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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie lange pack ich das noch?



simonehai
05.12.2003, 12:11
Hallo Zusammen,

ich weiss einfach nicht mehr weiter - bin nervlich total am Ende, habe einfach keine Kraft mehr, dies noch lange durchzustehen...

Ich habe schon zweimal über Maya geschrieben - unsere OKH, die so extremen Durchfall hat; es wird einfach nicht besser.

Es hat alles im Juli/Aug. angefangen - hin u. wieder hat sie "Tröpfchen" verloren. Wir waren beim TA u. es hieß als erstes, dass sie einfach "nur" eine grippalen Infekt hat.
Nachdem sie AB bekommen hat, ist es aber nicht besser geworden u. wir sind dann anstatt zum TA zur Tierklinik (Duisburg Asterlagen) gefahren.

Es wurde soweit auf alles getestet (2x Blutproben/3x Kotproben) - nix, alles negativ.
Sämtliche Diäten, AB etc. schlugen bei Maya nicht an - der Durchfall ging und ging nicht weg.

Zu allem Überfluss hat sie sich noch einen richtig dicken Pilz eingefangen.

Vor einigen Wochen haben wir dann eine Magen-Darm-Spieglung machen lassen; Proben der Darmwand u. der Haut in die Pathologie einschicken lassen - heraus kam: Autoimmunerkrankung + Pilz

Der Pathologe (aus München) hat mit dem TA eine Behandlung ausgetüfftelt - diese hat sie bekommen (Cortison), hat aber nicht angeschlagen.

Den Pilz haben wir erst mit Program behandelt (hat auch nicht angeschlagen) u. mittleweile behandeln wir ihn mit Imaverol.

Vor einigen Tagen sind wir dann wieder auf ein anderes AB umgestiegen - dieses spritze ich ihr nun zweimal am Tag á 0,5 ml.
Doch leider wirkt es auch nicht.

Maya´s Zustand: sie hat am ganzen Körper Pilz - am Kopf hat sie kein einziges Haar mehr u. der Rest des Körpers ist voll mit dem Pilz. Im Grunde gleicht sie einer Sphynx, die ein paar Haar hat - wirklich, ich habe noch nie so einen Pilzbefall gesehen.
Ob das Imaverol anschlägt, kann ich noch nicht mal beurteilen, weil es einfach so viel ist.
Ihr After, ihr Schwanz und ihre Hinterbeine sind komplett voller Kot - ich bekomme es noch nichtmal richtig rausgewaschen.

Zudem ist ihr ganzes Fell strähnig, fettig u. wenn man sie anfasst, hat man das Fell büschelweise in der Hand (u. das bei einer Kurzhaarkatze).
Dort wo der Pilz am schlimmsten ist, kommen langsam ein paar einzelne dunkle Haare zum Vorschein, aber ringsrum ist ihr Fell so lose, dass man es so rausrupft, wenn man sie anfasst.

Egal wo Maya liegt und steht, es läuft aus ihrem After nur so raus - überall liegen Decken u. Handtücher aus, die ich mit Sicherheit 3-4x am Tag wechseln muss, weil sie voll mit Kot sind.

Vom Verhalten her ist Maya nun sehr dezent u. zurückhaltend. Sie versteckt sich viel u. wenn andere Katzen ihr nun zu nahe kommen, miaut sie, so dass die anderen wieder gehen. Sie möchte einfach ihre Ruhe haben - so als ob sie sich schämt für ihr Aussehen und dafür, dass sie so dermassen stinkt.

Ihr Fressverhalten ist auch nicht wirklich prickelnd - beim Trofu fängt sie an zu würgen; Dosenfutter frisst sie, aber nicht wirklich viel. Ihr Favorit sind momentan die Knabberstangen von Aldi - die haut sie rein wie nix. Mir soll es ja relativ egal sein - ich bin dankbar über jeden Krümel, den sie verschlingt.

Leute, ich bin mit meinem Latein am Ende; mir geht es selber so schei...; ich weiss nicht mehr, was ich machen soll.

Es kann doch nicht sein, dass sie so einen beschiss... Durchfall hat, der nicht in den Griff zu bekommen ist.
Mir ist es ja egal, dass sie mir die ganze Bude voll macht, ich bestimmt drei Maschinen Wäsche am Tag habe, aber mir ist es nicht egal, meine Katze so zu sehen. Ich seh ihr an, dass sie unter sich selbst leidet - und das tut mir verdammt weh.

Was soll ich nur tun? Ich habe das Gefühl, dass ihr kleiner Körper schon resistent gegen sämtliche AB ist - sie nimmt nix mehr an.

Ich habe schon überlegt, zu einem Tierheilpraktiker zu gehen - nur leider weiss ich nicht, wo ich einen finde, der wirklich kompetent ist...

Hat jemand für mich Tipps, Ratschläge oder sonstiges?



Verzweifelte, traurige Grüße, Simone

Schlumpfine
05.12.2003, 12:23
Liebe Simone,

mensch, das klingt ja schlimm, die arme Maya fühlt sich bestimmt total unwohl - gerade wo Katzen doch so reinlich sind.

Wo wohnt ihr denn? Vielleicht können wir Dir eine gute Tierklinik oder auch Tierheilpraktiker in der Nähe nennen?

Hast Du es schon bei mehreren TÄ versucht ?

Leider kann ich Dir nichts zu dem Pilz sagen, aber ich nehm Euch beide jetzt erstmal in den Arm *knuddel* - bestimmt kann Dir hier jemand helfen...

Alles Gute für Maya!

LG, Silvia

Mullemiez
05.12.2003, 12:23
Ach Mensch Simone,
ich hab zwar keinen gescheiten Rat für dich, nehm dich aber erst mal in den Arm und knuddel dich.......und deine Lütte natürlich auch.
Frau Doc weiß bestimmt einen Rat:cu:

fimara
05.12.2003, 12:23
Hallo Simone!
Ich kann mir wirklich vorstellen wie verzweifelt du sein mußt, Das ist ja wirklich schrecklich.
Hat dein Arzt es schon mal mit Baypamun versucht??? Ich hab wirklich keine Ahnung ob es in deinem Fall hilft. Aber ich denke villeicht könnte es klappen, gerad3e bei einer Autoimmunschwäche, vielleicht stärkt es sie ein bisschen. Frag doch mal mal deinem Ta nach, das kostet ja nix, und Baypamun ist auch sehr verträglich, selbst mein Allergiker Filli hat das Zeug gut vertragen.
Ich drücke dir sämtliche Daumen und meine Katzen ihre Pfoten das sich der Zustand deiner Süßen bald verbessert.

sabine136
05.12.2003, 12:32
es gibt ein ab, dass noch keine resistenzen aufzeigt.... chloramphenicol. vielleicht hat noch ein ta restbestände, da eigentlich vom markt. spritz es 3-5 mal hintereinander alle 2 tage. dazu könnt ihr vit b + leberextrakt geben. das ist so ungefähr das rezept meines uralten ta. und damit haben wir auch solche katzen wie deine schon von der schaufel geholt. autoimmunerkrankung? sicher? habt ihr auf rota getestet? wenn du möchtest, kannst du mich gern anrufen. bin bis 15.00h unter 040-63764653 zu erreichen. danach zuhause unter 04161-558335 (ab ca. 18.00h)

Anschla
05.12.2003, 12:51
Du Arme... wenn ich denke, wie ich heute Nacht schon bei einem kleinen Problemchen beimeiner Dicken gelitten habe...

Das schlimme ist wohl so hilflos zu sein und zu sehen, dass die Süsse leidet. Andererseits ist es auch unvorstellbar die Hoffnung aufzugeben. Es sind schon so viele Tiere gerettet worden, wo man schon aufgeben wollte!!

Vielleicht kann Dir Sabine wirklich helfen...wäre ein ganz großer Weihnachtswunsch!!!
Ich drück Dir die daumen!!!!!!

simonehai
05.12.2003, 12:53
Hallo,

danke für Eure Unterstützung - das tut gut; wobei ich mittlerweile echt schon so entnervt bin, dass ich entweder vor Verzweiflung o. vor Rührung anfange zu heulen...

Baypamun haben wir noch nicht gespritzt - soweit ich zumindest weiss...

Die Tierklinik, zu der wir momentan fahren, ist in Duisburg Rheinhausen - ich halte die Ärzt dort eigentlich für sehr kompetent; gerade der Doc, der Maya behandelt, ist eigentlich mein Arzt des Vertrauens. Aber ich würde mit Sicherheit nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass er alles weiss u. alles richtig macht...


Sabine: Dein Angebot, Dich anzurufen nehm ich gerne an - wäre es Dir Recht, wenn ich heute Abend gegen 20:20h anrufe - muss gleich arbeiten u. bin dann wieder zuhause?!

P.S.: Wir kommen aus dem Kreis Heinsberg (zw. MG u. AC) - wären aber bereit, auch ein Stück zu fahren, wenn sie was kompetentes anbietet!


Lieben Gruß, Simone

Kleeblatt
05.12.2003, 13:16
Hallo Simone,

ich weiß, dass das eigentlich das Naheliegende ist, habe aber leider selbst die Erfahrung gemacht, dass diagnostisch oft die einfachen Dinge vergessen werden. Und eine Bekannte von mir aus Mönchengladbach hat leider genau die gleichen Erfahrungen mit einem Durchfall bei ihrer Katze gemacht, wie Du - und da es nicht mehr zu ertragen war, sollte die kleine (eine Siamesin aus dem TH) sogar letztendlich eingeschläfert werden. Ich habe sie dann gefragt, ob auch auf Giardien behandelt worden ist - und das ist nicht gemacht worden. Nach einem monatelangen Leidensweg war die Katze nach ein paar Tagen einfacher Behandlung wieder o.k.!

Selbst wenn eine Kotprobe darauf untersucht worden ist, sagt das nichts darüber aus, ob Giardienbefall vorliegt oder nicht, das muss bei einem begründeten Verdacht mehrfach wiederholt werden. Wäre ich TA, würde ich einmal testen, wie die Kleine auf Panacur reagiert (Metronidazol ist ein ziemlicher Hammer - sicherlich das bessere Mittel um Giardien langfristig loszubekommen aber für einen 'Test' reicht Panacur für 5 Tage gegeben). Wenn der Durchfall sich unter der Behandlung schlagartig bessert, wäre das ein Anhaltspunkt.

Wenn Du nicht immer so weit fahren kannst (Ist das die Klinik in Duisburg am Kaiserberg zu denen zu gehst? Die ist sehr gut) kann ich Dir auch die Tierklinik in Mönchengladbach am Bökelberg empfehlen. Die sind diagnostisch auch auf der Höhe und haben auch die entsprechenden Mittel, aufwendige Untersuchungen durchzuführen. Hier ist deren Homepage:

http://www.tierklinik-mg.de

Was den Pilz betrifft. Pilz wird man nur schwer los, wenn das Immunsystem angegriffen ist. Wenn Du noch weitere Katzen im Haushalt hast, müssen übrigens alle Tiere behandelt werden und auch die Wohnung in regelmässigen Abständen gründlichst desinfiziert werden (nur Putzen reicht nicht). Auch Dich kann das treffen.

Ich denke, es ist ganz wichtig, dass der Durchfall erfolgreich bekämpft wird, dann wird es auch mit dem Pilz wieder, das kann aber wirklich sehr sehr lange dauern.

Übrigens: nach jeder AB-Therapie muss die Darmflora wieder aufgebaut werden, dafür kannst Du z. B. Bene-Bac Pulver aus der Apotheke oder vom TA nehmen und ab und an etwas Joghurt unter das Futter gemischt kann auch nicht schaden.

Liebe Grüße
Steffi

GinaGlückskatze
05.12.2003, 14:03
:( Hallo Simone,

ich kann zwar nicht helfen, möchte dir aber aber unsere Anteilnahme mitgeben - einfach grauenvoll, was die arme Motte da durchmachen muß. Ich wünsche euch viel Glück und ganz viel Kraft und gute Besserung !!!

Sandra1980
05.12.2003, 14:13
Simone,
Ich drueck Dich auch mal und wuensch Euch alles Gute und viel Glueck!
Ausser dass ich an Euch denke und Daumen druecke kann ich leider nicht helfen.
:(
Aber Kopf hoch, das wird schon wieder!

catweazlecat
05.12.2003, 14:26
Hallo Simone

das klingt ja wirklich grauenhaft was deine arme Maus da durchzustehen hat! So schlimm habe ich es wirklich noch nie gehört :(

Ich habe leider auch keinen Rat für Dich, ausser doch mal unter www.catterys.de im Forum um Hilfe zu bitten. Dort sind eine Menge Züchter unterwegs die offenbar schon öfters wirklich gute Tips und Hilfen bei Krankheiten hatten. Einen Versuch ist es sicher wert.

Drücke Euch fest die Daumen das es deiner Süssen bald besser geht und endlich ein Mittel bzw. die Ursache ihres Problems gefunden wird!

Alles Gute!

happy-cat
05.12.2003, 14:27
Liebe Simone,

ich möchte Dir einen eher ungewöhnlichen tip geben.

Melde dich mal im FIV-Forum bei Martina und Poose. Nein ich weiß FIV ist es wohl nicht aber Martina hat durch ihren Fiv-Kater sehr viele Kenntnisse über diverse Krankheiten, gerade bei Pilzen kann sie Dir bestimmt helfen.

http://www.poose.de

Ich drück euch ganz fest die Daumen und wenn ich noch was sagen darf die Knabberstangen und das Cortison sind das letzte was ich der armen Maus geben würde.

Luna und Claudia

Aliantha
05.12.2003, 15:24
Hallo ich bin zwar eigentlich aus dem Hundeforum aber auch von hier mal 2 Tips:

Der erste wäre die Tierklinik in Erkrath. Dothin kommt 2 mal pro Monat eine Dermatologin. Vielleicht wäre das was?

Ansonsten gibt es einen TA in Neuss glaube ich DR. S... oder Sch... ich komm nicht drauf. Er bietet auch verschiedene Sachen ausserhalb der normalen Tiermedizin an und hat einen sehr guten ruf.

ich versuch mal den Namen des 2. TA aufzutreiben.

Gruss, Anja

Kleeblatt
05.12.2003, 15:35
Wenn Du Dr. Sch*** meinst, der hat einen denkbar schlechten Ruf. Er versucht mit Dingen wie Bioresonanztherapie den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen und jeder Züchter aus der Umgebung rennt schreiend davon, wenn Du nur den Namen erwähnst.

LG
Steffi

admin
05.12.2003, 15:38
@Aliantha,
bitte TA-Adressen über mail austauschen oder über unsere zooplus Tierarztsuche.
Aus standesrechtlichen Gründen dürfen wir "Werbung" in jeder Form für TÄ nicht zulassen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.;)

Aliantha
05.12.2003, 15:38
oh, das wusste ich nicht.
mir wurde er damals mal als guter arzt für Luna genannt. wir haben dann aber doch mit einem anderen arzt alles in den griff bekommen.

dann nehm ich den tip zurück ;)

Aliantha
05.12.2003, 15:39
Original geschrieben von admin
@Aliantha,
bitte TA-Adressen über mail austauschen oder über unsere zooplus Tierarztsuche.
Aus standesrechtlichen Gründen dürfen wir "Werbung" in jeder Form für TÄ nicht zulassen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.;)

ok :)

Kleeblatt
05.12.2003, 15:52
o.k. :)

Auf jeden Fall wohnt dieser TA, nennen wir ihn Doktor S., nur etwa 5 km von mir entfernt und macht einen auf Wunderheiler.

Er ist schon ziemlich berüchtigt dafür, dass er den Leuten das Geld aus der Tasche zieht und hat leider auch ein paar 'Jünger', die seine angeblichen Fähigkeiten lustig über das Internet verbreiten (Spontanheilungen gibt es immer wieder mal).

Hier ein recht witziges Beispielt aus dem eigenen Bekanntenkreis: Eine befreundete Züchterin, die in einem medizinischen Beruf tätig ist, war mit einem Notfall (Kitten mit Durchfall) am Wochenende bei ihm (und kannte ihn vorher noch nicht). Er hat ihr dann eine Dose mit einer Flüssigkeit geben wollen mit den Worten 'das ist das neueste aus der Weltraumforschung'. Eine Auskunft, was das denn nun wäre, war beim besten Willen nicht zu bekommen. Von den traditionellen Behandlungsmethoden (und sie hat gezielt nach einem Medikament gefragt, welches immer, schnell und kostengünstig in diesem speziellen Fall hilft) hielt er nichts und wollte ihr um jeden Preis dieses teure undefinierbare Zeugs andrehen.

Sie ist dann wieder gegangen und in die nächste Klinik gefahren. Hätte ich auch getan.

LG
Steffi

kako
05.12.2003, 15:56
Hallo Simone,

wie hat denn das Ganze angefangen?
War das schon so, als Ihr sie bekommen habt oder hat es erst später angefangen?
Könnte es vielleicht eine psychische Ursache haben? z.B. eine neue Katze, Umzug oder umstellen der Möbel...

Ist es ganz sicher, dass es ein Pilz ist?
In einem anderen Beitrag habe ich gelesen, dass sie auf Pilze untersucht wurde, aber das Ergebnis negativ war.
Manche (Haut)Pilze kann man unter ultraviolettem(?) Licht sehen. Die Stellen leuchten dann neongrün.
Oder hat sie einen "inneren" Pilz (wie nennt man denn die :?: :confused: )

Gab es auch schon Zeiten, in denen es ihr besser ging?

Ich weiss, sind jetzt viele Fragen, aber vielleicht kann man da etwas in einen Zusammenhang bringen...

Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass es ihr bald besser geht.

Liebe Grüße
kako

Aliantha
05.12.2003, 15:58
Weltraumforschung hört sich halt immer gut an ;)

Grüsse von Anja und im Schlaf vor sich hin wuffender Luna

MartinaL
05.12.2003, 18:04
Hallo Simone,
das hört sich ja alles wirklich nach einem echten Nervenkrieg an, tut mir sehr leid für dich und die arme kleine Maus.
Es ist klar, dass das Immunsystem schwer angegriffen ist. Vielleicht kann dir hier ein TA, der verschiedene Methoden anwendet, wirklich besser helfen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man in so einer Situation vor allem jemanden braucht, der einen psychisch wieder aufbaut. Das können die Alternativ-mediziner ja häufig wirklich besser.
Über den hier genannten Dr. S habe ich übrigens nur ganz Hervorragendes gehört - allerdings muss man natürlich auch anderen Methoden gegenüber aufgeschlossen sein.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass euch geholfen werden kann!
VG
Martina

sabine136
05.12.2003, 20:44
warte auf anruf....

Mullemiez
05.12.2003, 20:47
komm so lang ins plauderstübchen, da gibts glühwein und bier:santa01: :santa01:

simonehai
05.12.2003, 22:50
Hallo,

nachdem wir heute nachmittag mit dem TA telefoniert haben, hat er angeordnet, dass Maya nun stationär aufgenommen wird; sie ist jetzt mit ihrem Freund Leon dort u. wird bis mind. Dienstag auch dort bleiben...

Ich habe eben mit Sabine telefoniert (Danke Dir nochmal!) u. im Anschluss mit dem TA.

Also: Rota schliesst er aus, da Maya schon viel zu lange an dem Durchfall leidet. Wie er sagt, kommt Rota bei Katzen viel häufiger vor, als wir uns denken u. oftmals sterben die Katzen daran. Die Krankheit verläuft wohl ähnlich wie Katzenseuche (falls ich das richtig verstanden habe) u. binnen zwei bis drei Wochen sterben die Tiere dran o. haben es eben überstanden.

Chloramphenicol: Er hat noch Bestände von dem Medi da u. wird es Maya morgen mit dem gewohnten AB geben. Die "Nebenwirkungen" (Sabine, Du weisst Bescheid) sind nicht gegeben - er hält relativ viel von dem Medi u. hat gesagt, dass er es Maya ohne schlechtes Gewissen verabreichen kann.
Es ist wohl nicht so schlimm, wie man vielleicht meint.

Guanistrip-Paste: Leider so sagt er, haben sie keine Restbestände mehr (er hat wohl sehr viel davon gehalten) u. somit kann er es nicht verabreichen; allerdings hat das AB, welches Maya zur Zeit bekommt, fast die gleiche Zusammensetzung wie die Paste.

Ich habe ihn gefragt, ob er meint, dass Maya´s Zustand lebensbedrohlich ist? Er hat mir wortwörtlich geantwortet: "Noch nicht, deshalb habe ich sie auch hierbehalten!"
Er meinte, dass er sie lieber jetzt dort hat, als irgendwann an dem Punkt, wo die Katze nicht mehr kann u. sie nur noch leidet.
Der Zustand von Maya ist wirklich mehr als katastrophal, aber ich vertraue dem TA schon, wenn er sagt, dass sie es schaffen wird, da sie ja nun unter 24 Stunden Beobachtung ist.

Sie hat eben auch Infusionen bekommen, da sie wirklich extrem ausgemärgelt war/ist. Gefressen hat sie auch was und nun kuschelt sie an Leon im Körbchen...

Bitte drückt mir die Daumen, dass es alles wieder in Ordnung kommt u. ich Maya wieder als gesunde und muntere, vor allem quakende Katze auf dem Schoss halten kann...


P.S.: Im Übrigen habe ich eben, als ich von der Arbeit kam und fast vor der Haustür war, ein kleines Kätzen überfahren. Ich bin schon extra langsam durch unser Dorf gefahren, eben weil ich weiss, dass hier öfter Katzen rumlaufen und dann das...
Ich konnte nichts mehr machen - bin 30 gefahren und hab sie wirklich unter meine Reifen rennen sehen - ich kam zum Stillstand und ein paar Sekunden später war sie tot.
Vielleicht war sie 10 Wochen alt...

Kurz darauf kamen ihre beiden Geschwister unter einem Hoftor hervorgerannt u. ein anderer Autofahrer hat noch eines fast erwischt. Mein Freund und ich haben das tote Kitten in einen Karton gelegt, vor unsere Haustür gestellt und die beiden anderen Miezen mitgenommen.
Die "Besitzer" sind nicht zuhause und nun haben wir die beiden in Quarantäne in unserem Bad. Sie sind klein, mit Sicherheit verfloht und hatten Hunger wie sonst noch was.

Mal abgesehen davon, dass ich mir Vorwürfe ohne Ende mache, was soll ich denn nun mit den Kitten machen?
Die Besitzer haben sie von anderen Leuten geschenkt bekommen, renovieren gerade ihr Haus, wohnen aber noch woanders u. lassen die Katzen im Haus bzw. draussen zurück.
Auf der einen Seite sind es ihre Katzen, aber auf der anderen Seite ist es doch nicht normal, so kleine Miezen sich selbst zu überlassen...

Ich bin einfach nur noch fertig und weiss nicht, wo mir der Kopf steht - was tu ich nur?

Simone

Sandra1980
06.12.2003, 00:15
Ach ne, das auch noch!

Simone, Du tust mir echt leid.
Ich wuesste auch nicht was ich mit dem Kaetzchen gemacht haette, aber ich finde Deine Loesung ganz gut. VOr allem find ich es toll, dass Du die anderen bei Dir aufgenommen hast.

Wenn Du den Besitzer siehst wuerd ich ihm den Karton ueberreichen und schauen was er sagt. Je nach Reaktion wuerd ich dann vielleicht sogar die andren nicht mehr rausruecken. Aber das kommt auch darauf an wie Du Dich mit ihm verstehst und wie Du das Verhaeltnis in Zuknunft haben willst.

Ich hoffe doch dass er es einsieht dass so kleine Katzen erst recht nicht draussen sein sollten!

Und Deiner Maus drueck ich jetzt ganz fest die Daumen!

sabine136
06.12.2003, 07:22
füttere die brut ;-)

sabine136
06.12.2003, 07:24
sorry, aber an rota stirbt es sich nicht so leicht! testen!

sabine136
06.12.2003, 07:29
chloramphenicol: da kann er und SOLLTE er tunlichst das gewohnte ab schon weglassen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ! bei ab's hält doppelt genäht nicht unbedingt besser.....
guanistrep: was is das, was da (fast) die gleiche zusammensetzung hat? mir ist nix bekannt! den namen DES zeugs hätte ich schon gerne!

sabine136
06.12.2003, 07:32
nochmal rota: wir haben auf der katze meiner freundin MONATELANG rumgeeiert, bis wirs raus hatten. die mietz hats problemlos überlebt. bloss gesch***** wie irre.

Katzenmammi
06.12.2003, 15:44
Liebe Simone,

das sind ja richtige Horrorgeschichten, die Dir im Moment passieren - hoffentlich hat das schnell ein Ende. Daß Du die Kleinen bei Dir aufgenommen hast, finde ich toll! Es ist unglaublich, was sich manche Menschen so denken... oder eher wohl nicht.

Vielleicht habe ich noch ein paar Ideen für Dich. Ganz allgemein: die Haut und der Darm entstehen bei der Zellteilung einer befruchteten Zelle aus den selben sogenannten "Keimblättern" (Mein Biolehrer wäre stolz auf mich!). Daher ist fast immer ein Zusammenhang zwischen Erkrankungen der Haut und des Darms zu sehen. Im Darm selbst sitzt zu 70% das Immunsystem. Dieses Gleichgewicht wird ganz massiv gestört durch die Einnahme von Antibiotika (anti-gegen, bios-Leben) Die zerstören eben nicht nur die "bösen" Bakterien, sondern leider auch die "guten". Wenn das Milieu im Darm massiv durch solche Medikamente gestört ist, tritt fast immer einer Reaktion über die Haut auf. Das können Pilze, Ekzeme oder bei uns Menschen auch die Schuppenflechte sein.

Ich bin kein Arzt, aber mit logischem Menschenverstand sage ich mir, daß erst eine Besserung eintreten kann, wenn der Darm saniert und regeneriert ist. Dann könnte es sein, daß sich das Problem mit der Haut von selbst löst, auf jeden Fall wird es positive Auswirkungen haben.

Leider sind die Schulmediziner, Human- wie Veterinärmedizin, eher weniger auf "alternative" Behandlungsmethoden eingestellt. Ich möchte Dir gern raten, einmal Kontakt mit einem TA, der auf Naturheilbasis behandelt, aufzunehmen.

Und wir drücken Euch ganz, ganz fest unsere Daumen und Pfoten, daß Maya bald wieder bessere Zeiten sieht.

Alles, alles Liebe

Katz&co
06.12.2003, 16:03
Hallo Simone!!!

Tut mir sehr leid was Dir in letzter Zeit alles wiederfahren ist :-((
Wir drücken Dir, aber vorallem Deiner Maya ganz fest die Daumen, das sie bald wieder ganz gesund ist.

Liebe Grüße
Petra

simonehai
06.12.2003, 21:18
Hallo,

den Namen des Medis, welches die gleichen Inhaltsstoffe hat, weiss ich natürlich nicht mehr (vergess alles in letzter Zeit), werde den Doc morgen aber nochmal danach fragen...

Das die Fell (Pilz) Probleme mit dem Durchfall in Verbindung stehen, habe ich mir auch schon gedacht - schliesslich hat die ganze Katze ja gar kein Immunsystem mehr u. sie lädt ja nahezu alle ein, was kommen kann... :-(

Mein Freund ist gerade auf dem Weg in die Klinik, um Maya zu besuchen - ich konnte u. wollte nicht mit, weil es mir das Herz brechen würde, sie dort zu sehen u. nicht bei mir haben zu können. Hört sich vielleicht gemein an, aber ich weiss, dass sie dort gut aufgehoben ist u. wenn ich sie nun besuchen würde, wäre es für mich u. die Katze viel schlimmer als es ohnehin schon ist.

Zu den beiden Kitten: Sie waren nun von gestern bis heute bei mir im Bad und ich habe die ganze Zeit überlegt, was nun das sinnvollste und beste für sie ist.
Wir hatten eben Besuch (der beste Freund meines Freundes) und ich habe ihm so lange eingetrichtert, dass er unbedingt zwei Katzen braucht, bis er die beiden nun mitgenommen hat!
Wir haben ihm die komplette Grundausstattung für Katzen mitgegeben u. er fährt nun gleich mit in die Klinik u. lässt sie eben mal durchchecken etc.

Ist den "Besitzern" gegenüber zwar richtig hinterhältig, aber in meinen Augen sind sie es einfach selbst Schuld - schliesslich wäre es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis sie auch auf der Strasse gelegen hätten, oder!?


Lieben Gruß, Simone

catweazlecat
07.12.2003, 11:26
Hallo Simone

schön das Du gleich ein neues Heim für die zwei Zwerge gefunden hast! Auch das euer Freund sie gleich dem TA vorstellt ist wirklich vorbildlich. Über die ehemaligen Besitzer würde ich mir keinen Kopf machen, so wie die mit diesen Kitten umgegangen sind holen die sich einfach ein paar Neue so fies das klingt :(

Für eure Maus in der Klinik drücke ich fest die Daumen! Es ist erstaunlich das dein Freund dort hin darf zum Besuch. Normalerweise lassen die keine Besucher zu den Tieren in den Kliniken weil sie davon ausgehen das es nur für beide Seiten schlimmer wird wenn der Besitzer dann wieder ohne das Tier nach Hause geht.

Halte uns mal auf dem Laufenden wie es mit der armen Katze weitergeht. Ich wünsche ihr wirklich das die Ärzte Fortschritte machen und es ihr bald besser geht!

Attn: Sabine

Was ist denn Rota? Hab ich bisher noch nie gehört.

Gruss

Mullemiez
07.12.2003, 17:12
Moin,
schaut mal
http://www.rund-ums-baby.de/gesundheit_baby/rotavirus.htm

und hier

http://www.laborgrauer.de/viren.shtml

war auch neugierig und hab gegoogelt.

Simone, wie geht es deiner Maus denn jetzt?

simonehai
07.12.2003, 22:56
Hallo,

habe eben mit dem TA telefoniert. Maya hat seit gestern Abend keine Tropfen mehr verloren u. ihr After ist sauberer. Der TA hat aus dem Katzenklo auch zwei "Köttel" rausgeholt - die können zwar genauso gut von Leon sein, aber er hat zumindest keinen Dünnschi.. gefunden u. das ist, so denke ich, doch ein halbwegs gutes Zeichen.

Sie läuft auch in der Box rum u. schmust ganz doll mit Leon.

Laut TA soll sie mind. bis Dienstag in der Klinik bleiben - anschliessend möchte ich ihm die Entscheidung lassen, ob Maya länger dort bleibt oder mit nach Hause kommt. Mir soll es nur recht sein, wenn sie auch länger dort bleibt - bis man wirklich sagen kann, der Durchfall ist weg. Schliesslich hatte sie hier auch mal für ein, zwei Tag kaum Tropfen verloren u. dann ging es wieder von vorne los.

Morgen mittag ruf ich wieder dort an - mal sehen, was es dann zu berichten gibt - zumindest hatte ich heute mal einen halbwegs entspannten Sonntag!

Liebe Grüße, Simone

GinaGlückskatze
08.12.2003, 09:53
schön zu hören, daß es einen kleinen Silberstreif am Horizont gibt - wir drücken weiterhin Daumen und Pfötchen :cu:

Coco_Nrw
08.12.2003, 11:54
Hallo Simone,

Habe gerade erst alle Beiträge gelesen und auch von uns erstmal alles alles Gute für Maya, das ist ja wirklich grauenhaft!! :( Wünsche Euch so sehr, dass bald Besserung eintritt!! Mich würde das auch total fertig machen. :(

Zu den beiden Kitten.. das hast Du absolut richtig gemacht!! Die "Besitzer" haben doch verantwortlungslos gehandelt, man kann im Winter doch 10 wöchige Kitten nicht einfach draussen herumspazieren und verwahrlosen lassen! Und wenn sie bei Eurem Freund gut aufgehoben sind, umso besser!! :p
Da würde ich mir an Deiner Stelle keine Gedanken drum machen.. falls die "Besitzer" sich wider Erwarten bei Euch melden sollten - :?: - wisst Ihr halt von nichts.. Sofern die "Besitzer" davon überhaupt etwas bemerkt haben. Ich vermute auch, hättet Ihr sie nicht mitgenommen, wären sie bestimmt früher oder später unter weitere Räder gekommen.. :(

simonehai
08.12.2003, 12:31
Bzgl. der Kitten - die "Besitzer" waren bis heute nicht mehr im Haus - ihnen ist also bis jetzt nicht augefallen, dass ihre Katzen nicht mehr da sind.

Sorry, aber wenn ich meine Katzen doch gerne habe u. sie sind Freigänger, dann würde ich mir doch so allmählich doch mal Sorgen machen, wo die Kleinen sind - aber von denen kommt nix; und wenn sie fragen sollten, dann werden wir halt sagen, dass wir sie nicht mehr gesehen haben - basta!

Die kleine tote Maus haben wir übrigens gestern bei uns hinterm Haus im Wald beerdigt - es tut mir so schrecklich weh, was ich ihr da angetan habe... Mach mir solche Vorwürfe...

Dafür geht es den anderen beiden Kitten nun umso besser - Samstag Abend sind sie in der Klinik noch durchgecheckt wurden. Beide waren total verfloht, obwohl wir schon zweimal mit Frontline gearbeitet haben u. beide hatten Ohrmilben ( welche wir auch schon behandelt hatten). Die kleinere von beiden hat auch eine leicht entzündetes Auge, was aber lt. TA nicht weiter schlimm ist (sieht auch nicht wirklich schlimm aus). Desweiteren haben wir sie noch entwurmt.

Als sie in ihrem neuen zuhause angekommen sind, sprangen sie aus dem Korb u. sind rumgerannt, als ob sie schon immer dort gewohnt hätten - echt zu niedlich... :-)

Ich denke schon, dass richtige getan zu haben, gell!?

Lieben Gruß, Simone

Anschla
08.12.2003, 12:42
Hallo,

lese schon die ganze Zeit halb heulend mit...
Ja!!!!!!!!!!!!!!!!
Du hast absolut das Richtige getan und ich würde mich auch so verhalten. Einfach, wenn dann mal die Nachfrage kommt, sagen: Katzen, ach, sie haben Katzen? Sie waren doch tagelang nicht hier. Ach, die Katzen waren allein hier? Ach so, neee, habe nix gesehen!!!
Egal mit welcher Begründung, so kleine Mäuse (und auch größere) darf man nicht einfacgh ihrem Schicksal überlassen. Ich bewundere Deinen Mut!

Und zu dem Thema Autofahren: vielleicht war es ds SChicksal der Kleinen, so seine Geschwister zu retten...
Du kannst nix dafür und auch nichts ändern. Wärst Du es nicht gewesen, wäre es das nächste Auto gewesen, ein Raubvogel oder ein streunender Hund, oderoderoder...
So vorsichtig man auch fährt: es kann immer und jeder Zeit ein Tier angerannt kommen und man kann nicht reagieren.

Mir ist vor zwei Jahren auf unsere Landstraße, die den Ort teilt, eine weisse Katze Nachts im Regen vors Auto gelaufen. Aus reflex habe ich gebremst und konnte zum Glück ausweichen. Hinter mir das Auto musste allerdingst stark bremsen...im vorbeifahren konnte ich dann sehen, dass auf dem Rücksitz zwei kleine Kinder sassen.
Mein Bremsen war natürlich lebensgefährlich. Was wäre wohl bei einem Unfall passiert??? An der Stelle war 70, ich war nicht langsamer und auch nicht schneller. der Abstand des Autos hinter mir war für den Normalfall ausreichend...
Ich frage mich heute noch, wie ich das nächste mal reagiere, denn bei aller Tierliebe: so darf ich nicht mehr in die Eisen gehen....
Du siehst, das ist löange her bei mir. Es geht mir auch nicht aus dem Kopf, obwohl nichts passiert ist. Ich kann gut verstehen, dass Du grübelst. Vergessen wirst Du es sicher nie. Aber versuch es damit, dass zwei überlebt haben TROTZ der Gefahr...

LG

sabine136
08.12.2003, 12:58
re rota: gibts - gem. ta - "eigentlich" nur bei rindviech. und uneigentlich schon ziemlich oft bei katzen. vor allem in ländlichen gebieten. wobei kühe und katzen - im gegensatz zu kindern - dabei nicht kotzen.

catweazlecat
08.12.2003, 21:48
Ähem Sabine

und was ist "Rota" nun ausser das Rindviecher dabei nicht kotzen?

Gruss

Enya
08.12.2003, 22:52
Hallo Silke,
vielleicht kann ich ein wenig aufklären.

Das " ROTA" ist ein Virus. ER löst heftigste Durchfälle aus. Allerdings kaum erbrechen.
Er ist sehr gefürchtet, in der humanmedizin, auf Säuglings und Frühgeborenenstationen.
Da die Durchfälle sehr heftig sein können führen sie schnell zur Austrocknung.
In der Regel sorgt man dort für ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und arbeitet gegen den Elektrolyteverlust.

Nachweisen kann man das Rota durch einen Schnelltest und durch Anzüchtung auf speziellen Zellkulturen.
Frag mich aber jetzt bitte nicht welche Zellen das sind. Meine Zeit in der Mikrobiologie ist schon länger her.

Mit einem Test hat man in der Regel innerhalb von 24 sTd. ein ERgebnis.

Rotainfektionen sind häufig bei : Kindern, SÄuglingen und kranken Menschen. Sowie auch bei immungeschwächten Menschen.
Das wird dann mit Sicherheit auch auf die Tiere zu treffen.
WErde mich aber noch mal genauer informieren.

Ich kenne den Virus bisher nur aus der Humanmedizin.

Also würde ich meinen TA fragen, das was gegen den Flüssigkeits und Elektrolyteverlust gegeben wird. Dann nach einem Präparat , zur Stärkung des Immunsystems fragen und ihm etwas gegen die Durchfälle geben lassen.

catweazlecat
09.12.2003, 09:47
Hallo Birgit

lieben Dank für die Aufklärung!

Gruss

simonehai
09.12.2003, 12:07
Huhu,

Maya hat was gegen den Flüssigkeits-, Elektrolyteverlust bekommen (u.a. Infusionen). Gestern nachmittag haben wir mit der Klinik gesprochen u. wir werden Maya u. Leon heute Abend abholen - der Durchfall ist weg!!!

Ehrlich gesagt stehe ich der ganzen Sache sehr skeptisch gegenüber - ich sollte mich freuen, dass der Dünnsch... nun weg ist, habe aber eine viel zu große Angst, dass er wieder kommt, wenn Maya zuhause ist. Ich habe einfach Sorgen, dass er nur für ein paar Tage verschwunden war u. wenn sie später hier rumäuft, war´s das wieder...

Naja, bevor wir Maya heute abend mitnehmen werden wir uns ja eh noch mit der TÄ unterhalten - mal sehen, wie es nun weiter geht.

Im Übrigen habe ich eine E-Mail von einer Ärztin bekommen, die ich um ihre Meinung gebeten habe - sie hat nach der Beschreibung die sie von Maya´s Zustand bekommen hat, gemeint, es könnte sehr gut IBD sein.
Hat jemand Erfahrung mit dieser Krankheit gemacht? Kann mir jemand was näheres dazu sagen?

Aber nichts destotrotz bin ich froh, meine Maus heute Abend in den Armen halten zu können...


Lieben Gruß, Simone

Katzenmammi
09.12.2003, 19:03
Hallo Simone,

wir freuen uns mit Dir, daß Deine Maya wieder nach Hause kommen kann!!!

Alles, alles Gute für Euch

simonehai
09.12.2003, 21:28
Hallo zusammen,

Maya u. Leon sind nun wieder zuhause.

Leider konnten wir mit unserm TA nicht mehr sprechen (zwischendurch darf der arme Kerl auch mal nach Haus), dafür aber mit seiner Freundin, die auch TÄ in dieser Klinik ist.
Sie hat mit ihm die ganze Behandlung zusammen gemacht u. konnte uns dann noch weiterhelfen.

Also, lt. Klinik hat Maya nun keinen Durchfall mehr. Sie haben getestet, auf was für AB sie noch anspricht u. haben festgestellt, dass Bogal (od. Borgal)? wirkt.

Wir sollen nun abwarten u. ihr nix mehr geben, ausser die Behandlung gegen den Pilz, die sollen wir weitermachen.

Maya verhält sich soweit relativ normal - hat auch schon gefressen. Aber ich könnt auch gar nicht vorstellen, was ich eine Angst habe, sie beim Stuhlgang zu beobachten - ich habe echt Panik, dass es wieder dünn rauskommt...

Aber ich kann eben nichts tun, ausser abwarten...

Halte euch natürlich auf dem Laufenden!


Liebe Grüße, Simone

sabine136
09.12.2003, 22:52
drücke alle daumen un dpfoten.

Frauke
10.12.2003, 07:51
Hallo Simone,

ich lese erst jetzt dein Posting.

Die arme Maya. Ich habe zwar keinen Rat mehr für dich. Wollte dir aber sagen, dass ich mit dir fühle. Ein schreckliches Gefühl, wenn man seinem Tier nicht helfen kann :(

Ich sende dir alle Kraft und guten Wünsche damit Maya wieder komplett gesund wird.

Lieben Gruß
Frauke

simonehai
10.12.2003, 10:46
Hallo,

ich hatte von anfang an diese Befürchtung, dass der Durchfall wieder kommt, wenn Maya erstmal zuhause ist.

Gestern Abend u. heute Nacht war sie zweimal auf Klo (ich hatte sie mit Leon alleine im Wohn-/Esszimmer eingesperrt, damit sie ihre Ruhe hat) - der Kot war so mittelprächtig. Er war nicht dünn u. auch nicht in wurstform - ich würde ihn als festen Kuhfladen bezeichnen, als sehr festen aber.

Ihr After war nach dem Koten sauber u. nicht verschmiert.

Gefressen hat sie auch - zwar nicht sonderlich viel, aber wenigstens etwas. Dafür hat sie ganz gut getrunken.

Die Wohnzimmertür steht nun offen u. sie hat sich ein wenig versteckt (Kratzbaumhöhle), da wir einen Kater haben, der sich einen Spaß daraus macht, Maya zu jagen.
Als er eben in die Höhle reingeschaut hat, hat sie miaut u. dabei "gepupst" u. etwas flüssigen Kot verloren...

Ich werde echt panisch - das gibt´s überhaupt nicht. Am liebsten würde ich nun wieder den TA anrufen, aber vielleicht sollte ich Maya doch noch etwas Zeit zum wieder einleben geben?


Lieben Gruß, Simone

sabine136
10.12.2003, 10:54
mist. ich habs auch befürchtet. ruf da bitte gleich wieder an.

simonehai
10.12.2003, 11:09
Hallo Sabine,

der TA ist in einer OP - ich kann ihn heute nachmittag gegen 16h erst erreichen...

Es darf einfach nicht wahr sein...

simonehai
10.12.2003, 11:39
Hallo nochmal,

für den Magen/Darm möchte ich Maya was unters Futter mischen - habt ihr da eine Ahnung, was ich am besten nehme?

Der TA hat mir zu Bactisel geraten, aber ich habe hier schonmal gelesen, dass die Katzen das Futter dann nicht mehr anrühren u. Maya ist doch so eine Kazte, die sich durch nix bestechen lässt.

Eine zeitlang habe ich Darmflora Plus unters Futter gemischt.

Gibt es sonst noch Mittel, die ich aus der Apotheke besorgen kann, die gut für sie sind u. wo jemand von euch positive Erfahrungen mit gemacht hat?

kako
10.12.2003, 12:17
Hallo Simone,

kann es denn nicht sein, dass der Durchfall psychisch bedingt ist?
Hab schonmal einen Bericht gesehen, dass Menschen -wenn sie in einer Stress-Situation sind- auch Durchfall bekommen können.
Und wenn der andere Kater Maya ständig jagt, ist das für sie sicher auch stressig.
In der Klinik war sie ja getrennt von diesem Kater und Ihr Zusand hat sich gebessert.
Und jetzt wo sie wieder daheim ist, fängt es wieder an.
Ich würde es mal mit Bachblüten (BB) versuchen. Am besten für Maya und den anderen Kater.
Leider kann ich dir nicht sagen, welche BB für beide die richtigen sind.
Es gab dazu aber schon mehrere Beiträge.
z.B: http://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?threadid=8920
Da werden alle BB aufgeführt und gesagt, wozu sie gut sind.
Von der Firma Canina gibt es BB als Globuli (kleine Kügelchen ohne Alkohol!). Sind dann allerdings schon Mischungen von verschiedenen BB.


Liebe Grüße
kako

simonehai
10.12.2003, 12:21
Hallo,

ich kann mir auch vorstellen, dass der Stress mit dem Kater sein übriges tut, aber der Grund ist er glaube ich nicht - Maya´s Krankengeschichte fing schon an, bevor Linux zu uns gekommen ist.

Wir haben immer schon viele Katzen gehabt u. Maya geniesst eigentlich die Gesellschaft anderer Katzen - nur momentan eben nicht.

Bachblüten werde ich heute auch besonders für Linux mischen u. ausserdem wird er morgen früh kastriert - hoffentlich trägt es auch dazu bei, dass er ruhiger wird...

Es ist alles einfach zum Mäuse melken...

habeebee
10.12.2003, 19:27
Hallo Simone,

echt heftig das alles. Kann Deine Panik super verstehen.
Ich habe das auch gerade mit meinem Kleinen mitgemacht. Nichts half! Und dann habe ich aufgrund einer eigenen Beobachtung entschieden, dass er Ivomec gespritzt bekommt, weil ich Würmer vermutet habe.
Als ich ihn mit 4 Wochen gefunden habe, hatte er einen Hängebauch, der nach Wurmkur verschwand. Und dieser Hängebauch war trotz zweifachem Entwurmen wieder da.

Nach Ivomec verschwand der Durchfall 3-4 Tage später. Vorher hatte er mehrere Antibiotika bekommen. Solange er sie bekam, war gut und danach ging es wieder los.
Jetzt ist der Durchfall weg. Aber ich habe ihn unterstützt, indem ich täglich morgens und abends einen Teelöffel probiotischen Yoghurt gefüttert habe.

Ausserdem solltest Du bei ihr eine Ausleitung machen, da sie ja viel Antibiotika bekommen hat.
Ich habe Ozzy noch mit Diätfuttermittel für empfindlichen Darm gefüttert und das jetzt nach 6 Wochen erst langsam wieder umgestellt.

Ich drücke Euch die Daumen, dass es Deiner Süßen bald besser geht!!!!

Ach ja, würde mich übrigens freuen, wenn Ihr hier für meinen Ozzy votet unter:

http://www.katzen-album.de/cgi-bin/catlist/catlist.cgi?do=detail&cat=004159

Danke!

LG
Habeebee

sabine136
10.12.2003, 20:01
und??? wat is nu??????? SIMONEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE EEEEEEE!!!

versuch es wirklich mal bzw. dränge darauf, chloramphenicol zu geben. gem. meinem ta ist es so, dass bei katzen mit dünnpf*** manchmal auch der harntrakt beteiligt ist, was sehr oft nicht festgestellt wird. und in dem millieu wirkt KEIN anderes ab gem. ta. und dem glaube ich in dem punkt blind, der hat 60 (!!) jahre berufserfahrung. vor allem, da wir damit schon andere von der schaufel geholt haben. bzgl. der paste: ich versuch, noch welche zu kriegen. soll ich dir dann 1 schicken? kostet allerdings 9,80 euros plus porto.........

@all: bei welcher kleo haben wir damit vor einigen wochen mal den superpfiff kuriert? gehts ihr immer noch gut?

simonehai
10.12.2003, 23:06
Hallo zusammen,

klärt mich jetzt bitte nicht für bescheuert, aber wir haben uns heute dazu entschlossen, dass Pferd mal von der anderen Seite aufzusatteln - es war eben ein Tierheilpraktiker bei uns zuhause...

Der Mann ist wirklich kompetent u. hat Ahnung auf dem Gebiet (hat zudem selber 30 J. lang Katzen gezüchtet).

Ich habe ihm lange u. auführlich die ganze Krankheitsgeschichte von Maya erzählt - von Anfang bis Ende; dabei saß Maya die ganze Zeit von sich aus bei ihm u. hat sich schmusen lassen.

Sie hat nun erstmal zwei Aufbauspritzen (homöopathisch) bekommen; desweiteren soll sie einmal am Tag einen halben Teelöffel Weizenkleie ins Futter bekommen.
Ausserdem bekommt sie morgens u. abends je eine Tablette (Name ist unleserlich u. ich kann einfach nix behalten) zerrieben unters Futter.

Das ganze sollen wir nun eine Woche machen u. dann Rücksprache mit ihm halten - dann geht´s weiter. Wenn es natürlich schlimmer wird, kommt er vorher wieder vorbei.

Das schöne: Maya hat eben ihre ganze Futterration gefressen (inkl. Kleie u. Tablette) - schien uns wie eine Weltpremiere.

Sie hat auch bis jetzt (toi, toi, toi) nicht mehr gepupst. Eben war sie auf dem Klo u. hat einen geformten Kuhfladen gemacht...


Ach Leute, drückt mir die Daumen, dass vielleicht diese Art der Behandlung bei Maya anschlägt - schliesslich können wir nicht mehr viel falsch machen...

Morgen früh habe ich mit Linux einen Kastrationstermine - hoffentlich wird der Rabauke was ruhiger u. lässt Maya dann irgendwann in Ruhe...!?

Werde weiter berichten!


Lieben Gruß, Simone

habeebee
10.12.2003, 23:24
Hallo Simone,

wieso bescheuert?????
Ich finde das vollkommen richtig und ganz ehrlich, ich dachte, das wäre entweder nix für Dich oder IHr habt das schon versucht oder so.
Das hätte ich Dir in jedem Fall mal empfohlen ansonsten!
Manchmal ist das der einzige Weg, der noch übrig bleibt und letztendlich der einzige Weg, der dann auch hilft.

Und bis jetzt hört sich das ja schon mal ganz toll an!!!

Ich drücke Dir sooooo doll die Daumen, dass es Maya bald besser geht!!!!


LG
Habeebee

akitalie
10.12.2003, 23:26
hallo simonehai... habe gerade in dem forum mal die ganze geschichte deiner katze gelesen..echt übel....v.a für die katze..... eine dumme aber vielleicht interessante frage...: ist bei der katze mal auf eine unterfunktion der bauchspeicheldrüse getestet worden????oder ist eine allergie auf futtermittel ausgeschlossen worden??? mir liegt sehr viel am herzen dir irgendwie zu helfen, und wenn du jetzt jemanden gefunden hast , freut mich das umso mehr. bin selbst TA, z.zt. leider krank, aber die "viecher" lassen mich auch jetzt nicht in ruhe...toi, toi, toi LG Akitalie

simonehai
13.12.2003, 19:17
Hallo zusammen,

wollte mich mal wieder wegen Maya zu Wort melden...

Nachdem ich gestern ein längeres Gespräch mit Frau Dr. Thorstensen geführt habe, ist mir doch ein wenig mulmig im Bauch geworden; denn wir hatten Maya ja wirklich auf so alles was uns einfiel (und dem TA einfiel) testen lassen, aber eine "Sache" haben wir nicht getestet u. das war FIV!

Ich war gestern völlig von der Roll u. hab mir Sorgen gemacht, wäs wäre, wenn Maya nun wirklich an FIV erkrankt wäre - wollte gestern Abend unbedingt noch einen Test machen lassen; aber die Klinik in MG, bei der ich angerufen habe, war ziemlich verständnislos; schliesslich könnte ich den Test ja auch am Montag machen - würde doch reichen...

Ich war aber so besorgt u. aufgeregt, dass ich bis Montag keinesfalls warten wollte u. somit haben wir den Test dann heute Morgen bei unserem TA (nicht in der Klinik, sondern bei unserem anderen TA) machen lassen und er fiel Gott sei Dank NEGATIV aus!

Mein Freund hat sich dann noch mit dem Doc über Maya unterhalten (ich war nicht dabei) u. er hat lt. der ganzen Schilderung auch auf eine Autoimmunschwäche getippt.

Am Montag werde ich dann wohl doch zu der Klinik nach MG fahren (dort arbeiten wohl "Experten" auf dem Gebiet) u. testen lassen, was wir nun weiterhin unternehmen können.

Ansonsten ist der Zustand von Maya mehr oder weniger unverändert. Bei dem Pilz habe ich so langsam das Gefühl, dass wir ihn im Griff haben. An den meisten Stellen wachsen so langsam ein paar Haare nach u. sie hat keine offenen neuen Wunden bekommen.

Was den Durchfall angeht, da ist alles so mittelprächtig - sie verliert zumindest keine Tropfen mehr u. wenn sie aufs Klo geht, dann kommen halt diese "festen Kuhfladen" raus.
Aber auch das ist immerhin ein Erfolg, zu dem, wie es noch vor einigen Tage aussah, oder!?

Heute haben wir vom TA wieder ein paar Dosen Hill´s Aufbaufutter mitgenommen - sie frisst es partout nicht.
Gestern Abend hat sie gut drei Esslöffel gekochtes Hähnchenfleisch gefuttert, ansonsten bekomm ich nichts, ausser Dosenfutter von Felix o. Whiskas bzw. Katzenknabberstangen in sie rein; und ich habe weiss Gott alles ausprobiert... :-(


Lieben Gruß, Simone

habeebee
13.12.2003, 20:08
Hi SImone,

naja, gut, dass FIV negativ war.
ICh habe diese Ängste auch schon durchgemacht, ahtte zwei Perser mit Leukose.
Habe dann sofort meine Tiere kastrieren lassen, weil ich keinerlei Risiko eingehen wollte.
Aber die beiden sind uralt geworden. Die eine musste mit 15 mit einem Herzfehler eingeschläfert werden und die andere ist mittlerweile 18.
Aber ich habe oft Angst gehabt, wenn sie irgendwas hatten, dass die Krankheut ausbricht.

Ich hoffe, dass man DIr und Deiner Maya bald weiterhelfen kann. IHr tut mir so leid!

Ich schick Dir ganz viel Kraft, mit der Maus alles durchzustehen.
Ich kann Dir nur empfehlen, kämpfe weiter!!!! Habe bei meinem Pferd auch mehrmals fast aufgegeben, alle TAs und Klinik haben mir empfohlen, ihn einschläfern zu lassen, weil es ihm so schlecht ging.
Aber obwohl ich da immer der Meinung bin, man soll Tiere nicht leiden lassen und sowas auch nie (ohne Grund) tun würde, hatte ich bei meinem Dicken das Gefühl,. das wäre nicht das Ende!
Und ich hatte recht. Nach 2 Jahren Kampf (und auch viel Geld) geht es ihm heute wieder richtig gut.

Das wünsche ich Euch auch!

LG
Habeebee

simonehai
13.12.2003, 20:53
Hallo Frau Dr. Thorstensen,

was hatten Sie nochmal gemeint, welche Autoimmunerkrankung bei Maya in Frage kommt?

Möchte doch den TA am Montag direkt auf diese Erkrankung ansprechen...


Lieben Gruß, Simone

admin
15.12.2003, 09:28
@simonehai,
gut, dass Maya FIV negativ ist. Aber der Test hätte wirklich auch bis heute Zeit gehabt, denn ändern hätte man es ohnehin nicht mehr können. Ich verstehe aber auch, daß Sie es wissen wollten. ;)
Denkbar wäre, wie in unserem Telefonat angespochen z.B. ein systemischer Lupus erythematodes als Grunderkrankung.

Alles Gute! ich drücke Ihnen und Maya die Daumen! ;)
Dr. Kirsten Thorstensen
Vet Services Manager

Zooplus AG

simonehai
15.12.2003, 14:21
Hallo,

bin eben mit Maya von der Tierklinik gekommen...

Ich weiss nicht, wo und wie ich anfangen soll, bin nervlich wiedermal total am Ende - ich weiss nicht, wie lange ich es noch aushalten kann. Vor lauter Verzweiflung, Stress, Angst um meine Katze sitze ich hier und heule. Je mehr ich drüber nachdenke, umso weniger kriege ich mich in den Griff - es tut mir einfach weh, meine Maya so zu sehen...

Ich war eben mit ihr in der Tierklinik in MG u. habe sie dort dem Arzt vorgestellt.
Freitag und Samstag hatte sie wieder extremen Durchfall u. hat überall hingemacht.

Der TA hat sie angeschaut, mir zugehört u. dann beschlossen, dass wir Maya wieder eine Gewebeprobe des Dams entnehmen und zur Untersuchung einschicken. Dafür muss meine arme Maus wieder ein Wochenende in der Klinik verbringen - Freitag bring ich sie mit Leon dorthin u. kann sie dann am Montag wieder abholen.
Schon alleine bei dem Gedanken daran, wird mir ganz schlecht - sie tut mir einfach so leid. Mal abgesehen von ihren gesundheitlichen Problemen, bekommt sie langsam aber sicher auch psychische Problemen - sie weiss einfach nicht, was los ist und warum ich ihr das alles antu...

Eine Autoimmunerkrankung würde in Frage kommen, aber dennoch könnte es auch was viel viel schlimmeres sein (es wurde auch Leukose genannt)...

Der TA hat gemeint, dass wir rausbekommen was Maya hat, aber es dauert eben...

Egal was mit ihr ist, ich trauer jetzt schon, als würde es kein morgen geben. Ich habe solche Angst, sie zu verlieren.

Mit der Pilzbehandlung bei ihr soll ich bis Freitag aufhören; ebenso darf sie kein normales Futter mehr fressen. Ich soll ihr Pferde-, Ziegen-, Lamm-, oder Kaninchenfleisch geben, damit sie keine Allergien bilden kann.
Dabei ist sie doch so eine mäklige Fresserin geworden -sie rührt einfach nichts an...

Sie ist so dünn, hat diesen fiesen Pilzbefall, die anderen Katzen meiden sie und sie weiss einfach nicht, was mit ihr passiert...


Wie soll ich es denn nur aushalten - was kann ich für Maya tun?

Verzweifelte traurige Grüße, Simone

Mucki
15.12.2003, 14:51
Hallo Simone,

ich habe erst jetzt den Thread gelesen und es tut mir so unendlich leid, was Ihr durchmachen müßt. Leider kann ich Dir gar nicht weiterhelfen, was Maya´s Erkrankung betrifft.

Aber bitte Simone, denke positiv (!), sei stark und glaube daran, dass es mit Maya besser wird! Wenn Du die Hoffnung verlierst, spürt es Maya und aufgeben, darf sie sich jetzt auf keinen Fall!!!

Fühlt Euch ganz fest gedrückt von uns!

habeebee
15.12.2003, 19:20
Hallo Simone,

ich habe Tränen in den AUgen, weil ich Deine Verzweifelung so gut nachvollziehen kann.

Aber bitte, Du hast jetzt so viel mit ihr gekämpft. Stehe jetzt die UNtersuchungsphase bis zur DIagnose noch durch. DU schaffst es und sie schafft es auch!!!!!!
Später, wenn Du eine Diagnose hast und Maya auf dem Wege der Besserung sein wird, dann wirst DU merken, es hat sich gelohnt.
UNd wenn sie wieder ganz gesund wird, dann wirst Du so glücklich sein, dass Du mit ihr gekämpft hast!!!!!!!

Ich drücke Dir so doll die Daumen, dass Du das durchhälst, aber ganz ehrlich, Du musst!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Deine Kleine braucht Dich jetzt so, sie braucht Deine Schmuseeinheiten und Deine Liebe!!!!!
Dann wird sie auch hinterher dies schwere Zeit verkraften!

Ich hoffe, dass es bald besser wird und schicke Euch ganz viel Kraft
Habeebee

Mullemiez
22.12.2003, 08:15
Hallo Simone,
wie geht es deiner Maya, gibt es etwas neues?

GinaGlückskatze
22.12.2003, 14:36
Hallo Simone,

ich lese hier immer wieder mit und bin auch ganz traurig, daß diese Geschichte einfach kein glückliches Ende finden will. Wir drücken ganz feste Daumen und Pfötchen weiterhin !!!

Weil du dir zu Recht Sorgen um den psychischen Zustand der kleinen Motte machst, möchte ich dir dringend Bachblüten ans Herz legen - die können gerade da sehr hilfreich sein. Ich und viele andere hier aus dem Forum haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

Die Bachblüten helfen auch für dich - da du ja auch in einer seelischen Ausnahmesituation bist. Geh doch einfach mal im Buchhandel oder auf Amazon vorbei und besorg dir Literatur - kostet nicht viel. Hier im Forum gibts auch einige gute Beiträge dazu. Und die BB´s mischt dir die Apotheke dann für ein paar Euros zusammen....

Alles, alles Gute :cu: :cu: :cu:

simonehai
22.12.2003, 22:08
Hallo,

soeben haben wir Maya von der Tierklinik abgeholt und es hat mich einfach nur umgehauen...

Vorgeschichte: Maya u. Leon waren von Freitag bis eben stationär in der Tierklinik in Mönchengladbach. Vorher hatte ich mich ausführlich mit zwei Ärzten dort unterhalten u. wir hatten ausgemacht, dass nochmal sämtliche Snap-Tests u. zudem nochmal eine Magen-Darm-Spieglung mit Gewebeennahme gemacht wird.

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass sämtliche Tests NEGATIV sind - zuletzt haben wir ja noch einen FIV Test gemacht.

Um 18h heute abend sollten wir zumindest die Testergebnisse bekommen - ich war noch auf der Arbeit u. hatte eine kleine Weihnachtsfeier... Irgendwann bekam ich ein ganz mulmiges fieses Gefühl im Magen und kurz darauf hat mein Handy geklingelt - es war mein Freund u. er hatte mit dem TA gesprochen.

Diagnose: LEUKOSE

Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen - ich war/bin nervlich nun sowas von labil, da kann selbst ich mir kein Bild mehr von machen.
Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf - was passiert mit Maya, was passiert mit den anderen 11 (!!!) Katzen und und und...
Tränen aufgelöst sind wir zur Klinik gefahren - leider war der zuständige TA nicht mehr da u. wir mussten mit einer Assistenzärztin vorlieb nehmen.

Alles war/ist mehr als fürchterlich - ich gehe wirklich zugrunde...

Eine für mich sehr wichtige Frage konnte die Ärztin nicht wirklich beantworten: Ist es möglich, dass die Ergebnisse eines Leukose-Tests positiv sind, wenn die Katze gegen Leukose geimpft ist? Ich denke mir, dass sie ja dann die Leukose-"Viren" durch die Impfung injiziert bekommt, damit der Körper dagegen angehen kann - richtig!?
Also habe ich mich an den Strohhalm geklammert, dass das Ergebnis positiv ist, weil Maya geimpft ist?!

Morgen früh soll ich mit dem zuständigen TA sprechen - er kann mir dies sicherlich beantworten. Nachdem wir eben zuhause waren, hab ich mit meinem gewohnten TA telefoniert - er hat gesagt, dass ich davon ausgehen kann, dass der Test positiv ist, da Maya (u. alle anderen Katzen auch) vor 3 Monaten gegen Leukose geimpft wurden...

Stimmt das? Sicherlich könnte es sein, dass sie Leukose hat - ich will es ja nicht komplett von mir schieben, aber könnte das Ergebnis nicht wirklich beeinflusst worden sein durch die Impfung?

Heulende, traurige Grüße, Simone

Mullemiez
22.12.2003, 23:19
Och Mensch du arme Simone und die arme, kleine Maya.....

ich schick euch erst mal einen ganz festen Tröstknuddler:)

Son schiet, ich hab nur leider absolut keinen Schimmer, ob sich die Impfung negativ auf das Testergebnis auswirken kann.
Ruf doch sonst morgen Frau Doc noch mal an, oder tipper sie am besten geich an, dann hat sie deine Frage morgen schon auf dem Tisch.

Das tut mir wirklich unendlich leid und ich hatte eigentlich auf bessere Nachrichten gehofft....
Bin in Gedanken bei dir........

Davidson
23.12.2003, 00:07
Hallo Simone,


hört sich sehr schlimm an, was Du durchmachst!
Bei allem Verständnis für Deine nervliche Situation muß ich Dich davor warnen, an der Sache langsam kaputtzugehen. Davon hätte nämlich auch das arme Kätzchen nichts! :(
Ich bitte Dich daher: bei aller - höchst berechtigten und nachvollziehbaren - Sorge um Maya, bemühe Dich darum, stark und stabil zu bleiben, um damit das Tier zu unterstützen! Und natürlich ist es auch für Dich und Deine Seele wichtig, nicht an Mayas Krankheit kaputtzugehen!!

Was die Leukose angeht:
Soweit ich das richtig verstanden habe, gibt es unterschiedliche Krankheiten, die wohl fälschlicherweise unter dem Begriff der Leukose zusammengefaßt werden. Die Impfung macht nicht gegen alle diese Krankeiten immun. Sicherlich hat Frau Dr. Thorstensen dazu mehr zu sagen als ich.

Auf alle Fälle wünsche ich Euch beiden alles Gute! Nutze die Weihnachtstage, um etwas Kraft zu tanken. Denn wenn Du keine Kraft hast, woher soll Maya sie dann nehmen??

Viele Grüße

sabine136
23.12.2003, 08:12
FeLV - KATZENLEUKOSE (KATZENLEUKÄMIE)


DER ERREGER



Virusbeschreibung/Subtypen
Die Leukämie der Katze ist eine weitverbreitete und gefürchtete Infektionskrankheit der Katze, die durch das Feline Leukämievirus (im folgenden kurz FeLV genannt), ein Retrovirus, hervorgerufen wird. Man unterscheidet drei FeLV-Typen: FeLV A, FeLV B und FeLV C. Die Typen B und C treten grundsätzlich immer zusammen mit Typ A auf und sind alleine nicht infektiös! Typ B und C können nur mit Hilfe des Typs A krankmachend wirken: in Anwesenheit von FeLV A verursacht der FeLV-Typ B die Tumorform der Erkrankung, der FeLV-Typ C die Blutarmut (Anämie).
* Widerstandsfähigkeit (Persistenz): Das FeLV ist als Retrovirus in der Umwelt nicht sehr beständig und wird durch alle Arten von Wasch- und Desinfektionsmitteln zerstört.
VERBREITUNG UND ANSTECKUNG
Das FeLV ist weltweit verbreitet. Dauerausscheider unter den Katzen (das sind Tiere, die das Virus in sich tragen, aber nicht erkranken) sind eine ständige Quelle für Neuansteckungen. Die Verbreitung des FeLV hängt von der Populationsdichte der Tiere ab: während am Land nur ca. 6% der Katzen Kontakt mit dem Virus haben, steigt die Infektionshäufigkeit in der Stadt auf 75%, das heißt drei von vier Katzen haben mindestens einmal im Leben Kontakt mit dem FeLV!
FeLV wird von der infizierten Katze (Dauerausscheider!) über alle Körperflüssigkeiten (Sekrete und Exkrete) ausgeschieden. Das Virus wird daher hauptsächlich über den Speichel, das Nasensekret, den Kot und die Muttermilch weiterverbreitet. Katzenbabies stecken sich bereits im Mutterleib an und kommen daher schon infiziert auf die Welt. Zusätzlich besteht Infektionsgefahr durch die Muttermilch. Auch dem Mensch kommt als Überträger der Infektion Bedeutung zu, der Aufenthalt in einer FeLV-verseuchten Wohnung und der Kontakt zu FeLV-positiven Tieren kann fatale Folgen haben!
Das FeLV wird also horizontal (von Tier zu Tier) als auch vertikal (von der Mutter auf die Jungen) und transplazentar (im Mutterleib) übertragen!
Welche Tiere sind durch das FeLV besonders gefährdet?
 Jungtiere unter drei jahren sind besonders anfällig (Immunsystem noch zu schwach ist),
 Chronisch kranke, geschwächte und alte Tiere aus demselben Grund,
 Gesunde Tiere, die ständig Viruskontakt haben und nicht geimpft sind, erkranken meistens ebenfalls an einer durch das FeLV verursachten Immunsuppresion (als Dauerausscheider meist innerhalb von 3 Jahren)!
FeLV-INFEKTIONEN ZÄHLEN HEUTE ZU DEN HAUPTTODESURSACHEN DER FELINEN POPULATION (auch bei Großkatzen)!
KRANKHEITSVERLAUF
Oft erscheinen FeLV-infizierte Tiere äußerlich völlig gesund, die tödliche Krankheit ist auch durch den Fachmann nicht sofort erkennbar. Nach erfolgter Ansteckung kommt es zu verschiedene Verlaufsformen (Phase 1-4):
1. Die Katze macht eine vorübergehende Infektion durch, das Virus vermehrt sich im Lymphgewebe der Maulhöhle (orale Virusaufnahme!) und später im Knochenmark, wo große Mengen von FeLV produziert werden. Das Virus gelangt in der Folge in das Blut (Virämie) und wird mit allen Sekreten und Exkreten ausgeschieden. Gesunde Katzen können das FeLV infolge ausreichender Immunantwort in kurzer Zeit wieder abstoßen (bis zu 75% aller erstmals infizierten Katzen) Diese kurzfristige Infektion wird vom Besitzer meistens nicht bemerkt. Wenn das FeLV nicht abgestoßen wird, kommt es zu transitorischer Virämie (Phase 2):
2. Die Anwesenheit des Virus im Blut bleibt bestehen (transitorische Virämie), die transient infizierte Tiere beherbergen das Virus bis zu 15 Wochen und länger im Blut und scheiden daher auch weiter Virus aus. Auch hier kann die Infektion jederzeit durch ein funktionierendes Immunsystem abgestossen werden. Die meisten transient infizierten Tiere können die Infektion jedoch nicht beenden und es entwickeln sich die typischen Krankheitsbilder der Katzenleukämie (ca 10% aller erstinfizierten Katzen)! Sofern die Katze nicht an der Leukoseinfektion in der virämischen Phase stirbt kommt es zur latenten Infektion (Phase 3):
3. Die Katze bleibt latent infiziert, das Virus bleibt im Knochenmark und vermehrt sich nicht weiter. die Krankheit kann aber jederzeit aufgrund von Immunsuppression durch Stress (Trächtigkeit, Kortisontherapie, andere Erkrankungen) ausbrechen. Diese latent infizierten Tiere sind besonders schwer zu diagnostizieren, da der Bluttest negativ ist (das Virus ist nicht im Blut)! Bei Immunsuppresion geht diese Verlaufsform über in die nächste Stufe (Phase 4):
4. Die Katze wird wieder virämisch (das FeLV ist wieder im Blut), ist Dauerausscheider und stirbt innerhalb der nächsten drei (manchmal fünf) Jahre.
Klinische Symptome:
Die Katzenleukämie ist oft Ursache einer anderen, vermeintlich allein bestehenden Erkrankung. Die Krankheitsbilder sind sehr mannigfaltig, oft wird die verursachende Grundinfektion nicht erkannt. Die der Krankheit den Namen gebende Leukose (Leukämie) ist relativ sehr selten, der Name der Infektion ist daher unglücklich gewählt. Am häufigsten werden folgende Krankheitsbilder angetroffen:
 Blutarmut (am häufigsten),
 unheilbarer therapieresistenter Katzenschnupfen und Lungenentzündungen,
 Erkrankungen des Darmes (unheilbare ständige Durchfälle),
 chronische Zahnfleischentzündung,
 ständige Appetitlosigkeit und Abmagerung,
 Aborte bei tragenden Tieren, Totgeburten,
 Erkrankungen des Auges,
 Lymphknotenschwellungen-Lymphosarkome (tumoröse Form-ältere Tiere),
 Tumorbildungen in allen inneren Organen (tumoröse Form-ältere Tiere),
Das FeLV gilt als Wegbereiter für das FIP-Virus (FIP-Bauchwassersucht der Katze) und tritt oft gemeinsam mit der FIP-Infektion auf.
DIAGNOSE UND TESTBEURTEILUNG
Die Diagnose der Infektion mit FeLV wird bei Verdacht routinemäßig mittels serologischem ELISA-Bluttest durchgeführt. Serologische Tests der Speichel- und Tränenflüssigkeit sind nur in Ausnahmefällen geeignet (Erstinfektion vor einer Virämie) und sollten routinemäßig stets zweite Wahl bleiben. Folgende Möglichkeiten der Testbeurteilung unter Berücksichtigung der vier Verlaufsphasen der Krankheit kommen in Frage:
POSITIVER TEST
 Jungtier
Die Katze könnte in Phase 1 oder 2 (Virämie) sein und vielleicht den Virus wieder abstoßen: sofortige Euthanasie nicht erforderlich, Katze isolieren und nach 6-12 Wochen nachtesten. Bei nochmals positivem Test Euthanasie oder permanente Isolation erwägen!
 Erwachsene Katze
Die Katze könnte theoretisch ebenfalls in Phase 1 oder 2 (Virämie) sein (kürzlich erfolgte Infektion bei Freigängern, Aufenthalt im Katzenheim), im Zweifel nach 6-12 Wochen nachtesten. Bei Katzen, die in letzter Zeit keinen Kontakt hatten, gilt die Diagnose Katzenleukämie mit einer positiven Untersuchung als gesichert.
NEGATIVER TEST
Die Katze ist aller Wahrscheinlichkeit nach kein Virusträger! Ausnahme: die Katze befindet sich in Phase 3 (latenter Virusträger). Die Katze selbst ist keine Infektionsgefahr für andere Katzen, solange die Krankheit nicht in Phase 4 (Dauerauscheider) übergeht. Auch wiederholte Bluttests bleiben negativ. Die einzige Möglichkeit eines Virusnachweises wäre ein Knochenmarkspunktat (sehr aufwendig). Die geschätzte Dunkelziffer der infizierten, aber im Test (falsch) negativen Katzen ist 5%.
THERAPIE
Die klassische Schulmedizin bietet sowohl bei klinisch noch unauffälligen Virusträgern (keine Krankheitssymptome) als auch bei bereits erkrankten Tieren wenig Möglichkeiten der Therapie. Prinzipiell wäre zu bemerken, daß tumoröse Verlaufsformen bei älteren Katzen aufgrund des langsameren Verlaufes bessere Aussichten bieten und auch chirurgisch angegangen werden können. Eine entsprechende Therapie der FeLV-Infektion muß auf eine Stärkung der körpereigenen Immunabwehr zielen um ursächlich zu wirken. Diese Behandlungsmöglichkeiten finden sich noch am ehesten bei sogenannten Alternativen- oder besser
KOMPLEMENTÄRMEDIZINISCHEN METHODEN.
An erster Stelle sowohl für akut Erkrankte als auch noch besser für noch nicht klinisch erkrankte Katzen, die aber bereits im Test positiv sind, bietet sich die
 BIOSIGNALMODULATION an, die primär darauf ausgerichtet ist, die körpereigenen Abwehrkräfte (Immunsystem!) zu stärken und dadurch eine Infektion zu überwinden. Die positive Wirkung der BSM-Therapie auf die Bildung der roten und weißen Blutkörperchen (Aktivierung des Knochenmarks) ist wissenschaftlich erwiesen. Umfangreiche Information dazu siehe BIOSIGNALMODULATION!
 Weitere unterstützende Maßnahmen aus dem Gebiet der
 HOMÖOPATHIE
 PARAMUNITÄTSINDUCER
 SYMPTOMATISCHE SCHULMEDIZINISCHE THERAPIE
sollten die Therapie ergänzen. Oft kann die Erkrankung zum Stillstand gebracht, die Virämie überwunden und der Virus im Körper zumindest isoliert werden.

sabine136
23.12.2003, 08:13
BEKÄMPFUNG
Zur Ausrottung der FeLV-Infektion sind folgende Maßnahmen unbedingt erforderlich:
 Alle Katzen (Jungkatzen ab einem Alter von 7-8 Wochen) sollen mittels Bluttest auf FeLV-Infektion ausgetestet werden.
 Negative Tiere sind von positiven Tieren getrennt zu halten und möglichst umgehend zu impfen!
 Positive Tiere sind nach 12 Wochen nochmals auszutesten: sollten diese Tiere wieder positiv im Bluttest sein, gilt eine FeLV-Infektion als erwiesen. Diese Tiere sind entweder auf Dauer einzeln zu halten (ohne Kontakt zu anderen Katzen) oder zu euthanasieren.
 Alle Katzen, die an Ausstellungen teilnehmen oder vorübergehend in Tierheime gegeben werden, müßen einen negativen Bluttest vorweisen können (mit anschließender regelmäßiger FeLV-Impfung), bei ungeimpften Tieren sollte der Bluttest nicht älter als 12 Wochen sein.
 Zuchttiere müßen einen negativen Bluttest (und Impfung) haben.
 FeLV-Impfungen ohne vorhergehendem negativem Bluttest sind abzulehnen!
 Bei Beständen oder Haushalten mit nachgewiesener FeLV-Infektion muß das Virus anschließend durch umfangreiche Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen vernichtet werden. Es eignen sich dazu alle viruziden Desinfektionsmittel und Haushaltsreiniger, das Virus ist in der Umwelt nicht sehr beständig.
IMPFUNG
Viele Fragen bezüglich der FeLV-impfung werden an den Tierarzt herangetragen. Im folgenden die Antworten zu häufig gestellten Fragen rund um die FeLV-impfung:
 Alle zur Impfung anstehenden Katzen sind mittels Bluttests auszutesten. Die FeLV-Impfung ersetzt nicht den Bluttest!
 FeLV-impfungen ohne vorhergehenden Bluttest sind nicht vorzunehmen!
 Negative Tiere können sofort geimpft werden (positive Tiere siehe oben).
 Ungetestet geimpfte Katzen, die bereits Virusträger sind, erleiden durch die Impfung keine Verschlechterung der Krankheit, allerdings ist die Impfung wirkungslos und daher abzulehnen!
 Ein wirksamer Impfschutz ist frühestens zwei Wochen nach der zweiten Impfung aufgebaut (Fristen bei anstehenden Aufenthalten in Tierheimen und Ausstellungen beachten)!
 Die Impfung beeinflußt den Leukosetest nicht: auch geimpfte FeLV-freie Katzen bleiben im Bluttest negativ.
 Die Katze kan durch die FeLV-Impfung nicht an Katzenleukämie erkranken, da zur Impfung keine funktionsfähigen Viren verwendet werden.
 Impfreaktionen gehören durch neue Impfstoffe der Vergangenheit an.
 Die Wirksamkeit der FeLV-Impfung kann in Speziallabors überprüft werden (FeLV-Antikörpernachweis: nicht für Routineuntersuchungen).
 Grundsätzlich können nur Katzen, deren Immunsystem fähig ist, Antikörper gegen das FeLV zu bilden, einen Impfschutz aufbauen. Diese selbstverständlich klingende Tatsache beinhaltet aber auch im Gegenschluß die Tatsache, daß ein gewisser Prozentsatz von Impflingen keinen Impfschutz entwickelt, weil das körpereigene Immunsystem dazu nicht imstande ist. Es entsteht keine belastungsfähige Immunität und bei einer Infektion kann es zu einer Erkrankung (Impfdurchbruch) kommen. Diese Feststellung gilt selbstverständlich für alle Impfungen, sollte jedoch Erwähnung finden!
 Der Impfschutz variiert mit der Art der verwendeten Vaccine: es sind mehrer Konkurrenzprodukte am Markt, die durchaus unterschiedliche Ergebnisse erzielen (siehe hiezu das Kapitel LEUCOGEN - ein gentechnisch hergestellter FeLV-Impfstoff)
IMPFSCHEMA FÜR DIE FELV-IMPFUNG
(siehe auch das Kapitel Akueller Impfplan für Katzen)
 GRUNDIMMUNISIERUNG
1. FeLV-Impfung: ab der 9. Lebenswoche (auch kombiniert mit der Katzenseuche/schnupfenerstimpfung!)
2. FeLV-Impfung: im Abstand von drei Wochen zur Erstimpfung, ab der 12. Lebenswoche (auch kombiniert mit der Katzenseuche/schnupfenzweitimpfung!)
 JÄHRLICHE WIEDERHOLUNGSIMPFUNG
Die FeLV-impfung muß ebenso wie alle anderen Katzenimpfungen jährlich aufgefrischt werden. Eine Kombination mit anderen jährlichen Katzenimpfungen ist möglich.

admin
23.12.2003, 15:23
Liebe Simonehai,
das sind wirklich sehr unerfreuliche Nachrichten, auch wenn wie in unserem Telefonat erläutert, zu befürchten stand, daß es schwerwiegende immunologische Gründe haben muß, daß Maya sich nicht erholt.


Eine für mich sehr wichtige Frage konnte die Ärztin nicht wirklich beantworten: Ist es möglich, dass die Ergebnisse eines Leukose-Tests positiv sind, wenn die Katze gegen Leukose geimpft ist? Ich denke mir, dass sie ja dann die Leukose-"Viren" durch die Impfung injiziert bekommt, damit der Körper dagegen angehen kann - richtig!?

Eines ist ganz wichtig: man muß den Begriff "Leukose" von FeLV differenzieren.
"Leukose" steht für bösartige Erkrankungen des Blutsystems = malignes Lymphom, das sowohl viral bedingt sein kann, als auch eine autoimmun bedingte bzw. tumoröse Erkrankung umschreibt.
FeLV ist auch eine "Leukose", die allerdings ausschließlich viral bedingt UND übertragbar ist.

Es gilt also zu klären (das weiß Ihr TA auch schon aus dem Befund) worum es sich bei Maya handelt.

Der FeLV-Test weist lebendes Antigen, sprich FeLV-Viren im Körper nach. Andere Tests weisen Antikörper nach, z.B. der Corona-Test, so daß nach der Impfung nicht mehr geklärt werden kann ob zuvor eine Infektion bestand. Gleiches gilt momentan für die FIV Vakzine, die in USA zugelassen ist.

Eine definitiv FeLV negative Katze wird durch eine Impfung nciht positiv (das habe ich mir heute auch nochmals bestätigen lassen, um hier keine falsche Aussage zu treffen).

Zu Mayas FeLV-Test. Mehrere Szenarios sind denkbar:
1. Maya war beim ersten Test okkult infiziert. Sprich sie hatte eine Infektion, die sich auf das Knochenmark beschränkte. Das wäre aus dem Test nicht nachweisbar gewesen.

2. Der Test war falsch negativ. Kein Test ist zu 100% zuverläßig, wobei fallsch negative Ergebnisse in der Relation häufiger vorkommen als falsch positive.

3. Maya macht mommentan eine sogenannte transiente Virämie durch, die sie übersteht. Ein weiterer Test in gut 10 Wochen kann hier Aufschluß bringen.

-------------------------------
Wichtig wäre der konkrete Befund. Hat der Kollege eine Darmbiopsie genommen? Was wurde dabei festgestellt?

Mit felinem Interferon werden auch bei chronischen Infektionskrankheiten bei manchen Tieren gute Ergebnisse erzielt.
Der Kollege sollte sich vielleicht diesbezüglich direkt mit Virbac in Verbindung setzen, dort liegen die aktuellsten Studienergebnisse und Behandlungsprotokolle vor.


Für den Augenblick kann ich Ihnen nur mit auf den Weg geben Maya noch nicht aufzugeben. Es sollte erst einmal mit letzter Sicherheit geklärt sein, was ihr fehlt.
Sicherlich sind Sie aber In MG gut aufgehoben.

Ich drücke Ihnen und Maya die Daumen!
Sollten Rückfragen bestehen, posten Sie sie am besten hier im Forum, ich werde über die Feiertage mal "reinschauen".

Herzliche Grüße ;)
Dr. Kirsten Thorstensen
Vet Services Manager

Zooplus AG

simonehai
23.12.2003, 20:55
Hallo Frau Doc,

danke für Ihre Antwort, auch wenn ich viel lieber etwas anderes gelesen hätte...

Ja, es wurd eine Biopsie entnommen - diese ist eingeschickt u. ich denke, durch die Feiertage werden wir Ende des Jahres die Ergebnisse bekommen.


Uns bleibt einfach nichts, als abzuwarten. Maya geht es momentan den Umständen entsprechend gut - sie schläft genügend, miaut lauthals (da kommt die Rasse eben wieder durch), trinkt, geht aufs Klöchen u. allmählich hat sie sich auch mit dem Gedanken angefreundet, hypoallergenes Futter vom TA zu mampfen...

Wir müssen einfach abwarten. Ob wir die anderen Katzen testen lassen, wissen wir noch nichtmals. Hört sich blöd an, aber was würde uns die Gewissheit bringen, dass ein Teil der Katzen auch positiv sein könnte.
Nach gründlichen Überlegen haben wir auch beschlossen, dass Maya nun nicht in Einzelhaft kommt - sie würde wirklich an Einsamkeit sterben und das wollen wir nicht. Sie kann nicht alleine leben und ans Einschläfern denken wir weiss Gott nicht.
Sie hat zwar "nur" eine andere Katzen umsich, aber diese Katzen lassen wir zwischendurch auch zu den anderen Katzen.
Es mag sich für einige hier mit Sicherheit mehr als unverantwortlich anhören, dass wir unsere Katzen dieser Gefahr aussetzen, aber ich denke, dass es hier einfach nicht anders für uns möglich ist...

Ich wünschte, ich könnte mir diese Krankheit aufhalsen und damit wären die Tiere gesund.
Eben habe ich mir aus der Apotheke stark dosierte Baldriantabletten geholt, in der Hoffnung, ruhiger zu werden - aber ich glaube, ich könnte nun zu mir nehmen, was ich wollte - es würde nix bringen...


Grüße, Simone

habeebee
24.12.2003, 12:31
Liebe Simone,

Du machst jetzt HOrror pur durch und das tut mir sehr sehr leid!

Aber ich bin der Meinung, dass Du durchaus richtig handelst, auch wenn andere vielleicht anderer Meinung sind.
Du könntest zwar alle Deine KAtzen (habe ich das richtig im Kopf - noch 11 Stück?) auch testen lassen, aber Du hast damit auch keine 100%ige Sicherheit, weil die TEsts auch falsch negativ sein können.
Ausserdem und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, selbst wenn Du sie trennst, kannst Du den Virus zu den anderen Katzen bringen.
ALs wir bei der ersten unserer KAtzen das Ergebnis bekamen, dass sie FELV habe, war gerade eine der anderen tragend. Wir haben alle Katzen testen lassen und die negativen von den positiven getrennt gehalten. Das alleine war schon Stress pur. WIr haben uns dann immer die Finger mit Sagrotan desinfiziert und die KLamotten auch und haben andere Schuhe angezogen.
Trotzdem war eins der BAbies hinterher ebenfalls positiv, obwohl die Mutter dauerhaft negativ war und auch blieb.

Ich denke, Du kannst das sowieso nicht absolut ausschliessen, dass die anderen sich infizieren. Ausserdem würdest Du nur Höllenqualen leiden, erst mal bis zum Erhalt der Ergebnisse und dann erst recht, wenn Du erfahren würdest, dass die eine oder andere Katze evtl. positiv ist. Aber DU könntest nichts ändern.
Wie gesagt, zwei unserer KAtzen waren auch positiv, waren auch bei allen Tests noch Jahre später positiv (habe sie mehrfach testen lassen), sind aber beide nie erkrankt.

Ich wünsche Dir als Weihnachtsgeschenk, dass es MAya bald besser geht und dass es vielleicht doch nicht ganz so schlimm aussieht!!!!

Alles Liebe
Habeebee

simonehai
24.12.2003, 15:51
Hallo,

haltet mich nicht für blöd, aber es tut gut zu lesen, dass andere Leute auch positive Katzen haben u. diese mit negativ getesteten Katzen zusammen halten - vor allem freue ich mich, zu lesen, dass die Katzen teilweise ein "normales" Alter erreichen.

Maya hat es nun immer schön ruhig, gemütlich, warm etc. Wir lesen ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Sie hat ihren eigenen Futternapf - alle anderen Katzen werden in Zukunft nun auch getrennt gefüttert u. ich halte mein Haus u. alles was den Katzen gehört so hygienisch wie möglich (hab ich aber vorher auch schon getan).

Wir warten jetzt noch die Laborergebnisse ab u. anschliessend wir Maya so wie es aussieht mit Interferon behandelt u. dann werden wir nach einiger Zeit wieder einen Test machen...

Ich denke, dass ist momentan das Beste was wir tun können - hoffentlich geht mein größter Weihnachtswunsch in Erfüllung!...


Lieben Gruß, Simone

Frikka
24.12.2003, 16:50
Hallo Simone,

Bekannte von mir hatten 3 Katzen, von denen 1 Leukose-positiv war. Die anderen beiden waren geimpft und haben sich auch nicht angesteckt.

habeebee
25.12.2003, 14:54
Hi Simone,

ich halte Dich keinesfalls für blöd. Das ist erstens völlig normal und zeigt zweitens, dass es ja auch gut gehen kann!
Und ich finde, dass meine Perseroma schon über das "normale" Alter mit 18 JAhren hinaus ist. Klar, gibt auch so alte KAtzen, aber eine Katze, die mindestens 10 JAhre positiv war und dann so jung, wird bestimmt nicht so oft so alt.

Und wie gesagt, absolut sichere andere Möglichkeiten hättest Du eh kaum. Deine Katzen könnten sich ja theoretisch auch schon angesteckt haben. Und warum willst Du Dich damit irre machen, dass Du jetzt vielleicht ein positives Ergebnis bekommst bei der einen oder anderen, die aber nie oder erst in vielen Jahren wirklich erkranken?
Die Angst steckt dann sowieso drin, aber ich bin zumindest anders damit umgegangen. Ich habe immer besonders viel auf meine Katzen geachtet, ok, aber ansonsten das nach einer Weile etwas lockerer sehen können.

Ich hoffe auch, dass es Deiner Maya bald besser geht und Ihr fürs Neue Jahr bald besser durchstarten könnt!

ALles Liebe und Frohe Weihnachten
Habeebee

simonehai
29.12.2003, 13:08
Hallo zusammmen,

soeben haben wir die Ergebnisse der Biopsie bekommen - Maya hat eine Lymphoplasmazellulose (weiss nicht, ob das so geschrieben wird). Leider ist über diese Art der Erkrankung wohl noch nicht sonderlich viel erforscht, aber sie wird wohl meist mit einer Futtermittelallergie o. Leukose in Verbindung gebracht.

Am Januar fangen wir mit der Interferon-Therapie bei der Maus an - und sind voller Hoffnung, dass uns noch eine Zeit mit ihr gegönnt wird.

Den anderen Katzen geht es soweit gut - sie werden nun alle der Reihe nach eine Baypamun-Kur bekommen u. nach dieser Kur werden wir sie alle testen lassen.
Die ersten beiden Katzen bekommen morgen ihre zweite Spritze...

Wir beobachten die Katzen alle mit Adleraugen - bei jeder kleinesten "Veränderung" bekomme ich einen halben Nervenzusammenbruch - gestern abend im Bett habe ich bei unserem Youngstar das Gefühl gehabt, seine Lymphknoten seien angeschwollen - auf jeden Fall sind sie deutlich fühlbar - bei keiner anderen Katze hier ist das so.
Mit ihm werden wir heute Nachmittag zum TA fahren u. das mal nachfühlen lassen - ansonsten geht es ihm super...

Wir machen uns nun bei der kleinsten Ungereimtheit große Sorgen u. haben wahnsinnige Angst, dass der Virus hier wie eine "Seuche" umherwandert - ein Gefühl der Ohnmacht u. Machtlosigkeit, welches ich wirklich niemandem wünsche...


Grüße, Simone

GinaGlückskatze
29.12.2003, 14:48
Hallo Simone,

das ist ja nicht schön zu hören :( :( . Ich kann dazu zwar keine Ratschläge geben, aber vielleicht wissen die anderen Foris was dazu oder auch Frau Doc ?

Alles Gute - wir drücken Daumen und Pfoten und wünschen gute Nerven für dich und die kleine Maya - pflegt eure Seele, damit der Körper mitkommt :cu: :cu:

simonehai
29.12.2003, 18:46
Hallo zusammen,

kommen gerade vom TA mit Linux... Leukose positiv!

... ich weiss nicht, wie ich es überstehen soll... Alleine der Gedanke bringt mich zum weinen...

Bei zwei von zwölf Katzen haben wir nun die Gewissheit; aber wie geht es weiter?

Dieses Gefühl der Ohnmacht, Hilflosigkeit und Angst, meine Katzen zu verlieren, lässt mich jetzt verrückt werden...


Simone

habeebee
29.12.2003, 19:55
Hallo SImone,

es tut mir so leid und keiner kann Dir diese Ängste jetzt nehmen!!!!!!
Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich diese Ängste auch selbst durchgemacht habe.
Ausgebrochen ist es bei keiner der beiden positiven Katzen.

Ich wünsche Dir die Kraft, die Sache durchzustehen und die Ruhe und Nerven bewahren zu können, aber ich weiss, wie schwer das ist.
Bei mir war es einfach irgendwann so, dass ich mich an den Gedanken, dass die beiden positiv sind, gewöhnt habe und einfach nicht mehr die Kraft hatte, mich dauerhaft zu sorgen. Ich habe irgendwie resigniert, würde ich jetzt sagen.

Es tut mir einfach nur leid und auch wenn wir uns nicht kennen, drücke ich DIch einfach mal ganz ganz lieb und schicke Dir etwas Kraft!!!!

Alles Liebe
Habeebee

schallo
04.01.2004, 07:05
Alles Gute für deine kleine Maja !!!
Wenn man das liest, fehlen einem die Worte
Man kann wirklich froh sein, wenn man gesunde Räuber hat. wir haben 4 - Dicker( Hauskater ) Elfriede ( Hauskatze ), Lisa ( Karthäuser ), Manni ( Maine Coon )
Wir hoffen für euch, daß es bald besser wird !!!
Es ist ja so, daß man auch selber krank ist, wenn es den Räubern schlecht geht. Wir können ein Lied davon singen.
Laß Dich ganz doll drücken von uns.
Haben für unsere ein Gehege gebaut. Könnte es nicht ertragen, mir immer Sorgen zu machen. Unsere sind wie unsere Kinder.
Alles Liebe für Euch und vor allem vür Maja. Auch liebe Grüße an den wundervollen Leon
Carola und ihre Räuber

brigittealtmann
04.01.2004, 17:53
11361337

Ich lebe auch im Kreis Heinsberg und bin im letzten Jahr mit meiner Katze Angelina zu einer Tierheilpraktikerin in Niederkrüchten, am Venekotensee (sie heßt Gitte Rütten)gefahren. Sie hat sich sehr intensiv um eine Diagnose bemüht und sich eine Stunde mit meiner Katze befaßt, zunächst auch mit gutem Erfolg, leider ist meine Katze letztendlich doch gestorben.
Im übrigen hatte ich vor einigen Jahren auch einmal eine Katze, die unter ständigem Durchfall litt. Zeitweise habe ich mir mit Babyeinmalwindeln geholfen, - hinten für den Schwanz einen Sclitz geschnitten und falsch herum anlegelegt, d.heißt die klebestreifen am Rücken geschlossen.- War auch nicht immer optimal aber eine kleine Hilfe gegen die ständigen Verunreinigungen, dazu habe ich auf alle von ich benutzten Plätze alte Bettlaken gelegt und sie damit auch auf meinen Schoß genommen, um ihr viel Zuwendung, die sie auch forderte zu geben. Medizinisch konnte man leider nicht viel machen
:cu:

CaptLoveline
04.01.2004, 17:55
Simone ich kann verstehen wie du dich fühlst. Ich habe zwar immer noch nicht die Gewissheit, ob meine Alia Leukose positiv ist oder nicht, aber alleine diese Blutarmut, die darauf schließen lässt. Hat mich gestern etliche Tränen gekostet. Nicht nur, dass ich der armen Maus nicht helfen kann, sondern auch noch, dass ich meine anderen beiden Mäuse dann irgendwann auf genauso grausame Weise verlieren muss.

Wenn ich eher davon gewusst hätte, dann hätte ich vorallem unseren kleinen Camillo nicht mehr geholt. Denn sollte Alia Leukose positiv sein, dann ist es doch auch sein Todesurteil.....

Fühl dich ganz lieb in den Arm genommen....

Regina Lüdtke
04.01.2004, 18:11
Hallo,Simone!
Um auf Dein Thema zu sprechen zu kommen.
Ich weißwie das ist,wenn die kleinen krank sind.
Als mein Kater klein war,hatte er das auch.
Habe Ihm dann keine kuhmilch gegebn,sondern die Katzenmilch,die es im Handel gibt gegeben.
Dann wurde es besser.
ist nur so eine Idee von mir.Kannst es ja probieren.
regina.

homedragon
05.01.2004, 12:06
hallo simone
ist echt der hammer was du da mitmachst , und deine maus erst
weiss nicht obs weiterhilft aber ich hab nen kater der ist futtermittelalergieker und der hatte auch immer durchfall wie wasser.
war mit ihm vor 3 jahren bei nem tieratzt in wassenberg , (sehr zu empfehlen)
er hatt spezialfutter bekommen das man nur beim Ta kaufen kann
ist von wiskas nennt sich wiskas feline tapioca und capeline
hat er zwar mit langen zähnen gefressen aber es wurd wieder besser.
mittlerweile hab ich vorsichtig umgestellt auf tockenfutter nu´tro und nass von miamot sensitiv für allergieker
und ich muss sagen ist alles wieder im griff nie wieder probleme.

grüsse an dich und knuddel deine kleine