PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aggressiv an der Leine



doggie
26.06.2002, 17:17
Hallo,

dieses Problem habe ich kommen sehen, aber ich sehe recht wenig Möglichkeit es aktuell zu Umgehen. Unsere Hündin geht bisher NUR an der Leine, teilweise 2 Meter Leine, in Gebieten wo es möglich ist (also ohne alle 2 Meter Radfahrer, Jogger oder Inliner) auch mit der 10m Schleppleine. Anfänglich ging sie auf alle Hunde zu, zeigte keinerlei Anzeichen von Aggressivität auch gegenüber Hündinnen nicht. Nachdem sie in letzter Zeit aber einige Male heftig attackiert wurde hat sich das jetzt etwas geändert (oder es liegt nicht daran, sondern allein an der Leine). Nun habe ich natürlich Angst daß sich das irgendwie festigt und sie in Zukunft sowohl mit als auch ohne Leine auf viele Hunde aggressiv reagieren würde. Gibt es irgeneine möglichkeit dem entgegenzuwirken, außerhalb davon sie von der Leine zu lassen?

Schönen Abend!

Maggie_HH
26.06.2002, 17:34
eine frage vorweg, wie verhält sie sich sonst???? und warum geht sie nur an der leine? ist sie genug beschäftigt den tag über??? einige hunde neigen zu aggressionen, wenn sie nicht ausgelastet sind (was ist es denn für eine rasse?)
meinst du, dass sie dich als rudelführer akzeptiert??

natürlich kann man da was machen....du solltest schon vorher agieren. das heisst, wenn du siehst, dass deine Hündin einen anderen Hund fixiert (ohren aufstellen, körperhaltung ist gespannt und der blick starr auf das ziel gerichtet), dann solltest du es sofort unterbinden mit einem NEIN. besser wäre ein abbruchssignal wie eine wurfkette oder discs!!! (auf die muss man sie aber vorher konditioniert haben, das sollte aber ein hundetrainer machen, denn sonst könnte das eure beziehung gefährden)!!!!! was du alleine machen könntest, wäre ein richtungwechsel, wenn sie fixiert, geh genau in diesem moment einfach blitzschnell mit der leine in der hand in die entgegengesetze richtung (aber ohne was zu sagen oder sie zu locken) und lass sie in die leine laufen, so dass sie einen kleinen ruck bekommt!!!! das machst du solange bis sie merkt, dass es nichts bringt.....und ganz ruhig an anderen hunden vorbeiläuft, wenn sie an der leine läuft!
ach ja, beachte bitte, dass du diesen richtungswechsel nur machst, wenn der andere hund noch etwas weiter weg ist, wenn sie sich schon gegenüberstehen und schnüffeln, dann kannst du damit die aggression auslösen....und wenn sie kontakt aufnimmt, bitte nie deine hündin versuchen wegzuziehen, das macht dann alles nur noch schlimmer, am besten du lässt die leine locker!!!!! oder versuchst sie abzulenken....

wenn es mit dem richtungswechsel nicht klappt, kann ich nur noch zu wurfkette oder discs raten......


Juliane

Verena
26.06.2002, 18:42
hallo.

zugegebenermaßen habe ich wenig erfahrung mit hunden an der leine, aber ich frage mich, ob ein "nein" nicht die falsche methode ist. stellt der hund dann nicht ganz fix die konnotation anderer hund = unangenehm her?

gruß, verena

doggie
26.06.2002, 19:28
Hi Juliane,

sie geht (noch) an der Leine weil wir sie erst ca. 6 Wochen haben und ich nix davon halte den Hund laufen zu lassen, hauptsache er bekommt Auslauf und wenn er dann einen Vogel sieht (sie hat einen ziemlichen Jagdtrieb) oder in ihrer Kontaktfreudigkeit auf Leute zurast die nicht gerade von einem schmutzigen Hund angesprungen werden wollen *g erfolglos zu rufen und somit kleine Lernerfolge zunichte zu machen.

Richtiggehend ausgelastet wird sie so natürlich nicht sein, wir gehen 3-4x täglich spazieren, ein langer Spaziergang von 1 - 1,5 Stunden (mit Schleppleine, danach ist sie schon immer recht groggy) und die restlichen so jeweils eine halbe bis dreiviertel Stunde.

Rasse ist Mix *g, und zwar aus Retriever und Pointer.

Das mit dem vorher agieren ist schwierig, da sie eigentlich keine anderen Reaktionen zeigt wie bei Hunden mit denen der Kontakt problemlos läuft. Sie will unbedingt hin, zieht wie irre und ob die beiden sich verstehen entscheidet sich leider immer erst wenn sie mit der Nase aufeinander kleben. Sie fängt auch nicht IMMER mit dem Stänkern an, sogar meistens eher die Gegenseite.
Ich fürchte fast daß Problem wird so lange nicht lösbar sein bis sie freilaufen kann und ich sehe ob es sich dann erledigt. Ich halte nämlich auch nix davon jetzt mal proforma jedem Hund aus dem Weg zu gehen, ich denke damit fördere ich ihr vielleicht bereits angeknackstes Sozialverhalten keineswegs.
Hmm, schwierig...

Ivonne
26.06.2002, 19:58
Hi doggie,

also ehrlich gesagt würde ich mir noch überhaupt keinen Kopf machen. So wie es sich liest, läuft noch alles völlig normal und sozialisiert ab.

Du schreibst, sie zieht zum anderen Hund hin, will Kontakt aufnehmen. Ich lese folglich daraus, das sie dann noch keine Aggression zeigt, sondern das halt erst "klar gemacht" wird, wenn die Hunde sich beschnuppern.
Und genau das wird auch ohne Leine so ablaufen.

Und wenn sie dann bei Antipathie auch garnicht das Stänkern anfängt, wie Du schreibst (oder fast nie, ist auch ok), sondern der andere Hund... ja dann ist doch alles in Butter.

Lieben Gruß
Ivonne

Chris62
26.06.2002, 20:54
hallo!
ich glaub ich hab dir in einem anderen thread schon mal geantwortet, kann das sein?
ich glaube schon, dass sich das verhalten deiner hündin festigt, wenn du nicht schleunigst an eurer rangordnung arbeitest. ein hund der, wenn ich richtig liege 11/2 jahre oder vielleicht etwas jünger ist, sollte auf jeden fall in der lage sein gesittet an anderen hunden vorbeizukommen, wenn du es verlangst. genauso verhält es sich in punkto ableinen.
warum vertraust du deinem hund denn nicht? ich meine du hast sie immerhin schon 6 wochen und wenn du meinst eure RO ist ok, glaube ich nicht das sie weglaufen würde. das hat auch erstmal gar nichts weiter mit bindung zu tun, denn sie weiß schon wo sie hingehört. wie lange gedenkst du sie denn noch an der leine zu halten. fakt ist zu dem noch, dass viele hunde an der leine zu agressionen neigen, sie fühlen sich stark und einmal einen vermeindlichen gegner vergrault zu haben stärkt das selbsbewußtsein ungemein.
was die auslastung angeht, versuch deinem hund bei den spaziergängen abwechslung zu bieten. spielt verstecken oder leg fährte, mach ein bißchen unterordnung( spielerisch) bring ihr ein paar tricks bei. es gibt da 1000 möglichkeiten. körperlich mag dein hund vielleicht ausgelastet, aber der kopf will auch beschäftigt sein und auch richtiges spielen dient der bindung ungemein. wenn dein hund körperlich und geistig voll beansprucht ist, interessieren ihn auch keine jogger ect. mehr.
versuchs einfach mal.
gruß chris

Maggie_HH
26.06.2002, 23:57
ich kann mich chris nur anschliessen...wenn du sie jedoch weiterhin an der leine führen möchtest, dann üb doch mit ihr, dass sie immer zuerst sitz machen muss und dann erst zu dem hund gehen darf (erst wenn du es sagst)!!!!! dann kann sie nicht einfach auf ihn zurennen und sie weiss, dass sie dich dort nicht HINZIEHEN soll!!!! sobald sie an der leine zieht, wenn ihr einen hund seht, würde ich sowieso einen kurzen richtungswechsel machen.....ein paar meter gehen und wieder in richtung hund....dann lass sie doch kurz sitz machen, wenn sie sich dann ruhig verhält, darf sie zu ihm.

Juliane

doggie
27.06.2002, 00:14
@ Chris

Hallo,

gut möglich daß Du bereits in einem anderen Thread geantwortet hast, mir ist da etwas dunkel in Erinnerung. Eigentlich aber unwichtig, oder?

Zum Inhalt Deines Postings:

a) Ich arbeite nicht schleunigst an unserer Rangordnung, sondern ich tue es seit wir sie haben. Nebenbei bemerkt, was bedeutet für DICH eigentlich genau "an der Rangordnung arbeiten"? Ich bin gespannt....

b) Findest Du wirklich es hat mit dem Alter zu tun ob ein Hund in der Lage ist gesittet an anderen Hunden vorbeizugehen? Ich denke eher daß es mit der Vorgeschichte des Hundes zu tun hat und wie lange er bereits beim jetzigen Besitzer ist. Hätten wir sie bereits als Welpen bekommen wäre ich Deiner Meinung, in diesem Fall sieht es aber etwas anders aus. Außerdem widersprichst Du Dir, wenn Du ihr Verhalten einerseits auf Rangordnungsprobleme schiebst, andererseits aber auf das teilweise vorkommende und allseits bekannte aggressive Verhalten an der Leine verweist.

c) Das Thema Freilaufen bringt mich mittlerweile nur noch zum Gähnen. Du kannst Dir vielleicht vorstellen daß Du nicht die erste bist die mit derlei Argumenten kommt. Nur bei Dir mit dem Unterschied, daß Du weder mich noch meinen Hund persönlich kennst, in Anbetracht dieses Umstandes aber ziemlich viele merkwürdige Vermutungen und Diagnosen anstellst.
Im real life kommt diese Ansage witzigerweise meistens von Leuten die scheinbar der Meinung sind "Hauptsache der Hund läuft frei" - in der Praxis sieht man dann wie doll das funktioniert, nämlich wenn er erst nach dem fünften Rufen kommt oder immer wieder das tut was der Besitzer nicht möchte und durch Kommandos gerade zu unterbinden versucht. Kann es sein daß Du Schwierigkeiten mit dem Lesen hast und statt 6 Wochen 6 Monate entziffert hast?
Sowohl unsere Hundetrainerin als auch diverse Hundehalter die ich auf meinen Spaziergängen so treffe raten mir das Ableinen nicht zu schnell vorzunehmen, sondern erst einmal an der Schleppleine die Aufmerksamkeit des Hundes zu trainieren und zu fordern. Genau das tue ich zur Zeit.
Es geht auch gar nicht so sehr darum ob sie kommt wenn ich sie rufe, bzw. ob sie wegläuft - erstes würde sie tun (im Zweifelsfall kann man ja immer noch mit Leckerlis locken) und zweiteres würde sie wohl nicht tun. Aber das ist es nicht allein, sondern es geht bspw. auch darum daß einige unserer täglichen Spaziergänge in einem Naherholungsgebiet unweit unseres Hauses stattfinden. Dieses verfügt über durchschnittlich folgende Population pro Meter Spazier- Radweg: 5 Jogger, Radfahrer, Inliner - 3,25 Hundehalter von denen 80 % scheinbar der Meinung sind es ist egal ob der Hund auf ihren Ruf kommt oder sich in der gleichen Zeit auf andere Hunde oder Spaziergänger stürzt und 2,95 Wasservögel. Hundi findet das alles höchst interessant, die Leute sie aber teilweise weniger und nachdem ich keiner der Spezies Hundehalter bin die das alles einen Dreck schert gehe ich lieber langsam und dafür gründlich vor - sowohl in punkto Freilaufen als auch in punkto Erziehung. Sollten vielleicht ein paar mehr Leute so machen, aber jeder wie er mag und vor allem kann.

d) Danke für die guten Tipps zur geistigen Auslastung meiner Hündin. Du kannst Dir sicher sein daß alle beherzigt werden, und zwar seit 6 Wochen. Mein Fehler das nicht dazuzuschreiben, aber ich bezog die Rückfrage von Ivonne eher auf körperliche Aktivität, da wir über das Problem das Freilaufens sprachen. Mit ihr Spielen, Unterordnung machen, Verstecken etc. kann man nämlich auch an einer Schleppleine.
Du hättest auch gern nochmal nachfragen können, aber es macht ja viel mehr Spaß mit Wissen um sich zu werfen was jeder der einigermassen lesen kann schon im ersten Kapitel eines mittelmässigen Erziehungshandbuchs entdeckt, gell?
Auch wenn fachlich richtig, übe doch nochmal am Ausdruck. :-)

Und bevor Du beim nächsten Thread wieder fragst ob Du mir bereits geantwortet hast, erspar mir und Dir doch das ganze Posting (zumindest wenn Du planst in ähnlicher Art und Weise aufzutreten) :-)

Schöne Grüße + Gute Nacht! :-)

doggie
27.06.2002, 00:17
@ Maggi

Ich sagte sie zieht wir irre, ich sagte nicht ich lasse mich hinterherziehen. :-)
Hinsetzen machen wir seit einiger Zeit, oder eben einen Richtungswechsel. Das Ziehen ist auch nicht das Problem, da habe ich das Gefühl daß sich das mit dem Schleppleinentraining insgesamt bessert, sei es beim normalen Spazierengehen oder wenn wir andere Hunde treffen. Meine Sorge galt dem aggressiven Verhalten...

Chris62
27.06.2002, 02:19
das tut mir jetzt aber leid, dass du dich auf den schlipps getreten fühlst. außerdem konnte ich auch nicht ahnen, das du sooo empfindlich bist. hab ich einen wunden punkt getroffen? trotzdem weiß ich ehrlich gesagt gar nicht was ich so schlimmes geschrieben habe.:confused:



a) Ich arbeite nicht schleunigst an unserer Rangordnung, sondern ich tue es seit wir sie haben. Nebenbei bemerkt, was bedeutet für DICH eigentlich genau "an der Rangordnung arbeiten"? Ich bin gespannt....

ganz einfach, ich bin der meinung wenn dein hund dich als alpha akzeptieren würde, er/sie diese zicken an der leine nicht veranstalten würde. auf zuruf sofort zu dir kommt und u.a nur mit hunden kontakt aufnimmt wenn du es ihm / ihr gestattest.
das ist doch logisch oder? auch aus der ferne betrachtet, macht dein hund auf mich den eindruck, dass alles auf der welt wichtig für ihn ist, aber leider nunmal nicht du.


b) Findest Du wirklich es hat mit dem Alter zu tun ob ein Hund in der Lage ist gesittet an anderen Hunden vorbeizugehen?

ja, das denke ich schon. ein sehr junger hund muß ja schließlich noch lernen. aber ich denke mit einem jahr sollte ers wissen.


Ich denke eher daß es mit der Vorgeschichte des Hundes zu tun hat und wie lange er bereits beim jetzigen Besitzer ist.

das könnte sein, dennoch bin ich der meinung wenn du von vorneherein konsequent dagegengearbeitet hättest, hättest du ein problem weniger.


Außerdem widersprichst Du Dir, wenn Du ihr Verhalten einerseits auf Rangordnungsprobleme schiebst, andererseits aber auf das teilweise vorkommende und allseits bekannte aggressive Verhalten an der Leine verweist.

ja woraus ensteht denn deiner meinung nach die aggressivität an der leine? die kommt doch nicht von ungefähr. würde ein hund locker und enspannt an der leine neben enspanntem herrchen gehen würde es doch gar nicht so weit kommen. tut mir leid, aber das sehe ich so. die panik ensteht doch schon bei den meisten leutchen wenn ein fremder hund schon von weitem zu sehen ist und diese plötzliche unsicherheit überträgt sich sofort auf den hund. na und wenn hund dann auch noch einen erfolg in punkto verbellen verzeichnen kann beginnt ein teufelskreis.


Das Thema Freilaufen bringt mich mittlerweile nur noch zum Gähnen. Du kannst Dir vielleicht vorstellen daß Du ..



ok. aber in deinem thread hast du ja schließlich gefragt ob das verhalten mit der leine zu tun haben kann und ich sage einfach mal "auch" . was ich von eurer rangordung halte? ob du es nun hören willst oder nicht, sie stimmt definitif nicht. ich habe weiter oben ja geschrieben, dass alles andere wichtiger ist für deinen hund.

das man spielen ect. auch an der leine machen kann, weiß ich sehr wohl, hab auch nie was anderes behauptet.


aber es macht ja viel mehr Spaß mit Wissen um sich zu werfen was jeder der einigermassen lesen kann schon im ersten Kapitel eines mittelmässigen Erziehungshandbuchs entdeckt, gell?

na aber ich denke mal, wenn du einige bücher gelesen hättest,
würdest du diese fragen hier im forum nicht gestellt haben, oder liege ich da falsch? und entschuldige bitte 1000 x das ich dir geantwortet habe, kommt auch nicht mehr vor.
gute nacht chris

doggie
27.06.2002, 09:56
>>das tut mir jetzt aber leid, dass du dich auf den schlipps getreten fühlst. außerdem konnte ich auch nicht ahnen, das du sooo empfindlich bist. hab ich einen wunden punkt getroffen? trotzdem weiß ich ehrlich gesagt gar nicht was ich so schlimmes geschrieben habe.<<

Ich bin nicht empfindlich, mir passt nur die Absolutheit Deiner FERNdiagnose nicht. In einem anderen Thread kofferst Du Dich über Alpha auf, zeigst aber hier schon fast gleiches Verhalten. Passt nicht so ganz zusammen.

>>ganz einfach, ich bin der meinung wenn dein hund dich als alpha akzeptieren würde, er/sie diese zicken an der leine nicht veranstalten würde. auf zuruf sofort zu dir kommt und u.a nur mit hunden kontakt aufnimmt wenn du es ihm / ihr gestattest.
das ist doch logisch oder? auch aus der ferne betrachtet, macht dein hund auf mich den eindruck, dass alles auf der welt wichtig für ihn ist, aber leider nunmal nicht du. <<

Darf ich Dich mal fragen ab wann ein Hund der neu in die Familie kommt seine Menschen als Alpha akzeptieren muß, in Deinen Augen? Nach zwei Minuten? Nach zwei Tagen? Entschuldige mal, ich denke daß das eine Entwicklung ist die nicht innerhalb einer Woche vonstatten geht.

>>ja, das denke ich schon. ein sehr junger hund muß ja schließlich noch lernen. aber ich denke mit einem jahr sollte ers wissen<<

Wie gesagt, ich gebe Dir insofern recht daß er es wissen sollte, aber halt eben nicht abhängig vom Alter sondern von der Vorbildung bzw. der Zeit beim Besitzer abhängig. Ich finde einfach Deine zeitlichen Begriffe etwas sehr schräg. Was erwartest Du eigentlich von einem Hund der vorher Streuner war? Das er sich bereits nach zwei Wochen erst mit einem Blick versichert ob er zu einem anderen Hund darf? Das er auf den ersten Zuruf kommt? Das er beim ersten Sitz oder Platz darnieder sinkt? Träumst Du eigentlich?

>>das könnte sein, dennoch bin ich der meinung wenn du von vorneherein konsequent dagegengearbeitet hättest, hättest du ein problem weniger.<<

*gähn. Wie bereits erwähnt arbeiten wir dagegen, genauso wie gegen hundert andere "Unarten" die sie anfangs hatte und teilweise immer noch hat. Es wird besser, aber eben nicht innerhalb einer Sekunde. Zeig mir mal wo das funktioniert hat.

>>ja woraus ensteht denn deiner meinung nach die aggressivität an der leine? die kommt doch nicht von ungefähr. würde ein hund locker und enspannt an der leine neben enspanntem herrchen gehen würde es doch gar nicht so weit kommen. tut mir leid, aber das sehe ich so. die panik ensteht doch schon bei den meisten leutchen wenn ein fremder hund schon von weitem zu sehen ist und diese plötzliche unsicherheit überträgt sich sofort auf den hund. na und wenn hund dann auch noch einen erfolg in punkto verbellen verzeichnen kann beginnt ein teufelskreis<<

Spar Dir doch Dein dauerndes tut mir leid - es ist nicht mal ehrlich gemeint und langweilt doch nur. Ich bin weder in Panik noch unsicher wenn ich von weitem einen anderen Hund sehe. Ganz im Gegenteil, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Hunden die wir treffen ist meine keine Krawallmacherin. Sie tut einfach nur das was an der Leine bereits mehrfach beobachtet wurde. Wenn der andere Hund mit nerven anfängt ist sie an der Leine aggressiver als sie es vielleicht ohne wäre. Das liegt aber nicht an meiner Unsicherheit, sondern daran daß sie bereits mehrfach extrem dumm angemacht wurde und scheinbar beschlossen hat sich nichts mehr gefallen zu lassen. Aber egal, denn ich werde ein Verhalten von über sechs Wochen hier nicht schriftlich rüberbringen können und Du fällst immer wieder auf Allgemeinplätze zurück, also lassen wir das am Besten.

>>ok. aber in deinem thread hast du ja schließlich gefragt ob das verhalten mit der leine zu tun haben kann und ich sage einfach mal "auch" . was ich von eurer rangordung halte? ob du es nun hören willst oder nicht, sie stimmt definitif nicht. ich habe weiter oben ja geschrieben, dass alles andere wichtiger ist für deinen hund.

das man spielen ect. auch an der leine machen kann, weiß ich sehr wohl, hab auch nie was anderes behauptet. <<

Ich habe nicht gefragt ob das Verhalten mit der Leine zu tun haben könnte, ich fragte ob ich dem entgegenwirken könnte ohne sie abzuleinen. Und zum Thema Rangordnung kann ich nur nach oben auf meine Antwort verweisen.

>>na aber ich denke mal, wenn du einige bücher gelesen hättest,
würdest du diese fragen hier im forum nicht gestellt haben, oder liege ich da falsch? und entschuldige bitte 1000 x das ich dir geantwortet habe, kommt auch nicht mehr vor.
gute nacht chris<<

Ich habe einige Bücher gelesen, gehe aber nicht strikt nach irgendwelchen Büchern vor und berufe mich (im Gegensatz zu einigen Leuten hier) auch nicht ständig darauf. Was ich durch mein Posting hier wollte waren Praxisfeedbacks, eben nicht abgelesen aus einem Buch, das kann ich selbst.

Zum Rest: *gähn

Gruß

Natalie
27.06.2002, 21:03
Hallo doggie,

ich habe ehrlich gesagt in diesem Beitrag nicht so ganz begriffen, ob Du nun Erfahrungen von anderen "hören" willst, oder ob es Dir mehr darum geht, Streit anzufangen, aber ich nehme einfach mal ersteres an und übersehe Deine manchmal etwas heftige Ausdrucksweise. (Die anderen hier waren auch nicht freundlicher, stimmt.)
Ich weiß auch nicht so ganz genau, ob Du Bücher lesen willst oder nicht, aber ich empfehle Dir eines, das mir in ähnlicher Situation geholfen hat: "Calming signals" von Turid Rugaas.

Meine eine Hündin (die fast immer frei läuft) war ein paar Mal aus dem Spielen heraus in Kloppereien geraten. Wer angefangen hat, weiß ich nicht, aber ich wurde allmählich nervös deshalb. Nicht unbedingt in der realen Situation, aber beim Gedanken daran - und wer weiß, was so ein Hund doch merkt an unbewusstem!?

Jedenfalls habe ich das Buch gelesen und danach verstärkt auf die Beschwichtigungssignale bei meinem Hund geachtet (und sie ab und an mit einem freundlichen Wort gelobt). Außerdem habe ich in Situationen, in denen mir die Atmosphäre zunehmend gespannt vorkam (bevor Aggressionen sichtbar oder hörbar wurden!), selber ein solches Signal eingesetzt: Ich habe lauthals gegähnt. Dadurch wollte ich meinem Hund mitteilen, dass ich die Sache sozusagen zum Gähnen fand, also jedenfalls nicht gefährlich oder aufregend.
Die Leute schauen einen zwar etwas erstaunt an... ;) Mindestens eine Situation konnte ich so entschärfen.
Inzwischen ist es auch nicht wieder zu Streitereien gekommen.

Vielleicht möchtest Du das Gähnen ja auch mal ausprobieren - kostet nix, braucht keine Vorbereitung, schlimmstenfalls bleibt es wirkungslos.


Im übrigen möchte ich Dich noch ein bisschen beruhigen: Wenn Dein Hund früher gestreunt ist, hat er (bzw. sie) sicher ein gutes Sozialverhalten entwickelt, denn bei den Streifzügen gab es doch wohl einige Hundebegegnungen, oder nicht?
Ich denke, wenn Ihr Euch noch besser kennenlernt, wird Dein Hund auch zunehmend merken, dass es unerwünscht ist, mit Artgenossen zu streiten, und wird sich immer mehr an Dir orientieren. Du darfst nur selber nicht (unbewusst) die Aggressionen fördern.


Gleichfalls schönen Abend!

Natalie

doggie
27.06.2002, 21:28
Hallo Natalie,

>>ich habe ehrlich gesagt in diesem Beitrag nicht so ganz begriffen, ob Du nun Erfahrungen von anderen "hören" willst, oder ob es Dir mehr darum geht, Streit anzufangen, aber ich nehme einfach mal ersteres an und übersehe Deine manchmal etwas heftige Ausdrucksweise. (Die anderen hier waren auch nicht freundlicher, stimmt.)
Ich weiß auch nicht so ganz genau, ob Du Bücher lesen willst oder nicht, aber ich empfehle Dir eines, das mir in ähnlicher Situation geholfen hat: "Calming signals" von Turid Rugaas<<

Auch wenn es wahrscheinlich mittlerweile sowieso keiner mehr glaubt :-), es ging mir wirklich darum die Erfahrungen von anderen zu hören. An Chris Meinung allerdings störte mich zum einen der bornierte Ton, die merkwürdige Art der Ferndiagnose, das bei jeglichen Schwierigkeiten immer wieder auf "Dein Hund akzeptiert Dich nicht als Rudelführer" verweisen - und all das vor allem in Verbindung mit der Tatsache daß wir den Hund erst kurz haben. Auf meine Frage ob ein neu in die Familie kommender Hund bereits nach zwei Minuten oder zwei Tagen in allen Belangen funktionieren muß und (nach ihrer Theorie) einen somit als Rudelführer akzeptiert habe ich ja keine Antwort bekommen.
Aber lassen wir das, dieser Themenzweig ist durch und Chris lässt sich aktuell sowieso viel lieber in anderen Foren aus.

Ja, ich will Bücher lesen und ich tue es sogar. :-)
Danke für den Tipp, ich werde mir das Buch zulegen.

Das es zu merkwürdigen Reaktionen auf Dein Gähnen kam kann ich mir denken :-) Aber viel merkwürdiger als jetzt wenn ich dauernd stehenbleibe, zwecks Vermeidung von Ziehen an der Leine, wirds kaum sein *g. Ich werds auf jeden Fall versuchen.

Klar, eigentlich ist ihr Sozialverhalten gut, aber genau deshalb mache ich mir ja u.a. diese Sorgen. Mir wird bange bei der Vorstellung in einem halben Jahr von einem Hund mit guten Soziverhalten zu einem aggressiven Kläffer an der Leine zu kommen. Aber abwarten, auch wenn Tendenzen da sind, so schlimm ist es noch lange nicht.

Zitat: "Wenn ihr euch noch besser kennt...."
Genau das ist es woran ich zur Zeit arbeite und abgesehen von ein paar Fehlern (Menschen machen eben Fehler) denke ich auf einem ganz guten Weg zu sein. Wir werden sehen. :-)

Schönen Abend und schöne Grüße!

Flocke
28.06.2002, 13:25
Ich bin nicht empfindlich, mir passt nur die Absolutheit Deiner FERNdiagnose nicht. In einem anderen Thread kofferst Du Dich über Alpha auf, zeigst aber hier schon fast gleiches Verhalten. Passt nicht so ganz zusammen.

In Foren kann man meistens nur Ferndiagnosen stellen - es sei denn, man kennt die betreffende Person, den Hund und die Probleme persönlich.


Auch wenn es wahrscheinlich mittlerweile sowieso keiner mehr glaubt :-), es ging mir wirklich darum die Erfahrungen von anderen zu hören. An Chris Meinung allerdings störte mich zum einen der bornierte Ton, die merkwürdige Art der Ferndiagnose, das bei jeglichen Schwierigkeiten immer wieder auf "Dein Hund akzeptiert Dich nicht als Rudelführer" verweisen - und all das vor allem in Verbindung mit der Tatsache daß wir den Hund erst kurz haben. Auf meine Frage ob ein neu in die Familie kommender Hund bereits nach zwei Minuten oder zwei Tagen in allen Belangen funktionieren muß und (nach ihrer Theorie) einen somit als Rudelführer akzeptiert habe ich ja keine Antwort bekommen.

Na... bonierter Ton - gehst du da nicht etwas zu weit? M.M. nach war der Beitrag sachlich verfasst. Und kurz ist hier eigentlich ein relativer Begriff... Nach 2 Minuten und nach 2 Tagen kann man mit Sicherheit nicht erwarten, dass ein Hund "in allen Belangen funktionieren muss" - darum ging es auch nicht. Jedoch sollte es nach ein paar Wochen schon so sein, dass du für deinen Hund das Interessanteste auf der Welt bist. Was verstehst du eigentlich unter "funktionieren"?


Ja, ich will Bücher lesen und ich tue es sogar. :-)

Calming Signals kann ich ebenfalls empfehlen - ist sehr hilfreich, wenn man einen unsicheren Hund neben sich hat. Hast du vielleicht schon mal daran gedacht, eine gute Hundeschule zu besuchen; mit einem Trainer/einer Trainerin, der/die dir das Verhalten der Hunde erklären kann.


Klar, eigentlich ist ihr Sozialverhalten gut, aber genau deshalb mache ich mir ja u.a. diese Sorgen. Mir wird bange bei der Vorstellung in einem halben Jahr von einem Hund mit guten Soziverhalten zu einem aggressiven Kläffer an der Leine zu kommen. Aber abwarten, auch wenn Tendenzen da sind, so schlimm ist es noch lange nicht.

Dazu wird es nicht kommen, wenn du in der Lage bist, deinem Hund die nötige Sicherheit zu vermitteln. Sorry, wenn ich jetzt mal wieder Chris recht geben muss, aber wenn du für deinen Hund ein guter und gerechter Rudelführer bist, dann braucht dein Hund sich ja selber nicht um andere Dinge zu kümmern - DU regelst ja alles für ihn und er kann sich auf dich verlassen. Insofern ist Chris Meinung, ihr solltet an eurer Rangfolge "weiter" arbeiten m.M. nach nicht falsch.


Spar Dir doch Dein dauerndes tut mir leid - es ist nicht mal ehrlich gemeint und langweilt doch nur. Ich bin weder in Panik noch unsicher wenn ich von weitem einen anderen Hund sehe. Ganz im Gegenteil, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Hunden die wir treffen ist meine keine Krawallmacherin. Sie tut einfach nur das was an der Leine bereits mehrfach beobachtet wurde. Wenn der andere Hund mit nerven anfängt ist sie an der Leine aggressiver als sie es vielleicht ohne wäre. Das liegt aber nicht an meiner Unsicherheit, sondern daran daß sie bereits mehrfach extrem dumm angemacht wurde und scheinbar beschlossen hat sich nichts mehr gefallen zu lassen. Aber egal, denn ich werde ein Verhalten von über sechs Wochen hier nicht schriftlich rüberbringen können und Du fällst immer wieder auf Allgemeinplätze zurück, also lassen wir das am Besten.

Auch wenn deine Hündin beschlossen hat, sich nichts mehr gefallen zu lassen, liegt es an dir, dies zu unterbinden (dass dir das klar ist, weiß ich, denn du hast ja hier gepostet). Meine Frage an dich, ist es so, dass sich ihr Verhalten immer weiter verschlimmert hat? Dann es am Anfang nicht ganz so schlimm war, wie es jetzt ist? Falls deine Antwort "ja" ist, hast du - wenn auch unbewusst - ihr aggressives Verhalten an der Leine bestärkt.

Ich würde dir ebenfalls raten, für deinen Hund "interessanter" zu werden. Falls deine Hündin auf Spiele reagiert, lenk sie mit Spielen ab, wenn ein anderer Hund zu sehen ist. Wichtig ist, dass du interessanter bist als der andere Hund (du hast ja geschrieben, sie will zu den Hunden hin). Oder halt mit Leckerchen (richtig eingesetzt - nicht als Bestechung). Wenn ihr an den anderen Hunden vorbeigeht und deine Hündin nur dich beachtet und ein evtl. Gekläffe des anderen Hundes ignoriert, lernt sie automatisch, dass ihr keine Gefahr droht und "ihr Mensch" alles unter Kontrolle hat (es passiert ihr ja nichts). Das hat schon was mit der Rangfolge zu tun. Ein Richtungswechsel oder UO-Übungen bringen in dieser Situation nur etwas, wenn du damit deinen Hund ablenken kannst - also seine ganze Aufmerksamkeit bekommst (und das scheint mir dann doch nach 6 Wochen zu früh zu sein, wenn sie so an der Leine reagiert...) Jedoch die Ablenkung sollte auch jetzt "schon" funktionieren.

doggie
28.06.2002, 23:47
Hi Flocke,

nachdem andere Leute gar nicht mehr posten sondern sich lieber in andern Foren künstlich aufplustern werde ich ausser kurz auf Deine ersten Punkte nicht eingehen. Die Sache lief zwischen Chris und mir und ich fand ihren Beitrag eben NICHT sachlich. Das kann aber jeder nur für sich beurteilen, ich denke da liegt die Grenze bei jedem anders. Ich lasse mich hier nur ungern in die Schublade "Hauptsache Krawall" stecken, schließlich ging meine Antwort auf Natalie meiner Meinung nach problemlos ab.
Aber wie gesagt, ich denke in diesen Punkten ist alles besprochen, ich weiß was mich an Chris Posting gestört hat, vielleicht stört es mich zu Unrecht, aber mich persönlich stört es eben und daran werden auch noch soviele "Stammposter" die sich auf Chris Seite schlagen nichts ändern.

Zum eigentlichen Thema, ich glaube ich habe da vorschnell zu hohe Wellen geschlagen (hihi, und das angesichts dessen wie alles ausgeufert ist ...SEHR witzig). Zu Deiner Frage, ihr Verhalten diesbezüglich hat sich eigentlich nicht gesteigert, daher habe ich nicht das Gefühl sie darin bestärkt zu haben. Nach einigen Hund zu Hund Treffen am heutigen Tage habe ich sowieso das Gefühl daß die ganze Sache bei weitem nicht so dramatisch ist wie ich sie anfangs beurteilt habe. Das mit der Ablenkung werde ich aber auf jeden Fall versuchen, denn mit der Aufmerksamkeit hapert es.

Thanx für die TIpps und schönes Wochenende!

Flocke
29.06.2002, 19:49
Hi Doggie...
... erst einmal ein Grinserle...

nachdem andere Leute gar nicht mehr posten sondern sich lieber in andern Foren künstlich aufplustern werde ich ausser kurz auf Deine ersten Punkte nicht eingehen. Die Sache lief zwischen Chris und mir und ich fand ihren Beitrag eben NICHT sachlich.
Stimmt, das ist Ansichtssache. Jedoch weiß ich nicht, wieso du behauptest, dass Chris in anderen Foren postet... Ich kann dir versichern, dass diese Chris nur hier antwortet ;)

Aber wie gesagt, ich denke in diesen Punkten ist alles besprochen, ich weiß was mich an Chris Posting gestört hat, vielleicht stört es mich zu Unrecht, aber mich persönlich stört es eben und daran werden auch noch soviele "Stammposter" die sich auf Chris Seite schlagen nichts ändern.
Ups, ich habe mich m.M. nach nicht auf Chris Seite geschlagen, nur weil ich ihr in einigen Punkten zustimme. Aggressionen an der Leinen (wie heftig sie auch sind) zeigen, dass der Hund unsicher ist. Und ein Hund, dem du Sicherheit als Rudelführer gibst, braucht nicht unsicher zu sein. Ist meine Meinung und die hätte ich dir so oder so geschrieben.

Zum eigentlichen Thema, ich glaube ich habe da vorschnell zu hohe Wellen geschlagen (hihi, und das angesichts dessen wie alles ausgeufert ist ...SEHR witzig).
Was daran witzig ist, kann ich nicht nachvollziehen. Besser ist doch, man fragt früh genug, als dass man Fehler begeht, die sich vermeiden lassen, oder? Wenn jemand hier postet, er möchte nicht, dass er in einigen Monaten einen total aggressiven Hund an der Leine hat, sollte man das ernst nehmen... Wir können ja nicht wissen, wann ein Posting nur ein Jux ist.

Zu Deiner Frage, ihr Verhalten diesbezüglich hat sich eigentlich nicht gesteigert, daher habe ich nicht das Gefühl sie darin bestärkt zu haben.

Anfänglich ging sie auf alle Hunde zu, zeigte keinerlei Anzeichen von Aggressivität auch gegenüber Hündinnen nicht. Nachdem sie in letzter Zeit aber einige Male heftig attackiert wurde hat sich das jetzt etwas geändert (oder es liegt nicht daran, sondern allein an der Leine).
Hm... hat es sich gesteigert oder nicht??? Naja, jedenfalls war ja wohl anfänglich keine Aggressivität da.

Nach einigen Hund zu Hund Treffen am heutigen Tage habe ich sowieso das Gefühl daß die ganze Sache bei weitem nicht so dramatisch ist wie ich sie anfangs beurteilt habe. Das mit der Ablenkung werde ich aber auf jeden Fall versuchen, denn mit der Aufmerksamkeit hapert es.
Das freut mich ehrlich für dich, wenn die Situation doch nicht so schlimm ist, wie du es zuerst befürchtet hast :) Versuche auf jeden Fall, viel mit ihr zu spielen, denn das festigt eure Beziehung sehr stark. Hilfreich ich hier ein Ball am Seil, denn besonders wichtig sind Spiele, die du mit dem Hund spielst - also wo dein Hund immer in deiner Nähe ist.
Ebenfalls ein schönes Wochenende.

doggie
02.07.2002, 13:39
Hallo Flocke,

>>Stimmt, das ist Ansichtssache. Jedoch weiß ich nicht, wieso du behauptest, dass Chris in anderen Foren postet... Ich kann dir versichern, dass diese Chris nur hier antwortet <<

Siehe Forum Hunde von A-Z


>>Ups, ich habe mich m.M. nach nicht auf Chris Seite geschlagen, nur weil ich ihr in einigen Punkten zustimme. Aggressionen an der Leinen (wie heftig sie auch sind) zeigen, dass der Hund unsicher ist. Und ein Hund, dem du Sicherheit als Rudelführer gibst, braucht nicht unsicher zu sein. Ist meine Meinung und die hätte ich dir so oder so geschrieben. <<

Ich meinte auch nicht Dich, sondern bezog das eher auf das andere Forum.
Bzgl. der Unsicherheit, daran wird weiterhin gearbeitet.

>>Was daran witzig ist, kann ich nicht nachvollziehen. Besser ist doch, man fragt früh genug, als dass man Fehler begeht, die sich vermeiden lassen, oder? Wenn jemand hier postet, er möchte nicht, dass er in einigen Monaten einen total aggressiven Hund an der Leine hat, sollte man das ernst nehmen... Wir können ja nicht wissen, wann ein Posting nur ein Jux ist. <<

Witzig ist daran daß ich in den letzten Tagen gemerkt habe daß ihr Verhalten doch nicht so ist wie ich es nach einem ganz speziellen Vorfall bewertet habe, aber eigentlich auch nicht das ist das Witzige, sondern das was aus meinem ersten Posting hier geworden ist.
Mein Posting war auch kein Jux (das habe ich so nicht geschrieben), sondern durchaus ernstgemeint. Es war nur in meiner damaligen Panik etwas krasser dargestellt als es eigentlich ist.
Konkreter: das Posting habe ich geschrieben nachdem wir bei einem Spaziergang zwei Dalmatinern begegneten die ebenfalls an der Leine waren. Es war die erste Begegnung mit den beiden und als sie sich beschnupperten gab es mit einem der beiden ziemlich schnell "Streit". Nachdem ich die beiden nun öfter getroffen habe, teilweise auch ohne Leine und mit der Besitzerin ein paar Worte gewechselt habe, hat sich herausgestellt dass der eine Dalmi ein ziemlicher Stänkerer ist, der so ziemlich mit jedem Hund zofft, egal ob mit oder ohne Leine. Sie lässt ihn jetzt gar nicht mehr näher heran, da meine ja an der Leine ist und von unserem Hund kommt überhaupt keine Reaktion wenn wir die beiden treffen, sprich sie fängt nicht an zu bellen, zu knurren oder sich auf sie zu stürzen.
Und wenn der andere anfängt ist es wohl normal dass sich meine nicht alles gefallen lässt, ich denke das hat mit Unsicherheit wenig zu tun.

>>Hm... hat es sich gesteigert oder nicht??? Naja, jedenfalls war ja wohl anfänglich keine Aggressivität da. <<

Nein, es war anfänglich keine Aggressivität da. Allerdings hat sie anfangs auch nicht gebellt, kaum etwas gefressen und sich so verhalten als wäre sie eigentlich gar nicht da. Sprich, die Umstellungsphase dauerte einige Zeit und langsam zeigt sich ihr Charakter deutlicher.

>>Das freut mich ehrlich für dich, wenn die Situation doch nicht so schlimm ist, wie du es zuerst befürchtet hast Versuche auf jeden Fall, viel mit ihr zu spielen, denn das festigt eure Beziehung sehr stark. Hilfreich ich hier ein Ball am Seil, denn besonders wichtig sind Spiele, die du mit dem Hund spielst - also wo dein Hund immer in deiner Nähe ist.
Ebenfalls ein schönes Wochenende.<<

Ja, wir spielen ziemlich viel, ich renne schon wie ein Packesel durch die Gegend *g. Aber leider gibt es mit dem Aus noch ziemlichen Trouble, bei Sachen die ihr nicht so wichtig sind wie der Tennisball oder der Ball an der Schnur weniger, die bringt sie sogar her nachdem ich sie geworfen habe. Aber wehe sie sieht etwas neues. Neulich ging ich mit einer Freundin gemeinsam spazieren, die hatte einen Kong dabei, sobald sie den hatte war kein Rankommen mehr. Und wenn man ihr dann das Maul öffnet um überhaupt noch ranzukommen trainert das nur ihre Muskeln, sprich es wird mit jedem mal schwieriger. Der Hund hat eine Kraft, ich habe schon manchmal darüber nachgedacht ob es sich vielleicht um einen verkleideten Pitbull handelt *g.

Schöne Grüße

Flocke
03.07.2002, 00:02
Hallo Doggie,


Siehe Forum Hunde von A-Z

Naja... ich dachte jetzt, du meintest ein "externes" Forum. Davon aber mal abgesehen, wenn ich jemanden einen Tip gebe und ich würde so angegangen, würde ich mir vielleicht auch überlegen, ob ich meine Energie nicht lieber in einen anderen Beitrag stecken würde.


Ich meinte auch nicht Dich, sondern bezog das eher auf das andere Forum.

Hm, verstehe ich jetzt nicht, aber es ist ja auch schon spät... ;)


Aber leider gibt es mit dem Aus noch ziemlichen Trouble,

Auch hier kannst du die Schleppleine einsetzen... Damit kann sie dir auch jeden Fall nicht abhauen, wenn sie ihre "Beute" abgeben soll... Versuche, dass sie damit zukünftig keinen Erfolg hat, denn damit unterstreichst du ihre "bessere" Position dir gegenüber.

doggie
03.07.2002, 09:38
Hallo Flocke,

>>Naja... ich dachte jetzt, du meintest ein "externes" Forum. Davon aber mal abgesehen, wenn ich jemanden einen Tip gebe und ich würde so angegangen, würde ich mir vielleicht auch überlegen, ob ich meine Energie nicht lieber in einen anderen Beitrag stecken würde. <<

Sie steckte aber nicht ihre Energie in einen anderen Beitrag, sondern benutzte diesen um ihren Unmut über mich zu äußern. Das wäre ebenso gut hier gegangen, aber drüben machte es scheinbar mehr Spaß.
Und was das angegangen angeht, sie kann auch gerne mal ihren Ton überdenken.
Aber ich denke mit dieser Disku ist es langsam gut, oder?

>>Auch hier kannst du die Schleppleine einsetzen... Damit kann sie dir auch jeden Fall nicht abhauen, wenn sie ihre "Beute" abgeben soll... Versuche, dass sie damit zukünftig keinen Erfolg hat, denn damit unterstreichst du ihre "bessere" Position dir gegenüber<<

Sie ist an der Schleppleine und sie hat keinen Erfolg damit, weil ich es ihr jedesmal abnehme.

Schöne Grüße

Flocke
03.07.2002, 18:57
Hallo Doggie,


Sie ist an der Schleppleine und sie hat keinen Erfolg damit, weil ich es ihr jedesmal abnehme.

Das ist super - mach auf jeden Fall weiter so.
Und nichts für ungut, dann habe ich wohl den nachfolgenden Satz falsch interpretiert.


Neulich ging ich mit einer Freundin gemeinsam spazieren, die hatte einen Kong dabei, sobald sie den hatte war kein Rankommen mehr.