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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie teuer darf eine gute Hundeschule sein?



Jinze Hinze
24.05.2003, 12:43
Wollte ein paar "Macken" unseres Hundes mit Hilfe einer Hundeschule ausbügeln, doch als ich vom Preis hörte, blieb mir die Luft weg: 650,- € für 6 Wochen. Ist das normal???

NickvanBergen
24.05.2003, 13:51
Bei einer gewerblichen Hundeschule ist das schon normal.Bei uns nehmen die den Betrag im Monat.
Für mich absolut unakzeptabel deshalb bin ich damals auch in einem Verein gegangen, was viel mehr Vorteile hat und das solltest Du besser auch tun.
lg
nick

igelchen
24.05.2003, 20:38
:eek: :eek: :eek: :eek: :eek:
Hm, bekommt Dein Hund zu diesem Preis dann 12 Einzelstunden inklusive 3 warmer Mahlzeiten täglich?! Oder wird ihm eventuell jedes Haar einzeln vergoldet?!?

Ich bezahle pro Hund und Monat 31Euro und meine Hundeschule ist wirklich sehr gut! Schaut mal >>>hier<<< (www.beta-dog.de). *stolz-bin* Wir trainieren einmal wöchentlich 60 min., dazu 30-60min. Theorie und ich kann meine Trainerin jederzeit telefonisch oder per Mail um Rat fragen. :)

LG
Igelchen

vepido
25.05.2003, 13:33
hi!

tja.. da haben wir wieder das "preis-problem"...
ich persönlich finde, wenn man mit hilfe der hundeschule dann 10 jahre super mit dem hund leben kann, ist der einzige weitere faktor der, ob man sich das leisten kann. doch leider gibt es keine GARANTIE für dauerhaften erfolg.
kunden von mir haben bei einer anderen hundeschule 600 euro bezahlt um dann nach der 4. stunde zu flüchten! der herr "dipl. tierpsychologe" wollte mit nem teletakt-gerät an ihren hund! sie sind da nicht mehr hingegangen, das geld ist weg, nun sind sie bei mir, bezahlen nur ein drittel des geldes, das die andere schule verlangte, und bekommen dafür einzelunterricht mit clicker-unterstützung. sie sind nun glücklich und lernen streßfrei.
um welches problem handelt es sich denn?

veronika

ps: ...bin im juli in sch.holst. ... ;)

Maggie_HH
25.05.2003, 14:04
Ich halte den Preis auch für zu hoch! (in unserer Hundeschule bezahlt man für 4 Monate 200€) Gibt es keine Alternative in eurer Gegend???
Juliane

Mausezwerg1981
25.05.2003, 20:56
also ich habe damals für 12 kurse (je 60min 1x wöchentl.) und 2x theorie, und zum Schluss eine "Prüfung" insgesamt 300DM (also gute 150Euro) bezahlt.....und noch heute kann ich sie um Rat bitten, den sie mir auch immer geduldig und GUT gibt!

NickvanBergen
26.05.2003, 09:11
Ich finde einfach das das alles Ansichtssache ist.Aber wie gesagt, man kann die von Jintze genannten Preise nicht als Wucher bezeichnen, da sie bei einer gewerblichen Hundeschule durchaus üblich sind,Ob das jetzt gerechtfertigt ist oder nicht lass ich mal dahingestellt sein.Die Argumente dieser Schulen sind ja häufig das man davon leben muß und die hohen Inseratskosten,naja......
Meiner Meinung ist das halt eher was für Leute, die sich nicht ernsthaft mit ihrem Hund auseinandersetzen wollen oder können und das deshalb jemand anderes machen lassen.
lg
nick

igelchen
26.05.2003, 12:16
Original geschrieben von NickvanBergen
Meiner Meinung ist das halt eher was für Leute, die sich nicht ernsthaft mit ihrem Hund auseinandersetzen wollen oder können und das deshalb jemand anderes machen lassen.
Handelt es sich bei besagter Hundeschule denn um eine von denen, die den Hund ohne Herrchen binnen 6 Wochen erziehen?!? Da würde ich keinen Cent lassen!!
:mad: mad: :mad:

Zumindest *meine* Hundeschule trainiert eher die Hundebesitzer denn die Hunde und man muss wirklich alles selbst machen - und dann gibt es auch noch "Hausaufgaben"! :D :D Naja, mir gefällt's. :)

Übrigens ist man nicht immer in einem Hundeverein am besten aufgehoben...
Wir hatten damals mit Timmy den nächstbesten Hundeverein beitreten wollen. Auf 3 HuPlas wurden wir ausgelacht, weil wir einen Modehund haben. Die anderen 2 in unserer Nähe haben uns abgelehnt, weil Timmy durch und durch problematisch war (ach nee, weshalb wollten wir denn professionelle Hilfe?!).
Auch wenn das jetzt über 10 Jahre her ist, ist es mittlerweile nicht SO viel anders...

Es gibt zwar mittlerweile auch eine ganze Handvoll wirklich gute Hundevereine, aber je nachdem, welches Problem (oder auch welchen Hund :mad: ) man hat, ist man dort stellenweise völlig fehl am Platz. :rolleyes:
So nimmt ein Verein z.B. generell keine Listenhunde auf. Dabei orientiert er sich aber nicht an der saarländischen Liste (die nur 3 Rassen umfasst), sondern an einer eindeutig umfangreicheren. :mad:

LG Igelchen

Sachari
26.05.2003, 14:12
Hallo!
Ich bin in einem Verein mit Hundeschule. Jahresbeitrag 65,--Euro, Hundehaftplichversicherung über Verein 36,-- Euro/Jahr. Agilitiy, Clickertraining- und Einzelstunden kosten extra (A+C 2,-- Euro pro Stunde). Das finde ich völlig ok, ich bin noch sehr zufrieden mit meiner Hundeschule.
Wollte mal zum Hundetherapeuten, Einzelstunden nehmen, das sollte pro Stunde 80,-- Euro !!!!!! kosten. Zum Glück hatte ich das nicht gemacht, der Trainer (mit eigener Hundeschule!) soll mit Teletac arbeiten und "schwierige" Hunde auch mal für 4-8 Wochen einkassieren... Unglaublich!
Gruß Tina

linus & mika
26.05.2003, 15:35
@ igelchen

Die anderen 2 in unserer Nähe haben uns abgelehnt, weil Timmy durch und durch problematisch war (ach nee, weshalb wollten wir denn professionelle Hilfe?!).

da musste ich eben echt laut loslachen, erinnert mich an eine Putzfrau, die wir mal einstellen wollten (für zu Hause), die sich beschwert hat, weil es bei uns nicht sauber ist.

@ Alle anderen

Ich würde mir einfach meinen Hund genau anschauen und beobachten, wann er die meiste Motivation hat, etwas zu lernen, damit würde ich dann mein Training aufbauen. Einen Hundeplatz oder Verein oder Schule würde ich nur als Ergänzung nehmen, da ich persönlich schon eine schlechte Erfahrung mit der Welpenspielstunde gemacht habe. Den Hund irgend wo abgeben und nach drei oder vier Wochen abholen, halte ich persönlich für völligen unsinn, denn die meisten Probleme, die man mit dem Hund hat, kommen vom Besitzer, früheren Besitzern etc.

Silberfischchen
26.05.2003, 22:19
Hi,
die Preisfrage kann man wohl kaum pauschal beantworten. Frage Dich, was Du erwartest, was man Dir bietet. Dann entscheide, ob es das richtige für Dich und Deinen Hund ist. Wir haben hier Hundeschulen für 5 Euro Monatsbeitrag, dafür kann man so oft hin, wie man will. Manche sind begeistert, und rennen jahrelang hin, ohne wirklich gute Ergebnisse zu erzielen. Mir war genügte es nicht, in einer großen Gruppe Pauschalwissen vermittelt zu bekommen, das ich auch aus Gesprächen mit anderen Hundebesitzern und aus Zeitschriften beziehen konnte. Habe dann einen Intensivkurs gemacht, 12 Tage für damals 800 DM. Täglich vier Stunden /mit Pausen) intensiv in einer Kleingruppe auf dem Übungsplatz, in der Halle, Stadt, Wald, Tierpark, etc.. Das hat sich wirklich ausgezahlt.

Am besten ist es, Du gehst hin und informierst Dich vor Ort , idealerweise in einer kostenlosen Probestunde, die eine gute Hundeschule auf jeden Fall anbieten sollte.

Viel Erfolg!

NickvanBergen
27.05.2003, 01:50
Bei den meisten Hundeschulen ist das so, daß der Hund vom Lehrer trainiert wird.Es gibt sicher auch welche wo´s mit dem Halter gemacht.
Ich muss Dir absolut Recht geben was die Hundeplätze angeht und empfehle daher auch jedem sich vorher mal die Plätze anzusehen und erst dann zu entscheiden.Aufgrund der Rasse wo ich habe(Hovawart) habe ich es aus bekannten Gründen natürlich extrem schwer gehabt auf einen SV-Platz zu gehen und habe da auch ziemlich schnell wieder aufgegeben.Aber die allgemeinen Hundevereine nehmen eigentlich jede Rasse oder Mischling auf bei uns sogar Listenhunde.
lg
der extrem müde nick

Jinze Hinze
29.05.2003, 07:21
Sein Problem ist sein Verhalten an der Leine (haben ja wohl mehrere hier), zerr,kläff, Ohren werden abgeschaltet. Er ist an sich gut sozialisiert (Welpentreff, eine erfolglose günstige Hundeschule), wurde aber Dez./02 von einem großen Hund arg vermöbelt, hinterrücks ohne Voranmeldung, seitdem knurrt er halt vorher, ist aber an sich lieb, gehorcht im Haus und Garten auf`s Wort. Der tollste Kinderhund!!! Mit Leckerlis kann ich leider auch nicht arbeiten, da er ein absoluter Futterverächter ( auch die schönste Wurst ist ihm egal) ist, nur das Nötigste zum Überleben, so sieht er auch aus. Lt. TA ist er gesund, neigt aber zu Gastritis, man kann also nicht alles in ihn reinstopfen. Er ist ein Terrier-Mix von fast 2 Jahren. 650 Euro würde ist sofort für ihn bezahlen, z.B. für ne OP (braucht er hoffentlich nie!)

sandinchen
29.05.2003, 08:52
@ NickvanBergen

Wieso hat man denn Probleme mit einem Hovi auf einen Hundeplatz zu gehen? Hat diese Rasse denn auch schon einen schlechten Ruf?

@ Jinze Hinze

Mir ist zu deinem "Hund-benimmt-sich-an-der-Leine-wie-ein-wildes-Tier-Problem" noch folgender Aspekt eingefallen.
Der Hund meiner Freundin benimmt sich bei fremden Hunden genau so "schrecklich". Er tut rasend, wenn er angeleint einem Hund begegnet. Auch in der Hundeschule hat er sich am Anfang benommen wie eine Irrer. Als er aber nach einer Zeit alle Hunde vom Platz kannte, hat er sich ruhig verhalten. Aber: wenn er jetzt auf der Straße fremden Hunden angeleint begegnet, bellt und verhält er sich immer noch wie ein laufender Fleischwolf.
Was ich damit sagen will: Der Besuch einer "normalen" Hundeschule beseitigt das Problem nicht unbedingt. Es müsste also vielmehr daran gearbeitet werden, dass dein Hund das Misstrauen abbaut, dass er durch die Attacke entwickelt hat. Er sollte also immer wieder fremde hunde treffen.
Meiner Freundin ist das Bellen mittlerweile egal. Sie sagt den Leuten einfach: "Vorsicht, meiner benimmt sich gleich wie ein wildes Tier." Und wenn die Möglichkeit besteht, dass man die Hunde ableint, dann wird dies getan und er benimmt sich wie ein Lämmchen.

Puuuh, das war aber viel :D
Ich wollte dir diesen Gedanken nur mal mitteilen. Vielleicht investierst du dann dein Geld lieber in eine Verhaltenstherapie für genau dieses Problem, anstatt für andere Lernziele viel Geld hinzulegen, die ihr eigentlich nicht braucht.

Liebe Grüße
Sandra

P.s.: Das soll jetzt auch nicht gegen eine Hundeschule sprechen, ich befürchte nur, dass dein Hund spezielleres Training braucht, als es in den meisten Hundeschulen geboten wird.

Jinze Hinze
29.05.2003, 18:47
Genau das ist das Problem: bei Hunden, die er kennt (Nachbarshund, man trifft ja immer die gleichen beim Gassigehen usw.) benimmt er sich nicht so, aber bei fremden Hunden. Deren Besitzer machen dann einen großen Bogen um uns, was ihn natürlich anstachelt noch wilder zu werden...und die mitleidigen Blicke immer...ich fasel dann immer die gleichen Sätze: er wurde mal gebissen, seitdem...blablabla. Im Urlaub ist dann besonders schlimm...nur fremde Hunde!!!

Aber ich liebe ihn trotzdem...nobody is perfect!! Und für 650 Euro (Kosten für die Hundeschule) fahre ich doch lieber wieder in den Kurzurlaub mit ihm .

NickvanBergen
29.05.2003, 19:36
Bei den SV-Plätzen hat der Hovawart schon einen schlechten Ruf,schließlich haben diese ja auch die Rasse bekämpft als es darum ging den Hovawart als eine der sieben Schutz und Wachhunde einzustufen.Zwar gehört der Hovawart zu dieser Kategorie doch auf den SV-Plätzen herrscht zumeist doch die Meinung, das der Hovawart kaum geeignet ist für den Schutzdienst.
lg
nick

sandinchen
30.05.2003, 09:15
@ NickvanBergen
Aha, das wusste ich nicht. Ich weiß leider überhaupt nicht viel über die Rasse, außer dass ich früher, als ich noch kleiner war immer mit dem Finger in ein Hundebuch getippt habe und gesagt habe: "Mami, so einen will ich mal!" Reaktion: "Ja ja, was du nicht alles willst." :D

@ Jinze Hinze
Ja, mach lieber Urlaub, oder, wie gesagt, wenn du nicht mit dem Gebell leben magst, dann geh zu einem Hundetrainer, der das Problem speziell in Angriff nimmt. An die Hunde von Hundeplatz gewöhnt sich dein kleiner bestimmt schnell, das würd dir nicht viel nützen.
Vielleicht kannst du dich auch zu ihm runterbücken und ihm die Sicht versperren, bis der fremde Hund weg ist? Da hat dein Hund zwar nichts davon, aber du hast nicht das Gebelle.

astridv
05.06.2003, 16:34
hallo jinze,

genau deshalb habe ich eine eigene hundeschule eröffnet.immer wieder kamen leute auf den hundeplatz zu mir als ausbilder die mit ihren problemen alleine gelassen wurden.
meine hundeschule ist mobil und arbeitet mit problemhunden im einzelunterricht.den größten fehler den die meisten leute machen ist auf die reaktion des hundes zu reagieren.ignoriere sein verhalten,keine komandos,kein ansprechen und kein ander leine rucken.gehe deinen weg weiter und du wirst sehen nach ein paar tagen ist das problem schon weniger intensiv.du kannst mit auch gerne pers.über e-mail fragen stellen.
ich helfe wo ich helfen kann.
astrid:D :confused:

vepido
06.06.2003, 11:04
hi!

tja... da ist es mal wieder, das "problem" des "leinen-terrors".
es stimmt schon, daß "mitbellen" in form von schimpfen, rucken, etc, das fehlverhalten eher noch fördert. doch ignorieren reicht für gewöhnlich nicht aus. man muß schon konkret an dem problem arbeiten - am besten direkt im "alltag". wichtig ist, daß der hund die sicherheit gewinnt, daß ihm nichts passiert, wenn er angeleint ist, und daß sein mensch das schon für ihn regelt. der hund darf möglichst keine weiteren erfolgserlebnisse dadurch haben, daß er den anderen hund ja "verscheucht" mit seinem gekläffe.
zu diesem thema habe ich hier schonmal einen ausführlicheren beitrag geschrieben (weiß leider nicht mehr genau wo.).

ps: bin auch über die probleme anderer hundebesitzer auf die idee der eigenen hundeschule gekommen. oft wurden diese probleme in anderen hundeschulen hervor gerufen...

lg,
veronika

astridv
06.06.2003, 12:46
hallo veronika,

wo in nrw wohnst du denn?
warum hast du die idee mit der eigenen hundeschule nicht verwircklicht?
ich habe soviel zu tun das ich schon bis in den august gebucht bin.
gute hundeschulen gibt es leider selten.immer wieder werde ich angerufen von leuten die mit den methoden der schulen nicht zufrieden sind.da muss ich leider erst sehr viel reden und überzeugentd sein damit sie merken das bei mir jeder hund sein auf sich zugeschnittendes erziehungsmodel bekommt.
MfG
astridv

Girasol
06.06.2003, 13:33
@ Vepido & Astridv

Mal interessehalber:
Wo habt ihr denn euer "Handwerkszeug" gelernt? ( nur aus Neugierde, das es ja noch keine anerkannte Ausbildung als Hundetrainer gibt)

Gruß
Girasol

astridv
06.06.2003, 13:40
hallo gisarol,

mein "handwerk" wie du es nennst habe ich im umgang mit den verschiedensten hunderassen als geprüfter ausbilder auf dem hp gelernt.und ausserdem besitze ich seit über 20 jahren eigene hunde die ich selber trainiert habe.
MfG
astridv.

sandinchen
06.06.2003, 14:46
Und wer hat sich geprüft ? :D

sandinchen
06.06.2003, 14:47
Und wer hat DICH geprüft ? :D

astridv
06.06.2003, 15:35
hallo sandinchen,

ich mußte eine gruppe hunde mit besitzer zur sachkunde,wesenstest und begleithundeprüfung ausbilden,dazu noch einen umfangreichen sachkundenachweis von fast 200 fragen beantworten(wobei o,5%falsch sein durften um den test zu bestehen).geprüft wurde ich von zwei unabhängigen leistungsrichtern des verbandes.
reicht dir das als antwort?:D
MfG
astridv;)

sandinchen
06.06.2003, 15:41
Nein, welcher Verband war das? :p

astridv
06.06.2003, 15:46
hallo hovi,

das war zu einem der irjgv und der phv!
(Internationaler Jagd-und Gebrauchshundeverband und der Polizeihundeverein.)
:rolleyes: :)
reicht das ???
;) astridv.

astridv
06.06.2003, 15:47
ach und...
das veterinäramt in steinfurt hat mich auch noch überprüft!1
astridv:cool: