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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Mythos vom perfektenGehorsam?



Cockerfreundin
12.05.2003, 19:53
Halli Hallo, zusammen!

Wie ist das bei Euch eigentlich? Müssen Eure Wuffs "perfekt" gehorchen ... oder könnt Ihr (wie ich auch) damit leben, dass es Tage gibt, an denen ihr (fast) alles 3x sagen müsst ... Ausnahme: "Basti, Futter!" ;-))

Habt Ihr Euch (auch) mit den kleinen (?) Macken Eurer Wuffs arrangiert ohne an Euren pädagogischen Fähigkeiten zu verzweifeln?

Basti z.B. geht im Prinzip (fast) perfekt "Bei mir" ... wenn ich es ihm alle 5 Schritte mit allergrößter Motivation sage ... ;-) ... Wenn ich es ihm nicht alle 5 Schritte sage, läuft er konstant seine 2 - 3 Meter vor mir her (seufz... seufz). Also nehme ich an Tagen, an denen ich keine Lust habe, meine Motivationskünste aufs Äußerste hervorzurufen, ihn aber auch nicht schimpfen will, inzwischen einfach die 5-Meter-Flexileine.

So geht's auch finden
Annette + Basti :-)

irene
12.05.2003, 20:47
...ein Hund ist ein Hund ist ein Hund....und eben keine Maschine, das sollten wir ihnen einfach zugestehen.
Ich hatte mal einen Pflegehund, ein Dackel/Pudel-Mix, er war aus dem Tierheim und zwischenzeitlich da auch immer untergebracht, bis wir ihn in Pflege nahmen, wenn sein Frauchen ins Krankenhaus musste ( sie ist an MS erkrankt), ich sage dir, es gab keine Macke, die der NICHT hatte! Er war sein eigener Herr, tat NUR was er wollte, wenn er Streicheleinheiten brauchte, dann knallte er sich bei mir auf den Schoß, so schnell konnte ich garnicht gucken, Behandlungen ließ er sich null gefallen, keine Ohrentropfen, kein Fellschneiden, im zweifelsfalle schnappte er und bellen konnte der, wahnsinn! Wenn sich irgendwo was bewegte, es an der Tür läutete, oder das Telephon, oder auch nur die Badtüre ging, alles ein Grund für ihn zu bellen. Kam der Briefträger und ich habe ihn nicht an der Tür erwischt, dann hing er ihm am Hosenbein......naja, nenn mir irgendein Fehlverhalten das dir gerade einfällt, ich garantiere dir, Oskar was dabei. Trotzdem war er ein lieber Hund und wenn er wieder ging, dann kämpften wir mir den Tränen.
Also was ich sagen will, was ich damals erfahren haben und was mich auch Chicco lehrte: solange es sich nicht gerade um einen sehr großen Hund handelt, vor dem viele Leute einfach Angst haben, kann man mit einer gewaltigen Menge Ungehorsam leben (selbsredent solange dadurch keine Gefahr für den eigenen oder andere Hunde oder Menschen entsteht) ohne dass es dem Vergnügen an dem Hund irgendeinen wesentlich Abbruch tut! Ehrlich, wir hatten immer einen rießen Spaß an Oskar!
Und obendrein, wenn man seine Ansprüche zurück schraubt oder eh nicht so viel erwartet wie ich (TH-Hunde haben eben ihre Macken und alten Gewohnheiten) dann klappt vieles besser!

Laß ihn doch einfach 2/3 Meter vor dir gehen, ist doch nicht viel! ;)

Grüße

Irene

mellyonsurf
12.05.2003, 21:11
Hallo Annette!

Perfekter Gehorsam muß wohl nicht sein (obwohl ich mir das bei Blue´s Jagdtrieb manchmal sehnsüchtig wünsche:rolleyes: ), aber meine Fellmützen sollen in bestimmten Situationen auf jeden Fall gehorchen, allerdings bin ich dann auch mal bereit etwas zwei oder 3 mal zu sagen.

z. B. beim Laufen am Rad gibt es kein Wenn und kein Aber: neben mir laufen und kein ZIEHEN. BASTA!

Und was meine Kids angeht: wenn die mit was essbarem (z. B. lecker Eis) rumlaufen dann ist das PFUI, ebenfalls ohne Diskussion. Der Dicke hat das von Welpen an gelernt und probiert es gar nicht mehr, nur Blue braucht hier und da eine Ermahnung.

Aber die beste Antwort hast Du Dir eigentlich selbst gegeben;)


Also nehme ich an Tagen, an denen ich keine Lust habe...

Ich weiß man soll Mensch und Hund nicht auf eine Ebene stellen, aber manchmal hat auch HUND keine Lust...

Liebe Grüße,

U.Keller
12.05.2003, 22:55
Hallo,

bei uns kommt es wohl auf die Tageslaune von den Hunden und von uns Menschen an: bei schlechter Laune, egal, ob Hund oder Mensch, funktioniert weniger als an Tagen mit guter Laune. Ich glaube aber, dass bedingt sich gegenseitig. Habe ich schlechte Laune, erhebe ich schneller mal meine Stimme und Caspar nervt viel schneller (Cordel ist da irgendwie geduldiger). Bei guter Laune merke ich gar keine Macken an den beiden Süßen.
Ansonsten müssen Beide nicht perfekt funktionieren. Dafür habe ich ja Hunde und keine Maschinen (wie schon Irene sagte).
Ich kenne einen Hund mit dazu gehörendem Frauchen, der einfach nur funktioniert. Der Arme ist nicht viel älter als Caspar, also um die sieben Jahre, bewegt sich aber wie ein alter Hund ohne jegliche Lebensfreude. Er durfte auch nie mit anderen Hunden spielen, sondern hat immer nur üben müssen. Auch in unserem "Hundepark". Da habe ich doch lieber einen Hund, der vor lauter Freude beim Rausgehen in seine Leine beißt und der den Ball erst nach einem Machtwort hergibt (nur wenn ich den Ball wegpacken möchte, nicht wenn ich ihn noch mal werfen möchte: Woher weiß der Hund, wann ich das Spiel beenden möchte, auch wenn ich ganz fest daran denke, nochmal zu werfen?), als einen Hund, der keinerlei Lebensfreude ausstrahlt.
Und ich kenne keinen Hund, außer dem geschilderten, der perfekt gehorcht. Sogar der Polizeihund, der bei uns im Garten wohnte, hatte so seine Macken. Schließlich war bei uns zu Hause ja Freizeit, im Dienst war dieser Hund 100 % zuverlässig.
Ich liebe meine beiden Süßen auch für ihre Macken. Schließlich hat auch jeder Mensch welche... Und warum sollen Hunde besser "funktionieren" als wir Menschen?
Ute

billymoppel
12.05.2003, 23:13
@ irene

da kann ich dir weitestgehend zustimmen. allerdings war es für mich ein lernprozeß. ich bin mit boxern aufgewachsen und die hatten von natur aus kadaver-gehorsam. größtenteils aus faulheit (die boxer in der ehemaligen ddr waren sehr massig und viel zu kurznasig). da brauchte man kein "komm", weil die gar nicht erst weggegeangen sind.
als ich dann billy aus dem th holte, war ich nahe daran, sehr unglücklich zu werden. bis ich irgenwie vor der tür des th zu dem ich zurückbringen wollte, beschlossen habe, ihn so zu nehmen, wie er ist: nämlich der hund mit den zwei seelen in der brust; zu hause der liebste, beste und gefügigste hund, der nie bellt und keinerlei marotte hat, der den test mit den frolic auf der stuhlkante, "nein" und aus dem zimmer gehen, ohne weiteres besteht und draußen der unabhängige, wilde hund. ich laß ihm seinen radius beim spaziergang, der vielleicht bei 20-30 metern liegt (vielleicht weil er ein ex-halb-dorf-streuner ist, vielleicht weil er einfach immer so war und deshalb im th gelandet ist) und erwarte auch nicht, dass er während des spaziergangs irgendwie mit mir kommuniziert. da ist er in seiner eigenen welt und so soll es denn sein. ich erwarte auch nicht mehr, dass er auf "komm" reagiert, was er zwar tut, aber nur wenn ich schäferhündisch (d.h. brülle) mit ihm rede und auch nur, nachdem er erst mal in die andere richtung geschaut hat. (wenn's fraule "komm" ruft, MUSS ja was interessantes sein, reh?, hund?, kaninchen?) "Bleib", was er, aus welchem grund auch immer, auf doppelpfiff sehr gut ausführt, tut es doch genauso und dann hole ich ihn eben ab. und das hopfen und malz verloren ist, wenn das reh vor ihm aus dem busch springt, weiß ich auch schon lange. dagegen unternehme ich nichts mehr. ich halte ihn vom spuren ab (mit "bleib" und "raus da")und in gefährdeten gegenden kommt er eben an die leine.
diese gelassenheit hat es mir schrecklich leicht gemacht, als moppel dazu kam. sie ist ein hund, der sich gerne stimmlich mitteilt (besonders anderen hunden gegenüber) und das wird sie auch bleiben. sprich, sie ist ein bekennender kläffer. und ich bin nun bekennender kläffer-halter. was habe ich mich doch früher über die leute amüsiert, die ihren kläffenden bello an billy vorbeischleiften... heute schleife ich.:D
jeder auf seine art ist halt sein eigener hund und ich finde das richtig gut!
lg
bettina

mellyonsurf
12.05.2003, 23:33
@billymoppel


da kann ich dir weitestgehend zustimmen. allerdings war es für mich ein lernprozeß. ich bin mit boxern aufgewachsen und die hatten von natur aus kadaver-gehorsam. größtenteils aus faulheit

Als ich gerade deinen Thread gelesen habe, dachte ich erst mal : Gott sei Dank, es gibt auch noch andere die sich zur "guten" Hundehalterin mausern mußten. Denn ich komme aus einem Schäferhund-Haushalt, und mein Vater (später auch ich) hat Schutzhundesport (Fährte, Unterordnung, Schutzdienst) gemacht. Bei ihm galt auch KADAVER-Gehorsam: der Hund hat zu SPUTEN wenn Herrchen was sagt. Als ich dann mit 14 meinen ersten eigenen Schäferhund bekam, habe ich ihn auch zum Schutzhund ausgebildet. ABER für mich war bald klar: nicht mit den Methoden die teilweise auf den SH.- Pätzen angewendet werden. Und so habe ich mich immer weiter gebildet.

Allerdings (*und jetzt bitte nicht hauen) muß ich gestehen, daß ich nach wie vor kein Gegner der Schutzhunde-Ausbildung bin, meiner Meinung nach kann das für den Hund genau so ein Hobby sein, wie Agility oder Tunierhundesport. Allerdings nur wenn es RICHTIG gemacht wird. Und das ist leider VIEEEELLL zu selten.

Agi macht viel mehr Spaß. Oder auch spielen mit dem Hund. Und damit meine ich nicht nur "Bällchen" werfen (auch wenn das FETZ macht!!!). Mein Mutter (die uns natürlich zwischenzeitlich besuchen kommt:D ) erklärt mich immer für verrückt wenn ich z. B. auf allen vieren mit meinen Fellmützen um die Wette belle oder armerudernd ein Wettrennen starte:D :p Aber mittlerweile ist mir Gott sei Dank auch schon mal egal was MAMI sagt und den Fellmützen und mir macht es eine Mordsgaudi...
LG,

poekelmaus
13.05.2003, 08:39
Hallo Annette!
Ich habe einen 11 Mon. alten Golden-Retriever und arbeite seit dem Welpenalter an seiner Erziehung, mal mit mehr Erfolg und mal mit weniger. Manchmal bin ich auch verzweifelt, wenn gar nichts geht und am nächsten Tag, geht alles wieder beim ersten Mal sagen. Ich bin mittlerweile soweit, daß ich mir sage, nicht der Hund ist dran schuld, sondern ich. Würde ich noch intensiver arbeiten und noch konsequenter sein, dann würde er besser folgen. Wenn er es allerdings auf die Spitze treibt, dann zeige ich ihm sehr wohl, daß es jetzt vorbei ist mit dem lustigen Leben, das braucht er und dann funktioniert es wieder besser. So geschehen am Samstag, mein Leopold hat sich eingebildet er will jetzt noch mal ins Wasser, vergass aber daß ich am anderen Ende der Leine hing, er riss an und ich wäre fast kopfüber die Böschung hinunter gefallen, da war es dann vorbei, ich hab ihm gezeigt, daß ich das Sagen habe und so etwas nicht dulde. Ich erwarte keinen absoluten Gehorsam, Golden sind keine Schäferhunde, aber manchmal reicht es einfach. Da führt er sich auf, als hätte er noch nie in seinem Leben ein Kommando gehört. Wir sind eben nicht perfekt und auch unsere Hunde nicht, mir ist es lieber mein Hund liebt mich und macht etwas weil er es gerne macht, als er macht es nur weil er Angst vor der Strafe hat.
Lg Ingrid

buffymaus
13.05.2003, 09:04
Hallo,

wenn ich den perfekten Hund haben will, nehme ich einen von "Steiff":D

Wir haben unseren Traumhund, der nur an der Leine seine Macke hat.
Als wir ihn aus dem TH geholt haben, war ich in der ersten Zeit schon sehr verzweifelt, aber ich hätte ihn niemals zurückgebracht.
Meine Kids kann ich ja auch nicht eintauschen und die habe ich von Welpe, UPS, meine Geburt an:-))

Es ist dank harter Arbeit, Hundetrainerin und Halti tausendmal besser geworden, und das, was übrig bleibt, können wir alle gut mit leben;)

@ Anette,
Basti hat wohl mit Arco geredet:D
Mit dem alle fünf Schritte wiederholen, kenne ich auch gut:-)

Liebe Grüße
Andrea

irene
13.05.2003, 09:04
Kadavergehorsam kannte ich natürlich nicht, ganz im Gegenteil mit , Oskar bin ich durch eine harte Schule gegangen, ohne es wirklich zu merken. Als wir dann Chicco bekamen, da dachte ich "Was für ein braver Hund!", nur weil er beim TA sitz machte, als ich es sagte! :D
Als ich ihn von der Leine ließ, da erlebte er seinen 2., 3. oder 4. Frühling. Ich hatte zwar oft den Eindruck, ich gehe vollkommen alleine spazieren, aber was macht das schon! Es war einfach eine Freude, ihm beim Mäusebuddeln oder sonst was zuzusehen - und am Ende ist er ja doch immer mit mir nach Hause gegangen! Im Laufe der Zeit haben wir uns aufeinander eingestellt und ich wußte, was ich tun musste, wenn er unbedingt zu mir kommen sollte. Im Grunde genommen habe ich ihm nur eines beigebracht, am Gehweg halt zu machen, bevor er über die Straße geht und dass überhaupt grundsätzlich an der Straße der Gehweg benutz wird. Das musste sein, da er mir bereits nach ein paar Wochen in ein Autos gelaufen war, und ich dachte, das kann er niemals überleben! Dass er das kapiert und befolgt hat zeigt, ich hätte ihm noch mehr beibringen können, aber alles andere war mir nicht Ernst und Grund genau, irgendeinen Druck auf den kleinen, eigenwilligen Hund auszuüben.
Jetzt habe ich ja einen braven, folgsamen Hund mit Janno, einer der eben bis jetzt nur durch mich erzogen wurde, aber auch vom Naturell her kein sturköpfiges Exemplar ist. Sicher ist das eine Freude, aber ehrlichgesagt, ich merke es garnicht, wenn er nicht auf´s erste mal rufen kommt. Ich ruh ihn halt, und wenn er nicht gleich kommt, dann ruf´ich eben noch mal. Ich kann überhaupt kein Problem darin sehen, wenn ein junger, gut sozialisierter Hund einen anderen Hund begrüßen möchte. Oft ist es damit getan, dass sie hinlaufen, ganz kurz schnuppern und sofort anschließend kommen, ich finde das ist ganz normal für junge Hunde und ich kann hier keinen 100% Gehorsam verlagen, und ist auch nicht mein Ergeiz! Finde ich schade, wenn häufig ein Probelm daraus gemacht wird. Denn das kostet Herrchen und Frauchen nur unnötig Nerven, die man für ECHTE Probleme noch gut brauchen kann!

Grüße

Irene mit den nicht ganz so perfekten Hunden! ;)

Cockerfreundin
13.05.2003, 09:48
Halo, Ihr Lieben!

Na, da befinden wir uns doch in guter Gesellschaft :) :) :)

Gut, wenn's wirklich ernst wird/ ist, muß auch Basti hören :eek: ... tut er auch :) :p :) :p

Aber dazwischen gibt's noch gaaaanz viel Platz für all die kleinen Macken, die aus dem kleinen Kerl eine unverwechselbare Persönlichkeit machen ... als da wären

:D der Kühlschrank wird stets zuerst von Basti inspiziert
:D wenn ich das Bett machen will, wird grundsätzlich erst eine kleine Kissenschlacht veranstaltet ... so viel Zeit muß sein
:D wenn es klingelt, muß natürlich zuerst Basti den Besuch begrüßen ... die ganze Welt ist doch sowieso nur dazu da, Basti zu streicheln
:D wenn auf der kleinen Wiese gegenüber unserer Küche ein Hund bellt, muß Basti natürlich seinen K dazu geben und wenn ich dann sage: "Ok, jetzt reicht's", muß natüüürlich Basti das letzte Wort/ sprich den letzten Wuff haben :eek:
:D abgesehen davon, dass natürlich sämtliche Leckerli, die auf der Hundewiese verteilt werden nur für Basti mitgenommen worden sind .... wie konnte ich das nur vergessen

Aber .... wenn ich dann so sehe, wie mein Kleiner sich lustvoll auf der Hundewiese lümmelt (alle Viere von sich) oder wie er abends friedlich schnarchend den Krimi auf dem Sofa verpennt ... ach, dann geht mir einfach immer wieder das Herz auf und ich denk mir: bleib so wie Du bist, mein Basti :) :)

Grüße von
Annette + Basti :)

Dodo H
13.05.2003, 10:40
Hallo Anette
: Müssen Eure Wuffs "perfekt" gehorchen ...
-- nicht Perfekt, aber zuverläßig, das hat für mich nichts mit Kadavergehorsam zu tun, sondern einfach mit Signalkontrolle

:oder könnt Ihr (wie ich auch) damit leben, dass es Tage gibt, an denen ihr (fast) alles 3x sagen müsst
-- Nein, sollte die Siganle nicht korrekt ausgeführt werden, wird erneut daran gearbeitet, dann liegt es an mir, nicht an dem Hund. Für mich gibt es nur die Ausrede, ich habe Fehler gemacht, aber nicht, dort riecht es gut, hinlegen wenn es nass ist mag er nicht oder heute ist er nicht gut drauf (das höre ich immer wieder von Hundebesitzern bei uns, die die Fehler beim Hund suchen, wenn es mit den Signalen nicht klappt).
(meine ich dich jetzt nicht mit, ist meine persönliche Erfahrung)

:Habt Ihr Euch (auch) mit den kleinen (?) Macken Eurer Wuffs arrangiert ohne an Euren pädagogischen Fähigkeiten zu verzweifeln?
-- Macken darf er haben, das hat für mich aber nicht mit Signalkontrolle zu tun

Für mich gehört die korrekte Signalkontrolle dazu, ich gebe Richy eine klare Linie vor, er hat dadurch sehr viele Freiheiten. Bei täglichen Spaziergängen kommen Signale nur, wenn es auch notwendig ist (Fahradfahrer kommt o.ä.), ansonsten kann er machen, was er möchte. Außerdem gibt es für mich mehrere Signale, z.B. "Platz" ist ein zügiges hinlegen an der Stelle wo er ist, bein "hinlegen" kann er sich aussuchen, wo er liegen möchte und er kann es sich dort bequem machen.

@ Ingrid
Wir sind eben nicht perfekt und auch unsere Hunde nicht, mir ist es lieber mein Hund liebt mich und macht etwas weil er es gerne macht, als er macht es nur weil er Angst vor der Strafe hat.
-- das eine schließt aber das andere doch nicht aus. Manchmal kann zweimal rufen schon zu spät sein, z.B. wenn der Hund über die Strasse zu einem anderen hin will., Signalkontrolle dient der Sicherheit, das durch meinen Hund keine Gefahr für andere entsteht.
100 % gibt es nie, aber ich möchte ganz nah daran kommen.
Dodo

Hovi
13.05.2003, 10:51
Was ihr nur alle habt???

Meine Hunde hören ausnahmslos immer überall perfekt :D !!!!

Nein, im Ernst: es gibt drei Kommandos, die müssen (müssten???) wirklich immer sitzen: Hier, Platz und Aus! Das sind Kommandos zur eigenen Sicherheit des Hundes (weiß ich denn, ob das, was er grad in der Schnute hat, nicht vergiftet ist?). Und eigentlich funzen sie auch wirklich in 98 Prozent der Fälle.

Komischerweise sind die 2 % der Fälle, wo diese Kommandos nicht funzen, immer dann, wenn es grade besonders wichtig wäre und man natürlich einen Pulk voller Zuschauer hat :rolleyes: .....

Ein Hund ist halt auch nur ein Mensch!

Liebe Grüße
Claudia

Cockerfreundin
13.05.2003, 12:36
Zitat
______

Meine Hunde hören ausnahmslos immer überall perfekt
_______

Apropos: Ist der Kleine schon bei Euch???
Wie heisst er? Gibt es schon ein Foto???

Neugierige Grüße von
Annette + Basti :)

zasko
13.05.2003, 12:44
Also irgendwie wundern mich hier in einigen Threads solche Aussagen wie "in Schäferhundmäßigem Ton", "muss nicht perfekt gehorchen, ist ja kein Schäferhund" etc.

Also ich kann dazu nur sagen, dass mir immer die Schäferhunde leid tun, die tatsächlich diesen "Kadaver-Gehorsam" zeigen müssen, und bei denen die Besitzer meinen, dass alle Schäferhunde mit Gehörschaden auf die Welt kommen, weil sie immer nur mit den Hunden brüllen.

Dazu kann ich nur sagen: Auch Schäferhunde freuen sich, wenn sie nicht den ganzen Spaziergang bei Fuss laufen müssen, wenn sie mit anderen Hunden spielen dürfen, wenn sie über die Wiese rennen können, Mauselöcher ausheben, gemeinsam mit Besitzer Spuren verfolgen etc. Mit anderen Worten: Schäferhunde sind genauso Hunde, wie alle anderen Hunde auch!!! Und mein Hund hört auch auf normale Kommandos, ich habe noch keinen Gehörschaden festgestellt!:D

Nur leider geht es halt auf vielen SV-Plätzen immer noch im Kasernenhofton zu und viele DSH-Besitzer wollen das auch so - Ausnahmen bestätigen die Regel. Wie gesagt, mir tun die Hunde leid. Natürlich will ein Schäferhund beschäftigt werden und muss man mit ihm arbeiten, wenn er sich seine Aufgaben nicht selber suchen soll - aber mit positiver Bestärkung und normalem Tonfall gehts auch!!!;)

Und ansonsten, nein perfekt ist mein Hund sicher nicht, da er aber 2,5 Jahre kein sonderliches Glück hatte (wohl mit Herrchen a la oben erwähnt), habe ich auch nicht erwartet, alle Macken noch ausbügeln zu können. Gewisse Kommandos müssen sitzen, und in Gegenden wo ich weiß, dass sie manchmal nicht sitzen (wer erwähnte da irgendwo das wegspringende Reh :rolleyes: ) läuft er eben an der 20 m Leine. Damit kann ich gut leben.

Liebe Grüße
Susanne & Zasko (seines Zeiches DSH, wie sicherlich jeder mittlerweile gemerkt hat:D )

mellyonsurf
13.05.2003, 12:54
Hi Susanne,

Du hast schon vollkommen recht, auch der DSH will gut behandelt werden. Was ich mit meinem Thread meinte, war das ich aus einem typischen DSH-Kasernenhof- Haushalt komme. Mein Vater hatte diese Einstellung und ich mußte mich da erst mal rauskämpfen!!!

Liebe Grüße und viel SPASS mit unseren perfekten Hunden,;) :D (denn irgendwo sind sie das doch irgendwie alle)

Thomas
13.05.2003, 13:26
Hallo allerseits,

dieser Thread erinnert mich z.T. an eine Diskussion aus vergangen Tagen ;). Wer eine kleine Zeitreise unternehmen möchte, kann sich ja mal den alten Thread >>> der 99%-Hund<<< (http://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?threadid=2515) reinziehen.

Gruß
Thomas

zasko
13.05.2003, 14:52
Hi Melly,

dich meinte ich gar nicht:) :) :) Dass hatte ich schon richtig verstanden.

Und gegen Schäferhunde, denen über Spieltrieb der Schutzdienst vermittelt wird und die den Ärmel als ihr liebstes Spielzeug ansehen, hab' ich auch nichts. Aber wie du selber schriebst, geschieht dies leider viel zu selten. Und zudem werden diese Hundehalter dann noch von den anderen belächelt. Zitate aus einem Thread aus anderem Forum: "das ist doch kein Schutzdienst" "Sowas kann man nicht als richtige Arbeit bezeichnen" "Ich will keinen Ärmellutscher, sondern einen Hund der richtig zupackt" "Wenn man so einen Hund bedrängt, lässt er gleich los, das bringt nichts" ...

Traurig, traurig. Aber wenn man insgesamt sieht, was sich in der Hundeausbildung in den letzten Jahren alles geändert hat, und solange es Leute wie dich gibt, die feststellen "nee, das kann's nicht sein, es muss noch andere Wege geben", besteht ja noch Hoffnung, dass immer mehr Hunde die Chance bekommen, artgerecht erzogen zu werden.

Liebe Grüße
Susanne & Zasko

irene
13.05.2003, 16:14
Ich meine übrigens keineswegs, dass man sich mit der Hundeerziehung keine Mühe geben sollte, natürlich sollte man das. Es ist die Sache alle mal wert, dass man sein bestmögliches gibt, nur sollte eben nicht jeder Spaziergang zum ultimativen Gehorsamkeits-Test werden, finde ich. Und manchmal da stößt man sicher an seine Grenzen beim Gehorsam, den man bei DIESEM einen Hund erreichen kann, es ist eben nicht jeder Hund gleich auch wenn sie alle gleich "funktinoieren". Die Frage wäre für mich: zwei Jahre Schleppleine damit der Hund am Ende VIELLEICHT 100% kommt? Naja, für mich ist das eben nicht die Frage und ist auch nur ein Beispiel.
Manchmal hilft es auch schon, wenn man seinen Ehrgeiz ein wenig zurückschraubt und dadurch die Sache entspannter angeht. Da hilft man sich und dem Hundi!

Wir haben hier bei uns so ein Paradebeispiel: ein Herr mit einer Goldi-Dame, sie ist drei Jahre und sowieso lammfromm! Und er übt täglich mit ihr Gehorsam! Wenn sie mich nach Lerckerlies anbettelt, dann pfeift er und so muss "Down" machen, wärend er mit stolzgeschwellter Brust neben ihr steht! Oh mein Gott, reife Leistung mein Herr!
Natürlich bettelt die Hunde-Dame wenn sie mit dem Frauchen unterwegs ist dafür ausgiebig!

Also ich wollte nur sagen, bitte nichts übertreiben! :D

Grüße

Irene

Cockerfreundin
13.05.2003, 18:04
Zitat von Irene
___________

Es ist die Sache alle mal wert, dass man (in der erziehung) sein bestmögliches gibt, nur sollte eben nicht jeder Spaziergang zum ultimativen Gehorsamkeits-Test werden, finde ich.
___________

Das sehe ich inzwischen auch so und wir kommen damit gut zurecht :-)

So ein Beispiel wie mit der Goldi-Dame haben wir bei uns im Wiesengrund auch ... auch bei uns läuft das immer so ab, wenn Herrchen mit hund unterwegs ist ... Wer muß da wem eigentlich was beweisen????

Entspannt wedelnde Grüße von
Basti + Annette (auch entspannt, aber nicht wedelnd ;-)) )

Rintintin
13.05.2003, 18:55
Original geschrieben von irene
. . . Und er übt täglich mit ihr Gehorsam! Wenn sie mich nach Lerckerlies anbettelt, dann pfeift er und so muss "Down" machen. . .
Auch wenn Ihr mich jetzt alle für verrückt haltet: ich übe mit meiner Kleinen auch jeden Tag bei jedem Spaziergang Gehorsam. Sitz und Platz und Bleib immer wieder zwischendrin. Und das hat einen einfachen Grund: ich habe festgestellt, dass es ihr einfach Spaß macht, wenn wir was miteinander machen!
Mein "Großer" wäre völlig zufrieden, wenn ich hinter ihm her latsche und er ausgiebigst schnüffeln und "Hundezeitung" lesen kann. Aber so ist die kleine Maus nicht! Sie fängt dann an, sich zu langweilen und suchte sich ihren eigenen Spaß, der nicht meiner war.
Und das mit dem Anbetteln finde ich persönlich auch nicht so doll. Prinzipiell fühle ich mich weitaus sicherer, wenn ich die Hunde zu mir rufen kann. Wenn dann jemand fragt, ob gestreichelt oder ein Leckerchen gegeben werden kann, ist das völlig ok (freue mich ja auch, wenn andere meine Hunde nett finden), aber meine Hunde bekommen dann von mir das Hörzeichen: "Lauf, Du darfst!"
Es ist nun mal nicht jeder begeistert, wenn ein Hund an der Hand nach was Fressbarem schnuffelt. Und dann gibt es ja auch immer noch Leute, die froh sind, wenn sie ihren Hund an der Leine halten können, weil er gerne Händel sucht. Die hätten dann Recht, wenn sie sauer wären, weil meine Hunde sich nicht abrufen lassen.
Ich sage nun nicht, dass ich "100-Prozentige" habe :D , aber wir geben zumindest das Ziel "99,9-Periode" nicht auf :D
Das hat übrigens nichts mit stolzgeschwellter Brust zu tun (obwohl mir durchaus das Herz aufgeht, wenn sie da so brav wedelnd vor mir im Platz liegen und mich "anlachen"!), es kommt einfach drauf an, wie der Hund ist.
Einer, der sich aus Wild, Joggern, Radfahrern etc absolut nichts macht und von sich aus "in Reichweite" bleibt, dem wird man/frau klaro nachsehen, ob er jetzt sofort oder erst nach Beendigung der aktuell interessanten Schnüffelei kommt. Haste aber 'n Hund, der sich mehr für seine Umgebung als für Frauchen interessiert, dann sieht das anders aus.
Kadavergehorsam definiere ich für mich übrigens nicht am 100-prozentigen Gehorsam, sondern wie der Hund dabei aussieht. Hunde, die auf jedes Hiiiieeer! freudig angerast kommen, sind voller Lebensfreude. Anders die, die (noch nicht mal) alles machen, aber immer leicht geduckt scheinen. Das will aber heute ja nun kein Hundehalter mehr. . .

Cockerfreundin
13.05.2003, 19:39
Zitat
______

Auch wenn Ihr mich jetzt alle für verrückt haltet: ich übe mit meiner Kleinen auch jeden Tag bei jedem Spaziergang Gehorsam.
_______

Warum verrückt?? Mach ich mit Basti ja auch immer wieder mal zur Auffrischung ... nur morgens zwischen 6.30 und 7.30 Uhr nicht, da wollen wir beide unsere Ruh haben ;-))

Zitat
______

Mein "Großer" wäre völlig zufrieden, wenn ich hinter ihm her latsche und er ausgiebigst schnüffeln und "Hundezeitung" lesen kann.
______

Könnte Basti sein ;-)) ... vor allem das ICH latsche HINTER ihm her ;-)) ...

LG von
Annette + Basti :-)

poekelmaus
14.05.2003, 08:35
@Dodo
Ich weiß daß es oft lebenswichtig ist, daß ein Hund ein Kommando ausführt, aber ich kenne einige Hunde die nur folgen weil sie sonst schwer bestraft werden, schau Dir die mal an, die kommen zwar sofort, aber wie! Auf dem Boden robbend vor Angst! So etwas will ich nicht und da ich weiß, daß mein Hund noch lange nicht so folgt wie es sein sollte, also bei ersten Kommando, nehme ich ihn halt an die Leine wenn die Strasse naht oder die Situation gefährlich werden könnte. Wir werden sicher erreichen, daß mein Hund beim ersten Mal kommt, aber das wird halt noch ein wenig dauern. Ich kann ihn mittlerweile auch aus der Entfernung "Sitz" machen lassen und darauf bin ich schon stolz, denn er ist ja noch ein Junghund und da ist alles sehr viel interessanter als dort blöd zu sitzen und zu warten bis Frauchen kommt, aber er bleibt dort sitzen und wartet auf mich. Man freut sich auch über die kleinen Erfolge und ich finde man muss einem Hund auch Zeit lassen und kann nicht erwarten, daß ein Hund mit noch nicht einmal einem Jahr perfekt ist.
Lg Ingrid

Dodo H
14.05.2003, 09:15
Hallo Ingrid
Das was du schreibst ist ja auch alles richtig, es ging mir nur darum, das ein Hund auch hört, bei positiver Erziehung. Ich kenne eher Hunde die gar nicht hören, als die, die angekrochen kommen.
Was heißt: Ich erwarte keinen absoluten Gehorsam, Gehorsam würde ich durch Signalkontrolle ersetzten, und da gibt es für mich nur, entweder steht er unter Signalkontrolle oder aber nicht, es gibt nicht ein bißchen Signalkontrolle, woher soll der Hund ansonsten wissen, wann es wichtig/richtig ist zu hören und wann nicht.

Mich würde aber noch eins interessieren, zu folgender Aussage von dir: Wenn er es allerdings auf die Spitze treibt, dann zeige ich ihm sehr wohl, daß es jetzt vorbei ist mit dem lustigen Leben, das braucht er und dann funktioniert es wieder besser. ... da war es dann vorbei, ich hab ihm gezeigt, daß ich das Sagen habe und so etwas nicht dulde
Was heißt auf die Spitze treiben, was heißt, er braucht es, was braucht er, warum "funktioniert" er dann deiner Meinung wieder, wie hast du ihm das gezeigt, das du das Sagen hast?

Neugierige und Interessierte Grüße Dodo

poekelmaus
15.05.2003, 08:29
@Dodo, hallo!
Was ich genau damit gemeint habe, er braucht das? Da mein Golden gerade in der Pubertät ist und alle Hündinnen der Umgebung läufig sind, vergisst er halt sehr schnell daß er auf mich achten muss und nicht umgekehrt. Wenn er mich, wie letzten Samsag, fast die Böschung runter zerrt, dann nehme ich ihn kurz an die Leine und mache Unterordnung mit ihm, danach muss er eine bestimmte Strecke mit mir Fuss laufen, so merkt mein Hund, ich muss jetzt folgen und Frauchen meint es ernst. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß das bei ihm am besten wirkt, denn dann konzentriert er sich wieder auf mich und tobt nicht einfach weg und schert sich nicht drum wo ich bin. Du hast recht, es gibt sicher mehr Hunde die nicht folgen, als Hunde die angerobbt kommen, beides ist nich ok und sollte nicht sein. Wahrscheinlich reagiert jeder Hund anders, bei meinem wirkt es Wunder Unterordnung zu machen, also tu ich es auch. Wir üben natürlich immer auf unseren Spaziergängen, aber er merkt dann einfach auch an meiner Stimme, Frauchen meint es jetzt wirklich ernst. Hoffe ich hab das jetzt richtig erklärt, ist immer schwierig so etwas in Worte zu fassen.
Lg Ingrid

Dodo H
15.05.2003, 10:01
Hallo Ingrid
: Hoffe ich hab das jetzt richtig erklärt, ist immer schwierig so etwas in Worte zu fassen.
-- da hast du Recht. Ich habe aus folgendem Grund nachgefragt, wie oft hört man, der Hund brauch das (z.B. Stachel, Unterwerfen, Leinenruck u.s.w.).
Ich würde auch eher sagen, der Hund braucht nicht die UO um zu lernen wer das Sagen hat, sondern, das er lernt, das die Arbeit mit mir mehr Spaß macht, das es sich "lohnt" zu hören, verstehst du, was ich meine
Nicht das "muß weil Frauchen es ernst meint" sondern das machen, weil es Spaß macht (mir fällt jetzt kein anderes Wort außer Spaß ein). Bei Richy (sehr sensibel) merke ich z. B. das bei einem "ernsten Signal" seine Körperhaltung schon anders ist, als bei einem Signal, das "normal" gesprochen ist, bei dem normalen, freudigen Signal hat er eine gewisse Spannung, ist lockerer und freudiger. Wir haben auch diese "jetzt ist aber Schluß mit lustig Stimme"doch merke ich, das ich sie eigentlich seltener brauche, wenn er ein Signal sicher erlernt hat.
Bei uns sehe ich viele Leute, die mit einer ernsten Stimme anfangen, und diese dann immer lauter werden, der Hund hat kurzzeitig gehört dann kam die Steigerung, aber das Signal hat er nie nicht richtig erlernt.

Dodo
Dieses Thema interessiert mich und ist selbstverständlich nicht persönlich gemeint (das siehst du bestimmt genauso, oder?)

poekelmaus
16.05.2003, 09:16
Hallo Dodo!
Du hast völlig recht, man muss mit positiver Bestärkung arbeiten und das tu ich auch, hab mir aus diesem Grund auch einen Hundeplatz ausgesucht der damit arbeitet, auch wenn die Fahrt dahin für mich ein bißchen weiter ist. Ich will daß mein Hund zu mir kommt weil er weiß, da gibt es was Feines oder was Aufregendes und nicht weil er Angst hat. Ich brülle ihn auch nie an, nur verändere ich meine Stimme schon wenn ich möchte daß er jetzt auf mich hört. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß er das sehr wohl einschätzen kann und dann auch besser reagiert. Bin auch immer an dem Thema interessiert und freue mich über versch. Meinungen, bin also absolut nich böse!
Lg Ingrid