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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Angst und Freude Pinkler



danyls
11.07.2002, 23:22
Hallo
Meine Maltheser Hündin ist mittlerweile 6 Jahre alt wir habe sie jetzt seit 3 Jahren das Problem mit dem Pinkeln war von Anfang an .Sie wurde in dem Haushalt wo sie her kam misshandelt und war mit 3 Jahren noch nicht mal Stubenrein.
Ich darf sie in der Wohnung kaum anspreche weder freundlich noch böse ohne das es gleich daneben geht.Wenn Besuch kommt muß ich den Hund auf die Sraße lassen damit sie sich da freuen kann sonst habe ich einen kl. See in der Wohnung.Ich weiss nicht mehr was ich noch machen kann.WER WEISS RAT ???????????

Odilíntintin
12.07.2002, 12:13
Hallo!
Dass deine Hündin so verhunzt wurde in ihrem ersten Zuhause ist unverzeihlich, und dass du das jetzt eben ausbaden musst sehr schade. Dennoch denke ich, dass sie das hinbekommen kann, auch wenn sie in dem Alter wohl sehr lange dafür brauchen wird. Immerhin hatte sie es ihr halbes Leben lang schlecht!
Wie reagierst du eigentlich, wenn sie den See in die Wohnung macht?
Unsere Hündin fing mit 5-6 Monaten an, vor Freude zu pinkeln, wenn wir nach Haus kamen oder irgendwer zu Besuch kam. Immer, wir konnten tun was wir wollten, der Wischmop musste immer bereit sein. Zuerst haben wir sie etwas geschimpft, war sie doch im Prinzip stubenrein. Irgenwann haben wir das aufgegeben, sobald sie mit der Pinklerei fertig war haben wir eben aufgewischt und fertig. Danach hat sich das relativ schnell wieder reduziert. Gut, sie wurde auch älter, aber die Freude war ja noch genauso groß.
Einer unserer Welpen dagegen pinkelt heute noch teilweise los, und wir verstehen nicht ganz warum. Gut, als er kleiner war hatte er aus welchem Grund auch oft Angst vor meinem Mann (vielleicht weil er ihm so riesig erschien und er einen strengen Ton hat) und hat dann immer losgepinkelt, sobald er ihn nur anschaute. Eine Zeit lang hat er auch immer gemacht, sobald wir ihm das Geschirr zum Gassi-Gehen umlegen wollten, aber nicht nur bei meinem Mann, sondern auch wenn ich das gemacht habe. Dummerweise standen wir am Anfang immer vor dem Hund, das haben wir uns nach einigen "Duschen" :( abgewöhnt.
Mit seinen 10 Monaten hat er aber auch das in den Griff bekommen, bis ihn letzte Woche mein Mann zum Bürsten gerufen hat - und er hat ihn wirklich lieb gerufen, ich war dabei und habe keinen bösen Unterton oder sonst was in der Stimme herausgehört, und sobald er den Striegel sieht, weiß er ja was kommt, und ihm gefällt die Bürsterei eigentlich auch. Na ja, trotzdem musste wieder der Wischmop her.
Auch bei ihm hat schimpfen oder sonst was nicht geholfen. Einfach nur nicht darauf achten. Der Hund reagiert nun mal so, er weiß, dass es nicht in Ordnung ist. Wenn Mensch dann aber noch böse drauf reagiert, ist das alles doppelt so schlimm. Wenn der Hund aber das Gefühl bekommt, dass es nicht tragisch ist, dann ist der Druck auf ihn nicht mehr so hoch.
Probiers einfach mal, aber ich denke wirklich, dass deine Hündin da sehr, sehr viel Zeit brauchen wird.
Viel Erfolg!

danyls
12.07.2002, 12:32
Danke für die Antwort.

Ich habe am Anfang eigendlich immer geschimpft,aber mittlerweile rutscht es mir ab und zu nur noch raus.Sollte das mal sein lassen,und wirklich ignorieren.Garnicht sooo einfach !!

Gegen das Angst Pinkeln habe wir vom Tierarzt sogar schon "Glückspillen"bekommen die aber irgendwie nichts brachten!!

Dany