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jac
21.04.2004, 23:19
Ich hoffe jemand hat einen Wundertip für mich?!
Mein Westie (10 Monate) ist ein absoluter Kläffer! Er bellt bei allem und jedem. Wir haben ihn kastrieren lassen, waren und sind regelmäßig in der Hundeschule und ich habe auch Bachblüten probiert. Auch haben wir einen Tellington Training Kurs besucht. Langsam bin ich echt am Ende.
Das Problem ist er kannte mit 4-5 Monaten als wir ihn bekamen gar nichts!Null Sozialisierung u.s.w.
Vielleicht wißt Ihr irgendetwas?
Besonders schlimm ist es mit Hunden die größer sind als er.
:0( Dabei ist er ein ganz lieber.

Maggie_HH
21.04.2004, 23:30
Wir haben ihn kastrieren lassen, waren und sind regelmäßig in der Hundeschule und ich habe auch Bachblüten probiert.
Wieso habt ihr ihn kastrieren lassen? Doch wohl hoffentlich nicht, weil ihr gedacht habt, dass dann das bellen aufhört????
Wenn ihr in einer Hundeschule seid, müsstet ihr dort doch Hilfe bekommen, oder nicht? Was ist das denn für eine Hundeschule?
Was genau habt ihr alles schon "ausprobiert"? In welchen Situationen bellt er denn? Nur an der Leine? Kläfft er bei allem, was ihm "spanisch" vorkommt??? Wo genau habt ihr ihn denn her?

jac
21.04.2004, 23:40
wir haben ihn privat bekommen. leider war er da wie gesagt schon fast 5 Monate.
Die Hundeschule hat uns zur Kastration geraten. Dort ist er auch immer der aufgedrehteste Hund von allen. Er ist ein Angst Und ich denke auch dominanz-Beller.

Hovi
21.04.2004, 23:56
Hallo Jac,

ja was nun, Angst oder Dominanz? Beides zusammen passt nicht.

Eine Hundeschule, die bei einem so jungen Hund zur Kastration rät, sollte den Gewerbeschein abgeben müssen.

Laut TierSchG darf ein Hund nur aus MEDIZINISCHEN Gründen kastriert werden (und zur Verhinderung "unkontrollierter Fortpflanzung"), nicht aber, weil man (fälschlicherweise) glaubt, damit Verhaltensprobleme in den Griff zu kriegen.

Ich würde Dir empfehlen, eine vernünftige Hundeschule aufzusuchen. Eine Ferndiagnose kann man schlecht stellen, wenn man euch als Hund-Mensch-Team nicht sieht.

Gruß
Claudia

jac
22.04.2004, 00:12
Danke erstmal!
Die von der Hundeschule meinten er ist wie ein behindertes Kind und es dauert halt sehr lange seine Angst anderen Hunden und teilweise Menschen gegenüber abzubauen. Zur Kastration haben sie geraten weil er überhormonisiert war und dann nicht ständig so unter Strom stehen würde. Ich finde aber das sein Verhalten seit dem Menschen gegenüber schlimmer geworden ist. Er bellt sich richtig in Rage und hört mich dann auch nicht. Das macht er hauptsächlich bei anderen Hunden. Manchmal reicht es schon sie zu hören oder riechen, er muß sie noch gar nicht sehen. Besuch kann er auch nicht leiden. Und wehe es spricht mich oder ihn auf der Straße jemand an.
Zu Hause ist er der liebste familienfreundlichste Hund.

Mr.Rick
22.04.2004, 07:01
wird denn an dem Bellproblem in der HuSchu "gearbeitet"? Wenn ja wie?

Wie reagierst du wenn er bellt?

Was machst du mit ihm außer 1x pro Woche in die HuSchu zugehen?

Maggie_HH
22.04.2004, 09:38
Wie Claudia schon geschrieben hat, würde ich euch auch dazu raten, die Hundeschule zu wechseln.
Ich hab mal ein bisschen gegoogelt, ich finde diese Hundeschule http://www.hundeschule-bb.de/index.html hört sich ganz gut an. Ich denke, da kann man euch helfen.


Er bellt sich richtig in Rage und hört mich dann auch nicht. Das macht er hauptsächlich bei anderen Hunden. Manchmal reicht es schon sie zu hören oder riechen, er muß sie noch gar nicht sehen. Besuch kann er auch nicht leiden. Und wehe es spricht mich oder ihn auf der Straße jemand an.

Zeigte er diesen Verhalten von Anfang an? Oder hat es sich bei euch entwickelt?

jac
22.04.2004, 13:11
In der Hundeschule benimmt er sich nach einer halben Stunde fast normal. Er hat ein Halti Trägt dort T-Shirt und Bandage und wir üben mit anderen Hunden Labyrint laufen, sich nicht ablenken lassen und viele Übungen die auch auf Komandos basieren. Wir gehen mit Halti oder Ballanceleine. Dort klappt es alles auch immer einigermaßen, aber draußen läuft dann wieder alles anders. Ich kann ihn bei uns leider nur mit Leine laufen lassen, da er sonst über die Straße rennen würde wenn er einen anderen Hund sieht. Bei direkten Hundekontakt bellt er nicht, nur wenn wir uns wieder entfernen geht es wieder los oder halt vorher.

jac
22.04.2004, 13:14
achso, wenn er bellt dann versuche ich den Blickkontakt zu unterbrechen wende den Dominanzgriff (Schnauze ) an und wenn es geht benutze ich das Halti. Bei allem flippt er fast aus.

cheroks
22.04.2004, 15:46
Hallo jac,

Er hat ein Halti Trägt dort T-Shirt und Bandage
Wir gehen mit Halti oder Ballanceleine
Bisschen viel auf einmal! Und was soll das T-Shirt und die Bandagen? Hat er nun Angst oder ist Dominant?
Ganz im Ernst, ich würde mir das Bürschchen schnappen und zur Ruhe bringen! Schnauzengriff und/oder am Halsfell packen, runterdrücken und ihm NEIN sagen in aller Konsequenz bis er ruhig ist!
Ich würde den ganzen Firlefanz weg lassen und beginnen dich persönlich mit ihm auseinander zu setzten.
Bleibe dabei souverän und nicht hektisch, sondern überlegen und ruhig. Das Nein würde ich ihm deutlich und nur einmal sagen, und nicht auf den Hund einsabbeln "das sollst du doch nicht und das hast du jetzt davon" usw. Mach ne klare Ansage und zeig ihm was du nicht duldest!
Ist er ruhig und stellt sein Verhalten ein - super, entspann die Situation - so ist´s brav - und weiter gehts. Keine Leckerlies und kein grosses Tamtam...

lg tina

Maggie_HH
22.04.2004, 18:34
Es ist aus der Ferne nie einfach zu beurteilen was falsch läuft. Aber ich versuche mal eure Situation einzuschätzen:
meiner Meinung nach, wird der Hund von euch in eine Rolle gedrängt, die ihm nicht zusteht und die er nicht souverän meistern kann, da er vielleicht gar kein dominanter Hund ist. Er versucht euch zu beschützen, deswegen bellt er alles an was euch entgegen kommt. Er ist wohl der Meinung, dass ihr das nicht hinkriegt und dass er sich um euch kümmern muss!
ich würde mich in der Situation, wenn er bellt, so verhalten wie Tina geschrieben hat. Allerdings könnte es sein, dass er das nicht witzig findet und sich wehrt. Vielleicht solltet ihr euch vorher mal überlegen, was für Privilegien der Hund bei euch geniesst und ob der kleine vielleicht sogar der Mittelpunkt eurer Familie ist....

neaira
22.04.2004, 20:16
hi jac!

ich kann dir leider keine mail schreiben,aber wenn du magst kannst du mich ja anmailen,ich hab da mal eine frage zu der huschu wo du gerade bist,ich glaube nämlich,dass es die ist wo ich auch war und dann kann ich bei deiner problematik nur sagen: such dir eine andere!!!
die haben mir bei amys prollerei tips gegeben,die eher das gegenteil bewirkt haben und ich zugesehen habe,dass ich mir was anständiges suche..
also,wenn du magst,meld dich doch mal!!

viele grüsse, silvana

jac
23.04.2004, 08:34
ich danke Euch erstmal für Eure Antworten. Ich werde es jetzt mal verstärkt mit meiner Dominanz ;) versuchen.
viele Grüße Jac

edda
27.04.2004, 09:11
Hallo Jac,

ich habe einen Foxterrier Rüden, der mittlerweile zwei Jahre alt ist. Als ich ihn bekam war er knapp sechs Monate alt und kannte außer seiner Mutter und dem Zwinger auch nichts. Wenn er Angst hatte/hat bellt und knurrt er das feindliche Objekt (Mensch, Rollstuhl, großer fremder Rüde) mal mehr mal weniger heftig an. Die erste Hundeschule, die wir besuchten war der Meinung, dass mein Waro nie mehr richtig sozialisiert würde. Daraufhin habe ich sofort die Hundeschule gewechselt. Und in den 1,5 Jahren, die ich meinen Waro jetzt habe hat er soooo viel gelernt und ist ein viel mutigerer Hund geworden. Trotzdem kommen solche Bellattacken immer noch mal vor. Ich bleibe dann so ruhig wie möglich, versuche ihn abzulenken (ein Hund der ein Leckerli frißt, hat seine größte Angst überwunden) und zeige ihm das Objekt, was ihn so erschreckt hat. Führt Waro sich aber zu panisch auf (große, dunkle Rüden) dann wird er auch schon mal am Nackenfell gepackt, aber nicht schütteln, und geschimpft und erst wieder losgelassen, wenn er sich beruhigt hat. Das mache ich aber nur, wenn er sich so in Rage gebellt und geknurrt hat, dass er meine Kommandos nicht mehr wahrnimmt.
Gott sei Dank sind solche "Anfälle" mittlerweile sehr selten geworden. Allerdings kann ich bei Waro aber sagen, dass es Angst und keine Dominanz ist. Übrigens hat unsere Hundetrainerin uns von einer Kastration abgeraten und ich habe es auch nicht machen lassen.
Jetzt habe ich viel geschrieben und nicht wirkliche Tipps gegeben. Ich wollte dir auch nur Mut machen, denn es dauert einfach, aber mit viel Geduld und üben wird es besser. Lass deinen Hund in einem autofreien Gebiet auch mal frei laufen (vielleicht zur Sicherheit mit Schleppleine) und beobachte ihn, wie er da auf verschiedene Situationen reagiert.

Es grüßen Edda & Waro

jac
27.04.2004, 12:28
danke, es tut ganz gut zu wissen, daß man nicht alleine mit dem problem ist.
heute war es wieder ganz besonders schlimm, aber da müssen wir wohl durch. wobei das schlimmste immer die intoleranten menschen sind.

cheroks
27.04.2004, 19:44
Hallo jac,
schilder doch mal ganz genau was heute besonders schlimm war und was du dann gemacht hast. Und in wie fern sind die Leute intolerant? Tolerieren sie das Verhalten deines Hundes nicht (womit sie ja recht hätten da du es ja auch nicht tolerieren willst und solltest), oder dein Einwirken auf den Hund?

lg tina

jac
28.04.2004, 12:17
hi tina,
wir sind aus unserer tür raus und bevor wir an das tor kamen, durch das es auf die strasse geht, fing er an zu "kläffen".
draußen kein mensch zu sehen.
an der nächsten ecke stand ein mann, welchen er schon von der gegenüberliegenden seite angebellt hat. wir rüber an den mann vorbei und erst als wir ca 5 meter vorbei waren war ruhe. aber nicht lange, denn aus dem übernächsten hausflur kam eine frau, welche er natürlich auch anbellen mußte. danach war eine weile ruhe bis ganz entfernt ein anderer hund uns entgegen kam. da ging es wieder los. ist er direkt an dem hund dran ist ruhe aber so wie wir uns 2 meter entfernen beruhigt er sich erst wieder wenn der andere außer blick-und hörkontakt ist.
du hast schon recht das sein verhalten nicht in ordnung ist, aber die menschen die uns begegnen wissen doch nicht was so ein tier erlebt hat(ich natürlich auch nicht). da wird man natürlich angemacht so nach dem motto einschläfern- abschaffen usw. das ist dann schlimm, weil man natürlich irgendwie hilflos dasteht.
lange habe ich auf seine bellattacken mit ttouch (gezieltes beruhigendes streicheln) versucht, was bei ihm aber fehlschlug.
heute versuche ich es mit meiner "dominanz", und auch das hilft nicht wirklich.
ich ´werde noch einen versuch starten und zu einem hunde-verhaltenstherapeuten gehen. dann bin ich mit meinem latein am ende(und wohl auch alle anderen).was ich keinenfalls hoffe, denn ich hab meinen atti trotzallem sehr lieb.
gruß jac

Hovi
28.04.2004, 12:29
Hallo Jac,

wie sieht "Dominanz" denn bei Dir aus?

Will sagen, was tust Du da konkret?

LG
Claudia

cheroks
28.04.2004, 13:59
Will sagen, was tust Du da konkret?

jepp, nun wie verhälst du dich?

lg tina

jac
29.04.2004, 12:52
:cu:
also, ich wende den schnauzengriff an, oder drücke ihn runter und sage ihm dann nicht freundlich aus oder still.
was meint ihr denn?
gruß jac

Ekle
30.04.2004, 10:55
Hallo jac,

genau das selbe Problem habe ich auch!!:( Willkommen im Club.

Das wichtigste zuerst: Man muß versuchen herauszufinden aus welcher Motivation heraus Hundi zu kläffen beginnt.

Einem ängstlichen Hund gegenüber dominant zu kommen ist nicht hilfreich, verstärkt eher seine Angst und Unsicherheit.

Versuche also zuerst alles über das Verhalten Deines Hundes zu ergründen. Benimmt er sich nur bei Dir so oder auch wenn andere Personen mit ihm unterwegs sind? In welchen Fällen bellt er und wie ist seine Körpersprache dabei?

Der von Dir geschilderte letzte Vorfall könnte auch von mir stammen. Nach meiner Einschätzung sind dafür zwei Phänomene verantwortlich. Vor meiner Haustüre ist mein Revier, daß will ich verteidigen, denn wenigsten hier will ich meine Ruhe haben. Vor fremden Menschen fürchte ich mich, also vertreibe ich sie mit viel Gebell. Dummerweise entfernen sich die meisten Menschen ja auch wieder. Nicht wegen des Gebells, sondern weil sie sowieso weitergehen wollten - aber erklär das mal einem Hund, der versteht das nämlich völlig falsch.

Zweitens: ich habe Angst vor großen Hunden. Zu nahe kommen will ich denen nicht, lieber würde ich weglaufen. Da ich aber an der Leine bin, geht das nicht. Also vertreibe ich mit Gebell den anderen. In der Ferne geht der andere Hund weiter. Wollte er sowieso, aber wieder kommt dieser Gedanke dem Hund nicht, er sieht nur den Erfolg. :?:

Erfolgreiches Verhalten wird aber weiterhin gezeigt und mit jedem "Erfolg" prägt sich dieses Verhalten mehr ein.

Eigentlich dürfte der Hund also keine Erfolgserlebnisse haben. Fremde Personen oder fremde Hunde müßten solange dableiben, bis irgendwann das Bellen aufhört. Erst dann dürfte sich ein Erfolg einstellen. :D Die Nachbarn allerdings bedanken sich und wer hat schon Zeit womöglich mal stundenlang mit einem bellenden Hund stehenzubleiben? Außerdem würde man ziemlich blöde angesehen und ein Menschenauflauf sowie dusselige Kommentare wären einem auch sicher.

Damit es jetzt nicht zu lang wird empfehle ich Dir zwei Bücher:
"Aggressionsverhalten beim Hund - Auch liebe Hunde streiten" und "Clickertraining für den Familienhund". Dort wird das Problem behandelt und Möglichkeiten zur Abhilfe geschildert.

Eins allerdings ist sicher, ein solches Verhalten kriegt man nicht von heute auf morgen in den Griff. Das dauert, und jeder "Ausrutscher" wirft einen um Längen zurück. Und Ausrutscher werden immer passieren, da die lieben Mitmenschen teilweise wenig Ahnung und Rücksichtnahme anbieten, man ja aber nicht alleine lebt und daher nicht jede Begegnung steuern kann.

Bei einem ängstlichen Hund sollte man sich jegliche Handgreiflichkeiten verkneifen. Der Hund bekommt nur noch mehr Angst, wenn er sich in diesen Situationen auch noch vor seinem Besitzer fürchten muß, weil dieser ihm nicht hilft, sondern gegen ihn vorgeht.

Wünsche Dir viel Geduld und Erfolg.

Viele Grüße Ekle

chesterfield
30.04.2004, 22:35
Laut TierSchG darf ein Hund nur aus MEDIZINISCHEN Gründen kastriert werden (und zur Verhinderung "unkontrollierter Fortpflanzung"), nicht aber, weil man (fälschlicherweise) glaubt, damit Verhaltensprobleme in den Griff zu kriegen.

Hallo
das mit dem Tierschutzges. stimmt so nicht, ist lieg allein beim Tierhalter ob ein Hund Kastriert wird oder nicht vorausgesezt der Tierarzt macht mit.
Ist aber quatsch, mann läst kein gesundes tier kastrieren.

Gruß Peter

Hovi
30.04.2004, 23:22
Peter, informier Dich mal.

Kastration fällt unter die Rubrik Amputation und ist gem. TierSchG verboten. Ausnahme: Medizinische Indikation oder Verhinderung unkontrollierter Fortpflanzung.

Gruß
Claudia

Rüsselterriene
30.04.2004, 23:36
@ Hovi:
Stand 2002:
TSchG, Paragraph 6, Vierter Abschnitt:
zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder - soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen - zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird;

Was für mich -so schwammig es klingt- bedeutet: Du bist die Jaulerei satt und die Flecken auf dem Teppich: Weitere Haltung arg gefährdet, also unters Messer.

:( Anke

Hovi
01.05.2004, 11:32
Dieser Abschnitt zielt meines Wissens auf NUTZtiere ab, nicht auf sog. "Luxus"tiere. Er ist im Zusammenhang mit der "unkontrollierten Fortpflanzung" zu sehen (nicht mit Verhaltensproblemen). Darum steht er unter derselben Ziffer im zweiten Halbsatz.

Wenn allerdings jemand ein aktuelles Urteil dazu hat, dass dieser Halbsatz auch auf Luxustiere angewendet werden darf, bin ich für die Quelle dankbar.

Gruß
Claudia