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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorbild Italien!



Siri
29.07.2003, 17:55
Hallo Ihr lieben,

eine "Historische Wende" zeichnet sich im italienischen Tierschutzgesetz ab! Tierquäler können mit Haftstrafen bis zu 4 Jahren bestraft werden und Geldstrafen steigen in astronomische Höhen von 10.000 - 100.000 Euro! Das ist doch mal ein Lichtblick und sollte die Gesetzgeber in Deutschland dazu animieren, ebenfalls an einer Änderung des deutschen Tierschutzgesetzes zu arbeiten.
Was haltet Ihr davon mal eine "Unterschriften - Liste" oder so ins Leben zu rufen, um vielleicht mal Druck bei der Legislative zu machen. Oder kennt jemand "Aktivisten" die sich für eine Änderung im Tierschutzgesetz einsetzen?

Liebe Grüße Siri & Guinness

Katzenmammi
02.08.2003, 12:45
Hüstel.

Auch wenn die Gesetze so geändert wurden, glaube ich nicht daran, daß sich in den südlicheren Ländern an der allgemeinen Auffassung und Haltung Tieren gegenüber was ändert. Und wie viele werden denn erwischt???? Und beim ersten Mal passiert sowieso nichts, vielleicht gibt es eine Verwarnung.

Um Mißverständnissen vorzubeugen: ich bin auch immer entsetzt, zu was Menschen fähig sind, aber es wird nie dazu kommen, daß die Tiere so geachtet und respektiert werden, wie sie das verdienen würden.

Traurige und manchmal auch wütende Grüße

Monsterbacke
17.08.2003, 17:55
Hallo Siri,

Oh das wäre schön. Es wäre auch schön solche Übeltäter zu schnappen und zu beweisen, dass sie Tiere gequält haben!

Der Wunsch meiner Familie, mir und all die anderen ist es, diese Katzenfänger auszumachen und nachzuweisen, dass sie die süssen schnurrenden Seelenverwandten verschleppt und gequält haben, um eine angemessene Strafe zu erteilen! :sn:

MfG MB


---> In Liebe an Maxl <---

Fritzfranz
18.08.2003, 18:49
Auch in Deutschland können Tierquäler schon nach heute geltendem Recht mit bis zu drei Jahren Haft oder einer Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen (die sich nach dem EInkommen des Täters berechnen, also 1 Jahresgehalt) bestraft werden (§ 17 Tierschutzgesetz iVm § 40 StGB). Da der Haftstrafenrahmen kaum je ausgeschöpft wird also insgesamt eher härter als nach den neuen italienischen Vorschriften. :) Das Problem ist nicht die fehlende Strafbarkeit, das Problem ist die Beweisbarkeit der Tat und die Erzwingung der Strafverfolgung durch zT unwillige Polizisten/Justiz.:mad: :sn:

Steffi-Anna
19.08.2003, 10:37
Das ist das Problem: Der Beweis!

In unserem Nachbarort (Südlohn) sind vor kurzem zwei Katzen einer Familie auf ihrem Rundgang angeschossen worden. Die eine Katze hat ein Auge verloren, die andere hat immer noch sieben Kugeln im Körper stecken. Unsere TÄ hat die beiden notoperiert. Die Kugeln jedoch kann man nicht entfernen. Das ist zu gefährlich. Leider sind die Kugeln aus Blei. Jetzt haben alle Angst, dass die Kugeln die Katze von innen vergiften können....

Das war bestimmt ein Nachbar. Allerdings will kein Nachbar etwas gesehen haben. Die erste Katze kam nach einer Viertelstunde mit nur noch einem Auge nach Hause. So weit entfernt braucht man den Übeltäter also nicht zu suchen!!!

Traurige Grüße,
Steffi

PS: Noch ein Grund mehr, warum ich meinen Katzen nur überwachten Freigang gewehre!