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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vegetarisches Hundefutter



Kris
08.07.2002, 09:43
Hallo, meine 5 1/2 jährige Schnauzer-Terrier-Hündin "Socke" bekommt seit einem dreiviertel Jahr vegetarisches Hundefutter (Pitti Boris vegetarische Vollkost) und ist seitdem nicht wiederzuerkennen. Sie hatte vorher einige Probleme mit Ekzemen. Seit der Umstellung habe ich einen quirligen, gesunden Hund - ihr Fell ist wieder richtig glänzend, keine Spur mehr von Ekzem!!! Den Tip habe ich vom Tierheim-Siegen bekommen. Dort hat man sich irgendwann mal überlegt, daß es ja irgendwie nicht zusammen paßt, wenn man einerseits Tieren in Not hilft, andererseits aber Artgenossen an sie verfüttert. Zum Thema "Vegetarisches Tierfutter" gibt's dort auch entsprechende Info auf der Homepage (jede Menge Untersuchungen etc.). Ich war erst auch ein wenig unsicher - immerhin stammt der Hund bekanntermaßen vom Wolf ab und ich kenne bisher eigentlich keinen einzigen Wolf, der sich vegetarisch ernährt: ;) Wer mag, kann sich gern mal informieren (www.tierheim-siegen.de): kann ja sein, daß bei dem ein oder anderen Hund eine Allergie oder ein Ekzem auch nach Futterumstellung auf vegetarische Kost verschwindet.
Wer hat noch Erfahrung mit vegetarischem Futter (positiv oder auch negativ) gemacht????
Es grüßen "Socke" und Kris

Hovi2
08.07.2002, 12:21
Hi Kris,
schön, daß Du für Socke offensichtlich die richtige Ernährung gefunden hast, um ihre Ekzeme in den Griff zu kriegen:)

Grundsätzlich halte ich persönlich aber nichts von vegetarischer Hundernährung, sie sind Fleisch- bzw. Allesfresser und sollten meiner Meinung nach auch entsprechend ernährt werden. Ich glaube nicht, daß sie bei vegetarischer Fütterung wirklich alle Nährstoffe bekommen, die sie brauchen.

Wie gesagt, mit Ausnahmen bei Krankheiten.

So, nachdem ich es mir nun mit allen Vegetariern verdorben habe ;) , bin ich gespannt auf Eure Meinungen.
Man lernt ja nie aus....

Lieben Gruß
Hovi2

Kris
08.07.2002, 18:32
Hallo Hovi2,
danke für deine Nachricht! Hoffe, es hagelt jetzt nicht böse Texte von Vegetariern und Veganern..... :eek:
Ich selbst esse noch Fleisch (aber nur ganz wenig), eigentlich aber auch nur, weil es mir halt nicht besonders gut schmeckt. Ich versuche aber auch, die Leute zu verstehen, die es eben nicht mehr zu sich nehmen. Über die Gründe kann man ja 1000 Jahre diskutieren. Jedem also das Seine!!!
Für Socke war's jedenfalls ein Sechser im Lotto - und nur das zählt für mich!! Zumal ich mich natürlich mit dem Thema auch befaßt habe und mich durch Berge von Infos, Statistiken, Dissertation etc. pp. gekämpft habe.
War auch nur als Anregung gedacht, bei vielen Hunden haben sich Tierärzte schon ohnmächtig therapiert und es hat nix geholfen.
Zu den angesprochenen evtl. fehlenden Nährstoffen: da scheint es komischerweise bestimmte Rassen zu geben, denen bestimmte Nährstoffe eher fehlen als anderen :confused:
Vielleicht ist mein Socke aber auch als Mischlings- und ehemaliger Tierheimhund in einigen Sachen robuster :) (Scherz)!!
Allerliebste Grüße von

woelkchen
09.07.2002, 21:00
Hallo Kris.

Da mein Hund schon viele Krankheiten durchgemacht hat, und jetzt auch noch eine Futtermilbenallergie hat., bin ich wieder auf selber kochen umgestiegen.
Ich hatte schon mal für ihn gekocht, aber der Durchfall ging nie ganz weg. Mein TA hat mir dann ein Trockenfutter gegeben. Das war zwar für den Durchfall gut, aber er hat jetzt diese Allergie.
Na schön sagte ich zu meinem TA was soll ich nun machen.
Der hat mir dann geraten, wiede zu kochen, allerdings mit sehr viel weniger Fleisch. Vorher hatte ich am Tag ca. 400 g, für einen 50 Kg schweren Hund.
Jetzt bekommt er nur noch 130 g Fleisch, und es ist alles in Ordnung. Vielleicht verträgt er nicht so viel Fleisch, aber ganz darauf zu verzichten, ich kann mir das nicht so ganz vorstellen.
Aber es kommt bestimmt auch auf den Hund an.
Mach einfach weiter so mit Deiner Maus, und wenn sie dabei gesund bleibt, dann kann es auf jeden Fall nicht verkehrt sein.

Viele Grüße
Sonja