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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tadeus



DaniB.
30.04.2004, 14:20
Ich hätte nie gedacht, dass es so sehr schmerzt, wenn man ein Tier verliert...
Vorgestern ist mein Taddi angefahren worden...leider war er zu schwer verletzt...:0(
es ist so schwer, das zu begreifen und ich hab das gefühl, dass es sehr lange dauern wird, das zu verwinden, auch wenn ich noch drei andere miezen hab....
wie lange wird es dauern, bis ich nicht mehr aus dem Fenster schaue, um nachzusehen, ob er vor dem Haus sitzt?

eine sehr traurige Dani

RotFuchs
30.04.2004, 15:07
Liebe Dani,

das tut mir so leid und ich hoffe für Taddi, das er nicht lange leiden mußte, das es für Ihn schnell gegangen ist.
Alleine aus dieser Angst heraus sind meine beiden Tiger "dazu verdammt worden" reine Wohnungskatzen zu sein.

Ich kann mir vorstellen, das Du sehr oft aus dem Fenster schaust und Dir denkst, na er muß doch gleich wieder kommen.
Das wird nicht so schnell aufhören.
Aber irgendwann wird der Schmerz nachlassen.
Du wirst rausschauen und denken, schade das er nicht mehr kommt, aber Dir wird es dabei gut gehen.
Es wird Zeit brauchen, viel Zeit!

Die anderen drei Miezen werden Dir sicherlich sehr viel in der nächsten Zeit helfen.
Auch Ihnen wird Ihr Taddi fehlen, denn auch sie haben einen aus Ihrer Mitte verloren.

Es tut mir so leid!

Sima
30.04.2004, 15:36
Liebe Dani,

das ist wirklich eine ganz traurige Geschichte und es tut mir so sehr leid !
Ich kann mir vorstellen wie traurig und leer alles für Dich sein muß.
Aber dennoch kannst Du irgendwann glücklich sein über die gemeinsame Zeit, die ihr hattet und mit einem Lächeln an Deinen Taddi und seine Erlebnisse denken.
Bis dahin ist es ein langer, tränenreicher Weg, der leider zum Abschiednehmen dazu gehört. Dafür wünsche ich Dir viel Kraft !

Dein lieber Taddi ist jetzt im Regenbogenland, wo es keine Autos gibt und er mit vielen anderen Miezen glücklich sein kann.
Und ein Teil von ihm wird immer bei Euch sein, daran mußt Du immer denken !

Alles Gute für Dich und die Katzis !

DaniB.
30.04.2004, 18:15
vielen dank für euer mitgefühl und euren trost....es tut gut, zu wissen, dass andere menschen (auch wenn sie unbekannt sind) mitfühlen...

es gibt so viele dinge, die ständig erinnerungen hervorrufen, sei es der fressnapf oder der korb, in dem er gestorben ist, die weißen haare auf dem hof überall und auf meiner bettdecke, dass man das gefühl haben könnte, es zerreißt einen...

aber es ist gut, dass ich das hier aufschreiben kann...

danke!

Enya
30.04.2004, 18:21
Liebe Dani,
vielleicht ist es ein keiner Trost für euch zu wissen das es Tadi jetzt gut geht.
Denn das REgenbogenland ist ein Paradies für alle die von uns gegangen sind.
Sei dir sicher, das dein Tadi von oben immer auf euch aufpassen wird.

Denn es wird immer ein Teil von ihm bei euch sein. Solange ihr ihn tief in euren Herzen behaltet.

traurige aber

BineXX
07.05.2004, 23:32
Er tobt jetzt mit meinem Moufti und all den anderen über die Regenbogenwiese.
Hoffentlich musste er nicht allzu lange leiden. Wieso können die Autofahrer nicht anhalten und sich um die angefahrenen Tiere kümmern ?? :(

DaniB.
08.05.2004, 09:30
ich hatte in diesem moment völlig mein zeitgefühl verloren, aber ich denke, es war nicht so lange, obwohl es mir wie stunden vorkam....

CaroK
08.05.2004, 10:41
Nur zwei Tage nach Deinem Taddi kam unser Bruno ins Regenbogenland!
Sei Dir sicher, Dein Taddi hat einen guten Kumpel in ihm gefunden!
lg
CaroK

DaniB.
09.05.2004, 18:48
das tut mir leid....:(

wenn bruno frech wie oskar war, werden sie sicher die dicksten kumpels...

lg Dani

biber
14.05.2004, 20:39
Liebe Dani,

ich bin neu in diesem Forum und hab gerade Deine Zeilen über Deinen Taddi gelesen.... tut mir echt leid !
Ich mußte vor 3 Wochen meine 18 Jahre alte Katze einschläfern lassen... sie ist in meinen Armen ganz sanft eingeschlafen.... ich werde nie ihren letzten Blick vergessen !!
Es ist wahnsinning schwer, ein geliebtes Tier zu verlieren !
Ich wünsch Dir alles Gute,

Liebe Grüße

Biber
:0(

DaniB.
14.05.2004, 21:03
@ biber

danke schön...und gleichfalls...

am meisten tut mir nur seine schwester leid. ist nun schon zwei wochen her und sie sucht ihn noch immer draußen...
ich hatte ihne ja nur knapp 3 jahre, aber nach 18 jahre muss das ja noch schwerer sein...

biber
15.05.2004, 16:35
Ja, 18 Jahre ist eine lange Zeit... ich war 10 als ich sie bekommen habe, war sogar bei ihrer Geburt dabei.

Sie fehlt mir so wahnsinnig...

In 4 Wochen bekommen wir ein Katzenbaby, ich freu mich zwar darauf, aber meine Metzi wird es nie ersetzen können.

Hast Du mal daran gedacht, Dir wieder eine zweite Katze zu holen ?

LG
Biber

Grizabella
15.05.2004, 23:58
@ Dani und Biber

Über euren Verlust sind mir gleich selber die Tränen in die Augen gekommen. Auch meine Katze ist 18 Jahre alt und seit einem Jahr blind und ziemlich krank, was bedeutet, der Verlust steht mir bevor und ich kann und kann mir das überhaupt nicht vorstellen, aber irgendwann wird es wohl so weit sein, und das Schlimmste ist, dass ich sie wohl selbst über die Regenbogenbrücke schicken muß, also ihr sagen muß, dass sie jetzt zu gehen hat. Unausdenkbar, ich hatte noch nie so lange ein Tier, aber der Verlust aller anderen Tiere tat genau so schrecklich weh.

Kleiner Trost: da gabs einmal jemanden, der sich mit dem Thema befaßt hat, der sagte, jeder Tierfreund, der Wert darauf legt, nach seinem Tod mit seinem Tier wieder beisammen sein zu dürfen, wird das auch tun können.

"Für immer geliebt,
für immer vermißt."

DaniB.
17.05.2004, 12:07
@biber

ich hab neben der anderen "großen" noch zwei andere "kleine", sind die kinder von minou, aber die sind für immer und ewig zum stubentiger-dasein verbannt und minou kann ich ja nun das draußensein nicht mehr abgewöhnen. klar haben wir überlegt, ob wir ihr wieder einen gleichaltrigen kater zum rumstromern aus dem tierheim holen, aber irgendwie hab ich dabei ein ungutes gefühl und riesige angst, dass uns das gleiche passiert wie mit taddi :(


@Grizabella

es ist schwer, loszulassen, vorallem wenn man sebst die entscheidung treffen muss....aber in solchen momenten muss man dann aufhören, an sich zu denken und an seinen schmerz und sich für das wohl des tieres entscheiden...auch wenn es einem das herz zerreisst...
ich wünsch dir viel kraft für diesen schritt!

biber
17.05.2004, 16:28
Hallo Grizabella,

das wird mit Sicherheit nicht leicht werden.... aber denk immer daran, dass es Deinem Liebling dann besser geht...

Ich mußte die Entscheidung ganz alleine treffen, die TÄ hat es von sich aus nicht vorgeschlagen.

Nach meiner Entscheidung, meine Mieze gehen zu lassen, wurde mir dann bestätigt, dass es besser war.... alles andere wäre Quälerei gewesen.

Ich habe noch tagelang gegrübelt.... wars richtig oder nicht ???

Heut ist es genau 3 Wochen her.... sie fehlt mir wahnsinnig, aber ich habe richtig gehandelt.

Ich wünsche Dir alles Gute

Biber

Grizabella
24.05.2004, 16:15
Hallo, Biber,
Hallo, DaniB.,

Eure Worte tun gut, wenn ich mir meine alte, müde Fipsi anschaue. Ob sie wohl weiß, was ihr bevorsteht? Ich denke schon, dass auch die Tiere, wenn sie ihren Zustand realisiert haben, Angst vor dem Tod haben. Mir ist einmal eine Katze zu Hause gestorben, sie ist verblutet, ziemlich rasch, nach einer kleinen Verletzung, die der Tierarzt sowieso zuvor gesehen hat, eine minimale Sache. Die Obduktion hat ergeben, dass sie einen schweren Fehler in der Blutgerinnung hatte. Die arme Murksi hatte wirklich Angst, sie versuchte auch noch, auf und ab zu laufen, und ich war froh, dass ich sie dann so weit hatte, dass sie ruhig liegen blieb, es war so schlimm.

NIE lernt ein richtiger Tierfreund, wirklich Ruhe über den Tod seines Tieres zu bewahren. Weil ich absolut nicht mehr zu den Jugendlichen zähle (zum Teufel, jetzt schreibe ich wirklich mein GANZES Geburtsdatum in mein Profil, auf die Gefahr hin, dass mir kein Mensch mehr antwortet), habe ich schon viele Tiere in meinem Haushalt kommen und gehen gesehen, ich muß euch leider sagen, man lernt es nie, und so lange man da alle seine Gefühle mitgeben kann, ist man auch ein richtiger Mensch. Vor allem, wenn mich in solchen Situationen die Tränen beherrschen, gibt es mit Sicherheit auch Situationen, in denen mich das Lachen überkommt, denn Gefühle können niemals nur in eine Richtung gehen. Also kann ich das nicht ausschließlich als Nachteil sehen, dass man sich beim Tod des heißgeliebten Tieres zerreißt. Auch bin ich sicher, dass wir einmal mit unseren Tieren wieder beisammen sein dürfen, denn was hätte es für einen Sinn, so eine relativ kurze gemeinsame Zeit und dann den großen Schmerz zu haben, und dann nichts mehr.

Vergessen habe ich keines meiner Tiere, nicht deren Eigenheiten, wie sie gekommen und gegangen sind. Ich hoffe, ich komme nicht soweit, dass ich aus Vernunftgründen einmal kein Tier mehr nehmen und halten sollte, denn dann wäre mein Leben sehr arm geworden.

Was mich freut, dass es hier so viele Gleichgesinnte gibt.

Viele liebe Grüße!

biber
24.05.2004, 18:16
Hallo Grizabella u. Dani,

in 2,5 Wochen bekomm ich ein Katzenbaby.... gerade eben hab ich bei der Bäuerin, von der ich es kriege, angerufen und gefragt, wie es meinem Baby geht.

Ich hab mich sehr lange mit ihr unterhalten. Wirklich, ich hätte nie gedacht, dass eine "alte Bäuerin" sooooo wahnsinnig an Katzen hängt ! Sie hat mir von allen Katzen erzählt, die sie bis jetzt hatte und sie hat genau das gleiche erzählt, wie Du, Grizabella ! Sie kann sich an jede einzelne ganz genau erinnern.

Ich kann es kaum erwarten, bis die 2,5 Wochen endlich rum sind... es ist so leer im Haus, der ruhende Pol fehlt....

Heut sind es schon 4 Wochen, dass meine Katze tot ist... ich bin mir sicher, irgendwann seh ich sie wieder !!!

Biber

Grizabella
25.05.2004, 00:02
Hallo, Biber,

Ja, ein Haushalt ohne Katze ist für jeden, der schon einmal eine hatte, unvorstellbar. Zumindest irgendein Tier sollte man haben und es auch lieben.

Ich denke, auch viele Bauern haben umgedacht und hängen sehr an ihren Tieren. Ich war einige Male mit unserer reitbegeisterten Jüngsten auf einem Bauernhof in der Steiermark, dort wurden alle Tiere geliebt und gut gehalten, nicht nur die Großtiere, auch die Katzen. Sie hatten sogar Meerschweinchen in einem schönen Freigehege und Kaninchen, die aber leider auch gegessen wurden . . . Immerhin hat die Altbäuerin die Liebe meiner Tochter zu allen Tieren erkannt und wollte ihr unbedingt ein Kaninchen für zu Hause mitgeben, wir waren damals aber auch mit vielen Kleintieren gut besetzt, und als wir wieder was nachzubesetzen hatten, waren wir leider nicht auf "unserem" Bauernhof . . .

Ich freue mich, dass du schon sehnsüchtig auf deinen Neuzuzug wartest, das mildert den Schmerz um das dahingegangene Tier. Wenn es da ist, schreibst du uns, wie es dir damit geht und was für Streiche das neue Kätzchen anstellt?

Einstweilen liebe Grüße!

DaniB.
03.06.2004, 10:04
@ biber

na, nun muss es ja endlich soweit sein und du hast dein katzenbaby sicher schon zu hause und das haus steht kopf :)
ich kann mich noch erinnern, als unsere minou im letzten jahr junge bekam und wir fünf solcher kleinen racker zu hause hatten. chaos hoch zehn und unsere wohnung hat ganz schön gelitten. aber das ist alles zu verkraften. zwei der fünf haben wir behalten und die halten uns ganz schön auf trab....
ich hoffe, deine neue mieze hilft dir über den verlust deiner treuen kameradin hinweg...

alles gute für euch!


@grizabella

erstmal zu deiner befürchtung, dass dir niemand mehr antwortet, wenn du dein ganzes alter ins profil schreibst: sorry, aber das ist totaler blödsinn! ich finde es toll, wenn auch ältere menschen sich im www rumtreiben können. schließlich ist das nicht nur den "jungen" vorbehalten. eine meinung, gefühle etc. kann und darf doch jeder haben und sie mitteilen kann und darf auch jeder, egal welchen alters. außerdem hast du viel mehr lebenserfahrung, sehr viel erlebt und kannst so manchem hier sicher einen guten rat geben, hm?
ich bin auch mit tieren aufgewachsen. wir hatten alles, was man sich so denken kann: hühner, tauben, enten, hasen,schafe, katzen und einen hund. aber noch nie hat mich der tod eines geliebten vierbeiner so sehr berührt, wie der meines taddis. das liegt wahrscheinlich daran, dass es mir als kind sicher nicht so bewusst war, was es bedeutet, ein tier zu haben. sie waren eben einfach da und haben nicht nur mir gehört...
jetzt hab ich noch drei miezen und noch drei mal wird mir irgendwann ein abschied bevorstehen, aber hoffentlich erst in sehr sehr langer zeit...

eis
03.06.2004, 10:55
Ich fürchte, mit zunehmendem Alter hängt man viel mehr an den Tieren. Ich habe in meinem Leben auch schon viele Tiere verloren, aber die Trauer wird von Mal zu Mal intensiver. Vielleicht, weil man bewußter lebt?

Ein Erlebnis werde ich auch nie vergessen. Unsere Mischi. Sie kam mit ca. 9 Monaten bei uns ins Haus. Sie war eine verwilderte Katze aus der Nachbarschaft, mit einem kräftigen Schuß Karthäuser im Blut. Mischi lebt gut 16 Jahre bei uns, gebar ein paar Junge (das mit Kastration war damals lt. TA erst möglich, wenn sie mind. 1x Junge hatte) und blieb einerseits eine unnahbare Schönheit, andererseits aber eine treue und manchmal sogar verschmuste Begleiterin.
Eines abends, unsere Katzen durften damals alle jederzeit rein und raus, kam Mischi zu jedem einzelnen Familienmitglied und schmuste alle intensiv ab. Am nächsten Morgen fanden wir sie tot im angrenzenden Feld. Sie hat also Abschied von uns genommen, sie wußte, dass ihre Zeit auf Erden zu Ende war.
Der Tod von ihr hat weh getan, aber nicht so sehr, wie andere. Nach einem erfüllten, gesunden Leben ist sie einfach gegangen. Sie ist übrigens das einzige Tier, das von alleine gestorben ist. Bei allen anderen mußten wir die schwere Entscheidung über Leben und Tod treffen.

Liebe Grüße
Eva und Katzerei

biber
04.06.2004, 14:36
Hallo Dani

nein, bis jetzt hab ich das Kätzchen noch nicht. Ich will es nicht so früh, 8 Wochen sollte es mind. bei der Mami bleiben. Nächsten Mittwoch hol ich sie, dann ist sie fast 9 Wochen alt.

Ich bin schon ganz schön aufgeregt... ich hab ihr schon einen Katzenbaum gekauft, weil sie natürlich vorerst nicht nach draussen darf.

Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wie es mit einem Katzenbaby ist. Ich hoffe nur, sie gewöhnt sich schnell an uns und hat nicht zu sehr Heimweh.

Liebe Grüße
Biber

Grizabella
04.06.2004, 15:54
Hallo, Dani,

Danke für deine gestrige Antwort, was vor allem mein Altertum betrifft. Ich weiß ja und empfinde es auch so, dass da keine Barrieren sein dürften zwischen Jüngeren und Älteren, aber in jeder Klasse gibts welche, die die anderen nicht verstehen wollen. In unserem Fall sind die Tiere das Bindeglied, und kein schlechtes. Ich hoffe, ich kann noch lange welche haben, ich habe nämlich Angst vor dem Moment, wo irgend etwas eintritt, das die weitere Haltung von Tieren stoppt, sei es ein Umzug in ein Seniorenheim oder so. Ich glaube, ich könnte dann meine Tiere nie verlassen oder jemandem anderen übergeben, das brächte ich nicht übers Herz. Seltsamerweise ist es heute schon an der Zeit, darüber nachzudenken, denn wenn ich von meinem heutigen Alter ausgehe, daran denke, dass meine Fipsi 18 Jahre alt und noch am Leben ist, so muß ich mindestens wieder 18 Jahre dazuzählen, und da könnte es dann schon kritisch werden. Ein Meerschweinchenleben ist schon leichter berechenbar, also, ich finde es schrecklich, dass man sich mit solchen Berechnungen abgeben muß, um die Verantwortung für ein neu angeschafftes Tier zu übernehmen, und doch sollte man es tun.

Wie geht es dir jetzt nach dem Unglück mit Tadi? Ein verunfalltes Tier zu verlieren ist ein gar so schreckliches Ereignis, weil man doch hofft, mit jedem seiner Tiere auch dessen Alter miterleben zu können. Leider ist die Natur um uns auch schon lange nicht mehr katzengerecht, aber alles hat seine Berechtigung, der Stubentiger genauso wie die Freilaufkatze. Wenigstens die Tiere sollten unsterblich sein dürfen, aber dann würden wir uns vermutlich nie mehr wieder was nachschaffen . . .

Deine HP habe ich mir angeschaut, der Kerl war ja wirklich so süß, ich hoffe, er ist mit allen anderen heißgeliebten Dahingegangenen im Katzenhimmel.

Liebe Grüße,
Helga.

biber
11.06.2004, 11:33
Hallo Dani, hallo Grizabella,

seit Mittwoch hab ich nun die kleine Pebbels.... ein rotes, rotzfreches kleines Monster ! Am Mittwoch mittag habe ich sie geholt; auf der 30 min Fahrt nach Hause hat sie wahnsinnig geschrien und den Katzenkorb angenagt. Kaum daheim gings aber schon rund: sie hat kein Stück gefremdelt, sofort alles erkundet. Seit Wochen habe ich nicht mehr soviel gelacht...

LG

Biber

DaniB.
12.06.2004, 18:13
Hallo Biber,

ist schön, zu lesen, dass sich die kleine schon gut eingelebt hat und endlich wieder leben in die "bude" kommt :) mit dem autofahren habens die miezen glaub ich eh nicht so. unsere machen immer ein mordstheater, wenn wir sie mal in die katzenpension bringen, wenn wir in den urlaub fahren. sie schreien dann was das zeug hält, man könnte fast meinen, sie holen gar keine luft zwischendurch.
ich wünsch dir noch recht viel spaß mit dem kleinen "monster" und glaub mir, wenn sie sich erstmal sicher ist, dass nun alles ihr gehört, wirst du die dollsten dinger erleben :D

Hallo Grizabella,

sicher muss man zweimal überlegen, ob man sich noch einmal ein tier anschafft, wenn man schon etwas älter ist, aber wenn man in dieser richtung denkt, dürfte man sich eigentlich gar keins erst anschaffen. wie schnell kann man einen unfall haben, stirbt oder ist pflegebedürftig? das kann einem sogar mit 20 schon passieren, hm? ich denke, gerade im alter sind tiere eine sehr schöne abwechslung und lebensaufgabe und schließlich gibt es jetzt schon pflegeheime, in das man sein tier mitnehmen kann. bei mir würde mich dann wohl schon eher die angst vor neuen verlustschmerzen zum zweifeln bringen, aber ich denke, dass dann das vernarrtsein in die vierbeiner über die angst siegt.
mittlerweile ist es nun fast eineinhalb monate her, dass mein taddi von uns gegangen ist und ich denke, wir haben es ganz gut verwunden. ich vermisse ihn noch sehr und jedes mal, wenn ich nach unten gehe, um minou nach oben zu holen, denke ich immer noch, ihn vor der tür rufen zu hören. es gibt halt immer noch diese gewohnheiten, die einen schmerzhaft daran erinnern, dass da etwas fehlt. ich bin dankbar dafür, dass ich noch die drei anderen habe, die einen wirklich ständig auf trab halten. die kleinen sind zwar jetzt schon ein jahr alt, aber die benehmen sich noch wie ganz kleine und jagen sich den ganzen tag durch die wohnung...
auf jeden fall wird er immer in unserem herzen sein und es wird noch lange dauern, ehe keine träne mehr rollt, wenn ich an ihn denke.

lg
Dani