PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kreuzgalopp



Mary
20.08.2003, 13:41
hallo Leute, ich hoffe mir kann jemand helfen.
Naja, ich hab hier schon vor ca. nem 3/4 Jahr des Problem mal angesprochen, hat aber nix geholfen.
Also, mein V-Araber war nur ein bissle angeritten, wo ich ihn bekommen habe(ca.15Monate her). Bei der Vorbesitzerin stand er nur im Stall, denn für die Zucht war er ihr nicht gut genug und ließ ihn auch kastrieren. Ich hab ihm schon alle möglichen Sachen beigebracht, (Viereck verkleinern und vergrößern,...)aber im Galopp haperts immer noch. Max. 2 Galoppsprünge galoppiert er richtig,dann zieht er seinen Kopf nach aussen, fällt auf die äussere Schulter, springt gleichzeitig um (immer nur hinten)und hört auf zu Galoppieren. Wenn ich ihn dann weitertreibe Galoppiert er im Kreuzgalopp weiter.
Ausserdem kann er nicht richtig ruhig galoppieren, sondern geht ein bissle schnell, obwohl er sonnst voll faul ist. Mein Reitlehrer hat gemeint ich soll im Trab oft Wendungen reiten, damit er im Rücken biegsamer wird (ist nämlich ziemlich steif). Ausserdem meinte er, ich soll ihn erst mal an den Zügel reiten, damit er seinen Kopf nicht immer nach aussen zieht( wie denn bei einem Araber?die haben die Köpfe doch sowieso fast immer oben?!). Naja, des mit dem an den Zügel reiten klappt nicht so richtig. Wenn er mit seinem Kopf nämlich abkippt, wird er extrem langsam und setzt seine Hinterfüße dann nicht mehr richtig unter. Er läuft auch nicht immer am Zügel, nur ab und zu, im Galopp aber schon gar nicht. Im Trab hab ich auch Probleme mit dem Stellen, weil er seinen Kopf immer nach aussen streckt.(Ist Mittlerweile nur ein bissle besser geworden)
Er hatte im Februar eine OP am Bein, weil ein anderes Pferd dagegengeschlagen hatte. Dadurch hatte er auch wieder nur im Stall stehen müssen und ist wieder versteift und ich konnte erst im Mai wieder langsam anfangen ihn zu trainieren.
Der Reitlehrer hat jedenfalls gemeint, man könnte das Problem noch in den Griff bekommen, denn der Ansatz( die ersten 2 Galoppsprünge im richtigen Galopp) ist ja schon da.
Hat jemand vielleicht irgendeine Ahnung, wie ich meinem Pferd auf eine andere Art den Galopp beibringen kann, oder irgendwelche Tipps?
Danke im Vorraus
MfG mary :(

AnnaS
20.08.2003, 15:48
Also mal ganz von vorne:

JEDES Pferd kann durchs Genick gehen! Man hört es immer wieder, dass jemand sagt "das ist doch die und die Rasse, die kann gar nicht durchs Genick gehen", und das ist ausgemachter Blödsinn.

Du schreibst die Ursache doch selbst in deinem Posting. Und vier Anzeichen schreibst du auch.
1.) Kreuzgalopp
2.) Nach außen stellen
3.) Steifheit im Rücken
4.) Kopf hoch reißen

Deine Aufgabe muss es jetzt sein, dein Pferd zu gymnastizieren, durchlässiger zu bekommen, und seine Steifheit im Rücken zu beheben. Aber nicht, weil dein Pferd sonst weiterhin im Kreuzgalopp durch die Gegend eiert, sondern, weil du es deinem Pferd schuldig bist, und ansonsten in absehbarer Zeit viel, viel Geld für Tierarzt und Osteophaten hinlegen musst, und mit ganz viel Glück dein Pferd noch reiten kannst.

Wenn ein Pferd in den Kreuzgalopp springt, wenn es nicht durchs Genick geht, und sich nicht stellen und biegen lässt, dann einfach deshalb, weil es Schmerzen hat.

Wenn du diese Probleme jemals beheben möchtest, und wenn du willst, dass es deinem Pferd gut geht, dann rate ich dir dringend folgendes:

Als erstes holst du einen Tierarzt (noch besser einen Pferde-Osteophaten). Der wird dein Pferd gründlichst untersuchen, und feststellen, ob dein Pferd ernsthaftes hat (z.b. ausgerenkte Wirbel), und ob man erst mal medizinisch etwas tun muss. Dann wird er dir einen Trainingsplan geben, an den du dich halten musst.
Sollte es nur an fehlenden Muskeln und fehlender Gymnastizität liegen, bitte ihn auch um einen Trainingsplan.

Dann verabschiede dich von dem Gedanken, Araber würden doch eh immer den Kopf nach oben reißen. Das ist Quatsch. Das stimmt nur so lange, wie ein Araber an einen Menschen kommt, dem es völlig wurscht ist, ob sein Pferd durchlässig ist oder nicht.

Arbeite dein Pferd so, dass es dort Muskeln bekommt, wo Muskeln ausgebildet werden müssen. Arbeite es so, dass es durchlässig im Rücken wird. Bearbeite gezielt Verspannungen und gymanstiziere es genauso gezielt.
Und wenn du dann mit einer anständigen Arbeit unterm Sattel beginnen willst, dann bitte richtig. Ohne ein 3/4 Jahr an einem Kreuzgalopp herum zu doktorn.

Es tut mir leid (nee, eigentlich doch nicht), wenn mein Beitrag jetzt nicht gerade freundlich klingt. Doch ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie man ein 3/4 Jahr an etwas herum probiert, ohne mal Fachleute hinzu zu ziehen. Und was mich noch mehr ärgert - du hast doch einen Trainer. Dem solltest du einen kräftigen Tritt in den Hintern verpassen, und dir einen neuen suchen, der auch gewillt ist, die ganze Sache mal von vorne anzufangen, anstatt irgendwo mittendrin eine Problemlösung anzubieten, die alles nur noch verschlimmert.

Gruß
Anna

gudrun
20.08.2003, 17:30
ich kann anna in allen punkten nur recht geben.mach das mal so wie sie es sagt.ich habe vor einem halben jahr auch angefangen meine stute durchzubiegen und gymnastiziert .sie geht viel weicher losgelassener und durchlässig .und ist im galopp viel langsamer und ausbalangsierter geworden.es ist sehr wichtig das dein pferd an den richtigen stellen muskelnaufbaut.meine geht jetzt schon viel besser in der versammlung schiebt die hinterbein richtig unter und wölbt den rücken (ich reite western) und geht schön losgelassen am zügel.und sie ist auch ein vollblut araber mix.
gudrun

Mary
21.08.2003, 13:29
danke für eure Antworten,
ja, ich glaube ich rufe demnächst gleich einen Osteopaten zur Hilfe, sicher ist sicher. In unserem Stall kommt sowieso immer regelmäßig einer vorbei, weil ein anderes Pferd starke Rückenprobleme hat, und sich nicht lange reiten lässt.
Dann frag ich den mal gleich bei seinem nächstn Besuch.
Ich hatte schon ein paar Wochen lang mal jemand vom Stall auf meinem reiten lassen, die bildet ihre Pferde selbst aus und hat auch gute Erfahrung. Aber wenn es nicht so geht wie sie will, kann sie ziemlich grob werden, dann reite ich meinen doch lieber selbst.
Des mit dem durchs Genick gehen- da hat mir schon mal jemand gesagt das es nicht gesund ist, wenn das Pferd zwar am Zügel läft, aber nicht richtig unter tritt, ich probiere trotzdem, dass er mir dann voll ganz am Zügel läuft, aber ohne Ausbinder, da läuft der glei gar nicht mehr.
Bin jetzt schon gespannt, was der Osteopate sagt.
Danke,

MfG Mary

Sandra1980
21.08.2003, 14:20
Zum langen Zuegel...

das was nicht gut ist ist sicher das vor sich hinschlurfen, mit richtig viel Gewicht auf der Vorderhand. Klar, das ist nciht gut.

Aber bevor ich da noch mehr schreibe gebe ich das Wort lieber an leute die sich richtig auskennen und das auch in Worte fassen koennen!


Noch was... am langen zuegel gehen hat doch nichts mit durchs genick gehen zu tun, oder irre ich mich da jetzt total? Fuer mich sind das ja eigentlich eher gegensaetze... Klar, ein Pferd kann auch ohne Zuegel durchs Genick gehen, aber das ist nicht gemeint, oder?

Sandra

AnnaS
21.08.2003, 19:07
Es gibt Leute, die reiten mit "Fahrleinen", also mit extrem langen Zügeln. Das ist sicherlich nicht wirklich gut.

Wenn du nach dem Reiten "Zügel aus der Hand kauen" lässt, oder vor dem Reiten einige Runden Schritt am langen Zügel gehst, ist es das Gegenteil vom "durchs Genick gehen", denn da soll das Pferd sich strecken.

Gruß
Anna

AnnaS
21.08.2003, 19:11
Mary, wenn du dein Pferd ausbindest, und er wirklich Probleme im Rücken hat (was mir so scheint), dann ist es kein Wunder, wenn dann gar nichts mehr geht. Schließlich hat er Schmerzen, und wird zusammengebunden. Da kann nichts anderes bei rauskommen, als dass er sich wehrt.

Ein Pferd sollte lernen, unterzutreten, wenn es durchs Genick geht. Schlecht gerittene Pferde machen es zwar u.U., aber da fehlt dann jegliche Einwirkung vom Reiter. Denn wenn der Reiter von hinten reitet, also mit Kreug- und Schenkelhilfen, dann lernt ein Pferd unterzutreten.

Bitte warte nun erst mal die Meinung vom Osteophaten ab, und lasse deinem Pferd so lange Ruhe.

Gruß
Anna

Sandra1980
21.08.2003, 21:31
Danke Anna!:cu:

Das hab ich gemeint!

calla
23.08.2003, 23:54
soo,
also ihr solltet das hier nciht so einfach hinstellen, das Pferd untertreten zu lassen, denn spätestens wenn mans mal ausprobiert auf einem Pferd, das wirklich starke Rückenprobleme hat, ist das gar nicht so einfach.
Wir haben bei uns im Stall grad das Problem, dass das Pferd von Freundinnen extreme Rückenprobleme hat. Natürlich ist er von naturaus schon etwas empfindlicher im Rücken, allerdings hatte er das Problem anfangs noch nicht. Nach etwa einem halben Jahr bekam er eine Rückenbehandlung, da er starke Schmerzen hatte und kaum noch am Zügel zu reiten war. Ich muss dazu sagen ,dass sie immer diese blöden Ausbinder drauf hatten und das, dass ganze noch erschwert hatr, da er sich dann nur noch auf die Zügel gelegt hat und dann war da ncihts mehr mit von hinten mitreiten oder so, schließlich hatte er ja Schmerzen. Nach der Rückenbehandlung wars dann vorerst gut undsie konnten normal weiterreiten. Jetzt ein halbes Jahr später ist es doppelt so schlimm wieder gekommen, weil die beiden einfach dressurmäßig nicht enügend geritten sind. Das ist auch der Grund, warum der TA ihm keine Spritze mehr gibt, man weiß, dass es ncihts bringen würde oder zumindest nur kurzfristig.

Eine Freundin und ich sind ihn jetzt 4 Wochen geritten, da die Beiden im Urlaub sind. Anfangs war es wirklich schlimm. Vorallem im Galopp hat er sich richtig "weggestreckt" den Kopf hochgerissen und den Rücken runtergedrückt, weil er einfach keine Last aufnehmen konnte. Dann haben wir ihn erstmal ne Woche lang tiefausgebunden longiert und sind dann wieder etwas geritten. Auf der einen Hand ist es jetzt auch wirklich wieder viel besser und er bietet sich auch mal so an,aber auf der rechten Hand ist es wirklich schlimm. Wir wissen auch nicht mehr so recht, was wir machen sollen.

Das Beste wäre wohl, doch noch eine Rückenbehandlung zu machen, ihn dann erstmal 2 Wochen tiefausgebunden schön zu longieren und dann RICHTIG dressurmäßig zu reiten. Aber das würde bei den Beiden nichts bringen, weil sie einfach mehr so Spaß haben wollen und dann endet das wieder nur im Gelände und sie Springen ihn auch noch, was auch nicht gerade toll ist, da er ja da auch Schmerzen hat und er bei fast jedem Sprung stehen bleibt.

Ich bin ihn jetzt auch so geritten, erts ruhe reinbringen, viele Übergänge, viel leichttraben,manchmal vorm reiten noch longieren. Was auch gut ist, ist ihn in die Führmaschine zu stellen, vorallem wenn die Sonne jetzt so bisschen draußen ist ,weil sie die Muskel lockert. Die ganze Zeit hat das auch geklappt mit dem untertreten,aber jetzt geht es einfach nicht.

Außerdem müsst ihr auch abwiegen, wie weit ein Reiter ist. Stellt euch vor jemand kann eigentlcih mit dem Begriff untertreten nciht so recht was anfangen und ihr erzählt sowas. Man könnte bei so einem Pferd mehr falsch als richtig machen.

Am Besten wäre ist wirklich mal einen TA gucken zu lassen und wenn das die Mittel zulassen, nach einer eventuellen Rückenbehandlung, das Pferd in Beritt zu geben, damit das auch wirklich was bringt. Natürlich nur,wenn man selbst noch nicht so weit ist, dass man das selbst kann. Da möchte ich jetzt niemanden beurteilen.

So wie ich das vertsanden hab, kannst du MARY das ja oder du hast zumindest Ahnung davon. Aber dennoch schadet es nie, die Meinung eines Anderen einzuholen.

(ich möchte nciht das ihr euch jetzt angegriffen fühlt, denn so ist das ehrlcih nciht gemeint. Ich finde nur, dass man das mit dem untertreten nciht so verallgemeinern kann ,dass das auf jeden Fall hilft. Je nachdem wie schlimm das Probelm ist.)

Liebe Grüße *CALLA*

AnnaS
24.08.2003, 08:57
Hallo Calla

Wieso sollten wir böse sein oder uns augegriffen fühlen? Schließlich haben wir doch das gleiche gesagt wie du auch - nämlich dass die Ursache wohl im Rücken zu finden ist, oder was meinst du, wieso ich ihr zu einem Osteophaten geraten hab?

Gruß
Anna

Sandra1980
24.08.2003, 19:12
Calla,

klar, eine Behandlung/Untersuchung sollte erstmal schon erfolgen.

Was mich in Deinem Beitrag etwas stoert (aber vielleiocht habe ich nur etwas ueberlesen?) ist, dass Du zum tiefen ausbinden raetst.

Und dass der TA keine Spritzen mehr geben will finde ich persoenlich gut, da das ja nicht die Ursache beseitigt, sondern nur den Schmerz fuer laengere Zeit nimmt.

Ich denke man sollte nach einer gruendlichen Untersuchung (und Feststellung, dass von der Wirbelsaeule alles ok ist!) viel Bodenarbeit machen. Aber nciht ausgebunden!
Und auch nicht nur longieren.

Ich denke da eher an ruhige Uebungen, wo das Pferd mitdenken muss und sich auch den Boden ansehen muss.
Vielleicht darf ich hier mal Linda Tellington-Jones empfehlen?

Normalerweise kommt da die Staerkung der Rueckenmuskulaturfast wie von selbst.

Sandra

AnnaS
25.08.2003, 07:57
Sandra, ein Ausbinden ist schon wichtig, um die Muskeln zu stärken bzw aufzubauen. Und ein tiefes Ausbinden sagt ja lediglich aus, dass das Pferde so ausgebunden wird, dass es eher eine Vorwärts-Abwärts-Tendenz hat, und nicht mit der Nase auf die Brust zusammengeschnürt ist.
Ausbinden ist halt wichtig, wenn man es richtig macht.

Gruß
Anna

Sandra1980
25.08.2003, 13:44
Wirklich?

Wenn ein Pferd Rueckenprobleme hat wird erstmal ausgebunden?
Das kann ich ja kaum glauben.
Klar, bei einem gesunden Pferd ist das schon richtig, aber stell Dir mal vor wie das ist wenn man einen Bandscheibenvorfall hat (oder einen der sich anbahnt), und dann wird man so zusammengeschnuert...

Naja, vielleicht stuetzt sich das alles auf die annahme dass zuvor untersucht wurde...

AnnaS
25.08.2003, 14:56
Natürlich ist es wichtig, dass man zuvor weiß, woran die Rückenprobleme liegen. Ist das Pferd durch fehlende Gymnastizierung einfach nur steif und undurchlässig, muss man gezielt Muskeln aufbauen. Dazu bindest du TIEF aus, also du schnürst es nicht zusammen, sondern bindest es so aus, dass es eine Vorwärts-Abwärts-Tendenz hat, und somit über den Rücken läuft. Das bedarf aber auch einer gezielten Übung, da man dementsprechend dafür sorgen muss, dass das Pferd genügend vorwärts geht und untertritt (bzw es lernt).

Hat ein Pferd nun aber einen Bandscheibenvorfall, oder einen ausgerenkten Wirbel, muss eine ganz andere Therapie her. Daher kannst du das auch nicht so direkt mit dem menschlichen Bandscheibenvorfall vergleichen.

Gruß
Anna

calla
25.08.2003, 14:57
da muss ich Anna jetzt mal recht geben. Man sollte das Pferd halt nur nicht zusammenschnüren, aber durch das tiefe Ausbinden werden Muskeln aufgebaut. Außerdem habe ich geschrieben, dass man das machen sollte,wenn sie gespritzt wurden, dann haben sie keine Schmerzen mehr und es ist somit kein Problem. NUr muss man dann wirklich am Muskelaufbau arbeiten.

@ ANNA

Wegen dem Angegriffen fühlen....ich bezog das daruaf , dass ich nicht ganz einer Meinung war, was das untertreten anging. Aber das habe ich ja alles oben erläutert.

@ SANDRA

Was die Bodenarbeit angeht habe ich nicht viel Erfahrung, da das kaum einer in unserem Stall macht. Ich finde es zwar echt ne gute Sache, aber longieren ist nach einer Rückenbehandlung sicherlich effektiver, schließlich geht es dabei um den Muskelaufbau und das das Pferd dann keine Schmerzen mehr hat.


Liebe Grüße*CALLA*

SimoneB
28.08.2003, 16:23
Hallo Mary,

mich würde noch interessieren, ob Dein Pferd das Problem auf beiden Händen hat?
Hast Du mal den Sattel von einem Fachmann prüfen lassen. Könnte auch ein Grund dafür sein, daß Dein Pferd sich wehrt.

gruß
Simone:)

Mary
30.08.2003, 22:06
Danke für eure Beiträge,

Also, die Osteophatin hat nix schlimmes im Rücken (kein ausgerenkter Wirbel) gefunden. Sie hat gemeint, die Rückenmuskeln wären nicht so stark, und er wäre im Genick steif und so was in der art.(falsche Halsmuskeln)
Sie hat mit ihm irgendso komische Übungen zur Dehnung und so gemacht.
Anscheinend springt er in den Kreuzgalopp weil er sich nicht biegt, denn durch die Kreuzbewegung ist sein Rücken einigermaßen (aufm Zirkel) gerade, und er muss so mit seinem inneren Hinterfuß nicht zum dehnen unterspringen oder irgendwie so.
Momentan wird er für ein paar Wochen von einer vom Stall mit Dreieckszügeln longiert weil die anscheinend für das Vorwärts abwärts lernen besser wären. Zusätzlich kommt er in die Führmaschine, wo man ihn auch ausbinden kann, weil die Pferde in der Maschiene frei laufen und nicht an ner Stange angebunden sind. Die hat schon mal von jemandem ein Pferd mit Rückenproblemen so bewegt, dass es danach (fast) keineProbleme mehr hatte (des war zuvor sowieso schlecht reitbar). Sie macht auch etwas Cavalettiarbeit dazu für die Rückenmuskeln und aktivität der Hinterhand.
Ich hab eigentlich auch nicht gedacht, dass er was schlimmes hat, denn springen tut er freiwillig gut über kleine Hindernisse (mach ich aber trotzdem ned oft, weil ich nicht so gern springe-weis ja nie was passieren kann wenn ich mal runter flieg und das Galoppproblem hat er halt aufm Zirkel und des Biegen ja au.
Wenn er geradeaus reitet muss er sich ja au ned biegen und da kann er auch ne ganz schön lange strecke normal galoppieren. Der Sattel passt eigentlich schon, denn er wurde ja beim Kauf aufs Pferd abgestimmt hingepolstert.
Das mit dem am Zügel laufen ist schon so eine Sache, klar kann jedes Pferd am Zügel laufen und gut untertreten(durch beibringen), doch es fällt rasse- und körperbaubedingt dem einen Pferd leichter, dem anderen total schwer. Z.B. wenn das Pferd auch wenig Ganaschenfreiheit hat, kann man es nicht 100% korrekt am Zügel reiten, wie sonnst ein anderes, es ist halt dann etwas mehr als ein anderes vor der Senkrechten.
Meiner muss jetzt erstmal lernen, dass er seinen Kopf auch unten halten kann und nicht nur oben. Und halt des mit dem dehnen- Schlangenlinien reiten usw.
@Simone
Er galoppiert auf dem Zirkel auf der rechten hand länger normal und springt nach ca. ner viertel bis halber bahn um(meist wenn er dann zur offenen Zirkelseite kommt), auf der linken hand ist er schon schneller im Kreuzgalopp.

Ich hoffe ich hab nicht irgendwie an manchen Stellen zu verwirrt oder so geschrieben.
Gruß Mary

Sandra1980
30.08.2003, 23:57
Hallo Mary!

Es ist gut zu hoeren dass es ihm soweit gut geht.

Bin schon gespannt was Anna jetzt dazu sagt.
Wobei sich das fuer mcih alles gar nicht schlecht anhoert.
Ich wuerde nur vielleicht wirklich mal in einen Buchladen gehen und ein Buch von Linda tellington-Jones ansehen. Vielleicht sagt es Dir zu?!

Liebe gruesse und viel Erfolg!

Sandra

AnnaS
31.08.2003, 08:22
@ Sandra:
Wieso ausgerechnet ich?? :rolleyes:

Nun ja, ich habe nichts dazu zu sagen, weil Mary mit ihrem Pferd scheinbar nicht mehr selbst so arbeitet, dass es entsprechend Muskeln aufbaut. Führmaschine - wozu? Wozu das Pferd jemandem in die Hand drücken, anstatt selbst zu arbeiten?

Daher hab ich dazu nichts zu sagen.

Gruß
Anna

calla
31.08.2003, 12:24
@anna

Also die Führmaschine dient dem Aufbau von Muskulatur, da das Pferd die ganze Zeit schritt läuft un sich bewegt, was viel besser ist als in der Box rumzustehn oder so. Allerdings bringt es für den Rücken mehr, wenn man es macht, wenn die sonne draufknallt, also auf den Rücken, da sich dann die Muskulatur lockert. Dehalb ist da auch unters solarium stellen sicherlich sehr gut.

Das mit dem jemand anders geben zum reiten versteh ich jezz so, dass man es einem erfahrenerem menschen gibt, der das Problem sicher schneller un einfacher bewältigen kann.

Ich hoff das wird schnell wieder. CALLA

AnnaS
31.08.2003, 14:12
@ Calla

Ich weiß, wofür eine Führmaschine gut ist. Ich frage mich nur, wieso man sein Pferd in eine Führmaschine packen muss, damit es sich bewegt, anstatt selbst dafür zu sorgen, dass das Pferd entsprechend bewegt wird. Eine Führmaschine hat nur den Sinn, dem bequemen Menschen Arbeit abzunehmen.

Und da das Pferd nun auch in andere Hände gegeben wird, habe ich den Eindruck, dass das Reiten jetzt erst mal nicht so viel Spaß macht, sondern dass der Umgang mit dem Pferd erst mal arbeitsintensiv und nicht ganz so lustig ist. Daher wollte ich mich hier eigentlich auch enthalten.

Gruß
Anna

Sandra1980
01.09.2003, 00:48
Hallo Calla!

Sag mal, Ein Vollblutaraber mit wenig Ganaschenfreiheit? Vielleicht bin ich mit den englischen Begriffen jetzt durcheinander, aber eigentlich dachte ich auch immer dass es Arabern eher leicht faellt versammelt zu gehen und schoen unterzutreten.
Bei einem Haflinger stell ich mir das schon schwerer vor, aber das tut ja nichts zur Sache.

Jetzt schau mal dass es Deinem Pferd bald wieder gut geht und kuemmer Dich gut um ihn, ja? Selbst wenn es nix mit reiten ist dann goenn ihm doch eine ausgiebige Massage (schon mal mit dem Schweif gearbeitet?) Und putz ihn schoen und lass Dir Zeit mit ihm wenn Du ihn schon nicht selbst trainieren willst.
(was ich schon verstehe, da Du ja nichts falsch machen willst. jedoch ist das nicht sooo schwer, so dass Du das nach ein paar Mal zusehen genausogut selbst machen kannst. Und Dein Argument mit Sonne auf den Ruecken ist ja schoen und gut, aber die kommt da auch hin wenn Du Bodenarbeit mit ihm machst. Ausserdem vertieft das immer die Beziehung!)

Alles Gute!
Sandra