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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zwei Hunde



Naddel633
20.05.2003, 13:55
Hallo,

ich habe einen 5 Monate alten Sheltie , er ist z.Zt. der einzige Hund bei uns, kommt aber von einer Züchterin mit 6 weitern seiner rasse!
Nun will ich evtl. seinen Wurfbruder dazunehmen, der bei seiner ehem. Familie nicht sehr viel Glück hatte!
Da aber mein Erster sehr auf mich fixiert ist, habe ich nun Bedenken, dass ihm die Gesellschaft vielleicht nicht gefällt!

Allerdings ist er sehr rassebezogen, d.h. er liebt es mit anderen Shelties zu spielen!

Ich bitte um Erfahrungsberichte und um Meinungen, ob das gut gehen wird!

Danke, Naddel und Momo

Marianne Zmija
20.05.2003, 15:40
Ich sehe eigendlich nur Vorteile wen man zwei Hunde hat.Sie können zusammen spielen,sind nicht alleine zu Hause wen man mal weg muß usw.Bei mir ist der zweite Hund sehr auf mich fixiert,aber das ist kein Problem.

billymoppel
20.05.2003, 15:49
grundsätzlich ist es für jeden hund schön, einen anderen hund im rudel zu haben. aber sicher gibt es da auch ausnahmen, vor allem dann, wenn die bindung des einen hundes zum menschen über das maß hinaus eng ist. einem solchen hund tut man nicht unbedingt einen gefallen. muss aber nicht sein, manchmal ist die bindung auch nur so eng, weil der artgenosse fehlt. darüber hinaus halte ich es allerdings nicht für günstig, gleichgeschlechtliche wurfgeschwister zu halten. da sind probleme eigentlich vorprogrammiert. es sei denn, einer ist deutlich dominant und der andere deutlich unterwürfig. ist das nicht der fall, sind beide gleich groß, gleich alt und damit einfach gleichstark. wie soll ein rangkampf, der nicht ausbleiben wird, dann entschieden werden?
lg
bettina

Naddel633
20.05.2003, 16:19
Also meine Züchterin hat mir gesagt - und auch eine Züchterin, die ich gut kenne-dass zwei Rüden sich meist untereinader besser verstehen als Rüde und Hündin, da das Probleme geben könnte! Außerdem ist der Wurfbruder der kleinste aus dem ganzen Wurf und wurde in seinem ehem. Zuhause nicht richtig ernährt, also ist er auch nicht richtig gewachsen!
Und mein erster läßt sich die BUtter sicher nicht vom BRot nehmen!

ich wollte generell nur wissen, ob die zwei sich wegen der engen Bindung mit meinem Ersten dennoch vertragen!

kann ich auch für beide die Bezugsperson sein????

billymoppel
20.05.2003, 17:23
was mich ein bißchen wundert ist, dass du fragen stellst, obwohl du die anworten gar nicht hören willst. offenbar ist das ganze doch längst beschlossene sache und du suchst nur bestätigung.
was deine züchterin sagt, halte ich für ausgemachten quatsch, bitte entschuldige. vielleicht solltest du dir mal die frage nach ihrer motivation stellen? müßte sie den jungen hund nicht selbst zürücknehmen, wenn es ihm so schlecht geht? ich will ihr nichts unterstellen, aber irgendwie liegt der gedanke nahe. rüde und hündin vertragen sich meist gut, weil es einen gemeinsamen nenner gibt: fortpflanzung. dabei spielt es keine rolle, ob verwandt oder nicht. außerdem haben hündin und rüde im rudel verschiedene aufgaben: häufig hat die hündin die führung nach innen, während der rüde das rudel nach außen vertritt. selbst zwei dominante charaktere können so gut miteinander auskommen. heftige rangordnungkämpfe sind selten, meist bleibt es bei kleinen rangeleien und einem knurren hie und da.
5cm köperunterschied sind dagegen kein entscheidendes kriterium, vielmehr spielen bei gleichgeschlechlicher haltung alter und innere dominanz eine rolle. mag ja sein, dass der letzgeborene der kleinste ist, heißt ja aber nicht, dass seine innere einstellung nicht was anderes sagt.
die frage die du dir stellen musst, ist eigentlich einfach: wie dominant ist deiner und wie dominant der andere, was nicht unbedingt etwas mit verträglichkeit zu tun hat. und solltest du zu dem ergebnis kommen, beide sind eher dominant würde ich dir dringend raten, die finger davon zu lassen. ich weiß ja nicht, ob du schon mal einen echten rangordnungskampf unter rüden erlebt hast, aber wenn keiner klein bei geben will, wird das sehr unschön. und als halter kann man das gar nicht kontrollieren, weil man seine hunde ja nicht unter dauerbeaufsichtigung hat.
und sollte den rangordnungskampf der andere gewinnen, hast du, auch für dich mental, gleich das nächste problem: dann kommt nämlich der andere für dich an erster stelle. mit der engen bindung zur bisherigen nummer eins ist es dann vorbei, sowohl für dich, als auch für ihn.

billymoppel
20.05.2003, 17:34
und da dein hund erst fünf monate ist und der wurfbruder auch, halte ich es für ein noch viel gewagteres experiment. in dem alter läßt sich noch nicht unbedingt sagen, wie ein hund mal wird. außerdem hättest du dann das problem mit zwei rüden, die gleichzeitig in der flegelphase sein werden, na prost!
laß deinen kleinen doch erst mal erwachsen werden und such dir dann den passenden zweit-hund dazu. und deine züchterin soll ihren welpen zrücknehmen und in gute hände vermitteln, was bei einem fünf monate alten welpen doch nicht sooo schwer sein sollte. und wenn der kleine es wirklich nicht gut hatte, ist er bei jemanden, der sich ausschließlich erst mal um ihn kümmert, auch besser aufgehoben.
deine motivation in allen ehren, aber wenn du wirklich ein guter mensch sein willst, nimm einen hund aus dem th, bei dem du auch probieren kannst, ob es mit deinem klappt und überlaß den anderen der züchterin.

Naddel633
20.05.2003, 17:41
Es geht nicht darum, dass ich die Antworten nicht hören will, sondern nur darum, das du pauschal die Haltung zweier Rüden ablehnst!

Punkt 1: meine Züchterin hat den Hund schon längst bei sich und es war MEINE Motivation, den Hund haben zu wollen!

Punkt2: eine langjährige Züchterin der Shelties (nicht meine Züchterin) hat mir auch eher zu einem Rüden geraten

Punkt3: Man muß die Haltung zweier Rüden auch immer von der Rasse abhängig machen- und Sheltierüden sind selten dominant, ich denke nämlich dass das mehrere langjährige Sheltiezüchter wissen werden

Punkt 4: Wer mehrere Hunde hat, und einen Bevorzugt dem gehören einfach nicht mehrere Hund-ganz einfach!
Und so schlimm kann es unter Sheltierüden nihct zugehen, da die meisten Züchter auch mehrere Rüden untereinander haben!

Mir geht es nicht darum, dass ich die Antwort nicht hören will, sondern nur darum, dass ich hier nichts Pauschalisiertes hören will!

Entschuldige!

Wenn es mit einem Hund aus dem Th nicht klappen würde, müßte ich den auch zurückgeben und das ist für solche Hunde wahrlich schlimmer! Den Wurfbruder allerdings würde in einem solchen Fall meine Züchterin bei sich behalten, wie sie es auch ursprünglich vor hatte!
Außerdem ist es für einen eher introvertierten Hund bestimmt gut, etwas aufmunterung durch meinen Ersten zu bekommen!

Sunny0803
20.05.2003, 19:55
Punkt 4: Wer mehrere Hunde hat, und einen Bevorzugt dem gehören einfach nicht mehrere Hund-ganz einfach!

Entschuldige bitte, aber ich denke Du wirst hier niemanden finden der das unterschreibt!!
Fakt ist dass ein Hund immer ranghöher ist und das sollte vom Halter auch respektiert werden. Alles andere würden die Hunde nicht verstehen. Soll ja nicht heissen dass der eine verwöhnt und der andere ignoriert wird. Aber gewisse Regeln müssen eingehalten werden.

Ganz nebenbei halte ich Hündin und Rüde, die 2 haben sich noch nie gezofft, im Gegenteil, sie lieben sich "affig"
Meine Hündin ist jetzt 10Mon. alt und mitten in der Flegelphase und ich darf gar nicht daran denken was hier los wäre wenn ich das im Doppelpack hätte...:rolleyes:

Gruß
Sunny mit L&L

Cockerfreundin
20.05.2003, 19:58
Zitat
____

Meine Hündin ist jetzt 10Mon. alt und mitten in der Flegelphase und ich darf gar nicht daran denken was hier los wäre wenn ich das im Doppelpack hätte...
____

Aber Lisa ..... was hören wir denn da?????

LG von
Annette + Basti :-)

Naddel633
20.05.2003, 20:04
Fakt ist aber doch wohl, das ich beide Hunde gleich lieb habe!
Außerdem muß man auch die rasse beachten und kann nicht pauschal sagen, das 2 Rüden sich nicht verstehen- aber 2 Hündinnen werden oft zusammen gehalten, da hört man nichts!

billymoppel
20.05.2003, 20:16
wirklich lea, es tut mir leid, aber schon deine anworten zeigen dass du der haltung mehrer hunde nicht gewachsen bist zum jetzigen zeitpunkt. kauf dir bitte ein vernünftiges buch über hundeverhalten (nicht über erziehung, das steht auf einem anderen blatt).
ich versuche es jetzt noch mal: du hast einen welpen und es ist dein erster hund. das reicht einfach. du wirst noch genug probleme haben, weil das nun mal so ist. jeder hund macht dummheiten und jeder hund hat macken. sheltie hin oder her, das ist doch keine wunder-, sindern ein hunde-rasse. laß ihn erwachsen werden und mach deine fehler, jeder macht die. und dann hol dir einen zweiten hund, von mir aus auch einen rüden, denn ich habe nicht gesagt, dass rüden nicht miteinander können, sondern es geht um das spezielle problem von wurfgeschwistern (das gilt für hündinnen ebenso), von deren entwicklung du zum jetzigen zeitpunkt doch gar keine ahnung hast.
zu punkt 3 kann ich nur sagen: es gibt genauso so viele dominante sheltierüden wie bei anderen rassen auch. du verwechselst da glaube ich was: zwar sind shelties meist freundliche, nette hunde, mit dominanz hat das reineweg nix zu tun. dominanz ist ein wesenmerkmal, welches erforderlich ist, damit ein rudel funktioniert. wer sollte denn bestimmen, wenn es keine dominanz gebe? niemand? dann würde es im rudel aber drunter und drüber gehen. ein rudel ist ganz einfach aufgebaut: alpha (das solltest du sein), beta, gamma, delta...omega, welpen. nur so kann es funktionieren, nicht anders als bei uns auch. und als alpha (damit wären wir bei 4.), hast du die verpflichtung, die rangordnung die die niederen tiere ohne eingreifen von dir ausmachen, zu respektieren. gewinnt ein anderer als dein liebling, bedeutet dies, das er zuerst kommt, sonst hast du ewigen unfrieden, weil der ranghöhere das niemals akzeptieren wird. das heißt er wird zuerst gefüttert, zuerst gestreichelt, zuerst durch die tür gelasen etc. und beansrucht der neue genausoviel aufmerksamkeit wie dein jetziger hast du ein problem. gleiches recht für alle gibt es bei hunden nicht, jeder bekommt nur den anteil, der seiner stellung im rudel entsricht. eine hundegesellschaft ist kein kommunismus, sondern hierarchisch-oligarchisch. und wenn dies deinem wesen widerspricht, solltest du es für immer mit einem zweithund lassen. dann wirst du nur unglücklich, weil du am ende keinem genügen kannst.
ich kann deine motivation auch überhaupt nicht nachvollziehen, einen zweiten hund zum jetzigen zeitpunkt haben zu wollen. wenn dir dein hund zu introvertiert ist, gehe in die welpenspielstunde und such ihm ein paar nette kumpels zu spielen. er ist ein kleinkind und braucht sicher keinen gleichaltrigen neben sich, um glücklich zu sein, sondern ein frauchen, dass viel spass mit ihm veranstaltet. gut wäre nur ein älterer, erwachsener hund, der ihn mal an die hand nimmt und ihm die regeln des hundelebens erklärt, sicherheit und geborgenheit vermittelt.
und für den anderen pressiert es sicher auch nicht so, als dass du in die bresche springen müsstest.

Inge1810
20.05.2003, 20:21
Hallo Naddel,
auch wenn ich als Besitzerin von nur einem Hund nicht sehr qualifiziert bin, melde ich mich dennoch mal zu Wort ;)
Es wurde nicht gesagt, dass es unmöglich ist, zwei Rüden zu halten, es wurde nur darauf hingewiesen, dass es zu Problemen kommen KANN, nicht MUSS! Und bevor es zu ersten Kämpfen kommen könnte, vergehen noch einige Monate und es KANN Dir passieren, dass Du Dich von einem Hund trennen mußt, weil es zum bitteren Ernst werden könnte (nicht muß).
Das zwei Hündinnen oft zusammen gehalten werden, halte ich für ein Gerücht, denn da ist es noch problematischer, vor allem, wenn ein Welpe zu einer erwachsenen Hündin kommt. Erwachsene Rüden sind Welpen gegenüber toleranter.
Es will Dir hier Keiner was ausreden, denn Du mußt damit zurechtkommen, aber Du solltest wissen, dass es in 5 Monaten oder später zu Kämpfen kommen kann und ob die Züchterin den Hund dann noch zurücknimmt?
Also ich wäre an Deiner Stelle vorsichtig, zwei gleichaltrige Rüden aus einem Wurf zu halten, aber Du hast Dich bereits entschieden und daher drückt Dir hier sicher Jeder die Daumen, dass es gut geht.
Grüße

Naddel633
20.05.2003, 20:39
Ich will hier nur mal eins klarstelle:
1) es ist nicht MEIn Hund , der introvertiert ist, sondern der eventuelle zweite- außerdem gehe ich schon zur Welpenspielstunde!

2) ich habe nicht gesagt, dass Shelties bessere Hunde sind als andere

3)Wenn mir langjährige , erfahrene Züchter und Halter der Shelties sagen, dass bei zwei Sheltierüden in den wenigsten Fällen etwas passiert- dann kann ich denen wohl glauben

4)was bitte sind denn die Probleme von Wurfgeschwistern?

5) es ist nicht mein erster Hund

Es geht mir hier auch nicht darum, dass ich glaube, es gönnt mir keiner (außer vielleicht billymoppel) den zweiten Hund!
Ich wollte Erfahrungsberichte und keine pauschalisierten Auskünfte über Dominanzkämpfe! Und wenn mir hier jemand erzählen will, ob ich in der Lage bin, zwei Hunde zu halten oder nicht, dann bin ich hier wohl im falschen Forum, denn ich wollte einfach nur Erfahrungsberichte! Ok!?!

Es KANN zu Problemen kommen- aber es KANN genauso zwischen Rüde und Hündin zu Problemen kommen! Es ist eben nun mal keine Haltung von 2 Hunden immer einfach!
Und wenn ich hier höre, dass 2 Hund gleichen Alters nicht gut sind- dann muß ich wohl mal meine Oma fragen, wie die es mit 2 Hündinnen aus einem Wurf 16 Jahre ausgehalten hat!

Aber danke trotzdem!

billymoppel
20.05.2003, 21:38
diese erfahrungsbericht wir dir hier aber niemnand liefern, weil keiner so, enschuldige, dämlich ist, sich zwei welpen ohne wirkliche not zu nehmen.
du bist natürlich keine rechenschaft schuldig, aber was bitte, noch mal gefragt, ist deine motivation? der andere hund, den du magst? ich mag auch fast jeden hund und kann trotzdem nicht alle adoptieren. eigentlich sollte zuerst doch um das wohl der hunde gehen. und nur weil es bei deiner omi gutgegangen ist, heisst das doch nicht, dass es das auch bei dir tut. zwei welpen, deren charakter sich erst entwickeln muss. hast du schon mal einen ausgewachsenen rüden gehabt? das ist schon was anderes, als dein süßer fellknäul jetzt. erwachsene rüden sind in bestimmten dingen sehr sehr ernst. besonders wenn es um rangordnung geht.
mein rüde war zu seiner besten zeit ein recht dominantes kerlchen und es wäre schlechterdings unmöglich gewesen, einen zweithund von gleichem kaliber anzubringen. für spaziergänge und treffen auf zeit mit anderen rüden kein problem, da verhielt er sich immer sozial, weil es letzlich nicht wichtig war, aber in seinem rudel wäre kein platz gewesen für ein ähnlich dominantes wesen seines alters. einzig einem befreundetem rüden wäre wohl ein dauerhafter einzug gestattet worden: der ist mindestens genauso dominant, spielt aber körperlich in einer liga oberhalb. und weil mein hund klug ist und nicht lebensmüde, wäre dies gegangen.
und ja, alter ist für die rangordnung ein entscheidendes kriteruim. der älter hat per se (solange er zumindest kein greis ist) einen führungsanspruch, der ihm selbstverstänlich von einem jüngeren, dominanteren, klügeren, stärkeren streitig gemacht werden kann, dafür hat er das pfund der erfahrung und geübten krisenmangments. einen älteren und jüngeren rüden zu halten ist zumindest ein stabilisierungsfaktor für die hunde, der wichtiger ist als schiere größe.
und du solltest dir auch mal vor augen halten, dass im wolfsrudel die männliche nachkommenschaft vertrieben wird und voneinander getrennte wege geht, ausnahme sind vielleicht ein paar ganz devote, die manchmal bleiben dürfen. männliche wurfgeschwister leben immer ihr eigenes leben und bauen ihr rudel jeder für sich auf. warum wohl? damit es nicht mehr tote gibt, als nötig. nun sind hunde hunde und nicht wölfe, aber die tendenz hat sich auch nicht geändert.
und im gegenteil, ich bin sehr für den zweithund und habe ja auch selber zwei. aber nicht um jeden preis, sonst hast du am ende ein schlachtfeld, in deiner seele und der deiner hunde.

Sofia
20.05.2003, 22:10
ich habe eben die ganzen Schriftverkehr gelesen über zwei Rüden aus dem selben Wurf ja oder nein.
Also ich würde sagen wenn Du genügend Zeit hast und zu Hause tätig bist und die Welpen nicht oft alleine unter sich sind wird das kein Problem sein aber so junge Hunde stellen viel Blödsinn an und einer schaut es vom anderen ab und wenn die oft alleine sind können die ganz schön was anrichten in der Wohnung. Ich selber würde mich das nicht trauen 2 Welpen gleichzeitig zu erziehen und die Flegelphasen von beiden gleichzeitig mitzumachen egal ob Hündinen oder Rüden.
Ich selber kenne auch niemanden der das schon gemacht hat, frage doch mal in der Hundeschule nach was die Trainerin dazu meint sie kennt ja Deinen Hund auch.
Was Rangkämpfe angeht ich glaube nicht das die so extrem Eskalieren unter Rüden zwei Hündinen wehren schlimmer aber das ein Rüde sich mit einer Hündin schneller befreundet und das Band enger wird wie unter zwei Rüden ist wohl klar.
Überlege Deine Entscheidung sehr gut den ich weis das Shelties sehr auf den Halter fixiert sind nicht das Deiner recht Eifersüchtig auf den Neuankömmling wird.
Ich drück Dir fest die Daumen das Du die richtige Entscheidung triffst egal wie sie ausfällt.

Viele liebe Grüße
Astrid und der kleine Leo

Naddel633
21.05.2003, 07:58
Ich bin zuhause tätig, und wenn nicht kann ich beide mit in meine Agentur nehmen!

Würden wir nun mal davon ausgehen, dass nicht beide dominant sind, würde es dann eher gutgehen-auch mit Wurfgeschwistern!

Auch wenn ich mir in zwei Jahren einen Zweithund zulege, dann heißt das nicht, dass mein Erster damit keine Probleme haben könnte, nur weil er dann älter ist, dann hat er sich vielleicht noch mehr auf mich fixiert!

Irgendwann muß er lernen zu "teilen"- und was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr! Es hat wohl alles seine Vor-und Nachteile! Es mag sein, dass es jetzt nicht 100%ig der richtige Zeitpunkt ist- aber den wird es nie geben und in 2 oder 3 Jahren kann die Sache noch mehr ausarten- denn nur weil mein Erster dann älter ist und in der Rangordnung oben steht- heißt das nicht, dass er den Zweithund unbedingt gut leiden wirde-denn dann war er es gewöhnt 3 jahre lang an ERSTER Stelle zu kommen! Und diese Umorientierung geht bei jüngeren Hunden mit Sicherheit einfacher!

Zu meiner Motivation kann ich nur sagen, dass ich das nicht tun würde, nur weil ich den anderen mag! Es stecken viele andere Gedanken dahinter, z.b. mein Erster will IMMER beschäftigt werden-schlichtweg immer! Ihm fällt es schwer, mal was ohne mich zu machen und sich selbst zu beschäftigen-auch nur mal für 5 Minuten!

ich gebe euch da mal ein Beispiel: Wenn wir z.b. bei uns im Garten sind und ich gehe mal kurz rein, um seinen Ball zu holen- dann ist er weg, weil er denkt, dass ja eh keiner mehr mit ihm spielt! Obwohl unser Garten eingezäunt ist, findet er immer wieder das kleinste Eckchen, um in den Garten des Nachbarn zu gehen- die Nachbarin freut sich, aber ich finde es lästig!
Wenn ich mmich hingegen die GANZE Zeit mit ihm beschäftige, macht er nicht einmal anstalten, inden anderen Garten zu gehen!
Wenn nun éin zweiter da wäre, dann würden beide miteinander spielen-denn es sind Welpen und die haben Spaß am Spielen, ob zwei Rüden oder nicht!

Außerdem denke ich immer noch, dass das auch alles Gewöhnungssache ist! Ich kenne jemand, die sich 2 Schäferhundrüden aus dem selben Wurf halten- und das ist wohl anderes Kaliber als Shelties, auch wegen der Größe- und die gaben mir den ERFAHRUNGSBERICHT, dass die beiden sehr gut miteinander auskommen, und die Freundschaft aus geben und nehmen besteht!

Benja
21.05.2003, 08:08
Hallo Naddel!
Wir haben in der Nachbarschaft (gegenüber) ein Paar wohnen, die zwei Sheltierüden haben.
Sam und Gismo sind altersmäßig ein knappes Jahr auseinander und vertragen sich ausgezeichnet! Gismo ist etwas schüchtener und mehr auf den Besitzer fixiert als Sam. Trotzdem sind die beiden ein tolles Team.
Bei uns im Boxerklub gibt es übrigens viele Hundeführer die zwei Rüden halten und da gibt es auch keinerlei Probleme.
Ich selber halte auch einen Rüden, werde mir aber im nächsten Jahr eine Hündin anschaffen. Der Zeitpunkt hängt allerdings davon ab, wie mein Boxer durch die Ausbildung geht und wann ein entsprechender Wurf fällt. Bei mir sind also andere Voraussetzungen da als bei dir!
Ich würde dir raten die beiden auf "neutralem" boden zusammenzubringen. Dann siehst du schon ob die beiden harmonieren.
Da der eine eh beim Züchter ist, würde ich ihn ersteinmal "probeweise" zu mir nehmen. Da er ja noch jung ist dürfte eine Vermittlung, im Falle das es nicht funktioniert, ja nicht so schwer sein.
Ich habe übrigens eher gehört, daß zwei Hündinnen sich eher nicht vertragen.
Wenn bei dir die Voraussetzungen für 2 Hunde passen, dann nehme ihn doch zu dir.
LG Andrea

Naddel633
21.05.2003, 08:24
Danke Andrea, für deinen Erfahrungsbericht!;-)

Die Diskussion geht unter anderem auch darum, dass sie aus dem gleichen WUrf stammen und eben auch gleich alt sind!

Kanst du mir dazu was sagen, als Hundehalterin?

Gruß, Naddel

Inge1810
21.05.2003, 08:29
Guten Morgen Naddel,
wieder eine Sache, die Du bedenken solltest, da ich sehe, dass Du mit Deinem Rüden erziehungsmäßig noch lange nicht fertig bist (geht in dem Alter ja auch gar nicht) und ein zweiter und auch noch gleichaltriger Rüde Dir die Erziehungsarbeit nicht abnehmen kann, soll und wird.

Wenn wir z.b. bei uns im Garten sind und ich gehe mal kurz rein, um seinen Ball zu holen- dann ist er weg, weil er denkt, dass ja eh keiner mehr mit ihm spielt! Obwohl unser Garten eingezäunt ist, findet er immer wieder das kleinste Eckchen, um in den Garten des Nachbarn zu gehen- die Nachbarin freut sich, aber ich finde es lästig!
..... wie lästig wäre es für Dich, wenn beide weg sind???
Nur so ein Gedanke, denn ich habe die Vermutung, dass der zweite Hund Dir Probleme nehmen soll, aber wieder mal, es KANN sein, dass sie sich verdoppeln (muß nicht ;)) und beide Hunde stiften gehen.
Aber ich sagte bereits, wir brauchen nicht weiter drüber reden, weil Du Dich bereits entschieden hast, daher tu, was Du für richtig hältst, aber sag hinterher nicht, es hätte Dir ja jemand sagen können, dass es Probleme gibt und wenn alles gut geht, dann super, Gratulation, aber ganz ehrlich... ich würde es mir nicht antun, sondern warten, bis die Erziehung des einen Hundes weitestgehend abgeschlossen ist oder ich würde einen älteren Hund aufnehmen, aber das liegt daran, dass ich mir nicht gerne unnötigen Streß mache, was ja Jeder wieder anders handhaben kann :D
Grüße

Naddel633
21.05.2003, 08:41
Aber er ist janur weg, wenn es bei uns "langweilig" ist!
Und das ist ja wohl auch wie beim Menschen- zu zweit wird es nicht so schnell langweilig ;-)

Ich habe mich außerdem noch nicht entschieden- und den Hund hole ich nicht nur, um mir Probleme nehmen zu lassen, die in Wirklichkeit keine sind! Es ist lästig...

Es geht mir hier nur darum, dass es doch eigentlich nicht unbedingt was mit dem Alter zu tun hat!

Dann sollte man sich auch keinen Älteren Hund anschaffen , denn das KANN auch Probleme geben- also wie man es macht KANN es falsch sein- und das hat nichts mit dem Alter zu tun!
Die Erzeihung wird stressig, das weiß ich auch- mir geht es nur darum, dass ein Hund auch mi einem Jahr oder vielleicht auch mit zwei Jahren noch nicht 100%ig richtig erzogen ist- denn er ist mit einem Jahr immernoch ein Junghund!

Es hat doch also nichts mit dem Alter der Hunde und dem Zeitpunkt der Anschaffung zu tun- denn es KANN-ganzt egal wie-IMmer Probleme geben!

Dodo H
21.05.2003, 08:49
Hallo Naddel
: Es stecken viele andere Gedanken dahinter, z.b. mein Erster will IMMER beschäftigt werden-schlichtweg immer! Ihm fällt es schwer, mal was ohne mich zu machen und sich selbst zu beschäftigen-auch nur mal für 5 Minuten!
-- welche Gedanken noch, außer das dein Hund aktiv ist. Wie beschäftigst du deinen Hund. Hat dein Hund gelernt, auch ruhe zu halten, was gibst du ihm zur Beschäftigung, wenn er im Garten ist (Leckerchenball o.ä.)

Ich hatte zwei Rüden, der erste war aber schon 7 bevor der Zweite kam, das einzigste, was mich von zwei Welpen abhalten würde, wäre der Zeitaufwand, den ich in die Erziehung und die Beschäftigung des Welpen investieren möchte. Hast du schon mal überlegt, ob du mit deinem jetztigen Hund irgendeinen Hundesport betreiben willst (was ich bei einem Sheltie machen würde)?
Dodo

Naddel633
21.05.2003, 09:02
Ich habe mich für Agility angemeldet, aber das geht erst wenn er ein Jahr alt ist! Solange besuche ich die Hundeschule!

Ich beschäftige mich sehr intensiv mit ihm- drinnen kann er sich auch beschäftigen, aber draußen braucht er immer Aktion!

Ich gehe bis zu 5 Mal am Tag mit ihm Spazieren-natürlich keine Gewaltmärsche, aber seinem Alter entsprechend!

Draußen im Garten spielen wir Stöckchen holen und Fangen !

Ich will mich hier auch nicht über meinen Hund beschweren, denn er ist der Sonnenschein meines Lebens :-)!
Es geht nur darum, dass er sich über Gesellschaft freut und sich, wenn ich mal eben nicht den ganzen nachmittag mit ihm Spielen kann, weil ich auch arbeiten muß, mit einem anderen beschäftigen kann!

Ich nehme mir wirklich schon viel Zeit für meinen Hund , verschiebe meine Arbeit meistens auf Abend (habe mit freunden eine Agentur), damit ich ihm gerecht werden kann! Wenn ich nicht mit ihm spielen kann, dann habe ich ein schlechtes Gewissen und das müsste ich bei einem Zweiten nicht haben, da sie sich beschäftigen können! Was natürlich nicht heißt, dass sie alleine zuhause sind, sondern einfach nur zusammen!

Prisca
21.05.2003, 09:16
Hallo,

mal wieder so ein Thema, zudem fast alles schon gesagt ist, aber ich will auch noch etwas dazu sagen, weil mir die Haare zu berge stehen.

Zwei Hunde im gleichen Alter, weißt Du eigentlich welcher Arbeits- bzw. Zeitaufwand da auf Dich zukommt. Erziehung im Doppelpack ist nicht einfach, allein schaffst Du das nur, wenn Du mit jedem Hund einzeln übst. Selbst bei der Welpenspielguppe wird es nicht einfach sein beide immer im Auge zu behalten.
Ich kenne so ein Beispiel aus der Nachbarschaft, ich habe damals vor 5 Jahren abgeraten aber man wollte ja nicht hören und was ist das Ende vom Lied, völlig unerzogene Hunde die immer noch nicht die Rangordnung geklärt haben und überforderte, resignierente Besitzter. Mit den beiden kannst Du in der Öffentlichkeit nichts unternehmen, selbst eine Fahrt zum Tierarzt ist ein Problem und nur mit zwei Autos bzw. zwei Einzelfahrten möglich.
Jetzt zu Deiner Züchterin, ich kann und ich will Sie auch nicht verstehen. Ich bin selbst Züchterin, im ganz kleinen Maß, und ich würde nie aber auch wirklich nie auf die Idee kommen zwei Welpen gleichzeitig in eine Familie zu vermitteln. Ich glaube Sie drückt sich hier vor der Verantwortung, sie müßte den kleinen zurücknehmen, ihn aufpäppeln und sein Sozialverhalten korrigieren - falls nötig - und dann in aller Ruhe einen neuen Besitzer für ihn suchen. Dies halte ich für den richtigen Weg, den ich auch selbst praktiziere. Und wenn es dem Welpen dort wirklich so schlecht geht, hätte Sie ihn dort als Verantwortungsvolle Züchterin schon längst zurückholen müssen.
Im Endeffekt kann ich als mehrfache Hundebesitzerin Dir nur abraten, den Hund noch aufzunehmen. Ich rate Dir, das möchte ich betonen, aber nicht generell von einem Zweithund ab. Laß Deinem Hund Zeit erwachsen zu werden, erziehe ihn und mach mit ihm Hundesport oder so und wenn das Leben dann wieder eine gewisse Routine hat und für Dich alles perfekt ist, dann denke erst über einen zweiten Hund nach.

Naddel633
21.05.2003, 09:22
Jetzt mal STOP

Wenn die Disskusion hier aufmerksam verfolgt wurde, dann hätte amn auchlesen müssen, dass meine Züchterin den Hund schon LÄNGST zurückgenommen hat! Hier sucht anscheinend jeder etwas adneres! Also werde ich mich hier jetzt verabschieden und in einem (freundlichen) anderem Forum weiterfragen!

Danke aber für die netten Antworten- und die die wirklich nett gemeint waren!

Gruß, naddel

Inge1810
21.05.2003, 09:31
Hallo Naddel,
ich verstehe jetzt nicht ganz, was das soll, was willst Du denn noch weiterfragen? Solange, bis Du den Seegen erhältst?
Ich sagte mehrfach, Du hast Dich doch bereits entschieden und Du hast ehrliche Meinungen bekommen, die Dir aber allesamt nicht passen. Wer realistisch denkt, kann Dir einfach nicht sagen "aber natürlich, das wird ganz toll, Du wirst nachmittags arbeiten können, weil die Hunde sich miteinander beschäftigen und nein, Dein Ersthund wird den anderen niemals anstiften, mit ihm auszubüchsen oder andere Sachen anzustellen und Du wirst mit diesen zwei Hunden die Harmonie Deines Lebens haben, weil sie sich immer lieben werden, denn Rangordnungskämpfe sind doch Ammenmärchen.... Erziehung... ist doch ein Klacks, das machst Du mit links..."
Ich habe es jetzt bewußt übertrieben dargestellt, weil Du mit Contra nicht umgehen kannst, Du willst nur Pro hören, weil Du vielleicht doch ein mulmiges Gefühl hast, aber Dich in die Idee verrannt hast, es könnte so toll werden und um die innere Stimme zu überzeugen, willst Du es nun lesen. Sicher ist es toll mit zwei Hunden, aber noch toller ist es, wenn man einen erfahrenen Ersthund hat, der einem bei der Erziehung des Zweithundes unterstützen kann, aber Du willst Chaos, also frag nicht weiter sondern hol Dir Chaos in`s Haus ;)
Nix für ungut, aber das wollte ich Dir noch gesagt haben.
Alles Gute Euch

Inge1810
21.05.2003, 09:32
Ähm... teilt die gefundenen Rechtschreibfehler gerecht unter Euch auf :D

Dodo H
21.05.2003, 09:38
Hallo Naddel
: Ich habe mich für Agility angemeldet, aber das geht erst wenn er ein Jahr alt ist! Solange besuche ich die Hundeschule!
-- finde ich gut. Doch was macht ihr jetzt, an Kopf-Nasenarbeit?

: Draußen im Garten spielen wir Stöckchen holen und Fangen !
-- Bitte keine Stöckchen (zu gefährlich). Ballspiele powern einen Hund nicht unbedingt aus, können ihn auch hochpuschen. Hast du schon übers Clickern nachgedacht, gibst du ihm was zu tun im Garten (Leckerchen suchen, Kausachen)?

: Wenn ich nicht mit ihm spielen kann, dann habe ich ein schlechtes Gewissen und das müsste ich bei einem Zweiten nicht haben, da sie sich beschäftigen können!
-- jetzt überleg mal, für die Erziehung würde ich mit den Hunden getrennt machen, hättest du dann nciht auch ein schlechtes Gewissen, weil einer Warten müßte.
Wenn du ein schlechtes Gewissen hast, das dein Hund nicht genug beschäftigt ist, solltest du dir lieber Gedanken über andere Beschäftigungsmöglichkeiten machen und nicht einen anderen Hund als Spielkamerad holen (ist nicht böse gemeint, soll nur eine Anregung sein)
Dodo
Dodo

Naddel633
21.05.2003, 09:41
Der wirklich letzte Beitrag meinerseits zum Thema.

Ich habe mich noch nicht entschíeden, aber du hast recht, das ihr mich ziemlich verunsichert habt!

Ich bin mit der Erzeihung natürlich nicht alleine, mein Freund ist auch da!

Es ging mir doch nur um die grundlegende Frage, welches die VOr-und Nachteile von 2 Hunden sind! Unabhängig von Alter und Zeit! Ich habe schonmal gesagt, dass mir von euch auch keiner die Gewährleistung gibt, dass wenn der erste Erwachsen ist, es ein problemLOSES unterfangen mit dem Zweithund wird!
Es geht mir doch nur darum, zu hören, dass es sch....egal ist, wann man den Hund holt, denn eine Gewähr für gutes Auskommen gibt es doch NIE!

Naddel633
21.05.2003, 09:44
@Dodo: natürlich hat er auch im Garten Kauspielzeug, aber wie gesagt, dass interessiert ihn draußen nicht!
ich galube das ich die Mölichkeiten an Beschäftigung schon ausschöpfe und es gibt ganz sicher Hundehalter, die sich in einer Woche nicht soviel mit ihrem Hund beschäftigen, wie ich an einem Tag- und es mach auch Spaß!

billymoppel
21.05.2003, 10:59
naddel, unabhängig von zeit und alter gibt es aber nicht.
du hast einen fünf monate alten welpen, der anstrengend ist, in etwa vergleichbar dem dreijährigen sohn einer freundin von mir, den ich gelegentlich mal hüte: dauernd am wuseln, aller drei minuten was neues, ständige interaktionmit mir, da sich ein kleinkind eben noch nicht selbst beschäftigen kann. nach einer stunde bin ich auch breit, nur würde ich das nachbarskind im gleichen alter dazuholen, würde das in dem alter nichts ändern, weil so kleine menschlein noch gar nicht in der lage sind, richtig miteinander zu spielen. und mit zwei welpen wird es nicht anders sein. klar spielen sie auch mal miteinander, aber das wird genauso so schnell langweilig, wie alles andere auch und dann bist du wieder dran. du solltest im gegenteil bei deinem welpen langsam mal anfangen, ihn in die schranken zu weisen: nämlich, dass du nicht immer mit ihm spielst, wenn er das will und as wenn er sich dann langweilt, er vielleicht es doch mal mit dem kauknochen versucht. langsam aber sicher sollte die interaktion in dem alter von dir ausgehen. das heisst nicht, dass er dich nicht auffordern darf, aber du darfst auch nicht mehr immer darauf eingehen und wenn er noch so süß tut. er muss einfach pause machen lernen, sonst hast du irgenwann einen restlos überdrehten hund.
und bedenke die zukunft: irgendwann hast du zwie erwachsene rüden, 4, 5 jahre alt. die spielen nicht mehr in dem sinne miteinander. wenn es klappt, leben sie sie ein harmonisches leben miteinander, gelegentlich gibt es sicher auch mal eine runde freundliche prügelei oder ein zerrspiel, aber letztlich will jeder von dir getrennt nach seinen interessen beschäftigt werden.

Naddel633
21.05.2003, 11:23
das mag ja alles sein, aber meiner meinung nach wiedersprichst du dir hier ín einigen Punkten!

Rüde und Hündin wollen auch getrennt von mir beschäftigt werden und das wäre genauso der Fall,wenn ich einen Zweithund hole, wenn mein erster älter ist! Denn dann haben sie erst recht keine gemeinsamen Interessen! Ein Hund von 5 jahren hat natürlich andere Interessen als ein Welpe von 5 Monaten.

Also räts du ja wohl generell von 2 Hunden ab, und dann frage ich dich: Wie schaffst du es denn mit 2 Hunden?

Sofia
21.05.2003, 13:20
Hallo Naddel,

ich glaube Du schafst das schon auch mit zwei Hunde wenn ich so Deine ganzen Berichte lese, wenn Dein Freund auch damit einverstanden ist und bereit ist Dir zu helfen wird es schon gehen. Ich möchte auch gerne einen 2. Hund aber mein Lebensgefährte stellt sich da quer daher warte ich mal ab was die Zeit so bringt vieleicht kann ich ihn noch davon überzeugen.
Mit zwei Hunden ist es halt anstrengender beim Gassi gehen man muß halt die Augen auf zwei Hunden stat auf einem haben. Dafür ist es für die Hunde leichter mal paar Stunden alleine zu bleiben wenn Ihr z.B. ins Kino oder Museum geht.
Wie Billymoppel schon schreibt Hunde spielen nicht nur miteinander sonder wollen auch Einzeln beschäftigt werden.
Wenn Familien es mit Zwillings-Kinder schaffen die bestimmt durchaus anstrengender und Pflegeintensiever sind als Hunde dann schaft Ihr das auch zu zweit.
Wie schaut es mit dem Auto aus ist es groß genug auch für zwei Hunde? Ist es Finanziel möglich zwei Hunde zu ernähren? Zeit habt Ihr ja genug stelle ich fest und das ist das Wichtigste.
Ich selber habe einen langhaarigen Hund einen Havaneser der die ersten zwei Lebensjahre ein sehr stark filzendes Fell hat und fast jeden Tage gebürstet werden muß und eine Züchterin hat mir auch geraten erstmal abzuwarten bis der Hund sein Erwachsenen-Fell hat und dann erst nochmal darüber nachdenken.
Der Leo war als Welpe und Junghund auch sehr verspielt und hat immer Gesellschaft gesucht und freute sich immer übermütig wenn er jemanden zum spielen fand. Jetzt ist er ruhiger geworden spielt zwar noch immer gerne aber er intressiert sich nun hauptsächlich an den Düften in der großen weiten Welt und Hündinen sind in seine lieblings Spielgefährten.
Also dann viele Grüße
von Astrid und Leo

Naddel633
21.05.2003, 13:55
Über Ernährung und den finanziellen Aspekt ist alles abgeklärt!
Ein Hund will auch einzeln beschäftigt werden, aber es ist eben auch bei Hündin und Rüde nicht anders!

Und ich sage auch nicht, dass es leicht werden wird- aber das heißt noch nicht unmöglich!

Sofia
21.05.2003, 15:22
Hallo Naddl,

ich habe auch nicht gesagt das Hündinen keine Bescheftigung brauchen. Ich tendiere auch eher wenn ein zweit Hund einen Rüden obwohl ich bereits einen Rüden habe denn müßte man nicht kastieren um keine Welpen zu bekommen:D
Zwei Rüden können sehr gute Kumpels werden bei Rüde und Hündin glaube ich das die Harmonie schneller sich einstellt. Leo hat eine Havaneser-Freundin wenn die zwei sich treffen vergöttert ihn die Hündin und er ist mehr der Genieser und läst sich meistens von ihr zum spielen aufvorderern. Ich habe beobachtet das Spiele mit gleichaltrigen und gleichgroßen Rüden heftiger sind und mehr so Machtspielchen sind wer der stärkere ist, wehrend Spiele mit Hündinen mehr spielerische Rangelein und Fangspielchen sind.
Wenn zwei Rüden untereinander spielen fällt das Spiel nur ein bischen gröber aus aber ist noch immer friedlich aber spielen tun die Rüden trozdem miteinander.
Der Leo hat sogar einen schwarzen Terrier-Freund in Jack-Russel größe da läßt er sogar einen Freudens-Jauchzer los wenn er ihn von Weitem erblickt sowas nenn ich Männerfreundschaft:p
Also dann viel Erfolg bei der Erziehung von den zwei kleinen Männer.
L.G. Astrid

U.Keller
21.05.2003, 19:20
Hallo Naddel,

ich habe gerade die Beiträge überflogen, möchte aber trotzdem noch meinen Senf dazu geben:

Wir haben selber zwei Hunde. Allerdings war Caspar ein Jahr alt und hatte schon die Grunderziehung, als sich mein damaliger Freund einen acht Monate alten Rüden aus dem TH holte. Es hat immer wunderbar funktioniert mit zwei Rüden. Jetzt lebe ich mit Caspar und Cordel, der Hündin von meinem jetzigen Freund zusammen. Und mit Cordel kommt Caspar genauso gut klar wir mit Troll damals. Aber aus dem Bekanntenkreis weiß ich, dass man sich einen zweiten Hund erst anschaffen sollte, wenn der erste schon erzogen ist und die Rüpelphase halbwegs hinter sich hat. Alles andere führt zur Überforderung und damit zu Erziehungsfehlern. Von Wurfgeschwistern würde ich ganz abraten, da in dem Fall die Rivalitäten schon seit Geburt bestehen und kaum überwunden werden können. Beispiel: Caspar sieht einen anderen Rüden und beiden knurren sich kurz an und prügeln sich sofort. Beim Gespräch danach stellte sich heraus, dass die beiden Geschwister sind. Kann Zufall gwesen sein, klar. Aber ich kenne mehrere ähnliche Fälle von Bekannten, die Kontakt zu Wurfgeschistern ihrer Hunde hatten.

Zwei Hunde sind klasse, aber bitte erst, wenn der erste erzogen ist. Und wenn Du Dir so gerne einen zweiten Hund holen möchtest, kannst Du ja ruhig noch ein paar Monate warten. Schließlich hast Du Deinen Kleinen ja erst seit maximal drei Monaten, oder? Und nach drei Monaten hat man noch Träume, welche sich schon nach weiteren drei Monaten als völlig falsch darstellen. Vielleicht solltest Du einfach noch ein wenig die Entwicklung von Deinem Hund abwarten?
Entscheiden musst Du selbst, aber ich kann Dir nur abraten, jetzt einen zweiten Hund zu holen, der auch noch ein Bruder von Deinem Kleinen ist.

Liebe Grüße,
Ute

Hovi
21.05.2003, 20:32
Hallo,

ich habe den Thread nun überflogen, weiß aber im Endeffekt nun nicht mehr, um was es eigentlich geht?

Geht es in erster Linie darum, ob Rüde-Rüde oder Rüde-Hündin sich besser "vertragen"? Oder geht es um Erziehung?

Ich bin bestimmt die Letzte, die etwas gegen die Haltung zweier Rüden einzuwenden hätte ;), aber ich bin auch die Letzte, die sich 2 Hunde im Halbstarkenalter zumuten würde, wenn nicht einer der beiden schon soliden Gehorsam besitzt.

Dazu sind mir meine Nerven zu kostbar :D.

Dass Rüden sich mit Hündinnen fast ausnahmslos gut vertragen, liegt einfach in der Natur der Sache, darüber muß man wohl kein weiteres Wort verlieren. Bei gleichgeschlechtlichen Pärchen kommt es dazu, dass eine Rangordnung festgelegt wird - entweder klammheimlich, ohne dass der Mensch das merkt, oder auch in Kämpfen, die durchaus blutig ausgehen können.

Und egal, ob Du beide Hunde "gleich lieb" hast: der Ranghöhere muß einfach bevorzugt behandelt werden, ansonsten bringst Du die Rudelstruktur völlig durcheinander und es wird niemals Ruhe einkehren.

Wer nun die Rangordnung im Endeffekt festlegt - Du selber, oder die Hunde untereinander - ist meines Erachtens zweitrangig. Doch der Ranghöhere will und muß als solcher behandelt werden.

Gruß
Claudia

Cockerfreundin
21.05.2003, 21:00
Hallo, Naddel!

Nun muß ich auch noch meinen K** dazu geben ... is halt so in einem Forum ;-)
Also: zwei Hunde an sich sind sicherlich etwas Schönes und (in den meisten Fällen) für alle Beteiligten eine Bereicherung. Ob nun zum rüden eine Hündin oder ein Rüde hängt m.E. von dem ersten Hund ab und auch von den eigenen Präferenzen.Wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, hängt ebf. von verschiedenen faktoren ab, die hier auch schon genannt worden sind: den beruflichen und häuslichen Lebensumständen und -planungen; dem Geldbeutel, den Nerven etc...

Allerdings ... zu einem 5 Monate jungen und naturgemäß lebhaften und anspruchsvollen Hund (anspruchsvoll i.S. von: "Maaaama, ICH WILL, dass DU dich IMMER und JETZT SOFORT mit mir beschäftigst...." ;-) einen zweiten, gar gleichaltrigen hinzuzunehmen in der Hoffnung, dass die beiden sich dann selbst miteinander beschäftigen und "schön miteinander spielen", halte ich für eine totale Illusion und keine solide Grundlage.

Bring Deinem Treibauf lieber freundlich, aber bestimmt bei, was es heisst: "Und jetzt hat der Hund PAUSE"... Das heisst nicht, dass Du Dich nicht mit ihm beschäftigen sollst, aber es heisst, dass Du Dich nicht zum Animateur und Pausenclown Deines Hundes machen lässt. DU bist der Boss und DU bestimmst souverän, gelassen und freundlich, wann Äktschen angesagt ist und wann Pause :-))

Außerdem: diese Treibauf-Phase lässt bis zum 2. Lebensjahr ohnehin nach. und erst DANN merkst und weißt Du, welches temperament und welche vorlieben und Gewohnheiten dein Wuff wirklich und dauerhaft hat. Und kannst ihm DANN sicherlich besser eine Gefährtin oder einen Gefährten suchen, der ihn vom Wesen und Temperament ergänzt, so dass die beiden es dann wirklich gut miteinander haben.

Wie auch immer Du Dich entscheidest: viel Glück wünschen

Annette + Basti, de auf sein "Schwesterchen" noch ein/ zwei Jahre warten muß :-)

Mannja
21.05.2003, 21:07
Ich hatte mal zu meiner Hündin eine kurze Zeit einen Pflegehund dazu. Das war ganz schön anstrengend. Ich wünsch mir auch einen Zweithund, aber ich zöger noch ein wenig, weil ich weiss wie schwer das ist, zwei Hunde gleichzeitig zu halten. Das ist wirklich was ganz anderes als Einer. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Vielleicht kannst Du das ja mal irgendwie selber testen, so einen Tag lang, wie es ist mit zwei Hunden klar zu kommen. Und dann kannst Du Dich ja immer noch entscheiden ob ja oder nein.

Hovi
21.05.2003, 21:24
Hallo Mannja,

hmm... wirklich aussagekräftig ist so ein "Probetag" aber nicht.

Zwei Hunde bilden ein Rudel - aber nicht sofort! Das typische Rudelverhalten legen sie erst dann an den Tag, wenn klar geworden ist: Wir beide leben nun unter einem Dach und gehören auf Dauer zusammen.

Meist dauert das mehrere Tage oder sogar Wochen, vor allem, wenn der Ersthund ein älterer Einzelhund ist.

Liebe Grüße
Claudia

Cockerfreundin
21.05.2003, 21:36
Hovi schrieb
__________

hmm... wirklich aussagekräftig ist so ein "Probetag" aber nicht.
__________

Stimmt.... Wenn Basti mal einen Tag bei seiner gleichaltrigen Freundin Emma (Bouvi) ist, die er von klein auf kennt, ist es mittlerweile so, dass er sich inzwischen -abgesehen von Futterzeiten und Gassigehen- demonstrativ mitten in den Garten oder ins Wohnzimmer legt und darauf wartet, dass ICH zurückkomme und ihn endlich wieder mit in sein Zuhause nehme. An solchen tagen hat er einfach keien Bock auf Spielen ...

Umgekehrt: wenn ein Kumpel von ihm mal bei uns ist, fordert ER den Kerl permanent zum spielen auf, obwohl sonst seine indoor-Lieblingsbeschäftigung eigentlich futtern, dösen, schlafen oder Fern sehen ist ;-)... Man beachte die Reihenfolge ;-))

LG von
Annette + Basti :-)

OESFUN
22.05.2003, 11:11
Da ich hoffe, das Naddel doch noch mitliest, auch noch meine 5 cent zu diesem Thema.

a) zum Sheltie - wie die meisten wissen, halte und züchte ich OES , also auch britische Hütehunde. Mein Nachbar züchtet seit ich weiss nicht wie vielen Jahren Shelties und hat ein sehr grosses gemischtes Rudel.
Das erste was mir zum Sheltie einfällt , ist seine Bellfreudigkeit (schönes Wort nicht :D ) vor allem wenn er nicht allein ist - also ab zwei Shelties oft eine Menge Krach.
Vom Wesen her sind sie halt kleine Hütehunde, die sich sehr auf ihre Familie konzentrieren.
Das sich Hunde beim Züchter meist vertragen liegt oft schlicht und ergreifend daran, das sie von vornherein in dem Rudel aufwachsen, ihr Platz von Anfang an geregelt wird und man als Züchter immer ein Auge darauf hat, wenn es zu Diskrepanzen zwischen den Hunden kommt. Wenn es gar nicht anders geht, werden dann Gruppen gebildet, die sich vertragen - und das ist Fakt.

b) zur Haltung von zwei Hunden.
Sicher ist es immer schön, wenn man zwei Hunde hat. Aber von dem Kauf von zwei gleichalten Hunden rate ich grundsätzlich ab, da Probleme vorprogrammiert sind VOR ALLEM bei gleichgeschlechtlichen Hunden, da wäre es bei gleichalten Hunden nämlich einfacher mit Rüde und Hündin.
Es wird nach erreichen der Pubertät mit Sicherheit zur Klärung der Rangfolge kommen, da sie z.Zt. bei so jungen Hunden nicht feststeht und auch kein erwachsener Hund da ist, der sie leiten könnte.
Dazu kommt dann noch das Problem der Erziehung - bei zwei gleichalten Hunden eine Heidenarbeit. Aber das bleibt ja jedem selbst überlassen, was er sich aufbürden will.

Fazit: egal ob Sheltie oder Dogge - ich rate jedem Hundebesitzer , sich seinen Zweithund erst zuzulegen, wenn der erste aus der Pubertät raus ist und im Wesen gefestigt.
Im Schnitt nach dem zweiten GEburtstag

LG Birgit

Cockerfreundin
22.05.2003, 11:44
Hallo, Birgit!

Zitat
______

egal ob Sheltie oder Dogge - ich rate jedem Hundebesitzer , sich seinen Zweithund erst zuzulegen, wenn der erste aus der Pubertät raus ist und im Wesen gefestigt.
Im Schnitt nach dem zweiten GEburtstag
_________

Du triffst es genau :)

Basti ist jetzt ja (seit 1 Monat) 2 Jahre alt. Und es ist wirklich täglich zu beobachten, zu bewundern und zu genießen, wie mein Kleiner wirklich erwachsen geworden ist: ruhig, souverän, gelassen .... jedenfalls meistens ;) :D ;) :D

LG von
Annette + Basti :)

Chaostruppe
31.05.2003, 00:31
ICH war so dämlich Billymoppel! ;) Ich hab mir zwei Welpen gleichzeitig aufgehalst! :)

Aber mal im Ernst. Hier sind Erfahrungsberichte gefragt, okay! (Hab noch nicht alles gelesen, also bitte entschuldigt Überschneidungen)

Erstmal muß ich mich immer wieder über "Rassedünkel" wundern. Ich selbst bin ja bekennender Mischlingsfan, hatte aber mal einen reinrassigen Zwerpinscher aus Teneriffa (Tierschutzhund), der meine große Liebe wurde und mich für diese "Rasse" eingenommen hat. Meine Tochter und ich haben heute zusammen sechs Zwergpinscher, die von ihren individuellen Eigenarten total unterschiedlich sind. Also nix mit "diese Rasse ist soundso"!

Okay, aber jetzt mal zum Erfahrungsbericht. ;) Joshi wurde mit 6 Wochen abgegeben und kam zu mir als Vierthund. Alle meine Hunde waren schon erwachsen (Zwei Rüden und eine Hündin), und was auch immer er veranstaltete, er erntete höchstens ein böses knurren. Nix mit spielen! Ich hab mir das nicht lange mitangesehen und der Kleine tat mir leid, und habe Wilma dazugeholt. Die zwei sind nur 2 1/2 Wochen auseinander, haben ganz klasse miteinander gespielt, und mir ganz nebenbei auch noch die Wohnung auf den Kopf gestellt. Nie wieder Welpen!!! ;)
Ich hatte das große Glück, daß meine drei erwachsenen Hunde viel von der Erziehung übernommen haben (selbstverständlich nicht bewußt), sonst wäre ich wohl wirklich überfordert gewesen! Allerdings hat einfach durch die Tatsache, daß die Welpen zu Zweit waren und sich permanent gegenseitig abgelenkt und angestiftet haben, die Erziehung mindestens doppelt so lange gedauert wie bei einem Einzelhund. Wobei sie im Sinne von "Befehle können" wirklich nicht viel drauf haben, Wilma kann nichtmal "sitz".

Zwei Rüden kann durchaus gutgehen. Ich habe hier zur Zeit vier Rüden und zwei Hündinnen. ABER er muß nicht unbedingt gutgehen, und Du kannst Dich evtl. schon auf Kämpfe im Erwachsenenalter einstellen. Es gibt Rüden, die würde mein Großer NIEMALS hier neben sich dulden! Und Wilma und ihre Wurfschwester (Die Hündin meiner Tochter) kloppen sich wann immer sie sich zu Gesicht bekommen.

Grüssle,
Andrea

AnnaS
01.06.2003, 10:58
Hi Naddel

Du wolltest Erfahrungsberichte und hast ja nun den einen oder anderen bekommen. Ich schließe mich da mal an, in der Hoffnung, dass du auch zumindest noch mit liest hier.

Ich wollte mir auch zwei Welpen gleichzeitig anschaffen. Peppa und ihren Bruder. Ursprünglich sollte es nur ein Welpe sein, doch da die "Züchter" (es war ein Unfall, daher das Wort in "")Probleme mit einer ihrer Hündin und den Kleinen hatten, und Peppa sich nicht vermittel ließ (was mir unbegreiflich ist ;) ), haben wir uns naiver Weise für beide entschieden. Im Laufe der Zeit, bis wir sie abholten, hat meine Mutter, die einige Male mit kam zum Besuch dort, sich unendlich in Peppas Bruder verliebt, und dann haben wir beschlossen, dass sie ihn nimmt und wir Peppa.
Sie sind Jagdhunde (Mischlinge) und auch heute mit einem knappen Jahr sehr aktiv. Wir besuchen uns natürlich oft gegenseitig und es gibt zwischen Peppa und ihrem Bruder sehr viel Getobe, Chaos und nie ist Ruhe. Ich glaube, hätte ich beide behalten, wäre ich früher oder später durchgedreht hier.
Hinzu kommt, dass beide unglaublich sensibel sind. Man muss extrem drauf achten, wie man mit ihnen umgeht, und dass man irgendwann auch mal eingreift, wenn alles zu hektisch und chaotisch wird.
Da Peppa so sensibel ist, war ihre Erziehung nicht wirklich einfach. Und von ihrem Bruder höre ich das gleiche. Ebenso von ihrer Schwester, die bei mir mit in der HuSchu ist.

Nun wird Peppa in einer Woche 1 Jahr alt. Da ich von Anfang an Peppa nicht allein halten wollte, haben wir uns vor 3 Wochen Billy dazu geholt. Ein Staff-Mix, jetzt 13 Wochen alt. Peppas Erziehung ist zwar lange nicht abgeschlossen, aber ich kann mich auf sie verlassen. Sie beherrscht die "Grunderziehung", sie kennt viele Dinge, sie ist aus dem "Gröbsten" raus, wie ich sage. Obwohl sie mitten in der Pubertät ist.

Ich studiere und muss zu Hause sehr viel lernen. Wenn beide wach sind, ist ans Lernen nicht mehr zu denken, weil sie dann in der Wohnung toben wie irre. Dementsprechend machen sie auch viel Mist und Peppa lässt sich anstecken von dem Kleinen und macht Dinge, von denen sie seit langem weiß, dass sie verboten sind.
Gehe ich mit ihnen in den Garten zum Toben, ist natürlich auch nicht viel mit Lernen, denn da muss man aufpassen, dass Billy keine Löcher buddelt und Peppa fleissig mit macht, man muss aufpassen, dass sie nicht gemeinsam unsere Bäume und Blumen vernichten, und man will (und muss!) ja auch mit beiden zusammen spielen und sich beschäftigen.

Da Peppa laufen muss, und Billy noch nicht viel laufen darf, geht es einmal am Tag getrennt auf den Spaziergang. Zumal auch Billy ungestört von Peppa seine erste Erziehung braucht, und Peppa ebenfalls noch weiterhin ihre Erziehung benötigt. Peppa muss sich austoben können, Billy muss die Welt kennelernen. Außerdem will ich auch beiden getrennt voneinander mal meine Aufmerksamkeit schenken können und mich mal bewusst mit einem beschäftigen können, ohne dass der andere zu kurz kommt.
Das bedeutet dann aber in dem Fall doppelter Zeitaufwand.

Billy ist noch nicht ganz stubenrein. Manchmal passieren eben noch die "Unglücke". Seit Billy da ist, denkt Peppa scheinbar "Oh, wahnsinn....wir müssen nicht mehr raus zum pinkeln, das dürfen wir jetzt auch drinnen", und pinkelt manchmal daneben. Oder ehe man es wegwischen kann, latschen beide durch und überall in der Wohnung sind Hunde-Pinkel-Tabsen auf dem Laminat, was bedeutet, zur Zeit die Wohnung einmal am Tag saugen zu müssen, und zwei bis drei mal zu wischen. In dem Fall ist es doppelter bis dreifacher Zeitaufwand.

Wenn dann beide mal schlafen und ich denke, ich könnte nun mal was lernen, was dringend nötig ist, steht einer auf, um was zu trinken, und der andere rennt hinterher. Dabei wird sich dann mal gegenseitig in die Beine gebissen oder ein herumliegendes Spielzeug vor die Füße geworfen, und somit die nächste Spielrunde eingeläutet. Das war es dann mit der Ruhe, in der man mal etwas schaffen könnte.

Natürlich genieße ich es mit den beiden und ich bereue es kein Stück, dass sie hier sind. Aber es ist nun mal ein Trugschluß, wenn man denkt, zwei Hunde beschäftigen sich schon miteinander, und man selber hat mal ein bisschen mehr Ruhe. Im Gegenteil. Ich schätze mal, du musst (trotz Flexibilität) ein wenig am Tag arbeiten. Und genauso muss ich lernen. Und meine Lernerei verschiebt sich zur Zeit auf spät abends, manchmal auf nachts. Und das ist ganz sicher nicht sonderlich angenehm.
Natürlich wird es irgendwann anders. Die Mehrarbeit wegen der Unsauberkeit von Billy wird irgendwann weniger, irgendwann wird auch Billy sich mal hinlegen und schlafen, irgendwann werde ich mit beiden gleich spazieren gehen können, und, und, und. Bis dahin ist aber noch lange Zeit, und ich kann dir sagen, dass es in keinster Weise eine Entlastung für mich ist mit den beiden jetzt. Im Gegenteil, es ist eine Mehrbelastung, die ich zwar gerne in Kauf nehme, doch man muss sich drüber im Klaren sein.

Dein Hund und sein Bruder sind gerade mal 2 Monate älter als Billy. Sie sind Kleinkinder. Und sie werden dir weniger Ruhe lassen, als dein Hund allein jetzt. Sie werden sich nicht gegenseitig erziehen, sondern sie werden sich gegenseitig Blödsinn "beibringen". Sie werden zwar zusammen spielen, dabei aber mehr Aufmerksamkeit von dir erfordern, als würde dein Hund jetzt allein spielen oder allein sein. Und nebenbei werden sie dir in Sachen Haushalt, Spaziergänge, Hundeschule, und so weiter noch mehr Arbeit machen. Glaub es mir.

WENN du den Bruder dazu holst, dann nur aus dem Grunde, weil du es so gerne möchtest, sich die beiden super verstehen, aber mit dem Aspekt, dass du mehr Arbeit haben wirst, dass du mehr belastet wirst, dass du weniger Zeit für dich oder die Arbeit hast, und dass du in Zukunft mehr Stress und weniger Nerven haben wirst. Und wenn du dazu bereit bist, dann mach es. Ansonsten lass es und sei nicht so naiv und denke, die beiden würden sich schon mit sich selbst beschäftigen, und du könntest mal in Ruhe wischen, saugen, arbeiten, einkaufen oder sonstiges.

Gruß
Anna

PS: Ich kann z.B. nur saubermachen, wenn mein Freund mit den beiden runter in den Garten geht. D.h. ich kann es mir noch nicht mal frei einteilen, wann ich was mache. Ansonsten wäre jegliches saubermachen umsonst (was es eh ist, sobald die Hunde wieder drin sind). Es hat also alles auch negative Seiten, die man sich bewusst machen muss.

Melhase
08.06.2003, 20:46
Es hat doch also nichts mit dem Alter der Hunde und dem Zeitpunkt der Anschaffung zu tun- denn es KANN-ganzt egal wie-IMmer Probleme geben!

da wiedersprech ich dir jetzt mal saftig. es hat sehr wohl etwas mit dem alter zu tun und dem zeitpunkt der anschaffung. allein schon wenn dein hund in der flegelphase ist und du dir ausgerechnet dann einen zweithund zulegst, hast du schonmal ein dickes problem. der erste hört nicht mehr, und der zweite sowieso nicht weil er ja noch nichts kann. wie willst du zwei hunde gleichzeitug erziehen? der eine mag einfach nicht tun was du sagst und der andre weiß nicht was du von ihm willst?

auch spielt die geistige reife ne große rolle. mein hund ist zwei jahre alt und trotzdem noch nicht reif gung für nen zweithund.

und wieso redest du shelties so gut? das sind genauso normale hunde wie alle anderen auch. wieso sollten sich zwei sheltierüden vertragen aber zwei schäferhundrüden nicht? hm? kannst du mir das erklären? ich kapier das nämlich nicht so ganz.

es können sich auch genauso zwei rottweiler oder zwei staff rüden vertragen, aber die wahrscheinlichkeit das sich ein "paar" besser verträgt ist wesentlich größer.

Naddel633
11.06.2003, 17:35
Oh, fühlt sich da jemand angegriffen, weil ich galube, das Sheltierüden weniger Dominant sind, als zwei Schäüferhunde!

Ich glaube dennoch das ich damit recht habe, denn es liegt schon sehr viel an der Hunderasse bzw. auch Größe- auch wenn mir das viele hier abdiskutieren wollen!

Ich habe mir inzwischen ein Buch über Rudelhaltung beso´rgt, und es hat einem wirklich nicht viel Mut gemacht, aber den letzten Satz fand ich beeindruckend:
"Ein guter Rudelhalter ahnt, was auf ihn zukommen könnten- und tut es trotzdem. Mit Absicht!"

Und nachdem ich diese Buch gelesen habe, war ich mir der eventuell kommenden Probleme bewußter als je zuvor!
Doch ich habe mich dafür entschieden!

Und bis jetzt kann ich euch berichten, das mein Erster sehr viel erwachsener scheint, weil er dem Kleinen "sein" Revier zeigt!
Auch wenn es hier viele gibt, die das nicht glauben- es ist so!
Ich weiß nicht, ob sie sich ewig gut vertragen- aber ich habe es nicht bereut!!!

Anatolien
11.06.2003, 18:33
Hallo Naddel,

Ich selbst habe zwei Hunde meine Eltern haben vier Hunde (meine Mutter züchtet Kurzhaarcollies).
Also ich ehrlich gesagt würde mir wegen dem Streß mit der erziehung keine zwei gleichaltrigen holen. (Hätte da auch nicht die Zeit und wahrscheinlich auch nicht die nerven dafür, aber du bist ja zu Haus da sehe ich kein Problem mit zweihunden)
Stubenrein sind, nehme ich an beide schon also schon mal ein Laster weniger.
Bei Hunden ist es ja so das sie nach gewisser Zeit nicht mehr wissen ob das Mutter, Vater, Bruder oder Schwester ist, also ist das nur ein neuer Freund mit dem man spielen kann.
Anstellen werden die beiden genauso viel wie ein ältere und ein jüngerer. Deiner wird dem neuen bestimmt mal zeigen wie man zur Nachbarin rüber kommt und lauter solche Dinge die er daheim schon herausgefunden hat was man so anstellen kann.
Rangordnungsprobleme KANN es sowohl bei zwei gleichaltrigen als auch bei einem jüngeren und älteren geben.
Dies werden die beiden aber schon bestimmen wer Oberhaupt wir oder nicht, ich denke eher Deiner, da er schon länge bei Dir ist. ( Eingreifen wirst Du sicher mal müssen bevor sich jemand böse verletzt.
Als ich noch zu Hause bei meinen Eltern wohnte hatten wir drei Hunde (1 Dackelmix Hündin, 1 Weißerschäferhund Rüde und später kam dann der dritte Mops-Bullterier-Schnauzermix Rüde) Der Mopsmix ergatterte sich irgendwann das Komando bis Sunny der Kurzhaarcollie Rüde kamm und erwachsen wurde. Ab hier hatte Sunny das Komando und dann wurde Mopsmix kastiert, da war er sowieso der unterlegene.

Heute habe ich den Mopsmix und am 1 November 02 eine Herdenschutzhunddame jetzt fast 9 Monate aus dem Urlaub mitgebracht. Mein Mopsmix ist noch quirliger geworden (wird im Juli 7) und Aysha die neue hat mittlerweile das Komando.
Hier habe ich ein paarmal eingreifen müssen vor allem beim Futter.
Klar man sagt das müssen die beiden untereinander ausmachen aber ich möchte ja wohl keinen zerfetzten Hund habe, also mit lautem "gebrüll" habe ich hier eingegriffen und schon herscht Ruhe.
Beide sollten gleich viele Streicheleinheiten bekommen und genauso mit beiden gespielt werden. Es sollte keiner zu kurz kommen.
Du hast auch vollkomen Recht wenn Du Deinen Rüden einige Jahre alleine hast und Dir dann noch einen zweiten Hund, egal ob weiblich oder männlich holst KANN das hier zu erheblicheren Problemem kommen als jetzt, es KANN passieren das Deiner tot unglich wird weil er nun nicht mehr der Mittelpunkt ist.

Ich würde sagen Probier es einfach aus wenn es ein guter Züchter ist wird sie den Rüden wieder nehemn wenn es Probleme gibt.

Ich wünsche Dir viel Glück mit beiden.

Leider konnte ich Dir nur dies Berichten habe leider keine Erfahrung mit gleichaltrigen, ach nur mit Sunnys Bruder der ist
im Nachbarort aufgewachsen und die beiden haben beim Spazieren gehen immer schön miteinander gespielt und da hat es im Rudel nie Probleme gegeben.

Naddel633
12.06.2003, 14:47
Ich habe es ja auch gewagt- und bis jetzt klappt es auch! Natürlcih weiß ich, das es Probleme geben KANN- aber die hätte es auch in ein oder zwei Jahren geben KÖNNEN!

Es ist nunmal jeder Hund anders und es liegt meiner Meinung nach, doch an der Hunderasse- da es einige Rassen gibt, die evtl. Dominanter sind als andere!

ich will damit andere Rassen nicht schlecht machen oder den Sheltie hervorheben! Fest steht allerding, das es nicht immer zu Problemen zwischen zwei gleichaltrigen Rüden kommen muß!
Erfahrene Züchter raten von zwei Hündinnen im gleichen Alter ab- wegen der Vormachstellung im Rudel! Deshalb wird empfohlen 1 1/2 Jahre Altersunterschied zu gönnen!

Bis jetzt klappt alles wunderbar und wenn es irgendwann zu Problemen kommt, dann werden wir die auch in den Griff bekommen!
Fest steht, das mein Erster seinen neuen "Freund" liebt und gerne mit ihm zusammen ist! Und er zeigt sich als Großer Bruder, da der Zweite um einiges kleiner und auch ängstlicher ist! Und es klappt wunderbar!

Gruß, Naddel

Melhase
12.06.2003, 19:57
Oh, fühlt sich da jemand angegriffen, weil ich galube, das Sheltierüden weniger Dominant sind, als zwei Schäüferhunde!

nein ich fühle mich sicher nicht angegriffen. vor allem nicht von jemandem der andre leute mit fleiß provoziert.
ich hab schliesslich keinen schäferhund zuhause. aber ich wollte dir ein, für dich glaubwürdiges beispiel nennen.
hätte ich dir jetzt gesagt dass man genauso gut zwei rottweilerrüden halten kann, dann hättest du es so und so nicht geglaubt. was mir persönlich aber ziemlich egal ist.
man kann von jeder rasse zwei rüden halten, wenn sie gut sozialisiert sind. und es is auch logisch dass bei rangkämpfen kleinerer rassen weniger passiert als bei *kampfhunden*

aber wenn du der meinung bist, du bist reif für zwei hund, bitte
soll nicht meine sache sein, deinen postings nach kommt es mir zumindest nicht so rüber als wärst du reif genug

Hovi
12.06.2003, 20:14
Original geschrieben von Naddel633
Es ist nunmal jeder Hund anders und es liegt meiner Meinung nach, doch an der Hunderasse- da es einige Rassen gibt, die evtl. Dominanter sind als andere!



Hallo Naddel,

darf ich fragen, woher Du dieses wundersame Wissen (bzw. diese Meinung) hast?

Es gibt in jeder Rasse, in jedem Wurf Hunde von unterschiedlicher Dominanz. Es gibt aber keine RASSE, die als Ganzes dominanter ist als eine andere.

Und zwei Sheltierüden des gleichen Alters sind in etwa gleich groß und gleich schwer. Sie können sich demzufolge gegenseitig ebenso ernsthaft verletzen wie zwei Schäferhunde.

Mich würde wirklich interessieren, woher Du diese "Dominanzinformation" hast. Verrätst Du´s uns?

Gruß
Claudia

billymoppel
12.06.2003, 20:16
zitat naddel: "ich weiß nicht, ob sie sich ewig gut vertragen..."

das braucht man wohl nicht zu kommentieren.

lg
bettina, die,
als sie die moppel zu sich nahm, WUSSTE, das sich mit billy und billy sich mit ihr vertragen würde.

Naddel633
12.06.2003, 21:54
Oh- und woher wußtest du das so genau? Du hast mir dich geraten, ich solle mir ein Buch über Rudelhaltung kaufen und das habe ich geatn! Und wie du in einem vorherigen Beitrag lesen konntest, kann auch das Buch nicht 100%ig für gutes Vertragen zwischen Rüde und Hündin garantieren!

Übrigens habe ich da doch neulich einen Thread von dir gelesen, wo dein guter BIlly deine MOppel angeknurrt hat beim Spazieren gehen/rennen?!?:eek:
Also, vertragen sie sich wohl auch nicht immer soo gut! UNd zwischen zwei Rüden kann es eben funken hin und wieder , aber bei Rüde und Hündin ist auch nicht immer eitler Sonnenschein!

Naja!
"Ein guter Rudelhalter weiß, was auf ihn zukommen könnten- und tut es trotzdem. MIt Absicht!"

Gruß, Naddel

Hovi
12.06.2003, 22:01
Hallo Naddel,

und warum beantwortest Du meine Frage nicht? Ich wüßte gerne, woher Du dieses Wissen um "dominante" und "weniger dominante" Rassen hast. Aus Büchern? Falls ja, von welchem Autor? Titel?

Gruß
Claudia

Naddel633
12.06.2003, 22:03
Ich kann dir sagen von wem ich das habe! Von mehreren erfahrenen Sheltiezüchtern, die in gemischten Rudeln zusammenleben! Die alle haben mir erzählt, das es nur wenige dominante Shelties bzw. Sheltierüden gibt!

Und das sind Leute, die schon mehrere Jahre erfolgreich in der Sheltiezucht tätig sind- und vermutlich auch die Rasse sehr genau kennen!

Gruß, Naddel

Hovi
12.06.2003, 22:28
Aha, und diese Züchter haben Dir allen ernstes erzählt, es gäbe "dominante" und "weniger dominante" Rassen? Sie haben Dir aber NICHT erzählt, dass es in fast jedem Wurf (egal welcher Rasse) dominante, wenig dominante und sehr submissive Welpen gibt? Sehr seltsam.

Und was mich auch immer wundert - jeder kann züchten, selbst wenn er kaum Ahnung von Hunden hat! Wieso glauben die Leute eigentlich immer, dass das, was ein Züchter sagt, richtig ist?

Ich würde Dir mal empfehlen, Bücher von Erik Aldington, Trumler, Zimen und Bloch zu lesen. Oder haben Deine Züchter mehr Ahnung als diese Ahnungslosen?

Gruß
Claudia

Chaostruppe
12.06.2003, 22:43
.... Farnblüten der Hundewelt .....

Naddel633
12.06.2003, 22:44
Sie haben mir nicht erzählt, das es dominate Rassen und weniger dominante Rassen gibt! Sie haben mir aber ALLE!!! erzählt, das Shelties selten dominant sind! Und ein Sheltie, wenn er denn dann dominant ist, dann ist das schon alleine ´wegen seiner Körpergröße "anders" dominant, als vielleicht zwei Rottis!

War vorhin auf deiner HP und wollte dir noch sagen, das mir das mit deinem Bandit sehr leid tut!

Gruß, Naddel

Hovi
12.06.2003, 22:58
Hallo Naddel,

Dominanz hin oder her - letzlich hast Du mit zwei exakt gleichaltrigen und gleichgroßen Rüden zwei Hunde, die in etwa dieselbe Rangposition einnehmen.

Hierbei ist es nun völlig egal, ob es sich um zwei Chihuahuas oder um zwei Doggen handelt, weil sie sich ja körperlich ebenbürtig sind.

Kommt es dann doch zu ernsthaften Auseinandersetzungen, dann verletzten sich zwei kleine Hunde gegenseitig genauso schlimm wie zwei große Hunde!

Ich wünsche Deinen beiden, dass es NICHT so läuft....

Gruß
Claudia

Naddel633
13.06.2003, 08:18
Wie ich aber schon ganz am Anfang geschrieben habe, ist der zweit nicht mal halb so groß wie mein Erster!Es ist kein UNterschied von 5 cm , sondern weit mehr! Und der Kleine akzeptiert es, weil er weiß, das er im Falle eines Falles körperlich extrem unterlegen wäre!

Gruß, Naddel

billymoppel
13.06.2003, 08:35
hallo naddel,
natürlich gibt es auch zwischen meinen hunden kleinere auseinandersetzungen. wobei die betonung auf "kleinere" liegt. und es wird immer dabei bleiben, selbst wenn billy in zwei oder drei jahren endgültig in rente geht und moppel dann die vormachtstellung übernimmt, was durchaus passieren kann.
das hat mit rangordnungskämpfen zwischen gleichgeschlechtlichen tieren und deren intensität nicht viel zu tun. deren intensität ist auch i.o., solange es etwas gibt, was diesen kampf entscheiden kann: alter, innere dominanz, größe.
billy hat mit jeden seiner jugend-freunde (sie sind alle einst junghunde gewesen, als er schon lange in den besten jahren war, bis sie so ca. drei jahre waren, war er unangefochten die nr.1) irgendwann mindestens eine auseinandersetzung gehabt, die sich von ein bißchen knurren und zähne-zeigen doch deutlich unterschieden hat. er hat alle verloren, weil er in dem fall der ältere war, der seine besten zeiten hinter sich hatte, der kleinere und weil seine dominanz letzlich nicht so ausgeprägt ist, sich um jeden preis durchsetzen zu wollen. diese kämpfe waren auch notwendig, weil sie häufig zusammen sind. ich wußte, dass diese kämpfe kommen würden und nur, weil ich billy nach jahren gut kannte, habe ich mich darauf eingelassen. wäre einer der rüden billy's kaliber gewesen, hätte ich schweren herzens den kontakt abbrechen müssen bei den ersten anzeichen. denn soviel wußte ich auch: niemals hätte billy einem rüden nachgegeben, der nicht in irgendeiner beziehung deutliche vorteile ihm gegenüber hat. dort wäre ein massaker vorprogrammiert gewesen. das wiederum wußte ich seit dem tag, als ich einen notfall aufgenommen habe, für den im th kein platz war. die beiden waren sich viel zu ähnlich. nach einer stunde wußte ich, dass es keine entscheidung geben wird, keiner von beiden nachgeben wird um keinen preis. nun, es war nur für drei tage und in der zeit konnte ich sie einigermaßen auseinanderhalten, aber für die dauer wäre es nicht gegangen. nie hätte sich eine tragfähige rangordnung entwickelt.
und da sind wir wieder am punkt: du hast zwei fünf oder sechs monate alte welpen, über deren entwicklung man zum jetzigen zeitpunkt nicht viel sagen kann. es mag erste anzeichen geben, aber ob es am ende auch so kommt, wird sich erst im erwachsenen-alter zeigen. es kann gut gehen, muss aber nicht. und jemand der sein hunde liebt, sollte die wahrscheinlichkeit, sich irgenwann mal von einem trennen zu müssen, doch so gering wie möglich halten.
und selbst wenn beide nach außen nur mäßig dominante rüden werden, z. b. jeder wäre in einem rudel die klassische nr.4 kann das zu einem problem werden, wenn nicht einer bereit ist, als auch nr.5 zufrieden zu werden. und alter/größe wird es ja nicht entscheiden.

lg
bettina

Hovi
13.06.2003, 09:01
Hallo Bettina,

genau das meinte ich, als ich weiter oben schrieb: die Rangposition ist bei gleichaltrigen Hunden derselben Rasse zunächst ungeklärt. Dabei ist es unerheblich, ob es um die Alpha-, Beta- oder Omega-Position im Rudel geht....

Ich werde meine beiden Rüden haarscharf beobachten, um festzustellen, ob sich da bei der Rangordnung etwas tut, wenn Dustyn mal die Pubertät hinter sich hat. Sie sind nämlich "nur" zwei Jahre auseinander, was ja auch nicht grade viel ist... aber wenigstens habe ich einen bereits gut erzogen, und der ältere wird wohl aller Wahrscheinlichkeit nach auch der körperlich Stärkere bleiben. Trotzdem rechne ich damit, dass der Zwerg mal aufmuckt. Um ehrlich zu sein, bin ich froh, dass ich meine ersten "Rudelerfahrungen" mit zwei Hunden mit recht großem Altersunterschied (5 Jahre) machte. Selbst da kam es zu kurzen Kabbeleien (ohne Verletzungen!).

Also, für mich wäre es jedenfalls nichts, zwei gleichaltrige und annähernd gleichgroße Hunde desselben Geschlechts zu haben! Ob der, der nun körperlich etwas "zurückgeblieben" ist, später nicht doch genausogroß wird wie sein Bruder, kann kein Mensch zum jetzigen Zeitpunkt sagen. Die Endgröße ist genetisch festgelegt, gut möglich, dass der jetzt Kleinere den Größeren in einem Jahr sogar eingeholt hat...

Grüßle
Claudia

Naddel633
13.06.2003, 09:29
Kaum vorstellbar, denn er hat die Größe von einem vielleicht 10 Wochen alten Welpen! Mein Erster war mit 8 Wochen schon fast größer, wie er jetzt!
Und da man in der Regel sagt, das Shelties mit ca. 9 Monaten von der Größe her ausgewachsen sind, und sich nur noch die Knochen verändern, glaube ich kaum, das der zweite noch viel wachsen wird!

Da der Kleine aber auch vom Charakter her, völlig anders ist als mein Großer, sehe ich mittlerweile keine GROßEN Probleme- auch im Erwachsenenalter nicht!

Hovi
13.06.2003, 09:33
Na, dann ist ja alles gut!

Wozu diente überhaupt Dein erstes Posting zu diesem Thread???:confused:

Gruß
Claudia

Naddel633
13.06.2003, 13:03
Ich wollte Erfahrungsberichte! Nur reines Interesse?
Stattdessen bekomme ich hier zumeist nur negativberichte!


Ich mußt e mich entscheiden und ich habe es getan! Und ich alleine trage diese Entscheidung!

Gruß, Naddel

sht
13.06.2003, 15:30
Hallo naddel,
Glückwunsch zu deiner Entscheidung. Du wirst sicher viel Spaß haben mit deinen zwei Rackern. Also wir haben auch zwei Temperamentsbündel. Beide sind aus dem Tierheim. Unser Großer (Terriermischling) ist nun zwar schon 11 Jahre alt, aber von Altersbeschwerden keine Spur. Ich glaube ihn hält unsere Kleine (Rotti) 19 Monate jung. Also unserer Erfahrung nach ist es gut wenn man sich zwei Hunde halten kann.
Die Rasse ist eher unerheblich. Wir gehen immer allzusehr von der menschliche Sichtweise aus. Meine Meinung ist folgende:
Wir wollen doch trotzdem nicht vergessen das der Urvater unserer Hunde der Wolf ist. Diese Instinkte sind auch noch bei underen Hunden vorhanden.Egal wie sie aussehen. Ein gut sozialisierter Hund würde niemals einen Artgenossen tot beißen oder ihn schwer verletzen. Denn das Rudel muß ja schließlich jagdfähig sein. Ein verletztes Mitglied wäre da nur hinderlich.
Viele Einzelhunde verlernen außerdem ihre Körpersprache, da sie kaum noch Kontakt zu Artgenossen haben. Bei zwei Hunden kann selbst der Mensch noch etwas lernen.
Bei unseren zwei ist es so: was die kleine an Größe und Masse mitbringt (sie schubbst gern) macht der Kleine durch Schnelligkeit und Beweglichkeit wett. Auch bei uns hat es in der Rüpelphase Rangeleien gegeben. Das wurde untereinander geklärt. Wenn es jetzt noch mal vorkommt schreite ich ein, denn ich bin der Chef. Beide müssen wissen, solange ich der Chef bin brauchen beide nicht aufzumucken. Einen Dämpfer brauchen sie immer mal, denn es liegt in ihrer Natur (und es ist ein ewiger Kampf für sie) in der Rangordnung nach oben klettern zu wollen. Es ist halt eine ständige Herausforderung die Umsicht und Einfühlungsvermögen von uns verlangt. Aber we seine Hunde liebt schafft das auch. In diesem Sinne alles Gute und viel Spaß !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bine

Hovi
13.06.2003, 15:38
Original geschrieben von Naddel633
Hallo,

Da aber mein Erster sehr auf mich fixiert ist, habe ich nun Bedenken, dass ihm die Gesellschaft vielleicht nicht gefällt!

Allerdings ist er sehr rassebezogen, d.h. er liebt es mit anderen Shelties zu spielen!

Ich bitte um Erfahrungsberichte und um Meinungen, ob das gut gehen wird!

Danke, Naddel und Momo

Hallo Naddel,

um Deinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, Du wolltest NICHT nur Erfahrungsberichte, sondern auch Meinungen, ob das gutgehen wird.

Und die hast Du bekommen.

Da Deine Entscheidung ohnehin feststand, hätten wir uns die viele Tipperei hier aber wirklich sparen können.
Es wäre nett, wenn die Leute wirklich nur DAS fragen, was sie wissen wollen (z. B. hättest Du schreiben können: ich hole mir einen Zweithund, wie sind eure Erfahrungen).

Das erspart sinnlose Diskussionen.

Gruß
Claudia

Chaostruppe
13.06.2003, 17:02
Entschuldige Naddel, aber wieso sollte ein Sheltie "anders" dominant sein als ein Rottie? Sind doch beides Hunde, oder?
Also, meine 2,5 kg schwere Zwergpinscherdame ist ganz genau auf die gleiche Art dominant wie eine 45 kg schwere Rotti-Dame. KEIN Unterschied, ehlich!
Die Kleine stellt meinen Pflegehund, der mehr als doppelt so groß ist, regelmäßig an die Wand! Ein Rotti könnte das nicht besser!!! :D

Aber mal im Ernst, daß kleine Hunde -oder hier speziell Shelties- anders oder weniger dominant sind, ist Blödsinn. Es gibt unter allen Rassen und Mischlingen dominante und weniger dominante Hunde.

Ich hätte hier z.B. ein Exemplar zu bieten, das wegen seiner Art mal fast erschossen worden wäre, und zwar von seinem ersten Besitzer. Mein großer Rüde, 40 kg, dominanter Sack und Rüdenhasser, hätte mal Schafe hüten sollen. Aber da ist Kooperation gefragt, nicht Dominanz, und schon gar nicht entsprechende Kämpfe.
Er hätte also schon aufgrund seiner Herkunft und Sozialisation (er ist mit Mutter und Bruder aufgewachsen, mit denen er zusammenarbeiten sollte) in keinster Weise dominant sein DÜRFEN!

Ebendieser dominante Sack lebt heute friedlich mit noch drei Rüden zusammen (er ist inzwischen 12 J. und hat so einige Kämpfe hinter sich), aber diese drei Rüden sind ihm erstens körperlich weit unterlegen, und zweitens selbst in keinster Weise dominant. Er "steht" auf gleich große oder größere Rüden, hat schon einige stattliche Rotti-Rüden "plattgemacht" (keine Angst, ging alles glimpflich ab), und testet sogar heute noch aus ob "was" geht, wenn er auf einen gleichwertigen Rüden trifft.

Dieser Hund DÜRFTE nicht dominant sein, EIGENTLICH!

Zusammenlebende Rüden KANN wie gesagt gut gehen, ich habe ja insgesamt vier, aber es MUß nicht. Bei mir hat´s zum Glück geklappt, sonst hätte ich mich entscheiden müssen.

Aber, mein 4,5 kg Zwergpinscher-Rüde (2 J. alt) hat immer wieder Rangeleien mit meinem Pflegehund, spanische Promenadenmischung, etwa 1,5 J. alt und um einiges größer. Die Beiden sind in etwa gleichrangig, und daß bis jetzt noch nichts passiert ist liegt wohl nur an Beider guter Sozialisation. Es geht um die Rangordnung in einzelnen Situation, nicht um das gegenseitige Beschädigen. Ich kann das verantworten, weil die Beiden trotz aller Rangeleien gut miteinander klarkommen, UND weil mein Pflegehund zur Vermittlung steht und nicht für immer hier bleiben wird.

Grüssle,
Andrea