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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : JRT und Katze



xNorax
08.03.2004, 10:50
Hallo,

ich habe schon öfters zu diesem Thema geschrieben und sehr viele gute Tips bekommen. Nun ist es so, dass mein Freund und ich zusammen ziehen. Sein Hund, Charly JRT, 2 Jahre alt und meine Katze Lulu fast 14 Jahre müssen sich also bald zusammen raufen. Wir ziehen in ein kleines Haus, dass heißt es gibt zwei Etagen und der Hund kommt die Treppe nicht rauf.
Nun wollte ich um Rat bitten, wie wir am Tag des Umzuges vorgehen sollen? Sollen wir erst die Katze alles erkunden lassen und dann den hund dazu lassen? Oder umgekehrt? Inzwischen geht es mit den beiden etwas besser, aber wir konnten sie noch immer nicht zusammen treffen lassen. Ich bin immer dabei und halte den Hund fest, doch inzwischen ingnoriert Lulu ihn.

Ich wäre für Tips serh dankbar.

Gruß Nora

BineIde
08.03.2004, 11:00
Hallo Nora,

wie reagiert denn der Hund genau auf die Katze, wenn die beiden zusammen sind?

Hast du dich schonmal mit der Katze auf dem Schoß hingesetzt und hast den Hund schnuppern lassen o.ä.?

Ich finde es immer besser bei Hund-Katze-Zusammenführungen den Hund nicht festzuhalten.

Meinst du, er würde die Mieze sofort jagen? Und wie, denkst du, würde die Katze reagieren: Flüchten oder in die Defensive gehen?

Bei einem Umzug würde ich eher die Katze zuerst einziehen lassen, da eine fremde Umgebung Katzen mehr beeindruckt oder verunsichert als Hunde. Die Mieze hätte dann schonmal einen Heimvorteil.

Viele Grüße
Sabine

xNorax
08.03.2004, 11:10
Hallo Sabine,

danke für die schnelle Antwort. Das Problem ist, dass der hund sich immer super freut wenn er die Katze sieht. Doch Lulu ist eine reine Wohnungskatze und kennt keine Hunde. Als ich sie mal auf dem Schoss gehalten habe, war ich nachher ziemlich zerkratzt, da Sie panisch weggerannt ist. Ich denke, das der Hund sie jagen würde, ist immerhin ein Jagdhund. Und ich habe Angst, dass Lulu ihn kratzt und er dann zurück beißt oder so.

Gruß Nora

BineIde
08.03.2004, 11:36
Hallo nochmal,

ohje :?: Das hört sich erstmal nach viel Stress an.

Gerade weil die Katze schon älter ist, ist die "Die-tragen-das-schon-untereinander-aus"-Methode vielleicht nicht so angebracht.

Ich denke aber, mit ganz viel Geduld und Vorsicht wird das Zusammenleben auch bei Euren Tieren irgendwann klappen.

Hunde wissen ganz genau, wer "ihre" Katze ist. Ich denke, der Hund wird bald merken, dass die Katze dazugehört. Er muss aber sofort lernen, dass er die Katze respektieren muss. Zu wilde Annäherungen oder gar Jagen müssen ihm sofort untersagt werden. Sollte es doch mal dazu kommen (wird es garantiert), wird sich die katze aber sicherlich in die Höhe flüchten. Schafft ihr am besten viele Rückzugsmöglichkeiten, so dass sie sich im nomalen Tagesablauf den neuen Hausgenossen in Ruhe anschauen kann.

In eigentlich allen Hund/Katze WGs, die ich kenne, sind die Katzen der Chef.

Macht aber nicht den Fehler und trennt die beiden zu viel - sie müssen jeden Tag mehrmals Kontakt haben, natürlich erst nur unter Aufsicht.

Man kann ja nie 100%ig allgemeine Aussagen treffen, und ich kenne den Hund ja auch nicht, aber ich glaube, dass die meisten Hunde erstmal total verdutzt sind, wenn sie mal eins über die Nase bekommen haben, oder wenn die Katze einfach gar nicht wegrennt. Unser Kater verschafft sich mit solchen Aktionen bei allen Hunden, die bei uns verkehren, Respekt. (Auch bei einem Schäferhund, dessen Frauchen überzeugt war, dass ihr Hund unseren Kater sofort zerfleischen würde) Trotzdem habe ich immer Angst, dass er doch mal an den Falschen gerät...

Das wird schon!!!! :) Es dauert vielleicht eine Weile und kostet sicherlich eine Menge Nerven, aber meistens gehen solche Zusammenführungen gut. Besonders, da du schreibst, dass der Hund sich freut - das ist schonmal der erste Grundstein!

Viel Spaß in neuen Haus. LG Sabine :cu:

xNorax
08.03.2004, 11:47
Hallo Sabine,

Deine Antwort macht mir schon mal wieder Mut. Ich werde im Mai mal berichten, wie es läuft.

Vielen lieben Dank

LG Nora

snumocat
09.03.2004, 18:02
hallo,

für die katze ist es natürlich nicht so einfach, da sie sich im hohen betagten rentenalter nicht gemütlich in die kissen lehnen kann, sondern sich mit so einer komischen schnüffelnase zusammenraufen muss.

ich würde der katze die ersten tage nach dem einzug in das neue heim erstmal die ruhe geben, sich an die neue umgebung zu gewöhnen, ohne sich mit dem hund konfrontiert zu sehen. hat sie ihre sicherheit zurückgewonnen, dann können hund und katz zueinander geführt werden - die ersten male begleitet und immer mit der möglichkeit des rückzuges für die mieze.

gebt ihr die gelegenheit, ungestört zu fressen und unbelästigt zum klo zu kommen. und stellt die kratzbäume an für sie strategisch günstigen orten auf (am anfang ungeachtet dessen, ob sie da gut aussehen oder nicht), damit sie diese als anlaufstellen hat, um dem hund "entkommen zu können" und sich zurückziehen zu können.

hat sie erstmal gemerkt, dass der hund ihr nichts tut, sondern einfach nur neugierig auf sie ist, dürfte es kein problem mehr sein - es ist nur eine frage der zeit.

bitte denkt dran, es ist in menschenjahren gerechnet ein altes omchen, das einfach länger braucht als ein junges ding. gut ding will weile haben.

viel erfolg

SC

xNorax
10.03.2004, 09:29
Hallo,

danke für Deine Tips. Eben wegen dem Alter mache ich mir ja sor Sorgen, ob es gut geht. Ich habe gestern von den Tierärzten von Zooplus den Tip bekommen Felifriend Spray einzusetzen. Hat jeman schon mal Erfahrungen damit gemacht?

Vielen Dank

Lieben Gruß Nora