PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dickes Problem !!!



TrumpetNo1
30.06.2003, 18:03
Ich hab seit 5 Jahren ein pferd, er ist so wirklich ein lieber Kerl, aber wenns ums ausreiten geht, hört die Freunde auf. Ganz zu anfang habe ich das Problem mal in Angriff genommen und bin 3 mal die woche in Begleitung einer Freundin ausgeritten und nach nem guten halben Jahr war das Problem gegessen. Vor gut zwei Jahren ist dann meine Freudnin weggegangen und das Problem ging von vorne los. Er steigt und buckelt und geht durch, er reagiert dann auf absolut keine Hilfe mehr. Mittlerweile bin ich auch von dem Stall wegggegeangen und hab keinen mehr mit dem ich ausreiten kann und ich hab angst mit ihm alleine auszureiten da ich 100% von ihm fliege und dann in der Pampas rumliege. Ich brauche dringend ein paar Tipps wie ich mit ihm umgehen kann so dass er wieder vernünftig im Gelände geht.

VLG TrumpetNo1

gudrun
30.06.2003, 18:41
wenn ich du wäre .würde ich mir einen guten reitlehrer oder einen bereiter suchen der dir hilft.das er so etwas macht kann an vielen dingen liegen.das ist keine sache bei der mann mal das oder dies probieren kann.las dir vor ort helfen.damit man dir auch gut helfen kann.hier würde nur speckuliert werden was weder dir noch dem pferd wircklich weiterhelfen würde.
viel glück
gudrun

Desima
30.06.2003, 18:43
Reite doch vorher in einer Halle oder auf einem Platz ab oder longiere vorher.

Katastrophenzoo
30.06.2003, 19:29
Hallo,

ich habe genau das gleiche Problem. Meine Stute will nicht alleine ausreiten gehen.
Als sie jung war, war das kein Problem, aber irgendwann ging es nicht mehr. Ich reite deswegen nicht mehr alleine aus. Erstens weil ich zugeben muss, dass ich reell Angst bekomme wenn ich merke, dass ich überhaupt keine Kontrolle mehr habe und zweitens weil ich meinem Pferd zu liebe ausreiten gehe und wenn ich sie dazu zwingen muss, dann lass ich es eben.
Allerdings geht sie noch eine kleine Runde um den Hof ohne auszuflippen und diese Runde konnte ich auch wieder etwas vergrößern.
Sie wird manchmal auch sehr schwierig obwohl ein zweites Pferd dabei ist, aber das kann ich fast immer abfangen, indem ich einfach darüber weg reite, also gar nicht reagiere, weder beruhigend noch strafend. Ausserdem muss ich ungeheuer konsequent reiten, d.h. sie muss genau da lang gehen, wo ich das will, sie darf kein bisschen schneller werden, als ich ihr erlaube etc. Wenn in jeder Sekunde des Ausritts klar ist, dass ich der Chef bin, passiert fast nie etwas, aber sobald ich nachlässig werde, wird sie unsicher und ein Hund im Gebüsch wird zur Katastrophe. Wobei sie am hingegebenen Zügel gehen darf und auch im Trab nicht durchs Genick gehen muss, so lange sie vorm Bein ist. Sobald sie nicht reagiert ist Schluss mit lustig und sie geht erstmal Schulterherein bis sie aufhört zu diskutieren.
Ich achte ausserdem sehr genau darauf, dass ein Ausritt für sie nie zu anstrengend wird. Je länger ich ausreite um so sicherer kann ich mir sein, dass sie ausflippt.
Vielleicht hat Dir mein Erfahrungsbericht ein paar Anregungen gegeben, wie Du auch im Gelände die Kontrolle behalten kannst.

TrumpetNo1
01.07.2003, 10:11
Hallo Leute!
Erstmal dnke für eure Beiträge vielleicht mussic h bei meinem Kerlchen da ein bißchen weiter ausholen. Wie gesagt, hatte ich ihn vor fünf Jahren gekauft (in der zeit bin ich bestimmt schon 10mal geflogen *lach*). Vorher gehörte er einem der bei uns im Ort wohnt und ich hatte ihn n gutes Jahr als Pflegepferd, nachdem ich ihn gekauft hatte habe ich erfahren dass der Vorbesitzer ihn geschenkt bekommen hat, weil er eigentlich zum Schlachter kommen sollte (wenn ich mir das vorstelle könnte ich heulen). Weiterhin habe ich dann noch erfahren, dass mein Dicker wohl mal ein ziemlich gutes Tunierpferd war, aber nachdem er die Sehnen kaputt hatte für die Besitzerin (ich dachte Frauen wären vernünftiger aber ich hab dich ja sehr geirrt) nicht mehr von Wert war (wie kann man ein Tier nur als Wert bezeichnen). Ferner kam hinzu dass sie ihn wohl mit der Gerte ins Gesicht geschlagen hatte (klaro keine Frage ist kopfscheu) und ihn meines erachtens auch misshandelt hat.

Ich finds traurig dass man so mit einem Pferd, einem Lebewesen umgeht, mein Dicker hat sich schon sehr gemausert bis auf die Kopfscheue die wird wohl nie ganz weg gehen.

Ich verstehe dass Verhalten meines Pferdes und zeige auch ein gewisses Grad an Verständnis wenn er mich aus heiterem Himmel absetzt, da mir auhc noch nie wirklich was pasiert ist ausser ein paar prellungen.

Der Dicke ist übrigens schon 19 aber noch topfit.

Zum Thema in der Halle vorher Reiten: Hab ich schon probiert aber das Pferdchen hat soviel Power das es nen ganzen Tag rennen könnte (und es kriegt keinen Hafer darauf achte ich, den der sticht wirklich bei ihm).

Der Reitlehrer: Ich habe mein Pferd bei einem guten Reitlehrer, der auch tuniere geht gestellt, leider zeigt mein Dicker ein seltsames Verhalten auf: Sobald dieser die Halle betritt, verlässt Flo augenblicklich denHufschlag geht quer bleibt stehen, reagiert auf keine Hilfen mehr. Das heißt jetzt nicht dass er meinem Dicken was getan hätte er macht das ohne besodneren Grund.

An Katstrophenzoo: Danke für die Schilderung deiner Probleme es gibt mir das Gefühl nicht alleine dazu stehen. Vielen lieben dank

LG Daniela

Katastrophenzoo
01.07.2003, 18:30
Hallo Daniela,

mit einem Problempferd ist das natürlich noch mal was anderes. Und ganz ehrlich: Ich würde mit diesem Pferd einfach nicht mehr ausreiten gehen. Er ist 19 Jahre alt und scheint in seinem Leben ja nicht allzu viel Gutes erlebt zu haben. Wenn ihn ausreiten so stresst und er sich so aufregt würde ich es nicht machen, bzw. ganz ganz vorsichtig, also nach dem Reiten ein paar Runden auf dem Hof dann ein paar Meter (unbedingt umdrehen BEVOR der erste Widerstand kommt) vom Hof weg und so. Aber ich denke, Du kannst es vergessen, dass er Dir glaubt, dass Ausreiten schön ist.

Ich denke, sein Verhalten bei dem Reitlehrer hängt mit Reitlehrern im Allgemeinen und dem Stress den sie ihm verursachen zusammen.

Aber eigentlich kannst Du froh sein, dass er seinen Stress so gut zeigen kann. Ich kenne zwei Pferde, die dafür nicht extrovertiert genug waren und mit Magengeschwüren, Hautausschlag und Koliken reagiert haben. Und dann dauert es natürlich viel länger bis man es merkt.

TrumpetNo1
01.07.2003, 18:46
Hallo Katasrophenzoo!!!

Danke du hast meine Gedanken darüber bestätigt, ich glaube auch nicht das er das ausreiten vermisst er kann auf die wiese und da hater keinen aufm buckel sitzen und kann sich des Lebens freuen außerdem haben wir auch genug in der Bahn zu tun weil er sich manchmal aufführt als müsse er alles neu lernen. Aber mit viel Geduld und einem Freiflug haben wir tolle Fortschritte erzielt.