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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sie jankt und heult...



changale
09.01.2004, 14:29
Hallo ihr Lieben,

erst einmal euch allen alles Gute für das neue Jahr!!!

Unsere Leika hat in den letzten Wochen eine neue Marotte entwickelt die ziemlich nervig ist. Daher möchte ich mal Eure Meinung erfragen, wie wir ihr es wieder abtrainieren können...

Und zwar ist es folgendes: Wenn Leika mit uns draußen ist und sie sieht einen Hund zu dem sie aber nicht kann (weil er zum Beispiel auf der anderen Straßenseite ist, etc.), dann fängt sie an zu heulen, zu janken und zu wimmern als ob es kein Morgen mehr geben würde. Aber sie tut das nicht bei jedem Hund den sie sieht, sondern sie macht das nach dem "Ramdon"-Prinzip. Wenn ich da wenigstens irgendwo ein Schema drin sehen könnte, würde ich solche Situationen ja umgehen...

Und das Ganze ist recht nervig, denn die Leute schauen uns schon an, als ob wir den Hund quälen würden und sie deshalb so Geräusche macht. Gestern hat uns sogar ein Polizist angehalten und erst als er gesehen hat das wir unserem Hund nichts getan haben und sie nur total fixiert auf den anderen Hund gegenüber war, ist er wieder in sein Auto gestiegen.

Alles was wir ausprobiert haben (Weitergehen, Befehle geben, lieb auf sie einreden, Clickern, Schimpfen, Klaps auf den Popo, Schnauzengriff, Super-Leckerchen, etc.) zeigt absolut keinen Erfolg. Selbst die sonst so heiß begehrten Super-Leckerchen werden einfach ignoriert!

Hattet ihr schon mal ähnliche Situationen? In 90% der Fälle (also wenn wir anderen Hunden begegnen) ist Leika total lieb und schaut sich die anderen zwar an, aber geht dann normal dran vorbei.
Was meint ihr was wir tun sollen?

Für Tipps wären wir wirklich dankbar!

Liebe Grüße
Petra & die Husky-Rasselbande

kaviar1
09.01.2004, 23:55
Hallo Petra,
dieses Verhalten zeigt unser Bobby bei einem weißen Pudelrüden, in den er sich total verliebt hat. Den hat er mal im Freilauf kennengelernt und seit dem ist es um ihn geschehen.
Leider wird dieser von einer älteren Dame fast immer an der Leine geführt, so dass ein verliebtes Toben nicht möglich ist..
Begegnungen waren seitdem nur an der Leine und Bobby führt sich jedesmal so verrückt auf. Aber was soll man gegen so eine Verliebtheit tun.
LG Maria

billymoppel
10.01.2004, 09:05
hallo petra,
ich glaube, es ist eine phase. der trotz-phase bei kindern vergleichbar. die huskies, die ich kenne, sind alle sehr soziale hunde und mögen fremde hunde und haben gern kontakt zu ihnen.
ich würde folgendermaßen verfahren: sofort in die andere richtung umkehren. oder aber komplett ignorieren. das geht vorbei, da bin ich sicher. irgendwann hat sie verstanden, dass sie an der leine nicht zu jedem hund hinkann.

lg
bettina

+violet+
10.01.2004, 15:14
hi!

meine hündin würd auch am liebsten zu jedem einzelnen hund hinrennen...

wenn die hunde angeleint sind und uns kommt einer entgegen, mache ich immer einen großen bogen - erstens, weil lina dann einen beschwichtigungsbogen machen kann (was ihr sehr wichtig ist), zweitens, weil sie sich umso weniger heftig aufführt, je weiter der andere hund weg ist.
probleme mit bellen/jaulen haben wir zwar nicht, aber lina will meist einfach nicht weitergehen, wenn sie einen hund in ihrer nähe entdeckt hat. sie fängt an, wie blöd zu wedeln und lässt sich durch nix mehr ablenken (leckerlies und dergleichen). wenn sie nun schon fest im wedeln begriffen ist und uuuuunbedingt hin will, drehe ich mich in eine andere richtung, rede sanft auf sie ein (ohne hektik, ohne schimpfen und auch ohne leckerlies, so ungefähr "sooooo, wir gehen einfach weiiiiiter, braaaaav) und lobe sie überschwänglich, wenn sie gleich mitkommt. meistens muss ich ihren kopf sanft in die richtige richtung drehen, oft halte ich sie dabei einfach am geschirr fest, nicht an der leine - dann weiß sie, dass sie sowieso nicht zum anderen hund darf. *g*

lg,
violet