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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sommerweide?



Katastrophenzoo
23.09.2003, 14:00
Hallo,

es ist zwar noch ziemlich lange hin, aber da ich mir jetzt gerade Gedanken darüber mache, würde ich gerne Eure Meinung hören:
Ich habe eine 3jährige Stute, die bis Ende Juli nur auf der Weide stand. Mitte August habe ich sie gekauft und seitdem geht sie vormittags auf die Koppel und abends lernt sie Reitpferd zu werden.
Nun meint mein Reitlehrer und diverse andere Leute, dass sie nächstes Jahr nochmal einen Sommer auf der Tag und Nacht-Weide verbringen sollte, damit sie alles was sie über den Winter lernt verarbeiten kann und in Ruhe erwachsen werden kann. Aber ganz ehrlich habe ich dazu überhaupt keine Lust, erstens habe ich seit Mitte Juni meine "alte" Stute auf der Weide stehen und die hat nichts mehr von einem Reitpferd an sich - es würde also Monate dauern sie wieder anzutrainieren und ich will eigentlich nicht, dass meine Kleine auch alle Muskeln abbaut, die ich ihr jetzt mühsam hintrainiere. Und zweitens weiss ich wirklich nicht ob das echt notwendig ist.
Bei einem Auktionspferd ist es etwas anderes, das muss wohl erst seine Nerven wieder sortieren, aber mein Pferd geht ja jeden Tag auf die Weide und ich reite sie so schonend wie möglich an und habe jede Zeit der Welt.
Muss sie wirklich noch mal monatelang "nichtsnutzig" auf der Weide rumstehen oder sollte sie lieber konstant aufgebaut und gefördert werden?

Schneckchen
23.09.2003, 15:11
Hallo Veronika,

niemand kann Dir vorschreiben, was Du zu tun hast. Wenn Du Dein Pferd weiterhin durchreiten möchtest, kann ich das verstehen, bin ich doch selbst Besitzerin eines "alten" und eines jungen Pferdes.
Meine Kurze ist jetzt 4,5 Jahre alt und seit gut einem Jahr unterm Sattel. Genau wie Du habe ich mir bisher alle Zeit der Welt gelassen und werde das auch weiterhin tun, denn nichts ist für mich persönlich wichtiger, als daß das Pferd motiviert ist und Spaß an der Arbeit hat.
Ich habe ihr auch eine dreimonatige Pause gegönnt, allerdings im Winter. Das bot sich bei uns an, weil wir keine Halle hatten.

Und ich würde es immer wieder machen.
Junge Pferde sind ja meistens so eifrig bei der Sache und es macht ja auch so viel Spaß, daß man höllisch aufpassen muß, sie nicht geistig zu überfordern. Aus dem Grund bin ich persönlich dafür, den Idötzchen durchaus nocheinmal große Ferien zu gönnen.
Sooo schnell bauen sie auch keine Muskeln ab; schließlich sind sie noch jung.

Meiner Kurzen hat´s auf alle Fälle gut getan und bei meinem nächsten Youngster werde ich es auch so handhaben.

Katastrophenzoo
23.09.2003, 16:11
Hallo Schneckchen,

natürlich kann mir niemand vorschreiben, was ich zu tun habe, nur will ich ja alles richtig machen. Im Allgemeinen bin ich willenloser Jünger, wenn mein Reitlehrer etwas sagt. Nur diesmal bin ich einfach nicht überzeugt.
Ich finde es sinnvoll ein Pferd kurz anzureiten und es dann nochmal in Ferien zu schicken, aber das macht bei mir keinen Sinn, da ich keine Möglichkeit habe sie jetzt auf die Dauerweide zu lassen. Bis zum Sommer ist sie dann schon ein halbes Jahr in Arbeit und dann habe ich das Gefühl, dass ich sie wieder rausreisse. Da ich in Hamburg wohne, steht sie jetzt in einem Reitstall, wo nicht mehr als stundenweise Weidegang möglich ist, so dass ich sie wegbringen müsste: Neue Umgebung, neue Pferde etc. Das ist doch auch Stress!?
Aber wahrscheinlich sollte ich mir deshalb meinen Kopf jetzt noch nicht zerbrechen, da ich ja nächstes Jahr merken werde, was mein Gefühl mir sagt.
Trotzdem freue ich mich natürlich über weitere Meinungen!

gudrun
23.09.2003, 19:41
ich hab das so gemacht mit meiner kleinen.
ich hab mit ihr angefangen als sie 3 war.so ein bis 2 mal die woche immer so 10 bis 15 minuten.das hab ich so 3-4 monate gemacht.meistens wenn das wetter mitspielte sind wir ins gelände.das ganze hat sich im lauf der zeit natürlich gesteigert.als sie 4 wurde fing ich mit gymnastizieren und richtigem training an, versammelt reiten und so weiter.was nicht heissen soll das ich es vorher nicht gemacht habe aber eben nicht so lange und intensiv.ich finde das du selbst entscheiden solltest wie du es machen möchtest.
gudi

AnnaS
24.09.2003, 08:53
Hi Veronika

Es gibt viele, die ihren Pferden die Grundausbildung "beibiegen", und sie dann noch ein paar Monate auf die Weide stellen. Normalerweise läuft es dann aber nicht mit der Sommerweide, sondern im Winter (boah, was für ein Deutsch ich hier schreibe.....:eek: ).
Also, in der Regel werden die Pferde im Frühjahr 3. Dann fangen die Leute an, bis zum Herbst. Den Winter über stellen sie die Pferde dann auf die Weide, und im nächsten Frühjahr geht es dann richtig los.
Verkehrt finde ich das nicht. Diese Pause über den Sommer zu machen finde ich allerdings verschenkte Zeit, sowohl für das Pferd als auch für den Reiter.

Andere hingegen bilden ihre Pferde in aller Ruhe aus. Ihnen ist es egal, ob sie ein Jahr früher oder später auf Turniere gehen. Die lassen auch diese Pause weg, weil das Pferd grundsätzlich genug Zeit hat, auch noch "Pferd sein" zu dürfen, und sie werden auch nicht so schnell überfordert.

Ich bin für die zweite Variante, sofern man über die Wintermonate die Chance hat, auch mit dem Pferd zu arbeiten. Mit meiner ehemaligen Stute habe ich es nach der ersten Variante gemacht, weil ich keine Halle hatte, und es mir da eher unsinnig erschien, alle 2-3 Wochen mal ein oder zwei Tage lang was zu machen, wenn der Boden es zuließ.

Gruß
Anna

Katastrophenzoo
24.09.2003, 16:58
Hi,

finde ich ja lustig, dass nun schon zwei der Meinung sind den Winter für die Pause zu nutzen. Das habe ich vorher noch nie gehört.

Aber da mein Pferdchen ja in einem Reitstall steht und wir zwei grosse Hallen (25x65 und 20x80) und dazu noch eine Longierhalle haben, kann ich den Winter natürlich gut für die Ausbildung nutzen.
Wann die Kleine so weit ist, dass ich sie der Öffentlichkeit zeigen möchte, ist mir eigentlich ganz egal. Wenn es gut läuft und ich mich gegen eine Pause entscheide, kann sie nächstes Jahr eventuell mal Reitpferde und Eignungsprüfungen laufen. Wenn ich der Meinung bin, dass wir lieber weiterüben sollen, dann geht sie eben erst 5jährig los.
Also dass ist nicht das Thema.
Sie entwickelt sich übrigens z.Zt. zu einer echten Stuten-Zicke! Sie lernt zwar unheimlich schnell und ist enorm aufmerksam, aber ständig am Schweifschlagen und Ohren anlegen. Das stört mich noch nicht besonders (eigentlich mag ich solche Pferde), aber was ich gar nicht mag, das ist, dass sie sofort steigt wenn ihr etwas nicht passt - also z.B. wenn sie mal erschrickt.

Schneckchen
25.09.2003, 10:27
Hallo Veronika,

gerade das, was Du da schilderst (Schweifschlagen, Ohren anlegen, Steigen!) sind ja eigentlich ganz deutliche Signale dafür, daß Deinem Pferd irgendwas nicht gefällt und es nicht willig mitarbeitet.
Das ist ja meiner Meinung nach das größte Problem, im Vorfeld zu erkennen, wann man das Pferd überfordert; vor allem, wenn es eigentlich eifrig mitarbeitet.

Das ist wie bei Kindern, die in die 1. Klasse kommen. Am Anfang finden sie alles total spannend und aufregend und gehen gerne hin. Die Lehrerin ist nett, das Pensum spielerisch.
Wenn aber die Anforderungen steigen und auch unliebsame Übungen hinzukommen und die Lehrerin auch mal streng sein muß, dann macht das plötzlich nicht mehr so viel Spaß. Wenn das Kind jetzt keine Auszeit bekommt, in der es nochmal ohne Pflichten einfach nur Kind sein darf und/oder die Lehrerin die ersten Anzeichen für Demotivation übersieht und das Tempo beibehält, dann ist doch vorprogrammiert, daß Lernen dem Kind keine Freude mehr bereitet und es nicht mehr gerne in die Schule geht.

Und ähnlich geht es Pferden ja auch.

Mit das Schwierigste bei der Pferdeausbildung ist doch das Gefühl dafür, wann man eine Lektion beenden sollte und wann das Pferd eine Auszeit braucht, damit es weiterhin motiviert mitmacht.

Aber natürlich hängt es auch davon ab, was Du willst. Wenn Dir an einem Pferd gelegen ist, daß sich gerne reiten läßt, sollte die Arbeit abwechslungsreich, interessant und mit großen Pausen versehen sein (Ausnahmen bestätigen die Regel), ist Dir daran gelegen, den Trainingsfluß nicht zu unterbrechen, dann reite durch.

Bei der ganzen Diskussion stellt sich mir aber auch die Frage, wie oft Du reitest und was Du generell mit Deinem Pferd machst.
Es macht auch einen großen Unterschied, ob man 2-3 mal pro Woche reitet und den Rest der Woche mit abwechslungsreicher Bodenarbeit verbringt oder ob man Tag für Tag in die Halle geht und im Kreis reitet.

Und letztendlich ist es Ansichtssache; frag 10 unterscheidliche Reiter und Du wirst wie immer mindestens 8 verschiedene Meinungen hören...

Katastrophenzoo
25.09.2003, 11:47
Hallo Schneckchen,

ich hatte schon Angst, dass sich das so anhört, als müsste mein Pferdchen jetzt schon irgendwelche Dinge leisten, als ich geschrieben habe, dass sie zickig ist. Das muss sie nicht!
Aber sie reagiert eben teilweise etwas schwierig. Als ich ihr z.B. das erste mal einen Longiergurt umgemacht hatte - da war sie schon ohne Gurt gut anlongiert, zwei Tage mit Gummi-Deckengurt gegangen und vorher ablongiert - ist sie kerzengerade in die Luft gestiegen. Ich habe bisher Pferde erlebt die bocken oder sich sogar hinschmeissen oder die das überhaupt nicht interessiert, aber ich hatte noch nie einen der dabei steigt. Oder sie musste sich beim reiten etwas Luft machen und ist losgebockt, hat sich dabei natürlich selbst einen auf den Zahn gegeben und geht aus dem Bocken in die Luft.
Und das Zusammenschieben und Schweifschlagen jedesmal wenn sie meinen Schenkel spürt, kann ich wohl nur verbessern indem ich sie damit konfrontiere. Also im Klartext, da muss sie durch.
Übrigens reite ich natürlich nicht jeden Tag, ich longiere auch nicht jeden Tag. Aber sie ist ungeheuer ehrgeizig, so dass ich eigentlich mehr mit ihr mache, als ich eigentlich gut finde.

Schneckchen
25.09.2003, 12:14
Ich meinte nicht, daß sie bei Dir schon ungeheuerliche Dinge leisten muß, sondern daß man als Reiter bei einem gut mitarbeitendem Pferd versucht ist, ein wenig zu viel zu machen. Du schreibst ja selbst, daß Du jetzt schon mehr machst, als Dir eigentlich lieb ist, weil Dein Pferdchen so ehrgeizig ist. Noch ist sie ehrgeizig, aber wenn Du sie nicht zügelst, kann es sein, daß der Ehrgeiz im Sande verläuft.

Ich habe Dich nicht falsch verstanden; ich hab selber so einen kleinen Teufel, der seinem Unmut gerne mal Luft macht ;)

Aber Dein Stütchen ist 3 Jahre alt und die Gefahr sie jetzt zu überfordern und später ein unmotiviertes Pferd unterm Hintern zu haben, ist definitv gegeben. Auch das kenne ich aus eigener Erfahrung,

Überleg´s Dir halt und triff Deine eigene Entscheidung. Du kannst am besten beurteilen, was für Dein Pferd am besten ist.

AnnaS
25.09.2003, 16:38
Hi Veronika

Schneckchen hat recht, du bist die einzige, die es wirklich beurteilen kann. Doch nach deinen Erzählungen kommt es mir eher so vor, als sei sie eher unausgelastet, anstatt überfordert. Die Pause halte ich dann für sinnvoll, wenn das Pferd halt einen überforderten Eindruck macht. Bei deiner hingegen würde ich persönlich weiter machen, aber das Tempo bestimmen. Lass sie lieber ein oder zwei Mal die Woche "just for fun" nur am Halfter an der Longe buckeln und toben, anstatt mehr zu trainieren, als DU eigentlich willst.

Du bist eine erfahrene Reiterin, und ich denke schon, dass du ganz gut abschätzen kannst, wo die Grenzen sind. Diese Grenzen solltest du einhalten, und sonst aber durchaus dem Bewegungsdrang deiner Stute nachgehen.

Wenn sie in die Luft geht, wenn du den Schenkel dran machst oder einen Gurt anlegst, kann es dann nicht sein, dass sie lediglich kitzelig ist? Klingt dumm, aber es ist oft so.
Dusty ist beim Putzen auch extrem kitzelig unterm Bauch bzw an der Seite. Er fängt an mit dem Schweif zu schlagen, den Kopf hoch zu werfen, und wehe ich putze weiter, dann schnappt er, oder tritt auch ganz gerne mal. Ok, er ist eh ein Teufel(chen), aber bei ihm ist es ganz eindeutig kitzelig.
Ich lasse mich davon auch nicht beeindrucken, und so ist er nur ab und an noch mal je nach Laune kitzelig oder nicht.
Und vielleicht ist es bei deiner Kleinen ja genauso - sie wird sich dran gewöhnen.

Gruß
Anna

Katastrophenzoo
25.09.2003, 17:03
Hi Anna,

sie ist definitiv kitzlig, deswegen meinte ich ja: Da muss sie durch. (Oder eher ich)

Sorgen mache ich mir, da sie jeden Tag (!!!) mindestens 20 Minuten an der Longe oder beim Freilaufen nur galoppiert und buckelt, bevor ich überhaupt anfangen kann. Und ich einfach Angst habe, dass ihre Sehnen, Bänder und Gelenke das noch gar nicht aushalten. Aber da ich sie eh nicht daran hindern kann, muss ich eben darauf bauen, dass sie schon selbst wissen wird, was sie aushält.
Und das Ausbuckeln dauert nach einem reinen Koppeltag dann auch gerne mal über eine halbe Stunde und auch danach lässt sie sich nie bitten, sondern danach ist sie dann so, dass sie auch mal aufhört wenn ich ihr das sage.
Wo will die mit ihrem Bewegungsdrang hin, wenn sie erstmal Kraft hat???

AnnaS
25.09.2003, 20:42
Was fütterst du denn? Es klingt für mich nach einer ungesunden Energie, die meist vom Futter kommt. Ein "normales" Jungpferd" braucht sicherlich mal seine 10 Minuten, um sich auszutoben, aber dann lässt die Energie auch schnell nach, weil sie sich ihre Ausdauer noch gar nicht richtig einteilen können. Auch das müssen sie ja noch lernen.

Du riskierst nicht nur Sehnen- und Gelenksschäden, sondern eben auch noch andere gesundheitliche Probleme, wenn du zu viel oder falsch fütterst.

Gruß
Anna

Katastrophenzoo
26.09.2003, 12:28
Hallo Anna,

sie bekommt 3x am Tag einen Becher (ca. 250 ml) Hafer und einen Becher Pellets, also eigentlich nicht viel.
Gestern war sie rossig, da war sie dann deutlich ruhiger, aber wenn es mittelfristig nicht normaler wird muss ich ihr den Hafer ganz streichen. Ich bin nur kein Pellets-Fan und habe kein Geld um ihr extra Müsli zu kaufen, das bekomme ich nämlich bei der Stallmiete nicht erlassen.

Ganz am Anfang war sie nach 15 Minuten Schritt und Trab richtig müde. Momentan ist glaube ich einfach etwas arg viel Spannung drin, so dass ich hoffe, dass sie wieder ruhiger wird, wenn alles normaler für sie wird.

AnnaS
26.09.2003, 12:59
Hmm, also von Hafer halte ich gar nichts, und schon gar nicht 3x am Tag. Hafer ist halt sehr eiweißhaltig, und dadurch bekommt ein Pferd super viel Energie. Einem Pferd in der Ausbildung, oder unseren "normalen" Pferde, die keinen Hochleistungssport gehen, reichen die Pellets durchaus, sie sind um einiges gesünder als Hafer, und sie bekommen alles, was sie brauchen.

Aber das Thema Futter ist ja doch Ansichtssache.

Gruß
Anna

Sandra1980
26.09.2003, 15:23
Hallo Veronika!

Ich bin auch gegen hafer!
Das ist eines der wenigen Sachen bei denen ich mir nicht reinreden lassen wuerde. Wie Anna schon sagt, zu eiweisshaltig, zu energiereich.
Nicht umsonst kriegen rennpferde Hafer, und der Spruch "den sticht der hafer" kommt auch nciht von ungefaehr!;)

Was fuer Pellets sind das eigentlich? Wenn es nur Heu ist wuerde ich schon noch etwas anderes dazugeben.

Bevor ich auf eine Show gehe kriegt sie Hafer, damit sie aufgedrehter ist! Beim normalen Training/spielen kann ich das jedoch nciht gebrauchen. (und Du doch sicher auch nicht, oder?)

Viel Glueck und Spass weiterhin!
Sandra

Sandra1980
26.09.2003, 15:24
Noch was...

Ich wuerde auch eher zur Winterpause tendieren, aber das liegt wohl eher an der mangelnden Reithalle!

Ansonsten wuerde ich mir insgesamt mehr Zeit lassen und durchmachen.

Katastrophenzoo
26.09.2003, 18:06
Meiner Ansicht nach ist Hafer nach wie vor das beste Sportpferdefutter überhaupt.
Es gibt leider Pferde die keinen Hafer abkönnen, aber sonst ist es für ein Leistungspferd eben ein hochenergetisches, leicht dosierbares Futter.

Pellets haben zwei ganz grosse Nachteile: 1. Sie können quellen und so zu Schlundverstopfungen führen und 2. meistens sind es ordentlich gepresste Abfälle.
Die Pellets bei mir im Stall werden als Kraftfutter deklariert, aber sie überzeugen mich nicht als Alleinfutter.

Es gibt sehr gute Müslis aber die sind so unendlich viel teurer als Hafer, dass mir das ein bisschen nach Geldmacherei aussieht.

Aber ich bin mit Euch einer Meinung, dass Pferde von Hafer leicht spinnig werden und Hafer deshalb für Pferde, die nicht arbeiten völlig ungeeignet ist.

Sandra1980
26.09.2003, 19:54
Pellets -> Schlundverstopfung...Siehe Serina!
Seitdem weiche ich sie ein (weil cih ja gleich mehrere Saecke gekauft habe:rolleyes: )

Hmm, Hafer fuer Sportpferde ja, aber wuerdest Du Deine jetzt schon als Sportpferd bezeichnen?

Kann man nicht selbst ein Muesli mischen? Ist doch sicher kein grossartiges Problem, oder?
:?: