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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Narkosen? Untersuchung bei Impfung?



Caprice
01.06.2003, 13:55
Hallo zusammen!
Bin die letzten Tage etwas stutzig geworden, als hier manche geschrieben haben, daß sie ihre Fellnasen zum TA wegen scheren oder kastrienen gebracht hatten, und sie ihre Fellnasen bereit gegen 14 Uhr wieder abholen konnten und diese dann recht fit waren.
Als ich meine Tiger zum Kastrieren, scheren und oder Zahnstein entfernen gebracht hatte (gleich morgens um 9.30 hin), durfte ich sie erst nach 18 uhr wieder abholen. Die waren dann auch noch total benebelt. Klar kommt es auf den "eingriff" ansich an, aber kann doch nicht sein, daß wegen zahnstien eine ebenso starke narkose verwendet wird, wie bei einer Kastration bei einer Kätzin?!
Gibt es unterschiedlich starke Narkosen?

Des weiteren war ich am Mittwoch bei meiner TÄ zum schnupfen-seuche impfen. die Tä hatte bisher immernoch eine untersuchung (abhören, augen ohren anschauen, abtasten und fibermessen) gemacht, die vertretung aber nicht. war so auf die art spritze rein und tschüß. Ich fand die Untersuchung immer super, denn wenn die miezen sonst gesund sind, hätte man ja keinen "gesundheitscheck". wie sind die impfungen bei euch ? auch mit untersuchung?

Bin momentan ehrlich am überlegen den TA zu wechseln.

Vielleicht kann ja auch Frau Doc was dazu sagen? Oder einige der TA-Helfer?

Vielen Dank!

Seelendiebin
01.06.2003, 14:09
Bisher wurden unsere IMMER Untersucht. Egal ob es bei Impfungen war oder bei anderen sachen. Sie wurden immer wieder Standart Untersucht. Also Standart heiß: Ohren,Mundraum,Abhören und Abtasten. Egal mit was wir dort waren,es wurden immer erst immer diese Untersuchungen gemacht.

Alledings wundert es mich,bei einer Kastration,das andere Katzen/Kater schneller Fit waren als unsere *snief*. 10Uhr hinbringen...12/13Uhr wieder abholen und Fit waren sie erst wieder am nächsten Tag.:(
Immer nach der Narkose erbrochen...geschwankt ohne Ende und den abend nichts gefuttert und nix getrunken sondern nur geschlafen bis zum nächsten Morgen.

Caprice
01.06.2003, 16:01
Hallo Silke,
bisher war es bei uns auch so, daß immer untersucht wurde, erste und hoffentlich einzige ausnahme war eben am mittwoch.
Meine TA sagte mir mal, daß die untersuchung im impfpreis drin sei. hab jedoch am mittwoch den normalen preis gezahlt (als ob mit untersuchung). normalerweise hätte die ja dann billiger sein müssen. versteht mich nicht falsch, es geht hier nicht ums geld. wenn ich sonst wegen irgendwas dort war hat die untersuchung auch so an die 15 € gekostet. die nachuntersuchung kostet dann nur noch an die 10 €. aber mich wunderts halt.
zur narkose: ich denke , daß mein TA vielleicht immer die gleiche dosis verabreicht, egal was für ein eingriff vorgenommen wird. glaub ich werd mal mit ihr reden, ob es für´s zahnsteinentfernen nicht eine leichtere dosis gibt. mein luke kann ich deswegen nicht jedes jahr in vollnarkose legen lassen, der ist immer erst am nächsten morgen wieder fit.
mich wunderts halt, daß manche hier aus dem forum die katzen schon mittags wieder abholen können, und die miezen dann aber schon wieder recht fit sind - kann ja eigentlich nur mit der dosis zusammenhängen - oder?

LG

Seelendiebin
01.06.2003, 16:34
Hmm gute Frage,aber ich denke schon ...an der Dosis und wie die Katzen dieses Verarbeiten bzw wie der Körper die Narkose verarbeitet. Wie gesagt bei uns ist das bei allen 5en so gewesen und die 6te ist schon Kastriert gewesen. Da haben wir den Nervenkrieg schon mal nicht mehr *g*.
Ich bin immer völlig fertig bei sowas.
Ich leide dann immer mit *g*

catweazlecat
01.06.2003, 17:43
Hallo

wir lassen unsere Katzen immer niedrig dosieren bei den OP's. Normalerweise werden sie dann immer schon zum Ende hin beim nähen langsam wieder wach. Aber das ist mir lieber mit etwas nachspritzen im Notfall als die Katzen völlig ausgeknockt über 24 Stunden im Fast-Koma liegen zu haben.

Fragt doch einfach mal nach bei den Ärzten. Oder gebt an, eure Katzen vertragen die Narkose nicht gut, dann dosieren die TA auch automatisch geringer.

Gruss

Claudia
01.06.2003, 20:47
Hallo,
also bei unserem TA ist es so, dass das Tier gewogen und
untersucht wird.Generell bekommen Rassekatzen nur die
halbe Dosis, weil sie empfindlicher sind, dies ist nicht nur bei
Pointträgern oder Teilalbinos so, sondern gilt eigentlich für
alle Rassekatzen.Bisher konnte ich meine Tiere, wenn ich sie
morgens bis 8:30 Uhr gebracht habe, so um 12:00 Uhr wieder
abholen - und sie waren ausgeschlafen(also nicht mit dieser
Hallo-wach-Spritze wieder zurück katapultiert worden).
Ich denke, das das mit der Narkose wohl auch etwas mit dem
sogenannten Fingerspitzengefühl des Arztes zusammenhängt.
Es gibt auch Trampel, die hauen ohne zu wiegen die Spritze
rein und sagen dann ganz cool, das Tiere habe wohl etwas
zuviel abbekommen...Hinterher ist meist alles zu spät und aus
diesem Grund fragt den Ärzten ruhig vorher Löcher in den Bauch, es geht schliesslich um die pelzigen Lieblinge
LG Claudia

Caprice
01.06.2003, 21:25
Danke für eure Antworten!
Ich denke es wird wohl wirklich das Beste sein, wenn ich mit meiner TÄ mal darüber spreche.
Bisher hatte ich auch keinen Grund über meine TÄ zu schimpfen, im Gegenteil war bisher immer zufrieden.
MIch hatten halt nur eure Erfahrungen mit den Narkosen stutzig gemacht.

@Catweazlecat
Wie ist das bei Deinen Coonies? Vertragen sie, wie Claudia gesagt hat, wirklich nur eine geringere Dosis? Habe damit eigentlich keinerlei Erfahrung?
Meine 2 Coonie-Kater waren eigentlich beide gleich betüddelt nach dem Kastrieren. Meine zwei Mädels (Coonie und EHK) waren beide gleich daneben von der Narkose. Die zwei haben es sogar geschafft auf´s Sofa zu machen, weil sie noch so daneben waren.

LG

Angela
01.06.2003, 22:44
Anhand der Uhrzeit zu der du das Tier in die Praxis gebracht hast und du es wieder abholen konntest, muss sich nicht unbedingt die Stärke des Narkosemittels ableiten lassen. Kann ja auch sein das du das Tier zwar früh hinbringen musstest, aber der TA erst recht spät operiert hat. Wenn ein Notfall dazwischen kommt dann kann es schon zu erheblichen Verzögerungen kommen. Das würde dann evtl. auch erklären, warum dein Tier bei der Abholung immer noch an den Wirkungen der Narkose zu knabbern hatte.

Birgit Fritsch
01.06.2003, 23:43
Hallo Silke,

ich kann Dir auch nur meine Erfahrungen schildern. Mein TA macht immer die Grunduntersuchung (Körpertemp., Augen, Ohren, Herzschlag) BEVOR sonst irgendwas passiert.

Bei den Narkosen gibt´s unterschiedlichste Dosierungsmöglichkeiten ... wenn so etwas ansteht werden meine Tiger auch immer nochmal beim TA gewogen, um die niedrigst-mögliche Dosierung zu ermitteln.

Dann gibt mein TA auch diese niedrigste Dosis und sprizt lieber nochmal nach (hängt nicht nur vom Gewicht sondern auch vom individuellen Stoffwechsel des Tieres ab).

Rede am besten Mal mit Deiner TÄ (hast Du ja auch schon geschrieben).

catweazlecat
02.06.2003, 08:32
Hallo Claudia

also ich lasse grundsätzlich sowohl die Coonies als auch die Birmchen niedrig dosieren. Da wir aber Frühkastrationen durchführen lassen wird sowieso das Gewicht der Süssen gecheckt und dementsprechend dosiert - also beide Rassen gleich behandelt. Allerdings haben die Teilalbinos grössere Probleme mit den Narkosen und sollten besonders beobachtet werden und sorgfältig dosiert.

Das sich Rassekatzen grundsätzlich von normalen EKH's unterscheiden wäre mir neu. Ich kenne die Problematik nur von den Maskenkatzen.

Ich kenne Züchter, die lassen ihre Maskenkatzen grundsätzlich nur mit Lachgas betäuben weil sie zu grosse Bedenken wegen der normalen Vollnarkose haben. Damit habe ich allerdings überhaupt keine Erfahrung.

Gruss

admin
02.06.2003, 12:07
@all
Ein Impftermin sollte keinesfalls nur aus dem Setzen einer jährlichen "Stabdardinjektion" bestehen.

Vielmehr sollte an die Stelle der jährlichen Boosterung, wie es früher gehandhabt wurde das jährliche Impfgespräch treten.

Neben einer Allgemeinuntersuchung umfaßt dieser Termin dann auch die Rücksprache mit dem Besitzer ob die ein oder andere Impfung aufgrund der Lebenssituation der Katze (Freilauf, Katzenpension etc etc) nötig oder verzichtbar ist und ob die Intervalle ggfs. verlängert werden können.

Der TA "verkauft" mit der Impfung nicht nur eine Injektion, sondern in erster Linie sein aktuelles Wissen zum Thema.

Beste Grüße ;)
dr. kirsten thorstensen
vet services manager

zooplus AG

Caprice
02.06.2003, 21:34
Sorry, daß ich erst so spät antworten kann, aber wir sollten (!) im Büro nicht privat surfen.
Bisher hat meine TÄ auch die ganzen Voruntersuchungen durchgeführt, nur die Vertretung hat es nicht gemacht.

@dr. kirsten thorstensen
Sie schrieben davon, daß man die Intervalle evtl. verlängern kann? Meinen Sie damit, die jährliche Auffrischungsimpfung? ICh habe schon darüber gelesen, daß man "Hauskatzen" nicht jedes Jahr impfen muß, weil der Impfschutz wohl länger als ein Jahr besteht, weiß nur nicht, was ich davon zu halten habe.

Über die Narkose-Dosis und die Voruntersuchung bei der Impfung werde ich auf jeden Fall mal mit meiner TÄ sprechen.

LG

admin
03.06.2003, 17:57
@Caprice
Die Impfintervalle bei Katzen sind in den letzten Jahren stark in Vordergrund gerückt, nachdem klar wurde, daß das feline Fibrosarkom ("Impfsarkom") mit hoher Wahrscheinblichkeit und zu einem hohen Prozentsatz durch die FeLV- und Tollwutimpfung oder die Ajuvantien darin verursacht wird.

Seitens der Hersteller wird eine Wirkdauer der Impfstoffe für maximal 12 Monate garantiert. In den USA und nach und nach nun auch in Deutschland kommt man aber seitens der Wissenschaft überein, daß nach einer grundimmunisierung, die eine zweimalige Erstimpfung sowie eine Boosterung nach 12 Moanten umfaßt auf längere Intervalle gewechselt werden kann, sofern keine akuten Gründe eine jährliche Bossterung nahe legen. Daher ist das jährliche Impfgespräch so wichtog, dennd er behandelnde Tierarzt sollte über Seuchendruck in der Region, individuelle bedürfnisse und Gesundheitszustand des Impflings etc mit dem besitzer eingehend sprechen.

Für FeLV und Katzenseuche werden Impfintervalle von wenigstens 20-24 Monaten vertreten. Tollwut ist leider aus forensischen Gründen jährlich zu geben.
Dies ermöglicht z.B. auch empfindliche Katzen im jährlichen Wechsel zu bosstern, was allergische Reaktionen redizieren helfen kann.

Mit freundlichen Grüßen
dr. kirsten thorstensen
vet services manager

zooplus AG

Caprice
03.06.2003, 20:48
Hallo Frau Doc,
d.h. wenn ich Sie richtig verstanden habe, ist eine jährliche Auffrischungsimpfung bei nur im Haus lebenden Katzen nicht notwendig? Meine 4 sind "nur" gegen Schnupfen und Seuche geimpft. Einer meiner Kater hat jedoch, hauptsächlich und am stärksten im Winter (trockene Heizungsluft) wie eine Art schnarchen bzw. röcheln. Aber er tobt und ist auch sonst fit (abgesehen von ein bisschen Übergewicht). Meine TA hat ihn auch schon untersucht, und meinte es könne evtl. chronischer Schnupfen sein, aber dazu müsse er in Narkose gelegt und geröngt werden.
Ist das überhaupt notwendig? Im Winter haben wir 2 Zimmerbrunnen laufen, um die Luft anzufeuchten, es wird dann auch weniger röcheln.
Kann durch diese "zuviel" Impfungen auch chronischer Schnupfen ausgelöst bzw. verstärkt werden?

Vielen Dank!

Berglöwe
03.06.2003, 21:16
Hallo Claudia,

ich habe jetzt zwar nicht alles gelesen, aber warum sollen den Katzen zum röntgen in Narkose gelegt werden?

Also meine wurden i m m e r ohne Narkose geröngt !!!

Caprice
03.06.2003, 22:32
Hallo Berglöwe,
mein Luke sollte an der Nase geröngt werden, um festzustellen, ob er chronischen Schnupfen hat, da er hauptsächlich im Winter bei trockener Heizungsluft röchelt. Mit den 2 Zimmerbrunnen hat es sich jedoch gebessert, bzw. war ganz weg.

LG