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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ist das zu fassen?



viola8
17.09.2003, 19:18
Bin grad etwas sprachlos nach dem Lesen dieses Artikels:
http://www.hundezeitung.de/top/top-10.html

Marianne Zmija
17.09.2003, 22:01
Oh Mann,ich hätte nicht geglaubt das es sowas gibt.:0( :0( :0(
Was sind das für Menschen?
Ich wüßte gar nicht wie ich reagieren würde.
Ihr?

Bidi007
18.09.2003, 09:04
Mein Gott ist das grausam:0( :0( :0( !
Ich finde diese "Kampfhundeverordnung" sowieso völlig daneben.

Traurige Grüße
Bidi und Buffy

Topsy
18.09.2003, 09:46
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Story stimmt. Jeder gute Anwalt hätte dagegen erfolgreich angehen können. Unsere TÄ hat auch diese Wesenstests durchgeführt und mir mal erklärt, wie sie ablaufen und das hörte sich ganz anders an.
Nehmen wir mal an, dass die Story stimmt. Ein Mitarbeiter des Veterinäramtes sagte mir mal, dass auch Hunde, die anderen Hunden gegenüber agressiv auftreten, eine Gefahr sind. Der Grund ist, dass die meisten Halter bei Beißerein dazwischen gehen und selbst gebissen werden, das ist schon oft vorgekommen. Auch sind schon genug Hunde durch Türen entwichen und haben Schäden verursacht. Bei uns ist mal ein Yorki von einer 80jährigen zerrissen worden. Der Berner war auch als agressiv bekannt und war durch die Haustür geschlüpft. Die ältere Dame zog sich dabei einen komplizierten Armbruch zu, vom Schock ganz abgesehen.

Ich sehe das so ähnlich wie bei uns Menschen. Die Täter, in dem Fall gefährliche Hunde, müssen zum Schutz der anderen aus dem Verkehr gezogen werden. Denn ein Restrisiko bleibt immer und ich möchte Euch mal sehen, wenn Eure Hunde zerfetzt werden...

Um es vorweg zu nehmen. Ich habe nichts gegen Kampfhunde, aber allgemein was gegen agressive Hunde, egal welcher Rasse sie angehören.
Wieso regt sich eigentlich jeder auf über das Wort Kampfhunde. Niemand regt sich auf, wenn es heißt, Schlittenhunde, Jagdhunde ect.

Liebe Grüße

Elke :cu:

billymoppel
18.09.2003, 10:29
hi elke,
ich habe bei der geschichte auch so meine zweifel, insbesondere was die sofortige vollziehung angeht.
nicht zustimmen kann ich dir aber, was den begriff kampfhunde angeht. schlitten- und jagdhunde sind wertungsfreie begriffe, die eine anzahl von hunden mit bestimmten eigenschaften ohne wertung bestimmt. mit kampfhunden ist das anders. es ist herabwürdigend gemeint und unterstellt, dass die hunde bissig sind. ein großteil der rassen sind niemals für hundekämpfe verwendet worden. andere rassen, wie z.b. der airdale, der tatsächlich mal für hundekämpfe gezüchtet worden ist, werden nicht erfasst. von kampfhunden könnte man also nur sprechen, wenn damit hunde gemeint wären, die für hundekämpfe gezüchtet worden sind.
anderes beispiel: natürlich könnte man neger auch neger nennen, wenn es ein wertungsfreier begriff wäre, aber dieses wort war immer herabwürdigend gemeint und bedeutete neben der tatsache "schwarz" auch immer mangelnde intelligenz usw. es ist also keine wertungsfreie bezeichnung, sondern ein schimpfwort.

lg
bettina

bullysally
18.09.2003, 10:35
Naja, wieso sich viele über das Wort Kampfhund aufregen, kann ich verstehen.
Was bitte ist ein Kampfhund?:confused:
Soweit mir bekannt, wurden diese im 18.Jahrhundert gezüchtet, um in den sogenannten "Pits" (daher auch der Name Pitbull) kämpfe mit anderen Hunden, oder auch anderen Tieren auszutragen. Das ist ja nun schon lange nicht mehr der Fall und Hundekämpfe offiziell längst verboten...(ja,ja ich weiß irgendwo im Hinterhof finden noch bestimmt einige statt).
Diese Hunde wurden damals so gezüchtet, daß sie auf andere TIERE losgingen, jedoch NIE auf Menschen.
Das ist die traurige Vergangenheit einiger Rassen.
Und die Bezeichnung Kampfhund, für einige Rassen, in meinen Augen einfach nicht richtig.
Zu der Geschichte kann ich nur sagen, falls sie wahr sein sollte, bin ich auch der Meinung, daß man hätte anders vorgehen können.
Ich hätte meinen Hund schlichtweg um nichts auf der Welt dagelassen, Anwälte und wenn es sein muß die Medien eingeschaltet...
Sicher wäre keiner begeistert, wenn sein Hund von einem anderen zerfetzt würde....
ABER welchem Hund steht es auf der Stirn geschrieben???
Und es sind eben seltenst diese sogenannten Kampfhunde beteiligt, Aber wenn, dann wird das so hochgepuscht, daß man Angst hat vor die Tür zu gehen, weil an jeder Ecke ja so ein Hund lauert...:confused: :rolleyes:
Was soll passieren? Demnach müsste ja jeder zweite oder dritte Hund "beschlagnahmt" werden...Mir sind schon viele Hunde (darunter jedoch nie ein sogenannter Kampfhund )bekannt, wo die Besitzer schon Meilenweit entfernt geschrien haben...Haben Sie einen Rüden???Die mag meiner nicht...:confused: :sn:
Was soll ich sagen, das Problem liegt ja wieder mal vielmehr im Halter. Aber sich deswegen bestimmte Rassen auszusuchen ( wo ich manchmal nur den Kopf schütteln kann, wenn ich sehe welche Hunde da drauf stehen...) ist bestimmt nicht der richtige Weg, aber die einfachste Lösung sich mit dem Problem "aggressiver Hund" auseinander zu setzten.
Verkehrte Welt, sag ich nur
:sn: :sn: :confused:
Liebe Grüsse
Dana+Sally&Spike

Topsy
18.09.2003, 11:12
Also,bei uns in Niedersachsen ist das so, dass jeder Hund, der auffällig wurde, Auflagen bekommt. Dabei ist es egal, ob Yorki oder Pittbull. Das finde ich auch absolut richtig und gerecht.

Das kann schon sein, dass das Wort Kampfhund herabwürdigend gemeint ist. Trotzdem bin ich der Meinung, dass dieses Wort auf manche Rassen zutrifft, allerdings nicht auf alle, die dazu zählen.
Dass die Menschen an allem Schuld sind, die die Stärke und Beißkraft dieser Hunde ausnutzen ist schon klar und nicht jeder geht mit einem bissigen Hund verantwortungsvoll um. Manche Halter sind sogar stolz darauf, wenn ihre Hunde bissig sind. Darüber steht ja einiges in dem Thread wo es um SH geht.
So leid mir diese Hunde auch tun. Ein Hund der durch seine Bissigkeit aufgefallen ist, muss Auflagen bekommen. Warum fallen diese Hunde auf, weil die Halter nicht ihrer Sorgfalltspflicht nachgekommen sind :mad: Zur Not, müssen diese Hunde eingezogen werden.

Es müssen auch die friedlichen Hunde geschützt werden und nicht nur die armen bissigen, auch wenn sie nichts dafür können.

Man braucht sich nur die Halter anzusehen, dann weiß man eigentlich schon, wie der Hund am anderen Ende der Leine ist.

Liebe Grüße

Elke

bullysally
18.09.2003, 11:39
sicher finde ich auch, daß man vor bissigen, aggressiven Hunden geschützt werden soll. Und das jeder Fall einer zuviel ist.Aber ich finde, dass die Problematik falsch behandelt wird.
Krass formuliert: Depp hält Hund, Hund aggressiv, Hund eingeschläfert...Depp kauft neuen...:rolleyes:
DAS ist in meinen Augen das Problem. Ich finde HALTER von aggressiv "gemachten" Hunden sollten härter herangenommen werden, um andere vor "Nachahmung" abzuschrecken.Ist doch wie mit vielen Dingen so, wo eben die Gesetzte schlichtweg veraltet und kaum zu gebarauchen sind.
Mal als blödes Beispiel, wer Steuern hinterzieht, wird härter bestraft, als jemand der z.B. Kindern schreckliches antut.
Das kann doch nicht sein???

Grüsse
Dana+Sally&Spike

Topsy
18.09.2003, 11:46
Dana, Du hast es auf den Punkt gebracht, da bin ich ganz Deiner Meinung.

Wie soll man das aber in die Köpfe der Politiker reinbekommen, denn nur sie können etwas ändern.

Liebe Grüße

Elke

Bidi007
18.09.2003, 11:49
Hallo Elke,
im Prinzip ist es wohl richtig, dass Hunde, die sehr agressiv gegen ihre Artgenossen sind, eine Gefahr sein können. Besonders wenn sie solche Halter haben wie in dem Schäferhundthread beschrieben.
Wenn ich allerdings mal nachdenke, wie oft mir Leute mit Hunden entgegenkommen, die von sich aus schon sagen, dass ihre Hunde keine anderen mögen, oder keine gleichen Geschlechts, sollen die alle eingeschläfert werden?
In den Tierheimen sitzen oft Hunde, die so schlecht sozialisiert sind, dass schon immer in der "Beschreibung" steht, mag keine anderen Hunde! Die kann man doch auch nicht alle umbringen!
Ein Bekannter von uns hat z.B eine sehr zickige Jack Russel Hündin. Die hat auch schon mal bei meiner Buffy im Nacken gehangen, und nur, weil Buffy ganz vorsichtig auf sie zugegangen ist um zu schnuppern. Diese JR- Hündin würde dann bei diesem Wesenstest auch durchfallen.
Der arme Kerl aus der Geschichte (wenn sie denn stimmt) hat einfach Pech gehabt, weil er ein Anlagenhund der Stufe 1 war.
Sorry wenn ich mich jetzt ein bißchen aufgeregt habe, aber dass mußte ich jetzt mal los werden!

LG
Bidi

Topsy
18.09.2003, 12:27
Das sie eingeschläfert werden sollen habe ich nicht geschrieben. Meiner Meinung nach, sollten bissige Hunde nur von Leuten gehalten werden, die mit dem Problem auch umgehen können und diese Hunde sollten auch nur mit Maulkorb ausgeführt werden dürfen.
Dass diese Hunde auch immer an der Leine geführt werden sollen, halte ich auch für selbstverständlich.

Einschläfern ist nicht die Lösung, aber wie heißt es im Grundgesetz: Jeder hat das Recht auf Unversehrtheit!!!
Und ich sehe es so, die harmlosen, egal ob Mensch oder Hund, müssen vor den Gefährlichen geschützt werden...

PS. Ich glaube nicht , dass der Artikel über diesen "Kampfhund" stimmt. Diesen Bericht habe ich schon oft gelesen, der geht regelmäßig reihum.

Liebe Grüße

Elke

Bidi007
18.09.2003, 12:46
Na, wollen wir mal hoffen dass es wirklich nur eine Ente ist!!!

LG
Bidi und Buffy

Beaglefan
18.09.2003, 14:31
hallo,


Ich sehe das so ähnlich wie bei uns Menschen. Die Täter, in dem Fall gefährliche Hunde, müssen zum Schutz der anderen aus dem Verkehr gezogen werden. Denn ein Restrisiko bleibt immer und ich möchte Euch mal sehen, wenn Eure Hunde zerfetzt werden...

kann sein, dass ich jetzt was falsch verstanden habe, aber kann es sein, dass du alle anlagehunde als von vornherein bissig ansiehst?

mir platzt bei dem thema kampfhunde fast der kragen! :mad:
viele menschen haben einfach ein falsches bild von ihnen.
ich weiß nicht, ob ich das schon einmal erwähnt habe: ein freund von mir hat einenkleinen staffordterrier aus den händen von leuten weggenommen, die aus ihm einen kampfhund machen wollten und auch schon damit angefangen haben. muss der jetzt eingeschläfert werden?
er hat immerhin den besten wesenstest der stadt.

mir ist klar, dass schon viel mit sogenannten Kampfhunden passiert ist (letzterer fall ist gar nicht so lange her), aber auch schon so familienfreundliche hunde,wie der golden retriver haben kleine kinder gebissen. und den großteil der bissverletzungen (mit todesfolge) machen doch immernochdie schäferhunde aus, die keine anlagehunde sind und keinen wesenstest machen müssen!

so, jetzt ist alles gesagt und die wut lässt nach...

viele grüße sandra und chester

Topsy
18.09.2003, 15:01
Hallo Sandra,

kann es sein, dass Du meine Threads nicht richtig gelesen hast ;) :?:

Ich habe von gefährlichen Hunden geschrieben, nicht von Kampfhunden. Kann sein, dass es Dich etwas irritiert hat, weil es im ersten Thread um einen Kampfhund ging. Wenn Du es aber schon erwähnst, Du kannst bestimmt nicht abstreiten, dass manche Rassen eine besonders starke Beißkraft haben und so einem möchte ich nicht begegnen, wenn der mal austickt.

Ich kenne auch harmlose "Kampfhunde". Bei uns im TH ist so ein liebes harmloses Tier. Der tut keinem Menschen und keinem Tier etwas. Ich denke also nicht, dass es grundsätzlich gefährliche Hunde sind, aber in falschen Händen sind sie gefährlicher als manche Waffe. Leider holen sich die falschen Leute gerade mit vorliebe diese sogenannten Anlagehunde :mad:

Liebe Grüße

Elke

Marianne Zmija
18.09.2003, 17:10
Ich kann nur hoffen,das dieser Artikel nicht wahr ist.
Könnt ihr euch vorstellen wie verzweifelt die Besitzer sein müßen?
Moonlight bellt sehr gern und wirkt dadurch für viele bissig.
Als wir neu hier eingezogen sind,stand ein Auto hier vor dem Haus.
Auf dem Auto war ein bissiger ,wütender Hund abgebildet.Darunter stand -BAD DOG-.
Ich dachte ,die kommen bestimmt wegen Moonlight,und dachte wen die was wollen,schnap ich mir Mooni und geh nach Deutschland zurück,alles möglicheging mir durch den Kopf,hatte richtig Panik.
Habe die Hunde ins Schlafzimmer gesperrt und aufgemacht.
BAD DOG-ist eine Kammerjägerfirma,da ist mir ein Stein vom Herzen gefallen.
Meiner Tochter ihrer Freundin der Hund,hat den kleinen Bruder am Ohr geschnappt,da wurde ihnen der Hund weggenommen und eingeschläfert.Hier wird nicht lange gefragt.

Beaglefan
18.09.2003, 17:18
hallo topsy,

wenn ich da was falsch verstanden habe, tut mir das leid. :o

der thread war nicht direkt an dich gerichtet und ich wollte auch niemanden verurteilen.
mir geht es nur darum, dass manche menschen ein total falsches bild von sogenannten kampfhunden haben. und von denen kenne ich leider mehr als genug...

ich möchte nicht abstreiten, dass diese hunde in den falschen händen schlimme waffen sind, gerade wegen der enormen beißkraft. ich denke aber, dass die mehrheit der hundebesitzer, die ihren hund wirklich lieben, gut erziehen und zu keinen kampfhunden ausbilden, überwiegt. leider werden aber alle diese hunde samt halter - von den meisten menschen- über einen kamm geschoren ...:0(

liebe grüße
sandra und chester

Hovi
18.09.2003, 18:51
Hallo Elke,

das mit der Beißkraft stimmt im Übrigen so nicht.

Die Beißkraft eines Rottweilers beispielsweise liegt nur minimal über der eines Dackels.

Was die schlimmeren Verletzungen angeht, so werden diese durch die Kieferform (ein langer und breiter Kiefer ist gefährlicher als ein kurzer, schmaler) und die Nackenmuskulatur ausgelöst.

Es gibt eine Statistik zur Beisskraft, nach welcher alle Hunderassen eine Beißkraft von 300 bis 1300 kp (Kilopond) aufweisen - aber unabhängig von der Rasse! Es gibt somit Rottweiler und Amstaffs, die "nur" eine Beißkraft von 500 kp zustande bringen, aber Dackel, die eine Beißkraft von 1000 kp in den Kiefern haben. Das ist nicht von Rasse zu Rasse, sondern von Individuum zu Individuum verschieden.

Übrigens: MENSCHEN haben eine Beißkraft von um die 1000 kp.

Allerdings ist das menschliche Gebiß nicht so leistungsfähig wie das hundliche.

Überraschend, nicht wahr?

Grüßle
Claudia

bullysally
18.09.2003, 18:58
Kann nur nochmal wiederholen, daß meiner Meinung nach JEDER Hund in den falschen Häden gefährlich werden kann.
Und das 90% der Hunde einem Menschen ernsthafte Verletzungen zufügen könnten.
Ob da die Beißkraft tatsächlich die entscheidende Rolle spielt???

@Marianne
musste ja eben kurz schmunzeln...;)
Obwohl ich die erste gewesen wäre, die auch gleich so panisch reagiert hätte.(Meine Koffer wären wahrscheinlich auch gleich gepackt...)Also kann voll und ganz verstehen, daß Du einen Schock bekommen hast...zumal die ja in den Staaten echt ganz anders drauf sind...

Liebe Grüsse
Dana+Sally&Spike

Marianne Zmija
18.09.2003, 19:06
Ich wollte schon öftershier die Kofferpacken.:(
Im Moment habe ich Angst vor dem Hurrikan Isabel.
Ich wollt wir hätten schon 1 Woche später.

Topsy
18.09.2003, 19:22
@Hovi

Dann wurde in den Medien aber was falsches berichtet :?:

Wie Du schon geschrieben hast. Die verrückten Halter, die ihre Hunde bissig machen, bringen andere Halter in Verruf und darunter leiden dann auch die vernünftigen Hundehalter und eben auch der Ruf der "Kampfhunde". Wir hatten hier, vor der Sache mit Hamburg, viele dieser Hunde. Vor allem Ausländer hatten eine Vorliebe für diese Rassen. Nach der Sache mit Hamburg, sind 90 % dieser Hunde verschwunden.
Ich habe keine Vorurteile gegen Ausländer, aber so war es nun einmal. Wo sind diese Hunde jetzt? Die waren nämlich alle wirklich bissig. Es wurden sogar andere Hundehalter angesprochen, ob ihr Hund nicht mal gegen ihren kämpfen möchte. Da kann man nur den Kopf schütteln :(

@Marianne
Ich drück Dir die Daumen, dass der Hurrikan einen groooßen Bogen um Dich macht.

Liebe Grüße

Elke :cu:

Silke und Co.
18.09.2003, 19:23
Hallo zusammen,

also ich finde die "Geschichte" nicht glaubwürdig!

Hättet Ihr Euren Hund so einfach dagelassen?
Hättet Ihr das so über Euch ohne Anwalt, Polizei usw. zugelassen?

Bestimmt nicht!

Wenn die Geschichte dennoch stimmen sollte, kann man nur :0( :0(

Der Hund war doch Menschen gegenüber friedlich und ganz lieb und es ging doch darum, daß er vom Maulkorb befreit wird. Als 1. Konsequenz wäre doch gewesen, daß er die Maulkorpbefreiung nicht bekommt! Und nicht gleich einschläfern!
Oder seh ich da was verkehrt? :confused:

Klar, ich habe auch Angst vor gefährlichen Hunden, die andere Hunde (oder Menschen) schwer verletzten oder sogar totbeissen. Aber das kann auch ein übertriebenerweise "Dackel".

Aber auch ein ganz sozialisierter und ganz lieber Hund kann mal zuschnappen und jemanden schwer verletzen, aus Schreck oder Übermut. Klar, der wird dann wahrscheinlich auch eingeschläfert, aber wer ist denn jetzt potenziell gefährlich?
Wo fängt es an und wo hört es auf?
ich denke eine ganz schwierige Frage, die man nicht beantworten kann.

Also, wie gesagt, ich denke (und hoffe), daß die Geschichte nicht wahr ist!

Wie viele Hunde gibt es, die keine anderen Hunde mögen? Mein Hovi mag auch nicht jeden Rüden, bei manchen fängt er sogar gerne eine Pöpelei an! Aber ich als Halter habe eben die Pflicht, darauf zu achten, daß nichts passiert.

Welcher von Euren Hunden wäre in der Situation ruhig geblieben? Also ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass meiner ebenfalls ausgeflippt wäre und Nachbarins Dackel ebenso.

bullysally
18.09.2003, 19:25
@Marianne
Oje...:eek: Drücken Euch alle Daumen, daß Ihr soweit "verschont" bleibt!!!
Liebe Grüsse
Dana+Sally&Spike:cu:

Marianne Zmija
18.09.2003, 19:28
Danke fürs Daumen drücken.Ich kenn die Hurrikans nur das dem TV-Filmen,eine echte Horrorvorstellung.
Ich habe schon zu meinem Mann gesagt,ich laß mich ohne meine Tiere nicht evakuieren.

Silke und Co.
18.09.2003, 19:44
@Marianne
auch ich drücke dir alle Daumen und meine "Mäuse" drücken dir alle Pfötchen!

Hovi
18.09.2003, 19:48
Hallo Elke,

wenn man den Medien glauben schenken würde, hätte jeder Pitbull eine größere Beißkraft als ein Nilkrokodil... :D.

Die Schwere der Verletzungen hängt tatsächlich nur unwesentlich von der Beißkraft hab, sie oben.

@ Marianne

Ich drück euch die Daumen, dass ich verschont bleibt :(.

Grüßle
Claudia

Sandra1980
18.09.2003, 21:21
Mich hat der Artikel auch geschockt, so ganz glauben konnte ich es jedoch auch nciht.

Marianne,
Ich versteh Dich!
Ich bin hier ja in Tornado-Alley, aber da hat man nicht so lange Zeit vorher um sich reinzusteigern! Ich habe dann auch immer nur gehofft "dreh ab, loes dich auf, oder mach irgendwas, Bloss komm nicht hierher!"

habe heute noch keine Nachrichten gesehen, aber kommt er nicht ein wenig unterhalb rein?

Naja, Ich drueck die Daumen!

Sandra

Marianne Zmija
18.09.2003, 21:55
Wir sind zwischen dem Meer und Philadelphia.Morgen fallen alle Schulen aus.Am Air Foce Base sind die Flugzeuge schon weg,mein Mann arbeitet da.
Zur Zeit ist es etwas stürmisch und regnet.
So wie es auf den Karten aussieht,zieht Isabel auf der einen Seite von uns vorbei,auf der anderen Seite ist tropical-storm -warning.:(
Hast du schon einen Hurrikan miterlebt?

slyck
18.09.2003, 23:08
Hallo Marianne,

ich drück die Daumen mit dem Hurricane ...

Wir waren kurz nach Andrew in Florida und das sah ziemlich krass aus! Will dir jetzt aber keine Angst machen, der war ja wohl doch einer der schlimmsten ... überall zerstörte Häuser, umgestürzte Bäume etc ... richtig gruselig ...

Ich hoffe für euch, das Isabel so wie unsere Katze Isabel is ... ein kleiner Wirbelwind, aber eigentlich tut sie keinem was ... vielleicht hilft die Namensgleichheit ja etwas ...

Sandra1980
18.09.2003, 23:46
Nein, ich habe noch keinen miterlebt, aber Tornados sind auch nciht wirklich lustig!
Nur dass sie halt nicht so grosse Bereiche verwuesten.

Naja, ich drueck Dir die Daumen!

brazil
19.09.2003, 10:16
Hallo Fories,

ich bin neu hier im Forum, lese aber wie die meisten Neulinge schon eine ganze Zeit mit. Das hier vorliegende Thema "Kampfhund" betrifft mich zum einen seit letztem Jahr selbst, zum anderen regt mich dieses Thema tierisch auf.
Diesen Thread (zur Schande gesteh) hab ich gar nicht komplett gelesen, da es mich so in den Fingern gejuckt hat.

Nun zum Kern der Sache.
Stellt euch doch alle mal die Frage, wann wir ein Hund aggressiv?
Ist es nicht so, das aggresivem Verhalten meistens menschliche Fehler vorausgehen?

Prinzipiell ist ja niemand vor Fehlern gefeit, und meiner Meinung nach sollte auch jeder Fehler machen dürfen. Wenn man aber so mit seinem Hund durch die Gegend spaziert wird man Zwangsläufig mit anderen Menschen konfrontiert. Gerade auch viele Hundebesitzer machen Fehler, die eigentlich, mit ein bisschen Hundeverstand nicht passieren sollten. Ich weiss nicht ob jemand von euch diesen sehr schrecklichen Totesunfall der erst letzte Woche passiert ist, mitbekommen hat. Ein Kleiner Junge wurde von einem Staff gebissen und erlag kurze Zeit später seinen Verletzungen. Ursache war: Kind wollte Hund Schweineohr abnehmen. (Wer war an diesem Unfall schuld. War es wirklich der Hund????).
Das schlimme ist, das sich durch die neue Hundeverordnungen, eigentlich ausser die Tierheime zu verstopfen, nichts erreicht wurde. Die Leute, die keine Hunde halten sollten (die Hunde als Waffen und zur Potenzsteigerung einsetzten) haben weiterhin Ihre Hunde (nicht angemeldet) oder sind auf andere Rassen umgestiegen (was zu einem Kreislauf führt).
Zum Thema Wesenstest möchte ich auch noch meinen Senf dazu geben. Dieser Test ist eine Momentaufnahme. Jeder Hund der gut erzogen und sozialisiert ist, dürfte keine Probleme haben diesen zu bestehen. Die Geschichte zu Anfang des Threads (keine Ahnung ob wahr oder nicht) beinhaltet auf alle Fälle einige Dinge die wahr sind. Viele Tester gehen nicht auf die Natur der Hunde ein. Es ist tatsächlich vorgekommen, das Hunde als aggressiv eingestuft wurden, weil Sie mal zurückgebellt oder geknurrt haben. Dabei wurde nicht unterschieden zwischem natürlichen oder unnatürlichen Verhalten. Desweiteren bin ich der Meinung, das man auch mit Hunden, die nicht genügend sozialisiert (oder auch Alpha Hunde die sich nicht mit jedem Hund verstehen - muss auch nicht, ist bei uns Menschen auch) sind gefahrlos in der Allgemeinheit umgehen kann. Man muss als Hundehalter nur genug Wissen über das Verhalten haben und vor allem seinen Hund kennen.

@Topsy
Mein Hund wird übrigens auch des öfteren als "Kampfhund" bezeichnet. In nahezu jeder Berichterstattung über "Kampfhunde" wird ein Rottweiler präsentiert; was falsch ist; ein Rotti gehört zur Kategorie der Hirten- und Hütehunde, wurde früher als Metzgerhund bezeichnet. Seine Aufgabe: Lastenziehen (daher die Muckis).
Durch dieses Bild in der Öffentlichkeit muss man sich ganz oft Sachen anhören (bishin zu Beleidigungen, Beschimpfungen).
- Ich hoffe Du verstehst den Wink

Hovi
19.09.2003, 11:50
Hallo Brazil,

dieses Kind ist an seinen Verletzungen gestorben?

Bist Du sicher?

Nach meiner letzten Infos wurde es zwar ins Gesicht gebissen, aber nicht getötet.

Das hätte aber mit jeder anderen Hunderasse in dieser Situation ebenfalls passieren können. Ich kopiere Dir hier mal rein, was ich einer Bekannten geschrieben habe, die mich nach diesem Vorfall um meine Meinung gebeten hat:

" Hallo Sylivia,

unabhängig davon, ob das nun ein "Kampfhund" oder ein Yorkie war: Der Hund hat sein Futter gegen das (rangnierdrigere) Kind verteidigt. Ein völlig natürliches Verhalten. Dass er hierbei das Gesicht erwischt hat, liegt in der Natur der Sache (gleiche Höhe).

Geprügelt gehören hier die Eltern. Wie, um Himmels Willen, kann ich auf die Idee kommen, einem ZWEIJÄHRIGEN Kind zu erlauben, bei dem Hund zu stehen, wenn dieser frißt??? Wie blöd muß man sein, zu glauben, ein Hund könne ein Zweijähriges als ranghöher ansehen? Ich hab schon oft gehört: "Der Hund muß einfach meine Kinder als über ihm stehend akzeptieren! Er hat das gefälligst zu machen!" Nein, hat er nicht, und er wird es auch nicht tun.

Krabbelkinder bleiben i.d.R. von Hundebissen verschont. Warum? Weil der Hund sie "nicht für voll" nimmt, selbst wenn sie ihm weh tun, geht er lieber weg. Gefährlich wird es, wenn die Kinder anfangen, zu laufen. Für den Hund haben sie nun keinen"Welpenstatus" mehr. Der Hund beginnt, die Kinder u. U. zu disziplinieren. Und das tun Hunde nunmal mit den Zähnen.

Ich kriege regelmäßig die Krise, wenn ich Kinder im Alter von 8 oder 9 oder 10 Jahren sehe, die Schäferhund Hasso oder Rottweiler Arco "Gassi" führen. Wer sowas zuläßt, hinterläßt bei mir den Eindruck, er wolle beide loswerden, Hund und Kind.

Für mich gibt es die Faustregel: Kinder NIEMALS , WIRKLICH NIE, NIE, NIE unbeaufsichtigt mit einem mittelgroßen bis großen Hund lassen. Wer halt unbedingt meint, der Yorkie oder Malteser könne durchaus mal mit dem 8 jährigen Kind zu Hause bleiben... sei´s drum, zumindest ist so ein Hund für ein Kind keine tödliche Gefahr. Aber alles an Hunden, was größer ist - immer unter Führung von Erwachsenen.

Ich gebe die Schuld hier einzig und allein den oberdämlichen Eltern. Hoffentlich belastet sie ihr Gewissen bis an ihr Lebensende, jedesmal, wenn sie ihrem armen Kind ins verstümmelte Gesicht schauen. Und hoffentlich waschen sie ihr Gewissen nicht vor sich selber rein, indem sie einfach den Hund einschläfern lassen. DAS hätte nämlich mit jeder Hunderasse passieren können. "

Viele Grüße
Claudia

brazil
19.09.2003, 13:01
Hast recht Hovi, ist mir wohl noch ein anderer Artikel dazwischen geraten. Sorry für evtl. auftretende Missverständnisse. Das Kind hat erhebliche Gesichtsverletzungen (ein anderer Fall ist tödlich ausgegangen), habe heute dazu nochmal einen Artikel gelesen.

Auszug aus einem Zeitungsartikel zu dem geschilderten Fall:
"Angel" bleibt weitNaer im Tierheim, bis zur Entscheidung des zuständigen Amtsarztes. "Möglicherweise muss das Tier eingeschläfert werden", sagt eine Tierheim-Mitarbeiterin.
"Ein Hund muss sich soweit im Griff haben. So etwas darf nicht passieren." Auszug ende
(der letzte Satz sagt alles).

Im Prinzip fordert der letzte Satz, das Hunde wie Menschen zu denken und zu handeln haben. Wann kapieren die Leute endlich, das das nicht sein kann. Der Mensch/Halter(verantwortungsvolle Menschen) muß dies tun und entsprechend handeln.

Ausserdem bin ich der Meinung, das es auch genauso schlimm ist, wenn kleine Hunde zuschnappen. Sicher passiert dabei nicht soviel, wie wenn ein großer Hund zubeisst. Viele akzeptieren es sogar, wenn klein Yorki zuschnappt und lachen noch darüber. Die Leute vergessen, das auch ein Yorki oder Dackel in der Lage ist, extrem fest zuzubeissen und auch z.B. kleinere Tiere (hühner, gänse, etc.) zu töten - entsprechend der Zucht sind dies Jagdhunde.

Desweiteren sollte auch gesagt sein, das man häufig auch, mehr auf die Kinder aufpassen muss als auf den Hund selbst. Kinder tritzen, ärgern und quälen sehr gerne, vermeidlich schwächere. (diese Aussage trifft natürlich nicht auf alle Kinder zu, bitte nicht falsch verstehen). Gerade im Umgang mit Kindern hat man eine hohe Verantwortung zu tragen, wer dem nicht gewachsen ist, sollte keinen Hund halten, den Kinder trifft man überall. Und der MENSCH geht eindeutig vor (da muss ich topsy recht geben).

Topsy
19.09.2003, 13:42
Hallo brazil,

erstmal :hi:


Ist es nicht so, das aggresivem Verhalten meistens menschliche Fehler vorausgehen?
Da wird dir hier jeder recht geben.

Ich habe nie behauptet, dass ein Rotti ein Kampfhund ist, dazu haben ihn manche Menschen gemacht und die Politiker mit ihren Anlagelisten. Topsy war in ihrer Sozialisierungsphase tägl. mit einem Rotti zusammen und der war sowas von lieb...

Auch halte ich es weit hergeholt, einen Biss von einem Yorki mit dem eines großen Hundes zu vergleichen. Kein Hund hat zu beißen, egal wie groß er ist, aber es steht wohl außer Frage, welcher Biss gefährlicher ist oder gar tödlich sein kann.

Ich finde es auch unverantwortlich, wenn sich ein Anfänger in punkto Hundehaltung, gleich als ersten Hund einen Rotti, Pittbull oder eine andere Rasse holt, die doch einiges an Wissen in der Hundehaltung verlangen. Leider ist es auch so, fast so wie bei den DSH, dass bestimmte starke Rassen als Staussymbol gehalten werden.
Ich persönlich würde nicht einen agressiven Hund halten und mit ihm in die Öffentlichkeit gehen. 1. hätte ich dazu keine Lust und keinen Spaß daran und 2. wäre mir das Restrisiko zu groß. Damit meine ich keine bestimmten Rassen.

Heute früh hat mir eine Marktfrau folgendes erzählt:

Ein Pittbullhalter (ich kenne ihn als sehr verantwortungsvollen Halter) ist mit seinem Pitti Gassi. Da kam ein kleiner Mix und provozierte ihn durch kläffen. Beim Pitti riß die Leine, der Kleine wurde schwer verletzt und was macht der Pittbullhalter. Er rennt am gleichen Tag zum TA und läßt ihn einschläfern. Ich kenne diesen Pittbull als ruhigen ausgeglichenen Hund. Er mochte keine Rüden, aber Herrchen leinte ihn nie los und passte auf. Der Halter hatte früher friedliche Doggen und meinte: Wer 1 x beißt, tut das immer wieder und so einen Hund halte ich nicht...

Das finde ich übertrieben und die Leute mit ihren Zwergen, die andere Hunde mit Vorliebe provozieren, finde ich unmöglich. Wer ein Kind mit einem Hund alleine läßt, handelt auch verantwortungslos. Meine Hündin hätte in der gleichen Situation übrigens auch gebissen, wenn ein Kind ihr einfach ans Futter gehen würde.

Es wird auch in Zukunft so sein, dass die Hunde unter manchen Menschen zu leiden haben. Die Menschheit erwartet doch, dass Hunde wie Menschen denken und so funktionieren, wie sie es wollen. Nur vergessen sie dabei, dass es Hunde sind und keine Menschen und die Menschen die Verantwortung dafür tragen, was aus den Hunden wird und wie sie sich verhalten, aber bekommt das mal in die Köpfe mancher Menschen rein :confused:

Liebe Grüße

Elke :cu:

brazil
19.09.2003, 14:47
@topsy:

geb ich Dir völlig recht.
Ich wollte in meinem Beitrag keinesfalls den Biss einen kleinen Hundes auf die selbe Stufe mit dem eines großen Hundes stellen.

Allerdings kann man davon ausgehen, sobald ein kleiner Hund das zwicken anfängt, steuern viele Halter solcher Hunde nicht dagegen, sonder nehmen es einfach so hin. Würde sich ein Hundebesitzer mit einem großen Hund so verhalten, hätte er ein gewaltiges Problem an der Backe.

Meine Hündin hat Ihren Wesenstest übrigens locker bestanden. Sie ist jede Woche mit ca. 10 - 30 unterschiedlichen Hunden zusammen. Es hat lange gedauert bis wir Sie so hatten wie sie jetzt ist. Sie war am anfang tierisch ängstlich. Mittlerweile ist meine Maus wirklich eine sehr starke, sichere, souveräne und gutmütige Hündin geworden. Das zeigt sich besonders im Umgang mit dem "nervigen" Welpen meiner Eltern. Bin immer wieder erstaunt wie viel sich unsere Hündin gefallen lässt. Allerdings hatten wir auch viel zu lernen, vor allem das Zauberwort aller Hundebesitzer "KONSEQUENZ".
Ich hatte vorher nur Zwergenhunde (Yorki , kein zwicker, und einen Rauhhaardackel, sehr jagdfreudig), daher war es auch für mich eine enorme Umstellung mit einem solchen "Riesenhund" (sie ist gar nicht so groß) umzugehen. Soll heissen, die Sache vernüpftig zu deichseln, kann jeder, wenn er sich entsprechend verhält, informiert und vor allem auch Hilfe annimmt. (Wir gehen seit nunmehr fast 3 Jahren regelmäßig in unseren Hundeverein).

Grüße an Alle
(Sorry hatte ich in den anderen beiden Beiträgen vergessen)

Topsy
19.09.2003, 15:14
Allerdings kann man davon ausgehen, sobald ein kleiner Hund das zwicken anfängt, steuern viele Halter solcher Hunde nicht dagegen, sonder nehmen es einfach so hin. Würde sich ein Hundebesitzer mit einem großen Hund so verhalten, hätte er ein gewaltiges Problem an der Backe.

Das stimmt leider :rolleyes: Ich kenne auch solche Halter von kleinen Hunden und begegne oft Haltern von größeren Hunden, die deswegen, gegen kleine Rassen Vorurteile haben. Mein Hund sieht aus wie ein Yorki, ist aber keiner ;) und meistens sind die Halter großer Rassen ganz überrascht, dass meine Hündin nicht kläfft oder sonstwie verrückt spielt. Mit Vorurteilen habe also auch ich zu kämpfen ;) :rolleyes:
Dieses Kläffen ect. kann man kleinen Hunden sehr gut abgewöhnen, aber sag das mal deren Besitzern :rolleyes:

Dass Ihr das mit Eurer Hündin so toll hinbekommen habt, kompliment. Nicht jeder ist aber so bemüht und verantwortungsvoll wie Ihr und darin liegt ein großes Problem :rolleyes: :mad: :(
Wir haben bei uns im Ort eine Staffhalterin, die findet es ganz toll, wenn man vor ihrem Hund Angst hat :mad: :sn: Solche Leute regen mich schrecklich auf :mad:

Liebe Grüße

Elke :cu:

Persephone
19.09.2003, 20:33
Hallo,

ich kann brazils erstes posting absolut verstehen. Als verantwortungsvoller Halter eines Listenhundes ist man sehr sensibel. Einfach deshalb, weil man erst mal die A**karte hat. Einige Vorfälle waren z.T. nicht mal so, wie in den Medien dargestellt. Der Listi wurde getötet, weil es kann ja nur der "Kampfhund" gewesen sein. Das der andere Hund angefangen hat, vorher auch schon sich etwas geleistet hat... egal. Richtigstellung in den Medien... Fehlanzeige. Bissunfälle mit nicht Listenhunden tauchen auch nicht in dem Umfang auf. Die "dumme" Bevölkerung sieht dann nur noch den "gefährlichen Kampfhund, Killer, etc."
Die Verordungen haben bei einigen Hundebesitzern nur dazugeführt, dass eine mit Nicht Listis meinen, sie hätten jetzt einen Freibrief. Sie haben ja keinen "Kampfhund". Natürlich sind nicht alle so, aber es gibt auch solche.
Meine Rottihündin hatte u.a. auch mal ein kleines, keifendes Etwas an der Kehle hängen und die Besitzer waren nicht in der Lage das Tier abzuflücken. Zum Glück hat meine Dame ziemlich viel Fell am Hals. Die arme Maus stand nur da und Herrchen ganz hilfesuchend angeschaut.
Ich habe nichts gegen Kleinhunde, nur etwas gegen unerzogene, aggressive Hunde, deren Halter scheinbar zu dumm, verbohrt oder was auch immer sind und ihren Hund nicht unter Kontrolle haben.
Von mir aus kann ein Hundeführerschein, Wesenstest o.ä. Pflicht sein, aber bitte für jeden oder nur für auffällige Hunde bzw. deren Halter, aber dann auch bei jedem Hund, egal wie groß, Rasse etc. ohne Benachteiligung einiger Rassen. Wenn ein Listi (aus welchen Grund auch immer) beißt, dann passiert was. Eine sehr gute Bekannte wurde vor über 2 Monaten von einem Hund gebissen. Die Wunde heilt schlecht, die Ärzte meinen sie könnte deswegen auch in ferner Zukunft gesundheitliche Probleme haben. Passiert ist nichts. Bis jetzt absolut keine Konsequenzen für die dumme Nuss von Halterin. Tja, war halt keine gelistete Rasse.


:?:

Topsy
19.09.2003, 23:19
Von mir aus kann ein Hundeführerschein, Wesenstest o.ä. Pflicht sein, aber bitte für jeden oder nur für auffällige Hunde bzw. deren Halter, aber dann auch bei jedem Hund, egal wie groß, Rasse etc. ohne Benachteiligung einiger Rassen
Dafür bin ich auch und zwar für jede Rasse.


Eine sehr gute Bekannte wurde vor über 2 Monaten von einem Hund gebissen.
Bei uns in Niedersachsen, bekommt jeder auffällige Hund Auflagen, egal welcher Rasse er angehört, was ich auch richtig und gerecht finde.

Gute Nacht Elke :cu: :z:

Persephone
19.09.2003, 23:53
Bei uns in Niedersachsen, bekommt jeder auffällige Hund Auflagen, egal welcher Rasse er angehört, was ich auch richtig und gerecht finde.

So soll's auch sein. Hier in Bayern auf'm Papier auch, ist dann theoretisch Kategorie 3, aber Papier ist ja geduldig.
Momentan versucht die Versicherung der HH (immerhin hat die Dame so was) meine Bekannte mit 200€ zufrieden zustellen. Begründung: Sie wäre ja eigentlich selber schuld, schließlich habe sie die Dame ja angesprochen. Der Hund hatte nen Haufen mitten auf dem Gehweg gesetzt und meine Bekannte konnte sich halt die Frage nicht verkneifen, ob die Dame es nicht bitte wegmachen möchte. Alles in einem normalen Ton.

Gut's Nächtle allerseits