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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FIP Impfung



Melli1977
01.09.2003, 13:50
Hallo alle zusammen,

bin am überlegen ob ich bei meinen zwei Tigern auch gegen FIP impfen soll, habe positive und negative Sachen darüber gehört.

Wollte gerne mal wissen was ihr davon haltet und ob ihr eure Tiger gegen FIP geimpft habt?

Viele Grüße Melli + Max + Molly

katzenbande
01.09.2003, 13:58
Eine Impfung macht nur Sinn, wenn deine Süßen Corona-negativ sind, das heißt dass sie das Corona-Virus noch nicht in sich tragen, aus dem FIP entstehen kann. Doch ca. 90% aller Katzen tragen dieses Virus in sich. Also solltest du deine Katzen vorher testen lassen, ob sie negativ sind.
Und die Impfung bietet auch nur einen etwa 60%igen Schutz, kann also nicht unbedingt verhindern, dass eine Katze an FIP erkrankt.

tricia
01.09.2003, 19:54
Da JC Corona-negativ war, habe ich ihn gegen FIP impfen lassen. In unserem Dorf gibt es immer wieder Fälle davon, und er hat Auslauf (kein Freilauf) im Garten, und dadurch manchmal Kontakt zu anderen Katzen. Er hasst die Tropfen!

eule2409
01.09.2003, 21:18
warum dem tier eine impfung zumuten wenn die wirksamkeit nicht nachgewiesen wurde?

Gabi
02.09.2003, 07:29
Genau, ich kann Eule nur zustimmen

Melli1977
02.09.2003, 08:17
Guten Morgen,

ich danke euch für eure Antworten.

Die beiden sind Freigänger, ich dachte deshalb wäre die Impfung gegen FIP vielleicht sinnvoll, aber wenn nicht mal ein Schutz von 60% gewährt ist, tue ich das meinen zwei Rackern nicht an.

Viele Grüße Melli :)

hexex111
02.09.2003, 12:44
Hallo,

ich war schon auf sehr vielen Katzen HP und sehr viele haben
diesen Text auf Ihrer HP:

Etwas kurzes zum "langwierigen" Thema FIP
Was ist FIP?

FIP ist eine meist tödlich verlaufende Katzenkrankheit, welche erst seit knapp 40 Jahren bekannt ist. FIP hat eine weltweite Verbreitung und befällt sowohl alle Hauskatzen, wie auch alle Wild- und Großkatzen. Mindestens 6% aller Katzen bis zum Alter von 3 Jahren sterben an FIP, nach diesem Alter sind Todesfälle an dieser Krankheit selten, sie steigen aber bei Katzen über 12 Jahren wieder an.

FIP kann beim lebenden, kranken Tier meistens nur auf "Verdacht" hin diagnostiziert werden, da das Krankheitsbild sehr vielfältig ist. Deshalb ist hier eine Fehldiagnosenquote bei fast 30% anzusetzen. Diese Krankheit kann sogar beim toten Tier nicht immer mit Sicherheit diagnostiziert werden. Ein gesundes Tier hat nie eine FIP und ist auch kein "Träger" von FIP!

Wie kommt es, dass eine Katze an FIP erkrankt?

FIP entsteht durch eine Mutation des "Felinen Coronavirus". Bis 95% aller Katzen tragen ein Coronavirus in sich, welches harmlos ist. FIP entsteht nur, wenn dieses Virus, welches in fast jeder Katze vorkommt, in dieser zu einer krankheitsauslösender Variante mutiert. Diese mutierte Coronavirus-Variante, welche der Verursacher ist, dass die Katze an FIP erkrank, ist nicht ansteckend. Allerdings ist das "normale", noch nicht mutierte Coronavirus ansteckend, wobei es keine Möglichkeit gibt, zu verhindern, dass sich eine Katze mit diesem Virus anstecken kann. Die Übertragung geschieht nicht nur von Katze zu Katze direkt, sondern auch über den Mensch, über Hunde und andere Tiere.

Es hat in den letzten Jahren ausführliche Forschungsarbeiten gegeben, um eine Möglichkeit zu finden, dass sich Katzen mit dem "harmlosen" Coronavirus anstecken können, wie z.B. frühes trennen der Jungtiere von der Mutter und getrennte Aufzucht unter sterilen Bedingungen, usw. Dabei hat es sich gezeigt, dass es nicht einmal unter sterilsten Laborbedingungen möglich ist, Katzen frei von Coronaviren zu halten. Es gehört also bei Katzen dazu, dass diese irgend wann in ihrem Leben mit dem Coronavirus in Kontakt kommen.

Die Ursachen, weshalb das in der Katze befindliche Coronavirus in die krankmachende Variante mutiert, ist vor allem eine Überbeanspruchung des Immunsystems der Katze! Ursachen für diese Überbeanspruchung sind u.a.;

andere, auch leichte Erkrankungen der Katze, welche oft unbemerkt verlaufen können.
Stress durch falsche Haltung, wie z.B. in einer größeren Katzengruppe, welche nicht harmoniert, oder mit einzelnen anderen Katzen, wenn das Zusammenleben nicht harmonisch ist, oder auch bei lärmenden Kindern, bei falsche Fütterung oder generell nicht ganz katzengerechter Haltung.
genetische Faktoren, wie Inzucht und andere Ursachen, welche das Immunsystem schwächen.
Stress durch Umzug, Transport, tierärztliche Behandlungen, Impfungen, usw.
Viele andere Ursachen, welche für die Katze Stress bedeutet.
Wenn das in der Katze befindliche Coronavirus zu der krankheitsauslösenden Variante mutiert, erkrankt und stirbt die Katze innerhalb von 3 Tagen bis maximal 4 Monaten an FIP.

Behandlungen, Test's oder Impfungen gegen FIP ?

Gegen FIP, gibt es keine Behandlung, denn eine FIP hat die Katze erst, wenn sie auch erkrankt ist. Diese Krankheit verläuft fast immer tödlich. Allerdings sind andere, im gleiche Haushalt lebende Katzen, durch die an FIP erkrankte Katze nicht gefährdeter, diese Krankheit zu bekommen als zuvor. Diese Katzen erkranken höchstens auch dann an FIP, wenn sie den gleichen, das Immunsystem schwächenden Faktoren, auch ausgesetzt sind.

Es gibt auch keinen Test auf FIP, denn eine Katze hat erst eine FIP, wenn sie auch erkrankt ist. Es gibt zwar einen Bluttest für Nachweise auf den Coronavirus, den fast alle Katzen in sich tragen. Dieser Test hat aber bei einer gesunden Katze, absolut keine Aussagekraft und wird nur noch von unseriös Tierärzten, welchen es mehr um einen Gewinn durch einen unnützen Test, als um die Aufklärung der Katzenbesitzer geht, angewendet, oder von Züchter, welche sich über die neusten Forschungen bei diese Krankheit nicht orientiert haben, oder versuchen die Käufer zu täuschen. Bei rund 40% der Katzen, welche nachweislich an FIP erkrankt sind, lässt sich sogar der Coronavirustiter im Blut nicht Nachweisen, diese wären also "FIP-negativ" nach diesen Test's!

Vor rund 10 Jahren wurde eine Impfung gegen FIP auf den Markt gebracht. Diese Impfung ist ziemlich sicher vollkommen wirkungslos, wie verschiedene wissenschaftliche Versuche ergeben haben. Es ist zur Zeit sogar fragwürdig, ob diese Impfung nicht sogar eine FIP auslösen kann. Zur Zeit wird kein seriöser Tierarzt oder Züchter, welcher sich mit dem Thema auch gründlich vertraut gemacht hat, diese Impfung anwenden

Anmerkungen:

Zur Zeit und wahrscheinlich noch auf viele Jahre hinaus, wird es sich nicht verhindern lassen, das eine gewisse Anzahl von Katzen an FIP sterben wir. Damit muss jeder Züchter und jeder Katzenhalter leben, denn es gibt nun einmal keine "Herstellergarantie" auf das Leben. Es ist für alle, den Katzenbesitzer, der Züchter und nicht zuletzt auch für die betroffene Katze, sehr tragisch und schlimm, wenn diese an FIP stirbt. Der Tod gehört nun einmal zum Leben dazu, wenn Sie mit diesem Gedanken nicht Leben können, so dürfen Sie sich weder eine Katze anschaffen, noch Katzen züchten.

Diese Seite ist eine kurze Zusammenfassung von vielen wissenschaftlichen Arbeiten und wird ständig auf den neusten Stand gebracht. Sie soll auch dazu dienen, interessierte Personen zu informieren, denn immer noch wird von unseriösen Züchter, oder von Tierärzten welche ihre "Hausaufgaben" nicht regelmäßig machen, ein falschen Bild dieser Krankheit in die Welt gesetzt. - Von Tierärzten, weil sie mit ihrer Praxis genügend Geld verdienen und eine Weiterbildung für unnötig halten und - von Züchter, weil es sich ja interessierten Katzenkäufern gegenüber immer lohnt, Mitkonkurrenten durch Verleumdungen, welche von Laien schwer zu durchschauen sind, "aus dem Feld zu werfen".

So viel zum Thema FIP von mir, dieser Text deckt sich auch mit vielen ausländischen Untersuchungen wie z.b.USA, Canada usw., die ja meist in der Forschung weiter sind als wir.

LG
Moni

Gabi
02.09.2003, 13:02
Super Beitrag, Moni :wd:

hexex111
02.09.2003, 13:14
:cu: Danke Gabi,

ich kann einfach nicht zusehen, wie die Leute hier manchmal
vera.... werden und unsere Tiere unnötigt gestresst werden:0(
Leider ist das ein unendliches Thema und keiner weiß so recht bescheid, nicht einmal die Forscher:0(

LG
Moni

Gabi
02.09.2003, 13:18
Moni - woher hast Du den Beitrag denn?

Meinst Du, ich könnte ihn einfach kopieren und auf meine HP setzen????

hexex111
02.09.2003, 13:23
Hallo Gabi,

das ist nur ein Link:

http://www.magneticcats.de/frame.htm

-Info Seiten new und auswählen

davon gibt es viele aber frag doch einfach mal per mail an,
ich bin sicher es wird gestattet, denn Aufklärung tut bekannlich NOT, wie man auch hier sieht.

Kannst mir ja dann berichten...

LG
Moni

Gabi
02.09.2003, 13:29
Danke Moni - mail ist soeben raus :)

Gabi
02.09.2003, 18:29
Die Züchterin hat gleich geantwortet, dass es OK ist, wenn ich es auf meine HP setze. Und das ist soeben geschehen

hexex111
02.09.2003, 18:48
:wd: Gabi,

das hab ich mir gedacht:cu:

Der Bedarf an Aufklärung ist nötiger denn je,
auch wenn man leider Machtlos ist:(

Werd mal gleich auf Deiner HP vorbei schauen;)

LG
Moni:cu:

tricia
02.09.2003, 20:34
Es macht mich ein bisschen stutzig, wenn eine Züchterin FIP so darstellt. Ich möchte niemanden verleumden, aber ich würde gerne wissen, obKatzen aus ihrer Zucht an FIP gestorben sind? Eine Freundin von mir hat gerade ganz schlimme Erfahrungen mit einer Somali-Züchterin gemacht - deswegen bin ich ein bisschen argwöhnisch, wenn Züchter über Impfungen reden oder schreiben.

Gabi
02.09.2003, 20:40
Tricia - der Text kommt nicht nur von einer Züchterin, er ist bei vielen weiteren auf der HP. Und er bestätigt das, was ich grade über eine Doktorarbeit mit dem Thema FIP gelesen habe.

hexex111
02.09.2003, 21:11
Ja Gabi hat recht.

Es tut mir leid, wenn Deine Freundin schlimme Erfahrungen gemacht hat aber dennoch denke ich, seriöse Züchter müssen sich sicherlich noch mehr auf den aktuellen Stand der Impungen und Krankheiten bringen, als wir Liebhaber.

Leider gibt es immer noch zu viele Schwarze Schafe, wie in jeder (entschuldigt den Ausdruck) Branche.


LG
Moni

Melli1977
03.09.2003, 09:08
Hallo Moni,

habe deinen Beitrag gerade erst gelesen und möchte mich rechtherzlich bedanken, jetzt bin ich doch um einiges schlauer, das ist ein klasse Bericht.

Viele Grüße Melli + Max + Molly :)

hexex111
03.09.2003, 09:34
Hallo Melli1977,

Danke, Du hast sicher gesehen, dass dieser Bericht nicht von mir ist aber es ist meine persönliche Meinung und es wird von Seiten der TA's und anderen, zu wenig informiert.

Diese nicht heilbaren Krankheiten, werden leider, wie damals
bei uns AIDS unter den Teppich gekehrt, ich frage mich:


WAS SOLL DASS?

Mir ist es lieber, bescheid zu wissen, anstatt unwissend zu sein.
Aus diesem Grund, werde ich diesen Beitrag immer wieder mal nach oben schubsen.

LG
Moni

hexex111
11.09.2003, 06:54
Wichtiges Thema, noch mal nach oben schubs:cu:

LG
Moni

sabine136
11.09.2003, 09:13
gabi-schatz, schick mir doch noch mal ein mail in die firma. habe eine leicht modifizierte und richtig gestellte variante des textes.... die return ich dir dann. ;-)

hexex111
11.09.2003, 09:34
Guten Morgen Sabine136,

sei doch so lieb und setz den modifizierten Text hier rein,
so ein wichtiges THEMA interessiert uns alle, desto aktuelle desto besser:cu: :cu: :cu:

LG
Moni

sabine136
11.09.2003, 10:54
et voila - da isser. so werde ich ihn bei mir auf die hp stellen. die richtigstellung befindet sich in dem absatz mit der haltung unter sterilen bedingungen. modifiziert ist die titer-sache. und die 'hau drauf' sätze habe ich gecancelt.

Was ist FIP?

FIP ist eine meist tödlich verlaufende Katzenkrankheit, welche erst seit knapp 40 Jahren bekannt ist. FIP hat eine weltweite Verbreitung und befällt sowohl alle Hauskatzen, wie auch alle Wild- und Großkatzen. Mindestens 6% aller Katzen bis zum Alter von 3 Jahren sterben an FIP, nach diesem Alter sind Todesfälle an dieser Krankheit selten, sie steigen aber bei Katzen über 12 Jahren wieder an.

FIP kann beim lebenden, kranken Tier meistens nur auf "Verdacht" hin diagnostiziert werden, da das Krankheitsbild sehr vielfältig ist. Deshalb ist hier eine Fehldiagnosenquote bei fast 30% anzusetzen. Diese Krankheit kann sogar beim toten Tier nicht immer mit Sicherheit diagnostiziert werden. Ein gesundes Tier hat nie eine FIP und ist auch kein "Träger" von FIP!

Wie kommt es, dass eine Katze an FIP erkrankt?

FIP entsteht durch eine Mutation des "Felinen Coronavirus". Bis 95% aller Katzen tragen ein Coronavirus in sich, welches harmlos ist. FIP entsteht nur, wenn dieses Virus, welches in fast jeder Katze vorkommt, in dieser zu einer krankheitsauslösenden Variante mutiert. Diese mutierte Coronavirus-Variante, welche der Verursacher ist, dass die Katze an FIP erkrank, ist nicht ansteckend. Allerdings ist das "normale", noch nicht mutierte Coronavirus ansteckend, wobei es keine Möglichkeit gibt, zu verhindern, dass sich eine Katze mit diesem Virus anstecken kann. Die Übertragung geschieht nicht nur von Katze zu Katze direkt, sondern auch über den Mensch, über Hunde und andere Tiere.

Es hat in den letzten Jahren ausführliche Forschungsarbeiten gegeben, um eine Möglichkeit zu finden, dass sich Katzen nicht mit dem "harmlosen" Coronavirus anstecken können, wie z.B. frühes trennen der Jungtiere von der Mutter und getrennte Aufzucht unter sterilen Bedingungen usw. Dabei hat es sich gezeigt, dass es nicht einmal unter sterilsten Laborbedingungen möglich ist, Katzen frei von Coronaviren zu halten. Es gehört also bei Katzen dazu, dass diese irgend wann in ihrem Leben mit dem Coronavirus in Kontakt kommen.

Die Ursachen, weshalb das in der Katze befindliche Coronavirus in die krankmachende Variante mutiert, ist vor allem eine Überbeanspruchung des Immunsystems der Katze! Ursachen für diese Überbeanspruchung sind u.a.:

andere, auch leichte Erkrankungen der Katze, welche oft unbemerkt verlaufen können.
Stress durch falsche Haltung, wie z.B. in einer größeren Katzengruppe, welche nicht harmoniert, oder mit einzelnen anderen Katzen, wenn das Zusammenleben nicht harmonisch ist, oder auch bei lärmenden Kindern, bei falsche Fütterung oder generell nicht ganz katzengerechter Haltung.
Genetische Faktoren, wie Inzucht und andere Ursachen, welche das Immunsystem schwächen können ebenso eine Rolle spielen wie Stress durch Umzug, Transport, tierärztliche Behandlungen, Impfungen, usw.

Wenn das in der Katze befindliche Coronavirus zu der krankheitsauslösenden Variante mutiert, erkrankt und stirbt die Katze innerhalb von 3 Tagen bis maximal 4 Monaten an FIP.

Behandlungen, Test's oder Impfungen gegen FIP ?

Gegen FIP, gibt es keine Behandlung, denn eine FIP hat die Katze erst, wenn sie auch erkrankt ist. Diese Krankheit verläuft fast immer tödlich. Allerdings sind andere, im gleiche Haushalt lebende Katzen, durch die an FIP erkrankte Katze nicht gefährdeter, diese Krankheit zu bekommen als zuvor. Diese Katzen erkranken höchstens auch dann an FIP, wenn sie den gleichen das Immunsystem schwächenden Faktoren auch ausgesetzt sind.

Es gibt auch keinen Test auf FIP, denn eine Katze hat erst eine FIP, wenn sie auch erkrankt ist. Es gibt zwar einen Bluttest für Nachweise auf den Coronavirus, den fast alle Katzen in sich tragen. Dieser Test hat aber bei einer gesunden Katze, absolut keine Aussagekraft und wird nur noch von unseriös Tierärzten, welchen es mehr um einen Gewinn durch einen unnützen Test, als um die Aufklärung der Katzenbesitzer geht, angewendet, oder von Züchter, welche sich über die neusten Forschungen bei diese Krankheit nicht orientiert haben, oder versuchen die Käufer zu täuschen. Bei rund 40% der Katzen, welche nachweislich an FIP erkrankt sind, lässt sich sogar der Coronavirustiter im Blut nicht nachweisen, diese wären also "FIP-negativ" nach diesen Test's! Fazit: Durch Bluttests festgestellte Titer-Werte belegen lediglich, dass die betreffende Katze (wie ca. 95% ihrer Artgenossen) mit Corona-Viren in Kontakt gekommen ist. Und: nicht jede Katze, die von einem ihrer Streifzüge mal einen "flotten Otto" oder eine handfeste Erkältung mit nach Hause bringt, geht zwangsläufig an FIP zu Grunde. DAS tun die wenigsten.

Vor rund 10 Jahren wurde eine Impfung gegen FIP auf den Markt gebracht. Diese Impfung ist ziemlich sicher vollkommen wirkungslos, wie verschiedene wissenschaftliche Versuche ergeben haben. Es ist zur Zeit sogar fragwürdig, ob diese Impfung nicht sogar eine FIP auslösen kann. Zur Zeit wird kein seriöser Tierarzt oder Züchter, welcher sich mit dem Thema auch gründlich vertraut gemacht hat, diese Impfung anwenden

Anmerkungen:

Zur Zeit und wahrscheinlich noch auf viele Jahre hinaus, wird es sich nicht verhindern lassen, das eine gewisse Anzahl von Katzen an FIP sterben wird. Damit muss jeder Züchter und jeder Katzenhalter leben, denn es gibt nun einmal keine "Herstellergarantie" auf das Leben. Es ist für alle, den Katzenbesitzer, der Züchter und nicht zuletzt auch für die betroffene Katze, sehr tragisch und schlimm, wenn diese an FIP stirbt. Der Tod gehört nun einmal zum Leben dazu, wenn Sie mit diesem Gedanken nicht Leben können, so dürfen Sie sich weder eine Katze anschaffen, noch Katzen züchten.

Diese Seite ist eine kurze Zusammenfassung von vielen wissenschaftlichen Arbeiten und wird ständig auf den neusten Stand gebracht. Sie soll auch dazu dienen, interessierte Personen zu informieren, denn immer noch wird gern ein falsches Bild dieser Krankheit in die Welt gesetzt.

hexex111
11.09.2003, 12:02
:wd: Super, habe mir gleich eine kopie gemacht;)

LG
Moni:cu:

fila
15.09.2003, 13:03
Hi Ihr Katzenfreunde!

Bin neu hier und der Text über FIP hat mich etwas aufgebaut! DANKE!

Bei einer meiner (4) Katzen wurde nämlich mittels Bluttest auf FIP diagnostiziert...

Mittlerweile ist es 3 Wochen her und ich habe mich vom ersten Schock etwas erholt.

SO eine Sicht der Krankheit wie von Hexex , Sabine dargestellt, baut mich natürlich etwas auf!

Danke!
Fila

hexex111
15.09.2003, 13:20
Hallo Fila,

ein herzliches :hi: bei uns hier

ja diese Bluttests...

schön das wir Dir ein wenig mut gemacht haben:tu:
erzähl doch mal ein bißchen von Dir und Deinen Fellnasen, wenn Du magst.:cu:

LG
Moni

fila
16.09.2003, 07:37
Hallo!

Gerne erzähl ich ein wenig von mir und meinen Cats...

Seit 3 Jahren wohnen wir (mein Mann, 4 Katzen, zwei Hundies, vier Pferde und ich) am Land.
Nach bewusster Anschaffung von Diva (aus dem Tierheim, Main-Coon-Mix) kamen noch Fritzcat, Paulinchen und schließlich Silvester zu uns... muss sich wohl rumgesprochen haben, dass es bei uns lecker Futter gibt :-)

Fotos gibts hier:
http://de.f1.pg.photos.yahoo.com/saufich

Liebe Grüße
Fila

shelly79
16.09.2003, 15:38
Danke für euren Beitrag. Ich war mir bisher recht unsicher über FIP. Hatte aber auch schon einiges darüber gelesen. Letztes Jahr im Oktober holten wir uns unser neues Familienmitglied (Gizmo) aus dem Tierheim. Dort wurden wir darüber aufgeklärt (wenn man das so nennen kann) welche Impfungen noch zu erledigen wären. Bisher hatte ich nur "Dorfkatzenerfahrung" (also Impfungen werden dort nicht so ernst genommen, höchstens Tollwut). Weil wir alles richtig machen wollten sind wir auch brav zum Tierarzt gegangen und haben uns auch das Drama FIP angetan. Und Drama ist wirklich ernst zu nehmen, unser Katerchen mutierte glatt zu einem Raubtier. Danach habe ich mir wirklich überlegt ob ich ihm das jemals wieder antue. Nach euren Beiträgen werde ich es höchstwahrscheinlich lassen. Also noch eine Frage: Wenn eine Katze FIP hat muss das nicht zwangsläufig dazu führen das das auch ein zweiter Hausgenosse bekommen würde?
Also Danke euch allen! Man sollte es wahrscheinlich wirklich nicht übertreiben und genau abwägen, was man seinen Katzen zumutet. Aber sowas könnte auch der Tierarzt besser vermitteln meine ich. Man setzt ja ein gewisses Vertrauen in ihn.

fila
17.09.2003, 09:33
Hallo zusammen!


Anscheinend erging es nicht nur mir so beim TA... :-(

Meine Katze Diva war irgendwie matt drauf und hatte auch Durchfall. Da es extrem heiß war zu dieser Zeit ( um die 36 Grad) bin ich halt sofort zum Tierarzt. Symptome geschildert - sofort ALARM ...
Der armen Katze wurde dann Blut genommen (allein das war ein Horror, weil sie nix geben "wollte") ... das Labor kostete allein 50 Euro.

Dann die Panikmache - dass meine anderen 3 Katzen GANZ SICHER auch schon FIP-positiv wären... grml.

Ich frage mich momentan - ob ich sie nun gegen Leukose impfen solle? Weil das Labor ergab, dass sie Leuko-negativ ist... Oder würde das ihr angegriffenes Immunsystem noch mehr schwächen?

Liebe Grüße
Fila

hexex111
11.10.2003, 19:38
:cu: Guten Abend,

auch dieses Thema ist sehr wichtig und Aufklärung tut Not
und auch ich möchte, dass viele Tiere wegen mancher vor
schnellen Diagnose eingeschläfert werden:0(

Falls jemand neue Erkenntnisse hat, immer her damit.

Schönes Wochenende
Moni:cu:

hexex111
27.10.2003, 15:48
:cu: Leider immer noch ein aktuelles Thema
und somit schubs ich noch einmal.

LG
Moni:cu:

schnecke77
13.11.2003, 15:50
Hi,

habe leider erst heute diesen interessanten Beitrag entdeckt. Auch wir gehören wahrscheinlich zu denjenigen, die alles "richtig machen" wollten und haben unsere Katze auch zur Blutabnahme beim TA genötigt :-((

Ergebnis: Titer 1:800. Aufschrei der Tierärztin..... Allerdings war das FIP-Screening völlig i.O., soll heißen, alle Werte im Normalbereich.

Da wir uns nächstes Jahr gern noch Familienzuwachs in Form eines Katers holen wollen, meinte meine TÄ "Dann aber nur neg. getestet und anschließend gg. FIP geimpft!".

Daß heißt doch jetzt nur, daß unsere Katze mal mit den Viren in Kontakt gekommen ist, Antikörper gebildet hat und es wahrscheinlich nie zur Mutation kommen wird und FIP ausbricht? Oder?

Fragende Grüße

snumocat
13.11.2003, 16:18
Ich war auch total verunsichert wegen FIP und habe daher bei der letzten Auffrischungsimpfung meinen TA darauf angesprochen.

Er meinte, der Titer an sich sage nur aus, dass das Tier mit dem Corona-Virus Kontakt hatte und daraufhin Antikörper gebildet hat. Über den Titer selbst kann man wohl Rückschlüsse auf die Heftigkeit der Infektion bzw. der Körperreaktion ziehen - mehr nicht. Man könne keinen Rückschluss aus der Titer-Bestimmung auf die Wahrscheinlichkeit einer späteren FIP-Erkrankung ziehen. Eine Impfung mache bei solchen Tieren keinen Sinn, er hält aber generell nichts von dieser FIP- Impfung und hat mir auch von der Blutuntersuchung meiner Katzen abgeraten - kostet nur Geld, stresst die Tiere und er kennt deren Züchterin, deren Bestand getestet und ok ist. Insofern habe ich auch nur die Laboruntersuchung für die Katzen gemacht, die von fremden Züchtern kamen. Allein schon im Interesse der anderen gesunden Aristocats war es mir das Geld dafür auf jeden Fall wert.

Meine Katzen haben alle die Leukoseimpfung, viele Katzen werden aber nur Seuche- Schnupfen geimpft. Von Züchtern aus den USA habe ich gehört, dass viele dort von der Leukoseimpfung weggekommen sind, da diese dort mittlerweile sehr umstritten ist und wohl sogar im Verdacht steht, mehr zu schaden als zu nutzen. Solange mein TA mir aber hier dazu rät, werde ich mich darauf verlassen und weiter Leukose mitimpfen lassen.

SC