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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hundekaempfe/wann wird es ernst?



Sandra + Snoopy
12.09.2003, 17:13
Hi,

mich wuerde mal interessieren ab wann man erkennen kann, dass ein spielerischer Hundekampf anfaengt Ernst zu werden? Ich muss ehrlich sagen, dass ich da immer ein bisschen aengstlich bin. In der Hundeschule gibt es noch zwei andere Hunde Wilby (ein Chow-Chow Mix) und Odis (ein Rottweiler). Spielen Odis und Wilby zusammen wird hauptsaechlich gerangelt aber kaum einer knurrt. Bei Wilby und Snoopy geht voll die Post ab (geknurrt ohne Ende und sie versuchen sich hinten am Nacken zu packen). Die Trainerin meinte, die spielen nur. Snoopy ging voelligst ab (die Trainerin meinte das Snoopy der Alpha Hund waere und danach kaeme Wilby). Odis hat ziemlich verdattert dabeigestanden und ab und zu versucht kurz Snoopy abzulecken (vielleicht ein Calming Signal). Wenn Odis Snoopy zu nahe kam, hat Snoopy auch nach ihm geschnappt aber sich nicht gross um ihn gekuemmert. Irgendwann wurdes Odis zu bunt und er hat mal ein kurzes tiefes bellen von sich gegeben. Die beiden waren so verbluefft bzw. haben sich wohl auch erschrocken und voneinander abgelassen. Ansonsten hoeren sie auch irgendwann auf und in einer Verschnaufpause kann man sie auch problemlos abrufen. Wenn Snoopy ansonsten mit anderen Hunden spiel wird mal ein Knurrer von sich gegeben aber nicht so extrem wie in der Hundeschule mit Wilby.

Jetzt habe ich gesehen, dass es hier wohl auch einen Hundepark gibt. Ich hab es mir noch nicht angesehen. Aber soweit ich weiss ist das ein eingezaeunter Bereich in dem Hunde frei laufen koennen. Ich kann ja Snoopy wahrscheinlich nie richtig im freien Gelaende von der Leine lassen da waere sowas sehr schoen fuer uns. Jetzt habe ich aber etwas Angst, dass Snoopy dort an einen ebenfalls dominanten Hund geraet bzw. wir es nicht rechtzeitig erkennen wenn aus der Rangelei Ernst wird. Gibts da irgendwelche Anzeichen? Und wie reagiert man dann am besten? Snoopy hoert mittlerweile auf Komm, ich wende das zum Teil auch erfolgreich draussen an (z.B. er will nicht weiter gehen weil er einen Hund sieht und ich gehe in die Hocke und rufe den Befehl. Zum Teil kommt er dann auch, aber da muessen wir auch noch viel ueben). Aber ich kann mir vorstellen, dass in einer brenzligen Situation der Hund nicht so einfach kommt. Wie reagiert man da am besten? Wenn wir dann einen Zaun haben wollen wir auch mal Hunde von Nachbarn "einladen" mit denen sich Snoopy so ganz gut versteht aber halt mal sehen wie er reagiert wenn die Hunde in sein Revier kommen. Ich hab da auch ein bisschen Bammel.

Viele Gruesse,
Sandra

sandinchen
12.09.2003, 18:17
Wenn Hunde spielen hört sich das oft ganz schon furchterregend an. Wenn mein Hund mit seinem besten Kumpel spielt, dann Knurren die beiden in den schrecklichsten Tönen. Sie packen sich am Nackenfell. Man könnte meinen, der eine will den anderen um die Ecke bringen.
Auch wenn Hunde eine Auseinandersetzung haben, geht es laut zu. Lautstarkes Knurren ist eigentlich ein relativ gutes Zeichen. Wenn zwei ohne viel "Kommentar" aufeinander los gehen, dann ist Vorsicht geboten.
Da ich weiß, wie ein Hundespiel aussieht, ist es für mich nicht schwer, zwischen Spiel und Streit zu unterscheiden. Umso schwerer fällt es mir, dir den Unterschied zu erklären. :rolleyes:
Ich denke, du musst einfach die Erfahrung sammeln. Gehst du noch weiterhin zur Hundeschule? Da kann dich deine Trainerin ja unterstützen. Vielleicht ist es möglich, dass du Snoopy auf dieser Hundewiese nur mit Hunden von erfahrenen Leuten zusammen lässt und ihnen sagst, dass du dir noch unsicher bist. Sie werden dir dann sicher beiseite stehen.

Zu dem Fall, dass sich die Hunde mal ernsthaft prügeln, schicke ich dir eine Mail. Hab erst vor ein paar Tagen eine an eine andere Fori geschrieben. Ich hatte ja mit Dax auch mal das ein oder andere Problem gehabt, was dies betrifft. Pubertär bedingt. Habe inzwischen aber mit Hilfe einer Trainerin meine Sicherheit wieder gewonnen und weiß, wie ich mich verhalten muss. ;)

Hovi
13.09.2003, 17:09
Hallo,

wenn es ernst wird, merkst Du einfach - das kann man mit Worten schlecht erklären. Aber jeder, der mal eine echte Rauferei erlebt hat, weiß, wie die sich anhört.

Raufereien sind aber kein Grund, überängstlich zu werden.

Ich unterscheide zwischen Rauferei (Machogehabe, das meist ohne oder mit minimalsten Verletzungen ausgeht, SEEEHR laut!!!) und Beisserei (fast lautlos, Hunde sind mit echtem Zubeissen beschäftigt). Bei letzterer gehe ich dazwischen, bei ersterer nicht (soforn die Größenverhältnisse stimmen).

Viele Grüße
Claudia

Sandra + Snoopy
15.09.2003, 17:46
Hi ihr beiden,

vielen Dank fuer eure Antworten. Erstaunt war ich darueber, dass Knurren eigentlich ein gutes Zeichen ist. Snoopy hat aber auch schon ganz wild geknurrt (mit Zaehne zeigen, gestraeubtem Nackenfell) da meinte die Trainerin, das waere eine ernste Warnung. Aber so ein Knurren habe ich bis jetzt auch nur einmal erlebt. Aber sonst scheint knurren ja nichts schlimmes zu sein.

@ Sandinchen
Danke fuer Deine Mail, war sehr interessant zu lesen. Wir gehen noch in die Hundeschule. Vor 2 Wochen waren wir nicht da aufgrund der Blasenentzuendung. Nur noch zweimal und dann ist der Kurs zu Ende :0( :0( :0( . Das finde ich sehr schade, denn ich bin immer gerne hingegangen. Mit der Zeit hat man sich auch an die Einkaeufer dort gewoehnt.

Sie bieten noch einen Fortgeschrittenen Kurs an aber der geht, glaube ich, nur 6 Wochen auch mit Einfuehrung zum Clickertraining. Vielleicht machen wir den irgendwann, aber gleich hintereinander wollte ich das jetzt auch nicht machen. Erst noch ein bisschen ueben was wir im Grundkurs gelernt haben....

Hundeplatz oder aehnl. gibt es meines Wissens hier nicht in der Umgebung.

Den Hundepark muessen wir uns erstmal von aussen anschauen bevor wir Snoopy dort laufen lassen. Dort in der Naehe gibt es auch eine Hundebaeckerein und die umliegenden Cafe's nehmen es auch nicht so eng, wenn man den Hund dabei hat. Das ist hier Seltenheitswert, denn ueberall sind Hunde verboten :mad: :mad: :mad: .

Aber in Deiner Mail stand ja, dass es gar nicht so gut ist wenn zusammengewuerfelte Hunde in einem begrenzten Raum zusammen sind, aber genau das wird dann dort der Fall sein. Mhm, bin da jetzt etwas skeptisch, ob das eine so gute Idee ist... Ich gehe mal davon aus, dass die Besitzer verantwortungsvoll sind. Man bezahlt einen Jahresbetrag und wer sich dann noch die Muehe macht mit seinem Hund extra an einen Platz zu fahren, der sollte eigentlich schon verantwortungsvoll sein (Gassi gehen wird hier gar nicht als selbstverstaendlich angesehen, viele Leute binden dann ihren Hund einfach draussen fest. :( ).

Viele Gruesse,
Sandra

billymoppel
15.09.2003, 21:10
hallo snoopy-sandra und dax-sandra,
ich kann dax-sandra eigentlich nur recht geben, dass ich solche umzäunten bereiche nicht für dolle halte, es sei denn sie wären riesig: die hunde sind einfach zu eng beieinander, der streß ist hoch, weil man sich nicht aus dem weg gehen kann. das hat mit verantwortungsbewußtsein der halter nicht viel tun, eher mit der reizschwelle der hunde. billy hat sicher eine recht hohe und ist ein eher defensiver, wenn auch nicht unterwürfige, rüde - aber 20 hunde auf ein paar metern würden auch ihn überfordern. (und mich auch :D) das ist das gute im park: da trifft man die 20 hunde nacheinander und wenn man merkt, dass die stimmung zwischen den hunden (oder den haltern) gespannt ist, geht man einfach weiter. die hunde haben ja meist bei solchen park-begegnungen kein interesse, die spannungen auszudiskutieren und zumindest meiner verläßt sich da voll auf mich: er wartet dann regelrecht darauf, dass ich weitergehe und ihn abrufe - frei nach dem motto: "tut mir echt leid kumpel, aber ich kann jetzt leider nicht mehr, du siehst ja, frauchen hat gerufen" - und dann geht er dankbar aus der gefahrenzone (von selbst abhauen würde er natürlich nicht, er ist wie gesagt, defensiv, aber nicht unterwürfig).
im übrigen halte ich keilereien, die mit viel geräusch verbunden sind, auch eher für harmlos, auch wenn manchmal durchaus eine spur ernst dabei ist. aber spiel um des spieles willen gibt es ja sowieso nicht, es hat immer einen zweck. spielen meine beiden fängt es immer mit der sexuellen komponente an: sie beschnuppern sich, küssen sich zärtlich und dann geht die post ab - da wird gehauen und gestochen, was das zeug hergibt. gelegentlich hat die sache dann irgendwann diesen ernsten unterton, wobei beide in ihrem verhalten - eben lautes knurren, zeigen aller zähne (nicht zu verwechseln mit drohendem fletschen) betonen, dass sie den anderen nicht ernstlich verletzen wollen. da wird dann geschnappt, gezogen, gezerrt, luftgebellt (von moppel), getreten - bis moppel vom platz wankt oder, was immer sehr lustig ist, beide vor erschöpfung auf die seite fallen. sind ja auch nicht mehr die jüngsten :D
ich glaube, wenn es sich um einen wirklich ernsten kampf handelt, wirst du das in dem moment fühlen. ich hatte diese situation ein einziges mal, es ist jahre her, als ein anderer rüde ansatz- und wirklich geräuschlos auf billy los ist.

lg
bettina

Hovi
15.09.2003, 21:53
Hallole,

nur, damit keine Mißverständnisse entstehen:

Auch bei einem Ernstkampf kann es laut zugehen. D. h., man hat nicht immer die Garantie "Aha, viel Gebrüll, also passiert auch nichts". Da ist Beobachtungsgabe gefragt, auch das lernt man mit der Zeit ;).

Meist ist es so, dass die wirklich schlimmen Kämpfe annähernd lautlos verlaufen. Aber auch bei einem "lauten" Kampf KANN es ordentliche Blessuren geben.

Es gibt da irgendwie keine Faustregel, ich glaube, das ist einfach auch ein bissel Erfahrungssache.

Grüßle
Claudia

Sandra + Snoopy
18.09.2003, 16:36
Hi,

gestern waren wir wieder in der Hundeschule. Snoopy und Wilby haben wieder ziemlich wild rumgerauft. Ich habe dann mal die Trainerin gefragt, wann man denn erkennen koennte, wann es ernst wird. Sie meinte wenn ein Hund am Boden liegt und der Hund der gerade die Oberhand hat knurrt, beisst etc und der Hund der am Boden liegt nichts mehr sagt bzw. sich "ergibt" und der andere Hund aber immer weitermacht. Das waere schon etwas ernstes.

Sie sie sagte auch, dass diese spielerischen Kaempfe bzw. die Sozialisierung mit anderen Hunden super wichtig waere. Wenn der Hund keinen Kontakt mehr zu anderen Hunde haette, dann koennte es sein, dass er anfaengt aggressiv gegenueber anderen Hunden zu werden. Sie hat dann z.B. auch die Koerpersprache von den beiden gedeutet z.b. jetzt will Wilby sagen, hey es ist alles in Ordnung etc.

Sie hat dann auch von selber von dem Hundepark erzaehlt, dass das eine gute Moeglichkeit waere den Hund mit anderen Hunden zusammenzubringen. Sie geht dort wohl selber oft hin. Es ist wohl ein eingezaeuntes recht grosses Gelaende (nach ihren Schilderungen zu urteilen). Sie hat dann erzaehlt, dass die Hundehalter in Grueppchen dastehen und die Hunde wuerden sich in ihren eigenen Gruppen zusammenfinden. Einige Hundehalter wuerden Ball spielen und die Hunde koennten sich so richtig austoben. Klang auf jeden Fall ganz gut. Es gibt auch einen Doppelten Eingang, d.h. einen Zwischengang, damit keine Hunde weglaufen koennen. Ich glaube, wir schauen uns das wirklich mal an. Ich kann ja dann mal berichten.

Viele Gruesse,
Sandra

sandinchen
18.09.2003, 18:32
So eine eingezäunte Hundewiese muss auch nicht zwangsläufig schlecht sein. Für viele Hunde ist das eine willkommene Abwechslung. Manche Hunde fühlen sich darin wohl und spielen einfach friedlich. Für meinen Hund ist es nichts. Sobald er mich im Rücken spürt, fühlt er sich stark und macht einen auf Angeber. Lass ich ihn allein, dann benimmt er sich. Ein typischer Halbstarker. :D

Hovi
18.09.2003, 19:29
Hallo,

meiner Erfahrung nach sind solche Hundewiesen, auf denen die Halter ja zumeist in Grüppchen herumstehen und sich nicht vom Fleck bewegen, nur für SEHR friedliebende, eher submissive Hunde geeignet.

Bandit war so ein typischer Hundewiesen-Typ. Er hat nie gerauft, selbst dann nicht, wenn andere Hunde ihn schräg angemacht haben. Nur dann, wenn sie ihn angegriffen haben, aber dann war es wirklich reine Notwehr.

Anders meine beiden jetzt. Würde ich mit Jason, Dustyn und fremden Rüden zusammen nur in der Gegend herumstehen, gäbe es wohl spätestens nach 5 Minuten die erste Keilerei.

Nicht so, wenn wir mit anderen Rüden spazierenlaufen! Solange Herrchen / Frauchen sich von der Stelle bewegen, ist alles o.k. ... stehen sie aber nur herum, kommt anscheinend Langeweile auf, und dagegen hilft offenbar eine kleine Keilerei....

Darum halte ich es nicht in jedem Fall eine gute Idee, solche Hundewiesen zu besuchen. Sie ersetzen keinesfalls den Spaziergang!

Grüßle
Claudia

baghira57
18.09.2003, 20:30
ich gehe auch regelmäßig auf eine eingezäunte hundewiese und bin wirklich 'begeistert' davon. es ist eine tolle möglichkeit, die hunde wirklich spielen und rennen zu lassen, ohne dauernd rufen zu müssen, damit sie sich nicht zu weit entfernen oder ähnliches...
wenn dann mal so an die 10 hunde oder mehr auf einmal dort sind, und nix passiert, dann ists ja echt toll. bis jetzt hab ich noch keine ärgeren beißereien miterlebt, außer das 'normale' vertreiben hin und wieder.
wenn sich zwei rüden wirklich nicht verstehen, dann wissen die besitzer dies meist und stellen sich eben in gegenüberliegende ecken, das hat bis jetzt noch immer geklappt.
'unsere' hundewiese ist groß genug, um 'aus dem weg gehen' recht gut zu ermöglichen.

Hovi
18.09.2003, 20:35
Hallo Baghira,

das geht meistens im ersten Lebensjahr eines Hundes ohne Probleme gut.

Aber je älter und selbstbewußter er wird, desto weniger läßt er sich halt auch von anderen "gefallen", insbesondere, wenn die anderen dann um einiges jünger sind.

Ich persönlich bevorzuge lange Spaziergänge in Hunde-Großgruppen, denn dort passiert wirklich so gut wie niemals was.

Man muß immer bedenken, es gibt auch Hunde (gerade ältere), die gar keinen Wert mehr darauf legen, mit anderen Hunden zu spielen. Die haben auf einem Spaziergang dann die Möglichkeit, zu schnüffeln und "Zeitung zu lesen" und kommen so zu ihrem Recht, während die spielfreudigen Hunde miteinander toben können.

Eine Hundewiese ist sicher nichts schlechtes, aber meiner Meinung nach ersetzt sie halt den Spaziergang nicht!

Grüßle
Claudia

baghira57
18.09.2003, 20:42
hallo hovi!

ok, da hast du natürlich recht. für junge hunde aber ideal, hundiges verhalten zu lernen.

wenn ich so drüber nachdenke, richtig lang spielen eh nur die jungen, und die sind auch in der überzahl :?: .
die leute mit erwachsenen spielen oft mit steckerl oder ball, um den hund in bewegung zu halten. es gibt aber auch genügend besitzer, die ihre erwachsenen rüden und hündinnen einfach so rennen lassen. wobei sie eh nur herumschnuppern, weniger rennen.
die bräuchten sicher eher einen spaziergang.

Sandra + Snoopy
18.09.2003, 21:51
Hi Claudi und alle anderen,

als Ersatz fuers Spazieren gehen habe ich das nicht gesehen. Es ist auch ganzes Stueck weit weg (uebrigens scheint es dort auch so eine Art Trimm Dich Pfad zu geben, weiss aber nicht ob der nebendran oder im Gelaende ist um spazierenzugehen) sondern als Abwechlsung fuer zwischendrin mal.

Bei Snoopy ist es jetzt auch so, dass wir ihn nicht von der Leine lassen koennen, da er ansonsten wohl ueber alle Berge rennt. Ich weiss auch nicht ob wir ihn jemals von der Leine lassen koennen. Wahrscheinlich eher nicht, da waere sowas vielleicht eine gute Alternative. Wenn er sich da nicht wohlfuehlt, dann lassen wir es halt sein.

Hier ist das irgendwie nicht so, dass man mal eben in einen normalen Park spazieren geht und man trifft andere Hunde. Hier hat z.B. fast jeder zweite einen Hund aber ich sehe eher selten andere Leute mit ihren Hunden spazieren gehen (dafuer kennt uns jetzt wohl die ganze Nachbarschaft).

Viele Gruesse,
Sandra

sandinchen
19.09.2003, 06:59
Ich sehe das mit Hundewiesen wie Hovi, aber du kannst das mit Snoopy trotzdem probieren.
Ein Tipp noch. Hunde sind manchmal (oft) wie kleine Kinder. Sie spielen und spielen und spielen und wissen nicht, wann genug ist. Doch auch Spielen kann für Hunde Stress sein. Die Hunde kennen sich ja nicht richtig, sehen sich nicht täglich. Da kann es vorkommen, dass einer vielleicht mal eine Auszeit bräuchte, sie sich aber nich nehmen kann, weil er ständig neu zum Spiel animiert wird. Ausserdem ist es schwierig für Hunde, "nein" zu sagen, wenn da der Bär tanzt. Worauf ich hinaus will. Achte darauf, dass du dem Treiben einen festen Rahmen setzt. Auch wenn es so aussieht, als hätte Snoopy noch super viel Spaß, beende das ganze nach spätestens einer halben Stunde. Nimm ihn raus. Kannst dich ja dann getrennt von den Hunden aufhalten, und zwar so, dass Snoopy sie nicht sieht/hört. Dann kann er ein bißchen "runter kühlen". Du kannst ihn ja evtl. dann nach einer ausreichenden Pause noch mal spielen lassen.
Es ist jedenfalls nicht gut, die Hunde zu lange so spielen zu lassen. Auch im Spiel werden Hormone ausgeschüttet, die die Aggressionsbereitschaft eines Hundes erhöhen. So kommt es dann schnell zu Auseinanderstzungen.
Wie schon gesagt, es sind nicht alle Hunde gleich. Bei jungen Hunden klappt das meist problemlos. Probier es einfach aus. Und handel lieber nach dem Motto: Aufhören wenn es am schönsten ist.;)