PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hundeversicherung- ja oder nein?!



Loeffelstein
16.02.2004, 18:24
Hallo ihr Lieben,
wie ihr vielleicht schon wisst, habe ich eine Labradorhündin; welche auch eine Hundeversicherung hat. Vor ca. einer Woche habe ich meine Mutter mal gefragt, wieviel Geld sie eigentlich jährlich für diese Versicherung bezahlen muss. Und ich sage euch, dass ist wirklich nicht wenig. Darum habe ich sie gebeten, meinen Hund doch abzumelden, denn seit sieben Jahren ist noch nie etwas passiert. Und deswegen glaube ich, dass die nächsten Jahre auch nichts passieren wird- was natürlich keiner garantieren kann... Denn das ganze Geld, was man Jahr für Jahr dafür ausgibt, könnte man doch auch sparen, oder?! Ich würde gerne mal eure Meinung dazu hören!! Bin mir nämlich nicht sicher, was nun richtiger ist- das Geld sparen oder doch lieber auf Nummer sicher gehen?!
Wäre sehr dankbar über eure Antworten,
Grüßle Loeffelstein :cu:

ElkeG
16.02.2004, 19:15
Behalt die Versicherung! Sei froh, daß bis jetzt nichts passiert ist - aber das heißt ja nicht, daß nie etwas passiert.

Der Hund meiner Großeltern hat mal den Briefträger gebissen - das war richtig teuer. Er war ein paar Wochen krankgeschrieben, Schmerzensgeld usw.

Oder laß´den Hund mal vor ein Auto oder Fahrrad laufen, womöglich noch mit Personenschaden - das kann dann auch schon mal ein paar hunderttausend € oder noch mehr kosten!

So vorsichtig Du auch bist - alle Risiken kannst Du nie ausschließen. War kürzlich erst hier in der Gegend der Fall. Da war eine Frau mit Hund auf einem Feldweg unweit der Autobahn unterwegs. Der Hund ist abgehauen, auf die Autobahn gelaufen und hat einen Unfall mit Todesfolge verschuldet.

Die Wahrscheinlichkeit, daß Dir so etwas passiert, ist gering. Aber falls doch, kannst Du den Rest Deines Lebens nur noch bezahlen ...!

claudia73
16.02.2004, 19:35
Ist man als Hundehalter mittlerweile nicht sogar verpflichtet, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen (ähnlich wie beim Kfz) ???

Hovi
16.02.2004, 20:15
Hallo Claudia,

nein, in den meisten Bundesländern gibt es so eine Verpflichtung noch nicht. Aber jeder Mensch, der nur halbwegs geradeaus denken kann, sollte eine haben.

Ich stell mir grad vor: Hund jagt Hasen nach, Hase rennt über die Autobahn, Hund hinterher, LKW beladen mit den neuen S-Klasse-Modellen von Mercedes kommt ins Schlingern und kippt um.... da dürfte der gebissene Briefträger noch vergleichsweise billig sein ;).

Ich habe eine Versicherung, die pro Schadensfall bis zu 2,5 Mio Euro zahlt... hoffentlich reicht das.

Grüßle
Claudia

Mäusezahn
17.02.2004, 10:11
Meiner Überzeugung nach brauchen Leute mit Kindern und / oder mit Hunden unbedingt eine Haftpflicht! Wie schnell ist was passiert! Mein einer Sohn rannte nur bei uns aus der Gartentür, holte einen Radfahrer vom Sattel, das bisschen kaputte Klingel hätte ich auch bezahlen können, nur ist der so blöd gefallen, dass er krank geschrieben wurde. Das kann Dir bei einem evtl ängstlichen entgegenkomenden Radfahrer auch mit Hund passieren. Ganz zu schweigen von den noch teureren möglichen anderen Zwischenfällen. Unsere Haftpflicht (HUK) bietet wie beim Auto Selbstbeteiligung an, 100 Euro , die kann man verkraften, und die Tarife sind günstiger.
Ich wünsche Euch, dass Ihr die Versicherung nie wirkllich braucht!
Karin

mandy-n
17.02.2004, 11:58
ich bezahl für meine huhaftpfl. versicherung 49,95 € im jahr bei einer bedeckungssumme von 5mio€ ich hoffe, das das im falle des falles reicht.

ich hab auch ne privathaftpfl. vers. mir ist noch kein versicherungsfall passiert. aber wenn bin ich und meine ganze familie gut geschüzt.

vergleich doch mal einige angebote. findest bestimmt auch das passende für dich und deinen hundi

mandy

clako
17.02.2004, 13:30
Hallo,
Ging es in der Frage bei der Versicherung nun um Krankenversicherung(die es ja für Hunde auch gibt) oder um die Haftpflicht? Also bei Haftpflicht sage ich auch absolut ein Muß. Jeder denkt ja, uns passiert schon nichts.... Aber man ist echt auf der sicheren Seite. Im Zusammenhang mit Verkehrsunfall und Autoreparatur oder Schmerzensgeld, also soviel kannst du kaum ansparen. Aber die Sache mit der Krankenversicherung für den Hund sehe ich auch als Unsinn an, es sei denn, Du weißt nicht wohin mit deinem Geld...! Nur für die Regelimpfungen und Wurmkuren, die im glücklichen Normalfall auftreten, jedenfalls beim jungen Hund, lohnt sich das echt nicht. Auch nicht, wenn mal eine Schnittwunde dazu kommt. Da ist es sicher eine super Idee ein kleines Sparbuch für den Hund anzulegen, wenn mal größere Summen auf dich zukommen, z.B. im Alter des Hundes. Das Geld geht dir immerhin nicht verloren...
Gruß,
Claudia

changale
17.02.2004, 13:51
Hallo Loeffelstein,

ich muß mich Claudia (clako) anschließen und fragen: Welche Versicherung meinst Du?

Eine Hundekrankenversicherung ist meines Erachtens Ermessenssache aber eine Hundehaftpflichtversicherung sollte jeder vernünftige Hundebesitzer abschließen. Selbst wenn man nur einen kleinen Hund hat, können im Falle eines Falles ganz schön große Schäden entstehen. Claudia (Hovi) hat da ja schon ein sehr gutes Beispiel gebracht.
Ich weiß leider nicht wo Du wohnst, aber hier in NRW haben die Halter von Hunden die der 20/40-Gruppe angehören (also auch Labradors)eine Versicherungspflicht für ihre Hunde.

Überleg's Dir gut ob Du die Haftpflichtversicherung (wenn Du denn die meintest) Deines Hundes kündigen möchtest. Lieber jährlich 60 EUR pro Hund gezahlt als später mal auf 3MIO EUR Schulden zu sitzen.

Liebe Grüße,
Petra & die Husky-Rasselbande

Loeffelstein
17.02.2004, 14:49
Meine Güte, ich hätte ja nie gewagt zu denken, dass Geldsummen in solcher Höhe zusammen kommen würden- im Falle eines Falles... Meine Oma sagt immer: Denke nie gedacht zu haben, denn das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken---> das sollte ich mir vielleicht zu Herzen nehmen... ;) Ich verzichte doch lieber auf die Kündigung...
Übrigens, um die Frage zu klären, welche Versicherung ich meine: Also es ging mir jetzt schon um die Hundehaftplichtversicherung. Aber wäre eine Hundekrankenversicherung vielleicht auch sinnvoll?! Mein Hund ist nämlich leicht Herzkrank und keucht nach dem Spazierengehen oder nach diversen Anstrengungen. :confused: Was meint ihr?!
Eure Loeffelstein

changale
17.02.2004, 15:44
Wenn Dein Hund schon ein "Vorleiden" hat, dann kann die Tierkrankenkasse den Ausschluss von Behandlungen dieser Leiden und dadurch resultierende Nachfolgen/Schäden ausschließen.
Du kannst Dir ja mal ein paar Krankenversicherungsangebote zukommen lassen, wundere Dich aber nicht wenn man dort monatlich bombastische Summen von Dir verlangt.

Nur um Impfkosten und Standard-Untersuchungskosten abzudecken, rechnet sich eine Hunde-KV m.E. nicht.

Liebe Grüße,
Petra & die Husky-Rasselbande

yalima
20.02.2004, 18:08
Also eine Hundkrankenversicherung halte ich (und meinTA) für völligen Blödsinn. Mag für den einen oder anderen sinnvoll erscheinen, ist es aber nicht. Denn sie ist monatlich zu teuer, dann kannst du ja auch noch sämtliche Zusatzversicherungen für Deinen Hund (oder Katze) abschliessen. Du wirst aber ohne Versicherung weniger TA zahlen, als mit. Denn Du musst erst soundsoviele Jahre dabei sein, das Du z.B. bei einer OP oder so soundsoviel % dazubekommst. Also alles Blödsinn, nur Geldgemache. :cu:

Loeffelstein
21.02.2004, 16:30
Danke für die vielen Hinweise, ihr habt mich mal wieder schlauer gemacht,
eure Loeffelstein und Jule :cu:

Mandy Leoni
23.02.2004, 13:45
Hallo,

habe auch eine Tierhaftpflichtversicherung bin auch ganz froh darüber, da mein Dobi ziemlich schusselig ist. Haben sie auch erst vor 4 Monaten in Anspruch nehmen müssen da er an einem Auto hochgesprungen ist und dieses verkratzt hat.
Also da gibt es unterschiede mit den Beiträgen, ich habe erst gewechselt war bei der DEBKA und musste 7,50 € monatlich zahlen und bin ich bei der Württenbergischen Versicherung und zahle 7,10 € monatlich. Würde mich genau informieren
Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Mit dem verkratzen Auto ging reibungslos habe es gemeldet und den Kostenvoranschlag eingereicht mit Erklärung wie es passiert ist und lief alles ohne Probleme. Bei kleineren Sachen bezahle ich so (hatte schon Beisererei beim Tierarzt) aber für größere Schäden ist es sinnvoll.
Versicherungen gehen nach dem Sachverhalt was geschehen ist, bei mir war es so das ein anderer Hund im Auto saß und da trägt der Gegner eine sogenannte Teilschuld denn der Hund wäre ja nicht am Auto hochgesprungen wenn kein anderer drinngesessen wäre.

Gruß Mandy

Tierfreund135
23.06.2004, 22:29
Eine Haftpflichtversicherung ist auf jeden Fall Pflicht.
Wenn dein Hund einem die Jacke zerreist, z.B. beim Hochspringen, ist das ja noch bezahlbar, aber lass ihn doch mal einen Unfall verursachen oder gar jemanden verletzen. Dann wird es teuer und ein Hundehalter haftet für alle Schäden in vollem Umfang. Mach halt mal Preisvergleich. Vielleicht findest du ja eine billigere Versicherung.

Eine Krankenversicherung ist allerdings wirklich evtl. umsonst. Bei meiner 8 Jahre alten American Staff-Hündin hätte sie sich allerdings inzwischen schon ausgezahlt (sie ist herzkrank)

:cu:

Sheilacat
04.07.2004, 08:40
Hi!
Bin gerade auf der Suche nach einer neuen Versicherung, da die alte wesentlich zu teuer ist.
Aber wie das so ist, wenn man sich nicht auskennt.... Welche Deckunssummen würdet Ihr nehmen (?) ist vielleicht eine Fachfrau / mann hier?
MIch braucht ein Verischerungsvertreter manchmal nur ansehen :rolleyes: und dann unterschreib ich.....
Vermögensschäden, reichen da 100.000 ? Was klassifiziert man als Vermögensschaden... wo ist die Grenze, der Unterschied zum Sachschaden?
Danke schonmal!
Grüße vom verregneten NIederrhein