PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Beissattacke eines Rhodesian Ridgeback



Sam&Sally
05.04.2004, 16:10
Hallo,
wie ist dieses Verhalten einzuordnen??? Eine Nachbarin hat sich, nachdem ihre 3-jährige Hündin wegen Krebs eingeschläfert werden musste, vor 3 Wochen einen 4 Jahre alten Rhodesian Ridgeback-Mix aus dem Tierheim geholt. Dieser Hund ist schon zweimal wegen massiven Beißereien, vornehmlich mit Rüden, wieder zurückgebracht worden. Wenn wir bisher aufeinander trafen, ließen wir die Hunde bislang ohne Leine auf der Wiese springen. Wobei der Ridgeback immer unter drohendem Geknurr hinter meinem Hund (8 Monate alter Labbi) hersprang und versuchte, meinen im Genick zu packen. Auf Ermahnungen seiner neuen Besitzerin stoppte er dieses bislang immer kurzzeitig. Vorhin bin ich mit einer Freundin Gassi gegangen, die eine 14 Monate alte Podhalanerin hat (poln. Herdenschutzhund). Wir sind dann auf besagten Hund getroffen und gleiches „Spiel“ begann wieder. Mein Labbi war dann etwas abseits als der Ridgeback und der Herdenschutzhund plötzlich aneinander gerieten, dabei ist dann der Hund meiner Freundin in den Graben gefallen und lag auf dem Rücken. Der Ridgeback stand über ihr und biss der auf dem Rücken liegenden Hündin in die Kehle und ließ nicht mehr los obwohl sie quiekte. Seine Besitzerin zog ihren dann am Schwanz (zum Glück ist er dabei nicht auch noch auf sie losgegangen) und konnte ihn so letztlich von dem Hund wegbringen! Die Hündin hat am Hals, zum Glück wohl auch wegen ihrem vielen Fell, keine größeren Verletzungen davongetragen!
Was haltet ihr von so einem Verhalten?????
Liebe Grüße Ingrid

Rüsselterriene
05.04.2004, 16:34
Ich schätze dieser RR-Mix gehört in erfahrene Hände.
Wer weiss schon, was er in diesen 4 Lebensjahren schon alles "gelernt" hat.

Anke

Cornelia
05.04.2004, 18:34
Zum Verhalten des Hundes kann ich nicht viel sagen - da fehlt mir ganz einfach die Vorgeschichte.
Aber was ich unmöglich, um nicht zu sagen unverantwortlich, finde, das ist das Verhalten der HUNDEHALTERIN.
Sie hat seit 3 (!!!) Wochen einen erwachsenen Hund aus dem Tierheim, von dem ihr bekannt ist, dass er mehrmals in schwere Beissereien verwickelt war und also offensichtlich ein Problem im Sozialverhalten anderen Hunden gegenüber hat.
Und was macht sie?
Lässt ihn erstmal frei und leinenlos umhertoben und mit anderen Hunden in Kontakt kommen.
Sorry, aber ein derartig sorgloses Verhalten regt mich mehr als auf....
Erstens mal kann man wohl nach 3 Wochen noch kaum von einer Beziehung zwischen diesem Hund und seiner neuen Besitzerin sprechen, geschweige denn davon, dass sie diesen Hund kennen und einschätzen kann.
Und zum zweiten bräuchte wohl grad so ein Hund ein langsames und behutsames Resozialisierungsprogramm mit einem mit solchen Problemen erfahrenen Hundetrainer - und zwar zunächst mit Maulkorb. Zum Schutz anderer Hunde und ggf. auch der hundehalter.
Mehr schreib ich jetzt lieber nicht, sonst reg ich mich nur noch mehr auf....

Sam&Sally
06.04.2004, 06:36
Hallo,
..wir wissen alle nicht mehr zur Vorgeschichte des Hundes, ...eben auch nicht seine neue Besitzerin.
Liebe Grüße Ingrid
PS: ...sie ist eine seht netteFrau und wollte vermutlich "eine guteTat" tun, indem sie diesen Hund aus dem Tierheim holte. Sie hat eine mobile Hundetrainerin, die zu ihr kommt. In der Kürze derZeit war sie aber erst 1 x da!

Ilona
06.04.2004, 08:23
Ich stimme Cornelia zu:

der Hund sollte ein neues Sozialverhalten lernen. Dazu gehört die Arbeit mit einer erfahrenen Trainerin, wenn das die Halterin nicht selber kann. Außerhalb dieser Zeit sollte der Hund an der Leine laufen und Hundekontakt sollte sich maximal aufs Anschnüffeln anderer Hunde beschränken. Gespielt werden sollte nur mit Maulkorb, wenn der Hund überhaupt spielen kann. Das muss eine Trainerin klären. Ob der Hund nur mit Maulkorb laufen sollte, ist ebenfalls von einem Fachmann zu klären.

Wir hatten gestern unterwegs einen ähnlichen Vorfall:

Auf dem Heimweg begegneten wir einer Tierheimhündin (wußte ich vom Besitzer). Es war eine ziemlich riesige Schäferhündin. Der Besitzer erzählte mir vor einiger Zeit, er hätte sie jetzt erst zwei oder drei Wochen und sie wäre manchmal "komisch" zu anderen Hunden. Und das sah dann so aus: Benji und die Hündin waren frei. Als sie sich sahen, zeigten beide sofort eine ganze Reihe von Beschwichtigungssignalen und gingen aufeinander zu. Sie machten das wirklich lehrbuchreif: sie mieden Blickkontakt, leckten sich über die Lefzen, gingen einen Bogen, schnüffelten unterwegs, halt das ganze Programm. Dann beschnüffelten sie sich, wie es sich gehört und plötzlich, aus dem Nichts griff diese Hündin den Rüden an und es entstand eine lautstarke Kabbelei. Der Besitzer, total überfordert, schritt nicht ein und stand nur da. Benji zeigte deutliche Zeichen von Respekt wich in einem Bogen sogar auf die Straße aus, um weiteren Attacken zu entkommen. Ich mußte die Hündin massiv daran hindern, Benji weiter zu belästigen. So völlig klar ist mir das Verhalten der Hündin nicht, was ich aber weiß ist, dass ich mit ihr an Hundebegegnungen arbeiten müßte.

Hunde, die so ein Verhalten zeigen oder eines, wie das des Rhodesian-Mix, gehören in die Hand von Profis, die helfen, beim Hund wieder ein angenehmeres Sozialverhalten zu entwickeln.

Lieben Gruß, Illi

manurtb
06.04.2004, 14:27
Das ist ein Sozialverhalten, zu dem Rhodesians neigen, wenn man sie gewähren lässt. Sie testen ziemlich schnell aus, wen sie unterwerfen können. Das ist bei Hunden notwendig, die ein stark ausgeprägtes ursprüngliches Sozialverhalten haben, da sie sich ansonsten wohl schnell an die Gurgel gehen (vor allem bei Hunden, die nicht ins gleiche Rudel gehören).
Anders bei Hunden, denen das wurscht ist und die selbst kein so ausgeprägtes 'Hundeverhalten' an den Tag legen und das dann auch nicht einfordern.

Der RR-Mix hat sich aber nicht verkehrt verhalten, als die Hündin unter ihm lag. Sie hat sich nicht ergeben, da sie nicht vollkommen still lag. Er hat in dem Moment überhaupt keine Chance, da wegzugehen, weil er 'sein Gesicht verlieren' würde.
Das ist keine Entschuldigung, dass die Halterin ihn gewähren liess, sondern lediglich eine Erklärung des Verhaltens.

Rüsselterriene
06.04.2004, 20:54
Das ist ein Sozialverhalten, zu dem Rhodesians neigen, wenn man sie gewähren lässt.

Manu, da irrst du!
Das ist ein Sozialverhalten, zu dem HUNDE neigen, wenn man sie gewähren lässt.

Bzw: Wenn sie es nie besser gelernt haben!
Und: Ein Hund hat kein Gesicht zu verlieren!

Anke

Samuel
07.04.2004, 00:02
So wie ich das Verhalten auf die Entfernung verstanden habe war es ein "unsicheres Dominanzverhalten" des Rhodesian Ridgeback-Mix. Nicht untypisch.
Wenn man die Altersunterschide bedenkt bekommt die Geschichte erst ihre Brisanz. Auch wenn das "auf dem Rücken halten" zum normalen Muster gehören kann, so ist es hier für einen Rüden dieses Alters gegenüber einer jungen Hündin völlig fehl am Platze. Das "Gesicht" kann er nur bei einem realen Gegner verlieren.
Somit würde ich hier nicht von einem Sozialverhalten sprechen. Zumindest nicht von einem Regulären.
Der beschriebene Hund zeigt erhebliche Mängel. Von einem selbstbewusten Hund kann nicht die Rede sein. Auf die neue Besitzerin kommt eine Menge Arbeit zu, hoffendlich weiß sie was zu tun ist.
Aber ich fürchte sie weiß es nicht.

manurtb
07.04.2004, 12:16
Original geschrieben von Rüsselterriene

Manu, da irrst du!
Das ist ein Sozialverhalten, zu dem HUNDE neigen, wenn man sie gewähren lässt.

Anke, da irrst Du! Dieses Sozialverhalten zeigen Hunde nicht immer, wenn man sie gewähren lässt. Es gibt Hundeindividuen (die natürlich in bestimmten Rassen gehäuft auftreten), bei denen es keine Anstalten gibt, dass sie sich so verhalten.


Original geschrieben von Rüsselterriene

Und: Ein Hund hat kein Gesicht zu verlieren!

Das ist jetzt eine interessante Diskussion.
Du glaubst also, man könnte an jedem beliebigen Punkt einer Auseinandersetzung zwischen Hunden eingreifen und das beenden, ohne dass es zu Nachwirkungen kommt?
Natürlich hat ein Hund sein Gesicht zu verlieren. Nenn es Status, nenn es soziale Sicherheit. Ist bei Hunden nichts anderes, als bei uns Menschen. Nur ist es nicht so verschachtelt bei Hunden.
Als Beispiel: Es kommt zu einer Rangelei. Ein Hund liegt unten, bleibt nicht ruhig liegen. Der obere Hund kennt nun den Mechanismus, dass der untere Hund ruhig zu liegen hat, sonst ist der Konflikt nicht gelöst. Er kann solange nicht von dem Hund runter, bis der sich so ergeben hat, wie das zu erfolgen hat. Davor ist es nicht geklärt, der Status wurde nicht demonstriert...

sandinchen
07.04.2004, 12:52
<Als Beispiel: Es kommt zu einer Rangelei. Ein Hund liegt unten, bleibt nicht ruhig liegen. Der obere Hund kennt nun den Mechanismus, dass der untere Hund ruhig zu liegen hat, sonst ist der Konflikt nicht gelöst. Er kann solange nicht von dem Hund runter, bis der sich so ergeben hat, wie das zu erfolgen hat. Davor ist es nicht geklärt, der Status wurde nicht demonstriert...>

Und da es leider immer mehr Hunde gibt, die aufgrund schlechter Sozialisierung nicht mehr wissen, dass sie ruhig liegen müssen, ist es meine Pflicht dafür zu sorgen, dass keine Hunde unter meinem liegen.

Und zu dem Gesicht:
Es gibt auch unter Hunden die Variante, dass ein Dritter dazwischen geht und Tacheles redet.

Ich habe auch einen Rüden, der immer sehr genau wissen will, wie "die Lage" ist. Wenn sich sein gegenüber nicht so verhält wie er möchte, dann rempelt er ihn um.
Wenn er sich aber prügelt und mir wird es zu "blöd", dann geh ich auch hin und hol ihn weg. Das ist nicht optimal, aber es ist auch nicht optimal, wenn der Hund lernt, dass er ohne Einschränkungen andere Hunde unterwerfen kann. Ihm sollte es wichtiger sein, dass er es sich nicht mit mir verscherzt.
Natürlich hat es Nachwirkungen, aber ich trage die Verantwortung.

In diesem Fall finde ich es jedenfalls nicht "normal". Was muss denn der Rüde mit den Hündinnen klären??

Meine egozentrische Meinung. :D

kimba450
07.04.2004, 13:25
Hallo,
gibts denn aus dem Tierheim keine Unterstützung?Viele Tierheime arbeiten doch auch mit guten Hundetrainer zusammen.Zumal ich der Meinung bin hier sollte ein Trainer mit RR-Erfahrung mit arbeiten.
Ich selbst hab zwei RRs und unsere Rüde kam erst mit 9 Jahren zu uns.Er zeigte bei anderen Hunden ein noch viel schlimmeres Verhalten!Mittlerweile gehen wir oft in einer großen Gruppe spazieren,wo er nix mehr macht.Er ist absolut "friedlich" geworden und das haben wir innerhalb eines Jahres geschafft,mit Hilfe von anderen Personen denen ich absolut dankbar bin dafür.
Viele haben gesagt das es sowieso nix bringen würde mit einem 9 Jahren alten Hund zu arbeiten!Völliger Quatsch,er hat genauso gelernt wie junger Hund.Und ich muß sagen mit seinen jetzt knappen 11 Jahren hat er ganz schön viel Unsinn im Kopf.Bei dem RR-Mix ist noch lange nichts verloren.
Liebe Grüße
Ela

Rüsselterriene
07.04.2004, 20:07
@ Manu:

Ich habe das gesagt (du irrst), weil dieses Verhalten exakt jeder Hund zeigen kann, wenn er evtl. 4 Jahre Zeit hat es zu entwickeln.
Von "rassetypischen" Verhaltensweisen halte ich nicht viel. Gib mir einen RR und ich mach einen Terrier aus ihm. Rein verhaltenstechnisch.

Und ich bin mir sicher, das eben dieser Hund, um den es hier geht, kein Gesicht zu verlieren hat, denn er zeigt ja, dass er nicht fähig ist, sich vernünftig zu integrieren. Zumal er nicht wirklich Zeit hatte, sich auf ein "neues soziales" Leben einzustellen.
Ein Gesicht kann man nur verlieren wenn man eins hat. Ob Hunde eines haben... wage ich in der Tat zu bezweifeln. Alles was sie verlieren können sind meines Erachtens nach Ressourcen.

Anke

manurtb
13.04.2004, 15:23
Original geschrieben von Rüsselterriene
Ich habe das gesagt (du irrst), weil dieses Verhalten exakt jeder Hund zeigen kann, wenn er evtl. 4 Jahre Zeit hat es zu entwickeln.
Von "rassetypischen" Verhaltensweisen halte ich nicht viel. Gib mir einen RR und ich mach einen Terrier aus ihm. Rein verhaltenstechnisch.

Gähn, natürlich kann dieses Verhalten jeder Hund zeigen, aber hier geht es halt um einen Ridgeback.
Mensch, Du bist ja wirklich toll, dass Du quasi die Grundlagen der Hundezucht über einen Haufen werfen kannst. Du kannst jeden Hund mit jedem beliebigen Verhalten ausrüsten. Ich würde mir das patentieren lassen, denn das ist schon was einmaliges! :D
Ich arbeite sehr viel mit rassetypischem Verhalten, weil es einen sehr schnellen und auch einfacheren Zugang zu dem Hund bietet. Das ist sicher auch der Grund, warum bei uns so viele Ridgebacks sind, die in anderen Vereinen nicht zurecht kamen. ;)

Rüsselterriene
13.04.2004, 18:01
:z: Vermutlich reden wir aneinander vorbei, Manu, sonst hättest du deinen Sarkasmus sicher nicht nötig.

Anke

billymoppel
15.04.2004, 22:10
hallo ingrid,
wie ist der stand der dinge?
ich finde ein solche verhalten, von einem rüden einer hündin gegenüber und noch dazu einer zufallsbekanntschaft, abnorm. mag sein, dass es im rudel da mal fetzereien gibt, obgleich ich derartig ernste auseinandersetzungen auch noch nicht beobachten konnte, aber bei zwei hunden verschiedenen geschlechts, die sich nicht kennen?
ich finde, auch rüden, die sich mal eben so über den weg laufen, haben keine rangordnung zu klären und tun das ja auch nicht. klar wird ein biss'l angegeben und auch mal biss'l stärke demonstriert (kopf auflegen, aufreiten, ringkämpfe), aber einen finalen kampf? das bedarf es u.u. erst, wenn man ein rudel bildet, d.h. zusammen lebt oder häufig gemeinsam spazieren geht. dann habe hunde sicher auch ein gesicht zu verlieren, aber auch damit muss man bisweilen leben, geht uns ja bisweilen nicht anders, auch wenn's nicht lustig ist.
by the way: ich weiß nicht, ob das mit der notwendigen totalen unterwerfung nicht ein mythos ist. ich habe mit billy bisher drei echte und ernste rangordnungskämpfe mitgemacht, von denen er zwei absolut sicher verloren hat. er lag nicht einmal auf dem rücken, noch haben es seine gegner erzwungen und erst dann aufgehört, noch hat er es bei seinem sieg verlangt. alle kämpfe haben höchsten einige sekunden gedauert, waren sehr laut und endeten so aus heiterem himmel, wie sie angefangen hatten. die beteilgten wussten von da ab aber offensichtlich genau, wer die hosen anhat. ich denke, dass das still auf dem rücken liegen wirklich nur für absolute notsituationen gedacht ist und unter normalen hunden keineswegs nötig.

lg
bettina

sandinchen
16.04.2004, 11:40
Ich denke das mit dem ruhig liegen kommt immer auf den Hund bzw. auf beide Hunde an.
Von einem Jungspunt "verlangt" Dax auch, dass der gefälligst ruhig hält und keinen Mux mehr von sich gibt. Nachgemault wird da auch nicht. Basta! :D
Ich glaube in so Situationen wo ein Hund eindeutig frech war, der eine viel älter ist als der andere und der dem Jüngeren dann mal erzählt, wo der Bartl eigentlich den Most holt, da wird sowas schon mal eingefordert.
Bei Hunden die sich halbswegs ebenbürtig sind, da denke ich, kommt es auf andere Signale an. So ist zumindest mein Eindruck.

Naja, aber meist kommt es eh zu keiner Einigung, weil "zufällig" eine Leine oder sowas Richtung Prügelei fliegt und sich die Hunde dann erschrocken trennen. :D

Diese Hündinnen-Sache finde ich sehr heftig. :rolleyes:

Sam&Sally
17.04.2004, 06:56
Hallo Ihr,
wir sind gerstern erst aus dem Urlaub zurückgekommen und habe dann auch zufällig meine Nachbarin noch getroffen. Stand der Dinge ist, dass sie mit ihrer Hündin zum TA musste, da die Pfote aufgebissen war und am Hals einige kleinere Bissspuren waren. Nun sieht es wohl so aus, dass die Besitzerin des RR-Mix meinte, dass ihrer nur gebissen habe, weil die Hündin meinen Labbi verteidigen wollte und sie deshalb aneinander geraten seien. Jedenfalls bräuchte sie aus diesem Grunde auch die TA-Rechnung nicht an ihre Haftpflicht weiterleiten!!!!
..ich habe die Befürchtung, dass die Frau mit dem Hund hoffnungslos überfordert ist.
Sie hat ja eine mobile Hundetrainerin, die ursprünglich nur den Jagdtrieb in den Griff bekommen wollte...ich kann nur hoffen, dass diese Trainerin der Frau /Hund wirklich helfen kann !
...wir werden sehen, was sich tut!
Liebe Grüße Ingrid

billymoppel
17.04.2004, 09:12
moin ingrid,
oh je. was für eine begründung. schon die allein zeigt eigentlich, dass sie nicht bereit ist, sich mit dem verhalten ihres hundes auseinanderzusetzen!
und zur kostenfrage: ist doch völlig egal, warum, wieso, weshalb. fakt ist: er hat zugebissen. haftpflichtversicherungen regeln das regelmäßig 50:50, wenn beide hunde frei waren, was ja meistens auch in ordnung ist. der fall hier ist ja aber anders, da der hund als auffällig bekannt war und sicher von einem erhöhten verschulden ausgegangen werden muss. klar muss sie das nicht der haftpflicht melden, sie kann es auch aus ihrer privatschatulle zahlen, nur zahlen muss sie.

lg
bettina

sandinchen
17.04.2004, 09:51
Dann wollen wir mal hoffen, dass der Guten die Haftpflicht nicht zu teuer war. Mit einer "normalen" Hundehaftpflicht kriegt man einen RR nämlich nicht versichert. :rolleyes: Bei meiner Haftpflicht ist er zumindest auf einer Liste mit drauf, weil die Hunde als extra gefährlich gelten.:sn:

kimba450
18.04.2004, 14:49
Hallo,
also meine beiden RRs sind bei einer "normalen" Hundehaftpflicht versichert!Die haben null anstalten gemacht.
Liebe Grüße
Ela

manurtb
19.04.2004, 11:14
Unser RR ist auch bei einer ganz normalen Versicherung versichert, ohne Probleme.

Manche Versicherungen erneuern die Rasselisten nicht. Der Ridgeback ist seit 1.11.02 auf keiner Liste mehr (zu dem Zeitpunkt kam er in Bayern von der Liste).

sandinchen
19.04.2004, 11:17
Als ich meinen Hund versichern ließ, stand der RR bei dieser Versicherung noch auf der "Ausnahmeliste". Und auf MEINER Liste bleibt er auch!
Liste der schönsten Hunderassen. :p :D