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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hundebiss



Violetta
22.06.2002, 13:43
Hallo allerseits,

am Montag hat der Hund vom Nachbarn unsere Katze gebissen.
Mittlerweile wurde Sie operiert, es ist aber immer noch fraglich ob sie es schafft.

Nun mußten wir ein Gehege für Sie bauen, weil Ihr Bein gebrochen ist und sie es nicht belasten darf.

Heute haben wir Sie aus der Tierarztpraxis geholt und Sie in das Gehege gesetzt.
Der Arzt hat gesagt, daß wir sie konsequent sein müssen und sie 6 Wochen im Gehege lassen sollen.
Leider fällt es uns so schwer, denn die kleine heult ununterbrochen.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen mit Bisswunden, Knochenbrüchen und offenen Wunden.
Ich bin über alle Ratschläge sehr dankbar!!!
Der Arzt hat gesagt, daß die Weichteile sehr beschädigt sind und daß an diesen Bisswunden die Haut abfällt.

Außerdem wollte ich euch noch fragen, an wen ich mich wenden kann bezüglich des Hundes.
Der Hund hat nämlich mittlerweile so einige Tiere auf dem gewissen(auch Hundewelpen).
Ich möchte gern verhindern, daß er jemals wieder jemanden verletzen kann.
Er kann wahrscheinlich gar nichts für, es liegt an den Hundebesitzern. Die haben ihn als er klein war im Keller eingesperrt, sobald er gejault hat. Einen Maulkorb würden Sie ihm auf keinen Fall umbinden

Enya
22.06.2002, 16:40
Hallo Violetta, das mit deiner kleinen tut mir echt leid. Wegen des Hundes frage doch bitte einmal bei eurem Tierschutzverein nach. Die könnten dir eventuell helfen.Eigentlich ist kein Hund von Natur aus so agressiv. Vielleicht sind die Hundebesitzer auch überfordert. Wie hat sich den der Besitzer von dem Hund verhalten.? Beteiligt er sich wenigstens an den Kosten für die Behandlung?Drücke euch ganz fest die Daumen.
Grüße Enya und die Fellmonster.

catweazlecat
22.06.2002, 23:50
Hallo Violetta,

tut mir leid das euer Kätzchen solch ein Schicksal erleiden musste!

Ich kann allerdings nicht verstehen das du so entsetzt darüber bist. Im ungesicherten Freilauf warten noch viel mehr Gefahren auf euere Katzen als nur ein bissiger Hund :-(((

Vieleicht nutzt ihr die Situation aus und gewöhnt das Tier gleich an ein Gehege anstatt es wieder einem - evtl. noch schlimmeren - Schicksal auszusetzen.

Alles Gute für das Tier!

CaptLoveline
23.06.2002, 13:56
Das mir deiner Katze tut mir echt leid, ich drücke dir die Daumen, dass sie es schaftt.

Du könntest dich an das Ordnungsamt in Eurer Nähe wenden und dort man nachfragen, was du bezüglich des Hundes unternehmen kannst. So einen Hund sollte man nicht unterschätzen. Die Hemmschwelle scheint bei ihm sehr gring zu sein und man weiss nie, ob er es nicht auch mal bei einem Menschen versuchen würde.

Schreib mal was du bezüglich dieses Hundes unternommen hast!!

Gruss

Sonja & Alia

Violetta
10.07.2002, 14:04
Da bin ich wieder.
Drei Wochen sind nun vergangen. Meiner kleinen geht es schon viel besser. Zumindest hat Sie das schlimmste geschafft. Sie muß noch ca. 3 Wochen im Gehege bleiben.

Nun haben wir auch mit den Nachbarn(die Hundebesitzer)
gesprochen, ob wir die Arztkosten nicht über die Versicherung laufen lassen können.
Ihre Aussage war jedeglich, daß Ihre Versicherung nicht mehr zahlen wird, weil Sie im letzten halben Jahr schon drei Fälle hatten. Außerdem sind wir ja schuld, wir hätten auf sie aufpassen müssen.

Nun bin ich etwas ratlos, vielleicht könnt ihr mir helfen?

TineX
10.07.2002, 14:47
Hallo!

Dass mit der Versicherung tönt nach einer Ausrede. Wenn sie noch eine Hundeversicherung haben, dann zahlt die auch. Wenn der Versicherung das Risiko zu gross ist, kündigen sie i.a. nach einem Schadensfall. D.h. entweder ist esden Hundebesitzern zu unangenehm/peinlich etc. noch einen Schadensfall einzureichen oder sie wurden gekündigt und besitzen keine Versicherung mehr. Wie ist der Unfall denn passiert? Wenn der Hund freilief ist es auf jeden Fall ihre Schuld und sie haben ihre Aufsichtspflicht verletzt. Ich denke, ihr hättet nur eine (Teil-)Schuld, wenn der Hund z.B. in ihrem Garten eingesperrt war, d.h. quasi unter ihrer Aufsicht ,und eure Katze reingelaufen ist. Wahrscheinlich könnte man -falls der Hund freilief - sogar klagen, aber wer macht das schon gerne :( evtl. habt ihr ja jemand in eurem Bekanntenkreis der juristisch fit ist und euch genaueres raten kann, manchmal hilft ja schon ein Brief! Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Leute vom Tierheim oder Ordnungsamt (oder an anderen Stellen, wo ihr wg. dem Hund fragt) auch Tips wg. der Rechtslage haben.

Alles Gute!

Violetta
10.07.2002, 21:43
Vielen Dank für deinen Rat.

Tatsächlich ist unsere Katze bei den Nachbarn in den Garten gelaufen, wo der Hund sie dann gekriegt hat.

Ich werde erstmal die Rechnung mit einem netten Brief an die Nachbarn schicken, mit der hoffnung auf endliche Einigung.
Wenn´s nicht klappt, muß ich weiterschauen.

Aber Danke für den TIP! :)))