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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kater- Kastration oder Sterilisation



Heike+Lina
16.03.2004, 11:01
Hallo an alle,

was meint Ihr, ich werde morgen meinen Kater operieren lassen. Er ist ein dreiviertel Jahr alt. Meine Katze habe ich damals kastrieren lassen jetzt möchte ich aber gerne meinen Kater sterilisieren lassen.

Mein Tierarzt/Homöophat meinte das wäre besser weil der Hormonhaushalt in Ordnung bliebe. Ich finde es eigentlich auch besser. Aber habe auch keine Lust das er sich nur mit anderen Katzen kloppt (er ist eigentlich ein sehr ruhiger Geselle, nur wer weiß wenn er älter wird??). Auch soll er als ausgewachsener Kater ziemlich stinken und wochenlang auf Tour sein.

Was meint Ihr???

Bitte schnell zurückschreiben weil ich ja schon morgen den Termin habe!!!

Vielen Dank

Heike

mk75
16.03.2004, 11:18
Hallo Heike,

meine beiden Kätzin und Kater sind beide kastriert.
Ich denke mal bei den Katern hat das den selben Vorteil wie bei einer Kätzin, die Gefahr bezügl. Krebs ist wesentlich geringer, da die Hoden ab sind.

Ich wunder mich ein bischen darüber, dass dein TA Dir den Tipp gegeben hat, ich hab bis jetzt immer nur davon gehört, dass die TA's zur Kastration raten, da es eben viele Vorteile bzügl. Krebserkrankungen gibt und außerdem die Katze nicht das auf und ab des Hormonhaushaltes mitmachen muss.

Ich persönlich würde Dir davon abraten, da Du Dir und dem Kater dadurch vielleicht einige unangenehme Situationen bescheren kannst. Wie Du schon geschrieben hast ein ausgewachsener hormonell aktiver Kater "sinkt" und "geht gerne auf Wanderschaft" inklusive Prügeln und nach Kätzinen schreien. Mir ist auch nicht bekannt, dass eine Sterilisation gesundheitlich besser wäre, wie eine Kastration. Außerdem kann es dann natürlich sein, dass Dein Kater Deine Kätzin "belästigt" und das kann zu erheblichem Stress führen.

Ich würde es mir nochmal durch den Kopf gehen lassen, die Sterilisation ist auch operationstechnisch ein wesentlich grösserer Eingriff.

Viele Grüsse
Micha
Jeanie und Aladin

Heike+Lina
16.03.2004, 11:23
Hallo,

danke für deine Antwort, ich glaube ich werde Ihn kastrieren lassen. Ich habe gestern mit einem anderen Tierarzt darüber gesprochen. Also von Krebs oder so hat er nichts gesagt nur über Katereigenschaften.

Aber etwas ratlos bin ich schon.

Meine Katze gibt es leider nicht mehr, die ist ausgezogen als mein Katerchen kam. (Aber ins Nachbarhaus)

Grüße

Heike

mk75
16.03.2004, 13:10
Hallo,

mein TA nennt als gesundheitlichen Vorteil auch immer das geringere Krebsrisiko, da wohl unkastrierte Kätzinen oder Kater öfter an Krebs erkranken.

Ich denke auch Du bist mit einer Kastration besser dran.

Viel Glück für den OP-Termin für Deinen Kater

Viele Grüße
Micha
Jeanie und Aladin

Steffi-Anna
16.03.2004, 13:14
Auch ich denke, du solltest deinen Kater kastrieren lassen. Der Geruch ist wirklich nicht zum aushalten. Wenn man dann die gesundheitlichen Faktoren hinzuzieht, muss ich nicht mehr lange überlegen!

:cu:

Sabine
16.03.2004, 13:18
Gut das du dich für die Kastration entschieden hast. Den ein Sterrilisierter Kater würde auch weiterhin Markieren, würde auch weiterhin hinter jeder Rolligen Katze hersein und sich mit jedem Kater prügeln der er im Revier finden kann (das wäre übrigens für den Ta gut, den dann hättest du nach kurzer Zeit immer einen Sitzplatz im Wartezimmer reserviert).

Heike+Lina
16.03.2004, 13:26
Danke an euch alle,

habe eben meinen Tierarzt angerufen und ihm gesagt das ich ihn doch kastrieren lassen werde.

Hoffe morgen geht alles gut, bin ein bischen aufgeregt.

Viele Grüße

Heike

Steffi-Anna
16.03.2004, 13:37
Hallo Heike!

Wir drücken euch die Daumen für morgen. Aber mach dir keine Sorgen. Eine Kastration vom Kater ist nicht so heftig wie die bei einer Katze!

:cu:

Heike+Lina
18.03.2004, 10:36
@all

Vielen Dank nochmal für die guten Ratschläge. Er wurde gestern Kastriert und es ist alles gut gelaufen.

Liebe Grüße

Heike und Salem (jetzt ohne Murmeln)
:cu: :cu: :cu:

Steffi-Anna
18.03.2004, 10:38
:wd: Das ist ja supi!

Ich hoffe, dass er sich gaaaaaaanz schnell von der Narkose erholt und bald wieder allen Unsinn der Welt anstellt ;) :D

Das war die richtige Entscheidung! :cu:

mk75
18.03.2004, 13:22
Hallo Heike,

schön das dein Kleiner die OP gut überstanden hat.

Viele Grüße
Micha
Jeanie und Aladin

Jel 1
29.06.2011, 14:17
Hallo Heike,
ich habe gerade Deinen Beitrag von 2004 hier gefunden, in dem Du erzählt hast Dein Tierarzt hätte Dir gesagt eine Sterilisation Deines Katers sei besser. Ich arbeite im Verhaltenssektor und habe mittlerweile schon oft gehört, dass Sterilisation aus der Verhaltenssicht besser ist. Würdest Du mir verraten wer Dein Tierarzt ist, ich würde supergerne mal Kontakt mit ihm aufnehmen, da die meisten Tierärzte immernoch auf Kastration bestehen und das mit der Sterilisation gar nicht zu können scheinen. Es wäre sehr nett wenn Du mir helfen könntest!
Liebe Grüße,
Jel

lammi88
29.06.2011, 15:22
Heike war das letzte Mal vor über 2 Jahren aktiv. Da wirst Du wohl keine Antwort bekommen... :rolleyes:

Klar verhält sich ein kastrierter Kater anders als ein unkastrierter, bzw sterilisierter. Und das ist ja auch gewünscht. Wer will schon einen markierenden Kater zuhause haben? Und einmal davon abgesehen, daß sterilisierte Kater immer noch rumstreunen, sich das Risiko des überfahren werdens nicht minimiert und auch immer noch Katzen besteigen, wobei sie sich diverse Krankheiten einfangen können....sorry, aber pro Tier besser kastrieren. Erhöht die Lebenserwartung ungemein und es gibt Studien aus Amerika, wo eine frühe Kastration zu befürworten ist. All die Ammenmärchen, daß Kater dann keine Mäuse mehr fangen, die Harnröhre zu eng bleibt und Struvit entsteht, daß sich kein Katerkopf ausbildet, sind absoluter und totaler Blödsinn.
Einem Tierarzt, der Sterilisation bei Kater und Katze bevorzugt, würde ICH nicht an mein Tier lassen. Sein Wissen ist veraltert und ich hab doch gern Tierärzt mit dem neuesten Wissensstand ;)

Schnurribärchen
30.06.2011, 20:16
Dazu kommt ja noch, dass der hormongesteuerte Kater sich ständig mit anderen Katern prügelt, jede Menge Unfrieden im Revier stiftet und einer Verletzungsgefahr ausgesetzt ist durch Bisse, Kratzer und Krankheiten diverser Kampfgegner.

Ich bin sowas von froh dass inzwischen alle Katzen hier im Revier kastriert sind. Keine nächtlichen Kämpfe mit Gebrüll, keine Sorgen um verletzte Katzen (Streuner oder eigene Schnurris), kein verschreckter Kater Tiger und keine verängstigte Katze Niggels (beides meine Mitbewohner), die sich tagelang nicht nach Hause trauen, weil hier ein Rüpelkater sein Unwesen treibt um das letzte unkastrierte Weib vor den Kindermacher zu bekommen.

LG
Claudia

Jel 1
14.07.2011, 17:15
Hallo Ihr!
Nun, bei der Überlegung Kastration oder Sterilisation geht es mir vorrangig nicht um Erleichterung meines eignen (Zusammen)lebens (Markieren, Prügeln, andere Katzen, Tierarztkosten), da es sich bei den betroffenen Tieren um eine Streunerpopulation handelt.
Hier habe ich bei den bereits kastrierten Katern erlebt, dass sie nach der OP schnell von neu zugewanderten, potenten Katern vertrieben wurden und ihr Leben irgendwo in den ungünstigsten Gebieten fristen mußten. Die sterilisierten Kater mit Hormonen verteidigen weiterhin "ihre" Weibchen, so dass kein anderer Kater sie decken kann. Was sehr praktisch wäre, wenn dieser eine Kater dann aber eben keine Jungen produzieren kann. Für die Weibchen gilt natürlich dasselbe: Sie werden rollig, beschäftigen die Kater, die sonst woanders decken würden und es kommen aber keine Jungen dabei heraus.
So generell ist das Kastrieren natürlich schon ein "vollständige(s) oder teilweise(s) Amputieren von Körperteilen oder...vollständige(s) oder teilweise(s) Entnehmen oder Zerstören von Organen" was nach $6 des Tierschutzgesetzes eigentlich verboten ist. Insofern denke ich eher nicht, dass Tierärzte die etwas über Sterilisation wissen "veraltet" sind, im Gegenteil.
Naja, Ihr könnt mir ja noch Bescheid sagen wenn Euch jemand einfällt, der das kann. Ansonsten vielen Dank für Eure Antwort,
Jel

lammi88
14.07.2011, 17:26
Super Idee...schade nur, daß sterilisierte Katzen gern dauerrollig werden, daher auch Dauerstreß ausgesetzt sind, abmagern, Gebärmutterentzündungen bis hin zu Gebärmutterkrebs bekommen und mal davon abgesehen, daß ihnen der Deckakt aufgrund des Dornes am P.enis des Katers weh tut, sich bei Dauerdecken Entzündungen aufgrund von Bakterien bilden können, sie auch noch zig schwere Krankheiten vom Kater abbekommen können - unter anderem Katzenaids....
Ich finde sterilisieren echt toll *Ironie aus*
Und ich finde es toll, daß sich das Ammenmärchen mit den armen, kastrierten Katern, die sich nicht wehren können immer noch genauso existent ist, wie die Spinne in der Yuccapalme :D Komischerweise hat das den Hofkatern noch keiner erzählt, daß sie sich nicht mehr wehren können und abwandern müssen...die kloppen jeden anderen Kater vom Hof, der sich nicht benehmen kann :D Auch der Kater wo ich wohne macht alle anderen locker platt :D Immer wieder teil-amüsant sowas zu lesen.....:rolleyes:

Elia
14.07.2011, 17:27
Du, es gibt auch gute Gründe für eine Kastration nur in Bezug auf die Gesundheit: Katzen können sich beim Geschlechtsakt mit verschiedenen schweren und unheilbaren Krankheiten infizieren, auch sind die teilweise tiefen Wunden, die sie sich bei Revierkämpfen schlagen unbehandelt ein großes Infektionsrisiko.
Weibliche Katzen sind in ihrem Hormonhaushalt so programmiert, dass auf eine Rolligkeit auch eine Trächtigkeit zu folgen hat. Kommt es nicht zu einer, werden sie sehr schnell wieder rollig und auf Dauer führt das dann häufig zu Gebärmutterentzündungen, die unbehandelt tödlich enden. Deshalb unterdrücken Züchter bei ihren Katzen häufig die Rolligkeit durch Medikamente, wenn sie eine Zuchtpause einlegen sollen.
Nicht ohne Grund werden Katzen ohne Zuhause im Schnitt nur 4 Jahre alt, während sie umsorgt (und kastriert) auch schon mal 24 Jahre alt werden können.

edit: mit "Du" meine ich Jel, nicht Anja, die plötzlich dazwischen stand :D

Schnurribärchen
14.07.2011, 17:28
Die Weibchen werden enorme gesundheitliche Probleme durch die Dauerrolligkeit bekommen. Um die kastrierten Kater zu schützen, sollten alle unkastrierten Neuzugänge der Population gezielt kastriert werden. Eine erwachsene Kastratenpopulation kann sich sehr wohl verteidigen. Du kannst auch beim Füttern dabei bleiben, um die an dich gewöhnten kastrierten Katzen und Kater vorrangig zu sättigen. Später lauerst du mit der Falle den Neuzuwanderern auf. Wenn die vorher nicht ans Futter gelangen, haben sie Bärenhunger und gehen eher in die Falle, als wenn sie freien Zugang zum Futterplatz haben.

LG
Claudia

Kasimir11
14.07.2011, 21:43
naja nicht alle kater stinken.
hatte damals einen kater der war schon potent und über ein jahr alt markiert geshcrien oder gestunken hatte der nie.
allerdings sagen auch manche das zu früh kastrieren oder überhaupt kastrieren beim kater die harnröhre vernegt was zu harngries führen kann, und krebs bei katern?kenne das nur bei kätzinnen

absinth
14.07.2011, 21:47
Wie soll denn eine Harnröhre zu Harngries führen, mh?
Und die verengt sich auch nicht durch Kastration.

Schnurribärchen
14.07.2011, 21:51
allerdings sagen auch manche das zu früh kastrieren oder überhaupt kastrieren beim kater die harnröhre vernegt was zu harngries führen kann, und krebs bei katern?kenne das nur bei kätzinnen

Solche Probleme wären hier schon en masse aufgetreten, wenn dem so wäre. Man liest hier nichts von Problemen durch frühe Kastration, eher im Gegenteil. Blasen- und Nierenkrankheiten kommen eher von schlechtem Futter bzw. Trockenfutter. Organschäden und reduzierte Abwehr allgemein assoziiere ich vor allem mit schlechter Ernährung.

LG
Claudia

Kasimir11
14.07.2011, 21:51
doch wohl durch zu früher nun nicht wieder sagen jaja nur gesagt ne weil die harnröhre sich ja nich weiter entwickelt und wenn es zu frph kastriert wird, dann bleibt oder wird sie wohl zu eng so in etwa

absinth
14.07.2011, 21:58
"So in etwa" ist natürlich eine wissenschaftlich fundierte Aussage, die die Ergebnisse der WINN FELINE Studie in Frage stellt...

Kasimir11
14.07.2011, 22:03
naja würde das nicht so abwägig finden fakt ist doch wirklich das die meisten tiger die kastriert sind solche probs haben wo man es liest oder im fernsehen sieht, bei kater die sehr spät oder nie kastriert wurden, da hört und sieht man das ja doch seltener, zufall?

Tuuli
14.07.2011, 22:06
naja würde das nicht so abwägig finden fakt ist doch wirklich das die meisten tiger die kastriert sind solche probs haben wo man es liest oder im fernsehen sieht, bei kater die sehr spät oder nie kastriert wurden, da hört und sieht man das ja doch seltener, zufall?

Falsch, ich kenne einige Zuchtkater mit diesen Problemen.... und meine beiden kastrierten haben/hatten bisher keine Probleme.

Kasimir11
14.07.2011, 22:07
tja weiß ich auch nicht dann kommt es wohl bei beiden arten vor aber ich habe im bekanntenkreis gesehen, da sviele rote oder cremefarbene kater diese argen probs damit hatten, ist das auhc eher hzufall oder was dran?

absinth
14.07.2011, 22:28
Also die größten Blasenprobleme hat auch unser Deckkater ;) Der allerdings auch jahrelang nur Trockenfutter fraß :floet:

Kasimir11
14.07.2011, 22:50
meinst liegt am deckkater allgemein oder am trofu?
wie siehts aber mit den roten oder cremefarbenen katern aus?
haben die öfter probs?
kam mir bis jetzt so im bekanntenkreis vor

absinth
14.07.2011, 22:55
Am Trockenfutter, Deckkater sind im allgemeinen nicht kastriert ;)
Es gibt auch einfach Tiere mit empfindlicher Blase die schnell auf Stress reagieren. Mit der Farbe hat das nichts zu tun.

Kasimir11
14.07.2011, 23:05
hm muss das alles zufall gewesen sein aber statisstich haben kater das ja mehr als katzen kann das sein?
ist die blase denn da soviel enger?

Schnurribärchen
14.07.2011, 23:09
Bei Katern ist die Harnröhre länger. Stell dir das so ähnlich wie bei Männern und Frauen vor. Kater haben ja auch einen P.enis, der bei der Kastration dran bleibt.

LG
Claudia

Kasimir11
15.07.2011, 00:37
ja klar aber deswegen haben die männer bei uns ja auch keine harnsteinprobleme, aber ausgeschlossen das auch mal kätzinnen probleme bekommen is es aber auch nicht oder
ist sowas auch ererabbar also wenn in der familie beim kater das schonmal vorkam die veranlagung auch vererbbar?

Jel 1
15.07.2011, 13:27
Hallo!
Das mit der Dauerrolligkeit ist ein gutes Argument, Danke! Ich werde mich da mal schlau drüber machen.
Bzgl der Männchen prügeln sich zumind. die Kater von Anja ja anscheinend trotz Kastration, Verletzungsvermeidung fällt also hier als Gegenargument schonmal weg.
Das mit dem "beim Füttern dabeibleiben" wird leider nicht funktionieren, da es sich hier wirklich um komplett wilde Katzen handelt, d.h. sie meiden ALLE den Menschen. (Und das ist auch besser so) Die Nahrungssituation ist allerdings sehr gut, es gibt Mäuse zuhauf (für die erfahrenen auch einmal eine Ratte) und sehr viel Fischabfälle. Man muß bereits beim Aufstellen der Fallen auf gute Futterauswahl achten, da es sich für "banale" Dinge nicht lohnt dahinein zu klettern;-) (Die gute Futtersituation und Mangel an tierischen Feinden ist es auch, die es unmöglich macht, die Tiere einfach als Wildtiere leben zu lassen, bei denen sich die Population von selbst begrenzen würde)
Bzgl. der Sache mit Harnsteinen bei den Haustierkatzen ist es zumindest so, dass Übergewicht EINER der Faktoren ist, die zur Entstehung solcher führen. Und da kastrierte Kater sich häufig weniger bewegen bzw eher dick werden, hängt es dann zumindest indirekt zusammen.
So, dann mal ein schönes Wochenende,
Anja

lammi88
15.07.2011, 13:38
Bzgl der Männchen prügeln sich zumind. die Kater von Anja ja anscheinend trotz Kastration, Verletzungsvermeidung fällt also hier als Gegenargument schonmal weg.
Mein großer Kater kloppt - auf alles und jeden und der wurde mit 16 Wochen kastriert..... Das ist seine Art von Spiel, die die anderen, da sie nur halbes Gewicht und Größe von dem Brocken haben, nicht lustig finden und schon gibts die schönste Keilerei :rolleyes: Mein Kleener ist friedlich, die insg. 5 Kastraten einer Freundin sind friedlich, die Hofkater hier sind friedlich solange sich kein Feind nähert (nette Kater und Hunde dürfen "einziehen", andere werden vertrieben) ;)



Und da kastrierte Kater sich häufig weniger bewegen bzw eher dick werden, hängt es dann zumindest indirekt zusammen.
Ebenfalls ein Ammenmärchen. Bestes Beispiel ist mein Charlie. Faß ne Angel an und er rennt, bis er kurz vorm Umfallen ist :D Das einzige, was sie nicht mehr machen ist, daß sie Kilometerweit zum nächsten Weibchen laufen - über Straßen, Autobahnen, über Felder mit Mähdrescher, etc... unddann rappeldürr und mit stumpfen Fell wiederkommen.

Katzenzahn
15.07.2011, 14:15
Hallo!
Und da kastrierte Kater sich häufig weniger bewegen bzw eher dick werden, hängt es dann zumindest indirekt zusammen.
So, dann mal ein schönes Wochenende,
Anja

Das ist vermutlich auch eine veraltete Beobachtung.
Wenn potente Kater relativ spät kastriert wurden, haben sie nicht mehr soviel Aufregung mit Katerkämpfen und Revierkontrollen wegen rolliger Katzen.

In der Paarungszeit fressen potente Kater weniger, weil sie keine Zeit dazu haben.
Außerdem sind die Reviere potenter Kater draußen größer.

Werden sie dann kastriert und fressen immer soviel, wie zwischen den Paarungszeiten, werden sie sicher dicker.

Doch wenn Kater gar nicht erst in die Verlegenheit kommen, sich in der Paarungszeit um diese Probleme kümmern zu müssen, brauchen sie keine Fressanfälle und fressen weniger.
Noch ein Argument für die frühe Kastration. :D

Das mit der Rolligkeit der Katzen musste ich auch erst lernen.
Doch ich würde meine Kätzin, jetzt, da ich es weiß, diesem Risiko nicht aussetzen wollen.

lammi88
15.07.2011, 14:53
Ach so: ein Argument eines Bauern war immer: der fängt dann keine Mäuse mehr und wird fett..
er hat ihn nach zig Gesprächen mit mir doch kastriert, der Kater wurde fett und der Hof mausfrei :D Zum Jagen auf dem Hof hatte er nämlich vorher keine Zeit, da war er auf Walz :D Fett wurde er schon - damit hatter er recht, aber nur, weil das Futterangebot auf dem Hof voll ausgenutzt wurde :D

Kasimir11
15.07.2011, 15:33
haha das war ja gut mit dem fett haha aber ne so ist der hof nun mäusefrei aber ist unkastrierter kater icht gut für den bauern?
viele nachkommen und viele mäusefänger?
nur mal so aus bauerns sicht gesehen!

wuselkasten
15.07.2011, 16:46
haha das war ja gut mit dem fett haha aber ne so ist der hof nun mäusefrei aber ist unkastrierter kater icht gut für den bauern?
viele nachkommen und viele mäusefänger?
nur mal so aus bauerns sicht gesehen!

Naja für den Bauern ist es auch Arbeit die ganzen ungewollten Kitten zu töten. Nebenbei auch gegen das Tierschutzgesetz.
Aber mal ehrlich mein Lotti hier ist kastriert und er spielt sogar übertrieben mit Schatten. Der hüpft und pirscht eigentlich den ganzen Tag Bällchen hinterher.
Die kleine Fleur (auch kastriert) hier isst übrigens am meisten von meinen dreien, ist am leichtesten und hat bisher auch nicht zugenommen. Man könnte also in Erwägung ziehen, dass Lebewesen mit sportlichen Hobbys nicht dick werden und Lebewesen mit Hobbys wie Schlafen und Rumliegen eher dick werden. Aber selbst da gibt es welche mit so nem hohen Stoffwechsel, dass die dann auch nicht dick werden. Schau dir den Menschen an, der ist schließlich auch nur ein Tier. Da gibt es genug die eben schon immer etwas dicker waren oder eben schon immer etwas schlanker waren.

edit: Und, dass unkastrierte Katzen/Kater weniger krank werden liegt einzig daran, dass unkastrierte Katzen/Kater meist keine Dosenöffner haben, die bei kleinsten Anzeichen mit dem Tier zum Tierarzt gehen.

Elia
15.07.2011, 17:03
Bei den meisten Katzen, die plötzlich von den Futterstellen verschwinden, heißt es sicherlich auch eher "sie sind weitergewandert", obwohl sie in Wirklichkeit in irgendeinem Versteck einer oder mehreren Krankheiten erlegen sind.
Aus einem ähnlichen Grund gelten Freigänger auch als "gesünder": sie kommen, wenn sie wirklich etwas Schlimmes haben, oft nicht mehr nach Hause. Oder werden schon in jungen (gesunden) Jahren Opfer von Unfällen.

Wie soll da jemand eine verlässliche Statistik aufstellen... :?:

Kasimir11
15.07.2011, 22:25
stimmt ans töten dacte ich garnicht.
sagte letztens auch einer der auf dem dorf wohnt also etwas außerhalb von uns er habe siene beiden katzen nun kastrieren lassen, das wurde zuviel, immer das töten das ging auch nicht mehr, urgs habe ich da geschluckt.
ich meinte dann, ist aber eigentlich verboten, da kam dann, ja eigentlich ja, aber was will man machen?
urgs

Jel 1
19.07.2011, 16:37
Aus einem ähnlichen Grund gelten Freigänger auch als "gesünder": sie kommen, wenn sie wirklich etwas Schlimmes haben, oft nicht mehr nach Hause. Oder werden schon in jungen (gesunden) Jahren Opfer von Unfällen.

Wie soll da jemand eine verlässliche Statistik aufstellen... :?:[/QUOTE]

Also zu physischer Gesundheit kann ich so schnell nix nennen, aber zur psychischen Gesundheit gibt's einige Studien ueber Freigaenger und "Stubenhocker", die eine sehr viel hoehere Rate an Verhaltensstoerungen bei Nicht-Freigaengern finden. (z.B. Marta Amat, "Potential risk factors associated with feline behaviour problems", 2009)

Bei meinen Wildkatzen is jetzt eine Kaetzin kastriert und ein Kater sterilisiert, wir werden sehen was daraus wird.