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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kastration mit Komplikationen??



WagnerSilke
20.02.2004, 19:27
So, nun muß ich mich auch einmal an Euch wenden. Mein Hugo ist vor zwei Wochen kastriert worden . Morgens hin - abends heim - die ganze Nacht im Transportkorb - erst morgends wieder raus. Eigentlich ganz normal, wie ich es von meinem anderen kenne. Nun, am 1. Tag nach der OP war er eigentlich ganz normal. Hat gefressen und durfte natürlich nicht raus. Am 2. Tag hing er ziemlich in den Seilen, fraß fast nichts trank nur und verkroch sich. Da läuteten schon alle Alarmglocken bei mir. Ich habe dann gegen Mittag sofort die TA angerufen und ihr alles berichtet. Sie meinte nur, ich solle morgen also Tag 3 in die Notfallsprechstunde kommen und das sei eigentlich normal was Hugo so hätte, er wird jetzt nicht gleich dran sterben. (Das waren ihre Worte!!!) .
Gut, ich pflegte meinen kleinen den ganzen Samstag und warf einmal einen vorsichtigen Blick auf den Ort des geschehens. Ihr könnt es Euch nicht vorstellen: Die Stelle, wo mal Bommel waren, waren dick geschwollen und sahen aus als ob sie gleich platzen würden. Ich sofort meine Freundin angerufen, die TA-Helferin ist, die mir Traumeel als Salbe empfahl zum draufschmieren. Gesagt - getan. Er schleckte natürlich die Salbe weg, und siehe da - er wurde nach einer Weile munterer.
Fraß ein wenig und ich war bester Dinge. Am nächsten Morgen bei der TA bekam er eine Spritze und sie meinte, dass könne schon mal vorkommen.,...
Nun mache ich seit 2 Wochen rum. Es ist immer noch dick, er nässt, und der arme Hugo schleckt sich mitlerweile das Fell weg. Er sabbert überall (hinten) . Jeden 2 Tag war ich jetzt schon bei der TA. Jedesmal soll ich mir keine Sorgen machen .... Es geht ihm selber gut. Er frisst, springt etc..... aber das gibt es doch nicht!!!!! Die TA Hat doch unsauber gearbeitet oder gepfuscht! Ich habe eine ziemliche Wut mitlerweile denn heute war ich mal wieder bei Ihr und sie meinte ich solle mich nicht so anstellen. Hallo!??? Das eine "Ei" ist immer noch ganz geschwollen. Sie hat ja selber schon draufgedrückt und regelrecht geronnenes Blut rausgedrückt! Das ist doch nicht normal..
Was soll ich machen?

Birgit Fritsch
20.02.2004, 19:48
Hallo Silke,

ich kann Dir leider keine entscheidenden Ratschläge geben, sondern Dir nur sagen, was ich tun würde:

1.) Schnellstmgl. einen anderen (vertrauenswürdigen) TA einbeziehen

2.) Deine jetzige TA "zur Rede stellen"; mgl. schriftlich. Sie sollte Dir auf jeden Fall einen kompletten TA-Bericht liefern

Wenn Du keinen and. TA kennst, schaue einfach ins Tel.Buch (das ist besser, als ohne Hilfe) und schildere bereits am Telefon die Beschwerden Deines Hugo sowie die "Anweisungen/ Erklärungen" Deiner TA. Du wirst schon beim Telefonat merken, ob Du da mit Hugo hin willst oder nicht.

Viel Glück und toi, toi, toi ....

Eule
20.02.2004, 20:10
Die TÄ hat nicht ganz unrecht. Es kann in der Tat IMMER vorkommen, dass OP-Wunden sich entzünden. Eigentlich gehört dieser Hinweis zu einer ordentlichen Aufklärung vor einer OP.

Der Ort der Kastration - in der Nähe des Afters, Darmkeime haben es nicht weit- birgt Gefahren. Der OP-Bereich wird zwar gründlich desinfiziert und mit Tüchern soweit abgedeckt, dass wirklich nur das eigentliche "Tatfeld" zu sehen ist. Aber wie gesagt, der sorgsamste Umgang ist keine 100%ige Garantie, dass keine Infektionen auftreten.

Was anderes ist natürlich, wie die TÄ nun reagiert. Das kannst nur du vor Ort entscheiden, ob es angemessen ist oder nicht. Wenn du wirklich Zweifel hast, dort mit deinem Tier gut aufgehoben zu sein, dann ab zu einem anderen TA.

astrid219
21.02.2004, 09:36
Hallo
An deiner Stelle würd ich zu einem anderen TA gehen und den Kater dort anschauen lassen.
Es kann immer mal zu Komplikationen kommen aber die Reaktion deines jetztigen TAs find ich schon sehr merkwürdig.

GinaGlückskatze
21.02.2004, 10:25
Hallo Silke,

kann ich nur unterstützen...ganz schnell zu einem anderen TA !!!!!

Merline
21.02.2004, 11:40
Hallo Silke,

bei Kimba hatte sich die Wunde (oder die Wunden) auch entzündet.
Er bekam AB und eine Halskrause, damit er nicht mehr daran rumlecken kann.
Mit Anstellerei hat das keinesfalls was zu tun !!! Ich kann die TÄ da überhaupt nicht verstehen und würde schnellstens einen anderen Arzt aufsuchen.

Achja, Salbe haben wir auch bekommen, aber es macht ja keinen Sinn, wenn sie immer gleich abgeschlabbert wird.

Schnapp Dir Hugo und geh zu einem "vernünftigen" Arzt !!

Viel Glück Euch beiden.

WagnerSilke
22.02.2004, 11:42
Vielen vielen Dank für Eure Ratschläge. Mittlerweile geht es ihm "eigentlich" ganz gut. Er ist munter und frisst gut. Das eine "Ei" ist allerdings immer noch geschwollen. Er hat sich richtig kahl geschleckt. Ich bekam eine Lösung wo ich draufsprühen soll das er nicht mehr leckt und angeblich die Entzündung nimmt. Sie heißt Topic. Bis jetzt merke ich allerdings nicht, dass er weniger schleckt. Ich werde morgen, wenn ich einen Ta finde der Rosenmontag geöffnet hat, einen anderen aufsuchen.
Danke nochmal.:cu:

Süßmaus
24.02.2004, 16:31
Hi Silke!!

Ich würd die gute Frau mal richtig ansch***!!! Das gibts doch it!!Sie ist schließlich für ihre kleinen "Patienten" verantwortlich!?!
Ich kann dir nur raten,den Tierarzt zu wechseln...
das nächste Mal ist es vielleicht wieder was harmloses laut Ärztin und wer weiß,dann kann es evtl lebensbedrohlich sein!!?
Auf deinen Tierarzt musst du dich verlassen können...
Wechsle lieber..schon Hugo zuliebe!

Liebe Grüß Süßmaus:cu:

astrid219
24.02.2004, 17:04
Hallo Silke
Wie gehts Hugo?

WagnerSilke
01.03.2004, 08:20
Hugo geht es besser. Die "Eier" sind noch ein wenig dick (Erbsengroß!) und er ist zum Glück munter und frisst wie immer. Die Stelle "zwischen" den Beinen ist allerdings kahl geschleckt. Na, ja es wächst ja wieder. Bei der TA war ich nicht noch einmal - und werde auch nie wieder hin gehen. Jetzt ist er gerade mit Pauli draußen - den Schnee fangen :D
Danke nochmal für Eure Anteilnahme.:cu: