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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hengstanschaffung



Budjonnyfan
16.05.2003, 22:16
Hallo!!!!

Ich möchte mir in c.a. 2 Jahren einen Hengst anschaffen.
Ich reite noch nicht sehr lange, seit einem Jahr einmal die Woche intensiv.
Wie hält man einen Hengst und was muss man im Umgang mit ihm beachten.
Was ist erfahrungsgemäß das beste Alter?
Und wieviel würde ungefähr ein Lusitano/Andalusierhengst, der Gelände-/Straßensicher ist, und eine Dressurausbildung in der Klasse M hat?

Ich würde mich über Antorten freuen!

Gruß, Steffi

magic100
16.05.2003, 22:47
hast du dir das gut überlegt mit drei jahren pferdeerfahrung einen hengst
für die hengsthaltung brauch man schon etwas mehr erfahrung klar gibt es auch liebe hengste aber hobbyhengsthalter die keine ahnung davon haben das kann schlimm ausgehen selbst schon erlebt
auch ist es schwer mit einem hengst einen stall zu finden und ihn dort artgerecht halten zu können
warum möchtest du dir nicht einen wallach oder eine stute zulegen und dann möchtest noch M niveau bist du sicher das du in zwei jahren soweit bist
wir hatten auch mal normale freizeitleute die ein M pferd hatten der hat dann beim reiten aufm platz nur mist gemacht weil er sich einfach gelangweilt hat auch kann man so ein pferd schnell verreiten wenn man selbst noch nicht so weit ist und das ist dann sehr schade um das pferd
vielleicht solltest du dein vorhaben nochmal überdenken
ich reite 8 jahre und würde mir keinen hengst zutrauen bzw es wär mir zu aufwendig

grüße magic

Inge1810
17.05.2003, 00:42
Hallo Steffi,
mich würden die Gründe auch interessieren, warum Du als Anfängerin einen Hengst haben möchtest.
Ich habe mein Pferd als Hengst kennengelernt und ich möchte nicht sagen, dass es viel schwieriger war vom Umgang her, als mit Wallach oder Stute, aber dennoch ist es anders. Er war ein sehr braver Hengst und ganz ehrlich, es war schon eine feine Sache, wenn ich mit ihm raus bin, ist er vor sich hingeschlurft und sobald wir am Reitverein vorbeikamen, hat er sich in Position gebracht, lautstark gewiehert und ist mit einem Mordshals vorbeigetänzelt, damit auch alle Mädels (Stuten) mitbekommen, was er doch für ein toller Kerl ist. Gleich danach war er wieder normal, aber die Blicke der Menschenmädels waren ebenfalls nicht ohne, so in der Richtung von "boah... die reitet nen Hengst.... *ehrfürchtigerstarr*. Verstehst Du was ich Dir damit sagen will? Es war ne Ego-Aufwertung, auf die ich persönlich keinen großen Wert gelegt habe. Immer wohlgemerkt, dass es ein braver Hengst war. Im Stall war nun noch ein Hengst und meiner war auf der Wallach Koppel integriert. Wir haben aber die beiden Hengste öfter mal zusammengestellt, weil das gut geklappt hat, denn es waren ja auch keine Stuten auf dem Hof und eines Tages, völlig ohne für uns Menschen ersichtlichen Grund, nahm sich der andere Hengst meinen vor und hat ihn dermaßen hergedroschen, dass wir dachten, er bringt ihn um. Ab da war es beschlossene Sache, dass der andere Hengst niemals wieder mit anderen Pferden zusammenkommen wird und ich hatte ein Gespräch mit der Besitzerin, die sagte, sie bereut es heute, dass sie unbedingt einen Hengst behalten wollte, weil sie ihn damit zu einem Leben in Einzelhaft verdammt hat. Da wir einen Stallwechsel planten, aber überall mit einem Hengst abgelehnt wurden, haben wir ihn zum Wallach machen lassen, als er sieben Jahre alt war und es gibt keinerlei Probleme. Glückssache, dass er ein so lieber Hengst war und ich habe trotzdem sehr auf mein Verhalten achten müssen (muß ich bei ihm auch heute noch, da alles übergerecht sein muß), aber ich halte es für Blödsinn, wenn Du quasi als Anfängerin einen Hengst anschaffen willst, denn Du wirst Probleme damit kriegen, glaub mir, wenn nicht mit dem Pferd, dann mit anderen und kaum Jemand wird sein Pferd mit einem Hengst zusammen lassen, was für das arme Tier ebenfalls Einzelhaltung bedeuten wird und ist es das wert? In unserem Stall steht ein Lippizzaner-Hengst, der zugegebenermaßen was hermacht und die Besitzerin reist mit ihm immer wieder umher (gerade sind sie in Wien) und er deckt auch, aber da steckt eine ganz andere Erfahrung dahinter, die Du so schnell nicht haben wirst und stell Dir vor... er steht ebenfalls allein.
Das ist Dir eine Nummer zu groß, also laß es, denn nicht alle haben so ein Glück mit einem Hengst, wie ich es hatte. Ich habe mich übrigens 6 Monate geweigert, dieses Pferd mitzureiten, obwohl ich von Kindesbeinen an mit Pferden zu tun hatte, also vielleicht vom reiterlichen her nicht mehr als sattelfest war, aber im Umgang mit Pferden konnte mir so schnell keiner was vormachen.
Lang geworden, aber mir war es jetzt wichtig und ich hoffe, Du siehst ein, dass Du mit einem ruhigen Wallach oder Stute besser bedient wirst. Ein Hengst bedeutet viel Nerven, viel Ärger, viel Verantwortung, da Du dieses Tier absolut im Griff haben mußt und ich will nicht überheblich sein, aber nie im Leben schaffst Du das mit den Kenntnissen, die Du Dir angeeignet hast und die nächsten 2 Jahre aneignen wirst.
Sorry, aber für mich wäre es nur Angeberei, wenn ein Anfänger (der Du auch nach drei Jahren noch bist) sich einen Hengst einbildet und nach einiger Zeit gibst Du ihn verzweifelt wieder ab.
Du möchtest einen Andalusier-Hengst? Der soll straßensicher sein? Laß mal gegenüber eine rossige Stute auftauchen, dann gibt es nur Dich und den Hengst, er wird mit Dir kämpfen und die kleinste Schwäche von Dir und Du hast verloren. Bist Du dem gewachsen?
Grüße
P.S. Ich hatte über ein Jahr mit einem Hengst zu tun, es war für mich eine tolle Erfahrung, aber ich werde nicht immer soviel Glück haben, wie mit diesem Pferd, daher wird es für mich keinen Hengst mehr geben, weil auch mir der Aufwand zu groß ist.

Arabella
17.05.2003, 18:04
Hi!

Würde mich auch interessieren! Willst du nur mit der "Mode" gehen?? Ein andalusierwallach würde es auch tun. Hengsthaltung ist nicht leicht, und in den meisten Reitställen
schon garnicht. Ich reite seit vier JAhren und hatte auch einen Hengst, und ich habe ihn zurückgegeben, weil er heftiger geworden ist(wurde in herde gehalten, ist hengstiger geworden) . Überlege es dir gut!!

Gruß Arabella

gudrun
17.05.2003, 20:54
also vorneweg mal .es gibt in deinen augen bestimmt nen guten grund das du einen hengst möchtest.ich wollte auch immer einen .aber ich hab die idealen voraussetztungen,nen stall der hengste einstell und einen sehr guten trainer der mir bei der ausbildung und dem nötigen wissen zur seite stehen würde.hab mich aber für meine stute entschieden.
überlege dir das noch mal gut .was möchtest du mit ihm machen ??
hast du einen kompetenten trainer /in zur hand ??
soll er decken??wenn ja is das bei andalusieren nicht so einfach die andalusier geben die guten nicht her und die wo nicht so gut sind werden gelegt.
erklär mal wie du dir das eigentlich vorgestellt hast .dan kann man ja weitersehn ok??
gudrun

Budjonnyfan
24.05.2003, 17:01
Ich möchte nicht aus Mode oder weil ich mit einem Hengst angeben könnte einen haben.
Ich find einen Hengst einfach vom auftreten ganz imposanter als einen Wallach oder eine Stute. Kurz gesagt gefallen mir Hengste einfach voll gut und wie ihr gesagt habt, es gibt ja auch liebe Hengste. Und bevor man sich ein Pferd kauft, reitet man es ja sowieso um zu sehen ob man mit dem Tier zurecht kommt. Wär ich also an einem Hengst interessiert, fahr hin um ihn mir anzusehen und zu reiten und würde nicht mit ihm zurechtkommen, würde ich ihn auch nicht kaufen.
Es ist mir auch klar, das ein Hengst im Umgang und in der Haltung nichts für Anfänger ist. Aber ich will mich halt voll bemühen, dass ich in ein paar Jahren sagen kann Ich hab jetzt sooo viele Erfahrungen gesammelt, im reiten und im Umgang mit Pferden, ich bin bereit auf einen Hengst.
Ich will halt später auch mit meinem Pferd im Springsport weiterkommen, wobei ich weiß das Andalusier für den Springsport nicht geeignet sind. Wär also doch eher für einen Warmbluthengst. Heißt ja nicht das man mit einer Stute oder einen Wallach nicht weiterkommen könnte, aber ich will halt einen Hengst. Kann auch nicht genau sagen wieso.
Wie meint ihr das eigentlich mit Einzelhaltung und das manche Reitställe Hengste verbieten?

Gruß,
steffi

Inge1810
24.05.2003, 18:05
Hallo Steffi,
ich rate Dir ganz dringend, jetzt viel Kontakt zu Besitzern von Hengsten aufzunehmen und Du wirst bald wissen, warum sie meist alleine stehen müssen bzw. viele Ställe ablehnen eine Box an einen Hengstbesitzer zu vermieten ;)
Sei mir nicht böse, aber Du weißt nicht, was du tust..... :D Das mein ich nicht um Dich zu ärgern oder herabzusetzen, aber wenn Du meinst, dass Du Dir einen Hengst aussuchst, der lieb erscheint und der dann auch den Rest seines Lebens so bleibt, dann kann ich leider wirklich nur mit dem Kopf schütteln, denn der liebe Hengst, kann irgendwann und sei es nach Jahren, auch ein böser Hengst werden.
Zu Deiner Aussage, dass sie imposanter sind... Stute und Wallach können ebenso imposant sein, das mal so am Rande erwähnt, dazu braucht es keinen Hengst und ich kann Dir ganz feste dazu raten, Dich noch etliche Jahre mit Pflegepferden zu steigern, denn wenn Du da überfordert bist, kannst Du aussteigen. Pflege doch mal einen Hengst oder noch besser mehrere Hengste, bevor Du daran denkst, Dir selbst einen zu kaufen.
Ich kenne viele Hengste und kenne auch liebe Hengste, aber alle Besitzer haben wirklich verdammt viel Erfahrung. Ich selbst hatte einen Hengst, der erstmal psychisch am Boden war, als er dann auflebte, kam ich zwar weiterhin mit ihm zurecht, allerdings kämpfte er sich auf der Koppel von ganz unten nach ganz oben und dabei nahm er sich ein Pferd so richtig schön vor. Als er dann Koppelchef war, schirmte er seine Herde ab, was bedeutet, dass er die Besitzer nicht mehr zu ihren Pferden ließ, meine Freundin war unsicherer im Umgang mit ihm, daher entwischte er ihr und rannte zum nahegelegenen Reitstall, an dem rossige Stuten standen. Sie holte ihn, er stieg und verfehlte ganz knapp ihren Kopf. Mir zerfetzte er Stallhalfter und Stricke, machte seine Machtkämpfchen und es kostete mich oft Stunden (die ich mir nicht vorgenommen hatte), da ich so nicht einfach wieder heim fahren konnte, sondern mit Dominanztraining wieder klarmachen mußte, wer das Sagen hat.... Also wenn ich Dir sagte, dass das ein lieber Hengst war, dann stimmt das, ABER es hat viel Mühe gekostet (keine Gewalt, das möchte ich betonen, denn mir wurde oft gesagt, ich müsse seinen Willen brechen, weil man nur so mit einem Hengst klarkommen kann... Quatsch übrigens), dass er mir gegenüber auch lieb geblieben ist.
Ich möchte mich nicht aufspielen, dass ich es geschafft habe, mit einem Hengst klarzukommen, aber Du kannst mir wirklich glauben, dass ich keinen mehr möchte, denn er ist immer noch imposant bzw. er kann seeehhhrrrrr imposant sein, aber es ist wesentlich angenehmer mit ihm und freiwillig tu ich mir keinen Hengst an, zumal ich mein Pferd lieber in einer großen und gemischten Herde stehen sehe und nicht in Einzelhaft auf einem doppelt und dreifach gesicherten Paddock. Ich habe ganz klein angefangen als Kind, also mit Pony`s, dann ging es jahrelang weiter mit lieben Haflingern, Fjordi`s und dann kamen Warmblüter, Araber und nachdem ich über zwanzig Jahre mit Pferden zu tun hatte, kam der Vollblut-Hengst, gegen den ich mich 6 Monate gesträubt hab, weil ich dachte, ich pack das nicht. Von mir aus hätte er Hengst bleiben können, aber nachdem er seine Herde so gut im Griff hatte und der Ärger mit den anderen Besitzern vorprogrammiert war, wäre er zwangsläufig ebenfalls ein Einzelhaft-Kandidat geworden und das nur um ein imposantes Pferd zu haben??? Verdammt hoher Preis, wenn Du mich fragst.....
Ich hoffe zum Wohle des Pferdes und zu Deinem eigenen Wohl (es kann verdammt gefährlich werden), dass Du diesen Plan verwirfst, aber im Endeffekt mußt Du es wissen. Ich kann Dir nur sagen, was ich tun bzw. nicht mehr tun würde und wie ich es erlebt habe. Mach was draus oder nicht.....
Viele Grüße

gudrun
24.05.2003, 23:56
wenn du wirklich einen hengst willst .würde ich dir raten such dir nen stall der hengste hat und einen tainer der am stall ist und dir hilft und dir sagt was du tun oder lassen sollst .schnuppermal rein wie das wäre mit einem hengst .wir haben bei uns am stall im moment 2 stück stehn .der eine ist 3 jahre alt und durfte bei seinen besitzern immer das machen was er wollte.er macht dementsprechen zicken es wird aber schon besser so nach und nach .seine ausbildung wird bestimmt noch 5-6 monate dauern.wenn seine besitzer aber wider die gleichen fehler machen,wird er früher oder später wider bei uns landen.drum lernt sein besitzer gleich mit was er alles falsch gemacht hat .der andere hengst ist 2 1/2 jahre alt und im umgang ein lamm .das liegt an der richtigen erziehung und umgang .seine besitzerin hat eben erfahrung mit hengsten .bei uns wird kein pferd gefügig geschlagen oder sonst irgen so ein blödsin getrieben.
gudi

Budjonnyfan
25.05.2003, 21:03
Erst will ich mal was zu dir sagen, Inge. Ich will nicht nur deshalb einen Hengst weil er imposant aussieht, das ist nur einer der Gründe was mir an einem Hengst gefällt. Erfahrungen hab ich mit Hengsten im Umgang zumindest auch schon ein bisschen gemacht. Ich war dieses Jahr eine Woche im Bayrischen Wald auf einen Reiterhof (reiterferien) und da war auch ein Hengst, den ich einige Male von der Koppel geholt hab, und einmal geputzt hab, und einmal hab ich ihn auch von der Straße geholt, denn er war von der Weide ausgebüxt und kämpte auf der Straße mit einem frisch kastrierten Wallach. Nach den bisschen Erfahrung was ich mit dem Hengst gemacht hab, kann ich zwar nicht sagen ich kann mir jetzt so ein Tier zutrauen oder ich komm mit einem Hengst zurecht. Ich möchte damit nur mal sagen, das ich weiß, das ein Hengst heftiger sein kann. Als ich ihn z.B. von der WEide führte, weg von den anderen Wallachen mit denen er vorher dort gekämpft hatte, war das schon ne ganz andre sache, als würd ich irgendein Schulpferd führen. Er ging schneller und man musste ihn konsequent zurückhalten, denn immer wieder hat er mich zur Probe gestellen. Die Rangordnung musste selbst beim Putzen geklärt werden. Ich weiß also durchaus wovon ich rede, und es hat mich schon ein wenig aufgeregt, das du gesagt hast ich würde einen verdammt hohen preis für die Einzelhaltung zahlen, nur weil ich ein imposantes Pferd will. Das ist nicht so!!!! Ich hoffe du verstehst mich jetzt ein wenig!

Du hast schon recht Gudrun, ich sollte noch etwas Erfahrungen mit Hengsten sammeln, und ich glaube ich sollte mir das noch ein wenig überlegen, ob ich mir wirklich einen Hengst kaufen sollte. Vielleicht habt ihr alle recht und ich sollte vielleicht mir doch erst mal eine Stute anschaffen. Immerhin gehöre ich jetzt noch zu den Anfängern, will grad mal im Herbst das kleine Hufeisen machen. Und ob ich in ein paar jahren wirklich bereit für einen Hengst bin, das ist die andere Frage. Aber zum überlegen hab ich da ja noch zeit. Aber es wäre schon ein großer schritt mir einen HEngst anzuschaffen.

Danke für eure Antworten,

Gruß,
Steffi

tabaluga
26.05.2003, 15:41
hallo!
Ich glaub du hast gar keine ahnung was es bedeutet überhaupt ein pferd zu haben, du sammelst mit deinem ersten pferd viele erfahrungen und du wirst nie so viel lernen wie mit ihm und du wirst auch mit einer stute oder einem wallach schon genung probleme haben, weil es einfach was ganz anderes ist ein eigenes Pferd zu haben wenn man vorher nur schulbetrieb geritten ist und dann noch ein hengst, also wirklich.
Ich spreche aus Erfahrung, ich habe vor 1 1/2 Jahre auch mein erstes Pferd bekommen und es ging eigentlich relativ gut, weil er halt eher eine schlafmütze ist und nur beim reiten meint mal seinen Kopf durchsetzten zu müssen. Aber bei uns haben viel in letzter Zeit ihr erstes eigenes Pferd bekommen und es läuft nicht alles so glatt, nicht nur beim Reiten machen manche was sie wollen auch im Umgang ist nicht immer klar wer der boss ist.
Und das mit dem Hengst den du da auf reiterferien eingefangen hast..... wir haben auch ein hengst als schulpony und denn kann jeder anfänger führen doch der ist halt durch seine schulponydssein schon abgestumpft und es sowieso eher der ruhige typ, klar läuft der auch ma schneller doch halt nur halbherzig und das war bei deinem hengst dort sich nicht anders und Ohh er ist schneller gelaufen wie schrecklich, das machen stuten und wallache auch mal und wenn ein hengst sich mal in den kopf gesetzt hat er will jetzt nicht und er hat kein respekt vor dir na dann gute nacht ich will nicht am führstrick hängen...
ein hengst ist nun mal im umgang schwirieger als eine stute oder ein wallach das ist nun mal so auch wenn er am anfang noch so lieb ist er wird es immer wieder ausprobieren wer der boss ist und ich glaub nicht dass du da gewinnen wirst.
Überleg dir das also noch mal gründlich

Tabaluga

Sandra1980
26.05.2003, 18:55
Tabaluga kann ich nur zustimmen, auch den anderen Vorrednern.
Allerdings glaube ich gelesen zu haben, dass Steffi ja eh schon eingeraeumt hat sich noch ein wenig Zeit zu lassen.
Ich habe jetzt seit einem knappen Monat auch mein erstes eigenes Pferd, und ich muss bestaetigen, da haengt mehr dran als man dachte. Vor allem muss man sich echt ueber jeden Pieps den das liebe Tierchen macht Gedanken machen. Ich bin froh dass es eine Stute ist, und ich bin auch froh dass meine Eltern mir frueher als ich noch klein war nie nachgegeben haben. Ich frag mich ja selbst jetzt noch hin und wieder ob ich reif fuer so viel Verantwortung bin. Und es kostet auch verdammt viel!
Und als ich das letyte mal gesehen habe, wie ywei super ausgebildete Hengste gekaempft haben, da muss ich doch sagen, ich bin froh dass ich da nicht der Besitzer bin...

Auf jeden Fall wuensche ich Dir, Steffi, noch viel Spass beim Reiten, und lass Dir bitte Zeit!

Sandra

gudrun
26.05.2003, 21:24
es stimmt nicht ganz das hengste nur in "einzelhaft "gehalten werden.es gibt viele die mit einem oder mehreren wallachen zusammenstehen.
ich finde es nicht so toll das ihr steffi ihren hengst wenn es den einer wird ,so madig macht .es ist doch möglich das sie ein händchen dafür hat oder etwa nicht ??das kann keiner von uns beurteilen weill wir bestimmt keine experten im umgang mit hengsten sind.klar jeder von euch hat bestimmt schon erfahrung mit ihnen gemacht .was uns alle aber nicht berechtigt ihr zu sagen das sie das nicht könnte.sie sagt ja selbst das sie erst in 3 jahren einen möchte wenn überhaupt .bis dahin fliest noch viel wasser den berg herunter.auserdem kann es ja sein das sie bis dahin eine traumstute oder wallach sieht und sich dieses pferd kauft.
steffi
tu dir selbst nen gefallen und such dir eine reitbeteiligung.da lernt mann mehr als nur bei reitstunden.da lernst du beide seiten kennen.pferd reiten und mit ihm umgehen .und wenns mal krank ist auch das lernst du .
es gibt auch starke stuten oder wallache.egal welches geschlecht ein pferd hat,man kann nicht einfach sagen das ein hengst schlimmer ist.wenn man von anfang an konsequent ist bei der erziehung und im umgang kann man sich jedes pferd kaufen und mit ihm glücklich werden.
wir haben öfters schlecht erzogene stuten als hengste bei uns am stall zum beritt.
steffi mir is da noch so ne idee gekommen.wie wäre es wenn du mal praktikum an einem zuchtstall machen würdest.so 3-4 wochen wenn das geht .da lernt mann am besten wie das ist mit einem hengst umzugehen.

wünsche dir viel glück in der zukunft.egal für was du dich jetzt entscheidest.hengst ,wallach oder stute.
lg gudi

Budjonnyfan
27.05.2003, 21:05
Hi Gudi!!!

Das mit dem Praktikum wär schon eine gute Idee, aber ich kenne keinen Stall der überhaupt Hengste hält. Von daher liegt es fern diesen Gedanken zu realisieren.

Und Tabaluga, du sagst ich habe keine Ahnung was es heißt ein Pferd zu haben. Ich weiß das an einem Pferd Verantwortung, Zeit und Erfahrung hängt, ich mein ganz blöd bin ich ja auch nicht, so wie du das vielleicht denkst. Außerdem habe ich ja schon gesagt, das ich mir, wenn ich mir mal ein Pferd kaufe, lieber erst mal eine Stute zulege, vielleicht sogar einen Wallach, wer weiß?! Und es ist schon klar, das ich nicht sagen kann das ich in meinen Reiterferien mit dem Hengst so viel Erfahrungen gemacht habe das ich mit jedem Hengst fertig werden würde. Und das mit dem Führen, damit wollte ich nur sagen, das ein Hengst einen immer wieder auf die "Probe" stellt, immer wieder versucht an den Ranghöheren Platz zu kommen. Klar Pferde sind vom Temperament her unterschiedlich und von daher kann eine Stute oder ein Wallach auch heftiger beim führen sein, ich mein soviel weiß ich auch. Ach und außerdem war der 'Hengst in meinen Reiterferien kein Schulpferd, es war ein 3jähriges Privatpferd. Woher willst du überhaupt wissen, das ich mit einem eigenen Pferd egal welchen Geschlechts Probleme haben werde? Ich mein Pferde sind unterschiedlich und glaubst du nicht das man irgendwann damit anfangen muss Verantwortung für seinen sag ich mal "Traum" zu übernehmen? Klar würde ich mir bevor ich mir überhaupt ein eigenes Pferd anschaffe, erst mal eine Reitbeteiligung suchen. Das ich sehe, wie es wirklich ist, tagtäglich sich um ein Pferd zu kümmern (bzw. 3x die woche), es zu reiten und es zu pflegen, auch die anfallenden Kosten für Tierarzt, Hufschmied und Stallpension, dürfen nicht außer acht gelassen werden. Ich fands einfach nur unmöglich mit deiner Aussage ich hab keine Ahnung was es heißt ein Pferd zu haben, ich mein hattest du diese bevor du ein eigenes Pferd hattest? Die konntest du nicht haben, weil es dein erstes Pferd war und du jetzt mehr Verantwortung als bei einer Reitbeteiligung hattest, nämlich die ganze. Außerdem muss ich sagen, dass ich mir ziemlich große Überlegungen mit der Sache mit dem Hengst gemacht habe, was ja nicht unbedingt selbstverständlich ist.
Ich hab die kritischen Seiten (was ja überwiegt) nicht übersehen und bin mir jetzt um eine Sache klarer. Mein erstes Pferd das ich mir in der mir vorliegenden Zukunft anschaffen werde wird dann wohl eine Stute sein. Später kann man dann ja vielleicht mal über einen Hengst nachdenken.
Ich hoffe ich werde jetzt nicht von jedem für verantwortungslos und naiv eingeschätzt, sondern eher für nachdenklich und erkundungsfreudig, da ich ja nicht vorhatte, mir in ner Woche oder so einen Hengst anzuschaffen. Es war halt eine reine Überlegung. Ich danke jeden Falls allen die mit geanwortet haben, denn im Grunde habt ihr mir alle weitergeholfen und daher ein dickes, fettes Dankeschön an alle die mir geantwortet haben!!!!!!!!:D

Gruß
Steffi

tabaluga
28.05.2003, 15:33
Klar wusste ich auch nicht was es bedeutet ein pferd zu haben doch auch ich hatte vorher eine reitbeteiligung und habe da viel gelernt. es weiß keiner so richtig was da auf einen zu kommt und es tut mir leid das weiß man einfach nach einem jahr reiten noch nicht das weiß man auch noch nicht nach 5 jahren schulunterricht. das geht nicht persönlich gegen dich es ist nun mal so wenn man vorher nur schulunterricht hatte. ich seh das doch bei so vielen bei uns im stall. und das da probleme kommen ist auch meiner meinung nach vollkommen normal, das hat glaub ich erst mal jeder. bei manchen geht das problem schnell wieder weg und andere brauchen eben etwas länger, wie das bei dir sein wird, kann ich nicht sagen weil ich nicht weiß wie du reitest, was du für eine einstellung dazu hast und welches pferd du bekommst. ich wollte dich nicht persönlich angreifen auch wenn es so rüber kam, tut mir leid, ich wollte dich nur zum nachdenken anregen, da es mit einem hengst einfach schwieriger werden würde. aber du hast ja jetzt geschrieben, dass du dann eher an eine stute oder einen wallach denkst und das finde ich sehr gut. auch dass du bei diesen ganzen contra meinungen nicht aus trotz gesagt hast ich mach es aber trotzdem.
ich hoffe das kam jetzt richtig und besser rüber
Tabaluga

Murmelof
05.06.2003, 11:44
Also ich würde Dir auch erstmal zu ner Stute oder einem Wallach raten!
Das Problem ist nicht, das Du Anfänger im reiten bist, sondern im Umgang mit Pferden! Wir züchten Pferde seid ich denken kann und ich hab auch 2 Hengste (fast 11-jährig (im Deckeinsatz) und 3-jährig)! Beide sind lieb und anständig, aber sie versuchen trotzdem beide immer mal wieder ihre Grenzen zu testen! Das macht vielleicht jedes Pferd, aber wenn Du nen Hengst hast, der eh schon anders im Verhalten ist, wird es schwierig wenn Du mal falsch reagierst!
Der andere Punkt ist die Haltung! Wir haben hier ziemlich viel Höfe, aber KEINER erlaubt die Hengsthaltung!! Mein großer hat seine Stutenherde mit der er auf der Koppel steht (Sommer 24 Stunden lang und im Winter nur Tagsüber...nachts im Laufstall)! Es ist für kein Pferd artgerecht in Einzelhaltung zu stehen, aber wenn ein Stall mal erlaubt das man einen Hengst einstellt, kommt er nur in die Box! Koppel gibt es au ned, er könnte ja zu den Stuten wollen... :mad: Ist zumindest bei mir in der Gegend hier so!

Kauf Dir eine Stute oder einen Wallach und sammel erstmal Erfahrungen! Du hast geschrieben, Du hast schon soooo viel Erfahrungen gesammelt, aber diese reichen noch ned für nen Hengst! Du reitest ja erst seid einem Jahr! Außerdem ist es Dein erstes eigenes Pferd, von daher kannst Deine Erfahrungen eh ned mit denen vergleichen die eigene Pferde haben! Wie wäre es denn mit einer RBT, auf der Du mehrmals die Woche reitest!? Dann bekommst Du schonmal einen Einblick in die Aufgaben die man als Pferdebesitzer hat (vielleicht findest ja nen Stall indem auch n Hengst steht und da kannst dann ja fragen ob Du mal zuschauen kannst wie sie mit ihm umgehen oder helfen darfst weil Du Dich für Hengste interessierst!?)!! Im übrigen gibt es auch Wallache die sehr imposant sind! Und nur nen Hengst zu kaufen weil er toll aussieht, ist doch nix, oder? Was hat er denn davon? Sein Leben in einer Box zu verbringen?? Laß es lieber! Ich mein das NICHT böse!!! In ein paar Jahren kannst Du Dir immer noch ein Hengst kaufen! FALLS Du Dir doch einen kaufen willst, such Dir VOHER einen Stall der Hengste hält und indem man Dir dann helfen könnte!!!

Liebe Grüße, Murmelof

Pimuckel17
26.06.2003, 20:21
Hallo
in diesem Thema denke ich genau wie die anderen auch. Ich reite jetzt seit 8 Jahren und ich glaube jeder hat schon einmal davon geträumt einen eigenen Hengst zu haben. Nur du hast so viele Risiken, der muss alleine stehen un´d stell dir bitte mal vor wenn du einen Hengst hast der M-Nivaeu geht möchtest du mit ihm bestimmt auf Turnier? Wenn dir da ne rossige Stute übern weg läuft, na danke. Ich selbst hatte diese Erfahrung schon, hatte aber die rossige Stute und nen Hengst im Nacken!!
Also überlegs dir gut.
Liebe Grüße
Nicole

Fauna
01.07.2003, 23:46
wolte nur noch mal einräumen:

Ich habe meinen Haflingerhengst auch Kastrieren lassen. Er steht schon sein leben lang mit 4 weiteren Stuten auf einer Koppel. Da er privat steht, hat mir der Stallbesitzer ans Herz gelegt ihn kastrieren zu lassen, weil es sonst ungwollt nachwuchs gegeben hätte, außerdem hat er die Stuten ziemlich fertig gemacht...

Ich hab mich dann gegen die Einzelhaft entschieden und meinem Lieben so eine bessere Haltung gewährleistet. Denn ich denke, das man in dem Punkt nicht nur an sich denken sollte. "Ein Hengst ist soooo imposant, ich stell ihn lieber sein Lebtag in die Box und auf die Einzelkoppel damit das auch noch schick aus sieht wenn ich auf ihm reite".
Ich finde es Blödsinn. Überhaubt sollten Hengste, die nicht zum decken verwendet werden sollen, kastreirt werden, schließlich leiden selbst die Pferde unter den Hormnonstau den sie niemals raus lassen können....und wenn er dann einmal gedeckt hat, will er es wieder und das Leben wird auch unterträglich für den Besitzer, und dem Hengst.
Nur richtige Zuchthengste, können sie in dem Punkt ausleben.

Liebe Grüße
Fauna:rolleyes:

Safimaus
04.07.2003, 13:35
Um auch mal was hier einzuwerfen, wir haben unseren Hengst bei jemanden in Pflege gegeben. Der steht jetzt in der Box, kommt aber wenigstens 2 Stunden am Tag raus. Da auf dem Hof auch noch Stuten mit Fohlen stehen, kann der leider nicht mit auf die Koppel, da der auch nicht decken soll. Aber der wird da ganz toll versorgt, sieht richtig gut aus, bekommt die beste Pflege, die man sich vorstellen kann und wurde zu dem noch richtig gut erzogen. Der geht ohne Tamtam an den Stuten vorbei und wird dann meistens auf ne kleine Koppel gelassen, die Stuten stehen direkt nebenan. Die Box hat ein ziemlich großes Fenster, der sieht immer was da draußen passiert.
Es ist zwar immer noch nicht ideal, aber besser als wenn der wirklich nur in einer hochvergitterten Box stehen müsste.

Alles Liebe
Safi

Eyespot
22.07.2003, 16:42
ich reite seit 15 Jahren und ich würde nie auf die Idee kommen mir ausgerechnet einen Hengst anzuschaffen!!!!!!!!!!Wenn man nicht Züchten will,ist alles andere eine Ego Frage!!!!
Ich hab selbst Jahre lang gezüchtet und unter anderem zwei Hengste grossgezogen.Es ist eine Erfahrung die ich nicht missen möchte,aber ein Hengst bedeutet immer Probeme!Wenn nicht vom Charakter her,dann aber von der Haltung.Es lassen sich halt viele von dem Wort "Hengst" abschrecken.

Tus nicht,eine Stute oder ein Wallach sind viel angenehmer.Du kannst eher mit anderen ausreiten,als mit Hengst,glaubs mir mir gings selber so!!!!

Leonie13HU
27.07.2003, 19:51
Hi steffi!

Mal eine andere Frage: du bist 15,(steht jedenfalls in deinem profil) wie kannst du dann sagen "ich möchte mir einen hengst anschaffen" oder auch "ich will mir in 2 Jahren eine Stute anschaffen" ?! was sagen deine eltern überhaupt dazu ?

Haflinger
19.07.2007, 18:40
Wenn man erst ein JAhr reiten, keine AHNUNG von HENGSTEN hat, soll man es liebber lassen, nehme lieber noch 3 JAhre reitstunden, und reite mal auf HEngsten, damit du siehst , ob du überhaubt klar kommst.

gruß IRINE

Fauna
21.07.2007, 17:28
wenn man Augen im Kopf hätte würde man sogar erkennen, dass der Beitrag 4 Jahre alt ist *fg*