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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Freund im Haus und Eifersucht



kullerchen
23.05.2003, 01:06
Hallo Hundefreunde!

Heute muss ich euch mal im Namen einer Freundin um Rat bitten.
Sie hat eine Yorkshire-Hündin...weiß keider nicht wie alt sie ist aber ich glaueb so um die 4 Jahre. Seit ein paar Wochen wird meine Freundin von ihrem neuen Freund öfters besucht und da iss die Kleine garnciht mit einverstanden. Sie pinkelt aus Protest. Neulich hat sie meiner Freundin ins Bett gepuschelt, als diese gerade neu beziehen wollte. Ok, nun weiß ich nicht ob es wirklich Protestpinkeln ist, da sie dies auch macht, wenn der Freund sie von oben holen will oder so. Die Kleine ist ja offensichtlich sehr auf "ihr" Frauchen fixiert und scheinbar hat sie Angst vor der Stimme des Freundes. Natürlich hat der Freund versucht sich mit der Hündin anzufreunden. Ist mit ihr Gassi gegangen, hat ihr Leckerchen gegeben und alles Mögliche aber die Kleine knurrt ihn dennoch an und weicht zurück wenn er zu ihr kommt. Sie wissen, dass es Zeit und Geduld brauchen wird die Kleine an ihn zu gewöhnen aber vielleicht habt ihr Tipps, wie man sie dabei unterstützen kann oder was sie tun können.

kullerchen

Inge1810
23.05.2003, 09:53
Guten Morgen Kullerchen,
ich würde sagen, der Hund deiner Freundin entspricht exakt dem Klischee eines kleinen verzogenen Hundes ;)
Er hat sein Frauchen wirklich gut im Griff und weiß, womit er die Aufmerksamkeit bekommen kann.
Nachdem mir persönlich mein Bett heilig ist und ich da keinen reinpinkeln lasse, wäre bei mir die Schlafzimmertür erstmal zu für den Hund. Ansonsten würde ich sofort und demonstrativ ignorieren, wenn er ungewünschtes Verhalten zeigt, also wirklich demonstrativ, egal was passiert, denn der Hund wird sich einiges einfallen lassen. Vielleicht bringt es was, wenn sich die nächste Zeit nur der Freund mit dem Hund befasst, wenn er da ist (aber auch nur, wenn der Hund sich kooperativ zeigt :D) Es wird sicher nicht leicht für deine Freundin, den Hund komplett links liegen zu lassen und er wird sehr irritiert sein, aber wenn mein Gedankengang aufgeht, wird er erkennen, dass er gar keine Aufmerksamkeit bekommt, wenn er Blödsinn macht und wenn er sich freundlich zeigt, bekommt er vom Freund Deiner Freundin Streicheleinheiten, Leckerchen, etc.. Ist die Freundin denn immer dabei oder ist der Freund auchmal längere Zeit allein mit dem Hund? Er wird akzeptieren müssen, dass es kein Frauchen-Hund-Rudel mehr ist, sondern noch ein Rudelmitglied dazugekommen ist und der Freund scheint sich ja zu bemühen, deshalb würde ich sagen... nicht nachgeben, konsequent "durchboxen", egal was für eklige Sachen sich der kleine Trotzkopf einfallen läßt. Anknurren oder Ankläffen lassen, sollte sich der Freund allerdings nicht, sondern auchmal zurückknurren und sucht der Kleine dann "Schutz" bei Deiner Freundin (der Eindringling ist ja soooo böse und daher soll er endlich abhauen :D), sollte sie sich wegdrehen und ihn ignorieren, also den Hund, nicht den Freund. Geduld haben und verstehen, dass es für ihn auch nicht leicht ist, vom zweiten auf den dritten Platz zu rücken, aber er wird damit leben können, auch wenn er jetzt frustig ist.
Ich drück die Daumen.
Grüße
P.S. Ich hatte mal nen Wellensittich, der meinen damaligen Freund eifersüchtig attackiert hat, also zieht sich so ein Verhalten wohl quer durch die Tierwelt :D

kullerchen
26.05.2003, 22:15
Hallo!

Danke für deine Antwort. Also soll meine Freundin den Hund dann möglichst immer ignorieren und den Freund alles machen lassen oder nur ignoriern, wenn er komisch dem Freund gegenüber reagiert. Der Freund gibt sich ja wirklich mühe...geht mit dem Hund gassi und füttert und so...aber der Kleine geht mit und zieht nachm Pipi machen wieder heimwärts...und Futter frisst er und danach iss er wieder komisch zum Freund.
Vielleicht kannst du mir da auch noch einen Rat geben.

kullerchen