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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bitte um HILFE bei Jagdtrieb



Kathy_1975
20.02.2004, 10:11
Hallo,

ich habe ein (großes?) Problem mit meiner 2-jährigen Doggenhündin und wollte euch um Rat fragen.
Ich hatte mich für diese Rasse (unter anderem) deshalb entschieden, weil sie – laut Fachbüchern – keinen ausgeprägten Jagdtrieb besitzen sollen. Dummerweise hat Joy diese Bücher nie gelesen! :D Da sie mein erster Hund ist, habe ich wahrscheinlich auch nicht früh genug gegengesteuert. Nun hatten wir vorgestern folgende Situation: Ich war mit zwei Freundinnen und ihren Hunden unterwegs. Auf einem Feldweg habe ich Joy abgeleint. Anfangs lief auch alles glatt. Plötzlich rannte sie im gestreckten Galopp übers Feld und war auch nicht mehr abzurufen. Dummerweise rannte ihr auch noch ihr bester Spielkumpel hinterher. So weit hat sie sich noch nie von mir entfernt! Beide waren außer Sichtweite, Leon (ihr Kumpel) hörten wir in der Ferne bellen. Nach etlichen Minuten kamen die beiden zurück (wofür sie natürlich ausgiebig gelobt wurden!). Das Fatale an der ganzen Sache war nur, das die beiden Rehwild aufgespürt hatten und dabei vom Jagdpächter beobachtet wurden. Der hat uns natürlich zur Schnecke gemacht und gesagt, beim nächsten mal wären die Hunde fällig (die Jäger bei uns in der Gegend würden keine Sekunde zögern!). Jetzt habe ich natürlich Panik und traue mich kaum noch, meinen Hund von der Leine zu machen.
Ich habe Joy, seit sie 11 Wochen alt ist, habe mit ihr die Welpenstunde in einer Hundeschule besucht, danach den Grundkurs absolviert, wobei mir (uns) dieser nicht wirklich viel gebracht hat (schlechter und unfreundlicher Trainer, dadurch keine Motivation bei Mensch und Hund). Danach bin ich mit ihr noch einige Zeit zu dem Agility-Kurs der gleichen Hundeschule gegangen, wobei Joy am Ende keinen Spaß mehr daran hatte (sie ist an kein einziges Gerät mehr gegangen). Deshalb habe ich auch damit aufgehört. Von Hundeschule hatte ich erst mal genug.
Nun bin ich allerdings am Überlegen, ob ich mir einen Hundetrainer suche, der solche Situationen mit mir direkt „vor Ort“ übt. Habt ihr vielleicht Adressen von guten Hundetrainern bzw. -schulen im Umkreis Hameln/Hannover und Umgebung? Oder Tipps, wie ich das Problem alleine in den Griff bekommen kann? Ich bin euch dankbar für jede kleine Hilfe!

Lieben Gruß Katharina

Griffon
20.02.2004, 13:35
Hallo Katharina!

Mal ganz vorsichtig gesagt: Entweder der Hund hat seit der 11 Woche Jagdtrieb oder keinen - aber der Jagdtrieb setzt mal nicht eben mit 2 Jahren ein. Kann es sein, dass bei Dir die Konsequenz vielleicht in der letzten Zeit ein wenig nachgelassen hat - das wird ja gerne von den vierbeinigen Herrschaften ausgenutzt.

Ich führe selber einen Jagdhund - inklusive Jagdtrieb vom ersten Atemzug an - und den Jagdtrieb kann ich kontrollieren und steuern - bemerke aber bei meiner Madame, die im nächsten Monat 9 Jahre alt wird, das sie sich schon mal gerne gehen lässt, wenn ich in der häuslichen Haltung etwas lascher bin. Das wird gerne ausgenutzt.

Die Warnung des Jägers ist wirklich ernst zu nehmen - wenn der Hund weiter als 100 Meter entfernt von Dir läuft. Mich wundert es nur, dass beide Hunde noch leben, wenn sie doch schon Rehwild aufgetan hatten und der Jagdpächter dies beobachtete. Also irgendwie ...nun gut.

Wenn Dein Hund ohne Leine läuft, dann kannst Du Dir mit einer Wurfkette behelfen, oder einer mit Steinen gefüllten Dose, die beim ersten Ansatz des Triebes in die Richtung des Hundes fliegt. Voraussetzung sollte aber der Grundgehorsam sein, sonst kommen zu viele Faktoren zusammen, die nicht stimmen.

Agility und Doggen ? Na ja!

Gruß Jutta

yalima
20.02.2004, 17:51
ich würde Dir eine Schleppleine empfehlen, bis Deine Hündin gelernt hat, auch dann zu Dir zurück zu kommen, wenn sie gerade "auf Jagd" gehen will. Ansonsten kannst Du auch die Tipps von oben mal probieren, hören sich gut an.:cu:

neaira
20.02.2004, 19:21
hallo!

ich denke auch,dass du vielleicht den grundgehorsam noch etwas festigen solltest,und das nicht nur mal für jetzt,sondern dauerhaft.
meine hündin nimmt auch immer den ganzen arm,wenn man ihr einen finger gibt,dazu gehört auch,dass ich sofort die quittung für zu unkonsequentes verhalten meinerseits bekomme.dann düst sie auch mal nem eichhörnchen hinterher oder verkrümelt sich mit ihrem ball.darum machen wir täglich spielerisch unterordnung beim gassigehen,z.b.wird der ball erst geworfen,wenn sie ein kommando ausgeführt oder ein kunststück gemacht hat.alles relativ zwanglos,und so macht ihr das auch spass,sonst ist unterordung ja nicht so ihr ding! :D
ansonsten könnte man ihr ein stückchen holz an einer schnur ans halsband hängen,das stört sie dann beim rennen.
hab ich mal in einem buch gelesen (man soll zwar nicht alles glauben,was ,man so liest,aber schaden kanns auch nicht).
sonst halt schleppleine,hundepfeife mit superleckerlie oder wurfkette.
musst mal sehen,was bei deiner hündin am besten fruchtet.
aber dogge und agility? ist das nicht ziemlich übel für die glenke und knochen? aber gut, hast ja eh aufgehört.
vielleicht ist hundi auch nur unausgelastet und sucht eine ersatzbeschäftigung,dann braucht sie ein neues hobby!

viele grüsse, neaira

gini_aiko
20.02.2004, 20:24
http://www.grosse-muensterlaenderin.de/GM/AntiJagdtraining/antijagdtraining.htm

schau mal da ;)

Kathy_1975
20.02.2004, 20:53
Hallo Leute,

vielen Dank schon mal für die bisherigen Tipps.

Zum Thema Dogge und Agility: Natürlich habe ich darauf geachtet, dass Joy anfangs nur Geräte benutzt hat, die ihren Gelenken im Wachstum nicht schaden (z. B. Tunnel, Slalom, Brücke, all die Sachen halt, bei denen sie nicht springen musste). Manche Geräte wie z.B. die A-Wand habe ich selbst zum Schluss nicht mit ihr gemacht. Im Grunde genommen war das ganze auch "nur" eine Spielstunde für erwachsene Hunde, mit ein wenig Gerätetraining nebenbei. In erster Linie ging es mir darum, dass Joy den Sozialkontakt zu anderen Hunden hat. Ich hoffe jetzt sind erst mal alle beruhigt...:)

Zum Thema Schleppleine. Wie genau gehe ich da vor? Lasse ich die Leine einfach hinterherschleifen? Ich habe irgendwo gelesen, dass man dann im entsprechenden Augenblick drauftreten soll. Hat das schon mal jemand bei 60 kg Hund probiert? Ich habe eine 10-m-Schleppleine, mit der bin ich letztes Jahr zur Schonzeit (ist ja auch bald wieder soweit) spazieren gegangen. Dabei habe ich einmal den Fehler gemacht, die Leine NICHT loszulassen, als mein "Hündchen" vor Übermut losgeprescht ist. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie weit ein Mensch am Ende einer solchen Leine fliegen kann ...:D War übrigens eine ziemlich harte Landung!

Für noch mehr Tipps bin weiterhin seeehr dankbar!

Lieben Gruß
Katharina

Thomas
20.02.2004, 21:40
Hallo Katharina,

ich geb´ Dir auch noch ein bisserl was zum Lesen "mit":

1.) Diesen Zooplus-Thread <click> (http://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?threadid=11366) (zusätzlich kannst Du noch mehr Schleppleinen-Threads über die Forums-Suchfunktion finden)
2.) Diesen externen Link <click> (http://www.beta-dog.de/meine_sicht_der_dinge/anti_jagd_training.html) (Link-Copyright by Igelchen *g*)

Gruß
Thomas

yalima
20.02.2004, 22:50
Der Thomas überall vertreten......ich folge Dir und habauch keine Angst vor Deinem Rottigebiss................... ............lol:D
Aber super Links geschickt, damit könnte Katharina bestimmt was anfangen.:cu:

caroB
20.02.2004, 23:11
hallo kathie

also mein murphy hat auch gejagt und da mir mein hund sehr wichtig ist mußte da was passieren.

ich sage jetzt mal wie ich es gemacht habe , vielleicht kannst du ja was davon umsetzen.

wenn mein hund jagen geht und sich nicht zurückrufen läßt hat der hund meinen rang als rudelführer in diesem mom in frage gestellt, also sehe ich zu das er auch in so einer situation weiß wer das sagen hat. zuerst habe ich murphy auf pfeife konditioniert, vorher habe ich mir immer die kehle aus dem leib gerufen gg. dann gab es übungen die das rankommen festigten.

ich habe ihn absitzen lassen und bin weg gegangen, hab mich hinter einen baum versteckt, seinen namen gerufen gleichdarauf 2 mal pfeifen was bedeutet "zurück", er kam angerannt und fand mich hinter dem baum tolles spiel , klar ...loben loben und nochmal.

dann haben wir dqas hinterherkommen geübt, wenn er zuweit vorlief drehte ich auf dem absatz um 2mal pfeifen, wenn er nun nicht hörte bin ich hinterher, aaaaber wichtig ist nicht anschauen und nicht rennen , einfach hinterher gehen, an die leine nehmen und fuß gehen lassen. kuze zeit später ableinen und das gleiche nochmal.

nun geht murphy nicht mehr als 20 meter vor mir weil er weiß das ich sooooooooooofort umkehre und verschwinde, er dreht sich immer um , um sich abzusichern.

dann habe ich mich an den jagdtrieb gemacht, was sehr wichtig war für mich ich habe lernen müssen ihn zu ignorieren, wenn er zurück kommt, ich fand unlogisch denn ich dachte er wüßte ja das er mist gebaut hat. ja klar weiß er auch gg denn wenn man ihn beobachtet sieht man eindeutig beschwichtigungs signale.er schleckt sich über die nase und dreht den kopf weg, also sehe ich ihn nicht an und sage auch nix denn an meiner stimme erkennt er meine stimmung.auch wenn ich ihn nun ansehe, respektiere ich nicht seine signale, denn er will seinen rudelführerer ja beschwichtigen.
ich nehme ihn an die leine und gehe weiter.

wenn man den hund genau beobachtet dann sieht man schon einige zeit vorher das sich da was tut, schnüffeln schnelleres laufen und der blick nach hinten um sich abzusichern ob die luft rein ist. wenn ich merke das mein hund sich auf was konzentriert unterbinde ich es gleich, also zurückpfeifen und umkehren. funzt das nicht und der hund läßt sich nicht abrufen, kann man auch eine klöterdose in seine richtung werfen, aber dabei ist auch wichtig das man den hund in dem mom. wo man wirft nicht anschaut und sofort in die andere richtung geht , nur en kurzes stück denn der hund wird aufschauen und nach mir schauen und wird sehen das ich mich entferne.(aber die stelle sich ungefähr merken wo die dose gelandet ist gg) dann den hund anleinen und in die eigendliche richtung wieder weiter gehen, dort wo die dose gelandet ist den hund ableinen und wenn er losläuft die dose einsammeln, das ist wichtig das der hund die dose nicht mit mir verknüpft.

tja und das hat ungefähr ein halbes jahr gedauert, und klappt nu ganz gut , es sei denn ein reh streckt direkt vor ihm mal die zunge raus dann rennt er noch hinterher , aber er scheucht nur noch kurz .in der setz und brutzeit ist murphy an der langen leine fast immer angeleint, bevor er mir doch mal vor die flinte läuft, naja zu dieser zeit ist eh leinen pflicht.

lg von caro die hofft das jetzt in gute worte gepackt zu haben

bettina17
25.02.2004, 20:56
Liebe Katharina,
ich habe einen Bernhardinre-Mischling mit 50 kg, jetzt 2,5 Jahre und auch er jagt wie der Teufel. Aber das fing auch erst nach der Pubertät an. Das beschreibt auch Martin Pietrella(Clickertraining), der Jagdtrieb setzt oft erst nach der Pubertät ein! Schleppleine kann man bei diesen Kalibern vergessen, meiner Erfahrung nach hilft nur Leine. Zum Ausgleich ab und zu ein eingezäuntes Grundstück und andere Beschäftigung, z.B. Nasenarbeit, denn diese Hunde haben ja offensichtlich eine sehr gute Nase. Im Einzeltraining kann eine gute Hundetrainerin die Situation beurteilen und weiter Ratschläge geben. Alle anderen Anregungen treffen oft nicht das Problem, so gut gemeint sie auch sind. Wünsche dir viel Erfolg und suche nicht die Schuld (nur) bei dir.
Bettina

Brana
25.02.2004, 21:58
Hallo Bettina,

für Dein Kälbchen würd mir das alte Rezept der griechischen Hirten einfallen.

Am Halsband ein Stück Kette (etwa 20 - 25 cm lang) und daran ein rundes Holz so lange wie die Brust des Hundes breit ist. Das Holz muß also genau vor der Brust am Vorderlaufanfang hängen. Läuft der Hund einen gemässigten Schritt behindert ihn das Holz nicht, fängt er allerdings das Laufen, Hetzen an schlägt ihm das Holz gegen die Vorderläufe und behindert bzw. lenkt ihn beim Jagen ab.

Vielleicht hilft dieser Trick auch bei Doggen?!?!?!

Viel Erfolg,
brana

caroB
27.02.2004, 08:17
huhuuuuuuu brana

*lach* hab ich da nun was falsch gemacht gg murphy trägt das im maul das holz dann stört es ihn nicht gg

aber beschreib das doch bitte nochmal genauer ich denke diese methode kann man auch in allen anderen situationen anwenden wo der hund nicht losrennen soll oder? zu mindest kann man jeden ersten versuch loszurennen gleich im keim ersticken.
würd mich mal interessieren

lg von caroB die da wohl ein bissel plond war *grins*

sandinchen
27.02.2004, 09:40
Morgen :cu:
Ich habe auch einen jagdlüsternen Hund. Das gute dran, ihm gehts nicht drum Wild zur Strecke zu bringen, er will nur laufen und er bleibt auch nicht Ewigkeiten weg. Nach spätestens ner Minute steht er wieder, völlig aus der Puste, neben mir. Macht die Sache aber auch nicht schöner.

Was ich ganz wichtig finde:
Der Hund muss lernen, nein heißt nein heißt NEIN!! Er muss lernen, wenn man nein sagt, dann hat er eine bestimmte Sache zu unterlassen. Dieses nein kann man im Alltag festigen.

Z.B. beim Füttern...
Napf hinstellen, Hund will dran, "NEIN", Hund wegschubsen. Es muss ernst sein.
beim Spielen...
man beginnt ein Spiel mit einem Ball, dann beendet man das Spiel (bei uns heißt das Schluss) und dann lässt man den Ball liegen. Geht Hund wieder dran - "NEIN"
Man kann da auch ruhig mal ein bißchen bedrohlich wirken. "NEIN" ist eine ernste Sache. Es sollte nicht halbherzig sein.

Auch in anderen Lebenslagen sollte der Hund lernen, dass er uns "fragen" muss, bevor er etwas tut. Und wenn man seinen Hund genau beobachtet, dann tun sie das auch.
Bevor sie z.B. vom Weg ab in die Wiese rennen wollen, kucken sie noch mal für ein Sekündchen zu uns. Wenn man diesen Moment erwischt, hat man schon gute Karten, sein NEIN durchzusetzen.

Wie dein Schleppleinentraining aussehen könnte...hmm, vielleicht hängst du zusätzlich noch einen LKW Reifen hinten dran. :D

Kathy_1975
27.02.2004, 13:32
Das mit dem LKW-Reifen ist eine gute Idee, aber wo nehm ich den nur her?:D Muss ich wohl doch wieder selbst herhalten :D :D :D :D
Nein, Scherz beiseite. Inzwischen sind ja ein paar brauchbare Tipps hier aufgelaufen, werde ich natürlich versuchen umzusetzen.
@Sandinchen, mein Hund will (so glaube ich zumindest :rolleyes: ) auch keinen Hasi zur Strecke bringen. Es ist einfach der Bewegungsdrang, den sie einmal am Tag verspürt. Sie dreht (auch ohne Reh o.ä.) mit Begeisterung riesige Runden im vollen Galopp über'n Acker. Wenn da nur die blö... Jäger nicht wären, die bei uns in der Ecke alle geil auf's Schießen sind (egal ob Katze, Hund oder Reh, hauptsache ballern :( ). DAS ist mein Problem. Auch will ich nicht, dass mein Hund zu Fremden (Spaziergängern, Radlern usw.) läuft. Sie tut zwar nichts (sagen das nicht alle Hundibesitzer :) ), aber alleine ihr äußeres Erscheinungsbild macht vielen Leuten Angst (groooß und schwarz = BÖSE). Und ich möchte auf gar keinen Fall, dass sich jemand vor meiner süßen Maus fürchten muss!!! Also gehen wir im Moment nur mit Leine (wenn ohne, muss sie sich in meiner unmittelbaren Nähe – max. 5m – aufhalten. Dann läßt sie sich meistens noch gut abrufen). Aber keine Angst, nachmittags nehme ich sie immer mit zum Stall, dort kann sie (gefahrlos) über die eingezäunten Pferde-Weiden und auf dem Reitplatz mit ihrem besten Hunde-Kumpel toben!

Noch etwas: Kann mir jemand gute Bücher zum Thema Hundeerziehung, AJT usw. empfehlen?!

Vielen vielen Dank
Liebe Grüße aus dem (noch) verschneiten Weserbergland :cu:
Katharina

manurtb
27.02.2004, 14:20
Also ich kenne etliche Hunde, die erst mit 2-3 Jahren das Jagen für sich entdeckten. Woran das liegt weiss ich nicht.

Ich würde auch unbedingt ein absolutes Abbruchsignal einführen. Habe ich letztens schön erklärt auf einer Internetseite gefunden. Nur leider weiss ich nicht mehr wo. Vielleicht kann da jemand helfen?!

Brana
27.02.2004, 22:43
Hallo caroB,

zweiter Versuch:

Ob ich es jetzt besser beschreiben kann weiß ich nicht.

ich habe das mal in einem TV-Bericht über Wölfe gesehen. Man schützt diese so vor den Schafsbesitzern und bürgert die großen Herdenschutzhunde wieder ein, damit die Wölfe keine Schafe reißen. Die Wolfsschützer schenken den Schafsbesitzern dann diese Herdenschutzhundewelpen. Anscheinend gibt es darunter auch Jäger bzw. haben sie mal Appetit auf Hase oder Reh. Sie müssen sich schließlich alleine ernähren.

Dafür haben sie starke Halsbänder getragen an denen eine dickere Kette (kein zierliches Goldkettchen) aus dem Baumarkt, etwa 20 - 25 - 30 cm lang (kommt auf die Größe des Hundes an), befestigt war. An dieser Kette war dann ein Astholz, könnte natürlich auch ein Beißholz sein, welches man fürs Schäferhundtraining benützt, genau um die Mitte des Holze befestigt. So daß, das Holz quer in Höhe der vorderen Oberarmknochen (heißt so lt. meinem Erste Hilfe Buch) des Hundes hängt. Also tiefer als die Brust ist. Das Ganze soll den Hund am schnellen Laufen hindern. Halsband, Kette und Holz waren alles eine etwas stärkere und schwerere Ausführung.

LG
brana

PS: Ich hatte versucht es Dir aufzuzeichnen, aber es läßt sich leider nicht hier in den Text kopieren