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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Kampfhunde"steuer



Basl
16.08.2003, 16:08
Kann mir jemand sagen, wie hoch die Steuer für sogenannte Kampfhunde in Sachsen ist?
Ich seh bei den ganzen Verordnungen, Änderungen, Ausnahmen nicht mehr durch!!!

Hat ein bestandener Wesenstest damit was zu tun???

Bidi007
16.08.2003, 16:22
Hallo Basl,

kann dir zwar nicht sagen wie hoch die Hundsteuer für "sogenannte Kampfhunde" in Sachsen ist, aber vielleicht gibt es eine HP von euer Stadt oder Gemeinde? Bei uns kann man die Hundesteuertabelle dort ansehen. Oder einmal bei Google.de einfach Hundesteuer eingeben.
Vielleicht klappst, viel Glück dabei!
Ciao
Bidi

Cleo2103
19.08.2003, 12:40
Hallo du,

Also wie das bei euch ist weiß ich leider nicht. Meine Pittbull Mix Hündin hat 59 Euro im Jahr gekostet genauso viel wie mein Dalmi auch. Wesenstest hat damit nichts zu tun soweit ich das weiß.

Mein Ex freund kommt aus einer anderen Stadt und hat ein American Bulldog Anlage 2, er zahlt 79 Euro nach wie vor.
Er hat den Wesenstest bestanden:wd: :wd:

Lieben Gruß Sabrina

Basl
23.08.2003, 15:58
Also im Internet hab ich nichts eindeutiges gefunden, nur diesen Artikel:

(...)In diesem Gewirr von Verordnungen bildet Sachsen die einzige Ausnahme. Im August 2000 wurde hier das Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden ( GefHundG) erlassen. Die entsprechende Verordnung dazu trat im Oktober 2000 in Kraft. Im Gegensatz zu den Verordnungen der meisten anderen Bundesländer schützt dieses Gesetz nicht nur die Bevölkerung vor wirklich aggressiven Hunden, sondern bietet auch den Haltern der als " Kampfhunde" denunzierten Rassen Rechtssicherheit.

Gefährlich im Sinne des GefHundG sind Hunde, die sich gegenüber Menschen und Tieren als aggressiv erwiesen bzw. durch Zucht, Haltung oder Ausbildung eine gesteigerte Aggressivität entwickelt haben. Für die Haltung solcher Hunde gelten eine Reihe von Auflagen, z. Bsp. Maulkorb- und Leinenzwang in der Öffentlichkeit, eine ausbruchsichere Unterbringung, Warnschilder an der Wohnung oder Grundstück, Zucht- und Handelsverbot etc. Wer einen gefährlichen Hund halten will, muss über Sachkenntnis in Theorie und Praxis verfügen und bedarf der Erlaubnis durch die Kreispolizeibehörde.

Obwohl der Begriff "Kampfhund" konsequent vermieden wird, gelten auch im Freistaat drei Rassen als "vermutet gefährlich" - American Staffortshire Terrier, Pittbull Terrier und Bullterrier sowie deren Kreuzungen miteinander. Diese vermutete Gefährlichkeit kann aber durch eine Wesensanalyse widerlegt werden.


Bedeutet das nun, das jeder "Kampfhund" mit best. Wesenstest als ganz "normaler" Hund eingestuft wird?

Bin s. verwirrt!!!

Gruß Basl