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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hundeerziehung



magic100
16.03.2004, 17:55
hallo

ich komme eigentlich aus dem pferdeforum. Irgendwann möchte ich mir einen hund zulegen doch leider verfüge ich bei hunden noch nicht über ausreichende erfahrung. ich mein wie man sitz platz usw beibringt bekomme selbst ich sicherlich auf die reihe aber habe mir doch einige beiträge von euch durchgelesen zum heranrufen mitkommen michael rütter usw und allein wär ich nicht drauf gekommen wie man das anstellt und was man alles beachten muss deshalb meine frage gibt es eigentlich ein buch wo man sowas nachlesen kann wie man mit der hundeerziehung anfängt oder muss man immer in teure hundeschulen gehen.
bei pferden kenn ich mich aus und da gibt es wenn ich mich recht erinnere sowas auch nicht direkt. es gibt nur problembewältigungsbücher aber man muss ja nicht erst was falsch machen um dann erfahrung in sachen erziehung zu sammeln:p

dann noch eine frage ich bin total fasziniert vom beigen labrador. kann mir jmd was zum charakter dieser rasse sagen. kann es sein das sie jagdtrieb haben? und was denkt ihr ist ein guter anfängerhund mit dem man auch bisschen was machen kann zB agility

grüsse magic

magic100
16.03.2004, 18:01
ein beiger labrador und ein golden retriever ist nicht dasselbe oder denn wenn man im internet nach bildern sucht kommt immer der golden retriever doch ein labrador hat doch viel kürzeres fell und eine spitzere schnauze oder irre ich mich?

sorry für die vielleicht dumme frage. ist blöd wenn man keine ahnung hat.

:rolleyes:

grüsse magic:cu:

Hovi
16.03.2004, 18:13
Hallo Magic,

meine Buchhempfehlung (en) an Dich wären

1. Das Kosmos-Erziehungsprogramm für Hunde
2. Welpentraining von Gudrun Feltmann
3. Hundeerziehung von Sabine Winkler

und ein bissel was zum Hundeverhalten und den Lerntheorien:

1. "Hunde sind anders" von Jean Donaldson
2. "Positiv bestärken, sanft erziehen" von Karin Pryor
3. "Trumlers Ratgeber für den Hundefreund"
4. "Der Wolf im Hundepelz" von Bloch
5. Calming Signals von Turid Rugaas

Wenn Du die gelesen hast, bist Du schon ganz gut gerüstet ;).

Grüßle
Claudia

Yuma
16.03.2004, 21:05
Hallo Magic,

na besonders viel Ahnung scheinst du nicht von Retrievern zu haben.
Das können wir ändern:D :D
Es gibt 6 Retrieverrassen
Labrador Retriever
Golden Retriever
Chesapeake Bay Retriever
Curly Coated Retriever
Flat Coated Retriever
Nova Scotia Duck Tolling Retriever

Schau mal unter : www.drc-online.org/

An Literatur würde ich dir empfehlen:

Fazination Retriever, Rauth- Wiedemann, Kosmos Verlag
Labrador Retriever, ebenfalls Kosmos
Die Kosmos Retrieverschule
Die Sache mit dem Dummy, Helene Leimer
Spielerische Grunderziehung des Retrieverwelpen, Tineke Antonisse-Zijda

Schau auch mal bei Labrador in Not vorbei:
www.labrador-in-not.de
Da gibts auch ein Forum mit über 1000 Retrieververrückten .
Vielleicht schlägt dein Herz ja auch für einen Second-Hand Hund.
Wenns ein Welpe sein soll, bitte, bitte nur Beim VDH/FCI kaufen,gerade beim "Modehund" Labrador wird viel Schindluder getrieben, es gibt unheimlich viele Händler, Hinterhofzüchter usw.
Wenn du Fragen hast, immer raus damit, ich beantworte siwe gerne.

LG

magic100
17.03.2004, 19:31
vielen dank für eure antworten

@ yuma

:D ich weiß hab keine ahnung aber ich steh dazu:D
würdest du sagen ein labrador ist ein guter anfängerhund. wie würdest denn seinen charakter so beschreiben. meinte mal gehört zu haben das diese hunderasse jagdtrieb hat und das ist ja nun für einen anfänger nicht besondersvorteilhaft. oder?

grüsse magic:cu:

Yuma
17.03.2004, 21:31
Hallo Magic,
ich kann dir nur raten die eingesetzten Links anzuschauen.
Besonders auf der Seite vom DRC findest du eine ausführliche Rassebeschreibung zum Labrador.Das wäre hier ein bischen zu aufwändig:D
Aber grundsätzlich ist ein Labrador für Anfänger geeignet,wenn man ein bischen Hundeverstand beweist. Man sollte nicht dem Klischee vom absoluten Familiehund, der sich praktisch von selbst erzieht aufsitzen-ein Labrador braucht genauso konsequente Erziehung wie andere Hunde auch.
Natürlich haben Labradore Jagdtrieb, sie sind schließlich Jagdhunde, deshalb sollte man sie schon artgerecht beschäftigen, mit apportieren, Dummytraining, etc.
Je nach Linie sind sie auch für Agility geeignet,dann würde ich allerdings eher einen Hund aus jagdlichen Linien bevorzugen, die sind schlanker und wendiger als die Hunde aus reinen Showlinien.
Bei entsprechender Ausbildung auch gut als Reitbegleithunde mitzunehmen.
Und wenn du dich für einen Welpen entscheiden solltest, dann nur aus dem VDH. Bitte, bitte!Danmit tutst du nicht nur dem Hund sondern auch dir einen Gefallen, da Du dann die entsprechenden Trainingsplätze der Retrieververbände nutzen kannst. Bist du Mitglied in einem Verband, sind oft auch Meldegebühren etc. günstiger, solltest du mit dem Hund arbeiten wollen.
Auf den entsprechenden Seiten sind meist auch Termine für Ausstellungen und Prüfungen angegeben, vielleicht kannst du mal bei einer in deiner Nähe vorbeischauen.
Die meisten Züchter lassen sich gern Löcher in den Bauch fragen.
Wenn du dich mit Pferden auskennst, dann weist du ja, es geht alles nur mit Geduld und Konsequenz, ist beim Hund ähnlich. Als Ersthundehalter würd ich dir schon eine Hundeschule empfehlen, zumindest eine gute Welpengruppe und Junghundgruppe, in der man dir und Welpi die grundlegenden Dinge beibringt und dann kann man meist allein weiter machen.
So, immer weiter her mit den Fragen- ich freu mich immer, wenn sich jemand für Retriever interessiert und sich vor allem vorher informiert.

Liebe Grüße,
Yuma

magic100
17.03.2004, 23:11
ich hab die links schon ausführlich durchstöbert war wirklich sehr interessant und die fotos. ein cremefarbener labrador hats mir total angetan die sind so hübsch.

eine frage was ist eine fleischnase? die gelben retriever haben ja schon eher so eine rötlich braune nase oder ist das das schon?

der hund sollte natürlich lernen neben dem pferd zu gehen da ich ihn dahin immer mitnehme folglich auch zum ausreiten.

wie ist das denn mit den jagdhunden rennen sie alle von sinnen weg und hören nicht mehr wenn sie wild sehen das kommt bei uns im winter durchaus häufiger vor deswegen fragte ich wegen jagdhund für anfänger da ich natürlich zum ausreiten den hund dann wenn man auf dem feld oder im wald ist ableinen möchte. das wär schon ein problem weswegen mir ein jagdhund schon sorgen machen würde. das kann man sicher trainieren aber in der sendung von martin rütter mit dem dackel das war ja schon ein problem für die leute und wenn man dann auf dem pferd sitzt wirds schwierig:D

danke für die geduldigen antworten auf meine fragen:wd:

grüsse magic

billymoppel
18.03.2004, 08:37
hallo magic,
mach nicht so viele gedanken. prinzipiell ist es wie mit kindern auch - kein buch der welt kann dich auf die wirklichkeit vorbereiten :D erstens kommt es anders und zweitens als man denkt :D
wichtig sind liebe und die die bereitschaft zu lernen und immer neues aufzunehmen, sowie die bereitschaft, gewisse opfer zu erbringen.
glaub mir, man mmacht beim ersten hund fehler, beim zweiten, beim dritten...:D
gott sei dank ist auch der hund sein leben lang ein lernfähiges wesen.
und keiner von uns wusste VOR seinem ersten hund soviel wie NACH seinem ersten hund :D
zum labrador: als halterin eines hundes der wirklichen jagdtrieb hat (kein labbi), finde ich, dass alle mir bekannten labbis wenn überhaupt, doch nur einen sehr zahmen jagdtrieb haben, der leicht kontrollierbar ist. der labbi ist ja kein jagdhund im klassischen sinne (wie z.b. ein dackel oder pointer), sondern eher mal für's aportieren von wassergeflügel gedacht. jedenfalls nicht für die hetzjagd. wegene seiner aportierfreude ist er auch recht leicht abzulenken.
natürlich gibt es immer ausnahmen - ich kenne einen pudel mit einem extrem schlimmen jagdtrieb :D und einen deutsch-kurzhaar, der rehe ungerührt an sich vorbeiziehen läßt :D
das gehört zu den unwägbarkeiten beim welpenkauf - dass ausnahmen die regel bestätigen.
wenn ich mir die massigen labbis von heute aber so ansehe, frage ich mich, ob man ihnen mit ausritten zu pferde wirklich einen gefallen tun würde...

lg
bettina

Ilona
18.03.2004, 10:42
Hi Magic,

ich kann Bettinas Worten nur zustimmen. Die Bücher, die Hovi genannt hat, sind auch prima zu lesen.

Vor allem aber, das möchte ich Dir auf den Weg geben, schau Dir so viele Rassen wie möglich an, bevor Du Dich entscheidest. Weil eine Rasse so ein schönes gelbes Fell hat - damit ist der Hundekauf nicht getan. Denk dran, es ist bei Pferden nicht viel anders als bei Hunden: es soll eine Partnerschaft für wenigstens 10 Jahre werden. Hoffentlich für länger. Also sollte da ein wenig mehr eine Rolle spielen als schönes gelbes Fell. Ich sage es mal so übertrieben und möchte Dir damit nicht zu nahe treten. Aber bei so vielen Hunden in Not, wie man im Internet findet, gibt es eben auch abertausende, die sich grad aus solch einem trivialen Grund angeschafft wurden: sie waren einfach nur süß, niedlich, wuschelig...Und landeten dann im Tierheim.

Schau genau, welche Rasse (es gibt ca. 400 Hunderassen, wußtest Du das?) genau Deinen Bedürfnissen entsprechen könnte. Leg Dir selber bestimmte Maßstäbe vor, die da lauten könnten:

1. Der Hund sollte (groß, klein, mittel...) sein
2.Der Hund sollte (ruhig, lebhaft, besonnen...) sein
3. Der Hund sollte (kurzes, langes, dickes, dünnes...) Fell haben
4. Der Hund sollte (lauffreudig, eher nicht so bewegungsfreudig...) sein
5. Der Hund wird mich monatlich...kosten (Futter, Tierarzt, Versicherung, Steuern etc.). Kann ich das Geld aufbringen?
6. Ich habe .... Stunden Zeit für den Hund am Tag übrig. Reicht das für die Rasse?
7. Ich bin ein (ruhiger, aktiver, bewegungsfreudiger....) Menschentyp und brauche einen entsprechenden Hund.

Denk Dir so viele wie möglich Dinge zusammen, die mit dem zukünftigen Hund zu tun haben. Dann erst triffst Du eine erste Auswahl, indem Du in Ruhe ein Rassehundebuch oder ähnliches zur Hand nimmst und eine mögliche Vorauswahl triffst. Nach der Vorauswahl erkundigst Du Dich genau über die Rasse und vergleichst, ob es das ist, was Du gern wolltest.

Wenn es dann immer noch ein Labbi sein soll, dann ist ja alles oki :D

Ich wollte nur mal meine Bedenken hier reinstreuen, weil es leider Gottes noch immer zu viele Hundekäufer gibt, die sich ihr Vorhaben nicht genau überlegen.

Damit meine ich jetzt nicht Dich, liebe Magic.

Grüße, Illi

changale
18.03.2004, 14:26
Hallo Magic,

ich muß mich Ilona anschließen. Du solltest Dir im Vorfeld darüber im klaren sein welche Eigenschaften Dein Hund besitzen soll.

Es gibt auf einer amerikanisch Webseite (iVillage) einen ganz guten "Breed Selector", bei dem man bestimmte Kriterien festlegen kann (Hund soll als Wachhund fungieren; Hund soll so und so groß sein, u.ä.) und am Ende bekommt man dann so ca. 30 verschiedene Hunderassen benannt die auf Deine Kriterien passen. Vielleicht bekommst Du da ja eine "Idee" welche Hunderasse für Deine Ansprüche geeignet wäre? Der Link lautet: http://www.ivillage.com/pets/tools/breedselector

Liebe Grüße,
Petra & die Husky-Rasselbande

Katrin_Billa
18.03.2004, 15:37
Hallo Magic,

toll, dass Du Dich im Vorfeld so gut informierst - dann will ich hier mal schnell loswerden, was Dir eventuell bei der Entscheidung helfen kann: Mein Jagdhund ist zwar klein, aber dafür umso heftiger drauf (Terrier-Mix). Trotz insgesamt gutem Gehorsam und langem Training mit Schleppleine und allen Anti-Jagd-Tipps, die auch hier im Forum besprochen wurden, ist es zwar besser, aber immer noch nicht sicher. In unbekanntem Terrain oder gar im Wald kann ich sie nicht ableinen - jedenfalls nicht, wenn ich auch noch ein bißchen Spaß haben will...:D

Was ich damit sagen will: Aus einem Jagdhund kriegt man den Trieb nicht raus, man kann versuchen, ihn zu beherrschen, aber das ist super-schwer, ist sehr zeitaufwendig und wohl nicht immer von Erfolg gekrönt - und das muss man wissen, wenn man über einen Hund nachdenkt, der am Pferd mitgehen soll.

Wie das jetzt bei den Labbies ist, weiß ich nicht - aber die, die ich kenne, gucken immer nur gut gelaunt hinterher, wenn mein schwarzer Zwerg schon mit hängender Zunge und Adrenalin in den Augen hinter Karnickeln herrennt. Aber da können Dir die anderen hier bestimmt mehr sagen.

Viele Grüße,
Katrin

igelchen
18.03.2004, 17:09
Hallo Magic,

Du hast ja schon viele gute Tipps bekommen. :)

Ein ganz ganz wichtiger Punkt bei der Auswahl der richtigen Hunderasse lautet: Lerne möglichst viele ausgewachsene Hunde Deiner favorisierten Rasse kennen!
Schau Dich in Hundeforen, in Hundevereinen, auf Hundeausstellungen usw. nach Menschen um, deren Hund Du kennenlernen darfst (z.B. auf einem Spaziergang oder so) und die Dir etwas über die Rasse erzählen können. ;)

Viel Erfolg bei der Suche nach Deinem Traumhund!

LG
Igelchen

Hovi
18.03.2004, 19:04
Huhu Petra,

ich liiieeeeebe ja solche Rassetests :D.

Hab aber noch nie geschafft, dass mir ein HOVAWART als idealer Hund empfohlen wurde :0( .

Laut diesem Test wäre der ideale Hund für mich der Komondor (KREISCH, ein Berg Haare mit Beinen :eek: ), an zweiter Stelle kam der Kangal, an dritter Stelle der Kuvasz, an vierter Stelle der Pyrenäenberghund und an fünfter schließlich der Mastiff - und das, obwohl ich angekreuzt hatte, dass mir die Gesundheit sehr wichtig ist (Mastiff!!!) und das Fell pflegeleicht sein soll (Komondor !!! :D ). Aber sonst ist der Test gar nicht so schlecht :).

Grüßle
Claudia

magic100
18.03.2004, 22:34
hallo an alle

erstmal vielen dank für eure tips. ich weiß schon dass es auch andere rassen gibt aber ich denke dass der labrador ganz gut passen würde.

ich möchte gern

1. einen mittelgroßen hund
2. mit unbedingt kurzem fell:D
3. er soll intelligent sein und spaß daran haben mit mir komandos einzuüben würde gern mal an agility oder apportierwettbewerben teilnehmen
4. er sollte unbedingt sehr freundlich zu fremden hunden und menschen sein denn im stall ist bei uns in beiden hinsichten immer viel los
5. er sollte unbedingt lauffreudig sein und auch bei ausritten mithalten können sollte man also einen nicht so schweren hund nehmen gibt ja auch sicher etwas leichtere labradore oder?
6. ich möchte unbedingt den hund wenig an der leine führen müssen deswegen fragte ich wegen dem jagdtrieb denn ein hund mit dem ich nur an der leine ausreiten kann ist mehr als ungünstig
7. der hund sollte lebhaft sein möchte nicht so eine absolute trantüte:D aber auch wieder runterkommen also ein absolutes nervenbündel möchte ich auch nicht


ich weiß weder einen hund noch einen mann kann man sich backen:D aber er sollte schon zu meinem leben passen also ein hund der panische angst vor pferden hat oder den ich wegen jagdtrieb nur an der leine lassen muss will ich unbedingt vermeiden denn es ist ja mein 1. hund und da will ich mit mir und dem tier kein chaos fabrizieren

im moment informier ich mich ja auch erst denn bin grad im studium da geht es zeitlich sowieso nicht aber später würd ich mir gern einen anschaffen

grüsse magic

Hovi
18.03.2004, 22:46
Hallo Magic,

ich seh halt beim Labbi nur folgendes Problem:

Die Arbeitslinien SIND nun mal Jagdhunde mit Leib und Seele. Da kommt auf Dich dann u. U. ein recht anstrengendes Anti-Jagd-Training zu, was ziemlich zeitaufwendig sein kann und einen Anfänger vielleicht auch überfordert !?!

Die Show-Linien kannst Du zu 90 % als Reitbegleithunde vergessen, denn für die gilt (leider und mir völlig unverständlich): je plumper und verfetteter, desto "schöner". Ich denke grad mit GRAUSEN an den Eukanuba-Spot mit der fetten Luna zurück.

Aber da können Dir die Retriever-Experten im Forum bestimmt noch mehr Infos geben. Einige Links hast Du ja schon.

Hast Du schon mal über andere Rassen nachgedacht? Dalmatiner z. B. sind als ehemalige Kutschenbegleithunde auch als Reitbegleithunde prima geeinet, sind sportlicher als Show-Labbis, ebenfalls kurzhaarig und mittelgroß....

Nur so als Idee.

Grüßle
Claudia

magic100
18.03.2004, 23:01
hallo

das ist natürlich ein problem. naja ein dalamatiner wär bestimmt auch was aber weiß? sträube mich ja beim pferd schon wenn ich ein weißes pferd putzen muss:D nagut hunde sind bestimmt ni ganz so wälzwütig wie pferde

hat jmd noch ne andere rasseidee für mich und meine vorstellungen denn dieser rassetest hat mir gar merkwürdige angeblich zu mir pssende hunde vorgestellt:D

wie gesagt das mit dem jagdtrieb überleg ich mir lieber vorher genau denn das wär sicher eine absolute katastrophe mit mir und so einem hund:D

grüsse magic

Hovi
18.03.2004, 23:19
Beim Dalmatiner siehst Du die Flecken doch gar nicht, der ist doch sowieso getupft :D :D :D...

Im Ernst, an mittelgroßen, kurzhaarigen Reitbegleithunden fallen mir halt erstmal Dalmis ein. Jack Russell Terrier sind klein und eigentlich gar keine Anfängerhunde, Australian Shepherds wollen geistig massiv ausgelasted werden und haben ausserdem langes Fell...

Sehr temperamentvoll und ausdauernd sind auch Dobermänner. Die sind übrigens gar nicht so schwer erziehbar, wie einen die Medien glauben machen wollen ;), sind sehr führige, freundliche Hunde und hätten sicher auch Spass dran, lange Pferdetouren mitzumachen... Allerdings muß man da (aufgrund zahlreicher Erbkrankheiten) extrem pingelig in der Züchterauswahl sein.

Grüßle
Claudia

magic100
18.03.2004, 23:39
mhh ich weiß ni dobermänner haben für mich bissl was angsteinflößendes keine ahnung warum. irgendwie hab ich mal gehört das sie nix für anfänger sind.

grüsse magic

Hovi
18.03.2004, 23:44
Hallo Magic,

ich würde persönlich lieber zwei Dobermänner gleichzeitig erziehen als EINEN Jack Russell Terrier ;).

Ich weiß auch nicht, dieser Rasse haftet total unverdientermaßen so ein negatives Image an.... alle Dobis, die ich kenne, sind (sofern ausgelastet) superliebe, anhängliche und wirklich leicht erziehbare Hunde!

Würde mich mal interessieren, ob der schlechte Ruf eigentlich nur vom Fernsehn ("Magnum") kommt? :?:

Grüßle
Claudia

magic100
18.03.2004, 23:47
@hovi

übrigens hab mir grad deine homepage angesehen. das gedicht für deinen bandit find ich super schön. das lehrt mich dass ich beim hundekauf auch sehr auf gesundheit achten werde hab ni gedacht dass das so wichtig ist in der hinsicht schon vorher zu recherchieren

grüsse magic

magic100
18.03.2004, 23:49
warum sind dobis so leicht erziehbar. weiß man das aus erfahrung oder weil sie sensibel sind oder woher kommt das?

magic

billymoppel
19.03.2004, 08:42
weiß man aus erfahrung. die ich übrigens bestätigen kann: alle mir bekannten dobis mit VERNÜNFTIGEN haltern sind freundliche hunde. sie brauchen halt nur ihre auslastung - als reitbegleithunde sind sie sicher ideal.

mich hat der rassetest voll durchschaut: platz 1 - whippet. in´der tat, wenn ich mir je einen rassehund kaufen würde, dann den (oder vergleichbare mittelgroße windhunde - podenco oder so)
platz 2: harrier. ich wusste gar nicht, dass es so was gibt, nach meinem rassebuch aber auf jeden fall ein hund für mich - mittelgroßer jagdhund. nach der beschreibung sozusagen mein billy, nur mit anderer optik. :D
platz 3: italienischer windhund: auch sehr schön, biss'l klein vielleicht. der ideale zweithund zum whippet :D passt auch ausgezeichnet ins bett. :D
danach kommen diverse spaniel.
der test hat mich also also als anhänger von in gewisser hinsicht selbstbestimmten hetz-jagdhunden mit schmusefaktor, die verträglich mit anderen hunden sind, voll entlarvt :D

lg
bettina

changale
19.03.2004, 09:57
Original geschrieben von Hovi
Huhu Petra,

ich liiieeeeebe ja solche Rassetests :D.



Hallo Claudia,

bei mir kam damals der "Siberian Husky" als No. 1 raus. :D Gefolgt vom "Pharao Dog" von dem ich bis dahin leider noch nie etwas gehört hatte... Der Alaskan Malamute stand bei mir nur an Platz 5!! (Wenn das meine kleine Leika wüsste...)

Klar, die Tests darf man nicht so ernst nehmen, aber ich finde es ganz nett zu sehen welche Hunderassen es noch so gibt außer den uns so bekannten. Neben Husky, Hovawart, Labrodor, Retriever & Co. gibt's ja noch zig ander Hunderassen die man vielleicht nicht in Betracht zieht weil man sie einfach nicht kennt oder weil die Lobby für sie hier in DE nicht so riesig ist. Seine Entscheidung nur auf so einen Test zu stützen ist natürlich Schwachsinn, obwohl es in Ami-Land bestimmt viele gibt die das tun...

Liebe Grüße,
Petra & die Husky-Rasselbande

Ilona
19.03.2004, 10:52
Übrigens, Magic,

lies mal ein wenig über Dalmatiner nach. Sie könnten schon Deinem Bild von einem idealen Reitbegleithund entsprechen: sie sind lebhaft, freundlich, fordern und brauchen viel Aufmerksamkeit, wollen ausgelastet sein (sowohl in Hinsicht auf genügend Bewegung als auch auf geistige Auslastung).

Allerdings haben sie eine "Macke": sie haaren wie die Teufel. Man sieht es dem kurzen, pflegeleichten Fell vielleicht nicht an, aber darauf muss man sich einstellen.

Und auch bei dieser Rasse gilt: Der Züchter muss gut ausgesucht sein, wenn man einen wirklich gesunden Dalmatiner haben möchte.

Lieben Gruß, Illi

magic100
19.03.2004, 11:09
dalamatiner haaren???:eek: oh gott das wär ne katastrophe für mich ordnungsliebenden menschen. nicht das ich mich jetzt nur an sowas hochziehen will aber lauter haare in meiner wohnung und überall wo ich ihn mit zu besuch nehme das ist wirklich ne katastrophe

sagt mal zu den dobis auf fotos haben die immer die ohren so aufgestellt und bill in der sendung von martin rütter hatte doch schlappohren und der war ja auch ein dobi oder war er ein mix ?

grüsse magic und sorry für die blöden fragen:D

changale
19.03.2004, 11:24
Hallo Magic,

wenn Du Dich nicht gerade für einen Pudel oder einen Nackthund entscheidest, wirst Du dem Problem "Haare" leider nicht aus dem Wege gehen können. Alle Hunde haaren; der eine mehr - der andere weniger. Auch Dobermänner verlieren Haare....

In Deutschland ist das Kupieren von Ohren und Ruten bei Hunden per Gesetz verboten. Daher wirst Du in letzter Zeit kaum noch Dobermänner, Schnauzer, Boxer, etc. mit kurzer Rute und Spitzohren zu sehen bekommen. Such mal nach dem Thema "Kupierter Dobi aus Ungarn" da kannst Du Dir mal ansehen was für Leiden die Tiere ertragen müssen für die kupierten Ohren.

Wenn Du einen Dalmatiner möchtest, solltest Du vorab schon einmal bedenken, dass viele Vertreter dieser Rasse taub sind! (Hat wohl indirekt was mit ihrer Farbgebung zu tun, denn weiße Boxer sind auch zum größten Teil taub!).

Persönlich - und jetzt trete ich wahrscheilich wieder ins Fettnäpfchen - finde ich jedoch weder einen Dobermann noch einen Dalmatiner ideale Anfängerhunde.

Liebe Grüße,
Petra & die Husky-Rasselbande

Hovi
19.03.2004, 12:40
Hallo Magic,

noch eine kleine Anmerkung zum Haaren:

Kurzhaarige Hunde haaren genauso stark wie langhaarige, ABER:

während Du langen Haaren einfach mit dem Staubsauger zu Leibe rückst, bohren sich kurze Haare überall rein: Kleidung, Teppiche, Sofa... einfach überall, wo´s Textilien gibt.

Wir hatten ab und zu nen Dobermann zu Besuch, hinterher bin ich manchmal fast verrückt geworden :D.... da mußte man die kurzen Härchen regelrecht einzeln mit den Fingern rauspulen ;).

Da lob ich mir die schönen, langen, Hovawarthaare, einmal mit dem Sauger drüber... und Tschüß!

Grüßle
Claudia

Hovi
19.03.2004, 12:44
Hallo Petra,

eigentlich gibt es gar keine "Anfängerhunde".

Egal, welche Rasse man sich anschafft: Hat man sich VORHER gründlich informiert, klappt´s (fast) mit jeder Rasse (bzw. Mix).

Hat man null Plan, dann wird jede Rasse aus dem Ruder laufen....

Es gibt halt Hunde (z. B. Herdenschutzhunde), die wirklich so extrem kompliziert sind, dass man sie auf gar keinen Fall einem Anfänger überlassen sollte (allerdings scheitern an solchen Hunden dann oft auch "hundeerfahrene" Personen...)

Grüßle
Claudia

Ilona
19.03.2004, 13:03
He Magic,

Ordnungsliebe und Hunde? Das geht bei mir schon seit Jahren nicht mehr zusammen, grins. Ich habe gelernt, mit Hundehaaren und Katzenhaaren zu leben, mit herumliegenden Resten von Markknochen, mit überall verteiltem Spielzeug, mit nur einem halben Bett (der Rest gehört - wem wohl, wenn ich keinen Mann hab?) und mit all den Annehmlichkeiten, die so ein Hund sonst noch mit sich bringt (ich sag nur: Regenwetter):wd: :wd: :wd:

Jau, und Claudi hat Recht: kurze, feste Hundehaare bohren sich überall rein. Vorzugsweise natürlich dort, wo sie nicht hingehören: in Teppiche, Auslegware, Couches, sofern sie stoffbezogen sind usw. usw....Aber mein Rotti fusselt kurzes, weiches Fell, das läßt sich auch gut absaugen. Ich muss aber dazu sagen, dass ich längst schon keine Auslegware mehr in der Wohnung habe. Die Teppiche, die bei mir auf den Dielen liegen, schüttele ich nachts aus dem Fenster aus, hihi...

Grüße, Illi

magic100
19.03.2004, 17:39
grüße an alle und vielen dank für eure beiträge.

man das ist ja schwieriger als ich gedacht habe:D

beim gedanken an eine wohnung voller kurzer pieksiger haare kommt mir wenn ich ehrlich bin ein bisschen das grausen aber vielleicht gewöhnt man sich ja dran. beim pferd stört mich auch nix aber die hat man eben ni im wohnzimmer stehn:D

zum thema dalmatiner einen tauben hund möcht ich auf keinen fall . das trau ich mir nicht zu das macht ja alles noch schwieriger. das kann man doch aber überprüfen ob ein welpe taub ist oder nicht?

grüsse magic

Hovi
19.03.2004, 17:50
Hallo Magic,

bei einigen Hunderassen (Dalmatiner, Bullterrier, Dogo Argentino) ist die weiße Fellfarbe häufig (nicht immer) gekoppelt mit Taubheit.

Es gibt da einen Audiometrietest, den der Tierarzt durchführt und mit dem festgestellt werden kann, ob der Welpe taub ist oder nicht.

Unsere Frau Doc kann Dir dazu Näheres sagen, sprich sie doch mal drauf an!

Grüßle
Claudia

billymoppel
19.03.2004, 18:06
nee, einfach ist das nicht :D
ich würde ja sagen, letztlich sind in punkto agilität mischlinge die besten hunde.
mein billy (dorfmischung 28. grades) hätte für einen reitbegleithund idealste voraussetzungen: 20 kg bei 50cm rückenhöhe. er ist jetzt um die 10 jahre und noch topfit. spitzengeschwindigkeit liegt bei 40 km/h. reisegeschwindigkeit sicher bei guten 15 km/h. leider hat er jagdtrieb wie sau. :D
aber solche wie ihn gibt es ja auch ohne jagdtrieb.
ich persönlich bin ja der meinung, das vor allem th-hunde die idealen anfängerhunde sind. die wenigsten haben ja einen total-knacks. mein süßer ist trotz ungeklärter vergangenheit und längerer zeit im th der pflegeleichteste hund, den man sich denken kann. verträglich mit hund und kind (nicht jedoch mit katz :D), gelassen (solange jedenfalls, bis reh oder hase auftaucht), lieb und einfach zu händeln. nicht zu vergessen mit einer ordentlichen portion schlawinertum noch dazu :D
der vorteil ist halt - wenn man sich mit dem tier, dass man haben möchte, eine weile beschäftigt und nicht in einem th landet, dass die hunde auf teufel komm raus nur loswerden möchte - WEISS man, welchen hund man bekommt. ein welpe bietet halt immer überraschungen - wie ein kind auch :D
ich wußte, dass mein süßer mit einem enormen jagdtrieb "gesegnet" ist, als ich ihn zu mir nahm, wusste aber aber auch von seinen zahllosen guten eigenschaften.
natürlich wünscht man sich manchmal,man hätte ihn auch als welpen gekannt und sein flauschiges welpen-fell gestreichelt, aber ich glaube nicht, dass sie bindung weniger tief ist, wenn man bereit ist, sich einzulassen, weder von seite des hundes, noch des menschen.
billy, den ich mit fünf jahren zu mir nahm, wird für mich jedenfalls immer der hunde-maßstab sein, einfach weil wir zusammenpassen wie der linke und der rechte pantoffel.im guten wie im schlechten.

lg
bettina

Sofia
19.03.2004, 21:42
Hallo Magic,

also der Boxer hat die ganzen Eigenschaften die du dir vorstellst für deinen zukünftigen Hund. Die Schnauze von einem Boxer muß man allerdings mögen das ist geschmacksache. Ich finde sie so schön weich wie der Nüster von einem Pferd:p .
Er ist nicht weiß (meistens jedenfalls) hat kurze Haare und ist athletisch.
2. Vorschlag Rodesian Ridgebag auch ein sehr schöner Hund.

Viele Grüße
Astrid :cu:

Hovi
19.03.2004, 21:56
Hi,

der Boxer ist auch ein sehr athletischer Hund, stimmt :).

Leider wirkt er aufgrund seiner etwas "zerknautschten" Schnute auf viele Leute bedrohlich.... das muß man in Zeiten der Kampfhund-Hysterie auch bedenken :(. Ist allerdings beim Dobermann auch nicht anders....

Grüßle
Claudia

billymoppel
19.03.2004, 22:37
echt? wilma ist die allerliebste boxer-dame, die ich kenne. obwohl sie ja ein staff ist ;)
aber das zeigt, dass für hysteriker die beiden rassen wohl wirklich nahe zusammenliegen. obwohl sie natürlich so verschieden sind, wie apfel und birne.
jetzt wo die boxer aber wieder schlanker sind und die nasen nichtmehr ganz so kurz, muss man manchmal wirklich zweimal hingucken.

lg
bettina

Yuma
21.03.2004, 11:46
Hallo Magic,
ich denke, bevor du dir Gedanken über die Rasse machst,solltest du überprüfen, ob ein Hund überhaupt in dein Leben passt. Wenn du ein Reinlichkeitsfanatiker bist,dann lass es lieber sein, ich habe mal von einer Familie gehört, die sich einen Berner-Sennen Hund angeschafft haben,die Mutter war auch so ein "Putzteufel"(ohne dich beleidigen zu wollen,geht jetzt nur um das Beispiel).Der Hund wurde mit dem Argument angeschafft,diese Rasse sei ja so kinderlieb.
Das Ende vom Lied war,dass der Hund nach einiger Zeitdraußen im Zwinger untergebracht wurde,"weil der Hund sich da wohler fühlt"
Der Grund war natürlich ein anderer.
Wenn du von dir persönlich meinst, dass du ohne Porentiefe Reinheit nicht glücklich bist,tu dir und dem Hund einen Gefallen und verzichte lieber.
Denn auch gerade energiegeladene Hunderassen wie sie dir hier empfohlen wurden,müssen raus und rennen und sich schmutzig machen und evtl. in jede Pfütze hüpfen und und und.
Dann zweimal im Jahr Fellwechsel-noch mehr Haare als sonst.
Was sit wenn der Hund krank wird- Durchfall, Erbrechen?Passiert oft auf dem Lieblingsteppich,weiß ich aus Erfahrung(deswegen gibts bei und keine Teppiche mehr:rolleyes: )
Auch der bestgepflegteste Hund kann sich Zecken und Flöhe und Würmer einfangen. Wie reagiert du auf Flöhe in der Wohnung usw.
Wenn du das für dich abgeklärt hast, denk über die Rasse nach.
Ich halte einen Labrador noch für leichtführiger als einen Dobermann oder einen Dalmatiner, und auch Labbis aus jagdlich geführten Linien,hetzen kein Wild, wenn sie vernünftig erzogen sind.Retriever sind Jagdhund für die Arbeit nach dem Schuss, keine Stöber- und Vorstehhunde.
Unser Chesapeake- Bay Retriever, der Abstammung nach ein Jagdhund reinsten Wassers, käme nicht auf die Idee hinter etwas her zu hetzen und unsere Labbidame lässt sich problemlos abrufen.
Es gibt beim Labrador auch die sogenannten Dual-Purpose Linien- liegen zwischen Show und rein jagdlichen Linien.
Auch mit Retrievern ist z.B. Agility gut machbar, sie sind dann vielleicht nicht ganz so flott wie ein Border-Collie oder ein Dalmatiner aber trotdem mit Begeisterung dabei.

LG,Yuma

Dagi
26.03.2004, 17:34
Hallo magic,

Falls Du Dich für einen Hund entscheidest, Du hast doch hier ein paar ganz tolle Hundebücher empfohlen bekommen, guck mal HIER (click) (http://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?threadid=24432) , da biete ich einige von an, u.a. das wirklich tolle Kosmos Erziehungsprogramm für Hunde, Calming Signals, Positiv bestärken - sanft erziehen.

Übringens hat eine Freundin von mir einen Dalmatiner, ebenfalls als Reitbegleithund. Ich kann nur sagen, Bobby ist einer der tollsten Hunde, die ich kenne. Aber es stimmt schon, Dalmatinerhaare sind irgendwie besonders hartnäckig :rolleyes: , an der Seite von ihrem Sofa pieksen so viele, die bekommt man nicht mehr heraus, naja, nu hat sie halt ein Sofa im Dalmatiner-Look :D

:cu: Dagi & Amy

PS.: DAS war übrigens der erste wirklich gute Hundetest, denn zum ersten mal kam bei mir überhaupt, und das auch noch ein erster Stelle, der Dackel raus :D :D :D

magic100
26.03.2004, 18:36
vielen dank für eure beiträge. ihr habt mir erstmal sehr weitergeholfen. ich hab ja noch genügend zeit um mich mit dem thema hund auseinanderzusetzen und ein paar bücher zu lesen.

liebe grüße magic

Samuel
26.03.2004, 21:53
Der schlechte Ruf des Dobermanns hat vielfältige Gründe. Der gewichtigste dürfte sein ehemals "diabolisches" Außsehen sein. Vollkupiert und schwarz. Hinzu kommt, daß sich bestimmte Typen von solchen Rassen magisch angezogen fühlen. Sie wollen gar keinen lieben Hund und erreichen ihr Ziel leider auch gelegendlich.
Zu Beginn dieses Jahrunderts gab es außerdem ein Problem mit nervenschwachen Tieren dieser Rasse. Die dann eingführte ZTP (Zuchttauglichkeitsprüfung) konnte diese Hunde aber recht effektiv von der Zucht ausschließen, so gibt es dieses Problem bei heutigen Dobermännern aus "kontrollierter" Zucht (DV / VDH) nicht mehr.
Bei den heutigen Dobis gibt es wie bei fast allen Gebrauchshunderassen zwei "Lager". Schönheits- und Leistungszucht. In der "Schönheitszucht" wird kaum Wert auf Gebrauchsanlagen gelegt. Daher findest du hier "ruhigere" Vertreter und Hunde mit (für einen Dobermann) eingeschränkten Lernvermögen. Leider hat sich auch die dilatative Cardiomyopathie (vererbbare Herzkrankheit) in einigen Linien gefestigt.
Ich für meinen Teil bevorzuge klar die Zweiteren - die aus leistungsbezogenen Zuchten.
Sie sind in der Regel deutlich gesünder und im Wesen eher auf den Hundesport zugeschnitten. Das heißt nicht das sie, daß sie für einen "Anfänger" leichter zu erziehen sind. Eine große Lernfähigkeit kann einen Halter auch überfordern. Der Jagdtrieb ist in der Regel vorhanden bis ausgeprägt, kann aber, wenn man bewust und früh damit beginnt, sehr gut in geregelte Bahnen gelenkt werden. Ja, sogar völlig von realer Beute auf Gegenstände gelenkt werden.
Einen gesunden, ausgewachsenen Dobi den du mit dem Pferd abhängen kannst wirst du nicht finden.
Allgemein gilt, daß Dobermänner äußerst lebhaft sind. Wenn sie nicht regelmäßig gefordert werden - geistig wie körperlich - neigen sie logischerweise zu problematischem Verhalten.
Wirst du ihren Anforderungen aber gerecht und beschäftigst dich vernünftig mit ihnen, läßt ihnen gar Erziehung zu Teil werden so wirst du vermutlich nichts anderes mehr wollen. Mir jedenfalls geht es so.
Es gibt wenige Rassen die so schnell, ausdauernd, verspielt, anhänglich, gelehrig und leichtführig sind.

Hovi
26.03.2004, 23:36
Hallo,

kann mich Christians Worten im Großen und Ganzen nur anschließen (als verkappter Dobi-Fan :D).

Gesundheitlich leidet der Dobermann aber ausserdem noch häufig am Wobbler-Syndrom sowie der Wilhelm-Krankheit (Bluter), zusätzlich zu den Krankheiten, zu denen große Rassen ohnehin neigen (HD/ED).

Daher wäre für mich bei der Dobi-Auswahl die genaue Linienanalyse auf GESUNDHEIT hin oberstes Gebot!

Grüßle
Claudia

magic100
27.03.2004, 16:49
hallo

danke euch das war mal sehr interessant aber hab noch eine frage an hovi. wie machst du denn diese linienanalyse bzw wo setzt du an es gibt ja soviele welpen. suchst du dir einen aus und schaust dann ob seine vorfahren gesund waren? wie weit verfolgst du es zurück und wie bekommt man das raus?

leibe grüße magic

Hovi
27.03.2004, 18:42
Hallo Magic,

leider ist es mit der Linienanalyse gar nicht so einfach, wenn Du Neuling bist, denn als Aussenstehender kommst Du nicht so ohne Weiteres an die zuchtbücher.

Ich hatte das Glück, dass mir zwei befreundete Züchterinnen weiterhalfen. Ich nannte ihnen die Würfe, an denen ich Interesse hätte, und sie konnten mir entweder bereits aus Erfahrung sagen, wo etwas "im Argen" lag (es gibt z. B. bestimmte Zwinger, die dafür bekannt sind, verstärkt HD in ihren Linien zu haben), oder sie studierten die Zuchtbücher auf Krankheiten hin. Dann kam jeweils ein "Finger weg" (recht häufig!), ein "Ich hätte aus diesem und jenem Grund bedenken" oder auch ein: "Ich konnte nichts Negatives finden, weder in direkter noch in seitlicher Linie" (1 Mal bei etwa 20 zur Auswahl stehenden Würfen, und das wurde dann auch "mein" Welpe).

Vielleicht kann Dir, wenn Du Dir bereits eine bestimmte Rasse ausgesucht hast, ein Zuchtwart weiterhelfen. Oder Du wendest Dich mit Deiner Bitte an seriöse VDH-Züchter. Diese sind oft wirklich sehr, sehr nett und verständnisvoll für die "Nöte" eines Anfängers (wie komm ich an Infos?) und nehmen sich evtl. die Zeit, von bestimmten Würfen die Linien für Dich zu analysieren.

Grüßle
Claudia

magic100
27.03.2004, 21:18
hmm aber nehmen wir an ich suche mir einen wurf aus und wende mich an diesen züchter der wird mir ja über seine hunde ni grade sagen lieber finger weg zumindest hätt ich da an seiner objektivität doch zweifel

grüsse magic

Hovi
27.03.2004, 22:29
Hallo Magic,

NEIN, natürlich sollst Du Dich nicht an den Züchter wenden, der den Wurf hat . Ist ja logisch :rolleyes: .

Entweder Du wendest Dich an den Zuchtwart der betreffenden Rasse, oder aber Du befragst einen anderen Züchter, wobei es hilfreich ist, wenn die beiden Züchter nicht grad Kegelbrüder sind...d. h., auch nicht grad in derselben Gegend wohnen.

An Deiner Stelle würde ich mit dem Zuchtwart der "Wunschrasse" mal Verbindung aufnehmen, ich denke, der kann Dir am ehesten weiterhelfen. Bei Züchtern mußt Du schon Vertrauen haben können, und wenn Du persönlich keine kennst, ist das zugegebenermaßen schwierig.

Weiß zufällig jemand (Huhu Birgit, Du vielleicht?), ob man eigentlich als Privatperson auch die Zuchtbücher einsehen kann?

Da bin ich nämlich überfragt...

Grüßle
Claudia

magic100
28.03.2004, 13:42
nur mal aus neugier wie kommt man denn an den zuchtwart ran? so als aussenstehender hab ich keine ahnung. beim verein anrufen und danach fragen?
und was steht so alles in einem zuchtbuch? ich suche nach den vorfahren des welpenwurfes den ich mir ausgeguckt habe und stehen dann da die krankheiten mit drin?
wie weit verfolgt man das zurück?
was ist dann "finger weg"? wenn nur einer dieser vorfahren so eine häufig auftretende krankheit hatte? und was ist "kannst du nehmen"? wenn alle gesund waren?

in nächster zeit wird es mit dem hund ja nix wegen dem studium aber das interessiert mich schon sehr und das werd ich auf jeden fall machen wenn es soweit ist. man muss nur wissen wie:)

liebe grüße magic

Hovi
28.03.2004, 18:52
Hallo Magic,

viele dem VDH angeschlossene Rassehundverbände haben ihre eigenen Homepages, wo unter anderem auch "Welpenvermittlung" und "Zuchtwart" benannt sind.

Schau doch mal unter www.vdh.de, was diese Seite so alles ausspuckt.

Weißt Du denn mittlerweile schon, was für ein Hund es sein soll?

Grüßle
Claudia

magic100
28.03.2004, 20:21
hallo hovi

nein weiß ich noch nicht hab ja noch zeit. ich werd mal paar rassen (labrador, dobi, dalmatiner) kennenlernen. ich war jetzt auch schon mal im tierheim und bin bissl gassi gegangen. wollt auch mal auf ein paar rasseausstellungen gehen wenn mal welche in unserer nähe sind.

grüße magic

Winni
30.03.2004, 14:16
Hallo,

ich würde dir empfehlen: nimm keinen Dalmatiner.
Die haaren wie die Pest. Das meine ich Ernst.
Du schreibst, du bist ein ordnungsliebender Mensch.
Diese Haare hast du ÜBERALL.
Ich weis wovon ich schreibe. Grade habe ich 3 weise, harte Haare auf der tastatur entdeckt... Meine Dalmatinerdame ist jetzt ein Jahr alt. Sie "produziert" soviele lose Haare wie meine 3 Katzen zusammen. :wd:
Wenn ich schwarze Klamotten wasche sind auch nach der Wäsche noch Härchen dran. Dabei bürste ich sie jeden Tag und es ist auch nicht so das sie im schrank schläft. ;)
Übrigens habe ich eine Menge Dalmis kennengelernt die mit Kindern nicht sooo viel anfangen können... Man kann das nie veralgemeinern- nur bei den Haaren, da sagen alle Dalmatinerbesitzer das gleiche, hihi.

Grüßle

Hovi
30.03.2004, 22:36
Hallo Winni,

achso, ich dachte, die Haare GEHÖREN zur Tastatur? :confused:

Bisher hatte ich immer schwarzhaarige Tastaturen :D :D :D... aber jetzt dämmert mir auch, warum!

Grinsegrüße
Claudia
(die ab sofort ihre Tastatur nimmer rasiert)

Winni
31.03.2004, 07:29
Hallo,
ja ja, Tastaturen haben eigentlich glatte Oberflächen. :D
Wir haben hier ein Laptop (dunkle Tastatur) und eine stinknormale Tastatur. Auf der einen sieht man die Hundehaare, auf der andere die Katzenhaare :rolleyes: .

Ich kann damit leben das bei uns überall die kurzen Dalmihaare kleben. Wir haben uns für den Teppich extra einen Klopfsauger gekauft. Die Katzenhaare gehen damit gut weg, was bleibt übrig?...

Aber ich meine es wirklich ernst.
Wenn magic so penibel ist wie es der Thread für mich rüberbringt ist ein Dalmatiner nicht das richtige. Davon bin ich überzeugt. Eine Bekannte von mir wird von ihren Verwandten nicht mehr besucht, weil bei ihr immer so viele Haare vom Dalmatiner in der Wohnung seinen. Traurig, oder?

Grüßle

changale
31.03.2004, 09:26
Original geschrieben von Winni
Eine Bekannte von mir wird von ihren Verwandten nicht mehr besucht, weil bei ihr immer so viele Haare vom Dalmatiner in der Wohnung seinen. Traurig, oder?


Wau, dann würden wir wohl gar keinen Besuch mehr haben dürfen. Wenn wir nicht täglich mit dem Gummibesen durch's Haus fegen würden, dann sähe es so aus als ob aus unserem Fußboden (wir haben extra auf den Teppich der Hunde zuliebe verzichtet) Husky-Haare wachsen würden. :D

Und man kann sich kaum vorstellen wo man die alle findet! Im Schrank, in den Schubladen, auf - unter - am - neben dem Sofa, und und und... Selbst in meinem Büro (und das ist momentan ca. 20km von unserem Wohnort entfernt) finde ich täglich neue Haare. Am "schlimmsten" ist dabei das Unterfell...:p

Meines Erachtens sollte man sich - wenn man ein großes Reinlichkeitsbedürfnis hat - nur Hunde zulegen die extrem wenig Haaren. Boxer, Dalmis, Retriever, Huskys, etc. sind da die falschen Hunde....

Liebe Grüße,
Petra & die Husky-Rasselbande

Hovi
31.03.2004, 10:41
Hallo Winni,

stimmt schon ;).

Aber eigentlich haaren doch ALLE Hunderassen, einschließlich Pudeln (hab ich neulich grad gelesen, dass Pudel genauso haaren wie alle anderen Hunde auch :rolleyes: ).

Ich hatte eine zeitlang eine stockhaarige weiße Schäferhündin als Gassigeh-Hund. Die hat sowas von abartig gehaart, dass man das Auto nie mehr (!!!!) von den Haaren befreien konnte. Die Klamotten waren nach dem Spaziergang eingehaart, und wenn man über sie drüber strich, hatte man gleich büschelweise Fell in der Hand. Normal fand ich das nicht, denn sie haarte das ganze Jahr über so furchtbar. Dagegen sind meine jetzigen beiden wirklich richtig harmlos.

Aber obwohl meine nicht so schlimm haaren, müßte ich (theoretisch) trotzdem täglich die Wohnung durchsaugen. Da ich aber nicht so penibel bin :D.... tut´s auch mal ein 2 - 3- Tages- Rhythmus.

Aber Du hast schon recht, wer mit Haaren ein Problem hat, sollte die Entscheidung evtl. nochmals überdenken?

Wie ist das denn mit Terriern? Die müssen doch getrimmt werden... haaren die? Oder Schnauzer?

Grüßle
Claudia

changale
31.03.2004, 11:14
Hallo Claudia,

Schnauzer haaren auch. Wir hatten früher ja mal Zwergschnauzer und deren schwarzen bzw. grauen Haare konntest Du auch überall wiederfinden. Da das Fell der Schnauzer ja auch eher "struppig" als "seidig" ist, bohren sich die Haare auch noch besonders gut in Sofa, Kissen, Bett, Kleidung etc...

Im Gegensatz zu einem Dalmatiner haaren Schnauzer jedoch weniger. Daher wäre vielleich ein Riesenschnauzer eine gute Idee für magic?

Liebe Grüße
Petra & die Husky-Rasselbande

magic100
31.03.2004, 22:59
hallo

sagt mal was haltet ihr von jack russel terriern. wir haben solche hunde bei uns im stall und die sind wirklich knuffig. (nur mal interessehalber und natürlich nicht als reitbegleithund-bissl klein die kerlchen) hab irgendwo mal gehört dass terrier ihren eigenen kopf haben und hovi hatte ja auch mal geschrieben sie würde lieber 2 dobis erziehen als einen jack russel.

grüße magic

changale
01.04.2004, 10:02
Hallo Magic,

von Jack Russel Terriern als Ersthund kann ich Dir nur abraten. Das sind zwar alles putzige Kerle, aber sie sind sehr anspruchsvoll und müssen sehr gut erzogen werden. Und wie Du schon sagtest, Terrier haben ihren eigenen Kopf.
Außerdem haaren die auch zum Teil wie Sau....;)

Was hältst Du von einem Harrier oder einem Beagle? Die sind ja für die Jagd zu Pferde bekannt und würden bestimmt einen tollen Reitbegleithund abgeben.

Liebe Grüße,
Petra & die Husky-Rasselbande

Dagi
01.04.2004, 10:22
Hallo,

ich denke mal, es wird bei keinem Hund "einfach" werden. Ich kenne solche und solche Jackies. Klar sind die kleinen Quirle mitunter auch etwas anstrengend, aber dafür sind es muntere, sehr sehr lernbegierige, intelligente und witzige Begleiter.
Ich kenne viele, die total lieb und angänglich sind, und wenige die einen total ausgeprägten Jagdtrieb haben.
Unser Nachbar hat drei Jackies, die laufen alle und immer ohne Leine! Dann haben wir noch zwei im Viertel, meine eine Freundin (Reiterin) hat zwei Jackies die an ihr kleben ohne Ende, meine andere Freundin (Reiterin) hat einen Jackie der zwar anfangs etwas schwieriger war, aber durch konsequente und liebevolle Erziehung zu einem wahren Traumhund geworden ist. Alle diese Hunde immer Leinenlos.
Ich kenne natürlich auch einen, der absolut unterfordert ist und einfach nur noch aufgedreht und albern. Aber das liegt nicht am Hund selbst, sondern an den Haltern.

Klar haaren die auch, wie andere Hunde, aber dadurch, dass die Haare etwas länger sind als beim Dalmi, kann man sie ganz gut entfernen. Hab extra noch mal nachgefragt.

Auf jeden Fall sind es -trotz ihrer geringeren Größe- hervorragende Reitbegleithunde!!! Die haben jede Menge Power und Ausdauer.

Ich würde nicht generell sagen, dass sie keine Anfängerhunde sind. Das kommt auch auf die Wesensanlagen an und natürlich auf den Halter. Ich meine, wir haben einen Dackel als Ersthund, der ja, wie ein Jackie auch, zu den selbständigen Hunden, zu den sog. Solitärjägern zählt und haben das auch relativ gut hinbekommen, wobei man sagen muss, wir waren so "bekloppt" und haben noch einen Welpen genommen, wo beide Eltern jagdlich geführt werden *stöhn*. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass Jagdhunde mit Konsequenz gut auszubilden sind, sonst könnten sie ja nie jagdlich geführt werden ;)

Ich würde an Deiner Stelle nach Züchtern gucken, wo die Jackies auch Reitbegleithunde sind, da gibt es ziemlich viele von! Das hat den Vorteil, dass die Welpen oft schon Pferde kennenlernen, ihren Geruch, ihre Größe kennen. Das hat enorme Vorteile!!!
Aber auf keinen Fall würde ich einen Welpen nehmen, wo die Eltern jagdlich geführt werden.
Und Welpenprägestunde und Hundeschule halte ich selbstverständlich für Pflichtprogramm!
Aber da Du Dich ja schon jetzt für Rasse, Erziehung etc. interessierst denke ich, wirst Du die richtige Entscheidung treffen!

Ich bin der Meinung, ein ausgelasteter Jackie (und ich gehe jetzt mal davon aus, dass er das wird Dir sein wird) aus einer guten, nicht-jagdlichen Zucht kann ein toller Reitbegleithund werden und ein lustiger, langlebiger Familienbegleiter.

Zu einem Beagle würde ICH persönlich nicht raten, auch wenn ich die Rasse an sich mag (Amys allerbester Kumpel ist ein Beagle ;) ). Die wenigsten die ich kenne, können von der Leine gelassen werden, weil sie sofort Spur aufnehmen und weg sind. Klar, liegt auch an den Leuten, aber ich kenne auch welche, die trotz Hundeschule, SL-Training und Co. irgendwann aufgegeben haben und der Hund außerhalb des Grundstücks zu einem Leben an der 8m-Flexi verdammt ist.

Aber alles, was wir hier so äußern, soll Dich nicht durcheinanderbringen, denn das entspringt natürlich immer persönlichen Erfahrungen, Vorlieben und Ansichten!

Frag doch einfach mal bei euch im Reitstall die Jackie-Besitzer, wie das bei denen so mit Erziehung, Jagdtrieb etc. war. Vielleicht kann ja einer von denen sogar seinen Züchter empfehlen!!!

:cu: Dagi & Amy

Rüsselterriene
01.04.2004, 10:42
Woher kommt denn der zu-Beratende?

Anke

Dagi
01.04.2004, 11:16
Hey Anke,

wolltest du eine Deiner Terrienen loswerden? :D
Hier, ich schreie, ich nehme sofort eine!!!

:cu: Dagi & Amy

Maggie_HH
01.04.2004, 11:21
ich auch!!!!!!! *meld*:cu:

Rüsselterriene
01.04.2004, 11:22
Meine kriegt ihr nicht, aber ich weiss, wo sie herkommen!

Anke *wenn das keine gute Werbung ist* *zwinkerzwinker*

magic100
01.04.2004, 12:41
also wenn du mich als zu beratende meinst:D ich komme aus dresden

grüße magic:cu:

magic100
01.04.2004, 12:43
achso und die jackis in unserem stall sind ziemlich selbstständig und laufen dort so rum, gehören halt einfach dazu. glaub nicht dass die groß erzogen werden sind aber beide total lieb achso und sitz können sie auch wenn man mit was freßbarem rumsteht:D

magic

Ilona
01.04.2004, 12:45
LOL, Magic,

hättest Du gedacht, dass das mal ein soooo langer Thread wird? Und nun weißt Du immer noch nicht wirklich, welcher Hund der geeignetste ist, was?

Ich find diesen Thread einfach Klasse. Das wollte ich mal loswerden!:wd:

Illi

Rüsselterriene
01.04.2004, 14:12
:D Hey magische Zu-Beratende!
Wenn du den Terriern was abgewinnen kannst, dann prophezeie ich dir mindestens 2! :D

Ich weiss noch wie ich damals aufm Reiterhof über die Jackies gestolpert bin: (originalgedanke) "Ieh, was für ein hässlicher Mischling!"

:D So, davon hab ich mittlerweile 3,5!

Anke

magic100
02.04.2004, 12:09
:D oh je einer würde mir schon reichen. sag mal wenn du nun 3 davon hast was sagst denn du so zur erziehung?

grüße magic

Rüsselterriene
03.04.2004, 08:24
:D Das A und O ist Konsequenz.
Terrier sind leicht zu begeistern, lernen schnell (was gut und schlecht ist) sind unermüdlich und zäh.
Was Pflege angeht, die Kurzhaarigen haaren fies, die "Rauhen" müssen getrimmt werden und haaren auch.

Großer Nachteil ist: Zum Streicheln muss man in die Hocke gehn... also nix für Leute mit Bandscheibenvorfall... :D
Nagut, wahlweise springen sie auch 1,50 (oder höhere) Tische und Schränke.

Mein erster hat mich damals auch auf Ausritte begleitet, ohne Probleme. (wohlgemerkt ein Jackie(=kurze Beine)
, kein Parson!)

Anke

magic100
03.04.2004, 12:40
also konsequenz ist für mich kein problem dass hab ich in 6 jahren erziehung meines mit der flasche aufgezogenen pferdes gelernt

und an haare muss man sich dann wohl oder übel gewöhnen, denn alle meine favorisierten rassen scheinen "fies" :D zu haaren und ein nackthund ist dann doch ni so mein geschmack. :D

bin auch kein putzfanatiker wie sich das manche hier denken aber so wie unsere nachbarin wo es aus der wohnung nach hund stinkt soll es auch auf keinen fall sein.

echt? die kleine kerle halten ausritte durch kann ich mir schwer vorstellen na gut im schritt und trab gehts vielleicht und was ist mit galopp?

grüsse magic

Rüsselterriene
03.04.2004, 13:37
:D Klar halten sie das aus.
Musst nur langsam anfangen. So ab einem Jahr können sie dann locker mitlaufen.
Und bis dahin sitzt auch das Nein, das Hier und das Bleib sowieso. Alles was du von oben herab so brauchst.

Nach Hund stinkende Wohnungen wirste dann auch nichmehr riechen... is wie mit dem Knoblauch essen. :D
(Keine Angst, so ein Häufchen Hund macht keinen echten Gestank)

Anke

magic100
03.04.2004, 21:45
:D das find ich das schöne an den kleinen. die kann man auch überall mit hinnehmen und es hat auch keiner angst vor ihnen.

magic

Winni
04.04.2004, 13:19
Heee,
so ist das auch wieder nicht!
Zwischen *dalmatinerhaare finden sich überall* und *es stinkt nach Hund* gibts noch ein paar zwischenstufen :p

Großer Vorteil von so einem Kurzhaarhund ist das er eben nicht so nach Hund riecht. Wenn er mit zum Stall darf riecht erhöchstens mal nach MIst :bd: ...

Und meine Dalmatinerdame kann ich auch überall mit hinnehmen, die legt sich brav untern Tisch.
Der einzige Nachteil sind aufdringliche Kleinkinder- und die hast du mit so einem niedlichen Terrierquirll bestimmt auch.

Grüße

Dagi
04.04.2004, 13:53
Der einzige Nachteil sind aufdringliche Kleinkinder- und die hast du mit so einem niedlichen Terrierquirll bestimmt auch.
Das kann ich absolut bestätigen!!!
Aber: auch die Erwachsenen werden dann wieder zum Kind und gucken Deinen Hund an und geben so komische Laute von sich wie "Ja Dududu bist ja gaaaaaaaanz zuckersüß" und "Schnalzgeräusch + ja komm mal her zu mir, willst Du nicht lieber mit mir mitgehen?" und tätscheln den Hund gerne ungefragt an :( :rolleyes:
Einerseits hab ich mich ja immer gefreut, dass alle strahlen, sobald Amy in deren Gesichtsfeld kommt, aber nach einer Weile nervt das auch :cool:
Vorteil: sie ist dadurch auch absolut menschen- und kinderfreundlich, weil sie von all denen immer nur Gutes und Streicheleinheiten erwartet :D und die bekommt sie i.d.R. ja auch.
Nachteil: macht die Erziehung oft nicht einfacher :rolleyes:

Aber es stimmt schon, es ist sehr positiv, dass niemand Angst vor so einem kleinen Hund hat und einen gleich angiftet wenn der frei rumläuft.

Und außerdem nimmt er nicht so viel Platz weg, wenn er mal ins Bett kommt *Pfeif-Smiley* :D

:cu: Dagi & Amy

chesterfield
12.04.2004, 14:13
Original geschrieben von changale
Hallo Magic,

wenn Du Dich nicht gerade für einen Pudel oder einen Nackthund entscheidest, wirst Du dem Problem "Haare" leider nicht aus dem Wege gehen können. Alle Hunde haaren; der eine mehr - der andere weniger. Auch Dobermänner verlieren Haare....

In Deutschland ist das Kupieren von Ohren und Ruten bei Hunden per Gesetz verboten. Daher wirst Du in letzter Zeit kaum noch Dobermänner, Schnauzer, Boxer, etc. mit kurzer Rute und Spitzohren zu sehen bekommen. Such mal nach dem Thema "Kupierter Dobi aus Ungarn" da kannst Du Dir mal ansehen was für Leiden die Tiere ertragen müssen für die kupierten Ohren.

Wenn Du einen Dalmatiner möchtest, solltest Du vorab schon einmal bedenken, dass viele Vertreter dieser Rasse taub sind! (Hat wohl indirekt was mit ihrer Farbgebung zu tun, denn weiße Boxer sind auch zum größten Teil taub!).

Persönlich - und jetzt trete ich wahrscheilich wieder ins Fettnäpfchen - finde ich jedoch weder einen Dobermann noch einen Dalmatiner ideale Anfängerhunde.

Liebe Grüße,
Petra & die Husky-Rasselbande

Hallo,

muss ich sofort zustimmen, Dobermänner sind nichts für unerfahrene Halter. gerade in Lebensmonaten 6-12 brauchen sie eine konsequente Ausbildung besonders viel Geduld!!
Ich habe selber 2 davon ein weis ein Lied davon zu singen.
Nicht um sonst werden diese Rassen gerade in dieser Zeit oft schnell von Ihren Besitzern abgegeben, da sie nicht mehr fertig werden.

Samuel
13.04.2004, 19:21
....ist halt ein Vollblut unter den Hunden.
Man muß schon der entsprechende Typ sein um zu diesem Hund zu passen. Einen großen Vorteil hat man wenn man ein ruhiger und sehr konsequenter Mensch ist. Er ist eben ein Gebrauchshund und gehört als solcher in geeignete, interessierte Hände.
Leider ist es ja "Mode" geworden auf Grund einer ansprechenden Optik über den eigendlichen Kern des Hundes hinwegzusehen oder ihn gar "umzuzüchten" zu wollen.
Von Beidem ist sehr dringend abzuraten!

Hovi
13.04.2004, 19:28
Hallo,

mit irgendeinem Hund muß man aber mal anfangen....

Und es gibt nicht viele "einfache" Rassen!

Hovawarte sind angeblich auch nichts für Anfänger. Rottweiler, Malinois, Schlittenhunde, Herdenschutzhunde usw. auch nicht. Terrier scheiden aufgrund des typischen Terrier-Eigensinns und der Rauflust auch aus....Theoretisch!

Ich denke, man kann mit jeder Rasse "anfangen", wenn man nur bereit ist, zu lernen und dem Hund viel, viel Zeit zu widmen. Natürlich sollte hierbei der Hund zu den Gegebenheiten passen (die wenigsten Menschen dürften die räumlichen Gegebenheiten zur optimalen Haltung von Herdenschutzhunden haben...), aber letztendlich liegt es am Menschen, ob es ein "Dream-Team" werden wird.

Grüßle
Claudia
(die Dobermänner wesentlich leichtführiger findet als Hovawarte :rolleyes: )

Samuel
13.04.2004, 20:20
Es kommt immer darauf an wie man "leichtführig" definiert.
Wenn du damit hohe bis sehr hohe Triebanlagen meinst, ja, die sollte ein Dobermann haben. Sie ermöglichen eine maximale "Führigkeit". Aber sie haben auch eine zweite Seite, mit der kommt ein unerfahrener Mensch, der einen Hund nur aus "Spaß an der Freude" halten will im Normalfall überhaupt nicht klar.
Wenn der übermäßige Aktionismus nicht in geeignete Bahnen gelenkt wird, hat das fast immer fatale Folgen.
Mir fällt spontan kein Hund dieser Größe mit solch einem Temparment ein.
Auch die überdurchschnittliche Auffassungsgabe hat durch aus ihre Schattenseiten.
Entscheident kann hier die Wahl des Züchters sein. Wer sich für einen Dobermann aus einer "Leistungslinie" entscheidet sollte sich vorher sehr gut informieren was er sich da in´s Haus holt.
Bei den auf "Schönheit" ausgelegten sieht es manches Mal leider anders aus. Hier versuchen einige Menschen wieder eine Gebrauchshundrasse für ihre zweifelhaften Zwecke zu mißbrauchen. Mit teilweise schockierenden Folgen. Fehlende Arbeitsbereitschaft, weniger Temprament sowie ungeeignete triebliche Veranlagungen sind noch die "kleinsten" Übel.

magic100
13.04.2004, 23:55
das wird ja echt verwirrend. irgendwie dachte ich man kann schon sagen das ist ein hund der fehler die ein anfänger schon mal machen kann leichter verzeiht als ein anderer. charakterlich gibts ja zwischen hunden einer rasse schon unterschiede das ist mir schon klar aber das das so schwer ist überhaupt mal eine rasse zu finden die man sich zutrauen kann man das hätte ich nicht gedacht.

magic

Samuel
14.04.2004, 00:26
Klar ist es schwer zu überschauen. Das liegt auch daran, daß hier die Antworten nicht immer auf die Ursprungsfrage fallen (meine eingeschlossen).
Wenn du auf der Suche nach einer zu dir passenden Rasse bist, dann mach dir eine Liste. Was ist dir wichtig?
Die Optik würde ich vorerst außenvor lassen. Du hast dir ja schon einige Gedanken gemacht. Die Anforderungen solltest du recht präzise formulieren. Wenn du dann Infos sammelst, vergleiche sie mit deiner Liste. Es gibt diverse Bücher, Internetseiten und Foren. Wenn du deine Wahl dann auf wenige Rassen einschränken kannst, versuche einige Vertreter "live" kennenzulernen. Sprich mit Züchtern (glaube ihnen nicht Alles!). Gehe vielleicht dochmal im TH schauen.
Am Ende entscheidet dein Herz.
Das muß es auch, sonst wirst du unglücklich.
Wenn du so motiviert an die Erziehung deines Hundes gehts, wie an die Rasseauswahl, zeigst du schon mehr Einsatz als viele andere.
Alles Gute
Christian

Hovi
14.04.2004, 11:08
Original geschrieben von Samuel

Wenn du damit hohe bis sehr hohe Triebanlagen meinst, ja, die sollte ein Dobermann haben. Sie ermöglichen eine maximale "Führigkeit". Aber sie haben auch eine zweite Seite, mit der kommt ein unerfahrener Mensch, der einen Hund nur aus "Spaß an der Freude" halten will im Normalfall überhaupt nicht klar.


Hallo Christian,

nein, "Triebanlagen" meine ich nicht damit. Zumal ich mir darunter gar nichts vorstellen kann? Wie definiert man "Triebanlagen"? :confused: . Ist die "Triebtheorie" denn nicht mittlerweile überholt?

Mit "führig" meine ich eher "leicht zum Familienhund erziehbar" (NICHT: leicht zum Schutzhund auszubilden!). Und die Dobermänner, die ich kenne, waren bzw. sind allesamt sehr leicht erziehbar, mit einer sehr schnellen Auffassungsgabe.

Dieses "Sturköpfige", was man bei so manch anderer Rasse findet (ich verrate nun nicht, welche Rasse ich im Speziellen meine :rolleyes: *seufz*) habe ich bei den Dobis vergeblich gesucht.

Dass man dem enormen Bewegungsdrang der Rasse gerecht werden muß, versteht sich von selber. Aber wie oben schon erwähnt, gibt es bei fast allen Rassen diverse Einschränkungen, die sie als "Anfängerhunde" eigentlich ungeeignet machen. Und dann sind da noch die Mischlinge, bei denen man teilweise gar nicht weiß, was drin ist und ob sie daher "anfängergeeignet" sind. Und die zahlreichen Hundeindividuen, die zwar einer bestimmten Rasse angehören, sich aber gar nicht "rassetypisch" benehmen...

Ich denke nach wie vor, man kann auch als Anfänger mit fast allen Rassen klarkommen, wenn man sich genügend Zeit nimmt und natürlich auch fachkundigen Rat (z. B. bei einer guten Hundeschule) sucht.

@ magic

So wirklich geholfen ist Dir jetzt wohl immer noch nicht? :D :D :D

Grüßle
Claudia

Dagi
14.04.2004, 11:52
Hallo Magic,

den letzten Rat von Samuel finde ich sehr passend :)
Wenn ich heute zurückdenke...ja, rein von der Überlegung/Theorie her hätte ich unseren Hund auch nicht nehmen dürfen.. Wer empfiehlt schon einen Dackel als Anfängerhund? Mein Mann wollte eigentlich keinen Dackel :D also haben wir uns mit verschiedenen Rassen beschäftigt, die für Anfänger vielleicht eher geeignet gewesen wären. Wir haben mit verschiedenen Hundebesitzern hier gesprochen. JEDER hätte SEINE Rasse empfohlen, denn bei den meisten war es der erste Hund und die meisten hier sind auch gut erzogen.
Da es "mein" Hund sein sollte, durfte ich aber letztlich die Entscheidung treffen. Von einem Dackel in meiner Kindheit geprägt, ließ ich mein Herz entscheiden - es wurde eben der Dackel. Sogar noch auch jagdlicher Zucht, was ich damals aber als nicht so elementar angesehen habe.
Tja, was soll ich sagen: dieses kleine Mädel ist höchst gelehrig, was es (wie Samuel schon bemerkte) oft nicht einfacher macht, zumindest nicht für einen Anfänger.
Wie viele haben uns gesagt: warum habt ihr denn einen Dackel genommen? Die sind doch dickköpfig und schwer erziehbar?!
Aber wir sind mit höchster Motivation rangegangen mit dem heimlichen Ziel, den Leuten zu zeigen, dass auch ein Dackel erzogen werden kann und gehorsam sein kann :D
Die ersten Monate hab ich alles alleine gemacht, dann kam irgendwann eine gute Hundeschule dazu.
Tja, was soll ich sagen? Sie wird jetzt zwei Jahre alt und ich bin höchst zufrieden. Ich brauch wohl nicht zu sagen, wie stolz ich bin, wenn wir angesprochen werden "DER Hund hört aber gut, wie haben Sie das denn gemacht?" :D
Ich denke, es muss Herz, Verstand und Motivation zusammenkommen, dann kann man auch mit einer Rasse anfangen, in die man sich eben absolut "verschossen" hat. Aber man sollte sich eben der rassetypischen Eigenschaften auch bewusst sein, und sich darauf einstellen und notfalls auch tolle Rassen ausschließen, die man eben einfach nicht auslasten/halten könnte (Border Collie kam bei mir an zweiter Stelle - hätt ich aber niemals halten können...da hatte ich zuviel Schiß, dass ich den nicht auslasten kann...aber ich bewundere diese Rasse eben aus der "Ferne" ;) ).
Also informier Dich noch ein bischen...und dann werdet ihr schon den für euch richtigen Hund finden :)

:cu: Dagi & Amy

changale
14.04.2004, 12:52
Hallo Magic,

ich denke, was Samuel (aka Christian) da vorschlägt, ist eine sehr gute Art und Weise zu definieren was Du von einem Hund alles möchtest. Mach Dir eine Pro und Contra-Liste und schreibe auf welche Eigenschaften der Hund haben darf und welche nicht. Was ist Dir wichtig, was nicht? Wenn Du einen Hund haben möchtest der wenig haart, dann kommt das unter Contra; wenn Du aber möchtest dass Dein Hund mit anderen Hunden gut auskommt dann kommt das unter Pro.
So kannst Du definieren was Du möchtest und was nicht und kannst daran Deine "Auswahl" treffen. Wer weiß, vielleicht kommst Du ja auf eine Hunderasse die wir Dir hier noch gar nicht vorgeschlagen haben.

Und klar, Claudia hat selbstverständlich Recht. Wir sagen zwar alle "Nein, ein Hund der Rasse XYZ ist wirklich kein Anfängerhund!" aber selbstverständlich gibt es in jeder Rasse auch solche und solche Hunde. Es gibt Huskys die total dickköpfig und sind nicht so geeignet, andere sind dafür total anfängergeeignet. Wenn Du Dich mit der von Dir angestrebten Rasse im Vorfeld auseinandersetzt, solltest Du gut gewappnet sein... Und selbstverständlich - und da denke ich, spreche ich für alle Foris - stehen wir Dir natürlich mit Rat & Tat zur Seite!!!

Liebe Grüße
Petra & die Husky-Rasselbande

Ilona
15.04.2004, 13:01
Hihi, und letztendlich sollten wir Magic noch ein gutes Rezept für "Wie backe ich mir den passenden Hund?" mit auf den Weg geben.

Wie viele Seiten lang haben wir Magic jetzt schon fleißig "verwirrt"?

Grinsegrüße, Illi

Samuel
16.04.2004, 03:42
Da nun alle Klarheiten beseitigt sind (:D ) möchte ich noch einmal auf das posting von Claudia eingehen.
Das ist zwar in gewisser Weise egoistisch.... Ich kann aber nicht anders.
Ich bitte magic mir dieses zu verzeihen.

@ Claudia

Ich nutze den Begriff Triebanlagen sehr bewußt. Und das sicher nicht weil er "überholt" ist.
Die Triebtheorie ansich kenne ich nicht. Es gibt Diverse. Somit gibt es eine Menge die schlicht falsch und gar irrsinnig sind. Das beinhaltet aber nicht, daß es Triebe nicht gibt.
Man kann nur mit ihrer Hilfe nicht das gesamte Spektrum caniden Verhaltens erklären, wie einige das gern versuchen.
Wenn du nun schreibst ein Dobermann sei leicht zum Familienhund zu erziehen, den Schutzhund aber explizit ausklammerst, so kann ich dir nicht folgen. Wo liegen die Unterschiede?
Zweiteres bedingt das Erste in Vollendung. Oder habe ich da etwas verpaßt?

Wie dem auch sein, in folgenden Punkten stimme ich mit dir völlig überein.
1. - Der Dobermann ist in seiner "Allgemeinheit" überhaupt nicht stur.

2. - Seine Auffassungsgabe kann einem Angst machen. Lange habe ich es nicht wahrhaben wollen, doch es scheint offensichtlich möglich Lernfähigkeit genetisch zu festigen. Bei dieser Rasse meiner Meinung nach ganz besonders.

3. - Der Bewegungsdrang ist ausgeprägt. Er sollte nicht unterschätzt werden.

Andere Meinung bin ich was "negative" Eigenschaften für Beginner betrifft.

So halte ich "Punkt 3" zwar für erwähnenswert, aber für eines der kleinste Probleme. Ein echtes Interesse am Hund vorausgesetzt.

Was "Punkt 2" angeht, so hört sich eine schnelle Aufassungsgabe sehr positiv an. Wir sollte aber unsere menschlichen Maßstäbe über Bord werfen und das Ganze objektiv betrachten. Ein Hund handelt nicht nach unseren Moralvorstellungen. Er lernt zu seinem Vorteil.
Dieses beinhaltet nicht selten ein Problem im Zusammenleben in unserer Gesellschaft.

last but not least möchte ich die "Triebveranlagungen" ansprechen. Hier zuerst den Beutetrieb. Er ist normalerweiser sehr ausgeprägt und vereinfacht einem unvorbereiteten Menschen die Erziehung nicht wirklich.
Hinzu kommt ein äußerst präsenter sozialer Schutztrieb; Die Bereitschaft Rudelmitglidern bei Gefahren (und leider auch in falsch eingeschäzten Situationen) beizustehen.
Hinzu kommen einige Eigenschaften, die zu sehr ins Detail gehen würden um sie hier ausführlich zu erörtern. Zum Beispiel Nervosität, das Verhalten in Reizlagen und Impulsivität.
Im Grunde ist diese Rasse nicht "schwierig". Sie ist aber deutlich zu schnell bei der Interpretation um Anfängern eine reale Chance zu lassen.
Zumindest sehe ich das so.
Das heißt grundsätzlich nicht, daß man den Dobermann als Ersthund ausschließen sollte. Aber man sollte sich sehr intensiv mit seinen ausgeprägten Besoderheiten beschäftigen und "live" erlebt haben was auf einen zukommt.
Das gilt auch für einige andere Rassen, die sehr typische und mißzuverstehende Eigenschaften aufweisen können.

Gruß
Christian (der schon seit langer Zeit AIKA gerufen wird und sonst auch diesen Nick benutzt.... in diesem Forum war er allerdings schon belegt)


P.S.: Claudia, hattest du meine Antwort auf deine Mail bekommen? Ich würde mich über eine Reraktion sehr freuen, da ich (trotz möglicher Differenzen) dein Wissen zu der besagten Rasse für überdurchschnittlich halte. Vielleicht wäre es passend ein neues Thema zu eröffenen, oder gar Erfahrungen per PN/mail auszutauschen.

chesterfield
20.04.2004, 22:48
Original geschrieben von Hovi
Hi,

der Boxer ist auch ein sehr athletischer Hund, stimmt :).

Leider wirkt er aufgrund seiner etwas "zerknautschten" Schnute auf viele Leute bedrohlich.... das muß man in Zeiten der Kampfhund-Hysterie auch bedenken :(. Ist allerdings beim Dobermann auch nicht anders....

Grüßle
Claudia

Hallo Claudia

seit wann hat ein Dobermann eine zerknautschte" Schnute ??
meiner hat auf jedenfall keine
Grüße
Peter

anne240453
03.05.2004, 16:04
Hallo
warum sollte ein dalmi kein anfängerhund sein....mein erster hund war ein dalmi,der zweite und dritte auch
alle drei waren einfach in der erziehung...habe jetzt nur noch einen,ich kann sie überall mit hin nehmen
sie ist einfach nur lieb

Hovi
03.05.2004, 17:29
Peter,

wer redet denn vom Dobermann mit ner zerknautschten Schnute?

Lies Dir das Zitat nochmal durch :rolleyes: ... das "ist beim Dobi auch nicht anders" bezieht sich darauf, dass viele Leute Angst haben.

Gruß
Claudia

Astrid
12.05.2004, 15:01
Hallo,

was hätst du denn vom Kurzhaarcollie? Die sind recht unbekannt. Sie sind sportlich, verträglich, kein Jagttrieb und wollen mit dir was tun. Sie gehören zu den klügsten Hunden. Viele werden Behindertenbegleiter, Rettungshunde und sie sind gesünder gezüchtet, als haarige Collies.
Vielleicht schaust du sie dir mal an http://www.kurzhaar-collie.de an.

Die roten Hunde sind in ca. deiner Lieblingsfarbe

;)

Astrid