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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Halsbänder...



drumpia
30.03.2004, 18:44
Hallo liebes Forum,
vielleicht erinnert sich der ein oder andere, dass ich vor ein paar Monaten (s. "zu gut gelaunter Hund...") mal gefragt habe, was es alles für "Funk"-Halsbänder o.ä. gibt, weil mein damals 6-monatiger Welpe reichlich durch die Gegend stürmte und den Befehl "komm" noch nicht als Befehl kannte... ich wollte wissen, was es für Neuerungen gibt, ob es eine Möglichkeit gibt, den Hund in der Ferne aufzuhalten bzw. erstmal wieder auf sich aufmerksam zu machen....
Damals haben einige Leute mich fast verteufelt und mir vorgeworfen, ich will meinen Hund mit Stromstößen fernsteuern, ihn nicht richtig erziehen wollen etc. und haben teilweise gesagt, dass ich nicht hundeerfahren sein könnte, wenn ich nicht wüsste, was diese Halsbänder machen... Lediglich Jürgen hat damals wirklich verstanden, was ich wollte. Aber egal...

Ich wollte hiermit nur mal mitteilen: Es gibt nicht nur Strom- und Sprayhalsbänder, es gibt andere Funkhalsbänder!!!! Es gibt Vibrationshalsbänder (eigentlich für taube Hunde gedacht), die nur die Aufmerksamkeit des Hundes wiederherstellen, es gibt Halsbänder, die einfach nur einen Ton von sich geben und es gibt Halsbänder, bei denen es noch zusätzlich positive Töne gibt, wenn er was gut gemacht hat.

Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen...:-)

Unser Hund braucht das jetzt nicht mehr. Er gehorcht mittlerweile auch so... durch die normale Hundeerziehung... allerdings denke ich, dass wenn man das früher gewusst hätte und ausprobiert hätte, man vielleicht früher andere Lernerfolge hätte haben können und dass so manch "unschuldiger" Spaziergänger von den freudigen Tatzen unseres Hundes hätte verschont werden können... (gerade bei schon recht großen (i.S.v. "hohen") Welpen ist das nicht immer wirklich nett, denn die Leute wissen nicht immer, dass der einfach noch ein Hundebaby ist...

Und an die, die mich damals so verurteilt haben: Schimpft nicht mehr über andere, die nach Neuerungen fragen, wenn Ihr es selbst nicht wisst!

Liebe Grüße
Heidi + und ihr mittlerweile 10monatiger Wildfang Hannibal

cheroks
30.03.2004, 20:40
Hallo Heidi,

leider geht der Trend immer mehr weg von der "persönlichen" Erziehung und hin zu Erziehungsprothesen, dazu gehören für mich eindeutig Erziehungshalsbänder!!!

Es geht in der Hundeerziehung um den Aufbau einer lückenlosen Kommunikation. Hat man einen Junghund, bestensfalls einen Welpen, dann hat man alles in der Hand. Wer hundeerfahren ist braucht so ein Halsband ganz sicher nicht;) Wenn es dann doch nicht klappt mit der Erziehung, sollte Mensch in eine Schule gehen und sich mal ein bisschen über das Verhalten der Hunde informieren, ihre Beweggründe usw. dann kommt man schon drauf, warum Fiffi nicht kommt, wenn man ruft.

Hunde sind nicht schwer zu erziehen, die brauchen diesen ganzen Firlefanz nicht. Nur wir Menschen suchen immer nach einer Hilfe die es uns irgendwie noch leichter machen könnte...:rolleyes:

Bei einem tauben Hund sehe ich ein Funkhalsband ja noch ein, aber bei einem "normalen" Hund... NEIN! Ich hab doch eine Stimme, mit der ich meinem Hund mitteilen kann ob er was richtig macht oder nicht...

Zurück zum Hund und nicht auf die Geldmacher hereinfallen, mein Tip!

lg tina

drumpia
30.03.2004, 21:24
Hallo Tina,

ich respektiere da ja jede Einstellung.... Wenn Du lieber laut brüllst, wenn der Hund über den Acker abdampft... ok. Andere nehmen eine Hundepfeife oder sonstwas... und ich wollte nur wissen, WAS es gibt...
Ich wollte nur mal drauf aufmerksam machen, dass einige Leute manchmal von oben herab hier schreiben - ohne zu wissen, was es gibt. Es ist ok zu sagen: das und das gibt es, aber ich finde es gut/nicht gut. So eine Antwort wollte ich damals haben... ;-)

Es geht/ging nie darum, die persönliche Hundeerziehung... (unser ging von Anfang an in die Welpenspielschule und dann in die Hundeschule).. zu ersetzen.
Aber ich denke, dass sollte ohnehin jeder Hundebezieher heutzutage begriffen haben... - aber wenn man ein noch besseres Timing erreichen kann und dadurch auch so manch Missverständnis zwischen Hund und Herr vermeiden kann... warum nicht....?

LG
Heidi

cheroks
30.03.2004, 21:37
Heidi,

Wenn Du lieber laut brüllst, wenn der Hund über den Acker abdampft... ok.
:confused: :confused: :confused:

lg tina *die zur Zeit leider nicht brüllen kann:k: aber immer noch pfeiffen*

drumpia
30.03.2004, 22:06
Original geschrieben von cheroks
Ich hab doch eine Stimme, mit der ich meinem Hund mitteilen kann ob er was richtig macht oder nicht...


... :D - Stimme oder doch nicht Stimme... :confused:

LG
Heidi
:)

Maggie_HH
30.03.2004, 22:38
- Stimme oder doch nicht Stimme...

Man kann seine Stimme auch leise benutzen, die meisten Hunde hören sehr sehr gut!!!!!!!!!!!! ;)

drumpia
30.03.2004, 22:43
Original geschrieben von Maggie_HH


Man kann seine Stimme auch leise benutzen, die meisten Hunde hören sehr sehr gut!!!!!!!!!!!! ;)

Da kennst du aber meinen nicht, wenn der in 100 Metern Entfernung seinen Kumpel trifft... lol :D - aber wie ich ja schon geschrieben habe... ich nutze meine Stimme auch eher leiser... ;)

Heidi

Rüsselterriene
30.03.2004, 22:44
Ich denke, selbst für den tauben Hund brauchste kein Halsband... da reicht die Vibration des aufstampfenden Fusses.

Da ich das selber noch nicht testen musste, werd ich aber nich gegen Halsbänder jeglicher Art wettern.

Anke

manurtb
31.03.2004, 14:06
Wenn ich ein Problem damit habe, dass der Hund vor lauter Aufregung irgendwelche Signale nicht mehr mitbekommt, dann finde ich es richtig, die Aufregung wegzunehmen und daran zu trainieren.
Dann die Aufmerksamkeitskrücke Halsband (egal ob Spray, Vibrationen) einzuführen hilft ja nur kurzfristig. Und zwar nur solange, wie der Reiz von diesem Halsband größer ist, als der Reiz des gerade interessierenden Gegenstands. D.h. der Effekt nützt sich ganz einfach ab.
Und ich habe kein Problem, wenn mein junger Hund was anstellt, diese Szenen gezielt zu üben oder mich bei Leuten zu entschuldigen und mich zu erklären. Ist natürlich nicht das Wahre für Leute, die lieber nicht kommunizieren. Hat aber einen entscheidenden Nachteil: Ich komme mit den Leuten nicht ins Gespräch und kann denen zeigen, dass Hunde keine Bestien sind.

drumpia
31.03.2004, 17:32
Zunächst einmal:
Ich finde es einen Unterschied, ob ein ekeliges Spray oder gar ein Stromreiz ausgelöst wird, oder ein Halsband vibriert bzw. Töne von sich gibt.
Desweiteren:
Wenn ein Hund in einer anderen Welt schwebt, z.B. wenn er in der Ferne schnüffelt oder im Spiel ist o.ä., dann die Aufmerksamkeit oder erstmal wieder Augenkontakt zum Hund per Vibration herzustellen, finde ich in Ordnung... aber wie gesagt, ich habs nicht ausprobiert, ob und wie das funktioniert.
Weiterhin:
Ein Halsband, das sowohl positive als auch negative Töne erzeugt, halte ich (zumindest von der Idee her) auch für eine legitime Methode... im Gegensatz zu einer Hundepfeife, die nur einen Ton hat....

Und zuletzt: Ich respektiere Menschen, die Angst vor Hunden haben, bzw. keine Lust haben, dass ihre schöne helle Stoffhose von einem Hund schmutzig gemacht wird. Bei letzterem kann man sich sicherlich entschuldigen, bei ersteren zwar auch, aber ich spiele mich nicht zur Belehrerin der Nation auf und versuche allen zu erklären, dass ein Hund toll ist. Es gibt eben Menschen, die mögen das nicht. Ich mag auch keine Spinnen - und würde mich nicht freuen, wenn mich erstmal eine Vogelspinne anspringt und dann der Besitzer erklärt: die will nur spielen.
Ich kann also nur versuchen, meinen Hund so früh wie möglich zu erziehen. Wie auch schon gesagt wurde: Sie lernen schnell - nur der Mensch stellt sich manchmal doof an, erzeugt Missverständnisse etc. Wenn ein Halsband, dass Töne erzeugt und ein richtiges Timing helfen können, schneller zum Ziel zu kommen, finde ich das ok.
Aber wie gesagt: Ich habe es letztlich nicht ausprobiert, aber ich verurteile das auch nicht erstmal ohne zu wissen, ob es nicht sogar Erfolge hätte....

Grüße
Heidi

sandinchen
31.03.2004, 19:23
Ein Halsband, das sowohl positive als auch negative Töne erzeugt, halte ich (zumindest von der Idee her) auch für eine legitime Methode... im Gegensatz zu einer Hundepfeife, die nur einen Ton hat....
Denkst du der Ton ist negativ??
Eine Hundepfeife funtkioniert auch nur dann, wenn man sie mit einem positiven Ereignis belegt hat. Zum Beispiel kann man dem Hund immer sein Futter hinstellen, während man pfeift. Er wird das dann auch in anderen Gelegenheiten damit verbinden und vermutlich zu uns kommen, in der Hoffnung Futter zu bekommen.
Man kann eine Pfeife auch negativ belegen, in dem man dem Hund eine mit der Fliegenklatsche drüber brät, immer wenn man pfeift. Dann wird der Hund aber vermutlich bei dem Erklingen des Pfeiftons die Flucht ergreifen.
Der Ton der Pfeife ist dem Hund allerdings völlig wurscht. Es ist eine ganz normale Pfeife. Die Bedeutung ist für den Hund interessant, nicht der Ton. Nur weil die Hundepfeife Hundepfeife heißt, bedeutet dies nicht, dass automatisch alle Hunde angerannt kommen.

drumpia
31.03.2004, 19:38
Original geschrieben von sandinchen

Denkst du der Ton ist negativ??

Nein, natürlich nicht. Hab mich missverständlich ausgedrückt, sorry! Ich meinte: Im Gegensatz zu dem Halsband erzeugt die Pfeife nur einen Ton. Ich meinte natürlich nicht, dass dieser Ton negativ ist... ;)

LG,
Heidi

manurtb
31.03.2004, 19:39
Original geschrieben von drumpia
Und zuletzt: Ich respektiere Menschen, die Angst vor Hunden haben, bzw. keine Lust haben, dass ihre schöne helle Stoffhose von einem Hund schmutzig gemacht wird. Bei letzterem kann man sich sicherlich entschuldigen, bei ersteren zwar auch, aber ich spiele mich nicht zur Belehrerin der Nation auf und versuche allen zu erklären, dass ein Hund toll ist. Es gibt eben Menschen, die mögen das nicht. Ich mag auch keine Spinnen - und würde mich nicht freuen, wenn mich erstmal eine Vogelspinne anspringt und dann der Besitzer erklärt: die will nur spielen.

Hunde gehören zu uns in die Gesellschaft. Sie sind keine berechenbare Maschinen, sondern Tiere. Wenn wir das nicht haben wollen, dann sollten wir Hunde abschaffen.
Denn alles andere führt dazu, dass immer mehr mit Hunden passieren wird, weil die Hunde unseren Anforderungen überhaupt nicht mehr gerecht werden.
Ich habe auch Angst vor Spinnen und finde es eine Frechheit, wenn sich diese Tiere bei mir in der Wohnung niederlassen. Wenn es ein Gesetz dagegen gäbe, würde ich jede einzelne davon verklagen.
Man kann alles übertreiben. Auch ich bin für eine gute Erziehung von Hunden. Wenn die dann über irgendwelche Hilfsgeräte mit Menschen gemacht wird, die schon vor lauter Angst, dass ihr Hund durchs Schnaufen auffällt gemacht wird, dann kommt da meines Erachtens nicht unbedingt was tolles raus.


Original geschrieben von drumpia
Aber wie gesagt: Ich habe es letztlich nicht ausprobiert, aber ich verurteile das auch nicht erstmal ohne zu wissen, ob es nicht sogar Erfolge hätte....
[/B]
Nun, ich kann logisch denken und komme dann halt zu einem bestimmten Schluss.
Es gibt nur drei Arten von Reizen: positive, negative oder neutrale.
Neutrale Reize helfen uns nicht weiter, die sind es garantiert nicht, die hier gemeint sind.
Wenn es positive Reize sind, dann könnte ich auch auf den Fingern pfeifen oder sonstwas machen, um eine positive Verknüpfung herzustellen. Dann wäre der Reiz nur ein Bestärker und das wäre ja irgendwie Quatsch. Denn ein Fiepsen oder vibrieren ist sicher nichts, was der Hund für die Befriedigung seiner Bedürfnisse braucht.
Naja, dann bleibt nur noch der negative Reiz und dazu habe ich ja schon geschrieben, worin die Gefahr liegt. Er schwächt sich ab. Strafe kann nur in einem Falle Wirkung zeigen: Wenn sie sofort nach der 'Tat' sehr stark eingesetzt wird. Und zwar so stark, dass der Hund das nie wieder versuchen wird.
Da haben wir Menschen ein Problem. Das sieht man daran, dass viele Leute strafen (Hunde und Kinder), aber leider damit nicht weiterkommen, weil die Strafe nicht hart genug und konsequent genug ausgeführt wird.
Da ich das ohnehin nicht kann und dann Gefahr laufe, dass ein Gewöhnungseffekt einsetzt, wende ich sowas nicht an.
Wenn ich das anwende, dann ist es aus meiner menschlichen Schwäche heraus, weil mich was nervt und ich über diesen kurzfristigen Erfolg erstmal Ruhe vor weiterem Nerven habe.

manurtb
31.03.2004, 19:41
Original geschrieben von sandinchen

Nur weil die Hundepfeife Hundepfeife heißt, bedeutet dies nicht, dass automatisch alle Hunde angerannt kommen.
Du glaubst nicht, wieviele Menschen das denken!
Und wenn dann die Neugierwirkung der Pfeife nachlässt, dann wundern sich die Leute, dass sie soweit sind, wie vor der Einführung der Pfeife.

drumpia
31.03.2004, 20:23
@ manurtb:
du schreibst: "...vor lauter Angst, dass ihr Hund durchs Schnaufen auffällt..."
Also mein Hund war auch schon mit 6 Monaten eine stattliche Erscheinung - und wenn er fremde Menschen "begrüßt" hat, dann stand er mit seinen Vorderpfoten bei denen auf der Schulter... - und ich finde, ich habe sehr wohl zu respektieren, dass Menschen da durchaus auch Angst haben. Die kennen meinen Hund nicht - und nicht alle Hunde sind gutherzig.

Ich finde auch, dass Tiere (nicht nur Hunde) zur Gesellschaft gehören und finde Projekte, in denen Kinder als "Schulstunde" im Tierheim z.B. Esel pflegen, toll. Schade, dass sowas überhaupt erst beigebracht werden muss.

Du schreibst weiterhin, dass jeder negative Reiz sich abschwächt - und eigentlich nur hilft, wenns dem Hund "weh" tut - und der müsse immer stärker werden. Das ist doch nicht richtig. Ein negativer Ton ist wie ein "nein"... und mein "nein" hat sich bislang noch nicht abgenutzt.
Und pfeifen - klar kann man das auch normal...- mein Pfeifen ist allerdings doch eher kläglich leise. Also könnte ich mir durchaus vorstellen, dass ein Ton, der in unmittelbarer Nähe vom Hund erzeugt wird, doch viel "tatgenauer" eingesetzt werden kann - positiv oder als "nein" - gerade weil ich auch sicher sein kann, dass er das nun garantiert hört... - und ich sehe nicht, was an einem "nein" oder "gut gemacht" - mit Tönen schlimm ist?! Vielleicht außer dass es Geld kostet....

Ich gebe dir nur in dem Punkt recht, dass sowas nur etwas bringen kann, wenn man es richtig anwendet. Aber da ist es doch wie mit allen Erziehungsmethoden: Man muss das richtig üben und anwenden, damit es keine Missverständnisse gibt...

cheroks
31.03.2004, 21:10
Heidi,
woher weiss der Hund, dass der eine Ton positiv ist und der andere negativ?

Der Hund muss den Ton erst mal negativ verknüpfen, z.B. Hund rennt weg, ton b ertönt, danach kommt ein Stromstoss, oder Sandras Fliegenklatsche oder was auch immer.


Also mein Hund war auch schon mit 6 Monaten eine stattliche Erscheinung - und wenn er fremde Menschen "begrüßt" hat, dann stand er mit seinen Vorderpfoten bei denen auf der Schulter...

da hilft ne Schleppleine mit der kann man dann auch noch ein Warte, oder Nein trainieren;)


und ich sehe nicht, was an einem "nein" oder "gut gemacht" - mit Tönen schlimm ist?! Vielleicht außer dass es Geld kostet

es kommt aber nicht von dir und ist somit "unpersönlich"

lg tina

Maggie_HH
31.03.2004, 21:25
Hunde gehören zu uns in die Gesellschaft. Sie sind keine berechenbare Maschinen, sondern Tiere. Wenn wir das nicht haben wollen, dann sollten wir Hunde abschaffen
Natürlich sind es Tiere, sie sollen ja auch Hunde bleiben. Aber trotzdem können sie lernen sich in dieser Gesellschaft zu benehmen. Ich finde jeder verantwortungsvolle Hundebesitzer sollte dafür sorgen, dass sein Hund niemanden zur Last fällt. Man sollte respektieren, dass es auch Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben. Auch wenn man keine Angst hat, will man doch vielleicht als Nichthundebesitzer sauber durch den Park spazieren oder? Ich weiß ja nicht wo du wohnst Manu, also in der Stadt oder auf dem Land, aber in in Hamburg hab ich schon so einiges erlebt auch wenn nur ein kleiner schmutziger Pfotenabdruck eines Parson Russell auf der Hose zu sehen war.
Mich hat mal eine junge RR-Hündin angesprungen und zwar so dass meine Lippe blutete und angeschwollen ist. Die Besitzerin hat sich zwar entschuldigt und mir erklärt, dass sie das grad mit ihr übt aber davon tat es nicht weniger weh. Wenn ich jetzt daran denke, das wäre einem hundeängstlichen Menschen passiert, na toll!!!!!!!!! :(
Meiner Meinung nach gehören Hunde, die noch nicht erzogen sind und dadurch andere Menschen stören könnten an die Leine (Schleppleine), damit man jederzeit einwirken kann.

drumpia
31.03.2004, 21:42
Original geschrieben von cheroks
Der Hund muss den Ton erst mal negativ verknüpfen, z.B. Hund rennt weg, ton b ertönt, danach kommt ein Stromstoss, oder Sandras Fliegenklatsche oder was auch immer. Klaro muss ein Ton erstmal verknüpft werden... aber das muss ja ein Befehl, ein Lob oder Tadel auch erst. Das Wort "nein" kennt er ja auch nicht von Geburt... - und wie gesagt: es geht hier doch eben nicht um Stromstöße oder Fliegenklatschen...

da hilft ne Schleppleine mit der kann man dann auch noch ein Warte, oder Nein trainieren;) Ich denke, man könnte so ein Halsband nicht als alleiniges Trainingsmittel einsetzen. Komm, steh, fuss, etc. wird man schon "normal" beibringen müssen, aber warum nicht dabei bei Lob und Tadel auch einen Ton einsetzen. Der Hund verknüpft doch rasend schnell. Das könnte man dann einsetzen, wenn er zu anderen rennen will: Wegrennen=negativer "nein"-Ton, sobald er umkehrt: positiver Ton... Könnte man nicht so das Timing sogar verbessern? Und später vielleicht beim Ablegen: Aus der Ferne könnte man ihn für sein "bleib" loben...

es kommt aber nicht von dir und ist somit "unpersönlich"
Das ist das erste Argument, was mir einleuchtet. Aber auch beim Schleppleinentraining ist es doch so, dass man ja auch mehr oder minder so tut, als wäre man unschuldig und nicht mit den Händen an der Leine zerrt, oder? So habe ich das jedenfalls verstanden. Allerdings habe ich es letztlich auch nicht ausprobiert...
Und ist so ein Ton denn wirklich unpersönlich? Der Hund verknüpft doch schnell: Ton A=Frauchen freut sich, Ton B=Frauchen dreht mir den Rücken zu... oder sehe ich das falsch? Hab mir da noch keine Gedanken drüber gemacht...

drumpia
31.03.2004, 22:03
@ Juliane:

Ich geben Dir vollkommen recht. Du sprichst mir mehr oder minder aus der Seele. Man muss auch andere Menschen respektieren... und auch ich hatte schon Angst, als mir beim Joggen ein Hund von ganz hinten übern Acker hinterher ist - und ich merkte, der gehorcht eben nicht...

Ich denke, du hast auch Recht, dass du sagst, unerzogene Hunde gehören in Parks oder Spazierwegen an die (Schlepp-)Leine.

Meine Intention damals überhaupt nach Halsbändern zu fragen war eine andere: Wir wohnen in einer recht menschenleeren Gegend... bei uns gibt es gar keine "Parks"... nur viel viel einsamen Wald. Und da möchte ich meinen Hund auch toben lassen - ohne (Schlepp-)Leine. Wollte eigentlich nur wissen, was es alles gibt und ob irgendwas davon auch positiv ist... ;-)

Aber nun gut... hat sich ja mittlerweile wie gesagt erledigt: Hundchen ist gehorsamer Halbstarker geworden... :wd:

cheroks
31.03.2004, 22:24
Man könnte sicher ganz viel, aber warum zusätzlich ein Halsband mit Tönen, wenn ich eh alles andere trotzdem mache? Nur für das Weglaufen???

Der Hund soll lernen auf mich zu achten und auf mich zu hören, so ein Tonhalsband ist vielleicht eine nette Spielerei, aber m.M. nichts was jetzt das Erziehen erleichtert oder positiv beeinflusst.

Die SL halte ich für ein gutes Mittel mich auf Distanz durchzusetzen. Man kann sie unterschiedlich einsetzten. Du kannst damit trainieren, dass dein Hund einen gewissen Radius einhält in dem du stumm drauf trittst, oder gezielt Kommandos, z.B. ein anderer Hund erscheint, deiner will durchstarten, du hast die SL in der Hand oder unterm Fuss, sagst NEIN bevor er reinrennt und du hast ein Abbruchkommando. Auch ein Warte kannst du so trainieren, oder ein "Raus da!"

Wie du sagst, es erfordert ein sehr gutes timing damit zu belohnen oder zu "strafen". Ich weiss nicht wie man diesen Ton negativ belegen will, so dass der Hund ein Meideverhalten zeigt, bzw. Abbricht.

Ich halte das wirklich nur für Geldmacherei und ich denke man sollte sich lieber persönlich mit seinem Hund auseinander setzten. Gerade einen jungen Hund der lernt würde ich nicht mit so einem Firlefanz belasten,

Aber hast schon recht, ist eben auch nur meine Meinung;)

lg tina

drumpia
01.04.2004, 12:19
@ cheroks:
du hast recht: letztlich ist es vermutlich nur eine Spielerei bzw. nur kleine Unterstützung, der Hund lernt das auch so. Hat unser ja nun auch. Um ehrlich zu sein, ging es mir wirklich fast ausschließlich ums Weglaufen. Da wäre mir (fast) jede Spielerei recht gewesen, damit er es auch nur eine Woche früher lernt.

Neben den schon genannten Motiven sitzt mir vielleicht da auch einfach noch ein Schock in den Knochen, der schon bald 15 Jahre her ist. Damals hatte ich meinen Leo hervorragend erzogen, er streunte nicht, gehorchte aufs Wort bzw. einfach nur Zeichen - und ein Jäger (der meines Erachtens ein Psychopath ist und dafür bekannt ist, Haustiere zu erschießen) drohte mir mitten im Wald meinen Hund zu erschießen bzw. mit dem Knüppel zu erschlagen, wenn er ihn nochmal frei laufen sieht (mein Hund trottete 5 Meter vor mir auf einem einsamen Weg).... Damals war ich als Teenager sehr geschockt... Wahrscheinlich hatte ich immer noch Angst, dass der oder einfach ein anderer brutaler Mensch um die Ecke biegt und mir meinen Hund erschießt... (auch wenn wir schon den lange den Wald gewechselt haben) und ich Hannibal nicht beschützen kann, weil er noch nicht gehorcht. - daher hätte ich sogar Geld für sowas ausgegeben... jedenfalls wenn es einen Nutzen gehabt hätte... ;-)... - denn das war halt meine Ausgangsfrage: Was gibts für Spielereien, die helfen, den Hund schneller zu erziehen und ihm trotzdem größtmögliche Freiheiten zu geben.

LG,
Heidi + Hannibal

manurtb
01.04.2004, 12:50
Original geschrieben von drumpia
Du schreibst weiterhin, dass jeder negative Reiz sich abschwächt - und eigentlich nur hilft, wenns dem Hund "weh" tut - und der müsse immer stärker werden. Das ist doch nicht richtig. Ein negativer Ton ist wie ein "nein"... und mein "nein" hat sich bislang noch nicht abgenutzt.

Nein, so habe ich das nicht geschrieben. Ich schrieb, dass Strafe so heftig wie möglich sein muss, damit sie wirksam ist. Das was Du schreibst, dass sie immer stärker werden muss ist eben das, warum Strafe nicht funktioniert. Denn der Gestrafte gewöhnt sich an die Strafe.
Ich weiss, dass sich da die Leute gerne in die Tasche lügen. Wenn man sich dann aber mal ganz genau anschaut, was da vor sich geht, dann weiss man, dass man Recht hat.
Die Frage ist, was nach dem negativen Ton kommt. Eine Alternativhandlung, die belohnt wird? Dann ist die lockende Belohnung der Beweggrund, zu hören.
Bei uns heisst ein Nein, dass unser Hund unterbricht und eine Belohnung bekommt.


Original geschrieben von drumpia
Und pfeifen - klar kann man das auch normal...- mein Pfeifen ist allerdings doch eher kläglich leise. Also könnte ich mir durchaus vorstellen, dass ein Ton, der in unmittelbarer Nähe vom Hund erzeugt wird, doch viel "tatgenauer" eingesetzt werden kann - positiv oder als "nein" - gerade weil ich auch sicher sein kann, dass er das nun garantiert hört... - und ich sehe nicht, was an einem "nein" oder "gut gemacht" - mit Tönen schlimm ist?! Vielleicht außer dass es Geld kostet....
[/B]
Weisst Du, wie gut unsere Hunde hören? Das ist für mich kein Argument, sondern eher eine Rechtfertigung. Wenn Du vom Schall sprichst, der nicht zur gleichen Zeit da ist, dann sollte man wissen, dass Schall sich mit ca. 300 m pro Sekunde verbreitet. Der Hund sollte doch in unserer Nähe bleiben. Wenn Du mit Deinem Hund über diese Entfernungen kommunizieren musst oder am Meer, wo eine steife Brise die Schallwellen verfälscht, dann kann man das natürlich machen. Aber für mich bleibt es eine technische Krücke, ein Hilfsmittel, das im Normalfall nicht notwendig ist.

manurtb
01.04.2004, 13:03
Original geschrieben von Maggie_HH

Meiner Meinung nach gehören Hunde, die noch nicht erzogen sind und dadurch andere Menschen stören könnten an die Leine (Schleppleine), damit man jederzeit einwirken kann.
Also unsere Hündin ist erzogen, aber nach Deiner Aussage dürfte ich sie nie von der Leine nehmen. Denn bisher hat sie immer mal wieder irgend eine Aktion gezeigt, bei der ich sehr erstaunt war.
Ich erzähle mal. Wir gehen von der Hundewiese und laufen den Weg zu den Autos rauf. Sie hat in ihren 2,5 Jahren dort noch nie einen Menschen belästigt und deswegen läuft sie da ohne Leine. Eines Abends kommt uns eine Frau mit einer braunen Samthose entgegen (vielleicht war das das Ausschlaggebende, ich weiss es nicht). Wir sind an ihr vorbei, plötzlich dreht sich Pula um und springt ihr nach und haut mit der Pfote in ihre Kniekehle.
Natürlich tat ihr das weh und natürlich habe ich geschaut, ob die Hose kaputt war und die Frau verletzt und habe mich selbstverständlich entschuldigt. Nur ich werde den Teufel tun und meinen Hund deswegen an jeder Stelle an die Leine nehmen, denn dann wird das normale Vorbeigehen an Menschen ein Problem werden. Sie hat das im übrigen ein einziges Mal gezeigt und jetzt die letzen 6 Wochen nicht mehr wieder.
Ich weiss auch, dass ich meinen Hund zu mir rufe, wenn mir im Wald Leute entgegen kommen, weil sie damit manchmal Probleme hat.
Aber es macht mir keinen Blutdruck, wenn sie jemanden stellt, der auf Langlaufskiern quer aus dem Wald raus läuft. Sie bellt dann zwei-, dreimal und kommt wieder her.
Es ist einfach ein gesundes abwägen, in welchen Situationen man welche Risiken eingehen kann.
Ich habe ein Tier und das reagiert halt manchmal nicht berechenbar. Ich war auch sehr erstaunt, als mein Patenkind (gut erzogen) jemandem sein Eis entgegenschmiss. Der wusste danach nicht, warum er es getan hat. Deswegen geh ich trotzdem noch mit dem zum Eisessen. Wenn er das mehrmals macht, dann werde ich das auch überdenken.

manurtb
01.04.2004, 13:06
Original geschrieben von cheroks
Wie du sagst, es erfordert ein sehr gutes timing damit zu belohnen oder zu "strafen". Ich weiss nicht wie man diesen Ton negativ belegen will, so dass der Hund ein Meideverhalten zeigt, bzw. Abbricht.

Das ist genau das, was ich mir auch nicht vorstellen kann. Denn der Ton selbst muss entweder Strafe genug sein, oder man muss noch mit anderen Hilfsmitteln arbeiten (Strom?!).
Denn was nützt ein Ton, der negatives bedeutet, wenn man dann die 'Drohung' nicht wahr machen kann?

chesterfield
12.04.2004, 00:30
Original geschrieben von cheroks
Hallo Heidi,

leider geht der Trend immer mehr weg von der "persönlichen" Erziehung und hin zu Erziehungsprothesen, dazu gehören für mich eindeutig Erziehungshalsbänder!!!

Es geht in der Hundeerziehung um den Aufbau einer lückenlosen Kommunikation. Hat man einen Junghund, bestensfalls einen Welpen, dann hat man alles in der Hand. Wer hundeerfahren ist braucht so ein Halsband ganz sicher nicht;) Wenn es dann doch nicht klappt mit der Erziehung, sollte Mensch in eine Schule gehen und sich mal ein bisschen über das Verhalten der Hunde informieren, ihre Beweggründe usw. dann kommt man schon drauf, warum Fiffi nicht kommt, wenn man ruft.

Hunde sind nicht schwer zu erziehen, die brauchen diesen ganzen Firlefanz nicht. Nur wir Menschen suchen immer nach einer Hilfe die es uns irgendwie noch leichter machen könnte...:rolleyes:

Bei einem tauben Hund sehe ich ein Funkhalsband ja noch ein, aber bei einem "normalen" Hund... NEIN! Ich hab doch eine Stimme, mit der ich meinem Hund mitteilen kann ob er was richtig macht oder nicht...

Zurück zum Hund und nicht auf die Geldmacher hereinfallen, mein Tip!

lg tina

Hallo

da muss ich Dir wiedersprechen,warscheinlichli ch hast du noch nie eine Dogge oder Dobermann erzogen, besonders Rüden sind in der puperdät oft rüppelhaft, da hilft nur konsequente Erziehung sonst hast Du später enorme Propleme. Ein Junghund mir ca 40-50kg der einen Fussgänger oder Jogger aus freude anspringt wird Dir bestimmt nicht die Hand schütteln.

sandinchen
12.04.2004, 08:59
Hallo Chesterfield
Ich verstehe dein Posting überhaupt nicht! :?:
Hast du falsch zitiert oder was meintest du jetzt?

cheroks
12.04.2004, 11:01
Hallo Chesterfield:p
magst meine Beiträge wohl nicht;) oder meintest du nicht mich:confused:


da muss ich Dir wiedersprechen,warscheinlichli ch hast du noch nie eine Dogge oder Dobermann erzogen, besonders Rüden sind in der puperdät oft rüppelhaft

Das weiss ich, habe selbst gerade zwei 14 Monate alte Rüden (63 cm 42 Kilo und 68 cm 42 Kilo).

Ein Junghund mir ca 40-50kg der einen Fussgänger oder Jogger aus freude anspringt wird
da empfehle ich dir die Schleppleine. Wenn du nicht weisst, wie man die richtig benutzt, dann such doch mal im zooplus Archiv, dort findest du sicher nützliche Tipps.

lg tina:cu:

chesterfield
12.04.2004, 14:25
Original geschrieben von manurtb
Wenn ich ein Problem damit habe, dass der Hund vor lauter Aufregung irgendwelche Signale nicht mehr mitbekommt, dann finde ich es richtig, die Aufregung wegzunehmen und daran zu trainieren.
Dann die Aufmerksamkeitskrücke Halsband (egal ob Spray, Vibrationen) einzuführen hilft ja nur kurzfristig. Und zwar nur solange, wie der Reiz von diesem Halsband größer ist, als der Reiz des gerade interessierenden Gegenstands. D.h. der Effekt nützt sich ganz einfach ab.
Und ich habe kein Problem, wenn mein junger Hund was anstellt, diese Szenen gezielt zu üben oder mich bei Leuten zu entschuldigen und mich zu erklären. Ist natürlich nicht das Wahre für Leute, die lieber nicht kommunizieren. Hat aber einen entscheidenden Nachteil: Ich komme mit den Leuten nicht ins Gespräch und kann denen zeigen, dass Hunde keine Bestien sind.

Hallo

Du scheinst das immer noch nicht kapiert zu haben, das Du mit Deinem Verhalten den ganzen Image nur schadest,
es gibt ältere Leute die nicht mehr so Standfest sind oder Radler die durch so einen unerzogenen Hund zu fall kommen
da hilft keine entschuldigung, da kommen enorme Kosten auf Dich zu schlimmstenfalls Anzeige wegen Körperverletztung und wegnahme des Hundes., dann wird gejammert.
Mir tun wirklich nur die Hunde leid, die durch solche uneinsichtigkeit das Delemma ausbaden.

cheroks
12.04.2004, 16:53
Hallo chesterfield,
so ganz scheinst du das mit dem Zitieren noch nicht so raus zu haben, erst hast du mich cheroks zitiert und jetzt manurtb.

Ich geh einfach mal davon aus du meinst nicht mich, du wärst wohl der erste der mich Wattebauschwerfer nennen würde:D

Was mich aber noch interessieren würde, würdest du deinem Hund ein Teletakt umbinden?

lg tina

manurtb
13.04.2004, 15:09
Ja da treffen dann halt Welten aufeinander, was die Sicht auf den Hund angeht.
chesterfield, mir ist das wirklich egal, was Du da denkst oder glaubst. Ich lebe mit meiner Einstellung sehr gut und meine Hunde bisher auch.
Aber ich bin auch keiner, der z.B. den Jogger angezeigt hätte, der mich letztens überrannt hat, obwohl der sich nicht entschuldigt hat.
Es wird immer Menschen geben, die solche Probleme mit sich und ihrer Umwelt haben, dass sie, egal, wie man sich verhält, immer einen Angriffspunkt suchen und finden. Ich bin aber der Meinung, dass ich nicht für den Seelenzustand der ganzen Welt zuständig bin, die müssen sich schon selbst einen Therapeuten holen.
Und eine gebrechliche Oma habe ich auf der Hundewiese noch nicht getroffen.
Mir tun die Hunde leid, die nie lernen dürfen, sich richtig zu verhalten und dann aus einem inneren Konflikt heraus, Verhalten zeigen müssen, für welches sie dann bezahlen müssen.

chesterfield
20.04.2004, 23:18
Original geschrieben von manurtb
Wenn ich ein Problem damit habe, dass der Hund vor lauter Aufregung irgendwelche Signale nicht mehr mitbekommt, dann finde ich es richtig, die Aufregung wegzunehmen und daran zu trainieren.
Dann die Aufmerksamkeitskrücke Halsband (egal ob Spray, Vibrationen) einzuführen hilft ja nur kurzfristig. Und zwar nur solange, wie der Reiz von diesem Halsband größer ist, als der Reiz des gerade interessierenden Gegenstands. D.h. der Effekt nützt sich ganz einfach ab.
Und ich habe kein Problem, wenn mein junger Hund was anstellt, diese Szenen gezielt zu üben oder mich bei Leuten zu entschuldigen und mich zu erklären. Ist natürlich nicht das Wahre für Leute, die lieber nicht kommunizieren. Hat aber einen entscheidenden Nachteil: Ich komme mit den Leuten nicht ins Gespräch und kann denen zeigen, dass Hunde keine Bestien sind.

Ich hoffe nur das Du nicht mal Ärger mit den Behörden bekommst, es gibt auch ältere Mitbürger die nicht mehr so Standfest sind, und Deine Hunde springen die Leute an.
Gerade in der heutigen Zeit und der vielen Diskussionen über Vorfälle mit Hunden schadest Du nur damit den ganzen Image.
Schade eigentlich

manurtb
04.05.2004, 15:24
Original geschrieben von chesterfield
Ich hoffe nur das Du nicht mal Ärger mit den Behörden bekommst, es gibt auch ältere Mitbürger die nicht mehr so Standfest sind, und Deine Hunde springen die Leute an.
Gerade in der heutigen Zeit und der vielen Diskussionen über Vorfälle mit Hunden schadest Du nur damit den ganzen Image.
Schade eigentlich
Erstens habe ich einen Hund, zweitens springt der keine Leute an und drittens: Warum sollte ich Ärger mit den Behörden bekommen?
Das Image ist schlechtgemacht worden, da ist es fast egal, was man macht. Ausserdem habe ich ja einen so ungefährlich ausschauenden braunen Hund mit wirklich netten Stirnfalten, da passiert sowas doch nicht (vorsicht Ironie)