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Gogi-Maus
19.01.2004, 10:36
Ich weiß nicht weiter. Meine Djina ist ein Münsterländer und ist bald 8 Monate alt. Ich übe auch fleißig mit ihr Sitz, Platz und Bleib. Auch ruf ich sie wenn sie an der Leine ist und wenn sie kommt lobe ich sie gleich mal und geb ihr auch ab und zu ein Leckerli. Sobald ich aber die Leine weg mache und sie merkt das sie frei ist kommt sie nicht mehr so schnell. Da kann man egal auf welche Art und Weise rufen sie kommt nicht. Wenn sie dann aber wieder bei mir ist gehorcht sie wieder. Wie kann ich es in den Griff bekommen das sie kommt wenn man sie ruft??? Ich will sie doch nicht immer an der Leine lassen.
Ach ja und wie kann ich ihr das Fuß beibringen. Ich habe es schon mit Leckerli probiert und auch mit der Leine, aber beides hat nicht geholfen. Sie ignoriert das Fuß immer noch.
Danke für eure Tipps.

poekelmaus
19.01.2004, 11:46
Hallo!
Geht ihr in eine Hundeschule? Wenn nicht, wäre es vielleicht nicht schlecht, dort ein paar Stunden zu machen. Die Trainer geben immer wieder wertvolle Tips. Das Herankommen muss man einfach vom Welpenalter an üben, das macht dann vieles leichter. Was macht Deine Hündin wenn Du Dich einfach versteckst oder in die andere Richtung davon gehst? Klar sie ist erst 8 Monate und wenn sie mal laufen darf, dann tut sie das auch, aber trotzdem muss sie kommen. Eine gute Sache ist auch mit der Schleppleine üben, das solltest Du Dir aber genau erklären lassen, denn sonst bringt es nichts. Du hast gesagt, Deine Hündin ignoriert Fuß, meinst Du damit in der Freifolge oder generell? Fuß gehen hat mich bei meinem Golden auch bald die letzten Nerven gekostet, wenn er schön an meiner linken Seite ging, hab ich ihn gelobt und belohnt. Ist er wie ein wilder in der Leine gehangen, bin ich stehen geblieben und erst weiter gegangen wenn er wieder an meiner linken Seite war. Beim Ausbrechen hab ich auch sofort "Nein" gesagt und ihn mit "Fuss" wieder zu mir geholt. Ich hab auch den Leinenruck angewandt, bitte nicht steinigen, aber anders ging es einfach nicht. Natürlich nicht mit brutaler Gewalt, aber mein Leopold hat sehr wohl gemerkt, hoppla, ich muss jetzt Fuss gehen. Mittlerweile ist er 1,5 Jahre alt und mit sehr viel Übung, vielen Schulstunden und noch mehr Nervenkraft, haben wir es geschafft. Nicht aufgeben, in die Hundeschule gehen und üben!
Lg Ingrid

wespe2002
19.01.2004, 13:34
Hi, das mit der Schleppleine ist eine sehr gute Idee! Meine Jana und ich wir hätten uns damit viel Ärger erspart. Meine Süße ist mir erst gefolgt auf Schritt und Tritt. Im Alter von ca. 7 Monaten hat es dann angefangen, dass sie zwar zu mir hergekommen ist, aber wenn ich sie anleinen wollte ist sie weggesprungen. Der Abstand zwischen mir und meinen Hund wurde immer größer. Ich habe es dann so gemacht, dass ich sie immer zu mir herangerufen habe und sie dann ein Leckerli bekommen hat, sie wurde auch nicht immer an der selben Stelle angeleint. Trotzdem, wenn sie es spitz bekommen hat, dass ich sie anleinen wollte sprang sie weg. Ich habe gerufen, gelockt ohne Erfolg! Freilich merkt der Hund auch die Agression in der Stimme und kommt dann erst recht nicht. Fragt lieber nicht wie oft ich in der Wiese saß und auf meinen Hund gewartet habe, bis sie sich dann endlich ausgetobt hattte :0( . Dann habe ich mir das Buch "Das Kosmos Erziehungsprogramm für Hunde" gekauft. Ein wirklich super Buch. Dort wurde ich auf die Schleppleine aufmerksam. Nach ein paar Monaten konsequentem Schleppleinentraining habe ich einen Hund, der auch ohne Leine bei mir bleibt. Kann ich nur emfehlen. Außerdem kann man mir der Schleppleine auch Fußgehen üben.

Gogi-Maus
19.01.2004, 14:33
@ wespe2002

Wie gehe ich dann mit der Schleppleine um? Könntest du mir ein paar Tipps geben was und wie ich damit machen muß?

billymoppel
19.01.2004, 22:54
daneben solltest du bedenken: deine hündin ist ein jagdhund (hoffentlich kein großer münsterländer, der gehört m.e. nur in jägerhände). jagdhunde zeichnen sich während des spaziergangs durch eine gewisse eigenständigkeit aus. von so einem hund zu erwarten, dass er während des spaziergangs dauerhaft fuss geht...falsche rasse.
alle jagdhunde, die ich kenne, haben übrigens erhebliche probleme selbst mit partiellem fuß gehen. liegt wohl daran, dass die nase immer 200m weiter ist als der hund :D

lg
bettina

Schäfergirl
20.01.2004, 06:42
Ja, Schleppleinentraining und Hundeschule ist schon mal total super. Bleib ruhig und habe Geduld. Gerade in dem Alter können Hunde einen oft zur Weißglut treiben. Sei nicht zu streng aber trotzdem konsequent. Verlange Gehorsam ohne richtig Zwang anzuwenden. Jeder Hund nimmt sich mal ne Auszeit. Das geht sicher vorbei wenn du kontinuirlich und geduldig Gehorsam übst. Verzweifle vor allem nicht. Ihr schafft das:) .
Lisa

Gogi-Maus
20.01.2004, 08:16
@ billymoppel

Es ist kein reinrassiger Münsterländer. Ist noch ein anderer Hund mit drinnen, kann aber leider nicht sagen welcher. Sie ist ca. 58 cm groß und das mit der Nase ist so wie es gesagt wurde. Die Nase hängt ständig auf dem Boden und dann auch gleich noch dieser schnelle Schritt um ja nichts zu verpassen. Ich will nicht unbedingt das sie genau neben mir läuft, aber es muß auch nicht sein das sie 1 Kilometer weiter weg ist.

Gruß Gordana + Djina

Tina1965
20.01.2004, 11:41
Hallo Gogimaus,

ich habe auch einen Jagdhund (Pointer-Mix) mit den gleichen Problemen wie Dein Hund.
Er liebt es sparzieren zu gehen...und geht dann meistens wie er will:D das heißt er läuft sehr schnell und weit vor und hat dabei IMMER die Nase auf dem Boden.

In der Hundeschule ist er zwar leidlich bei Fuss gegangen, aber auch dort...IMMER mit der Nase auf dem Boden.

Ich brauche meinen Hund auch niemals auf einem Spaziergang zu bespaßen.....weil er IMMER die Nase auf dem Boden hat und mit sich selber genug zu tun hat.

:D
Da Benji ansonsten gut hört, sich zurückrufen lässt und auch keinen übermäßigen Jagdtrieb hat, lasse ich ihn gewähren und schone so meine ´Nerven...da bei diesen Sturrkopp nix zu machen ist:D

Viel Spaß mit Deinem Hund und gute Nerven
wünscht Dir Tina
mit *ewigNaseaufdem BodenBenji*
und Cassy die das auch alles nicht versteht
:wd: :wd:

wespe2002
20.01.2004, 14:27
Hallo Gogi-Maus

Tut mir Leid, dass ich nicht gleich geantwortet habe, aber ab und zu muß ich auch was arbeiten, sagt mein Chef.:D

:o Am besten Du kaufst Dir eine 5 bis 10 m lange Kunststoffleine ohne Schlaufe. Ich habe eine 5 m Leine und die reicht mir. Je länger die Leine desto mehr kann sie sich verwurschteln. Sie sollte so leicht wie möglich sein, damit der Hund nicht das Gefühl hat, angeleint zu sein. Trotzdem sollte sie reißfest sein!! Eine dünne Lederleine, wie sie oft angeboten wird, ist mir mal gerissen! Trotz Pflege! Außerdem musst du Geduld und Konsequenz mitbringen. Du suchst Dir eine reizarme Wiese und hältst die Leine aufgewickelt in der linken, das Ende in der rechten Hand . Der Hund sollte maximal einen Meter Spielraum haben. Wenn der Hund an der Leine zieht, gibst du die aufgewickelte Leine frei und gehst schnell in die andere Richtung. Wenn Dein Hund nicht auf Deine Wendungen achtet, erhält er am Ende einen Ruck. Wenn Dein Hund nach drei oder viermal üben nicht auf Deine Wendungen reagiert, musst Du nach dem Richtungswechsel rennen. Achtung, Leine gut festhalten! Das solltest Du öfter am Tag üben. Nach einigen Tagen sollte Dein Hund Dir mehr Aufmerksamkeit schenken und Deine Richtungswechsel mitkriegen und bei Dir bleiben. Nach und nach solltest Du immer etwas mehr Ablenkung suchen. Dein Hund sollte bis alles richtig sitzt immer an der Schleppleine sein, auch beim spielen oder im Garten! Wenn Dein Hund nach dem Richtungswechsel Kontakt zu Dir aufnimmt, d. h. Dich anschaut, dann belohnen! Niemals schimpfen, wenn der Hund zu Dir kommt! Auch nicht, wenn es mal etwas dauern sollte. :sn: Das mit der 10m Leine habe ich nicht gemacht. Aber nach dem Hundebuch sollte man, nachdem das mit der 5m Leine klappt, d. h. der Hund vollzieht jeden Richtungswechsel von Dir mit, ohne sich durch andere Hunde oder Personen ablenken lassen und das er nicht mehr in das Ende der Leine rennt, eine 10m Schleppleine nehmen. Die Schleppleine wird dann zuerst in der Hand gehalten. Sollte Dein Hund jetzt die volle Länge der Leine austesten, machst Du wieder Richtungswechsel. Wichtig ist, dass Du Deinen Hund immer belohnst, wenn er zu Dir kommt! Wenn die Leine nicht mehr beim spazieren gespannt wird und immer durchhängt und Du Deinen Hund zuverlässig zu Dir heranrufen kannst egal aus welcher Situation , wird die Leine nicht mehr in der Hand gehalten und schleift nur noch auf dem Boden. Aber erst dann! Nun wird jede Woche 50 cm von der Leine abgeschnitten. Das muss für den Hund völlig unbemerkt vorgehen. Sollte er in den Wochen des Schleppleinentrainings bemerken, dass er „frei“ ist und Du nicht auf ihn einwirken kannst, dann kannst Du von vorne anfangen! Also lieber langsamer. Wenn Du bei ca. einem Meter angekommen bist, sollte der Rest noch einige Monate am Halsband sein. Manche schneiden den Rest dann jede Woche um 10 cm ab, bis nur noch der Karabiner mit einem Fizelchen Leine dran hängt. Manche nehmen den Rest dann ab. Dauert zwar etwas, aber wenn Du die Zeit investierst, das Lohnt sich! Noch ausführlicher ist es im Hundebuch beschrieben. Kann sein, das ich was vergessen habe. Viel Erfolg beim Training!
;)

billymoppel
20.01.2004, 14:35
hallo gogi,
ich kann dein problem schon nachvollziehen, zumal du mit acht monaten noch nicht weißt, wie stark der jagdtrieb mal wird. da weißt du in einem jahr mehr :D
dein hund befindet sich natürlich auch (wie kleine kinder) in einer abnabelungsphase. ich nehme mal an, der 1km war ein biss'l übertrieben von dir. da kann die schleppleine schon helfen, deiner hündin klarzumachen, dass sie in deine nähe gehört. fakt ist aber auch, dass man von den mittelgroßen und großen jagdhunden nicht dasselbe auf einem spaziergang erwarten kann, wie von einem rotti, schäfi oder bouvier. wenn man ihnen das gewisse maß an eigenständigkeit nicht läßt, hapert es ganz schnell an der entsprechenden auslastung.
fuß gehen auf einem normalen spaziergang kann ich bei meinem rüden jedenfalls unter ulk verbuchen. er kann es, wenn ich mit ihm durch die stadt gehe (zumindest schafft er so immer 100m bevor er wieder mal bremsen und was riechen muss), aber da weiß er auch, dass es eine andere situation ist.
ich jedenfalls lasse ihm während des spaziergnags sein freiheit, das bedeutet für mich rufweite. sein jagdtrieb ist nämlich ausgeprägt und so kann ich ihn gegebenfalls noch im zaum halten, falls ich sehe, dass er anfängt zu spuren.
ansonsten beschäftigt er sich während des spaziergangs wie tina's pointer selbst. da ist nicht viel mit interaktion oder spiel oder so. am ende eines spaziergangs ist er die strecke dann bestimmt 5x gegangen, aber das braucht er auch, sonst ist er nicht ausgelastet. so geht es allen meinen hundebekanntschaften mit jagdhunden (komischerweise haben alle meiner engeren bekanntschaften jagdhunde, gleich und gleich scheint sich eben doch gern zu gesellen :D)
also wie gesagt, der bewegungsdrang eines mittelgroßen jagdhundes ist wirklich enorm, schon deshalb wirst du kaúm aussicht auf erfolg haben, wenn du erwartest, deinen hund immer im umkreis von 5m zu haben.
dafür ist ein ausgelasteter jagdhund der freundlichste und friedfertigste hausgenosse, den man sich denken kann.

lg
bettina

Tina1965
20.01.2004, 18:30
@ Bettina
.
dafür ist ein ausgelasteter jagdhund der freundlichste und friedfertigste hausgenosse, den man sich denken kann.

Stimmt :D

Was für einen Jagdhund oder Mix hast Du denn?

Liebe Grüße
Tina

billymoppel
20.01.2004, 19:16
tja tina,
wenn ich das wüßte :D
hier mal ein link, vielleciht fällt dir was dazu ein?

http://de.f1.pg.photos.yahoo.com/ph/billymoppel/detail?.dir=/Billy+und+Moppel&.dnm=Guckst+du.jpg

Möglicherweise steckte mal ein kleiner münsterländer in ihm drin?
er ist wohl die typische dorfmischung, aber von beruf ist er jagdhund. sein verhalten entspricht jedenfalls exakt und ohne jagdliche ausbildung (die er vielleicht mal hatte, seine vorgeschichte liegt im dunkeln) einem gar nicht schlechten jagdhund. spur läuft er ausgezeichnet (inkl. spurlaut), bei Sichtjagd ist er nicht ganz so gut, da er auf einem auge blind ist. am anfang unserer gemeinsamen zeiten, als wir ihn (und uns) noch nicht so gut unter kontrolle hatten, hat er mal ein reh gestellt: absolut vorbildlich. er hat es nicht angerührt, sondern nur verbellt.
auch sein wesen, dieses typische "zwei herzen schlagen ach in meiner brust" (nämlich draußen der berserker und drinnen die sanftmut in person mit perfektem gehorsam) entspricht dem eines jagdhundes. und natürlich seine unglaubliche agiltät und bewegungsfreude trotz seiner mittlerweile um die 10 jahre. selbstredend trägt auch er die nase immer tief. :D seine besten kumpel sind natürlich auch zwei große jäger vor dem herrn: ein gr. münsterländer und ein airdale. die drei verstehen sich aus tiefer seele.

lg
bettina

+violet+
20.01.2004, 19:53
hey!

da ich auch einen jagdhundmischling hab (wahrscheinlich münsterländer oder pointer drin, labrador auch... und noch so ein paar rassen :D ), interessiert mich das thema jetzt...

von lina könnte ich auch nie und nimmer erwarten, bei einem spaziergang in meiner unmittelbaren nähe zu bleiben. sie rennt hin und her, meistens so 10 bis 20 meter von mir weg (oft aber auch näher), nase am boden, und lässt sich höchstens von anderen hunden stören. und manchmal von frauchen, wenn sie mit einem ziehtau im galopp in die andere richtung rennt ;-)
zwar ist sie im moment in der absolut-richtig-argen flegelphase was das abrufen betrifft, aber sie schaut trotzdem immer, wo ich bin. wenn ich die richtung wechsle, ist sie sofort hinter mir her...
dh, ich würd von meinem hund nie verlangen, beim spaziergang neben mir zu gehen - geht doch der ganze spaß verloren, gerade eben bei einem jagdhund, für den das spurensuchen DIE erfüllung ist. wenn lina immer mal schaut, wo ich bin und nicht grad abhaut um hasen zu jagen, ist alles in bester ordnung.

@gogi-maus: hast du schon mal probiert, dich zu verstecken, wenn deine kleine nicht mehr zu dir herkommt? oder einfach die richtung zu wechseln? der größte fehler meiner meinung nach ist, dem hund nachzulaufen... DANN wird er das ausnutzen und erst recht immer wegrennen. aber wenn du deinem hund zeigst, dass deine anwesenheit nicht selbstverständlich ist, sondern dass eben er selbst darauf schauen muss, wo er bleibt, wird er besser auf dich achten. außerdem bekommt mein hund IMMER ein leckerlie oder ein spiel, wenn er zu mir kommt ;-) sonst würd ich sie wahrscheinlich auch nie an die leine bekommen *g*

@billymoppel: sag, was ist denn ein spurlaut? hab ich noch nie gehört...

lg,
violet

billymoppel
20.01.2004, 22:00
hallo violet,
spurlaut gibt der hund dann, wenn er die spur aufgenommen hat und verfolgt, also nicht, wenn er noch am stöbern ist. ein sehr helles hohes gebell während des rennens. die meisten jagdhunde müssen das nicht lernen (erlernbar ist es wohl auch nicht, nur verstärkbar). in zeiten, wo man mit hunden noch die freie hatz betrieben hat (und in england macht man es ja noch) diente es mit sicherheit dazu, dem jäger die richtung zu weisen. spurlaut wird heute bei der jagdprüfung noch immer verlangt, eine hund, der keinen spurlaut gibt, kann nicht bestehen. bei der nachsuche ist spurlaut ebenfalls wichtig.

lg
bettina

Tina1965
21.01.2004, 08:47
Du hast ja einen tollen Hund.....aber eine Rasse zu erkennen....schwierig:?:
Aber ist das nicht total egal?

Zum Spurjagen kann man wohl auch Lautjagen sagen....hat mir mal eine Jägerin erzählt als sie das bei meinem Hund gehört hat....Benji beherrscht das auch sehr gut..

Ich finde es jedenfalls total klasse auch mal von anderen Jagdhundebesitzern zu erfahren, das sich die Hunde wohl alle ähnlich verhalten.
Ich habe schon manchmal gedacht..."warum kann mein Hund nicht neben mir laufen oder entfernt sich immer so weit!" Jetzt weiß ich warum und kann viel entspannter an die Sache herangehen.
Ich bin aber schon stolz das Benji fast nur ohne Leine läuft, wenn ich da andere Jagdhunde sehe die fast ausschließlich angeleint sind.
Falls ich das jemals schaffe werde ich auch ein Foto von meinem Hund einstellen.....bin nämlich ganz stolz auf ihn:p

Liebe Grüße an alle und einen schönen Arbeitstag
(kann auf der Arbeit am besten in Zooplus stöbern:D )

Tina:cu:

billymoppel
21.01.2004, 11:23
hallo tina,
nee, man kann wirklich keine rasse nicht feststellen :D
Mich mit billy's spaziergeh-verhalten abzufinden, war anfänglich keine leichtes brot, weil ich ja meiner boxer-vergangenheit anderes gewohnt. hunde, die mit mir gesprochen haben, während des spaziergangs und an meiner ferse klebten.
ich will nicht sagen, dass jagdhunde nicht menschenbezogen sind, dass sind sie sehr - billy würde es sicher nicht gefallen, allein spazieren zu gehen, aber während des spaziergangs reicht es ihm halt, wenn er mich sieht.
bällchen werfen - aber nicht doch! kann man doch zu hause machen. zerrspiele - bitte auch zu hause.
mittlerweile habe ich die vorteile dieses verhaltens zu schätzen gelernt: wenn ich allein spazieren bin, denke ich halt nach (was habe ich noch einzukaufen, was zu erledigen etc.) und wenn ich mit bekannten gehe, haben wir zeit zum schwatzen, während unsere hunde mal links mal rechts mal hinter mal vor uns nach dem rechten schauen. klar muss man sie immer biss'l im augenwinkel haben, falls einer eine spur richtig aufnimmt, aber ansonsten ist nix zu tun. man kann sogar picknicken, während die hunde ihr ding machen.

lg
bettina

Tina1965
21.01.2004, 11:38
@Bettina

schade das wir so weit auseinander wohnen, da hätte ich mich dem Spaziergang angeschlossen. Bei mir gibt es leider keine weiteren Jagdhunde....nur Hunde die eben an den Fersen ihrer Besitzer kleben....und da ist meiner immer der Hund der auffällt:D


Liebe Grüße
Tina

Gogi-Maus
21.01.2004, 12:57
@ Tina1965 und billymoppel

Ich schließe mich dem auch an, schade das ihr so weit weg wohnt. Ich treffe beim gassi gehen auch nur Hunde die bei ihren Herrchen bleiben wollen.
Bin jetzt aber beruhigt zu wissen das das normal ist was mein Hund da macht! ;)
War ja schon ein wenig ratlos. :confused:
In dem Verein wo ich mit Djina hingehe gibt es auch einen mit nem Münsterländer, nur hält der seinen Hund immer von den anderen weg, voll komisch und schade eigentlich!
Gibt es bei Jagdhunden sonst noch was zu beachten? Manchmal wenn sie gerade nicht schnüffelt nimmt sie in Stöckchen und trägt es mit sich rum bis sie es dann anfängt zu futtern. Muß ich mir da Gedanken machen?

@ alle

Danke das ihr mir ein paar Tips gegeben hab! :wd:

Gruß Gordana + Djina

+violet+
21.01.2004, 14:20
stöckchennagen liebt meine maus auch ;)
kein grund zur sorge, denke ich - außer sie frisst das holz tatsächlich in rohen mengen. lina spuckt das allermeiste aus. aber sie nagt sogar lebende baumstämme an ... *g*

@billymoppel
danke für die info! hm, spurlaut gibt lina dann eindeutig nicht ... sie bellt nur beim spielen oder wenn sie sich vor etwas sehr erschreckt (was selten vorkommt). naja, und gestern hat sie zum ersten mal ein paar kleine kinder verbellt... die waren ihr scheinbar unheimlich, weil die so geschrieen haben. sonst rennt sie höchstens hin und leckt ihnen die hände. (tschuldigung, OT)

lg,
violet

billymoppel
21.01.2004, 14:21
hallo gordana,
trotzdem (oder gerade deshalb) ist natürlich ein guter grundgehorsam erforderlich. also dürfen "komm" & co nicht vernachlässigt werden. eventuell auch die konditionierung auf eine hundepfeife (oder auf normales pfeifen; je nachdem wie gut du das bringst) - ist ja dämlich, wenn man seinem hund hinterherbrüllen muss. für alle fälle könntest du auch schon mal üben, mit der wurfkette (ich benutze ein altes kettenhalsband, dass ich mal gefunden habe) zu arbeiten. allerdings ist eine wurfkette nicht bei jedem hund geeignet. für sensibelchen eher nicht. (die kette fällt natürlich neben den hund!). vielleicht wirst du sie ja auch nicht brauchen, wie sich der jagdtrieb entwickelt, wirst du in den nächsten monaten herausfinden :D
ich jedenfalls benötige sie hin und wieder, denn wenn der schalter in billy's gehirn erst mal umgelegt ist (sprich er eine spur wirklich aufgenommen hat)...
bei meiner hündin wäre sie dagegen undenkbar, madame hat zwar auch einen netten jagdtrieb, ist aber sehr ängstlich und leicht zu erschrecken. außerdem kehrt sie immer nach 100m um, der große hund in ihr drin muss ein fersen-klebe-hund gewesen sein. (der jagdhund natürlich und definitiv bei ihr der dackel). auch hat sie mit ihren kurzen beinen nach 100m den anschluß verloren.
und du kannst schon jetzt mal die augen offenhalten, wo auf deinen spazierwegen sich gerne kaninchen und rehe aufhalten (die haben immmer stamm-plätze) und wo eventuell katzengefahr lauert.
und natürlich kannst du schon mal dein selbstbewußtsein polieren, um die abschätzigen blicke von drillenden schäfi-haltern zu ertragen :D übrigens diesselben halter, die meine hunde bewundern, weil ich sie ohne leine mitten in einem kaufhaus ablegen kann und sie bleiben da liegen, auch wenn neben ihnen die welt zusammenbricht oder ich zwei etagen über ihnen bin. denn wie heißt es doch so schön : IM gebäude ist man ein anderer hund. :D

lg
bettina

Tina1965
22.01.2004, 09:20
Hi,

jetzt muß ich mich auch wieder zu Wort melden....ist ja eine netter Erfahrungsaustausch hier geworden:)

Ich kann mich Bettina nur anschließen....draußen führt Benji gewissermassen ein Eigenleben:D ....aber sobald er in geschlossenen Räumen ist, ist er wie verwandelt. Einkaufen gehen mit ihm....SUPER...er bleibt wirklich liegen bis ich wieder da bin, ob in Kaufhäusern oder beim Bäcker (da darf er mit rein)
Und die Kommentare gehen dann natürlich runter wie ÖL (ist das aber ein gut erzogener Hund , schau mal wie lieb der da sitzen bleibt usw)
Auch beim Autofahren...einfach Super

Aber wehe wenn er losgelassen....das mit der Wurfkette ist übrigens ein guter Tip

@Gordana
Sonst wüßte ich keine Tips, nur die die Du schon bekommen hast. Wichtig ist wirklich das Du mit ihr übst das sie auf Zuruf kommt. Das trainiere ich mit Benji auch immer wieder zwischendurch.

Liebe Grüße
Tina

Birgit Wienholz
30.01.2004, 16:26
Hallo, ich brauche Hilfe!!!
Ich habe einen Hund aus dem Tierheim mir geholt, vor 2 Monaten, er war sehr ängstlich, er ist ein Russisch Laika mix kastriert, er so in lieber Hund, stubenrein, macht nichts kaputt, ist verträglich mit anderen Hunden, nur wenn er merkt er ist abgeleint dreht er durch, da kann ich versprechen und mit leckerli bitten er kommt nicht, selbst wenn ich ihn ignoriere kommt er nicht.

Gogi-Maus
05.03.2004, 11:29
Hallo alle zusammen!

Vielen Dank da ihr mir hier so viele Ratschläge gegeben habt.

Ich weiß nicht warum und weshalb, aber seid einer Woche gehorcht Djina auf Zuruf. Scheint so als hätte jemand einen Schalter bei ihr umgelegt, auf jeden Fall habe ich keine Schleppleine benützt und auch sonst alles gemacht wie immer. Ich finde es echt toll, denn jetzt macht gassi gehen erst richtig Spaß! :p

Hoffe es bleibt so!

Gruß Gordana + Djina :cu: