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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 1xpro Woche KEIN FUTTER?????!!!!



Maggie_HH
03.07.2002, 09:44
Hallo Leute,
ich habe irgendwann mal gehört, dass man seinem hund einmal in der Woche kein Futter geben sollte.....
das soll gut sein für hunde....keine Ahnung warum???
Ich hab es noch nicht gemacht!!!!!!!!!!! Ich wollte mal fragen, ob noch mehr Leute davon gehört haben.......


Juliane:confused: :confused: :confused:

Hovi2
03.07.2002, 09:52
Hallo Juliane,
ich habe auch schon mal von dem Diättag gehört, allerdings nur in Zusammenhang mit Übergewicht. Oder verwechsele ich das jetzt mit den Zweibeinern :D ? Nein, mal im Ernst. ich kenne es wirklich nur als Tip, wenn der Hund zu dick ist.
Bei normalgewichtigen und normalfressenden Hunden habe ich das noch gehört.
Lieben Gruß
Hovi2 und Camaro, der Gott sei Dank keine Diät braucht (dafür Frauchen und Herrchen um so mehr :D :D :D )

Hovi2
03.07.2002, 09:54
Oops,
wollte natürlich sagen, "bei normalgewichtigen und normalfressenden Hunden habe ich das noch nicht gehört!
sorry, Finger waren zu schnell:D

Jacky77
03.07.2002, 09:55
Guten Morgen Maggie!

Ich habe da auch von gehört und gelesen. Ich habe aber auch gelesen, dass es nicht unbedingt nützlich, gesund ist. Wenn es eine entgiftende Wirkung wie das Fasten beim Menschen haben soll, glaube ich nicht dass ein Tag ausreicht. Es bringt wohl nichts, ausser dass der Hund einen Tag lang bettelt ;) . Aber ich glaube auch hier gibt es wie immer 999.782 verschiedene Meinungen und Ansichten.

Bis bald & viele Grüße an Henki

P.S: Knie ist schon besser!! :)

Maggie_HH
03.07.2002, 10:31
na gut, dann war das wohl mal wieder so'ne alte Bauernregel.....:) :)

Juliane

Ps: Super, Jacky....na dann können wir nächste woche das Niendorfer Gehege unsicher machen!!!! :D :D :D :D

Ivonne
03.07.2002, 10:32
Guten Morgen *träller*

Alsoooo... *grins* hier kommt die 3. Meinung von den zweifellos 999.782 verschiedenen Meinungen *lachenmuß*

Ich selbst mache es nicht, aber es gibt einige aus meinem Bekanntenkreis, die das machen und den Hunden geht es gut.
Warum genau sie das machen, weiß ich auch nicht so wirklich, denn keiner der Hunde hat Übergewicht.

Sprich doch mal Deinen TA an, was der davon hält und was die Leute dazu bewegen könnte, einen Fasttag für die Hunde einzulegen.

Denn wie Jacky schon sagte, meine ich auch, das zum Entgiften wohl ein Tag zu wenig sein wird.

Lieben Gruß an diesem tollen verregneten und dazu noch meinen letzten Urlaubstag *schmoll* von
Ivonne

Werner
03.07.2002, 13:57
Ich halte diesen Fastentag jetzt schon beim dritten Hund einmal wöchentlich ein. In diversen Büchern gibt es Empfehlungen diese Fasten auch mal bis auf 3 Tage auszudehnen (mein Airedale würde mich bei lebendigem Leibe auffressen ;-) ). Aber ein Tag ist okay! Es reinigt den Darm wie ein Fastentag beim Menschen und entschlackt auch somit. Da Hunde eigentlich Wildtiere (wie Wölfe) mal waren, kam es auch schonmal vor, dass sie einige Tage bei Misserfolg bei der Jagd nicht zu fressen hatten. Insofern hat es ihnen auch nichts geschadet.
Interessant ist allerdings, dass meine Hündin an bzw. nach diesem Fastentag - ich füttere abends - wesentlich lebhafter ist.

klasu
03.07.2002, 16:44
Hi @ all,
ich bin immer wieder höchst amüsiert über die Behauptung, daß ein oder mehrere Fastentage den Darm oder sonstige menschliche Körperteile reinigen würden. Aus medizinischer Sichtweise ist das völliger Quatsch und somit auch nicht auf Tiere übertragbar.
Es ist sicher richtig, daß Wildtiere mangels Jagderfolg gelegentlich einen oder mehrere Tage fasten (müssen), aber ich habe keine Wölfe zuhause, sondern seit vielen Jahren domestizierte Hunde/Haustiere , die mit dem ursprünglichen Wildtier soviel zu tun haben wie ich mit dem CroMagnon Menschen und somit gibt es bei uns jeden Tag Futter, was die volle Zustimmung unserer beiden Pelzgesichter findet.
Einzig und allein aus medizinischen Gründen gibt es bei unseren Hunden evt. mal einen Fastentag, z.B. bei Durchfall oder Erbrechen, aber wenn es nach spätestens einem Tag nicht besser geworden ist, werden andere Massnahmen getroffen.
Viele Grüsse
klasu , der es sich jetzt wahrscheinlich mit vielen Alternativmedizinern verdorben hat ;)

SteffiL
08.07.2002, 02:52
der es sich jetzt wahrscheinlich mit vielen Alternativmedizinern verdorben hat

Stimmt ;-))

Aber tatsächlich hängt es davon ab, wie der Hund gefüttert wird. Solange meine Hunde BARFen, wird auch gefastet. Da ich mir das nicht immer leisten kann, gibt es auch FeFus, und dann wird nicht gefastet. Den Grund findest du auch in meiner Hundethek auf hunde-treff.com, Ursula hat dort diesen Beitrag zum Fastentag verfasst. Übrigens sind diese körperlichen Umstellungen auch für uns spürbar, wenn wir fasten oder diäten, mit der Lipoproteinlipase und dem Insulin hängt großteils der bekannte "Jojo"-Effekt zusammen.

Liebe Grüße
Steffi



Die Sache mit dem Fastentag

Hiermit möchte ich meine Überlegungen zum Fastentag für Hunde darlegen. Genaue medizinische Auskünfte kann natürlich nur der Tierarzt geben.

"Ein Fastentag in der Woche verlängert das Leben ihres Hundes mindestens um die Hälfte!" schreibt Trummler 1989 in seinem Buch "Ratgeber für den Hundefreund".

Und wer möchte nicht seinen Hund möglichst lange gesund bei sich behalten? Also eisern einen Fastentag in der Woche?
Hier stoßen wir auf das Problem der geschriebenen Dogmen: die Begleitumstände.
Zu Trummlers Zeiten fütterte man - so auch in unserer Familie - ungewaschenen Pansen den Hunden. Dazu kam Kopffleisch, das ganze durchmengt mit ein, zwei Händchen voll Hunde-Haferflocken.
Tierisches Eiweiß und Fett, wenig Kohlehydrate - das war die Ernährungszusammensetzung, die auch der Zusammensetzung der Beute sehr nahe kam.

Und heute? Der Hauptteil der Hundeernährung besteht aus Kohlehydrate - mit all ihren Auswirkungen auf den Stoffwechsel, vor allem auf den Insulinspiegel. Man darf nicht vergessen, dass diese Kohlehydrate hoch aufgeschlüsselt sein müssen, damit sie der Hund verdauen kann. Also nichts mit Vollkornschrott.
Dieser im Verhältnis zu früher hohe Insulinspiegel kann unseren Hunden an einem Fastentag Schwierigkeiten bereiten. Bei längerem Fasten passt sich die Insulinausschüttung an, aber nicht innerhalb dieses einen Tages. An diesem Tag spürt der Hund wie wir die Folgen einer leichten Unterzuckerung. (by the way: 1% aller Hunde haben eine festgestellte Zuckerkrankheit und: der hohen Insulinspiegel verhindert ein Abnehmen zu dicker Hunde)

Wann also ein Fastentag?

- Bekommt der Hund wenig Kohlehydrate, dann ist ein Fastentag kein Problem.
- Bei einer "normalen" Ernährung sollte man den Fastentag noch einmal aus oben genannten Gründen überdenken.

- Viele Hunde machen von sich aus mal einen Fastentag und fressen am nächsten wieder mit normalem Appetit. (Bei längerer Futterverweigerung und bei Hunden, die diesen Fastentag sonst nicht haben, sofort zu Tierarzt!)

Eurasierhome
08.07.2002, 22:02
Hallo,

wir halten bei unseren Hunden selten einen Fastentag ein. Bei uns stehen immer 4 volle Näpfe Futter zur Selbstbedienung rum (bei 4 Hunden). Aber mir ist aufgefallen, dass unsere Hunde (alle 4 gleichzeitig) von selbst ab und zu einen Fastentag einschmeißen.

Liebe Grüße,
Sandra und ihre kleinen Wilden