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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund im Wasser gestorben?



Marianne Zmija
10.05.2003, 19:44
Hallo,meine Nachbarin wohnt am See.Ihr Hund Bottons war 15 Jahre alt und taub,das letzte halbe Jahr hat man gemerkt das er sehr alt ist,er schlief viel usw.Gestern kam sie zu mir und weinte ihr Hund sei weggelaufen und sei nirgeds zu finden.Heute morgen habe ich siegleich angerufen und gefragt ob er wieder da ist,aber sie weinte nur und erklärte mir (sie spricht deutsch,lebt aber schon 40 Jahre hier)das ihr Mann und ein Nachbar den Hund mitten im See gefunden haben.Sie durfte den Toten Hund nicht mehr sehen,die Männer sagten er sieht nicht gut aus.Ich kan nicht so gut englisch sonst hätte ich gefragt wie er aussah um vielleicht dadurch zu wissen wie er gestorben ist.Hier gibt es so große Schildkröten im Wasser die werden Schnapper genannt,könnten die ein Hund ins Wasser ziehen und Beißen?Ich weiß nur das diese Schildkröten auch Entenbabys fressen,aber keine augewachsenen Enten und Bottons war ein mittelgroßer Hund.Kann es sein das ein Hund ins Wasser geht umzu Sterben?Bitte antwortet mir wen ihr etwas darüber wißt.Ich würde die Frau gerne trösten,habe ja auch Hund und weiß wie sie leidet.Viele Grüße Marianne

Mannja
10.05.2003, 23:08
Ich glaube nicht, daß ein Hund "Selbstmord" begeht.
Kann schon sein, daß er unvorsichtig war und die "Schildkröten" ihn verletzt haben. Der arme Hund!

Ulla
10.05.2003, 23:29
Hallo Marianne,

ich bin fest davon überzeugt, daß die Hunde wissen/spüren, wenn ihre Zeit gekommen ist. Habe das leider selbst einmal bei meiner nur sechs Monate alten Hündin erlebt :( Sie war sehr krank uns wir standen vor der Entscheidung sie einschläfern zu lassen. Wir sind dann noch einmal mit ihr raus und da hat sie (für mich) ganz deutlich nach einem Platz gesucht, wo sie sich zum sterben hinlegen kann, sie konnte einfach nicht mehr. Sie hat uns damit die Entscheidung abgenommen, und wir haben sie wenige Minuten später "erlöst".

Auch habe ich schon von Hunden gehört, die absichtlich vor ein Auto gelaufen sind. Ich denke also schon, daß der Hund zum sterben ins Wasser gegangen ist, vielleicht war es für ihn die einzige Möglichkeit, daß Frauchen ihn "gehen" läßt. Die meisten Tiere sind viel klüger, als wir es für möglich halten.

Liebe Grüße
Ulla

mellyonsurf
10.05.2003, 23:29
Hallo Marianne!

Also ich denke daß Bottons zum "sterben" gegangen ist, denn immerhin hat er mit 15 Jahren schon ein stolzes Alter erreicht. Viele Hunde merken wenn ihr Ende naht und suchen sich einen ruhigen Platz. Vielleicht hat Bottons das Meer geliebt und ist deswegen dorthin gelaufen und friedlich im Schlaf eingeschlafen. Und wenn er da während der Ebbe über die Regenbogenbrücke gegangen ist, kann es sein daß die Flut ihn nachher ins Meer getragen hat.
Klar daß ist nur eine Theorie, aber vielleicht tröstet das deine Nachbarin ja ein wenig.

Leider schreibst Du nicht wie groß Bottons war, aber an die Schildkröten (die meines Wissens doch PFLANZENfresser sind) glaube ich ehrlich gesagt weniger.

Liebe Grüße,

Kerstin + Geeny
11.05.2003, 00:18
Ich kannte einen Hund, der sich vom Zug überfahren ließ!

Die Geschichte ist mir bis heute unbegreiflich!

Meine Nachbarn sind aufs Dorf gezogen und das Mädchen der Familie wurde kurz darauf mit 17 Jahren vom Zug überfahren und völlig zerrissen.

Ca. ein halbes Jahr später fiel der Vater der Familie vom Dach (Beruf Dachdecker) und starb Tage später an den Verletzungen.

Aber des Unglücks nicht genug ist der Hund der Familie am 1. Todestag des Mädchens an die Stelle gelaufen, wo das Mädchen umkam und hat sich vom Zug töten lassen!

Wenn ich das so schreibe, glaube ich es noch immer nicht... Aber es ist WIRKLICHKEIT!

Ich will nicht noch mehr drüber grübeln, denn dann werd ich Psychopath! Es ist unheimlich!

Ich glaube seitdem viel stärker an den besonderen Sinn, den Hunde haben... Aber erklären kann ich es nicht!

Deshalb glaub ich auch, dass der Hund Deiner Nachbarin ausgerissen ist um zu sterben... So wie wilde Tiere das Rudel verlassen um die ewige Ruhe zu finden!

Liebe Grüße nach Amerika

Kerstin

Marianne Zmija
11.05.2003, 01:34
Danke an alle,ich glaube ich hole morgen meine Nachbarin und laß sie das lesen.Vielleicht hilft es ihr.Was ich vergessen hatte zu schreiben ,der See liegt direkt an ihrem Haus und der Hund konnte immer ins Haus und raus gehen,also er war nicht weggelaufen sondern immer noch auf dem Grundstück.Er war ein mittelgroßer Mix.Meine Nachbarin (jeanette)hatte schon mal einen Schäferhund und nach seinen tot hat sie ihn verbrennen lassen.Das hört sich für uns jetzt komisch an ,aber ihre Schwester wurde auch verbrannt und hier ist es so das die Urnen den Leuten mit nach Hause gegeben werden.Jeanette wollte immer das ihre Schwester und beide Hunde später mit ihrer Asche zusammen beerdigt werden.Was die Schildkröten angeht die heißenSnappers ,es heißt wen die zubeißen lassen sie nicht mehr los.Hier leben so viele Enten und Gänse soviele habe ich noch nie gesehen,und die haben alle Babys zur Zeit und diese Schildkröten ziehen die Babys unters Wasser und fressen sie,dastun sie aber nicht mit den ausgewachsenen.Jeanette meint vielleicht hat eine Gans Bottons gejagt,weil sie angst um ihre Jungen hatte und er wäre deshalb ins Wasser.Aber ich denke Hunde können doch schwimmen.

Maggie_HH
11.05.2003, 17:29
sondern auch Katzen machen das!!!
Der Kater eines Bekannten war auch schon sehr alt und har sich jeden Tag immer wieder auf die Straße gelegt und zwar immer nur dann wenn ein Auto kam!!!! Der Besitzer war sehr traurig und hat versucht ihn davon abzuhalten, aber er wollte ihn ja auch seinen Freigang nicht nehmen....und eines Tages hat es "geklappt"! Der Kater wurde überfahren.....

Juliane

Hovi
12.05.2003, 00:42
Nur, falls einer von euch mal einen Amerikaurlaub plant:

Die Schnappschildkröten (auch Matmatas genannt) können bis zu 1 m lang werden und sind Fleischfresser ! Ich würde also um diese Gesellen einen weiten Bogen machen, wenn bekannt ist, dass sie in diesem Gewässer hausen. Sie können auch Menschen empfindlich verletzen.

Ich durfte mir solche Matmatas mal im Pflanzenschauhaus in Mannheim ansehen.

Bei diesen Kiefern kann ich mir lebhaft vorstellen, dass sie einen kleinen bis mittelgroßen Hund erbeuten können.

Liebe Grüße
Claudia

Marianne Zmija
12.05.2003, 02:53
Hallo Claudia,die Leute erzählen mir als von diesen Schildkröten,ich wohne etwa 200 Meter vom Wasser entfernt und habe Gott sei dank noch keine gesehen,aber mein Mann. An alle,das meine ich immer wen ich sage hier ist es nicht so toll wie viele meinen.Hier werden furchtbar viele Tiere ausgesetzt ,Hunde und Katzen in kleinen Käfigen zum verkauf angeboten usw.Das es hier Schlangen gibt ,damit kann ich auch noch leben,die sollen nicht gefährlich sein.Von Sandflöhen hatte ich noch nie was gehört,bis die hier zu hunderten im Teppich und auf den Hunden waren.Wolfsspinnen gibt es hier auch,habe Gott sei Dank noch keine gesehen,sollte ich mal eine sehen bekomme ich bestimmt ein Herzschlag.Wir wohnen auch noch mitten im Wald.Für die Hunde ist es schön,die können sich austoben(unser Grundstück ist eingezäumt ca 200m lang 100 m breit )aber die Kaninchen werde ich wohl nur an der Leine rauslassen.

BineIde
14.05.2003, 12:02
Hallo Marianne,

ich könnte mir gut vorstellen, dass der Hund in den See gefallen ist und nicht mehr herauskommen konnte.

Bei unseren Nachbarn war das der Fall. Der Hund war auch sehr alt und herzkrank. Eines Abends hat ihn die Nachbarin in den Garten gelassen und ist wieder nach oben in die Küche gegangen. Als sie nach wenigen Minuten wieder herunterkam, war der Hund im Gartenteich ertrunken. Er muss beim Trinken vornübergefallen sein und konnte sich nicht mehr befreien.

Er wurde ja bereits nach wenigen Minuten aus dem Wasser gezogen, nicht erst am nächsten Tag, uns sah noch sehr friedlich und gut aus. Die Zunge hing ihm aus dem Hals.

Ich vermute, dass sich der Tod Eures Nachbarhundes genauso abgespielt hat und die Schildkröten ihn erst hinterher bearbeitet haben.

Bei sehr alten Hunden und Teichen oder Seen wäre ich vorsichtig.

Schönen Gruß und herzliches Beileid an deine Nachbarin
Sabine

Rintintin
14.05.2003, 12:28
Ich könnte mir gut vorstellen, dass der alte Hund einfach schwimmen gegangen ist und dort einen Herzanfall bekommen hat. Das geht ja ganz schnell und ist für den Hund lange nicht so schlimm wie für die, die zurückbleiben. Unser lieber alter aber herzkranker Hund ist damals aus der Küche von seinem Abendessen noch auf uns zu gekommen und einfach vor mir umgefallen. Auch wenn es für uns trotz allem (alt und krank und wir wussten ja, dass es nicht mehr lange gut gehen würde) schrecklich war, habe ich mir immer gedacht - das war ein schneller Tod! Schöner jedenfalls, als dahinzusiechen. . .
Die "Verstümmelungen" (so es welche gab), sind bestimmt erst nach seinem Tod passiert! Schwimmen ist auch für Menschen anstrengend, nach einer Mahlzeit erst recht. Warum nicht auch für einen Hund?
Ich habe mich immer damit getröstet, dass meine gestorbenen Tiere auf den himmlischen Wiesen wieder in Bestform herumtollen können. . . (Und da Gott allmächtig ist, wird er mir bei meinem eigenen Eintritt sicher auch einen Schoß bescheren, auf den sie alle passen!) Vielleicht tröstet das ja auch Deine Nachbarin. . .