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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Gewaltfreie" Erziehung?



Katastrophenzoo
15.10.2003, 12:49
Hallo an alle,

ich denke hier im Forum sind genau die richtigen Leute für meine Frage.
Ist es möglich Pferde ohne Strafe zu erziehen? Wir hatten dieses Thema in letzter Zeit häufiger im Stall.

Es geht zum Beispiel um folgende Situationen:
- Das Pferd bleibt nicht stehen. Auf "Halt" hält es eine Sekunde an und läuft dann einfach weiter. Erreicht man etwas wenn man konsequent immer weiter "halt" sagt oder muss das Pferd wissen, dass es unangenehm wird, wenn es selbstständig beschliesst, lange genug gestanden zu haben?
- Das Pferd beisst beim Hufeauskratzen. Kann man einfach weggehen oder muss man strafen?
- Das Pferd droht mit dem Hinterbein. Genügt es "nein" zu sagen oder braucht das Pferd dafür einen auf den Frack.
- Das Pferd läuft beim Longieren in die Mitte des Zirkels, nicht weil es nicht weiss sondern weil es der Meinung ist, es reicht jetzt. Kann man das Pferd in Ruhe zurück auf die Zirkellinie führen und weitermachen oder muss diese rotzige Verhalten bestraft werden.

Also so ganz normale Dinge im Umgang mit schlecht erzogenen Pferden.
Mit "gewaltfrei" meine ich kein Schlagen, weder mit der Gerte noch mit der Hand, kein Schreien und kein Am-Zügel-Rucken.

Und es geht um den unperfekten Alltag und nicht um Pferde aus dem Lehrbuch mit denen immer alles richtig gemacht wurde.

magic100
15.10.2003, 15:00
hallo

damit hab ich mich auch schon sehr oft beschäftigt. mein pferd war ein flaschenkind und ist als fohlen so verhätschelt worden dass er zweijährig ein totaler teufel war und vor nix und niemand respekt hatte. er ist auch ohne mutter aufgewachsen und hat sich nie wirklich seinen artgenossen angeschlossen.

generell hab ich die erfahrung gemacht dass man mit lob sehr viel mehr erreichen kann als mit strafe gerade was das stehenbleiben angeht. wenn ich meinen strafe macht er es trotzdem immer wieder deshalb mach ich es anders ich lobe ihn wenn er es nicht macht bzw wenn er lieb ist .

aber ich muss schon sagen dass meiner aufgrund seiner jugend doch stressig ist und man gewisse angewohnheiten( er macht zb alles kaputt in dem er es zerbeisst zb stricke decken halfterusw) nie ganz wegbekommt. sowas muss man eben hinnehmen. ich kann meinen eben nie allein lassen wenn er eine decke drauf hat er würde sie sonst anfressen und kaputt beißen sobald ich um die ecke gebogen bin aber wenn ich dabei bin hat er es eben nicht zu machen.

ich persönlich denke nicht dass man ein pferd ganz gewaltfrei erziehen kann. das soll nicht heissen das ich es gut finde ein pferd zu schlagen. ich find es auch sehr wichtig schon im fohlenalter etwas zu erziehen denn da ist es meist einfacher. ich würde zb wenn ein fohlen mich anknabbert ihn wegschuppsen oder wenn er nach mir haut ihm einen kleinen klaps auf den po geben sodass er erschrickt. das soll ihm ja nicht wirklich weh tun nur unangenehm sein und zeigen dass er das nicht machen soll.
wenn man ein pferd straft sollte es immer maßvoll sein gerecht nie ohne grund und sofort auf das ungwünschte verhalten folgen und immer mit loben enden. aber wie gesagt ich versuch es immer erst mal über lob denn wer straft seinen liebling schon gern.

grüsse magic

gudrun
15.10.2003, 21:56
ich kann dir nur sagen wie ich manches bei meinem pferd gemacht habe .
stehenbleiben.wenn ich stehenbieb und wooo (westernreiter)sagte und sie nicht stehenblieb dan hab ich sie ohne grosses gezeter zurückgeschickt .dan wwieder vorwerts und wieder wooo und so weiter bis sie vor lauter vor und zurück lieber freiwillig stehen blieb.einmal versuchte sie vor mir in ihren stall zu kommen und rückwertsgehen.
longieren:wenn ich meine körpersprache richtig einsetze ist es meiner meinung nach nicht nötig ein pferd wenn es mich schon als chef ansieht zu schlagen mit der gerte oder sonstiges gewaltmässiges zu machen.
im grunde bin ich der meinung das mann wenn man ein pferd neu hat und es noch nicht gut genug kennt also die frage wer is der boss noch nicht geklärt hat .viel bodenarbeiten mit ihm zu machen.es hat mir sehr viel geholfen.ich habe meine stute mit 1 jahr gekauft und habe viele spielereien mit ihr gemacht über planen gehen und so weiter.bis jetzt hat es noch keine situation gegeben bei der ich mein pferd nicht in ruhe und mit vertrauen wieterbekommen hätte.mein vorteil ist woll auch gewesen das sie zwar im offenstall haltung ist und schon immer war und das sie in der hierachie nie oben war kommt woll erst im laufe der zeit.
wenn sie zb jetzt etwas tut was sie nicht soll reicht es vollkommen wenn ich hey rufe .wollgemerkt rufe net schreie.
lg gudi
ich hoffe das konnte dir etwas helfen.

Inge1810
15.10.2003, 22:20
Hallo,
ich lobe hauptsächlich, aber ich strafe auch. Allerdings würde ich dies niemals mit Gerte oder Rucken an den Zügeln tun, halte ich auch für absolut unfair und blödsinnig.
Ich nutze was ich habe und das sind Hände und Füsse. Das hört sich vielleicht grob an und ich trete und schlage auch nicht wild auf das Pferd ein, aber wenn ich die Pferde so untereinander beobachte, dann stelle ich immer wieder fest, dass die ganz schön grob miteinander umgehen, daher.... benimmt sich mein Pferd daneben, warum soll ich nicht so reagieren, wie er es tun würde? Zumal es von mir sicher x-fach sanfter ausfällt, als es andersrum wäre, also so von Pferd zu Pferd ;)
Es sind bei mir aber tatsächlich Ausnahmen, da ich vor allem anfangs viel mit Bodenarbeit erreicht habe, aber manchmal geht es nicht anders und ich bin an ein Pferd geraten, das Strafe manchmal braucht und akzeptiert, aber nur, wenn es wirklich im richtigen Moment ist und daher kann es schon passieren, dass ich ihn mal in die Brust zwicke oder leicht "ausschlage".
Zu den genannten Beispielen, weil ich das alles damals durchmachen musste :D:
- Pferd bleibt nicht stehen beim Aufsteigen: ich habe mich vor dem Pferd aufgebaut und es eine Hallenlänge rückwärts gehen lassen, neuer Versuch, blieb er wieder nicht stehen, wieder Hallenlänge rückwärts, bis es ihm zu doof wurde und er blieb stehen.... geht doch ;).
- Pferd beisst beim Hufeauskratzen: Zwicken mit der Hand oder ausschlagen (sowas kann ich einfach gar nicht leiden)
- Pferd droht mit dem Hinterfuss: tja... da konnte ich nicht anders, als auch drohen und ausschlagen (kann ich nämlich noch weniger leiden als zwicken)
- Pferd läuft beim Longieren in die Mitte: Körperhaltung ändern, gross werden, auf das Pferd zulaufen und wenn Bodenarbeit gefruchtet hat, versteht es das und geht wieder raus.
Ich denke aber, dass es von Pferd zu Pferd verschieden ist. Ich konnte nicht ohne Strafen auskommen, da ich sonst verloren hätte. Heute sind Strafen kaum noch nötig, weil wir nach all den Jahren ein super Team geworden sind.
Grüsse :cu:

AnnaS
16.10.2003, 07:45
Also, hier mal mein Senf dazu:

Ich denke, es kommt auf das Pferd an. Meine ehemalige Stute war so sensibel, da brauchte ich nur mal etwas energischer "Na" sagen, wenn sie irgendwie Mist gebaut hat oder bauen wollte. Das reichte aus. Bei ihr wären Schläge oder sonstige "Gewalt" auch komplett nach hinten losgegangen.

Dusty allerdings ist da etwas dickfelliger.
Mal ein paar seiner Macken:

* Wenn ihm etwas nicht passt, trott er gezielt nach vorne mit seinem Vorderbein. Da hat er den einen oder anderen Klaps kassiert. Erfolglos. Mittlerweile stelle ich mich ziemlich gelangweilt neben ihn (also außer seiner Reichweite) und lasse ihn. Da er merkt, dass ich mich da auf keinen Machtkampf einlasse, hört er auf, und es kann weitergehen mit dem, was ihm gerade nicht passte.

* Beim Longieren stellt er sich manchmal mit der Vorhand in den Zirkel, weil er absolut keine Lust mehr hat. Er geht dann um mich herum, aber nur, in dem er mit der Hinterhand weicht, und durchaus Ansätze zum Steigen hat. Auf die Zirkellinie zurückführen hat da gar keinen Sinn. Anfangs bediene ich mich des Scheuchens (frei nach dem Beziehungstraining) und meistens hilft das schon. Sollte er aber einen schlechten Tag haben und es nicht helfen, kriegt er einen Klaps mit der Longierpeitsche (nicht falsch verstehen: einen KLAPS, keinen Schlag), und dann ist das Thema auch erledigt.

* Hufe auskratzen ist ein Abenteuer für sich. Meist gehts gut, manchmal zieht er ständig seine Hinterbeine untern Bauch, und manchmal tritt er dabei. Sobald er angängt zu treten kriegt er definitiv und prompt auf den Hintern. Ein etwas kräftigerer Klaps reicht da aus.

* Stehenbleiben? Dusty doch nicht! Zumindest nicht am Halfter, und das kleine Monster hat enorm viel Kraft in seinem Hals. Wenn er also zu eilig los will, mache ich auch diesen Wechsel mit vorwärts und rückwärts. Irgendwann bleibt er lieber von sich aus stehen. Dann gehe ich wieder ein paar Schritte vorwärts - Halten - vorwärts - Halten....bis er vernünftig steht, wenn ich das möchte.

* Schnappen ist einer seiner Lieblingsbeschäftigungen, wenn er mies drauf ist. Es reicht, ihm vorsichtig aber doch bestimmend zu kneifen. Ähnlich wie wenn ein anderes Pferd ihn beissen würde.

Generell bin ich für so wenig Gewalt und direkten Körpereinsatz wie nur möglich. Bei einem sensiblen Pferd kann man darauf auch ganz verzichten. Bei so kleinen Monstern aber greife ich mit direktem Körpereinsatz da ein, wo es für mich gefährlich werden könnte. Denn da hört Antiautorität für mich auf. Doch selbst da setze ich es nur so ein, dass das Pferd einen Schreck bekommt und merkt, dass sein Verhalten durchaus Konsequenzen hat. Richtig weh tun würde ich dem Pferd nicht, und es ist auch unnötig, und vor allem kann es gefährlich werden. Denn viele Pferde, die es auf so einen Machtkampf anlegen, die würden zum Teil ihre Kraft auch durchaus einsetzen. Und da hat Mensch definitiv verloren.

Gruß
Anna

Katastrophenzoo
17.10.2003, 13:35
Vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten.

Ich werde nämlich bei mir im Stall gerade ständig damit genervt, dass ich mein Pferdekind hauen müsste, damit die Rangordnung geklärt wird. Und ich halte das für Unsinn, natürlich macht sie noch viel Quatsch, aber sie ist drei und sie kennt noch nichts. Ausserdem ist sie sowieso hoch sensibel und sehr aufmerksam und das möchte ich gerne erhalten.
Aber ich gebe zu, dass sie mich manchmal unendlich nervös macht, da sie sich, immer wenn sie etwas aufregt, gegen mich drängt und das geht gar nicht. Ich weiss nur nicht was ich dagegen tun kann.

gudrun
17.10.2003, 14:12
so wie du es schilderst klingt es für mich als wenn sie deinen schutz und deine nähe sucht wenn etwas für sie furchtbare oder eben ängstigendes da ist.seh ich das richtig??
wie stand sie den bisher ?bevor du sie gekauft hast?besteht evtl die möglichkeit sie mit einem älteren erfahrenen pferd zusammenzustellen ??auch wenns nur für ein paar stunden ist .oder aber du must ihr zeigen das alles nicht so schlimm ist .bring sie dazu sich nicht hinter deinem rochzipfell zu verstecken. obwohl ich der meinung bin das ein eben erfahrenes pferd ihr da sehr helfen könnte.
gudrun

Sandra1980
17.10.2003, 14:15
Hallo veronika!

So richtig was dazu sagen konnte ich ja nciht, ausser mich den anderen anschliessen.

Aber jetzt muss ich sagen, dass meine das auch manchmal hat!
Allerdigns eher wenn sie nciht so recht weiss wohin und warum. Das ist also wenn ich sie ueberfordert habe. (zum Beispiel wenn Madame durch die Pfuetze gehen soll...)

In so einem Fall drehe ich mich nur um und beachte sie nciht.
Wenn ich sie zureuckschicken wuerde, wuerde sie mich erst recht ueber den Haufen rennen.
Ich denke das kann man bei einem Wallach eher machen, aber eine Stute muss kurz zur Ruhe kommen.
Sie steht dann da fuer einige Sekunden mit hoch erhobenen Kopf (ich sehs im Schatten), dann kommt der Kopf wieder runter und sie kommt vorsichtig um mich rum.
Dann ist im Allgemeinen alles ok. Ich probier dann das gleiche nochmal, nur noch viel ruhiger.

Aehnlich ist es auch wenn sie Schutz vor anderen Pferden sucht. (sie ist die Rangniedrigste und wird des oefteren mal gejagt) Dann wuerde sie wohl am liebsten in mich reinkriechen. Da wende ich mich nciht ab, sondern troeste sie. (streicheln bis sie den Kopf senkt). Natuerlich verjage ich die anderen Pferde, aber das erwartet sie ja auch vom "Chef"

Ich hoffe dass ich das bei meienr richtig interpretiere und dass es Dir vielleicht hilft.

Liebe Gruesse,
Sandra

Sandra1980
17.10.2003, 14:32
Gudrun,
Da haben sich unsere Beitraege ueberschnitten!

Meinst Du also auch ich sollte sie nciht troesten wenn sie total aufgewuehlt zu mir kommt wegen dem boesen boesen Pferd?
(Es ist immer nur einer, und der macht halt Aerger wenn er mal wieder in die andere Weide gekommen ist)
Sandra

Katastrophenzoo
17.10.2003, 14:36
Vielen Dank

Also ich muss gestehen, dass ich mich wohl etwas von den falschen Leuten beeinlussen lassen habe und am Anfang zuviel gemacht habe.
Sie ist ganz umgänglich bis der Sattel kommt, mit Sattel gerät sie dann in Hektik. Deswegen hat sie zur Zeit Schonprogramm: Mit Sattel wird nur noch spazieren gegangen. Aber das ist wahnsinnig anstrengend, da sie am Halfter oder auch mit Trense ganz lieb neben mir herläuft, aber mit Sattel immer ihre Schulter gegen mich drückt.
Mein Verstand sagt mir, dass sie einfach Zeit braucht um zu merken, dass es keinen Grund gibt hektisch zu werden. Aber leider macht sie mich damit so nervös, dass ich dann eben irgendwann doch die Nerven verliere und zurück schubse.

@Gudrun
Sie kommt von einem Hobby-Züchter, von dem ich allerdings nichts weiss. Ich habe sie vom Händler. Jetzt steht sie tagsüber mit einer älteren Stute an der sie sehr hängt auf der Weide.
Aber wie ich oben schon geschildert habe, ist das Problem hausgemacht.
Und ich ärgere mich ohne Ende, weil ich es echt besser hätte wissen müssen

gudrun
17.10.2003, 14:42
nein ich würde sie nicht trösten das ist etwas mit dem sie alleine klarkommen muss.du kannst ja nicht ständig bei ihr sein und sie beschützen.sollange er sie nicht grundlos beist oder ausssschlägt würd ich ihn eben nur wegschicken wenn er dir zu nahe kommt wenn du da bist bei ihr auf der weide.meine war das erste jahr auch nicht grad umschwärmt.sie ist nunmal die rangniedrigste gewesen.das ändert sich im laufe der zeit.solange er ihr nicht zu sehr zusetzt das sie sich nicht fressen traut oder sie total zerschlagen ist mach nichts.meine ist jetzt seit 3 jahren in der herde ihre stellung hat sich schon sehr verändert als am anfang.sie ist jetzt soweit das sie ältere wallache vom zb stroh wegjagt sie legt davür nur die ohren an .bei bestimmten weicht sie noch da ist sie die rangniedrige bei anderen eben nicht .sie hat aber noch nie nach einem pferd ausgeschlagen oder es richtig genissen.ist nicht ihre art.
gudrun

gudrun
17.10.2003, 14:46
jaja das kenne ich .wenn ich nicht abundzu von meinem trainer gezügelt worden wäre sähe das jetzt warscheinlich auch anders aus.er sagte immer zu mir ruhig gudrun hab geduld das ist ein junges pferd und du hast doch zeit dir läuft nichts davon wenn du dir zeitläst .womit er natürlich immer recht behielt.aber das wird schon lass dir und ihr einfach etwas mehr zeit.
gudrun

Sandra1980
17.10.2003, 15:17
Ja, das ist wohl ein allgemeines Problem, dass man es zu schnell machen will.
Ich habe mir einen Zeitplan gesetzt den ich keinesfalls verkuerzen werde! (ich kenn mich, ich wuerde sie sonst bestimmt ueberfordern, vor allem weil die jungen Pferde ja oft so erfahren wirken...)

Veronika, vielelicht wuerde Dir das auch helfen?
Zum Bespiel werde ich wenn es dann soweit ist einem monat mindestens damit verbringen den Sattel bekannt zu machen. Dann gibt es wieder iene Pause dann gibt es wieder nur Sattel und genauso beim reiten.
Erstmal uebe ich nur aufsteige-absteigen, dann wieder Pause, dann wird oben gesessen waehrend sie gefuehrt wird. dann wieder pause.

Im Prinzip so wie mit Kindern in der Schule.
Die lernen etwas, dann sind schon wieder Ferien. Da vergessen sie es wieder ein wenig, aber wenn es dann nochmal aufgefrischt wird bleibt es umso besser da.

Je kleiner die lektionen sind umso besser.

So gesehen ist es nciht schlecht dass Du mit Sattel spazieren gehst. Wie waere es aber mal nur mit Satteldecke und longiergurt?

Lass Dir Zeit! Du weisst ja wann die Sportpferde am besten sind. Ganz gewiss nciht in jungen Jahren, oder?
Und bis dahin hast Du ja echt noch Zeit!

Geniess es!
Sandra

Katastrophenzoo
17.10.2003, 15:30
Hallo Sandra,

das ist das Problem! Deswegen ärgere ich mich ja so!

Ich wollte ja nie zuviel. Ich hatte nur immer irgendwelche Leute im Nacken, die mir erklärt haben, dass sie da durch muss und dass ich die Spannung nur rauskriege wenn sie sich genug bewegt und so.
Nur wieso bin ich so blöd??? Ich habe mich dann mit meinem Reitlehrer unterhalten (den sehe ich selten, da der so spät abends selten im Stall ist) und der meinte dann: Sie ist drei! Spiel mit ihr, gib ihr Leckerlis, mach einen Hund draus.
Das mache ich jetzt seit 10 Tagen und es funktioniert gut (meistens).
Allerdings glaubt mir keiner und ständig werde ich mit irgendwelchen 3jährigen konfrontiert, die schon ganz viel können. Und bekomme Tipps, die ich nicht haben will und so halt.

Sandra1980
17.10.2003, 23:06
:(
Ja, das kenne ich...
EIne gleichaltrige wird jetzt dann eingeritten!

Lass Dir am besten gar nicht reinreden.
Hol Dir Meinungen aber mach dann am Ende doch das was Du fuer richtig haeltst und was Dir Dein Bauch (oder der gute Reitelehrer;) ) sagt.

schoenes Wochenende!
Sandra