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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pubertärender Rüde?



Flash87
02.03.2004, 14:58
Hallo liebe Fories

hier unser Problem: Amigo (1 Jahr und 1 Monat) ist seit 2 Wochen der meinung ,das er einfach so mal ,wie von einer Tarantel gestochen abdüsen muss wenn ich mit ihm auf den Feld spazieren gehe.Am Anfang dachte ich es ist der Jagdinstinkt.Falsch!Meine Vermutung: Läufige Hündinnen.
Gestern z.B. trafen wir eine Hündinn,trotz meines Rufens kam er nicht.Ich also hin,bestraft und angeleint.2 km später fühlte ich mich in Sicherheit und leinte ihn ab.Was macht er?Rennt natürlich den ganzen Weg zurück.Was machte ich?Da er das in letzter Zeit öfters macht ,habe ich wie immer ihm den Rücken zu gekehrt und bin weitergelaufen und dabei "Und Tschüss" gesagt.So,nun ist er aber nicht wie immer nach 5 Minuten zurückgekommen,sondern traf ich ihn wieder,als ICH meine Runde beendet hatte:mad: ,er kam auf mich zugerannt.Konnte ihm also nicht die Konsequenzen seinen Handels bewusst machen.
Jetzt stehe ich natürlich vor der Frag,was wir denn dagegn tun können.Kastrieren?Schlepplein entraining?
Was könnt ihr mir denn raten?Was mache ich falsch:?: ?Macht mich ruhig zu Sau:sn: , vielleicht liegt es ja nur an mir.

Also ,ich hoffe ihr habt die LÖSUNG
Danke schön Flash87 :cu:

suh
02.03.2004, 15:32
Hallo Flash87,

also erstmal: Das ist vööööööööllig normal, das Dein Süsser nun so ist wie er ist. Es kommt auf die Rasse und Grösse der Hunde an, wie lange diese Phase dauert, aber das wichtigste: Sie geht vorbei. *grins*

Dein Jungchen wird sozusagen zum "Mann" und da vergleich doch nur mal mit den menschlichen Teenies. Was da die Hormone so mit einem anstellen.. das andere Geschlecht wird interessant, man muss seine Wirkung austesten, man muss seine Grenzen austesten ;)

Wichtig fände ich, dass Du nun ganz souverän und konsequent bleibst. Es darf wenn möglich solche Ausflüge nicht mehr geben (daher ist eine Schleppleine vielleicht gar nicht so verkehrt). Du solltest auf jeden Fall damit rechnen, dass er bei läufigen Hündinnen erstmal kopflos reagiert und es ihm dann auch ziemlich wurscht ist, wo Du bist. Ein Hund muss nämlich auch lernen, damit umzugehen, gehört ja auch zum erwachsen werden dazu :)
Zudem solltest Du wohl auch damit rechnen, dass er jetzt bei so manchen Rüdenbegegnungen anders reagieren wird. Wenn man aber drauf gefasst ist und vernünftig reagiert, ist das alles eigentlich kein Problem.

Eine Kastration halte ich im Alter von 13 Monaten für verfrüht. Man muss doch erstmal sehen, wie sich der Hund so entwickelt. Zum Thema Kastration kann ich Dir folgende Links empfehlen:

http://www.vetimpulse.de/download/vetimpulse.pdf (dazu benötigst Du den Acrobat Reader)

bzw.

http://www.drc-online.org/gesund/kastratr.html

Immer mit dem Hinweis, dass Rüden im allgemeinen in ihrer "Jugendzeit" sexuell recht aktiv sein wollen und das erstmal alleine gar nix besonderes ist ;)

Solltest Du noch fragen haben: Schrei! :)

Liebe Grüsse
Suh

sandinchen
02.03.2004, 17:54
Hi Flash!
Auch mal wieder da. :cu:

Ich würde auch sagen: Schleppleine, Schleppleine, Schleppleine!
Und Ruhe bewahren!

Alle Freiheiten die sich dein kleiner Racker jetzt raus nimmt, gewöhnt er sich nur schlecht wieder ab. Sorge also dafür, dass er nicht die Möglichkeit hat, z.B. dein Rufen zu missachten. Dafür eben die Schleppleine.
Mach dich interessant. Übe mit ihm an einem nein. Mach ihm klar, dass er dein okay braucht, bevor er etwas tut. (Lies doch auch mal den Thread "einmal abhauen, immer abhauen"). Mach Action auf den Spaziergängen. Bei dir soll immer was los sein. Bei andern ist es ja sooo langweilig.

Und wenn du echt weißt, es is ne läufige Hündin in der Gegend, dann lass die Leine einfach dran. Für manchen Hund is das echt zu viel verlangt, da noch folgsam zu sein. Vor allem wenn er grad mitten in der Pubs steckt. :D

Gib mal unter Suche "Schleppleine" ein. Du findest da eine Menge interessanter Beiträge. Bei konkreten Fragen, wie Suh schon sagte: Schrei! :D

Tina2809
02.03.2004, 19:44
Hallo!

Wir "wirken" diesen Anfällen mit Schleppleine und clickern zu Leibe.
Also Schleppleinentraining wie in den diversen threads schon beschrieben, und clickern als Bestätigung fürs Umdrehen und Hersehen, bzw. auch Herkommen.

Wichtig ist auch, wenn der Hund zurückkommt, nicht zu bestrafen. Wenn er wiederkommt, ist es genau das, was er soll und das muss positiv bestärkt werden.

Ansonsten: durchhalten, Nerven bewahren und konsequent üben ;)

Grüße
Tina

Finni
02.03.2004, 23:33
Hallo,

ich mache grade das selbe durch! Meine Rüde ist jetzt auch 1 Jahr und 1 Monat :p
Ich kann tun und lassen was ich will, er hört nicht, macht was er will und hängt den ganzen Spaziergang über mit der Nase auf dem Boden und sucht läufige Hündinnen! Zu allem übel ist auch noch seine beste Freundin läufig und nach der sehnt er sich ganz besonders! Er steht sogar ständig an der Tür und will raus. :D Ich kann ihn nur mit seinem Ball ablenken, Männer :D

Nun aber zu Dir, kastrieren würde ich ihn deswegen nicht sofort, wie bereits gesagt, ES GEHT ZUM GLÜCK VORBEI!!!

Ich finde deine kleine Aktion einfach wegzugehen (der Hund wird schon kommen) im Grunde o.k., aber nicht zu dieser Zeit!!!
Erstens ist dein Hund momentan nicht zurechnungsfähig, dass heißt wenn er eine Spur hätte von einer läufigen Hündin hättest Du leider das Pech haben können und er wäre einfach weg.
Und zweitens ist es als Besitzer einer läufigen Hündin sehr schwer einen Rüden von seiner Hündin abzuhalten wenn das Herrchen des Rüden nicht in Sicht ist. Ich sage Dir aus Erfahrung, da hat man alle Hände voll zu tun. Und manche auch noch so lieben Rüden reagieren dann sogar agressiv.
Es sind nunmal die Triebe. Also entweder Schleppleine oder normal anleinen. Wir benutzen jetzt öfters die lange Flexi und ohne Leine geht es nur beim Ballspielen, das längt ihn von allem ab.
:cu:

Flash87
03.03.2004, 15:07
Hallo,

erstaml danke für eure Antworten.Man bin ich froh das ich nicht die enzige bin bin mit solch einen Rüden.Also ich habe gestern mal etwas ausprobiert.Und zwar habe ich ,wenn er nur den Ansatz gemacht hatte einer Hündinn hinter her zurennen,mich versteckt und "Und Tschüss" gesagt.Ich muss sagen es hat zuiemlich gut geklappt.Für seine Verhältnisse natürlich.Er kam dann ca. nach 5 Min. wieder.Obwohl hinter ihm eine Hündinn stand.

Ich lobe ihn natürlich auch wenn er kommt.Was meint ihr denn ,wei lange diese Phase anhalten wird.Er hat sie ca seit 2 Wochen.Meine Mutter ist kurz vorm ausflippen.Sie ist da leider nicht so geduldig und tolerant ,wie ich.

MfG Flash:cu:

sandinchen
03.03.2004, 16:22
Wie lang eine Pubertät dauert?
Das wüsst ich auch gerne. :D Nee, mal im Ernst. Man kann das nicht so genau sagen. Richtig "reif" sind Hunde so im Schnitt erst mit etwa 3 Jahren, aber das ist auch von Hund zu Hund ganz unterschiedlich. Im Alter bis zu 3 Jahren kann man vielleicht ganz grob sagen, muss man sich immer wieder auf "Dummheiten" einstellen.
Meist kommen gute Phasen, dann schlechtere, dann wieder gute. Ist ein auf und ab.
Man kann aber definitv nicht sagen: Hab 2 Wochen Geduld und dann ist die Sache überstanden.
Das sicher nicht. :rolleyes:

Ich persönlich würde keine 5 Minuten auf meinen Hund warten. Ein paar Sekunden zum überlegen kann er haben, aber mehr nicht.

Ich würde dir wirklich sehr zu einer Schleppleine raten!

Wenn du Hilfe dabei brauchst, wie man sich günstig selbst eine herstellt, dann mail mich an.

sunnie
04.03.2004, 10:24
63% der Rüdenbesitzer sind der Ansicht, dass
ihr Hund ausgeglichener geworden ist, 34%
sehen den Gehorsam verbessert, ebenfalls 34%
sehen eine verminderte Aggression gegen
gleichgeschlechtliche Hunde.
Was spricht also gegen einer Kastration?

Will ich meine Hündin nicht decken lassen oder meinen Rüden nicht als Zuchtrüden......will.

Wenn er sich dieses Verhalten erst einmal angegeignet hat, wäre auch eine Kastration in den späteren Jahren, quatsch.

Sicher ein Hund wächst noch. Er bildet sich noch aus.
Es bdeutet aber nicht, dass dieses an den Tag gelegte Verhalten sich bessern muss. Es kann....muss aber nicht.
Ihn abzugewöhnen hinter läufigen Hündinnen hinter her zu sein, wird schwer bis gar nicht klappen.
Beispiel: Auf dem Feld war der Hund des Försters mit einmal bei meiner, zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht kastrierten Hündin, uns. Der Förster konnte rufen , pfeifen usw.
Und ich bilde mir, dass gerade dieser Hund sonst ein Musterbeispiel für einen Gehorsamen Hund war/ist.
Also ich bin wirklich für eine Kastration....nicht nur bei deinen Hund.

Ich habe meine Hündinn nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen und würde es immer wieder tun.
Kein Fellverlust, kein tröpfeln keine Gewichtszunahme. Und selbst wenn; Gegen alles gibt es auch geeignete Mittel.

Warum sollte sich ein Hund mit Hormone rumschlagen, wenn er seinen trieb sowieso nicht ausleben kann.

Gerade Rüdenbesitzer ( vorallem Männer ) haben eine "natürliche " ablehnende Haltung gegen das Kastrieren. :rolleyes:

Das abflitzen muss aber nicht zwangsläufig mit einer Hündin zu tun haben.
Meine Süße hatte, wie bestimmt, bei den meißten hier, auch ihren "Flitz"
Ich konnte rufen, pfeifen rumhampeln. Sie hat mich nicht mal gesehen. Bin ich links rum gegangen, ging sie rechts.

Pflegel-Rüpejahre eben. Aber das dauerte nicht lange. Dann erkannte sie mich auch wieder :wd:

Viel geübt habe ich das verstecken.

Ging sie so 10m vormir oder blieb hinter mir zurück, habe ich mich versteckt. Was meint ihr wie sie nach kürzester Zeit anfing mich zu suchen, hehe. Wenn ich mich dann ihr wieder gezeigt habe, was für eine Freude.
Das habe ich desöftren wiederholt.

Nun, es ist dann so gewesen und jetzt immer noch, dass sie ( wenn wir auf dem Feld unterwegs sind), sie sich immer wieder suchend nach mirumdreht und sich nicht weiter enfernt als 15-20 m. Wechsel ich aber die Richtung ( ohne sie zu rufen ) und sie bekommt das mit ( sie bekommt das schnell mit ), ist sie wie von der Tantella hinter mir her. :wd:

suh
04.03.2004, 12:53
Hallo Sunny,

Du hast zitiert:

Original geschrieben von sunnie
63% der Rüdenbesitzer sind der Ansicht, dass
ihr Hund ausgeglichener geworden ist, 34%
sehen den Gehorsam verbessert, ebenfalls 34%
sehen eine verminderte Aggression gegen
gleichgeschlechtliche Hunde.

Schade nur, dass Du die wichtigste Sache dabei vergessen hast, nämlich für welche Rüden das gilt (= wann die Kastration beim Rüden durchgeführt werden muss, damit man zu solch einem Ergebnis kommt). Wenn mich nicht alles täuscht, handelte es sich dabei um Rüden, die nach ihrem 3. Lebensjahr kastriert wurden, oder?

Hast Du auch bis zum Ende des Textes gelesen oder nur das "beste" rausgepickt, was Deine Meinung untestützt?

Wenn ich mal von der Seite http://www.vetimpulse.de/download/vetimpulse.pdf weiter zitieren darf (letzter Absatz des Artikels):

"Auch die Bielefelder Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Kastration als Mittel zur Verhaltenskorrektur nur in einigen wenigen Indikationsbereichen angebracht sein kann und dann auch nur mittelmässige Erfolge zeigt.

Sie bestätigt ferner, dass Rüdenbesitzer falsch beraten werden, wenn ihnen der Rat gegeben wird, ihren Hund früh zu kastrieren, damit er nicht aggressiv gegen andere Rüden wird. Frühe Kastration bringt keine besseren Erfolge, eher das Gegenteil ist der Fall."


Und noch eine Sache: Wenn Deine Hündin nicht so an läufigen Hündinnen interessiert ist, ist das die eine Sache, die andere, dass Dein Beispiel mit dem Förster eben nur _ein_ Beispiel ist. Ich kann Dir dafür so einige andere Beispiele nennen, wo es sehr wohl klappt, einen unkastrierten (!) Rüden von einer läufigen Hündin abzurufen. Es kommt halt immer darauf an, um was für einen Rüden es sich handelt und wie intensiv mit ihm geübt wurde. Und dass Hündinnen wohl weniger (anders?) an läufigen Hündinnen interessiert sind, ist doch wohl auch unbestritten.

Nur weil "Dein Förster" seinen Hund jagdlich führt, heisst es noch lange nicht, dass er "gehorchen unter extrem-ablenkung" (=läufige Hündinnen) geübt hat. Denn Üben muss man DAS natürlich auch!

Nix für ungut,
Suh

sandinchen
04.03.2004, 13:18
Ich kann dir nur zustimmen, Suh.

Ganz so einfach läuft das mit der Kastration nicht.
Oftmals haben kastrierte Rüden damit zu kämpfen, dass die anderen Rüden sie nicht mehr ernst nehmen. Das kann dann schnell mal zu Frustration führen und in die andere Richtung schlagen.

Aber um zu dir zurück zu kommen, Flash.
Solange eure Probleme sich "nur" auf das nicht hören beschränken, würde ich Amigo natürlich nicht nur deswegen kastrieren lassen.
Üb mit ihm, sei vorrausblickend. Auch ein unkastrierter Hund würde die gleiche Konsequenz bei der Erziehung verlangen. ;)

suh
04.03.2004, 13:35
Hallo,

ich nochmal, wieder mal was vergessen :)

Ich bin weder männlich noch grundsätzlich gegen eine Kastration. Bei medizinischer Indikation oder wirklich (!) übersteigertem Sexualtrieb würde ichs auch tun, allerdings erst dann, wenn man wirklich sicher sein kann, dass der "Junge" nun erwachsen ist und das keine Erziehungsfrage mehr ist (mein früherer Rüde ist mit ca. 3 bis 3 1/2 Jahren kastriert worden, das hat gewirkt *grins*)

Meine Frage mal in die Runde:
Ich höre immer wieder als Argument für eine frühe Kastration, dass sich ansonsten "das Verhalten festigt", aber leider kann mir niemand sagen, um welches Verhalten es sich dabei handeln soll.

Und auch Du, Sunnie schreibst:
"Wenn er sich dieses Verhalten erst einmal angegeignet hat, wäre auch eine Kastration in den späteren Jahren, quatsch."

Also auch an Dich die Frage: Welches Verhalten meinst Du genau????

Liebe Grüsse
Suh

arjare
04.03.2004, 13:44
Hallo alle zusammen!
Ich muss euch leider enttäuschen - mein Rüde ist bereits über 3 Jahre alt und findet läufige Hündinnen immer noch äußerst lecker :mad: Auf Spaziergängen äußert es sich so, dass er sabbernd vor besagter "Pfütze" steht und seine Zunge genüßlich drin herumschleckt. Ablenken kann ich ihn dann nur noch mit seinem Lieblingsball - bei dem selbst eine läufige Hündin zur langweiligsten Nebensache der Welt wird.
Ich denke, dass Hopfen und Malz beu Amigo noch nicht verloren ist, aber eins hat er 100 %ig bereits gelernt - nämlich, dass er sich Zeit lassen kann, zu Dir zurück zu kommen!!!
Schleppleine ist meiner Meinung nach auch die einzige Möglichkeit, es sei denn, Du hast zufällig ein Döschen Katzenfeuchtfutter in petto oder sein Lieblingsspielzeug parat. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ihr immer nur hyperläufigen Hündinnen begegnet - das wäre ja der Zufall schlechthin! Wahrscheinlich wird ihn das Thema generell mächtig interessieren - da hilft nur regelmäßiger Kontakt mit gezielten Ablenkübungen (wie bereits im vorherigen Beitrag genannt - mach Dich interessanter!).

Zur Kastration würde auch ich abraten - es sei denn, es ändert sich ewig und 3 Tage nichts daran und Amigo ist dadurch ständigen Stresssituationen ausgeliefert, die sich dann durch andere (teils auch schlimmeren) Verhaltensweisen verstärken kann. Und, wenn sicher auch schon oft zitiert, aber immer wieder notwendig darauf hinzuweisen - eine OP ist immer ein Risiko und mit Sicherheit keine Patentlösung für Verhaltensprobleme!!! Da kann Dein Tierarzt aber bestimmt noch mehr zu sagen.

Flash87
04.03.2004, 15:36
Hi,da bin ich wieder



aber eins hat er 100 %ig bereits gelernt - nämlich, dass er sich Zeit lassen kann, zu Dir zurück zu kommen!!!

Das würde ich nicht sagen,er hat langsam kapiert ,dass wenn er sich zu weit von mir entfernt und auf mein Rufen nicht reagiert,ich dann weg bin.Ich weiß ja nicht was er in diesen Moment empfindet,aber ich denke es ist nicht gerade angenehm für ihn ,wenn er mich nicht mehr sieht.Da er ja ohne mich nicht überleben kann(Rudeltier).Gestern z.B. Hab ich mich so gut verteckt,das er den ganzen Weg zurück gelaufen ist (ca.3 Km) und mich wie ein irrer gesucht hat.Hatte ihn natürlich die ganze Zeit im Blick.Es hatte also Konsequenzen,das er sich trotz meines Rufen entfernt hat.Denkt Ihr nicht?? :confused:

Ich denke außerdem,das, wenn ich das jedesmal durchziehe,er das bald läßt.Und ich ihn besser unter Kontrolle habe.

Kastration hätte ich auch nicht vorgezogen,willl ihm ja nicht seine Männlichkeit rauben.Außerdem hat er so süßße Klöten

So gehe jetzt mit Ihm raus.
MfG Flash

arjare
04.03.2004, 15:41
Nimm´s mir nicht übel, aber ich glaube nicht, dass Dein Hund weiß, dass er ohne Dich nicht überleben kann - woher denn auch????? Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Du ihn über 3 Kilometer (!) beobachten konntest.
Er wird mit Sicherheit eine gute Bindung zu Dir aufgebaut haben, aber wenn ihm erst nach 5 Minuten einfällt, "Ach, da war doch noch jemand", ist meiner Meinung nach die Bindung nicht fest genug...

LG
Jana

Flash87
05.03.2004, 14:59
Kam vielleicht falsch rüber ,aber ich hatte natürlich kein Kilometerzähler oder ne Stoppuhr dabei.Beide Werte waren nur geschätzt.Mir kam es aber ebend so lange vor.

Und das mit dem Abhängig sein,ich denke das es zum Instinkt eines Hundes gehört,solange er nicht gelernt hat selbst zu jagen oder sich essen zu besorgen.Was ich normal finde.Die einzigen Hunde die sich selbst versorgen können sind Streuner.Das zeichnet ja die "Haushunde" aus,das sie von uns abhängig sind.Sie waren ja nie auf sich allein gestellt.

Aber ist okay,ich werde sehen wie sich das entwickelt und wenn nicht,dann fange ich mit Schleppleine an.

MFG Flash

sandinchen
05.03.2004, 18:52
Flash ich würd gleich mit der Schleppleine anfangen. Wenn er sich den Mist erstmal angewöhnt hat, dann wird alles nur schwieriger. Er sollte gar nicht erst die Möglichkeit bekommen, sich irgendwelchen Blödsinn auszudenken, der kleine Schlingel.
Wenn du jetzt das positive Verhalten festigst, dann wird das eben zur Gewohnheit und man muss nich mühsam was weg trainineren.

Überlegs dir. Ich hatte auch eine Zeit die Schlepp dran.;)

MissSophie
07.03.2004, 15:06
Hallöchen

ich hab im prinzip das gleiche problem. Ich habe so eine Art Pflegehund mit dem ich immer spazieren gehe, und auch er benimmt sich so unmöglich. Kaum ist er von der Leine kann es auch schon sein das er weg ist. Nur ist er so gesehn nicht pupertär sondern er ist schon ungefähr 6 Jahre alt.
Wenn ich ihn rufe macht er oft nicht mal Anzeichen zu reagieren, und mir ist das immer sehr peinlich wenn ich jemanden mit einem Hund kommen sehe und ich meinen Hund dann rufe und er kaum reagiert. Und wenn er dann doch mal kommt lässt er sich alle zeit der welt und geht noch zu diesem und jenem Baum.
Ihr sagt alle eine Schleppleine wäre sinnvoll, das nächste Problem bei mir ist aber dass er wahnsinnig zieht wenn er an der Leine ist, wobei es keine Rolle spielt ob er das Geschirr dran hat oder ein normales Halsband. Nach dem Spaziergang ist mein Arm immer 3 km länger.
Wie lässt sich ihm das alles abgewöhnen?
Liebe Grüße