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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Appell an Alle, die jemals über Erziehung mit Strom nachgedacht haben



Inge1810
16.05.2003, 17:02
Hallo, ein heutiges Erlebnis möchte ich zum Anlaß nehmen, eine ganz ernste Bitte an Euch zu richten.
Gemeint sind die, die sich auch nur einen Moment mit dem Gedanken befaßt haben (s. Thread "contact your dog"), als Lösung Ihrer Probleme zum "Wundermittel" Strom zu greifen.
Egal wie sehr mir mein Hund manchmal auf die Nerven geht (geht wohl Jedem mal phasenweise so), so habe ich doch niemals daran gedacht, irgendwelche Starkzwangmittel anzuwenden. Ich habe nie gesehen, wie ein Hund damit "ausgebildet" wird, ich habe es nur gelesen und mir meine Gedanken dazu gemacht.
Heute war ich im Reitstall und bei uns ist es üblich, dass der Strom abgestellt wird, wenn mehrere Leute da sind. Ich ärgere mich immer noch über mich, dass ich das nicht überprüft habe. Der Strom ist nicht sehr stark eingestellt (neulich kam ein Pferd gegen ein Band, ist kurz zurückgezuckt, das war`s), aber irgendwann hab ich meinen Hund aufjaulen hören und das sitzt mir immer noch in den Knochen, das könnt Ihr mir glauben. Sie rannte in Panik zu mir und sie war hochgradig verstört. Sie ist mir nicht mehr von der Seite gewichen und das Schlimmste... ich konnte sie nichtmal trösten, sonst hätte ich es nur noch verschlimmert... Ich hatte das Aufjaulen im Ohr, habe diesen verstörten Hund gesehen und habe versucht ihr irgendwie Ruhe zu übermitteln. Sie war bestimmt eine Stunde lang total neben der Kappe, als wir daheim waren, hat sie sich sofort hingelegt und etwas geschlafen und jetzt läuft sie wieder relativ normal rum, aber ihr Blick gefällt mir immer noch nicht.
Ich habe gesehen, wie schnell der Hund "gehorcht", denn sie klebte an mir, aber ist es das, was Ihr wollt? Ein Hund, der so verstört ist, weil er nicht zuordnen kann, was grad passiert ist, wer oder was schuld daran ist, der aufjault, der Panik hat. Ich konnte es mir nie vorstellen und ich bin so betroffen, dass ausgerechnet uns etwas Vergleichbares passiert ist. Ich werde nie wieder vergessen zu kontrollieren, ob dieser verdammte Stecker auch gezogen ist, denn mir liegt mein Hund am Herzen und wenn ich noch 10 Jahre harte Arbeit mit ihr vor mir hätte und müßte ich 100 Seminare besuchen, nur um meinen Hund etwas besser zu verstehen, ich würde es tun. Es ist abscheulich, sich hinter einer Fernbedienung zu verstecken und seinem Hund sowas anzutun.
Ich mach mir jetzt sicher noch weiter Vorwürfe, aber wer das bewußt vor hat, hat seinen Hund nicht verdient und sollte ihn in Hände geben, die damit umgehen können, ohne ihn zu brechen, denn das Erlebnis von heute noch zwei bis drei Tage, immer wieder und mein Hund wäre gebrochen, das weiß ich jetzt ganz sicher.
BITTE TUT DAS EUREN HUNDEN NICHT AN!!!!!!

Cockerfreundin
16.05.2003, 18:28
Hallo, Inge!

Arme Kira .... bin ich froh, dass uns so etwas noch nicht passiert ist... mach Du Dir aber nicht zu viele Vorwürfe ... Und ansonsten haste natürlich (wie immer ;-) ) recht mit Deinem Appell!

LG
Annette + Basti :-)

Maggie_HH
16.05.2003, 20:27
Die erste: Henk ist als Welpe mal gehen einen Pferdezaun gekommen....ich werde den Schrei wohl auch nie wieder vergessen! (obwohl ich denke, dass es mehr der Schreck ist, als der Schmerz) Er hat auch gezittert und war ne Weile kaum ansprechbar....
ein paar Monate später....
al ich zu meinem Pflegepferd gefahren bin, ist er nur mit dem Schwanz gegen den Zaun gekommen und ist jaulend über den Platz gelaufen (er hat echt geheult wie'n Baby!!) So und diie Moral von der 2ten Geschichte:
Ich habe Wochen gebraucht um ihn wieder dazu zu kriegen, am Pferdestall ausm Auto zu steigen....er fing schon am ganzen Leib an zu zittern, wenn wir in der Nähe des Stalls waren. Am schlimmsten war es, als der Motor vom Auto aus war und ich das Auto geöffnet habe.....zum Glück hatte ich zu der Zeit das Calming Signals Buch gelesen und nach einer Woche Gähnen usw. hat er mir dann vertraut!!! Er past aber heute noch auf, dass er den Zaun nicht mehr berührt!!!!

----Also ICH würde meinem Hund auch NIEMALS Strom antun!!!----

Juliane

sandinchen
16.05.2003, 22:40
Hallo Inge,
ich hatte erst letzte Woche so ein Erlebnis.
Ich bin mit meinem Hund durch die Gegend spaziert und wir kamen an einer Schafweide vorbei. Drum herum ein Elektrozaun. Mein Hund war sehr neugierig, aber eigentlich hat er schon eher Angst vor den Tierchen. Wir waren schon wieder dran vorbei, da hat er sich losgerissen. Aber so richtig. Mir ist die Leine zwischen den Fingern durch und er ist zu den Schafen hin, die durch irgendwas aufgeschreckt wurden und hin und her liefen, was meinen Stinker dazu animiert hat, sich los zu reissen.
Ich rief ihn, er schaute zu mir, kam aber nicht. Nochmal rufen war ja somit hinfällig. Ich ging also weiter, drehte mich wieder kurz um. Tja, der arme Kerl schnupperte am Zaun...und schon schrie er auf. Das tat mir auch gleich weh. Er kam zu mir gerannt wie ein Irrer und brauchte auch eine ganze Weile, bis er sich wieder erholt hatte.
Er geht Tieren mit Glocken jetzt aus dem Weg (die Schafe hatten Glöckchen) und versteht mich nicht falsch, aber ich bin ganz froh drum. Hier bei uns im Allgäu stehen ja mehr Kühe als Menschen rum :D und da kann er ruhig Respekt haben. Und mal ehrlich, so eine Pferde- oder Kuhnase ist doch mindestens genauso schmerzempfindlich wie eine Hundenase, also müssten die uns auch leid tun.

Aber damit mich jetzt keiner falsch versteht. Ich würde meinem Hund niemalsnicht bewusst Schmerzen irgendeiner Art zufügen. Das ist ja wohl klar.
Strom ist halt für Tiere eine echt fiese Sache, man sieht ihn nicht, man riecht ihn nicht...
Ich habe mal beim Stecker raus ziehen eine "gewischt" gegriegt. Die Ummantelung vom Kabel war kaputt. Ich sag's euch. Das war übel. Ich hab mich so erschrocken, dass ich heulen musste. Dagegen waren die Pferdezäune, denen ich bisher begegnet bin ein Witz. Aber es ist wirklich mehr der Schock, als der Schmerz, was die Sache so schlimm macht. Und das ist eben das gemeine. Der Hund weiß nie wann was kommt. Wenn man ihn verprügelt, dann weiß er wenigstens, dass es gleich los geht, wenn man die Hand erhebt. (Ihr wisst wie ich das meine, oder?) Diese Teletac- Kacke ist echt ganz mies.

Arme Kira. Hunde sind da einfach sensibler als Pferde. Aber die beruhigt sich schon wieder!!

Liebe Grüße
Sandra

Aliantha
17.05.2003, 00:09
Genau das ist Luna auch schon passiert. Sie ist durch einen Zaun gesprungen und hat dabei einen gezogen bekommen. Sie ist dann nur noch jaulend und schreiend auf der Weide im Kreis gelaufen. Wir haben dann überlegt, wie wir sie wieder aus der Weide kriegen ohne dass sie wieder nen Schlag bekommt (war ein Zaun mit 3 Drähten). Naja sie ist dann nach 5 Minuten wieder selber zum Zaun gekommen und hat bevor wir es verhindern konnten am Zaun geschnuppert und noch nen Schlag bekommen. Zum Glück(muss ich echt so sagen) hat sie im Schreck einen Satz durch den Zaun gemacht. Hat dann allerdings auch sehr lange gebraucht bis sie sich beruhigt hatte.
Das ganze Erlebniss hält sie aber heute trotzdem nicht davon ab weiterhin auf dem Hof unter dem Zaun durchzustürmen (zu 99,9% ist der Strom aus wenn Hunde da sind).
Der Hund von einer Freundin hat vor ein paar Wochen allerdings einen Schlag abbekommen und ist dann im Schreck abgehauen und über eine relativ stark befahrene Strasse gelaufen(ist Luftlinie ca 1 km weg). Sie haben ihn erst nach Stunden wiedergefunden. Er ist zu seinem alten Zuhause gelaufen und dort durch die Siedlung gestreift. Alte Nachbarn haben ihn dann aufgegriffen und meine Freundin informiert. Er hatte sich zum Glück nichts getan.

Inge1810
17.05.2003, 00:25
Danke Euch für den Zuspruch und Kira hat sich auch wieder erholt. Allerdings werd ich am Sonntag, wenn wir wieder im Stall sind sehen, ob Angst geblieben ist. Wir haben daheim etwas für sie Lustiges gemacht... RASEN MÄHEN..... *jammer*, also ich gemäht, was ich wirklich nicht gern tue, aber Hauptsache Hund hat Spaß, denn sie findet das ganz toll, rennt auf den den Rasenmäher zu und versucht immer wieder in die Räder zu beißen. So hat sie schnell den Schock überwunden.. eigenartiger Hund.... :D
Ich habe noch etwas drüber nachgedacht und es hatte zumindest ein Gutes. Bisher konnte ich Befürwortern von Teletaktern ab einem gewissen Punkt nicht viel entgegen setzen, da ich doch nur reine Theorie kannte, aber nun bin ich gewappnet, denn ich treffe immer wieder auf solche Leutchen (allein in unserem Stall wurden 2 Hunde damit "erzogen") und stehe ab einem Punkt etwas dumm da, weil ich wie gesagt keine Erfahrung habe. Nun kann man einen Zaun nicht wirklich damit vergleichen, aber Kira`s Verhalten hinterher, war so, wie es ja von den Teletaktern erwünscht wird, denn sie hätte in dem Moment alles für mich getan. Dieser Blick, wenn ich mal zwei Meter von ihr weg war........ Also mir kann keiner erzählen, dass es doch nur ein sanftes Kribbeln ist, denn wäre es das, wäre es für den Hund angenehm und er würde den Teufel tun, aber nicht sein Verhalten abbrechen. Ich hab heut gesehen, wie sich ein leichtes Kribbeln beim Hund auswirken kann und das reicht mir.
@ Sandra
Ich kann Dich sogar etwas verstehen, dass Du ganz froh drüber bist, dass Dir der Zaun einige Problemchen abgenommen hat, denn blödes Beispiel, wenn ich zum xten Mal über den Kater gestolpert bin, weil er wohl nie kapieren wird, dass er mir besser nicht vor die Füße rennen sollte und er dann schreiend davonrennt, denk ich mir auch ärgerlich "ja dann paß halt etwas auf" und reagiere somit wenig sensibel auf mein armes, leidendes Tier ;)
Es ging mir auch nicht darum, dass ich mich jetzt bis ans Ende meines Lebens mit dem Gedanken quäle, was meinem Hund da passiert ist, es ging mir darum, dass ich erkannt und gesehen habe, was man Hunden mit "leicht kribbelndem Strom" antun kann und das schockierte mich so. Kira hat nichts Böses getan, denn sie wollte lediglich auf ein Paddock zum Wasserklauen.
Ich habe auch viel über die zwei Hunde auf unserem Hof nachgedacht, die so ausgebildet wurden und mir fallen immer mehr Schuppen von den Augen, denn es gab die Situation, dass die Frau in der Halle ritt und der Hund in der Ecke lag. Oberflächlich betrachtet, dachte ich mir "ach der bleibt aber brav liegen" und sogar Kira, die unter dem Tor durchschnuffelte, konnte den Hund nicht ablenken.... jetzt weiß ich ja, was die mit dem Hund gemacht hat und jetzt wird mir auch klar, warum der Hund so in der Ecke klebte. Der andere Hund wird jagdlich geführt und er wurde mit Strom zum Reitbegleithund gemacht. Ja auf ersten Blick ist das toll, wie er perfekt neben dem Pferd läuft, aber er trägt das Halsband mit dem kleinen Kästchen immer noch, hab ich neulich gesehen.
Vielleicht mußte das so sein, damit ich künftig noch stärker zum Wohl der Hunde argumentieren kann, ich weiß es nicht.
Ich mußte das heute unbedingt erzählen, denn es sind viele stille Mitleser hier und vielleicht konnte ich doch den einen oder anderen, der tatsächlich einen Gedanken daran verschwendet hat, wieder abbringen.
Gut`s Nächtle

Marianne Zmija
17.05.2003, 01:37
Die Leute die ihren Hunden diese Elektrohalsbänder umhängen,müßte man mal an einen Elektrozaun anbinden.Vielleicht lernen sie ja ??

sandinchen
17.05.2003, 09:43
Hallo Inge,
ich hab dich schon verstanden.
Man sieht einfach - ich hab's gesehn, du hast's gesehen - wie stark der Strom die Tiere irritiert. Sie können es einfach nicht einschätzen.
Mal ein blödes Beispiel:
Wenn Hunde zum ersten Mal auf einen Igel treffen, dann sieht er für die Hunde auch erstmal komisch aus. "Was sind denn das für komische Haare?" werden sie sich vielleicht denken (nicht in diesen Worten, aber sie werden erkennen, dass da was anders ist). Dann werden sie vorsichtig dran schnuppern und wenn sie Pech haben, pieksen sie sich trotzdem in die Nase. Aber weil sie sich vorsichtig verhalten haben, weil ihnen das Tier ja eh schon seltsam vorkam, wird es für sie kein allzu schlimmes Erlebnis.
Aber mit dem Strom schaut's halt ganz anders aus. So ein Stromkabel sieht halt nicht seltsam aus und riecht auch nicht besonders.
"Und das Halsband, mit dem Kästchen, das Frauchen mir da gerade umlegt wird schon in Ordnung sein. Ich vertrau meinem Frauchen doch! Die will mir doch nix schlimmes!!"
Tja, denkste wohl.

Was muss das für ein beklemmendes Gefühl für einen Hund sein, mit dieser tickenden Bombe um den Hals rumzulaufen! Er weiß genau, es könnte jeden Moment passieren. Und das schlimmste ist: Er weiß ja gar nicht , warum es passiert. Es braucht ja seine Zeit, bis er verstanden hat, welches Verhalten den Stromschlag auslöst. Und dann kommt noch die Inkonsequenz die Menschen so pflegen dazu (ich bin wohl auch nicht immer konsequent, aber das tut meinem Hund wenigstens nicht weh). Mal gibt's für ein Fehlverhalten gleich eine gewischt und mal vergisst man es vielleicht. Diese Hunde können einem wirklich nur Leid tun.
Wie gesagt, dann sollen sie sie lieber verprügeln, da kann der Hund wenigstens vorraussehen, wann es passieren wird.

Die armen Würstchen können einem wirklich nur Leid tun.
Mal sehen wann es heißt: Contact your child

Rintintin
17.05.2003, 13:34
Bei uns im Stall war die Riesenweide auch mit einem Elektrozaun gesichert. Ich habe mich oft gewundert, wie vorsichtig die Hunde damit umgingen. Dann habe ich mal bemerkt: man hört (an einem ganz leisen, tickenden Geräusch), ob das Ding in Aktion ist oder nicht.
Ohne dass ich jemals einen Hund habe jaulen hören oder sonst irgendwie verstört gesehen hätte, haben ALLE Hunde (und das waren echt viele, vom Besitzer und von den Reitern) auf dem Hof den Zaun respektiert. Der war aber auch IMMER an, wenn die Pferde (im Sommer tagsüber) draußen waren (wirklch große Weide, fast ein Kilometer lang, mind. 500 m breit, mit vielen Bäumen und ca. 40 Pferde!). Die wussten auch: Pferde draußen, Weide gewissermaßen "gesperrt". Keine Pferde draußen, Weide "freigegeben".
Ob die Hunde untereinander "kommuniziert" haben (à la BleibwegvomZaun), oder ob es daran lag, dass der E-Zaun in unserem Stall nur ein Faden (ca auf Brusthöhe der Pferde, also für Hunde recht hoch) war, in kurzen Abständen behängt mit so Plastikknatterfähnchen - ich weiß es nicht. Es hat jedenfalls funktioniert.
Einschränkung: Es gab da mal einen "Ausbrecherkönig", der warf sich einfach vehement gegen den Draht, zerriss ihn und ist ab durch die Mitte, willig gefolgt vom Rest der Herde :mad: Und das mehrfach hintereinander. Ein anderer Spezialist hatte es raus, unter dem Zaun durchzurobben (Stockmaß auch 1,75). Die beiden mussten dann auf das große Weidevergnügen verzichten und kamen in ein Paddock mit Holzzaun. Die übrigen Pferde allerdings waren viel zu sehr mit Grasen, Rollen, Dösen in der Sonne u.ä. beschäftigt, um ernsthafte Ausbruchsversuche zu wollen. (Allerdings bietet eine so große Weide auch die Möglichkeit eines schönen gemeinsamen Galopps ohne gleich gestoppt zu werden, bevor noch richtig Anlauf genommen wurde :) )
Noch war kurzes zum Reitbegleithund: Wir haben unsere Hunde von klein auf mitgenommen. Die waren sowas von fixiert aufs Pferd, die sind tatsächlich NIE eigene Wege gegangen. Wurde der Abstand mal ein bisschen zu groß, wurde einfach angetrabt oder kurz angaloppiert, schon waren sie wieder da. (Nur unsere Boxermix-Hündin liebte es, auf schönen Wiesenwegen unsere Stute schon mal von hinten anzumachen, so nach dem Motto: So ein schöner Weg, komm, lass uns galoppieren!) Zum Pferd gehen war für sie einfach ein Riesenvergnügen. Die waren alle so gut drauf und offensichtlich ausgelastet, dass ich mir nie Gedanken um "Erziehung" machen musste. Vielleicht durch Lernen durch Nachahmen (der anderen Hunde). Jetzt, ohne Pferd (galoppiert nun auf himmlischen Weiden), musste ich mich zum ersten Mal damit auseinandersetzen, wie ich einen Hund auslaste und erziehe ohne die "Hilfe" (auch wenn's mir erst nachträglich bewusst geworden ist) meiner süßen "Rothaarigen". Ganz schön schwer. . .

Mäusezahn
19.05.2003, 09:04
Hallöle, zusammen,
mir ist etwas aufgefallen: wenn es wie heute giest wie aus Eimern reagieren die Hunde auf einem bestimmten Teil der Hundewiese recht eigenartig: plötzlich muss man einen alten Kumpel anknurren, wie verrückt auf und ab springen, einander umrennen, alles begleitet von Brummen / Bellen. Die Lösung? Über diesen Weg führt eine Starkstromleitung! Ich nehme an, dass die Hunde gerade bei nassem Wetter den Strom spüren (Magnetfeld, geht ja rund um den Draht herum) und darauf regaieren.
Kennt Ihr das Phänomen auch? Strom ist etwas Feines - wenn er aus der Steckdose kommt, aber doch nicht in der Hundeerziehung (noch in irgendeiner anderen "pädagogisch wertvollen") Form!
Tschüß
Karin und Frizzi (beide patschnass)

mausi64
19.05.2003, 13:32
Hallo Mäusezahn,

bei unserer Hündin tritt ein ähnliches Phänomen auf.
Jedes mal wenn wir an Weiden mit Stromzäunen vorbeigehen fängt unsere Momo an wie wild im Kreis zu rennen und sich zu wälzen. Diese Reaktion scheint jedoch auch von der Sensibilität des Hundes abzuhängen, denn unser 2. guckt dann nur ganz blöde zu was Momo macht.

Liebe Grüße
mausi64

Virgilswelt
19.05.2003, 15:03
Hallo,

meine Daisy mußt damals zum Glück keine derartige Erfahrung machen, aber ich als Kind. Und ich kann euch sagen, es ist sehr unangenehm. Wenn es angenehm wäre würden die Pferde, Küche oder was auch immer ja nicht von den Zäunen wegbleiben. Also ich habe jedenfalls immer aufgepaßt wo meine Daisy rumgekrochen ist, ich wußte wie unangenehm das sein kann und wollte ihr die Erfahrung ersparen.