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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : andere Rüden...



Bullebu
22.04.2004, 18:04
Hi erstmal,
also mein 3 jähriger Rüde ist eigentlich ganz lieb, hört gut und tut zumindest Hündinen nichts. Aber andere Rüde...bei manchen ist es kein Problem, an denen geht er vorbei ohne irgendwas, mit manchen spielt er auch ganz friedlich. Bei den meisten jedoch fängt er an rumzuzerren zu knurren und richtig böse zu werden, wenn er an der Leine ist. Ja und wenn er denen ohne Leine begegnet, kann ich nur froh sein, wenn es ein gleich großer Rüde ist und die schnell klar stellen wer der Stärkere ist. Aber das ist nicht immer so gewesen. Eigentlich hatte er sich immer gut verhalten auch bei anderen Rüden und auf einmal geht er auf die meisten los, so dass man echt Angst bekommt. Und naja andere Hundebesitzer reagieren da ja nun meist nicht gelassen drauf, auch wenn ich denke das mein Hund nicht beißen würde. Hm irgendwie bin ich ziemlich ratlos, was ich tuen kann, denn er hat als er jung war viele *Hundekontakte* gehabt mit großen und kleinen Hunden, mit Rüden und Hündinnen und auch mit vielen verschiedenen Rassen und es gab da bis auf 2 Ausnahmen (Mein Hund wurde von einem großen Rüden aus meiner Straße 2 mal gebissen, weil der andere Rüde über den Zaun gesprungen ist und ich gerade da mit meinem vorbei gelaufen bin.) keine Probleme.
Naja nun wollte ich fragen, ob ich da etwas unternehmen kann, außer Hundeschule, denn das hab ich gemacht und da ist er auch meist ziemlich ruhig und lieb. Ich kenne auch viele andere die dieses Problem haben und sagen es wäre normal, was ich auch nicht für abwegig halte, jedoch wüsste ich auch gern wie ich mich verhalten soll, wenn er ma wieder an der Leine seine Aussetzer bekommt.
Würde mich freuen, wenn jemand helfen kann.
bye Frieda

sandinchen
22.04.2004, 23:04
Jetzt muss ich nochmal nachfragen.
Du schreibst:

jedoch wüsste ich auch gern wie ich mich verhalten soll, wenn er ma wieder an der Leine seine Aussetzer bekommt.
Wann kommt es denn zu Prügeleien? Ich persönlich halte nicht viel davon, Hunde an der Leine miteinander Kontakt aufnehmen zu lassen.

taiwolf
23.04.2004, 16:42
Hi Frieda
habe einen Husky Rüden mit dem ich das gleiche Problem habe. Hündinnen und Welpen sind alle o.k., aber wehe es kommt ein Rüde.
Die Rüden, die er regelmäßig sieht und mittlerweile kennt, sind o.k., sofern sie nur vorbeigehen und nicht vor ihm stehenbleiben. Aber sobald ein anderer kommt, kann ich nur versuchen, beruhigend auf ihn einzuwirken, bevor er anfängt sich aufzuregen. Manchmal gehts gut (nur etwas Knurren) und manchmal auch nicht ( Wahnsinniges Gekeife, hört sich echt giftig an).
Begegnet er einem anderen Rüden ohne Leine, versucht er sofort ihn zu besteigen.
Also, Hundetrainer haben wir auch einen, und mit allen Übungsrüden hat es eigentlich wunderbar geklappt. So als wüsste er, daß es Training ist und dann kann man sich ja benehmen. Aber ansonsten immer das gleiche Problem.
Wir handhaben das ganze folgendermaßen:
Den anderen Hund nach Möglichkeit zuerst sehen und dann beruhigend auf ihn einreden. Eventuell die Hand auf den Kopf legen und sanft mit dem Finger zwischen den Augen reiben.Sollte er dann doch anfangen zu meckern, erhebe ich meine Stimme und werde etwas lauter und strenger. Dadurch läßt sich oft das gröbste vermeiden. Und wie gesagt, es klappt auch nicht immer. Weiter bin ich in diesem Punkt auch noch nicht gekommen. Vielleicht auch, weil ich nicht so eine energische und strenge Stimme habe, wie unser Hundetrainer.
Viel Erfolg und Gruß von
taiwolf:cu:

clako
23.04.2004, 21:34
Das ist ja lustig. Kenne aus der Nachbarschaft auch einen Rüden, der das tut. Pünktlich, Samstags abends um sechs gings mit den Glocken los. Wir fandens ganz lustig, sind aber auch bisher ratlos, warum er es tut. Allerdings hat er garnichts mit einem Husky zutun. Er ist ein reiner Labrador-Retriever.
Jetzt kann ich meine Nachbarin ja mal aufklären...

Claudia

P.S. Unser Rüde konnte auch ganz gut heulen, von morgens bis abends, allerdings lag das an einer läufigen Hündin aus der Nachbarschaft!

Bullebu
24.04.2004, 01:39
Ich lasse meinen Hund nicht an der Leine an andere Hunde ran, das wäre ja noch schlimmer. Ich gehe wenn ich einen anderen Hund sehe an ihm ruhig vorbei.

Naja immerhin geht es nicht nur mir so und naja wie gesagt in der Hundeschule ist er auch ruhig und sobald wir nem Rüden draußen begegnen gehts halt rund. Wobei es bei manchen ein leises grummeln ist und bei einem hier braucht er ihn nur zu riechen und er fängt an zu knurren und zu bellen.

cheroks
24.04.2004, 03:20
Hallo Frieda,
kennt dein Hund das Kommando Nein?
wenn er ma wieder an der Leine seine Aussetzer bekommt
Also ich sage meinen Hunden dann Nein und sie stellen das Verhalten ein.
Die Konsequenz auf ein Nein ist bei mir das Verhalten zu blockieren, bzw. zu unterbinden.

lg tina

Bullebu
24.04.2004, 15:38
Ja mein Hund kennt das Kommando, aber wenn er sich so aufregt wirkt das nicht. Bin zwar im Moment sehr am üben gerade dieses Komando, aber so ganz funktioniert es eben noch nicht. Ich hoffe aber, das ich ihn dadurch dann auch ruhiger bekomme*s*.

cheroks
25.04.2004, 16:31
Hallo Frieda,

aber wenn er sich so aufregt wirkt das nicht das ist das Problem;)
Bei mir folgt auf ein Nein die Konsequenz den Hund umwerfen bzw. runter drücken. In diesem Moment widersetzt sich der Hund ja massiv meinen Anweisungen und ignoriert mich und dafür wird er von mir auch massiv abgestraft. Ich finde es nicht ungewöhnlich, dass Rüden hier und da mal "rumprollen", aber an der Leine hat er weder mich zu beschützen, noch seine Meinung über Freund oder Feind zu äussern.
Ich würde an deiner Stelle auch im Freilauf darauf achten, dass dein Hund zu keinem anderen Hund Kontakt aufnimmt, bevor du ihm das nicht erlaubst. Wenn du ihn nicht abrufen kannst, würde ich das mit Hilfe der Schleppleine üben. Es ist ein Privileg des Rudelführers zu sagen, zu wem Konatakt aufgenommen wird und zu wem nicht. Sicher muss der Rudelführer das nicht ständig in Anspruch nehmen, aber es muss ihm möglich sein.

Ich kenne auch viele andere die dieses Problem haben und sagen es wäre normal,
Das ist mir zu einfach -- Hunde sind eben so -- und es stimmt auch nicht. Hunde werden so, wenn man sie lässt. Im Grunde ist es sehr dumm was dein Hund da macht, er bringt sich und dich damit ständig in Gefahr mal wirklich verletzt zu werden.

kann ich nur froh sein, wenn es ein gleich großer Rüde ist und die schnell klar stellen wer der Stärkere ist das meine ich! Was haben die beiden zu klären?

lg tina

Bullebu
25.04.2004, 19:36
Das ist klar, das er nur dann zu anderen Hunden darf, wenn ich ihm das erlaube und das klappt meist auch.
Ich werde das mit dem nein auf jedenfall weiter üben und er macht ja gott sei dank schon Fortschritte und zickt nicht mehr bei jedem Rüden rum.
Ja er bringt naja eher sch in Gefahr als mich, nur weiss ich nicht warum er so ist. Er hat eine normale Sozialisation hinter sich hatte also als Welpe viel Kontakt mit anderen Hunden, deshalb finde ich sein Verhalten ja so unnormal.
hab keine Ahnung was sie zu klären haben, wie gesagt ich kann nicht nach vollziehen warum er sich so verhält.

sandinchen
25.04.2004, 20:51
Hallo Bullebu,
finde dich damit ab, dass manche Hunde sich eben nicht so entwickeln, wie man es sich wünscht. Du bist nicht der einzigste, der seinem eigenen Hund so ein Verhalten nicht zugetraut hätte. Es gibt Hunde, die brauchen klarere Strukturen als andere, ich habe auch einen dieser Art. ;)

Mich würde interessieren, wo du deinen Hund her hast. Hat er schon mal im Tierheim gesessen? Lebte er bereits in einem Hunderudel?

Was ich dir aus eigener Erfahrung nur raten kann.
Werde deutlicher. Sag deinem Hund ganz genau, was du von ihm erwartest. Du musst nicht grob werden oder laut, sondern du musst überzeugt sein von deinem Tun. Willst du nicht, dass dein Hund zu anderen Hunden Kontakt aufnimmt und es ist auch nur eine kleine Lücke da, wird dein Hund die ausnützen. Weil Hunde sehr sensibel für unsere menschlichen Schwächen sind. :D Sei also überzeugend. Das klingt alles super geschwollen, aber die eigentliche Arbeit fängt bei dir im Kopf an. Du musst das wirklich wollen, was du von deinem Hund willst.

Wenn dein Hund das nächste mal ein Theater an der Leine veranstaltet, dann versuch doch mal, ihm einfach mal vor die Füße zu springen. Anstatt ihn an der Leine kurz zu nehmen und ihn festzuhalten (wozu er dich ja quasi zwingt), drehst du den Spieß mal um. "Hampelst" vor ihm rum, sodass er aufpassen muss, dass er nicht in dich rein rennt.
Wirst sehen, er wird ganz schön verdattert kucken. Und den Moment nutzt du. Kuckt er dich an, schenkt er DIR deine Aufmerksamkeit, dann sagst du ihm wie "feiiin" er ist! Lass ihm keine Zeit, aggressiv zu werden. "Mach so viel los", dass er nur noch auf dich aufpassen muss. :p

Bei meinem Stinker fing das Leinentheater auch von heute auf morgen an. Ich habe anfangs auch mit Leckerlis vor ihm rum gewedelt, mit Spielzeug... doch mit der "Überraschungstaktik" habe ich endgültig was erreicht. Mein Hund ist zwar manchmal immer noch etwas angespannt, wenn wir fremden Hunden begegnen, aber wir können jetzt beide locker dran vorbei gehen, ohne dass ich halb über ihn drüber falle oder er mich durch die Gegend zerrt.

Was die Begegnungen im Freilauf betreffen, kann ich dir eigentlich nur den Tipp geben, deinen Hund noch besser kennen zu lernen und weiter an dem Nein zu üben. Es gibt bei Hunden immer einen Punkt, wo sie noch abrufbar sind. Wenn sie in einem Aggressionsverhalten erstmal tiefer drin stecken, dann ist es meist schwer noch auf sie einzuwirken.
Versuche heraus zu finden, wo der Punkt bei deinem Hund liegt.
Finde heraus, welche Hunde dein Scheißer "doof" findet. Manchmal erkennt man es doch schon vorher. Man denkt: "Ach wird schon gut gehen..:" Und hinterher denkt man: "Ja, er war gleich von Anfang an komisch..."

Und versuche vor allem auch viele Hunde zu treffen, die dein Hund mag.

Übe auch das heranrufen deines Hundes.
Wenn mein Hund brummelig ist und ich sage Nein, dann fällt es ihm oft schwer "umzuschalten", leichter fällt es ihm zu mir zu kommen. Ich sage also streng nein und rufe ihn gleich zu mir, sobald er den ersten Ansatz macht zu mir zu kommen, lobe ich schon stimmlich, damit er weiß, er ist auf dem richtigen Weg. Er tut das was ich möchte.

Ich hoffe du kannst mit meinen Tipps was anfangen.
Nicht verzagen. ;)
Sandra

Rüsselterriene
25.04.2004, 21:05
:wd: Sandra, schön beschrieben.
Man merkt, das du das Problem (so es eins is) kennst.

Auch bei mir isses derselbe Kampf. Das Schwierige ist, das man ihn niemals gewonnen hat.
Es gibt einfach Hunde, die quasi "beaufsichtigt" werden müssen. Jedenfalls solange Leinenzwänge bestehen.

Is wahrscheinlich wie mit Menschen die Angst vor der Fahrt mit dem Fahrstuhl haben.

Anke

Bullebu
25.04.2004, 22:22
Danke für die Tipps, stell es mir zwar doch eigenartig vor mitten auf der Straße vor meinem Hund rumzuhampeln aber naja die meisten Leute hier denken eh ich hab nen Knall :D .
Das mit dem Abrufen trainiere ich immer wieder naja klappt ja auch, aber mein Hund testet halt immer wieder gerne aus.
Ach ja ich habe meinen Hund seit er 10 Wochen alt ist. Gerade deshalb mach ich mir langsam echt Vorwürfe ich hätte was falsch gemacht, aber ich wüsste nicht was. Zumal das schon der 2. Hund ist den ich aufgezogen habe und bei dem andern alles geklappt hat ohne irgendwelche Probleme und mit dem war ich nciht in der Hundeschule. ( Das war nicht mein Hund, sondern der von einem Freund meiner Eltern, aber naja er hat sich nicht drum gekümmert und so habe ich mich seitdem sie 6 Monate alt war um sie gekümmert.)

sandinchen
25.04.2004, 23:27
Da gibts doch wieder eine Parallele. ;)
Mit meinen Pflegehunden hatte ich auch nie Probleme. Eben weil es nicht wirklich meine Hunde waren. Es ist einfach doch was anderes. Man ist ein bißchen freier im Kopf.

Also mit Hampeln meine ich einfach, dass du dich dem Hund in den Weg stellst. Versperr ihm die Sicht. Mach es ihm schwer. Raub ihm die Zeit, sich in was rein zu steigern. Werd ein bißchen schneller, will er Richtung Hund los preschen, hopse ihm flink in den Weg...

:cu:

@ Anke
Von wem hab ich das gelernt? :bl:

Bullebu
26.04.2004, 16:53
Ja scheint wirklich so zu sein, aber naja wird auch bei meinem kleinen Biest sicher noch was werden*s*.

Na ich werde es auf jeden versuchen...

Danke nochmal an alle.

clako
27.04.2004, 12:35
Tja, mein letzter Beitrag da oben ist leider in die falsche Sparte gerutscht, keine Ahnung warum, also Kommentar paßt nicht wirklich zum Thema(wie jeder wohl merkt). Es ging da irgendwo um einen Hund, der beim Glockengeläut wie ein Wolf heult. Also, nicht weiter drüber nachdenken, was ich damit gemeint habe....
Claudia

Dorette
13.05.2004, 15:06
Also erst einmal mein Mitgefühl: Ich habe haargenau das gleiche Problem. Am schönsten finde ich dann noch, wenn andere Hundehalter ihre Hunde "meilenweit" vor- bzw. nachlaufen lassen, ohne sich darum zu kümmern, was ihr Hund so treibt. Und wenn es dann zu Agreesionen kommt, hört man so nette Sätze wie: Mein Hund will nur spielen; warum ist Ihr Hund denn so aggessiv. Mein Hund versteht sich sonst mit allen anderen Hunden.
...meiner auch, mit denen, die er kennt, da kommt es wenn sie
aufeunandertreffen zu einer Bgrüßungsbalgerei und gut is. Wie das mit fremden Hunden ist weiß ich nicht. Mein Hund geht (ohne Leine) daran vorbei und beachtet sie nicht, wenn aber deiner auf ihn zukommt und vielleicht noch schnüffeln will, dann
kommt es zu Machtkämpfen, die sich fürchterlich anhören und ich kann nicht einschätzen, wo der Spaß aufhört und der enrst anfängt. Also versuche ich diese Situationen zu fermeiden. Das fällt aber nicht immer leicht (siehe oben).
Gruß Odine

Daniela&Co
13.05.2004, 17:06
Hallo!

Wir hatten mit einem Vermittlungshund genau die gleichen Probleme,und es war immer eine Tortur mit ihm rauszugehenEs war ein imposanter Dobermnann Rüde,was die ganze Sache nicht einfacher machte,denn solche "Monster" sind ja heute sowieso schon ein rotes Tuch :sn:
Nach zwei Wochen hatte ich die Schnauze voll,nachdem er mich in den Oberschenkel schnappte nachdem ich ihn gemaßregelt hatte und ihn vor den Augen des anderen Rüden ins Sitz kommandiert hatte.
Da half alles nicht es musste sich was ändern.Wir sind zum Tierarzt und hatten ihn durchchecken lassen.Körperlich war er in Ordnung,also wurde er kastriert.Der Tierarzt meinte das Rumgepöbel bei anderen Rüden würde dann nachlassen.
Was defenitiv nach einem Jahr immer noch nicht der Fall war.
Langsam war ich nicht mehr davon überzeugt das wir diesen Hund jemals guten Gewissens vermitteln konten.Da habe ich im Buchladen ein super Buch entdeckt!!!!:tu::tu:

Jan Fennell/ Mit Hunden sprechen

Es geht darum Hunden nicht unseren Willen aufzuzwingen,sondern mit Blick auf die Instinkte und das Rollenverhalten der Vierbeiner mit ihnen zu kommunizieren.
Englands berühmteste und erfolgreichste Hundetrainerin arbeitet nach dem Vorbild von Monty Roberts(Pferdeflüsterer).
Es gibt danach 4 Grundpfeiler die man immer wieder durchspielen ,muss.Sie nennt das Bonding!
1) wenn man nach Hause kommt und der Hund dann einem schon vor Freude am Hals hängt soll man ihn ignorieren,solange bis er sich ruhig in seine Ecke verzogen hat.Dann ruft man ihn und begrüßt ihn,aber nicht zu überschwänglich
2) die Macht über das Futter: d.h.der Chef isst zuerst,klar wussten wir alle,aber der Hund muss nicht warten bis wir endlich mal gegessen haben,nein es geht einfacher.
man zeigt dem HUnd wie man sein Futter macht,und legt einfach einen Keks,Stück Obst etc in seine Schüssel,dann nimmt man sich das Obst und kaut es ganz gemütlich zu Ende,erst dann bekommt Hund das fressen
3) im Prinzip wie Punkt 1 nur mit Besuch,dh Besucher ignorieren den Hund bis er sich beruhigt hat,bei aggresion gegen Besuch kommt der Hund ohne großen Kommentar in einen extra Raum bis er sich beruhigt hat,danch wird er kurz begrüßt wenn er gerufen wird und dann wieder ignoriert
4) Chef bestimmt Spaziergang
dh. wenn er draussen an der Leine zieht,nicht hört wenn er frei läuft oder rummotzt ist die Konsequenz das man den Spaziergang abbricht,auch wenn man erst 5 min draussen war
Nach 10 min geht man dann erneut mit dem Hund raus,wechselt oft die Richtung hne ihn groß anzusprechen,bleibt einfach mal 5 min an einer Stelle stehen,ohne Grund etc
Der Hund wird gegenüber seinem Besitzer viel aufmerksamer

Nachdem wir dann alles täglich durchgespielt haben und es strikt eingehalten haben hatten wir einen ganz anderen Hund zu Hause,wir dachten schon wir hätten die Hunde irgendwo ausversehend gewechselt:D
Bei ihm ist wohl im Hirn der Groschen gefallen denn seitdem hatten wir nie mehr Probleme mit ihm weder mit noch ohne Leine,und die Maulkorbbefreiuung hatte er so gelassen gemeistert das der Prüfer der ihn schon kannte glaubte wir hätten ihm Beruhigungsmittel gegeben.
Auch hat Bero ein super neues Zuhause gefunden die das Bonding witerhin täglich durchziehen!

Es gibt eben Hunde die brauchen was länger bis Herrchen s verstanden hat;)
Der Beagle bei meiner Freundin kam auch in den Geschmack des Bondings und sein Verhalten hat sich dadurch auch total gebessert,er braucht eine klare Linie in seinem Leben,und die hat er jetzt,meine Freundin heult immer wenn sie von den Veränderungen erzählt so glücklich ist sie darüber,denn wenn es mit dem Beagle so weitergegangen wäre hätte sie ihn bestimmt wegen der Aggressionen abgegeben( und das bei ne Beagle...)

Gruß Daniela

Dorette
14.05.2004, 08:28
Hallo Daniela,

alles schön und gut. Ich habe selbst keine Rangordnungsprobleme mit meinem Hund. Der weiß wer der Chef ist. Das Probelm tritt ja auch nur auf, wenn andere Hunde direkt auf ihn zurennen, schnüffeln wollen, am besten am Hintern. Es sind ja auch meist junge Hunde und solche, bei denen schon von Weitem klar ist, dass ihr Mensch nicht der Boss ist ("Schätzilein, komm und bleib bei Mama"-Hunde).

Er selbst ignoriert die anderen Hunde (wenn er nicht angeleint ist). An der Leine ist das noch etwas anderes, aber da reicht es, wenn ich ihn kurz ("Nein, pfui") zurechtweise. Dieses Verwalten gegenüber fremden Hunden hat sich auch erst in den letzten Montaten (mein Hund ist kastriert und fast 5 Jahre alt) verstärkt. Ich habe einfach nur keine Luist mehr, mich ständig vor Leuten rechtfertigen zu müssen, die ihren Hund frei herumlaufen lassen, ohne dass der Hund auf sie hört.
Liebe Grüße Dorette