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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bockiges Verhalten !



Carlos
08.05.2003, 07:36
Hallo liebe Hundereunde !
Seit Sonntag, den 04.05.03, haben wir einen ganz lieben, netten
und, was uns sehr freut, einen stubenreinen Mischling, ca. 1,5 Jahre alt , Hund von der Tierhilfe-Fuerteventura erhalten !
Übrigens: Tolle Arbeit die von dem Verein geleistet wird !!!

Ein kleines Problem haben wir aber doch:
Wenn wir mit dem Hund laufen, ganz es schon einmal passieren, dass er einfach sitzenbleibt und sich keinen Schritt mehr bewegt. Da hilft kein kurzer Stupser, kein Zureden !
Da er sich gar nicht mehr bewegt ( Laufen ! ) hilft nur noch das Tragen auf dem Arm zum Weitertransport. Nach einer Weile dieser Art der Fortbewegung setzen wir den Hund wieder ab und dann klappt es mit dem Weiterlaufen.
Teilweise ist der Hund so bockig, das das manchmal schon nervt ! Weiß jemand Rat oder gibt es einen Trick ! Machen wir etwas falsch ?
Die zu laufende Strecke zum Hundeklo ist seit Sonntag immer zeitlich gleich und beträgt ca. 500 m ( also kein Marathon !!! )
Wir sind auf Ihre Infos schon sehr gespannt !
Herzlichen Gruß

Carlos
08.05.2003, 07:39
Carlos meldet sich noch einmal:
Zum besseren Verständnis: Unter Laufen ist SPAZIERENGEHEN gemeint !!!!

Inge1810
08.05.2003, 07:58
Guten Morgen,
der Hund ist nicht bockig, der Hund ist äußerst schlau :D
Viel braucht Ihr nicht zu tun, aber wenn er sich hinsetzt, bitte den Hund nicht ansprechen, sondern einfach ganz ruhig weitergehen, als wäre nichts und wenn er sich nicht den Hintern wund scheuern möchte, wird er mitkommen und dann könnt Ihr ihn loben.
Er hat bei Euch einfach was ausprobiert... er setzt sich hin und wird "gelobt", denn indem Ihr ihm gut zuredet, sagt Ihr ihm nichts anders als "ja toll machst Du das... bleib sitzen, das wollen wir von Dir". Wenn der Hund gesund ist, dann müßt Ihr ihn auch nicht hochnehmen, denn Du hast Recht, 500 m zum Geschäft machen und Gassigehen sind kein Marathon.
Probier`s mal aus, wirst sehen, er hört bald damit auf.
Viele Grüße

Justie
08.05.2003, 08:48
Hallöchen,

*doch ma arg grinsen muss...
Ich hätte da eine kleine Geschichte zum Vergleich:

Unser Akela ist ein Heimkind, ein Rastplatzkind. Als wir ihn bekamen, war er fast ein Jahr alt, wog also schon knapp 30 Kg. Nun mussten wir immer erst ein Stück fahren, um in Ruhe Gassi zu gehen. Logisch, dass Akela nach seiner Erfahrung in kein Auto mehr einsteigen wollte. Also hat mein Mann ihn jedes mal ins Auto gehoben. Nun, eines Tages wollten wir vom Gassi wieder nach Hause fahren. Akela und ich waren zuerst am Auto. Da ich nicht eingesehen habe, diese 30 Kg ins Auto zu hiefen, versuchte ich es mit gutem Zureden, einem Kommando, dass er sich gut merken kann und Tätscheln auf den Platz, wo Akela hinspringen sollte. Klar dass ich das immer wiederholen musste. Mein Mann kam dann dazu und wollte ihn wieder reinheben. Ich habe ihn dran gehindert ... und siehe da, Akela sprang ganz von alleine ins Auto... und das in der ersten Woche, wo er bei uns war. Ich war furchtbar stolz und mein Mann war sprachlos. Von da an sprang Akela immer auf das Kommando von alleine ins Auto, erst sehr zaghaft später dann reichte es die Kofferaumklappe zu öffnen.

Ich weiß nun nicht genau, wie stark die Bindung hier zwischen Mensch und Hund schon ist, aber ich würde dann einfach in entgegengesetzte Richtung rennen, dann kommt der Hund von alleine nach, wenn der Abstand zu groß ist. Sollte man aber vielleicht nur machen, wenn Mensch und Hund sich schon besser kennen. Wir persönlich nehmen immer Leckerchen, wenn die Hunde mal zu weit vor oder zurück sind. Kaum greifen wir in die Tasche, sind beide da :D, allerdings haben wir Akela auch schon 3 1/2 Jahre und Hexe hat das von ihm abgeschaut.

Liebe Grüße und einen wundervollen Tag wünscht
Justie

Carlos
08.05.2003, 21:37
Hier meldet sich noch einmal CARLOS !
Heute haben wir beim " Gassigehen" herausgefunden, dass,
wenn unser Carlos, wie immer an der Leine zum Hundeklo ausgeführt wird, da er ja erst sein neues Terrain kennenlernen muß und wir nicht wissen, wie der Hund ohne Leine reagiert,
er eben nicht an der Leine geführt werden möchte.
Mit viel Überwindung haben wir dann zum ersten Mal einen
Gassigang ohne Leine durchgeführt. Und wir sind total happy,
denn Carlos läuft nicht weg, bleibt nach einer bestimmten Entfernung, die er vorläuft stehen und wartet auf uns !!!!!
Das ist die Lösung des von uns v.g. "Problems".
Vielen Dank für die bisherigen netten Ratschläge, aber vieles löst sich doch fast immer von allein !!!
Für weitere Anregungen zu unserem (bisherigen)
Problem sind wir auch weiterhin sehr dankbar.

AnnaS
09.05.2003, 08:45
Hi Carlos

Schön, dass ihr dieses Problem los seid. Doch dafür hat sich ein neues aufgetan. Nämlich, dass euer Hund scheinbar nicht wirklich leinenführig ist. Und daran müsst ihr nun arbeiten, denn ich hoffe ihr wisst, dass es keine wirkliche Lösung ist, den Hund nur noch ohne Leine zu führen.

Darum tut euch und dem Hund den Gefallen und übt jetzt ganz gezielt die Leinenführigkeit.

Gruß
Anna