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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Calming Signals



dobby
06.06.2003, 15:27
Hallöchen,

in einem anderen Thread habt ihr mir ja schon was über die Calming Signals erzählt. Das Gähnen z.B. Jetzt wollte ich mal wissen, ob es noch mehr solche Signale gibt, die ich anwenden kann, wenn Aruscha bei Gewitter Angst bekommt.

Das Gähnen klappt schon recht gut (ist ja auch nicht schwer, wenn man dabei Fernsehen sieht!!!:D ) Aber gibt es noch mehr, das ich tun kann???

Danke und Ciao
Dobby

astridv
06.06.2003, 16:12
hallo dobby,

geh doch mal auf die seite www.spaß-mit-dem-hund.de da gibt es viel zu lesen zu den calming signals.
mfg
astridv.:D

linus & mika
06.06.2003, 16:24
Die Anzeichen von Stress und deeskalierende Signale: Calming Signals
- gähnen
- Fellkratzen (besonders hinter dem Ohr)
- Fellschütteln
- Lecken der eigenen Schnauze
- Schluckbewegungen (ohne zu fressen oder zu trinken)
- Aufblasen der oberen Lefzen
- Peniserektion
- Urinieren/Markieren
- Beißen in Objekte
- Grasfressen
- Trinken
- Scharren und Graben
- Strecken und Dehnen
- Hin-und Herspringen, Spielaufforderung
- Schnuppern am Boden
- Blickabwenden
- Schlafen in Situationen, die eigntlich Aufmerksamkeit erwarten lassen
Alle diese Zeichen sind natürlich nur in Situationszusammenhängen als Stressanzeiger und deeskalierende Signale zu bewerten. Besonders achtsam sollten wir in Trainingssituationen und in Begegnungen mit Menschen und anderen Hunden sein.

Am Besten, Du bestellst Dir das Buch Calming Signals von Turid Rigaas beim www.pfotenversand.de bestellen oder weitere Infos bei www.spass-mit-hund.de dort sind ebenfalls noch ein paar Anregungen.

dobby
06.06.2003, 16:26
Wollte ich gleich mal austesten, den Link. Kriege aber leider 'ne Fehlermeldung.

Naja, vielleicht ist ihr Server auch mal überlastet:D

Ich versuchs auf alle Fälle

Danke und Gruß

Dobby

admin
06.06.2003, 16:27
@Dobby
sehr zu empfehlende Lektüre! :)

linus & mika
06.06.2003, 16:36
Komisch ich komm drauf ;)
Hat sich wohl grad überschnitten @ astridv ;)

Ich hab aber schon öfter gehört, daß Leute Probleme mit der Seite haben, wäre auf jeden Fall schade, wenn Du Dir die Infos entgehen lassen müsstest, da steht weitaus mehr drin, als "nur" die Calming Signals.

Lieben Gruß

dobby
06.06.2003, 16:40
War auch schon drauf. Eine Seite, die keine Wünsche offen lässt. Ich glaube, das wird ein laaaaaanges Wochendene, bis ich das alles durchgelesen habe:p

Und dann die vielen Infos zum Clickern. Jetzt, wo ich mit Aruscha auch anfange Fortschritte zu machen...

Ich weiß: Dobby, gaaaaanz langsam, nur nix überstürzen und Aruscha Zeit geben zum Lernen. Aber selbst wenn ich die kleinen Fortschritte sehe, die Aruscha gestern und heute Früh gemacht hat, werde ich ganz euphorisch...

Dobby
:rolleyes:

linus & mika
06.06.2003, 16:53
Hey Dobby,

nur keine Panik, geht mir genauso, solange Du dann die Signale richtig deuten kannst, was übrigens auch sehr gut für Eure Bindung sein wird (sie wird noch fester, wenn das überhaupt noch zu toppen ist ;) ) kann nix mehr schief gehen. Ich merke gleich, wenn Linus einfach nur seinen Sturkopf durchsetzen will, oder wenn er unaufmerksam wird, weil ich ihn überfordere. Das ist unheimlich gut, diesen feinen Unterschied zu bemerken. Deshalb hat mich meine Welpenspielstunde ja so geärgert, weil dort die Signale nicht erkannt wurden und im Nachhinhein über mich und Linus gelästert wurde, weil ich mit ihm in die Hütte rein bin, und ihn beschwichtigt habe, wurde mir hintergetuschelt, ich sei antiauthoritär und würde den Hund für sein Dominanzgehabe auch noch loben. Grmpf. So haben wir uns ganz toll voneinander entfernt, naja, zum Glück gehen wir dort nicht mehr hin und sind jetzt ein super Team.

Vielleicht wird Dir schon aufgefallen sein, daß andere Hunde auf Deinen Hund frontal zugerannt sind, ohne die Schleife zu laufen und Dein Hund sich furchtbar erschreckt hat, indem er den Schwanz eingezogen hat, oder sich zur Seite gedreht hat. Manche Hunde haben ihre eigene Sprache verlernt oder sind nie dazu gekommen, sie zu erlernen, weil die Besitzer ihnen die Chance nicht gaben (steht übrigens auch in dem Buch von Turid Rigaas). Ist natürlich nicht so schön, wenn Du mit Deinem Hund spazieren gehst, und ein riesen Hund kommt von Weitem auf Dich und Deinen zugehoppelt. Ist mir schon super oft passiert und die einzige Möglichkeit, die mir blieb - mein Hund ist halt nicht so groß und hat nun mal noch keine ausgewachsenen Knochen, der würde sich ja alles brechen, wenn der Hund über ihn rennt - war, meinen hochzunehmen. Man erntet dann zwar missbillige Blicke vom Besitzer, so nach dem Motto, der tut ihrem nix, der will nur spielen, aber während Linus ein Signal nach dem anderen aussendet und es nix bringt, weil der andere immer weiter rennt, kann es meinem genauso passieren, daß er die Signale verlernt, weil es ja offensichtlich nix bringt.

Das ist nur ein kleines LIVE Erlebnis, das ich im Zusammenhang mit den Calming Signals hatte und es wird immer spannender andere Hunde und auch seinen eigenen zu beobachten, in welchen Situationen diese angewandt werden. Man lernt einfach besser die sogenannte Hunde-Knigge.

dobby
06.06.2003, 17:09
Weiß zwar nicht, ob es hierher gehört, aber ich fand das sehr lustig.

Vorab muss man über Aruscha wissen, dass sie ja eigentlich kein Hund ist, sondern eine Mischung aus Schaf und Feigling (und ein bisschen Schwein, beim Fressen):D .

Also an jenem Tag, da hatte ich sie glaube ich erst eine woche oder so, sind wir beide unterwegs zu unserer Mittagsrunde. Großer Hundi mit Geschirr und damals noch sehr kurzer Leine (ca. 1 m). Da kommen uns entgegen Mutter, Tochter und (bitte nicht böse sein, aber bei dem stimmt es wirklich) verzogenes Schoßhündchen. Also, wir kommen immer näher. Plötzlich schnappt sich Mutter den Hund in eine Hand, die Tochter an die andere und geht über die Straße. Die Tochter offenbar ganz verdutzt: "wieso gehen wir den über die Straße? Wir müssen doch da vorne lang!" die Mutter deutet auf den Großen Wolf (meine Aruscha) und sagt (Originalton): "Der guckt schon so böse!"

Tschuldigung, aber dazu kann man doch nix mehr sagen, oder???

Dobby

gini_aiko
06.06.2003, 17:24
hallöchen,

ich persönlich finde, calming signals sind unerlässlich in der kommunikation mit hunden. die bereits von katja (linus_mika) angeführten signale sind sehr wichtige bestandteile der hundesprache und jeder anständige hundeführer sollte diese signale erkennen, verstehen und beherrschen! es gibt da nen netten spruch in der personalführung (kommunikation ...) - ich finde der trifft das ganze ziemlich gut - gesagt ist noch nicht verstanden - verstanden ist noch nicht einverstanden - einverstanden ist noch nicht angewendet - angewendet ist noch nicht beibehalten. ich finde diese paar wörter treffen ganz gut was mensch oft falsch macht oder falsch versteht ... ;)

bei den calming signals gibt es nur ein problem - man nehme als bsp ein baby, dass zu sprechen beginnen will, jedes mal wenn es mama sagt, bekommt es eine auf den schnabel oder wird geschimpft ... das kind wird probleme mit dem sprechen haben oder gar nicht mehr sprechen. genauso ist es mit der hundesprache - die meisten verstehen die signale des hundes nicht, reagieren gar nicht oder bestrafen das verhalten sogar. im laufe der zeit verkümmert die sprache des hundes immer mehr und im laufe der zeit wendet er seine signale gar nicht mehr an. ich finde das sehr traurig, denn ich finde es wunderbar und faszinierend wie man mit hunden einfach und doch effizient kommunizeren kann!

wichtig finde ich bestärken von solchen signalen - is besonders bei *sprachgeschädigten* hunden - zum beispiel mit clicker!

grüßle claudi mit aiko

linus & mika
06.06.2003, 17:34
:D

Lustigerweise passiert uns das dort, wo man Linus schon kennt und weiß, daß er jeden in Grund und Boden rennt. Die Leute gehen uns dort regelrecht aus dem Weg und wenn ich in Hörweite bin, höre ich noch gerade so "Wir wollen schließlich noch spazieren gehen, der ist einfach ein Terrier, nicht todzukriegen" Wobei ich das nicht als Böse empfinde, ist immer nur schade, für Linus, der sich immer riesig freut, alte Bekannte zu treffen und nicht darf.

Also ich lasse jeden Hund an meinen Hund ran, kürzlich kam ein Bullterrier auf uns zu, der hatte zwar einen bösen Blick, hat aber mit der Rute gewedelt, ist ganz langsam gelaufen und hat die Schleife eingehalten. Nach ein bisschen schnuppern, haben die beiden kurz getollt und weiter gings. Ich mag es nur nicht, wenn meiner noch an der Leine ist, und plötzlich ein riesen Hund auf uns zugerannt kommt und Linus samt Leine fast einen Kilometer (übertrieben) mitnimmt auf seine Reise. Linus hat ja wirklich vor keinem Hund Angst (er denkt ja selbst, er sei ein großer Hund), daher sind oft unter seinen Spielkameraden die sogenannten Kampfhunde, mit denen er am Besten und vor allem Zärtlichsten spielen kann. Die meisten Hunde bekommen aber die Angst oder den Druck der eigenen Besitzer am anderen Ende der Leine ab und saugen dieses Verhalten auf und geben es dann in Form von Calming Signals oder sogar Agressionen weiter an andere Hunde oder Besitzer. Wenn mir zum Beispiel ein HF mit einem großen Hund entgegen kommen würde und den Hund schon meter weiter vorne enger nimmt und der Hund keuchend und prustend nach vorne prescht und dabei die Augen fast rauskullern, mach ich logischerweise auch einen Bogen da rum.

Aber Linus soll ja mit anderen Rassen spielen und die Unterschiede kennen lernen, sonst erzieh ich mir ja zwangsläufig einen Kläffer und notorischen Raufbold, daher solange ich selbst keine Angst vor großen Hunden habe, merkt das auch mein Hund und der andere und die beiden können völlig lustig zusammen spielen. Wenn ich jedes Mal meinen Hund hoch nehmen würde, wäre ich auch bald Herkules mit Oberarmen wie Arnold Schwarzenegger *lol*

Ilona
06.06.2003, 17:41
Hallo Ihr Lieben,

es ist richtig schön, Eure Beiträge zu lesen <schwärm>

Übrigens in diesem Zusammenhang für alle Interessierten:

Im Sommer (was immer das heißen mag, so stand es in der Vorankündigung) kommt ein neues Buch heraus, welches ich mir sofort kaufen werde. Den Titel weiß ich nicht mehr genau, ich schau noch mal nach, aber da geht es darum, wie man Calming Signals mit seinem Hund trainieren kann.

Lieben Gruß allen und ein wundervolles Pfingstfest wünschen Euch

Illi, Benji und Kater Zwerg:)

dobby
06.06.2003, 17:48
@ Mika

Hihihi, ich stelle mir gerade vor, wie ich meine Aruscha mit ihren 40 Kilo auf den Arm nehme, weil ein anderer Hund kläffend auf uns zugerannt kommt *kicher*!

Eigentlich darf Aruscha auch zu jedem, es sei denn ic bin gerade am Üben. Dann muss sie bei mir bleiben und mit dem Spielen (macht sie nicht soooooo gerne), schnüffeln (au ja, bitte, bitte) und was sonst noch interessant ist, warten. Aber dann darf sie wieder. Ist ja klar, sonst würde ja das Lernen und Arbeiten keinen Spaß machen...

Schöne Pfingsten

Dobby

linus & mika
06.06.2003, 17:50
schade, jetzt hab ich schon geschrieben, und Claudia hat paralell geschrieben ;)

Die Sätze von Dir finde ich ziemlich gut, treffen es genau auf den Punkt. Manchmal muß man, um etwas zu verstehen, es von seiner Seite betrachten und dann ist alles viel einfacher.

Mir ist hier noch etwas eingefallen, als Du Baby geschrieben hast. Und zwar kommunizieren Kinder so bis 2 Jahre würd ich schätzen in der Hundesprache mit Hunden. Vielleicht nicht alle, aber Kinder, die nicht viel mit Hunden zu tun haben, auf jeden Fall.

Ich habe das beobachten können, als wir in einem Biergarten waren und neben uns ein Tisch mit einem Kleinkind war. Die Leute waren total lieb und haben uns VORHER gefragt, ob der Sohn (nennen wir ihn mal Dominique) den Hund streicheln dürfe, da er noch keinen engeren Kontakt mit Hunden gehabt hätte und auch immer etwas ängstlich wäre. Da Linus Kinder liebt ohne Ende, habe ich dem zugestimmt, alleine daß die Eltern so lieb waren und gefragt haben. Da war Linus so 10 oder 12 Wochen alt und war natürlich super knuddelig klein und jedes Kind hat ohne zu Fragen den Hund überfallen. Ich hatte im Restaurant oder Biergarten oder in der Stadt überhaupt keine Ruhe mehr vor Kindern und " OH IST DER SÜSS", daher fand ich das mal ziemlich positiv, weil ICH würde mein Kind nicht jedes Tier anfassen lassen, sondern vorher fragen.

Also er Kleine wackelte mit seinem dickem Windelpo zu Linus, sehr scheu und vorsichtig und hat ein Calming Signal gesendet nach dem anderen. Ich fand das total faszinierend, denn der Hund war anfangs sehr aufgeregt, juchu Kind streichelt mich und hat daher ziemlich an der Leine gezogen. Ich wollte das Kind aber nicht erschrecken, und habe ihn daher zurückgehalten. Und siehe da, Linus hat sich immer mehr beruhigt, wurde ruhig und gelassen, die Leine hing lose über dem Boden, Dominique ist ihm immer näher gekommen und hat die Hand ausgestreckt und dabei GEGÄHNT. Ich war echt sprachlos. Linus hat seine Finger ganz sanft abgeleckt (fand ich noch erstaunlicher, denn zu dem Zeitpunkt hat er noch immer keine Beißhemmung gehabt) und ist ganz langsam auf den Kleinen zugelaufen. Die Beiden haben super süß miteinander gespielt, ganz vorsichtig und als Linus wieder voll in seinem Element war und etwas schneller wurde, hat sich Dominique umgedreht, ganz aprupt. Linus wurde wieder langsam. Ich war so fasziniert, daß ich das glückliche Gesicht der Mutter gar nicht mitbekommen hatte.

So etwa 20 minuten später hat sie sich total bei mir bedankt und ist strahlend mit ihrem Kind zum Tisch zurück.

Ich denke mal, das passiert vermutlich nur bei Kindern, die selber nie KOntakt mit Hunden hatten oder aber Angst haben und automatisch die Signale benutzen. Ich weiß echt nicht, wieso das Kind das gemacht hat, aber die beiden haben so toll miteinander in hundisch kommuniziert, daß alle Zweifel, die ich je gegen die Calming Signals gehabt hätte wie weggewischt waren. Noch heute liebt Linus Kinder, die so um die 3 Jahre alt sind, wenn er ein Baby schreien hört, ist er völlig aufgelöst.

Dann gibt es wieder Kinder, die ihn ärgern, sich ausserhalb des Leinenradius bewegen und ihn locken, obwohl sie wissen, daß er nicht weiter kann, das finde ich dann gemein und lenke Linus ab.

linus & mika
06.06.2003, 18:02
@ Ilona

Ein weiteres vielversprechendes Buch, das seinen Schwerpunkt auf den praktischen Einsatz von Calming Signals legt, ist für Sommer 2003 angekündigt. Es enthält Übungsanleitungen für Beschwichtigungssignale im Alltag in unterschiedlichen Problemstellungen:

Clarissa von Reinhardt, Martina Nagel: "Calming Signals Workbook"
(animal learn Verlag, demnächst zu beziehen über www.animal-learn.de)



Meinst das hier oder? Hört sich jedenfalls auch sehr interessant an.

Ilona
06.06.2003, 18:28
Jau, genau das meine ich, danke!:)

Grüßle, Illi

dobby
07.06.2003, 20:04
Also, als ich meine Frage gestellt habe, da dachte ich, naja, da wird es so ein paar Gesten geben, wenn ich die anwende, dann wird Aruscha ruhiger.

Aber dass die Sache mit den Calming Signals soooooo in die Tiefe geht, das ist faszinierend. Ich habe Aruscha heute ausgiebig beobachtet und festgestellt, dass sie (von einigen Ausnahmen mal abgesehen) eigentlich ständig CSs aussendet. Und dabei ist mir z.B. auch aufgefallen, dass sie, wenn ich sie bei mir zuhause rufe, immer an mir "vorbei" läuft und sich neben mich stellt oder legt. Also nicht (wie beim Training) vor mir sitzt, steht oder liegt.

Toll. Es macht richtig spaß den Hund zu beobachten, denn mehr kann ich im Moment noch nicht tun. Also nicht auf ihre Signale antworten. Da muss ich mich erst mal in Ruhe mit der Web-site beschäftigen.

Schöne Pfingsten euch allen

Dobby:D

linus & mika
08.06.2003, 22:19
Hi Dobby

einfach ausprobieren ;)

Habe ich anfangs auch gemacht, als ich auf das Buch gewartet habe. Wenn Linus sich sehr rasch über den Mund geleckt hat, habe ich gegähnt, er hat mich verwundert angeschaut, aber wurde sofort ruhiger.

Oder ich habe ihn nicht mehr von vorne angeleint (also über ihn gebeugt), sonder seitwärts. Er blieb ganz brav stehen, hat sich sogar gesetzt, wenn ich etwas länger mit der Leine rumgefuchtelt habe. Oder beim Training habe ich die Befehle mal mit halb geschlossenen Augen gegeben, zack er hat sofort reagiert und alles ganz brav mitgemacht.

Probiers einfach mit Gegenangriff aus. Wenn er die Signale sendet, tut er das ja immer dann, weil Du vielleicht zu stressig reagierst, passiert uns ja öfter mal, wenn man schnell wohin will, und der Hund schnuppert sich fest und man wird immer ungeduldiger und der Hund hört auf einmal gar nicht mehr auf zu schnuppern. Manche deuten das als Dominanzgehabe des Hundes, aber meistens muss man nur an sich selbst arbeiten. Zum Hund drehen, gähnen, wenn das nicht hilft, Kopf wegdrehen und über den Mund lecken. Du wirst sehen, der Hund wird sofort reagieren und freudig zu Dir gelaufen kommen. Eigentlich kannst Du hierbei wenig kaputt machen, wenn Dus einfach testest, sondern eher die Bindung und Kommunikation unter Euch festigen und wenn Du das Buch kaufen willst, wirst Du feststellen, wie einfach das ist.