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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hoffnungsloserfall - zieht an der Leine



gitti
25.06.2002, 17:51
Hallo,

ich hoffe es kann mir jemand mit einen guten Tipp weiterhelfen, mein Hund 6 Mon. alt zieht an der Leine wie verrückt und es ist auch keine Besserung in Sicht.

In der Hundeschule haben sie es mit Leinenruck versucht, aber das interessiert sie gar nicht sie schaut kurz um und dann zieht sie sofort weiter.

Momentan bleibe ich immer stehen oder ändere die Richtung sobald sie zieht, aber das hilft auch nichts, sobald es weiter geht zieht sie gleich wieder volles Programm.

Ich weiss wirklich nicht wie ich ihr das vermitteln kann, natürlich versteh ich das sie viel temparament hat und sich freut aber irgendwann müsst sie es doch auch kapieren wie man an der Leine geht.

Alles andere hat sie super schnell verstand wie Sitz, Platz, Komm das kann sie super.

Mit Clicker habe ich ihr toter Hund und Rolle beigebracht alles problemlos nur das an der Leine gehen das funktioniert nicht.

Vielleicht hat einer einen guten Rat für mich ich wäre super dankbar.

Maggie_HH
25.06.2002, 19:14
wie lange versucht du es denn schon???? also das kann eine weile dauern, wenn du einen ganz hartgesottenen hast!!! ;)
ist dein hund denn gut ausgelastet???? körperlich wie geistig??? wenn der ruck zu nichts führt, könnte es auch sein, dass du ihn nicht richtig machst, denn es sollte ein kurzer ruck sein (so dass der hund in das leinenende läuft), du solltest ihn also nicht mit Kraft hinter dir herziehen...verstehst du wie ich es meine???? ansonsten gibt es hier im forum einige die auf Geschirre schwören, wenn hunde zu sehr ziehen...hab damit noch keine Erfahrungen gemacht, aber vielleicht schreibt dir ja noch ein geschirrFAN!!!!:D :D :D
ansonsten hab einfach noch etwas geduld, und vor allem musst du konsequent sein, du darfst ihm das ziehen jetzt NIE wieder durchgehen lassen, beim kleinsten ziehen solltest du einen richtungswechsel mit ruck durchführen....


Juliane

Sandy
26.06.2002, 11:18
Hallo,
also unser Terrier hat auch früher immer ganz furchtbar gezogen. Aber jetzt ist eigentlich alles gut.
Wir haben uns ein Halti gekauft.
-> Des wirkt Wunder! ;)
Man zeiht es ihm über die Schnauze und es ist dann so
festgemacht dass falls er ziehen sollte sein Maul zusammen
gedrückt richtung Boden gezogen wird.Was er natürlich gar nicht leiden kann!
Probiers aus, es ist wirklich toll!:D

Ciao, sandy

mercuzia
26.06.2002, 11:30
Bitte sei so gut und laß das Leinenrucken sein!!

1. Es ist schlecht für seine Halswirbelsäule
2. Dein Hund lernt nichts außer "Frauchen tut mir weh"
das schadet Eurer Bindung, willst Du einen Hund der
nur gehorcht weil er Angst vor Dir hat?
3. Es bringt nichts, wie Du siehst geht Dein Hund immer noch
nicht anständig an der Leine

Wechsle die Hundeschule, wer mit solch veralteten Methoden arbeitet, ist weder gut für Dich noch für Deinen Hund!

Ich würde Dir ein Hallti empfehlen!

Genaue Anwendung erklärt Dir ein Trainer der damit vertraut ist,
oder das Video von Nicole Hoefs und Petra Führmann, Das Kosmos Hundeerziehungsprogramm.

Gruß mercuzia

Thomas
26.06.2002, 12:11
Hallo Gitti,

ergänzend zu dem (wie gewohnt) sehr guten Beitrag von mercuzia möchte ich noch folgendes anmerken:

Sobald Dein Hund das ziehen anfängt, solltest Du wie angewurzelt stehenbleiben. Wenn die Leine gespannt ist - geht es keinen Zentimeter weiter (eher ein paar Meter zurück). Gib Deinem Hund keinen Erfolg! Zeige ihm das Du sturer bist als er, auch wenn dann aus 3km Gassi 300m werden - sein Pech...

read ya´
Thomas

PS. Überlege Dir vorher, ob Du gewillt bist das 100%ig konsequent durchzuhalten. 10 mal stehenbleiben und das 11-te mal nachgeben hat den gleichen Effekt wie 11 mal nachgeben...

mercuzia
26.06.2002, 12:42
Gruß mercuzia

Maggie_HH
26.06.2002, 13:48
ich halte den leinenruck weder für veraltet noch für schädlich.....wenn du dich aber für das halti entscheidest solltest du einiges beachten. du kannst es dem hund nicht einfach anlegen und mit ihm losgehen!!!!! dann verbindet er es nämlich mit dem halti und wird es HASSEN!!!! also leg es ihm ca. eine woche lang nur zum fressen und zum spielen an....er sollte erstmal davon überzeugt werden, dass es etwas schönes ist!!!! dann erst solltest du loslegen....
die methode einfach stehenzubleiben halte ich nicht für sehr effektiv, da du geschrieben hast, dass der ruck nicht viel bringt, wird das stehenbleiben noch weniger erfolg zeigen...
das halti wäre für dich denke ich mal eine gute lösung, es funktioniert aber nicht bei jedem hund!!!!! wir haben aber grad einen leonberger in der Hundeschule, den wir damit "gezähmt" haben, der läuft jetzt lammfromm an der leine und man kann ihn mit dem kleinen finger festhalten :D (hat die besitzerin gesagt)

Juliane

klasu
26.06.2002, 14:20
Hi MaggieHH,

ich bin zwar kein Tiermediziner, sondern habe beruflich bedingt "nur"mit Humanmedizin zu tun, aber auch aus dieser bescheidenen Sicht kann ich die Schädlichkeit eines Leinenrucks nur bestätigen und jedem davon abraten. Es birgt letztendlich dieselbe Gefahr wie das HWS-Syndrom (Schleudertrauma) bei einem Autounfall und wenn man mal mit jemandem sprichst, der dies auskurieren musste, müsste jedem klarwerden, das das keine Erziehungsmethode sein kann.
Viele Grüsse
klasu

Sanni
26.06.2002, 15:30
Hallo ihr Anti-Ruck-Anhänger,
mein Retriever 13.Woche zieht auch(sehr oft)wie irre.Habe gehört,dass ein Halti bei kleinen Hunden(Welpen)"schlecht"sei.Wer hat Erfahrungen mit Halti bei Welpen?
Stehenbleiben klappt gut,aber wenn ich sterbe möchte ich am Friedhof angekommen sein.Pro Tag 10 Meter sind dazu zu wenig:confused:

doggie
26.06.2002, 17:05
Hallo,
einerseits verstehe ich warum und wieso der Leinenruck schädlich ist. Allerdings wundere ich mich dann immer ein wenig warum er dann in anderen Bereichen der Hundeerziehung eingesetzt wird, auch im oben erwähnten Kosmos-Erziehungsprogramm. Ich spreche vom Schleppleinentraining, bei dem der Hund, gerade in den ersten Tagen oder auch danach wenn er sehr unaufmerksam ist, auch einen nicht gerade zarten Leinenruck bekommt.
Wie erklärt sich das?

Maggie_HH
26.06.2002, 17:22
ich versteh das auch nicht...habe das auch schon in mehreren büchern gelesen, also Leinenruck um den Hund zu verunsichern, damit er aufmerksamer wird und sich nach seinem Halter richtet. Unser Hundetrainer, der schon sehr viele Jahre Erfahrungen gesammelt hat, macht das auch so. Und da ich seit einem halben jahr bei ihm ein praktikum machen darf, hab ich auch schon eine menge erlebt und muss sagen, dass diese Methode einfach funktioniert....die hunde zeigen dabei keinerlei anzeichen von schmerz....und es hat sich auch noch kein Hundehalter wegen irgendwelchen spätfolgen beschwert!!!! ich denke viele leute gehen einfach zu zaghaft mit ihren hunden um..das ist ja auch ok, wenn sie es anders machen, solange das dann auch funktioniert. ich möchte damit nicht sagen, dass ich hunden schmerz zufügen würde, um sie zu erziehen....aber man muss sie ja auch nicht immer mit samthandschuhen anfassen....schließlich sind hunde untereinander auch manchmal sehr grob!!!!


Juliane

Jacky77
26.06.2002, 17:34
Schleppleinentraining ist dann angebracht, wenn Dein Hund sich bei Spaziergängen zu weit von Dir entfernt oder er gerne mal jagen geht. Durch das Schleppleinentraining soll er lernen sich auf Frauchen/Herrchen zu konzentrieren und nicht einfach munter drauf los zu laufen. Am Anfang lässt man den Hund ins Ende der Leine reinlaufen und geht selber in die entgegengesetzte Richtung. Du hast wohl Recht, dass dort auch ein Ruck entsteht, aber der ist meistens nicht so intensiv wie ein Ruck an einer kürzeren Führleine. Ausserdem läuft der Hund wahrscheinlich nicht in vollem Gallopp ins Ende der Leine hinein. Der Hund wird schnell merken worum es hier geht und dann wird auch kein Ruck mehr entstehen. Beim hier diskutierten Leinenruck soll ja dazu dienen dass der Hund aufhört an der Leine zu ziehen. Der Ruck an der kurzen Leine ist intensiver als der an der Schleppleine und wird wohl auch über einen längeren Zeitraum angewendet. Ich persönlich halte davon nicht viel, sondern denke dass die Methode des "angewurzelt Stehenbleibens" effektiver und gesünder für den Hund ist. Ich glaube nur, dass viele Leute lieber an der Leine ziehen weil es "einfacher" ist. Das Stehenbleiben erfordert viel Geduld und Konsequenz und das ist wohl für viele zu anstrengend und nervig. Ich hoffe Du verstehst wie ich das meine!? Viele Grüße, Dani mit Jacky

Jacky77
26.06.2002, 17:38
Hallo nochmals!
Wenn die Hunde an der Leine ziehen und ihr unbedingt mit Leinenruck arbeiten wollt, dann kauft Euch aber bitte ein Geschirr, damit der Hals geschont wird!!

@ Maggie:
Aber man kann den Hund doch auch anders auf sich aufmerksam machen als an der Leine zu rucken, oder? ;)
Viele liebe Grüße,

Dani mit Jacky

Maggie_HH
26.06.2002, 17:43
na klar....aber ich hab schon einige ABGEBRÜHTE Kerle kennengelernt!!!!:D
denen war es völlig egal was herrchen oder frauchen machen oder wo sie sind....da gab es NIX, womit man sie aufmerksam hätte machen können!!!!! alles war toll nur nicht herrchen/frauchen...:p
und da bleibt einem dann keine andere wahl....würde ich
sagen...aber vielleicht hat ja noch jemand einen tipp!!!!

Juliane

Jacky77
26.06.2002, 18:10
Hallo Maggie!
Ja, ich kenne diese abgebrühten Kerlchen wohl zu gut :D .
Aber meinst Du nicht dass man den Hunden auch auf andere Art und Weise abgewöhnen kann an der Leine zu ziehen?
Ich denke schon dass die Methode des Stehenbleibens effektiv ist, aber sie dauert halt länger...

Wenn ein Hund auf dem Spaziergang alles toll findet nur nicht Herrchen/Frauchen würdest Du dann das Schleppleinentraining empfehlen?

Viele Grüße,
Dani mit Jacky

Thomas
26.06.2002, 18:16
Juliane, die von Dir angesprochenen Herrchen und Frauchen mit haben mit ihren "abgebrühten Kerlen" in Wirklichkeit doch ganz andere Probleme. Die sollten erstmal grundsätzlich an Ihrer Bindung zum Hund arbeiten. Falls sie dazu nicht bereit sind und stattdessen an irgendwelchen Symptomen rumdoktorn wollen, wäre es u.U. sinnvoller den Hund abzugeben.
Ausgerechnet solchen Leuten (also Hundehalter die für Ihrer Fiffis Luft sind) wird dann auch noch geraten (von Deinem erfahrenen Trainer?) an der Leine zu rucken. Ob das ein geeignetes Mittel ist, eine (im Grunde nicht vorhandene) Bindung/Aufmerksamkeit zum Hund herzustellen, halte ich für äußerst fragwürdig.

Gruß
Thomas

PS. Du sagst, das die Leinenruckmethode bei euch (eurem Ausbildungs-Platz) erfolgreich angewandt wird. Sicherlich kann man damit "Erfolge" erziehlen. Die Frage ist jedoch, was hier als Erfolg definiert wird. Der schnelle, kurzlebige Erfolg auf dem Hundeplatz. Oder der langanhaltende Erfolg, der sich vorallem auch im Alltag -ausserhalb der Trainingsplatzes- jederzeit abrufen lässt. Ich will damit sagen, das es für viele Probleme mehrere gangbare Lösungsansäzte gibt. Der eine Weg führt oft sehr schnell zum gewünschten Ziel; erscheint daher als "richtig". Der andere ist eine wesentlich mühevollerer Weg; der Lohn der Mühe ist dafür ein langanhaltender, gefestigter, jederzeit abrufbarer Lernerfolg. Es wird immer Menschen geben, die sich eher mit der ein oder anderen Methode anfreunden können, sei es aus tiefer Überzeugung oder aus Bequemlichkeit.

Maggie_HH
26.06.2002, 18:23
auf jeden fall... aber denk daran, dass es echt schwere wochen werden können und es oft NERVT!!!!! aber dann hast du einen "super" hund!!!! :D :D wenn du es richtig machst

ja die methode des stehenbleibens funktioniert leider auch nicht bei jedem hund...denn wenn man weitergeht, hat der hund ja das erreicht, was er wollte..nur etwas später, verstehst du???? es geht ja darum dem hund klarzumachen, das du als chef die richtung angibst und der hund sich an dich zu orientieren hat!!!! deshalb der richtungswechsel


Juliane

Maggie_HH
26.06.2002, 18:27
ich hatte nie was von einem übungsplatz gesagt...wie kommst darauf????

Juliane

Chaostruppe
26.06.2002, 19:11
Also ich finde solche Aussagen wie "es wäre dann sinnvoller den Hund abzugeben" ziemlich hart, vor allem wenn man die Situation und die Beziehung zwischen Herrchen/Frauchen und Hund in seiner Gesamtheit gar nicht kennt.

Außerdem denke ich, Hunde werden seit tausenden von Jahren nicht nur vom Aussehen her verändert, sondern auch entsprechend verschiedener spezifischer Aufgaben gezüchtet. Und ich kann mir schwer vorstellen, daß man z.B. aus einem Herdenschutzhund einen sagen wir Polizeihund machen kann, oder aus einem Meutehund einen Blindenhund. Und ich glaube, das hat dann eher weniger mit einer nicht bestehenden Bindung zu tun. Weißt Du was ich meine?
Naja, ich wollte das nur mal gesagt haben.

doggie
26.06.2002, 19:16
Wir machen das Schleppleinentraining seit einigen Tagen, wir haben unsere Hündin noch nicht lange und lassen sie deshalb noch nicht freilaufen. Durch das Training soll sie lernen sich mehr auf uns zu konzentrieren, und ich muß sagen daß ich schon nach mittlerweile drei Tagen gute Fortschritte erkennen kann. Zugegeben, bisher üben wir auch eher auf relativ einsamen Waldwegen, aber nachdem sie vorher wochenlang an der kurzen Leine vor uns hergeprescht ist ohne sich einmal umzudrehen oder gar um das Fähnchen namens Mensch hintendran zu kümmern bin ich über diese Erfolge schon völlig euphorisch. *g
Uns wurde gesagt wir sollten die Leine in eine Hand nehmen, und in der anderen Hand Lassoartig aufwickeln. Sobald der Hund zieht oder unaufmerksam wird das Lassostück fallen lassen und schnell in die entgegengesetzte Richtung laufen/rennen. Und ich kann nur sagen, der Ruck den sie dadurch bekommt ist nicht ganz ohne....

Inge1810
26.06.2002, 20:52
@ Juliane


da gab es NIX, womit man sie aufmerksam hätte machen können!!!!!
...dann hattest Du sicher noch nie Wienerle in der Hand :D

Cockerfreundin
26.06.2002, 21:06
Also -

mit einer Schleppleine lässt sich das Herankommen aus Entfernung üben.... das ist ein völlig anderes Lernziel als die Leinenführigkeit an einer 1-Meter-leine.

der Leinenruck an der 1-Meter-Leine verursacht neben Schmerzen beim Hund auch STRESS (siehe die sehr lesenswereten Ausführungen in dem Buch "Calming Signals" von Turid Rugaard) und Stress vermindert die Lernbereitschaft eklatant.

Was also hab ich davon?? NIX!!! Also nehm ich ein Geschirr und mache bei JEDEM Anzeichen von nach vorne-preschen konsequente Richtungswechsel verbunden mit dem Wort und Zeichen "Fuß". Irgendwann wird das selbst dem stursten Dickkopf (ich weiß, wovon ich spreche) zu blöde :D :D :D und siehe da, es geht doch ;) ;)

Braaaver Hund :) :)

Grüße von Annette und Basti

Chris62
26.06.2002, 21:32
hallo,
also ich hab auch mit der stehenbleiben methode gearbeitet. sie war zwar sehr nervig, weil man in den ersten tagen nicht wirklich weit kommt, aber mein hund hat eigentlich sehr schnell begriffen, dass es erst weitergeht wenn die leine durchhängt bzw. er zu meiner linken kam. er soll natürlich nicht immer "fuß" gehen müssen, aber er hat gelernt dass die leine niemals straff sein soll. also, sage ich nichts geht er voraus aber leine ist trotzdem locker, sage ich "fuß" geht er "fuß".
außerdem hab ich erreicht, dass mein hund freudig an der leine geht und es positiv ist angeleint zu werden.
was die ruckhunde betrifft wundern sich die halter meist warum der hund nicht kommt wenn er gerufen wird. aber warum sollte er auch wenn doch nur unangenehme schmerzen an der leine verursacht werden.:confused:
was das schleppleinentraining angeht so kann ich nicht wirklich mitreden, denn mit der schleppleine braucht ich nie arbeiten, kann mir aber schon vorstellen, dass auch dabei ein ganz schön starker ruck ensteht wenn der hund mit aller kraft bei einem richtungswechsel in die leine läuft.
liebe grüße chris

Maggie_HH
26.06.2002, 23:51
natürlich hatte ich schon ein wienerle in der hand, aber man will es nicht glauben...es gibt hunde denen das EGAL ist!!!!! wirklich....
ähm, zu chris....also mein hund ist ein sogenannter LEINENRUCKHUND ;) und komischerweise kommt er wedelnd und freudig auf mich zu, wenn er die leine sieht....ich muss ihn manchmal nicht mal rufen....!!!!!!! also kann es ja nicht so schlimm gewesen sein. ich glaub auch nicht, dass er schmerzen hatte, denn sonst hätte ich das auch nicht gemacht!!!! ausserdem, wenn man den ruck 1-2mal richtig macht, dann hat sich die sache auch und der hund hat begriffen um was es geht.....
ich werd mit dem hundetrainer mal darüber reden....was er davon hält....

Juliane

Cockerfreundin
27.06.2002, 10:12
@ Maggiie HH

Alternativ zum wienerle bietet sich auch ein alter abgelutschter Tennisball an :D :D Am besten noch ein "geklauter", der ist dann in des Menschen Hand ein seeehr begehrenswertes Objekt. Klappt bei uns ganz gut, wenn mein Monster mal wieder einen Ziehanfall kriegt. Nachteil: Du musst immer so'n abgelutschtes Teil mit Dir rumtragen für den fall der Fälle :) :) Aber was tut frau nicht alles für ihren Hund :) :)

Grüße von Annette

Maggie_HH
27.06.2002, 11:07
ähm.....du weißt aber dass du deinen Hund nicht am tennisball rumkauen lassen darfst...., ja????
denn die farbstoffe sind giftig und wenn er länger darauf rumkaut dann wetzen sich seine zähne ab....also wenn er das über 1-2 jahre macht!!!!!
so kenn ich das jedenfalls....also versuch es doch bitte mit einem anderen ball....das sollte doch auch gehen oder=???


Juliane

gitti
27.06.2002, 15:07
Also nachdem ich Diskussion in Gang gebracht habe nochmal folgendes ohne Leine bleibt mein Hund bei mir und schaut auch immer das er mich ja nicht verliert da gibt es überhaupt kein Problem, sie kommt auch wenn ich ihr rufe.

Das Riesenproblem ist nur wie gesagt an der normalen Führleine zieht sie wie verrückt, es funktioniert weder der Leinenruck von der Hundeschule, den ich übrigens auch nicht gut finde und daher auch einen anderen Platz suche noch hilft das stehen bleiben.

Ich denke mein Hund meint man geht so Gassi, einen Schritt ziehen, Frauchen bleibt stehen, Hund setzt sich, die Leine ist Locker, Hund rennt wieder einen Schritt vor voll in die Leine und dann das ganze wieder von vorne.

Ich bräuchte jetzt einen guten Tip wie ich das falsche Verhalten verständlich machen kann und wie ich den Teufelskreis duchbrechen kann.

Es helften auch keine tollen Leckerlis habe ich auch schon probiert, da passiert das selbe Hund kommt geht einen Schritt, bekommt seine Wiener und rennt dann sofort wieder voll in die Leine.

Vielleicht kann mir ja doch noch einer weiter helfen.

Maggie_HH
27.06.2002, 15:16
hast du es schon mit Halti oder Clickertraining versucht?????

Juliane

gitti
27.06.2002, 15:25
Clickertraining haben wir auch schon probiert aber das Lockerer gehen an der Leine hat es nicht gebracht es ist wie mit dem stehen bleiben sobald die Leine wieder locker ist rennt sie dann sofort wieder los, sie versteht einfach nicht das normal weiter gehen der richtige Weg ist und ich weiss wirklich nicht wie ich ihr das vermitteln kann.

Halti wäre jetzt wirklich die letzte Möglichkeit.

Cockerfreundin
27.06.2002, 19:11
Ich weiß, ich weiß.... unser Problemchen war (?) ist (?) nur, dass es für Basti nichts g******* auf dieser Erde zu geben scheint, als diese blöden gelben Tennisbälle. Allerdings nur, wenn er sie klauen kann:p :p also greife ich im Ernstfall zu diesen blöden Teilen. Aber er sellbst besitzt keinen und nuckelt auch nicht daran herum. Sie sind halt in bestimmten Situationen DAS Lockmittel.

Grüße von Annette

Tinchen
28.06.2002, 16:41
Also, ich kann den Leinenruck nur als sehr bewärt beurteilen!!!

Ich habe fast ein halbes Jahr versucht mit der "STEHEN BLEIBEN" Methode meinem Hund (Dobermann) das Ziehen an der Leine abzugewöhnen (habe sie mit 3 Jahren ohne irgendeinen Grundgehorsam aus dem Tierheim geholt!!). LEIDER bewirkte diese methode leider gar NICHTS !!!

Also habe ich angefangen gezielt Leinenrucke zu geben; und ihr könnt mir glauben, ein Leinenruck ist bestimmt nicht gefährlicher, also wenn der Hund 100 mal in die Leine reinrennt, wenn ihr stehenbleibt; Und DAS kann jetzt wirklich keiner bestreiten. Auch das ewige Geziehe an der Leine ist überhaupt nicht für die LUFTRÖHRE gut, da sie regelrecht zugedrückt wird!!!
Auch mit der Schleppleine habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht,da mein Hund damit das Hereinkommen gelernt hat (habe gleichzeitig noch eine Wurfkette benutzt!!).

Ich spreche eben von meinen Erfahrungen und kann sie jedem nur weiterempfehlen!!!!

CIAO TINCHEN

Jacky77
07.07.2002, 18:29
Hallo Tinchen!

Also ich halte von der LEINENRUCK-Methode absolut nix. Und zwar aus den bereits genannten Gründen.

"Auch das ewige Geziehe an der Leine ist überhaupt nicht für die LUFTRÖHRE gut, da sie regelrecht zugedrückt wird!!! "
Da hast Du recht, deswegen sollten sich Hundebesitzer mit ziehenden und zerrenden Hunden ein Geschirr zulegen.

Ich persönlich habe mit Geschirr und der STEHEN-BLEIB-Methode inklusive Richtungswechsel gute Erfolge erzielt. Man muss nur Geduld haben!

Viele Grüße,
Dani :p