PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Blut im Urin



wuca
26.04.2004, 14:46
Hallo,

ich haben einen 13 Jahre alten Kater. Wie sich vor ein paar Wochen rausgestellt hat, hat dieser eine starke Blasenentzüdung mit Blut im Urin. (Laut Tierarzt) eine 7 und anschließend eine 10 tägige Antibiotika-Behandlung hat nicht wirklich geholfen. Der Harndrang ist zwar besser, aber er hat immernoch Blut im Urin.

Ich habe mir viele Gedanken gemacht und im nachhinein ist mir aufgefallen, daß er das wohl schon länger hat, nur habe ich es nicht als solches erkannt, da ich dachte es läge eine leichte Verfärbung des Katzenstreus vor. Ausserdem geht meine Katze raus und da habe ich's nicht richtig mitbekommen. Vor etwa einem Jahr haben wir bereits eine Blasenentzündung Behandelt und ich habe mir nichts weiter gedacht.

Hat jemand Erfahrung mit diesem Krankheitsbild. Was kann man noch machen? Ich möchte mich, bevor ich nochmal zum Tierarzt gehe, informieren.

Danke im Voraus.


wuca

Renate W.
27.04.2004, 07:10
Hallo Wuca,

das wirklich einzige und richtige ist, sofort mit deinem Senior wieder zum Tierarzt zu gehen.

Wahrscheinlich wird eine weitere Antibiotikabehandlung notwendig werden. Bitte frag den Tierarzt, ob der nicht mit Synulox behandeln könnte.
Dieses Antibiotikum kann bei Blaseninfektionen 10-28 Tage verabreicht werden und was eigentlich noch viel wichtiger ist, es hat eine geringe Toxizität. Und das ist wieder ganz wichtig, weil dadurch die Nieren nicht so extrem belastet werden.

Ich hoffe, deinem Kater geht es bald besser.
:cu:

Luzzy
27.04.2004, 07:20
Original geschrieben von Renate W.
Hallo Wuca,

das wirklich einzige und richtige ist, sofort mit deinem Senior wieder zum Tierarzt zu gehen.

Wahrscheinlich wird eine weitere Antibiotikabehandlung notwendig werden. Bitte frag den Tierarzt, ob der nicht mit Synulox behandeln könnte.
Dieses Antibiotikum kann bei Blaseninfektionen 10-28 Tage verabreicht werden und was eigentlich noch viel wichtiger ist, es hat eine geringe Toxizität. Und das ist wieder ganz wichtig, weil dadurch die Nieren nicht so extrem belastet werden.

Ich hoffe, deinem Kater geht es bald besser.
:cu:


Hallo,
lese gerade Deinen Bericht und sehe, Du hast Ahnung mit Medikamenten und Nierenbelastung:mad:

Kennst du Dich auch mit dem Panacur aus ???
Ist es auch schädigend für die Nieren ??? Habe leider keinen Beipackzettel bekommen, da ich es in flüssiger Form verabreichen muss.

Ich weiss nicht so recht, was ich denken soll, habe allerdings den TA darüber mal gefragt, er sagte mir nur, die Nieren werden dadurch nicht geschädigt, das Medikamt wirke ja nur im Darm.

Kann ich das glauben ???
Weisst Du was darüber ?????:confused:

lg:rolleyes:

Luzzy
27.04.2004, 07:23
Original geschrieben von wuca
Hallo,

ich haben einen 13 Jahre alten Kater. Wie sich vor ein paar Wochen rausgestellt hat, hat dieser eine starke Blasenentzüdung mit Blut im Urin. (Laut Tierarzt) eine 7 und anschließend eine 10 tägige Antibiotika-Behandlung hat nicht wirklich geholfen. Der Harndrang ist zwar besser, aber er hat immernoch Blut im Urin.

Ich habe mir viele Gedanken gemacht und im nachhinein ist mir aufgefallen, daß er das wohl schon länger hat, nur habe ich es nicht als solches erkannt, da ich dachte es läge eine leichte Verfärbung des Katzenstreus vor. Ausserdem geht meine Katze raus und da habe ich's nicht richtig mitbekommen. Vor etwa einem Jahr haben wir bereits eine Blasenentzündung Behandelt und ich habe mir nichts weiter gedacht.

Hat jemand Erfahrung mit diesem Krankheitsbild. Was kann man noch machen? Ich möchte mich, bevor ich nochmal zum Tierarzt gehe, informieren.

Danke im Voraus.


wuca


Hallo,
bei meiner Katze hat es voriges Jahr auch angefangen, ich sah auch eines Morgens Blut im Katzenstreu und sie ging auch sehr oft aufs Klo um machte nur kleine Klümpchen.

Bin auch sofort zum TA und der machte sofort einen Ultraschall und sie wurde auch geröngt. Man sah direkt, sie hatte Steine in der Blase, die auch eine Woche später operativ entfernt worden sind.

Also Blut im Urin ist immer ein Zeichen zum TA.

lg:cu:

wuca
27.04.2004, 08:55
Hallo Renate,

danke für deine Antwort. Selbstverständlich gehe ich sofort zum Tierarzt, ich möchte nur gerne mehrere Meinungen und Erfahrungen wissen um mich für das meiner Meinung nach beste zu entscheiden.

Übrigens hat meine Tierärztin Synolux verabreicht.

Liebe Grüße

wuca

Renate W.
27.04.2004, 09:07
Hallo Wuca,

.... dann wird deinem Senior wahrscheinlich doch eine längere AB-Behandlung bevorstehen.
:cu:

Renate W.
27.04.2004, 09:28
Hallo Luzzy,


Ich weiss nicht so recht, was ich denken soll, habe allerdings den TA darüber mal gefragt, er sagte mir nur, die Nieren werden dadurch nicht geschädigt, das Medikamt wirke ja nur im Darm.

Konkret zu Panacur kann ich dir keine Erfahrungswerte berichten, dafür aber einen Link, wo du nachlesen kannst (von meinem Gefühl her, müsste es Panacur Suspension 2,5 %sein):

http://www.vetpharm.unizh.ch/perldocs/index_x.htm

Zu der Aussage deines Tierarztes kann ich nur sagen, dass FAST ALLE Medikamente über die Nieren ausgeschieden werden. Und wenn man nun eine nierenkranke Katze zu Hause hat, wie ich, wird man sehr vorsichtig.
Man wird versuchen, wenn z.B. eine Antibiotika-Behandlung notwendig wird, ein Medikament (wie ich es angesprochen habe) zu verabreichen, dass weniger belastend ist.

Früher habe ich mir auch über die jährliche Entwurmung (reine Wohnungskatzen) nicht die Gedanken gemacht, die vielleicht notwendig gewesen wären. Ich habe, wie es "vorgeschrieben" wird, jährlich eine Wurmtablette "verpasst" ...........
Heute sehe ich das ganz anders: Wenn kein Grund (z.B. zwischenzeitiger Flohbefall - hoffentlich nicht, wäre aber möglich) vorliegt, lasse ich Kotuntersuchungen machen - sind zwar ein wenig teurer, belasten aber nicht den Organismus der Katze.

Wenn die Katze nun eine Behandlung mit einem speziellen Medikament unbedingt braucht, muss man da durch .........
aber auch da könnte man - wenn eine Begründung vorliegt - die Nieren durch eine homöopathische Behandlung unterstützen. Das würde ich aber wirklich nur machen, wenn die "Früherkennung" (Urinprobe) oder im schlimmeren Fall die Blutuntersuchung bereits erhöhte Nierenwerte anzeigen.

:cu:

Renate W.
27.04.2004, 09:30
Hallo Luzzy,

.... ups ....... du gehst auf "Tierarzneimittel" und gibst in die Suchfunktion "Panacur" ein.
:cu:

Luzzy
27.04.2004, 11:08
Original geschrieben von Renate W.
Hallo Luzzy,

.... ups ....... du gehst auf "Tierarzneimittel" und gibst in die Suchfunktion "Panacur" ein.
:cu:



Ich weiss leider nicht welches flüssige Panacur die Katzen bekommen, habe leider keinen Beipackzettel.

Ich weiss nur, ich bekomme die Medizin in 20 Einwegspritzen abgefüllt, was die Ärztin selber macht. Jeden Tag pro Katze eine Spritze. Das ist genau eine Ration für 5 Tage behandeln, 3 Tage Pause, 5 Tage wieder behandeln.

Ich möchte lieber die Tabletten haben, aber die TÄ wehrt sich dagegen und meint, das flüssige wäre besser.
Ich weiss auch nicht ob es richtig ist. In dem Link habe ich gefunden, das man 1 ml auf 5 kg Körpergewicht geben muss, aber in jeder Sprtize waren immer 2,5 ml drin, eine katze wiegt 4,5 kg, die andere 5,5 kg.

Habe Angst, das ich zuviel in den Katzen einflösse.

lg:confused:

Renate W.
27.04.2004, 14:42
Hallo Iris,

ich finde es sehr nett von der Tierärztin, dass sie das Medikament in Einzelspritzen abfüllt. Viel "schlimmer" wäre es, sie würde mehrere "Tagesrationen" in eine Spritze füllen. Da ist es dann nicht ganz sicher, dass genau dosiert ist. Schwupps hat man ein wenig zu fest gedrückt und eine Überdosierung wäre gegeben.

Keine Angst, die Ärztin weiß, wie hoch das Medikament dosiert sein muss.
:cu: :cu: