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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : kein regelmässiger kotabsatz und erbrechen



rewind
08.01.2004, 19:26
hallo,

wiedermal geht es um unseren neuzugang milla (ca. 6-7monate alt). sie ist erst seid montag nacht bei uns (fundtier), hat mittwoch morgen das erste und letzte mal kot (normal aussehend) abgesetzt, frisst dabei jedoch wie ein scheunendrescher (wir füttern hills adult, da wir ja noch einen erwachsenen kater haben und milla sich eh an beiden fressnäpfen bedient). ausserdem habe ich milla im laufe des gestrigen tages zweimal beim göbeln beobachten können.

beim wohnungsputz habe ich heute bemerkt, dass sie mindestens noch dreimal unbemerkt an verborgenen plätzen in der wohnung hingegöbelt hat. während ich diese zeilen schreibe, hat sie sich auch schon wieder übergeben...

als zusätzliche belastung hat sie heute morgen noch eine wurmkur (spritze) beim TA bekommen (da war mir die hier geschilderte problematik noch nicht bewusst).

kennt jemand solche probleme? wie soll ich die situation werten? wie kann ich die kleine unterstützen? was kann ich magenschonendes füttern?

ansonsten scheint es der kleinen gut zu gehen, sie ist nicht druckempfindlich in der magengegend und maunzt nicht rum. aber wie gesagt, sie ist auch erst seid drei tagen bei uns, es ist also schwer, die situation richtig einzuschätzen.

zumindest werde ich morgen den TA anrufen!

grüsse,
rewind

Sabine
08.01.2004, 20:02
Was das Übergeben angeht, könnte sein das sie zu schnell friesst und es ihr deshalb schlecht wird. Du könntest versuchen ihr mehrere kleine Mahlzeiten zu geben. Wenn das nichts bringt soltest du auf jeden fall zum TA gehen, denn dann könnte es von einer Futterallergie bis zur Magenentzündung alles sein.

rewind
08.01.2004, 20:54
hallo sabine,

deinen tipp der kleinen erstmal kleine portionen zu reichen finde ich erprobenswert und habe ihn auch schon eben mit nafu ausprobiert. milla hat so geschlungen, dass ich ihr die hälfte der eh schon kleinen portion wieder abgeknöpft habe. für igor, unseren grossen, wird diese fütterungsmethode wahrscheinlich noch zum problem werden: er ist es gewohnt einen immer vollen napf an seinem platz zu finden, nun muss ich ihm den fressnapf auch wegnehmen, wenn milla mit dem fressen fertig ist. ansonsten bedient sie sich nämlich an igors napf, sie verjagd ihn einfach.

da ich mir denken kann, dass milla allein vom göbeln einen angegriffenen magen hat, macht es vielleicht sinn, dass fressen etwas mit wasser zu verdünnen und mit haferflocken und einem löffel yogurt anzureichern? hat da jemand ahnung?

und vielleicht hat ja noch jemand einen tipp, wie ich der madame dass schlingen abgewöhnen kann?

und hat jemand einen tipp für gutes, magensensitives trofu?

grüsse und danke,
rewind

Sabine
08.01.2004, 21:49
Hallo Rewind, meinem alten Mädchen hatte ich immer etwas gekochtes Hünhchen mit Brühe gegeben. Da sie eine Futtermittelallergie hatte und durch diese alles wieder erbrochen hat. Das einzige was sie vertragen hatte war Hills Sensitiv Stomach, das ist extra ein Futter für Katzen mit einem sensiblen Magen.

UschiW
09.01.2004, 04:50
Hallo rewind,

also ich würde das auch, wenns nicht besser wird, erst mal vom TA abklären lassen. Da es eine Fundkatze ist, weiss man ja nicht, wie lange sie ohne Futter zugebracht hat und nun erstmal schlingt, was sie erwischen kann. Kann ich nachvollziehen. Als mein Spanier einzog, hat er erstmal tagelang auch alles in sich hineingestopft, was er erreichen konnte.

Das hat sich gelegt, als er gemerkt hat, dass er regelmässig Futter bekommt. Allerdings hatte ich das gleiche Problem, dass sich meine alte Frau Hendlmaier erstmal daran gewöhnen musste, dass für sie nun auch nicht immer Fressi dasteht.

Versuchs mit dem Tip von Sabine mit den kleinen Portionen.Ich denke, sie wird sich daran gewöhnen. Sie braucht ja auch eine Eingewöhnungsphase.

Ich wünsche Euch viel Erfolg.

rewind
13.01.2004, 21:00
um das thema mal positiv abzuschliessen: anfänglich habe ich mich an den tipp von sabine gehalten, aber konnte schon nach einem tag diese lösung nicht mehr umsetzen, da unser igor schwer krank geworden ist und mir es wichtig war, dass er jederzeit an futter ran kann. milla konnte also fressen was das zeug hält. sie hat sich zwar noch ein paar mal erbrochen, entweder durch die futterumstellung oder weil sich sich einfach überfressen hatte, aber nun hat sich ihr futterverhalten normalisiert.

:wd: :wd: :wd:

sie scheint begriffen zu haben, dass sie jederzeit fressen kann und hat sich seid zwei tagen nicht mehr erbrochen, der kot bekommt auch allmählich feste konsistenz (obwohl er nach wie vor stinkt wie hulle).

fazit: solange sich das überfressen nicht schädlich auf die gesundheit der katze auswirkt, finde ich dieses prinzip "überfressen lassen, bis die katze lernt, dass immer futter vorhanden ist und das auf vorrat fressen lässt " sinnig! bei uns hat es zumindest geklappt.

:cu: rewind