch testen zu lassen. Habe eben beim Telefonat nicht sofort geschaltet, um sofort einen Termin für die beiden anderen zu machen. Habe noch einen dicken Kater von 3 Jahren und eine "geerbte" Katze von 18 Jahren.

Marli

admin
04.05.2004, 16:21
@Marli,
bei Katzen,d ie bereits Symptome einer FIV Erkrankung zeigen, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:
1. Dauerhafte Immunmodulation mittels felinem Interferon, wie der Kollege es nun begonnen hat. Nach einem initialen Boost muss man individuelle einen zeitlichen Abstand finden, in dem die Katze zu behandeln ist-´.
2. Hemmung der reversen Transkriptase wie in der Humanmedizin mit AZT, wobei die Nebenwirkungen hier doch beträchtlich sein können.

Parallel bestehende Sekundärinfektionen sind natürlich mit zu behandeln.

Hier ein link zum Thema:
http://vetinterferon.nexenservices.co m/aff_abstract.php?id=141&lang=fra

Alles Gute für Ihre Miez! ;)
Dr. Kirsten Thorstensen
Vet Services Manager

Zooplus AG

mk75
04.05.2004, 16:37
Hallo Marli,

vor vielen Jahren haben wir das selbe durchgemacht.
Tommy wurde als Baby in einer Mülltonne gefunden und kam über mehrere Wege dann zu uns.
Mit ca. 2 Jahren haben wir sein Blut untersuchen lassen, da er trotz extremen Fressanfällen nicht wirklich "dick" wurde.
Die Diagnose "Katzen-Aids", ein Schock für uns, vor allem da noch 3 weitere Katzen bei uns lebten.
Dazu muss ich sagen, dass es alle Freigänger Katzen waren.
Wir haben lange überlegt was wir machen sollten, mit regelmässigen Blutuntersuchungen hätte man gegebenenfalls Aufbaupräperate geben können, allerdings hilft zum Schluss nichts mehr und der Gang zum TA war jedesmal eine Katastrophe.
Da die Blutabnahme für Tommy Horror war und er ein sehr freiheitsliebender Kater war, beschlossen wir ihn "weiter" leben zu lassen ohne weitere Belastungen.
Mit etwas mehr als 5 Jahren brach die Krankheit aus, davor war er nie krank. Er bekam dann eine sehr heftig Lugenentzündung und wir haben ihn dann erlöst, da es ab diesem Zeitpunkt keine Besserung auf Dauer mehr für Ihn gegeben hätte und das kein Leben mehr für ihn gewesen wäre.
Alle weitere Katzen sind nicht an FIV erkrankt oder daran gestorben.

So eine Diagnose ist ein hartes Urteil, unser TA war damals eine grosse Hilfe. Als bei Tommy die Lugenentzündung ausbrach, hat er uns erklärt wie die Krankheit weiter verläuft, wenn sie mal ausgebrochen ist und diese Leid wollten wir und auch der TA nicht für unseren kleinen Räuber, der schon als Baby so viel mitmachen musste.
Deshalb hat er von seiner Krankheit nicht viel mitbekommen, wie schon gesagt bis zu der Lugenentzündung war er immer gesund und diese Krankheit musste sein Körper nur 2 Tage ertragen.

Mach dir auf jeden Fall keine Vorwürfe, selbst wenn das ganze füher erkannt worden wäre, hätte es keine Rettung gegeben, die Krankheit lässt sich zwar mit einem starken Imunsystem aufhalten bzw. den Ausbruch herrauszögern aber sobald sie mal ausgebrochen ist, verläuft sie tödlich.

Ob jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, von deiner Katze abschied zu nehmen kann dir wohl niemand sagen. Diese Entscheidung solltest du mit deinem TA besprechen, aber du solltest dir vor Augen halten, dass du ihr nicht mehr helfen kannst, da diese besch... Krankheit nun mal zum Tode führt und zwar unter erheblichen Schmerzen, ja nach Syntomen.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für deine Miez und deinen anderen Fellnasen.

Viele traurige Grüße
Micha
Jeanie und Aladin

Pikephish
04.05.2004, 17:22
Hallo,

geh doch mal auf www.poose.de ist bestimmt ein bißchen viel für's Erste, aber dort findest Du viele Info's für Dich und Deinen Schnurrer.

Grüße

Marli
05.05.2004, 08:31
Hallo und Guten Morgen !

Danke ! Die von Euch angegebenen Info-Seiten habe ich mir gründlich angeschaut und hoffe nun, dass wir vielleicht doch noch etwas tun können.

Gestern abend hatte Miez den Milchnapf leergetrunken, aber immer noch nichts gefressen.

Für uns und Miez haben wir gestern abend aber auch beschlossen, dass, wenn sich der Gesundheitszustand von Miez nicht bald entscheidend verbessert und auch so bleibt, unsere Katze gehen lassen.

Sie muss ja vor der Zeit bei uns schon viel durchgemacht haben und ich denke, dass die letzten Jahre bei uns glückliche Jahre für Miez waren.

Die Spritze mit dem Interferon haben wir gestern problemlos geben können, nur mit der Gabe der Antibiotikatabletten hatten wir einige Schwierigkeiten, letztendlich aber doch geschafft, diese in die Katze zu bekommen.

Miez hat heute nacht ganz eng an uns gekuschelt geschlafen. Heute morgen hat sie dann mit den anderen in der Küche auf das Frühstück gewartet und sogar ein bisschen gefressen, nicht viel aber immerhin. Geschrieen hat sie dabei nicht.

Sie ist immer noch ganz wackelig, selbst unser dicker Kater, der immer auf ein Spielchen aus ist, hat sie in Ruhe gelassen, so dass ich sie mit den anderen zusammengelassen habe über Tag.

ihr geht es jetzt besser, ich habe wieder ein bisschen Hoffnung. Jetzt warte ich auf das Gespräch mit meinem Tierarzt heute abend.

Nochmals Danke an Euch !

Marli

Rebella
05.05.2004, 08:36
Hallo!!

Es tut mir sehr leid für Euch, dass Euer Kätzchen FIV hat!

Anfangs hatten wir auch den Verdacht, dass unsere Katzen das haben könnten, der hat sich gottlob jedoch nicht bestätigt, Trotzdem hatte ich mich damals ein wenig erkundigt, was man da noch tun kann.
Eine Freundin von mir ist sehr bewandert auf dem gebiet alternativer Heilmethoden. Sie hatte mir damals Hoorvy (ich hoffe man schreibt das so?) Medikamente empfohlen. Vielleicht hast Du von diesen schon mal im ZUsammenhang mit Krebs Behandlung gahört?
Welches es genau war, weiß ich nicht mehr, falls Dich diese Möglichkeit interessiert, würde ich Dir raten einen Tierheilpraktiker aufzusuchen, der sich damit auskennt. Der kann Dir das sicher besser erklären.

Liebe Grüße,
:cu: Rebella

Marli
06.05.2004, 07:51
Miez hat gestern nachmittag Krämpfe bekommen, sofort haben wir mit unserem Tierarzt telefoniert, der uns bat, Miez sofort zu bringen.

Es war nichts mehr zu machen und wir mussten Abschied nehmen. Sie liegt jetzt unter "ihrem" Baum und hat keine Schmerzen mehr.

:0(

shiela
06.05.2004, 07:58
Ohje Marli,

das tut mir sehr leid für Euch. Aber ich denke, es ist besser so und sie hat nicht lange leiden müssen. :0( :0( :0(

Fühl Dich ganz herzlich gedrückt :(

Rebella
06.05.2004, 08:23
Hallo Marli,

das tut mir sehr leid! :0(

Liebe Grüße,
Rebella

mk75
06.05.2004, 09:25
Hallo Marli,

es tut mir leid, dass es jetzt so schnell ging.
Denk an die schöne Zeit mit Miez, ihr geht es jetzt unter ihrem Baum viel besser ohne Schmerzen.
Es ist sehr hart eine Katze auf diesem Weg zu verlieren, ich kann es nachempfinden.

Viele traurige Grüße
Micha
Jeanie und Aladin:0( :0(

Merline
06.05.2004, 11:55
Liebe Marli,

es ist so traurig, dass es jetzt so schnell ging :0(

Fühl Dich gedrückt und denk an die schöne Zeit mit ihr und wie dankbar sie für Eure Zuwendung war.

Pikephish
06.05.2004, 14:38
:0( :0(

Es tut mir so leid. Jetzt hat sie aber keine Schmerzen mehr. Wenn FIV halt erst mal ausgebrochen ist, befindet man sich in den meisten Fällen auf einer Einbahnstraße. :(

Sie ist bestimmt glücklich im Regenbogenland und dankbar, einen lieben Menschen gehabt zu haben.
Fühl Dich gedrückt.

Liebe Grüße

UschiW
06.05.2004, 14:45
Hallo Marli,

erstmal möchte ich dich ganz fest drücken und trösten. Du hast alles getan, was Du konntest und ich denke Miez hat sich in dieser Nacht von Dir verabschiedet. Sie wusste, dass es vorbei ist und sie wollte gehen.

Denk dran, dass sie jetzt keine Schmerzen mehr hat und auch sie hat die schönen Jahre mit Euch als Erinnerung mitgenommen.

Manuela
07.05.2004, 14:14
Ich kann mir vorstellen, wie es dir geht.

Mein Kater hat auch FIV und Einiges durch.

Auch wenn die Diagnose jetzt ein Schock ist, möchte ich dir sagen, das Leben geht weiter, auch mit FIV.

Ich möchte dir www.poose.de auch unbedingt empfehen.
Dort tauschen sich Leute mit FIV-Katzen aus und helfen auch noch Katzen in Sri Lanka.

Suse
07.05.2004, 15:52
Original geschrieben von admin
@Marli,
bei Katzen,d ie bereits Symptome einer FIV Erkrankung zeigen, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:
1. Dauerhafte Immunmodulation mittels felinem Interferon, wie der Kollege es nun begonnen hat. Nach einem initialen Boost muss man individuelle einen zeitlichen Abstand finden, in dem die Katze zu behandeln ist-´.
2. Hemmung der reversen Transkriptase wie in der Humanmedizin mit AZT, wobei die Nebenwirkungen hier doch beträchtlich sein können.

Parallel bestehende Sekundärinfektionen sind natürlich mit zu behandeln.

Hier ein link zum Thema:
http://vetinterferon.nexenservices.co m/aff_abstract.php?id=141&lang=fra

Alles Gute für Ihre Miez! ;)
Dr. Kirsten Thorstensen
Vet Services Manager

Zooplus AG

@ Frau DOC,
in welchen Abständen sollte eine Freigängerkatze, die sich auch ordentlich mit anderen Katern rauft, auf FIV getestet werden? Ist dafür der normale Praxisschnelltest ausreichend?

:cu: Suse

admin
07.05.2004, 17:10
Suse,
in welchen Abständen sollte eine Freigängerkatze, die sich auch ordentlich mit anderen Katern rauft, auf FIV getestet werden? Ist dafür der normale Praxisschnelltest ausreichend? Persönlich würde ich einen einmal negativ getesteten Freiläufer nur nach einer handfesten Rauferei bei der gebissen wurde und Blut floß nochmals testen lassen, denn nur so stecken sich die Tiere draußen an (potente Kater und Kätzinnen natürlich auch über den Paarungsakt).
Wenn nach solch einer Rauferei getestet wird gilt wie inder Humanmedizin: frühestens 6 Wochen nach dem letzten, potentiell ansteckenden Kontakt. Früher sind die Antikörper im Blut nicht nachzuweisen.

Schnellstests sind bei sachgerechter Durchführung recht zuvertläßig, ideal ist der Test im Labor.

Tschüß und ein schönes Wochenende :cu:
Dr. Kirsten Thorstensen
Vet Services Manager

Zooplus AG

Manuela
07.05.2004, 17:13
Hallo Marli,

wie ich jetzt lese, ist deine Katze schon tot, obwohl ich danch noch geschrieben hatte.

Das lag wohl daran, dass ich meist auf den Ersteintrag antworte, um mich von anderen Antworten nicht beeinflussen zu lassen, daher lese ich diese möglichst nicht durch.

Das tut mir sehr leid.

@Pikephish,

deine Meinung teile ich jedoch nicht.
Bei meinem Kater gab es auch den Tag ...X..., an dem wir alle dachten, er müsste eingeschläfert werden. Wäre ich zu meinem TA gegangen, hätte er auch meinen Kater eingeschläfert, das ohne zu zögern, denn er kannte die monatelange Odyssee mit meinem Kater. Unsere letzte Hoffnung war, noch eine letzte Dianose einzuholen. So fuhren wir kurzentschlossen mit meinem "todkranken" Kater in die TIHO Hannover in die Notaufnahme.
Die Diagnose FIV.
Dann eine Woche dort Intensivstation mit Infussionen, CT, Entnahme von Hirnwasser u.s.w.
Als ich nach einer Woche meinen Kater heim holte, war er noch alles andere als einigermaßen "gesund"(was bei FIV sowieso nie mehr sein wird), aber man hatte ihn mit Infusionen versorgt, was ich nicht selbst hätte tun können. Dann folgten weitere 3 Monate mit Bangen und hohen TA-Kosten.
Das liegt nun ein gutes Jahr zurück.
Letzter Infekt war im Januar.
Zwischendurch und jetzt hatten und haben wir Phasen mit normaler Lebensqualität. Letzte und noch anhaltende ("gesunde") Phase ist jetzt vier Monate!
Insofern möchte ich dir widersprechen, wenn du FIV als Einbahnstrasse siehst.

@Admin,

meine TÄ befürwortet für Tigerle zumindest jetzt noch kein Interferon, da er nach Ansicht der Klinik in Phase 2 /4 ist und wegen Tigerle`s derzeitigem Zustand ( also erst für späteren Zeitpunkt).

Was Sie unter "2." geschrieben haben, würde mich dennoch interessieren, denn das kenne ich noch nicht. Ist das so etwas wie HAART ?

Suse
07.05.2004, 18:06
Hallo Frau DOC,
die Verletzungen bestehen aus kleinen Kratzern, die ihm wohl durch Tatzenhiebe mit ausgefahrenen Krallen "verpasst" wurden.
Bissverletzungen hatte er noch nie. Und es floss auch noch kein Blut - bis auf das was eben auf einem Kratzer zu sehen ist.
Mickey wurde mittels Schnelltest letztes Jahr nagativ getestet.
Was mich stutzig machte, war die gefallene Bemerkung mit den extremen Fressanfällen. Diese hat er momentan auch......
Aber darüber schreibe ich Ihnen gesondert.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende unter hoffentlich weiss/blauem Himmel :cool:

:cu: Suse

Manuela
07.05.2004, 19:08
Hallo Suse,

mach dich bitte nicht unnötig verrückt.
FIV hat auch zu viele und teilweise untypische Erscheinungsbilder, die auch andere Krankheiten sein können.

Zu einen Test rate ich dir trotzem, weil man nichts ausschießen kann / und zu deiner Gewissheit.

Suse
07.05.2004, 20:41
Hallo Manuela,
danke, für Deine Beruhigung. Mickey frisst ohne Ende. Ich schreib Dir mal `ne Mail, weil ich diesen Thread jetzt nicht für "meine" Geschichte missbrauchen möchte.

:cu: Suse

Suse
07.05.2004, 20:43
...... hast Deine Mailaddi nicht freigeschaltet. Wenn Du magst, dann schick mir die doch zu

SusebeiZP@web.de

:D Suse

Pikephish
07.05.2004, 20:55
@ Manuela:
Mit Einbahnstraße meinte ich auch nicht, das Tier sofort nach Diagnosestellung einschläfern zu lassen, und das habe ich auch nicht gesagt. Ich meinte nur, wenn die Krankheit mal ausgebrochen ist, daß eine völlige Genesung nicht möglich ist. Es gibt wohl analog zu Menschen auch Langzeitüberlebende, aber objektiv gesehen ist das bei bereits erkrankten (also nicht nur infizierten) Tieren eher selten, und irgendwann führt diese Krankheit dann doch zum Tod.
(Pst, geh doch mal auf meine Homepage auf die Episode "die Schockerwoche", dann siehst Du, daß ich die letzte wäre, die ein Tier bei kleinsten Krankheitsanzeichen gleich einschläfern lassen würde.)

Grüße

Manuela
07.05.2004, 21:42
@Pikephish,

falls du das so verstanden hast, ich wollte dich nicht verletzen. Ich denke, du machst momentan genug durch, was den Verlust deiner Katze betrifft.
Dennoch bin ich anderer Ansicht, was FIV betrifft. Dass diese Krankheit nicht heilbar ist, ist klar.
Aber auch, was Langzeitprognosen betrifft, sehen diese weniger schlecht aus, als viele denken. Und was uns Menschen betrifft, ich habe selbst einen HIV-infizierten Cousin, bin also mittlerweile einigermaßen im Bilde, ob HIV oder FIV.
Es lag mir jedoch fern, dir unterstellen zu wollen, dass du nicht genug für dein Tier getan hast.

Manuela