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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tucker ist 'Hundeaggressiv'



Tucker
01.09.2003, 23:18
Halloechen, mein name ist Katalin und ich bin neu hier.

Tucker ist ein Mischling (mittelgross, kastriert) und 20 Monate alt.

Hier in den USA sind Hundeparks sehr populaer und wir waren sehr oft in solchen Hundeparks um ihn zu sozialisieren.

Er war 6 Monate, als wir ihn bekommen haben und seit dem immer lieb und der beste Kumpel fuer jeden Hund ueberhaupt.

Nach ca. 3 Monaten, und etlichen Hundeparkbesuchen, hat er einen Great Dane ins Ohr gebissen. Es sah so aus, als ob Tucker keine Lust mehr hatte zu spielen, und der Great Dane ihn net in Ruhe gelassen hat, und von da an fing er an einfach wuetend auf HUnde zu werden, erst waren es groessere Rueden jetzt aber muss man wirklich aufpassen, denn er grault fast jeden Hund an. Ich bin zum Hundetrainer, wir konnten beide nicht feststellen, warum er so geworden ist auf einmal. Somit hab ich mich fuer die HUndeschule angemeldet, damit er sich unter Beobachtung wieder sozialisieren kann. Aber es ist nicht einfach, ich muss mit ihm immer Abstand von den HUnden nehmen, denn sonst greift er sie an.

Er ist sooooooooo suess und er lernt soooooooo schnell, aber dieses Problem macht uns wirklich zu schaffen. Ich meine er muss ja nicht mehr mit anderen HUnden spielen aber wenigstens tolerieren.

Hat jemand da Erfahrung? Hier in den USA gibt es auch einige Medikamente, aber ich glaube nicht, dass das was fuer ihn ist.

Vielen Dank

Tucker
02.09.2003, 00:51
schnelle Frage, wie kann ich in meinem Profil ein Bild von Tucker einfuegen?? Ich meine, wo finde ich Zugang zu meinem Profil?

Vielen Dank!!!!

Katalin

Marianne Zmija
02.09.2003, 01:25
Hallo Katalin
Willkommen im Forum:hi:
Das mit dem Bild im Profil,hat sich ja schon erledigt.:)

Loona1
02.09.2003, 08:02
Herzlich willkommen -:hi:
macht er das nur bei rüden und was macht er wenn der mit dem er zusammen stößt das knurren erwiedert wenn sie von der leine sind ?

Maggie_HH
02.09.2003, 13:18
da du ihn erst mit 6 Monaten bekommen hast, war seine Sozialisierungsphase leider schon vorbei. Weißt du denn etwas über seine Vergangenheit?
Benutzt er denn Beschwichtigungsignale wenn er andere Hunde sieht?? Kennst du das Buch Calming Signals von Turid Rugaas??? Würde ich mir an deiner Stelle zulegen, könnte bei deinem Hund hilfreich sein. Dann such dir einen Hundetrainer, der einen super sozialisierten Hund hat und auch die Beschwichtigungssignale kennt. Vielleicht könnt ihr ihn so wieder an Hunde gewöhnen...Er sollte merken, dass andere Hunde nett sind, sollte es an einer falschen oder schlechten Sozialisierung liegen.

Juliane

Maggie_HH
02.09.2003, 13:19
Geht auf alle Hunde los oder nur auf Rüden??? Wie ist seine Körperhaltung dabei??? Bellt er und macht er es ohne etwas "zu sagen"?

Maggie_HH
02.09.2003, 13:21
[i]Bellt er und macht er es ohne etwas "zu sagen"? [/B] upps es soll heissen ODER ohne etwas zu sagen

Tucker
02.09.2003, 21:20
Hallo Juliane,

erstmal vielen Dank fuer Dein Interesse ans unser Problem.

Tucker wurde mit 3 oder evtl. 4 Monaten bei der Frau abgegeben, wo ich ihn geholt habe. Was bei seinem ersten Herrchen passiert ist, keine Ahnung. Aber bei der Frau, da waren ca. 4 Hunde, und einer davon war ihr Rottweiler, den sie als primaeren Hund ansah. Sie hatte gesagt, dass Tucker schon gewisse Anzeichen hatte, dass er anderen Hunden dominter sein kann, und falls ich mich richtig erinnere, hatte er den grossen Rottweiler schon mal gebissen.. Ist schon komisch, dass er sich immer die groessten hunde raussucht.

Aber gleich, nachdem wir ihn mit nach Hause genommen haben, sind wir mit ihm zum Hundepark, und 3 Monate lang, hat er sich dort ohne Anzeichen von Aggressivitaet ausgetobt, hat mit jedem rumgekaempft, war richtig suess. Aber ich muss wohl sagen, dass es meistens kleinere oder gleichgrosse Hunde waren.

Dann fing er erstmal an ohne Vorwarnung den Great DAne zu beissen, und dann ein anderes mal ist er auf zwei Boxern losgelaufen, aber friedlich, aber dann hat er den einen Boxer angegriffen, ohne Vorwarnung. Dann hatte er einen jungen, Hund, der war kleiner als Tucker, gebissen, aber das war bei ins im Garten wegen Spielzeug.

Zuerst dachten wir auch, es sind nur grosse Rueden, die er nicht leiden kann, aber jetzt traue ich ihm nicht mehr. In der Hundeschule, hatte er eine junge Huendin (Labrador) angefaucht und Zaehne gezeigt. Jetzt kann man schon fast sagen, dass man eine kleine Vorwarnung hat, denn meistens, wenn er einem Hund Kopf an Kopf steht, ist es meist kein gutes Zeichen.

Mit dem Nachbarshund (Dalmatiner) hat er immer so schoen gespielt, auch wo das schon mit der aggressivitaet sich bei anderen zeigte, aber mit ihm ist er gut ausgekommen, aber mitlerweile auch nicht mehr.

Ich frag mich nur warum? Er ist mit anderen Hunden aufgewachsen sozusagen, und eine Weile hat man keine Anzeichen gesehen, was aus ihm wird.

Die Traenerin ist sehr gut, ich hatte zuvohr eine Privatstunde, und sie hatte ihren HUnd dabei, wir konnten Tucker ihm naeher bringen, aber nur, weil sie ihren HUnd so unter Kontrolle hatte, dass er Tucker garnet Tucker angesehen hat, und ich denke wenn kein Augenkontakt gemacht wird, dann geht das.

Ich werde mal sehen, ob ich das Buch bei Amazon finde. Ist es auf deutsch (wegen dem englischen Titel frage ich)

Vielen Dank, sorry, dass es wieder so lang geworden ist.

LG
Katalin

Tucker
02.09.2003, 21:29
HAb noch was vergessen:

Tucker bellt nicht andere Hunde an, meistens sind man, dass sein Fell aufsteigt hinterm Nacken. Aber das muss nocht sein, wenn er einen anderen Hund angreifen will.

Heute gehts wieder zur Hundeschule , wir machen Klickertraining. Ausserdem habe ich ihm den Gentle Leader geholt, ist wirklich gut. Komisch, wie viel ruhiger die Hunde sind.

Die Trainerin legt sehr viel Wert auf 'positive reinforcement '(ob ich das richtige geschrieben habe).

Bis dann

Marianne Zmija
02.09.2003, 21:35
Was ist ein Gentle Leader?

Maggie_HH
02.09.2003, 22:03
ist ein gentle leader nicht so ein geschirr mit dünnen schnüren, die an den achseln entlang gehen? oder meinst du das halti???
frag deine trainerin doch mal wegen den calming signals, vielleicht könnt ihr damit arbeiten...würde ich empfehlen. Bestell dir das Buch oder das Video...und es ist auch auf deutsch!

Tucker
02.09.2003, 22:15
Ha bei Amazon geguckt, aber leider haben die das Buch net mehr, na mal sehen.

Schau mal im Hundeshop hier nach, es wird hier auch verkauft.

Es ist aehnlich wie das Halti, aber etwas besser, es wird ueber der Nase und hinter den Ohren getragen. Wenn er sich auf ein Punkt fixiert und ziehen will , gebe ich nicht nach, und automatisch kann er seinen Kopf nicht mehr in die Richtung drehen in die er gehen moechte, somit bleibt er Fuss. NAtuerlich darf macht nicht ruckartig ziehen. Aber man sieht auch, dass die Hunde viel relaxter sind. Manche Hunde tun sich schwer mit der Gewoehnung, aber bei Tucker ging es schnell.

Es ist wie gesagt nur ein Trainingsmittel.

sandinchen
03.09.2003, 07:15
Hallo erstmal,
das Buch Calming Signals bzw. das Video kriegst du über www.animal-learn.de

Das mit Tucker ist ja eine blöde Sache. Ich kann dir sehr gut nachfühlen, wie unangenehm das für dich ist.

Was hat denn deine Trainerin gesagt, als Tucker ihrem Hund begegnet ist? Wie hat sie sein Verhalten da bewertet?
Bist du dir sicher, dass er ohne Voranmeldung angreift? Also, hast du nichts übersehen? Kommt es dabei zu richtigen Bissen oder sind es nur "Scheinbisse"? Hört Tucker von alleine auf wenn der Hund sich unterwirft oder musst du ihn weg holen?

Dunja
03.09.2003, 13:20
hallo katalin,

erst mal :hi:
ich war eine woche nicht da, deshalb die verspätete begrüßung:)

zu deinem problem kann ich dir eigentlich nur meine erfahrungen mit chary schildern.
als erstes habe ich versucht, konfliktsituationen zu vermeiden, sprich, ich bin anderen hunden aus dem weg gegangen und habe insbsondere enge wege vermieden, wo man an einem anderen hund *hautnah* vorbei muß.
ich habe ihr andere hunde aus der entfernung gezeigt, viel mit ihr gesprochen, sie abgelenkt und ganz doll gelobt, wenn sie mal kein palaver gemacht hat. allerdings gabs am anfang nicht viel zu loben, sie ist hochgegangen, sobald sie einen anderen hund auch nur gesehen hat.
durch die beiträge, die mir hier im forum geschrieben wurden, bin ich drauf gekommen, mein eigenes verhalten auch mal zu überprüfen. ich hatte nämlich anfangs immer geschimpft, wenn sie einen hund angriff, sie hat das aber nicht als abmahnung verstanden, sondern hat gedacht, ich würde fleissig mitmachen. nachdem ich die nervosität und das schimpfen in den griff bekommen hatte, gings schon etwas besser. ausserdem habe ich jetzt das halsband abgeschafft und ihr ein geschirr gekauft.
super, sag ich nur!
:wd: :wd: :wd: :wd:

mein hund, der vorher in solchen situationen wie wild an der leine gezerrt hat, ist jetzt viel gelassener und auch nicht schwerer zu halten. ausserdem beclickern wir jetzt wohlverhalten und da hund ja das ihm zustehende leckerchen dann auch abholen muß, wird allmählich der ganze hundestress für sie viel uninteressanter. seit gestern üben wir jetzt auch mit der schleppleine.
aber eins ist klar, bis chary wirklich sicher gelernt hat, wieder mit anderen hunden zu kommunizieren, wird noch eine ganze weile vergehen.

ach ja, was mir auch sehr geholfen hat, ich führe eine liste, wo ich nach dem spaziergang die hundebegegnungen des tages aufschreibe und wie sie verlaufen sind. ich schreibe dazu, wie die situation im einzelnen verlaufen ist und kann jetzt eine echte entwicklung in ihrem verhalten feststellen, aber auch das schema, wann und wie es zu attacken kommt. das ist für mich sehr hilfreich, weil ich so besonders konfliktgeladenen situationen ausweichen oder sie im vorfeld schon beeinflussen kann.

ich weiß jetzt nicht, ob dir das wirklich weiter hilft, aber auch ich versuche es erst mal hinzubekommen, dass wir wenigstens wieder stressfrei spazieren gehen können.

wichtig ist auf jeden fall gaaaanz viel geduld!

ich wünsche dir viel erfolg mit tucker :)

Tucker
07.09.2003, 06:51
Danke Beate fuer Deinen langen Bericht.

Ich werde mich jetzt auch auf mein Verhalten konzentrieren.

Mal sehen wie weit ich mit Klickertraining und gut zureden usw. komme.

Ich moechte evtl. auch Bachblueten ausprobieren.

Ich weiss noch nicht welche ideale Mischung.

Es gibt verschiedene, die interessat klingen wie z. Bsp.

Beech, Holly, Water Violett, Mimulus, Vine

Vielleicht hat ja jemand Erfahrung.

Vielen Dank

LG

Kati und Tucker

sandinchen
07.09.2003, 08:17
Magst du meine Fragen nicht beantworten? :0( ;)

Tucker
07.09.2003, 19:54
Sorry, irgendwie habe ich bei so vielem Schreiben den Ueberblick verloren, dachte ich haette schon geantwortet.

Ehrlich gesagt, die Trainerin konnte nach meinen Erzaehlungen auch nicht feststellen warum er auf einmal aggressiv wurde. Ich meine, jetzt weiss ich schon vorher, ann er zugreifen oder angeifen will, da ich es ja mittlerweile gewohnt bin, aber am Anfang, ohne Vorwarnung. Dann nach einer Weile, habe ich gesehen, wenn er einem anderen Hund, meisst gleich gross oder groesser, Kopf an Kopf steht weisst Du so fast Seite an Seite, dann weiss ich was los ist. Dann stimmt schon was nicht. Ich merke auch, dass sein Rueckenfell hoch kommt oefters. Aber in der Hundeschule ist er eigentlich ein ruhiger Typ, nur wenn eines der grossen oder gleichrossen Hunde ihm zu Nahe kommt, das mag er nicht, oder wenn er sieht, dass ein Hund etwas aggressiv wird. Zum Bsp. gibt es da einen Boxer der gern auf sein Herrchen springt und bellt, da sieht er bestimmt eine Gefahr und moechte das HErrchen beschuetzen oder so.

Also, er hat schon zwei Hunde insgesamt gebissen, einem ins Ohr und einem kleinen jungen ueber die Nase, der bei uns im Garten war und er mit Tucker seinem Spielzeug gespielt hat, beide haben etwas geblutet. Den kleinen Hund, hatten wir damals fuer ein paar Stunden aufgenommen, weil er sich verlaufen hat, aber zum Glueck kam sein Herrchen bald.

Wennn Tucker einen Hund angreift, da kann man schwer sagen, wer mit wem streitet, die verkeilen sich dann so sehr, aber da ich ja meinen Hund kenne, weis ich ja was los ist.

Zweimal (da ohne Leine) musste ich dazwischen gehen. Na gut sagen wir mal, beim ersten mal wollte ich net dazwischen gehen, da ich Angst vor dem Great Dane hatte, und da wusste ich noch nicht, dass Tucker der anstifter war. Das andere Herrchen ist dazwischen gegangen. Beim zweiten mal, da hatte ich zum Glueck einen guten Griff an seinem Ruecken, somit konnte ich ihn wegziehen.

Naja, jetzt gibts das net mehr ohne Leine im Hundepark rumlaufen.

Ich hoffe, ich habe jetzt Deine Fragen beatnwortet, sorry, ist ein bisserl lang geworden.

Vielleicht hast Du einen Tip?

LG

sandinchen
07.09.2003, 21:34
Also wenn ich das jetzt so lese, dann glaube ich nicht, dass Tucker einfach so "hundeaggressiv" ist. Weißt du, für uns Menschen ist es manchmal gar nicht ersichtlich, wer bei den Hunden den Streit angefangen hat. Wenn Tucker sich so hinstellt, neben den Hund, dann ist das schon eine deutlich Drohgebärde. Du hast also keinen Hund, der OHNE Vorwarnung angreift.
Mit seinen 20 Monaten ist Tucker gerade in einem "schwierigen" Alter. Prügeleien sind hier keine Seltenheit. Ging mir mit meinem Hund auch nicht anders. Es kam auch vor, dass mein Hund sich scheinbar ohne Vorwarnung auf einen anderen Hund "gestürtzt" hat, aber da passiert so viel an Kommunikation zwischen den Hunden, was wir gar nicht mitkriegen. Wenn Tucker an sich immer verträglich war und keine schlechten Erfahrungen gemacht hat und vor allem auch nicht krnak ist (Schmerzen...) dann denke ich nicht, dass er sich jetzt zu einem "Monster" entwickelt.

Gib ihm die Möglichkeit, dass er viel mit anderen Hunden zusammen kommt, mit denen er sich verträgt (Hündinnen?). Geh unbekannten Hunden erstmal aus dem Weg.

Hast du vielleicht die Möglichkeit, dass sich eine gute Trainerin mal speziell um dieses Problem kümmert?

So wie du schreibst, verbeisst er sich ja nicht in blinder Wut in dem anderen Hund oder? Dass es bei so einer Klopperei drunter und drüber geht, ist normal. Sieht immer schlimm aus. Die Verletzung an der Schnauze bei dem jungen Hund kann auch von einer Erziehungsmaßnahme von Tuckers Seite sein. Wie genau lief denn das ab? Und wie lief das mit dem Ohr ab. Es ist wichtig die Umstände zu wissen.

Also, für die nächste Zukunft würde ich empfehlen:
Gehe fremden Hunden aus dem Weg. Lass es zu keiner Prügelei mehr kommen. Jede erfolgreiche Prügelei stärkt Tucker und bringt ihm mehr Erfahrung. Ein unerfahrener Hund geht einer Prügelei eher aus dem Weg.
Gönne ihm viel Spiel mit anderen Hunden, bei denen es keine Probleme gibt. Achte darauf, dass auch das Spiel Stress sein kann, also begrenze die Zeit. Lieber ein paar mal am Tag eine halbe Stunde mit anderen hunden, als ein paar Stunden nonstop. Das stresst Tucker.

Wie gesagt, beschreib mal die anderen Vorfälle etwas genauer. ;) Sprich nochmal mit der Trainerin.
Übe mit Tucker ein Abbruachsignal, also ein Signal, das bedeutet, er soll das was er gerade tut, bleiben lassen.

Wenn es doch mal wieder zu einer Prügelei kommt, was du hoffentlich vermeiden kannst:
Schrei nicht mit Tucker. Das feuert ihn an. Schreien nützt in so einem Fall gar nicht.

Stell dich nicht hinter ihn. Das macht ihn stark.

Am besten du besprichst mit dem anderen Hundebesitzer, dass ihr beide von den Hunden weg geht. Meist überlegen sich die Hunde dann, dass sie doch lieber mit Herrchen/Frauchen mitgehen. ;)

Schmeiß evtl. eine Leine oder klatsch laut in die Hände, aber fass die Hunde nach Möglichkeit nicht an.

Die Hunde zu trennen, sollte die letzte Möglichkeit sein.

Wenn die Hunde voneinander ablassen, dann nimm Tucker nicht gleich an die Leine. Bleib noch ein bißchen von ihm weg. So können die Hunde Frieden schließen. Geh weiter und sag Tucker, dass er dir folgen soll.


So, dass wären meine Ratschläge dazu. Ich würde dir aber empfehlen, nochmal mit einem guten Trainer zu sprechen. Tucker ist grade in einem sensiblen Alter. Wäre schade, wenn er jetzt wirklich Aggressionen entwickeln würde, die man vielleicht mit Feingefühl und Vorsicht vermeiden könnte.

Liebe Grüße
Sandra und Dax, der auch schon eine Prügelphase hinter sich hat :sn: :D

Tucker
07.09.2003, 21:49
Vielen DAnk wiedermal fuer Deine ausfuehrliche Antwort.

Das hoert sich alles schon logisch an, und ich glaube ganz sicher auch nicht daran, dass er einfach so Hunde angrefift, natuerlich muss es dafuer einen Grund geben. Leider ist es eben schwer fuer uns Menschen solche sAchen zu verstehen.

Ich gehe nun nicht mehr in den HUndepark, da ich wirklich nicht will, dass was passiert. (Vor allem hier in Amerika wo sich gegenseitig anzeigen so modern ist!)

Also wird das mit kleinen HUnde spielen erstmal nichts. Es gibt einen HUnd mit dem er immer gut auskam, ich denke ich sollte mal vielleicht wieder mal dahin.

Ansonsten werde ich mich weiterhin kuemmern, dass diese Aggression vorbeigeht, irgendwie!

Ach, und Bachblueten werde ich evtl. auch versuchen

LG

sandinchen
08.09.2003, 07:42
Kann er denn derzeit nicht mit jemandem spielen? Wenn mein Hund mal mehrere Tage keinen Hundefreund getroffen hat, mit dem er toben konnte, dann wird er ganz "irre". Schau, dass Tucker ganz viel spielen kann. Sonst kriegt er Frust.

Ich würde es wichtig finden, dass du Hilfe vor Ort bekommst und ihr mit Tucker das mit den kleineren Hunden übt. Mag er denn auch keine kleinen Hundemädels?? Kann ich mir gar nicht vorstellen. Hast du jemanden, der dir helfen kann, also einen Trainer meine ich? Tucker ist doch so jung, den kann man jetzt noch schön "hinbiegen". Wäre schade, wenn man das versäumt und das Problem euch immer begleitet. :rolleyes:

Du kannst versuchen, andere Hunde allgemein für ihn als was positves verknüpfen. Wenn er einen entdeckt, lob ihn und "stopf" ihn mit Leckerli voll. Er soll sich freuen, andere Hunde zu sehen.:D