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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sarah soll weg, wer kann helfen ??



Samos
17.10.2003, 08:26
Weis nicht mal wie genau anfangen, also am besten am Anfang. Vor zweieinhalb Jahren bekam meine Schwiegermutter einen Welpen von einen Züchter geschenkt , allerdings mit der Auflage das dieser einmal gedeckt werden müsste und das der Züchter diese Welpen behalten dürfte. Im Frühjahr 2003 sollte es soweit sein, meine Schwiegermutter gab auch gleich bescheid als sie heiss wurde aber der Züchter rührte sich nicht, die letzten Tage war sie nun wieder heiss, Züchter kam alle zwei Tage und nahm Blut ab ( ist auch Tierarzt) um den richtigen Zeitpunkt für den Rüden herauszufinden.
Tja und nu kommt es, heute rief er an von wegen die Hündin wäre unfruchtbar und daher hätte er jetzt gern 850 Euro von meiner Schwiegermutter ansonsten würde er den Hund wieder abholen.
Sie hängt nun mal an den Tier besonders da vor kurzen ihr Mann verstorben ist, allerdings kann sie sich den Preis mit Ihrer Witwenrente nicht leisten und wir können es leider auch nicht.
Nun unsere Frage auf die uns bis jetzt noch niemand eine klare antwort geben konnte
-kann der Züchter das einfach machen? Seit Jahren ist der Hund bei Ihr, und auch die Impfungen usw hat dieser Ihr in Rechnung gestellt. Seit Jahresanfang hat der Züchter den Hund bei sich abgemeldet und sie ihn angemeldet
und zweitens :
Kann man eine Unfruchtbarkeit nur anhand einer Blutprobe feststellen?
Ich denke irgendwie er hat irgendwas anderes festgestellt warum mit ihr das Züchten nicht geht, seit der Hund da ist sehe ich das sie mit dem Vorderbeinen etwas steif läuft , was der Züchter als Tierarzt aber immer empört bestritten hat.
Bitte wenn jemand etwas weis helft uns , es wäre schlimme für sie und auch für uns wenn der Hund zum Züchter zurück müsste nur weil wir das Geld nicht haben

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www.samos-und-schleicher.de

Rüsselterriene
17.10.2003, 09:27
:( Klingt nicht gut... das.

Ich vermute mal, ihr habt weder n Kaufvertrag oder sonst was... da Geschenk?
Was will er mit dem Hund, wenn er doch anscheinend nicht zuchttauglich ist? Ist irgendwas vorgefallen zwischen euch und dem "Züchter"?
Also, da die finanzielle Lage das "Auslösen" des Hundes nicht erlaubt, würde ich versuchen den Preis zu drücken und ne Ratenzahlung zu vereinbaren. (auch wenn nicht rechtlich korrekt... um Ärger zu vermeiden!)
Andernfalls müsste man sich wahrscheinlich n Anwalt nehmen und die "Schenkung" nachweisen. Und die müsste ja eigentlich greifen, da der Hund seiner "offenen Verpflichtung" (der einmalige Wurf) nicht nachkommen kann, weil "unfruchtbar".

Is alles nur son Gedanke... warte mal die Juristen hier ab! :D

Anke ... war auf eurer HP... reicht die Hand zum Gruß, weil auch Terrier und Schäferhund zuhause! :cu:

OESFUN
17.10.2003, 10:34
Hallo

Ich denke, das ist alles nicht so einfach - an Blutproben, Zellabstrichen aus der Vagina kann z.B. festgestellt werden, ob die Hündin einen Eisprung hat - aber um dieses Problem geht es ja hier vorrangig nicht.

Wurde damals eine schriftliche Vereinbarung getroffen ?? Wenn ja, was steht da drin ??
Wurde keine schriftliche Vereinbarung getroffen, gibt es dann Zeugen für die mündlichen Absprachen ??

Ansonsten ist es so, das der Hund seit seiner Welpenzeit bei deiner Mutter lebt, diese die Kosten für die Aufzucht getragen hat . Wenn er den Hund anfang diesen Jahres bei sich abgemeldet und deine Mutter ihn bei sich angemeldet hat kann ja wohl auch dieses nachgewiesen werden.
Wenn es sich um einen VDH Züchter handelt, würde ich evtl. mal bei dem zuständigen Rassehundeverband nachfragen, ob diese Vorgehensweise üblich ist.
Am besten wäre natürlich, wenn ihr euch bei einem erfahrenen Rechtsanwalt Rat holt.

LG Birgit

OESFUN
17.10.2003, 10:38
Hallo

ich noch einmal - also eigentlich ist dieser TA ziemlich dreist!!!

Wenn er die Hündin damals behalten hätte, hätte er die Arbeit und die Kosten der Aufzucht gehabt, hätte dann jetzt auch festgestellt, das sie keine Welpen bekommt und als Alternative gehabt, sie dann jetzt zu verkaufen -

nur wer kauft eine unfruchtbare fast dreijährige Hündin . Ist sicher nicht so einfach einen Käufer zu finden und KEINESFALLS bekommt man dann den vollen Welpenpreis !!!

Also nicht so einfach nachgeben - ich würde dies als Argument anführen und wirklich mal mit dem Rassehundeverband sprechen.

LG Birgit

Samos
17.10.2003, 10:40
Nein es gibt nichts schriftliches, aber der Züchter der auch der Tierarzt ist hat ihr ja auch die ganze Zeit alle Behandlungen in rechnung gestellt

http://www.samos-und-schleicher.de

Topsy
17.10.2003, 13:19
Hallo Samos,

dieser TA will bestimmt nur drohen und irgendwie an Geld kommen. Was will er mit einer 3 jährigen Hündin, mit der sich nicht züchten läßt. Als Sache ist diese Hündin nichts wert (bitte nicht falsch verstehen). Wenn es dazu nichts schriftliches gibt, kann der TA sowieso nichts machen. Wenn er nicht locker läßt, würde ich zum Anwalt gehen, der ihm sagt, dass er keine Grundlage dafür hat, den Hund zurück zu holen. Ich glaube, das Recht ist auf Eurer Seite und der TA ein totaler Querulant...

Alles Gute und liebe Grüße

Elke :cu:

keilberg
17.10.2003, 14:06
Hallo Samos!
Ich habe gerade Deinen Bericht gelesen. Ich würde Euch ganz dringend den Rat geben eine "RECHTSAUSKUNFT" einzuholen. Entweder beim Richter oder bei einem Rechtsanwalt. Bei uns in Österreich gibt es bei den zuständigen Bezirksgerichten Sprechtage wo man gratis
eine Rechtsauskunft bekommt. Das gleiche gilt auch für Rechtsanwälte wo man ein Gespräch zu einem Anliegen gratis bekommt.
Ferner gilt bei uns auch ein "mündlicher Vertrag". Das würde bei Euch heißen: Die mündliche Vereinbarung=der Hund ist gratis dafür ein Wurf, welcher der Züchter verkäuft.
So nun ist die Sache aber diese, dass diese Hündin lt. Züchter u. Tierarzt unfruchtbar sein soll.
Das ist aber nicht das Problem Deiner Schwiegermutter ,sondern dem Züchter seines.
Sie (Deine Schwiegermutter) würde ja eh den Vertrag erfüllen, aber der "Hund" nicht:D ........
Bitte erkundigt Euch rechtlich. Ich bin sicher, dass es da eine Möglichkeit gibt die für Deine Schwiegermutter gut ist.
Bemerkung meinerseits am Rande:
Dieser Tierarzt(Züchter) ist mir nicht geheuer !!! Es könnte sein, dass irgendein Käufer da ist, der aus dieser Linie woher die Hündin stammt unbedingt einen Hund will und bereit ist, fast jede Summe zu bezahlen. Habe schon gehört dass es sehr wohl vorkommt.
LG:
Doris u. die Keilberger:cu:

Topsy
17.10.2003, 14:33
Hallo Doris,

wie will man ohne Zeugen beweisen, was münslich vereinbart wurde, da kann der TA ja sonstwas erzählen. Mir kommt die Sache auch äußert eigenartig vor :?: Rechtlichen Beistand würde ich in diesem Fall unbedingt einschalten...

LG

Elke :cu:

keilberg
17.10.2003, 17:07
Bei mündlichen Verträgen muß nicht unbedingt ein Zeuge dabei sein.
Wenn es hart auf hart kommt, steht Aussage gegen AUssage,
und das Entscheidungsrecht liegt beim Richter.
Wir hatten mal in einer anderen Sache dieses Problem, daher weiss ich es.
Uns wurde gesagt: Ein mündlicher Vertrag gilt gleich viel wie ein schriftlicher Vertrag. Und das mit den Zeugen ist nicht so wichtig. Das kommt wahrscheinlich noch vom sogenannten "Handschlag" womit man früher (auch oft noch heute) Geschäfte usw. abgeschlossen hat.
Angenommen es würde zu Aussage gegen Aussage kommen wie würde denn der sog. Züchter das erklären warum die Schwiegermama den Hund für ca. 1 gutes Jahr hat ????
Es ist nämlich auch nicht ganz unüblich dass manche Züchter ihre Tiere zu privaten geben mit der AUflage dass die Würfe vom Züchter vergeben werden und er das Geld auch kassiert.
Ich kenne die Sache nur von Österreich, aber ich denke auch bei Euch wird es nicht viel anders sein.

Aber ich rate ganz ganz dringend , ab zum Anwalt oder zum Gericht !!!!!!!!!!!!!!!! Einfach Information einholen oder sogar wenn nötig Rechtshilfe ! Ich denke die Angelegenheit ist es wert, denn es handelt sich um ein geliebtes Tier. Und wie vorher schon erwähnt, der Züchter ist nicht ganz...........
Lg.
Doris u. die Keilberger
:cu:

Fritzfranz
21.10.2003, 18:19
Also, ich rate zum derzeitigen Zeitpunkt von Hektik ab. Was soll der Mann/Züchter denn machen? Allerdings würde ich künftig zu einem anderen TA gehen... Ein mündlicher Vertrag ist genauso gültig wie einschriftlicher. Wenn der Züchter nach 1 Jahr kommt und von Euch einen bestimmten Geldbetrag will (oder die Hündin), muss er beweisen, dass es dafür einen Rechtsgrund gibt. Wenn kein Kaufpreis von 850 € vereinbart war, hat er keinen Anspruch auf das Geld. Dass ein solcher Kaufpreis vereinbart war, muss wie gesagt er beweisen. Den Hund kann er nur verlangen, wenn er entweder vom Vertrag zurücktritt oder er behauptet, er hätte Euch den Hund nie übereignet. Für den Rücktritt braucht er einen Grund, dh er müsste nachweisen, dass er sich einen Rücktritt vorbehalten, zB für den Fall der Unfruchtbarkeit. Wenn er behauptet, er hätte den Hund nie übereignet, muss er die - da sich der Hund ja in Eurem Besitz befindet - beweisen. Das dürfte ihm kaum gelingen, da die äußeren Umstände (Dauer des Verbleibs bei Euch, Übernahme der laufenden Kosten durch Euch) dagegen sprechen. Rechtsrat braucht Ihr erst, wenn Euch ein Mahnbescheid oder eine Klage auf die 850 € zugeht (dann aber sofort!!!) oder er irgendwie versucht, Euch den Hund abzunehmen (auch da geht ohne Urteil aber gar nichts).
Also: Nicht verrückt machen lassen, der blufft nur!:sn: :mad:
Alle Gute! Julia:cu:

Samos
22.10.2003, 18:56
Ich hatte einigen versprochen sie auf den laufenden zu halten hier das neueste : Ein anderer TA hat Sarah gründlich untersucht gerade kamen die Ergebniss : Sie ist nicht unfruchtbar.
Mehr neues gibt es noch nicht
mfg
Samos

Sandra1980
24.10.2003, 19:12
Mensch, das ist ja nciht zu fassen!
Halte uns wirklich unbedignt auf dem laufenden!
Ich druecke die Daumen!

Sandra